Ausgabe 03 / 2013
Singapore Airlines
Im Alter in Thailand
40. Reichste in Thailand
Thais auf Berlinale
Edds Kolumne
Euer Rum-Treiber
Thai-Gastro-Report
Thailands Katastrophen (1)
RA Bümlein informiert:
Zum Visakodex
Leseprobe: Bangkok (2)
Höhlen in Krabi
Neues vom Heller-Verlag
Franky Kuchenbecker (4):
Thailand, Laos, Vietnam
Valentine in Berlin
Black Love im ExCite
Buakaw Por. Pramuk
Kleinanzeigen
News aus Thailand
Nong im Butterfly
Aus den Wats
Nationalpark (3) Doi Khun Tan
Waldkloster Oberfranken

vorab ohne Fotos

Sa und Bernd vom Reisebüro TAF

Singapore Airlines

Singapore Airlines Logo

Sa & Bernd von TAF - Thai Asien Flugreisen in Berlin, Kantstraße 59 (siehe Anzeige auf der Rückseite dieses Heftes) stellen Ihnen rechtzeitig zur ITB in dieser Märzausgabe die erfolgreiche Singapore Airlines vor.

Singapore Airlines (Airline Code: SQ) gehört zweifelsohne zu den führenden Fluglinien der Welt und ist eine der am meisten ausgezeichneten Fluggesellschaften. Die Erfolgsgeschichte kann man bis zum Gründungstag am 1. Mai 1947 zurückverfolgen. Bei den Flugkunden unseres Reisebüros verfügt die Airline zurecht über ein außergewöhnlich gutes Image. Ich denke auch, ein jeder kennt das quasi Markenzeichen der Airline, das bereits 1972 in der unverkennbaren Flugbegleiterin-Uniform erschaffene, charmante "Singapore Girl".

Im Mai 1966 erhielt die Fluggesellschaft den Namen Malaysia-Singapore Airlines Limited (MSA), und im Jahr 1972 wurde Malaysia-Singapore Airlines in zwei separate Fluggesellschaften aufgeteilt: Malaysian Airline System (MAS) und Singapore Airlines.

Nach der Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft im Jahre 1957 unter dem Namen Föderation von Malaya wurde 1963 wurde eine neue Föderation unter dem Namen Malaysia gegründet, welche die Föderation Malaya, die britische Kronkolonie Singapur sowie die Protektorate Nordborneo (heute Sabah) und Sarawak umfasste. 1965 schied die ehemalige britische Kronkolonie Singapur aus der Malayischen Föderation aus.

Singapore Airlines Flugzeug

Singapore Airlines ist die offizielle Fluggesellschaft Singapurs (amtlich Republik Singapur, englisch Republic of Singapore) des flächenmäßig kleinsten Staates in Südostasien.

Ab 1. August 1972 flog die Fluggesellschaft mit Frankfurt (dreimal wöchentlich) erstmals einen deutschen Flughafen an. Im Jahr 2000 trat Singapore Airlines der Star Alliance, dem weltweit größten Bündnis von Fluglinien, bei. Singapore Airlines ist Teil der Singapore Airlines Group mit mehr als 20 Tochtergesellschaften aus der Luftfahrtbranche. Seit ihrer Gründung konnte sie in jedem Finanzjahr ein positives Geschäftsergebnis vorweisen.

Singapore Airlines Team

Eine der Säulen dieses Erfolgs ist SilkAir, Singapurs zweite offizielle Airline, die eine wichtige Rolle als Zubringer im regionalen Flugverkehr spielt.

Singapore Airlines hat eine der jüngsten Flotten weltweit. Das Durchschnittsalter der Fluggeräte beträgt sechs Jahre und sieben Monate. Die Flotte der Singapore Airlines besteht zum 1. Januar 2013 aus insgesamt 101 Passagierflugzeugen: B777-200ER (11), B777-300R (7), B777- 300ER (19), B777-200 (10), B777-200R (11), Airbus 340-500 (5), Airbus 380-800 (19), Airbus 330-300 (19). 68 weitere Flugzeuge sind bestellt.

Singapore Airlines Cabin

Das Streckennetz von Singapore Airlines umfasst insgesamt 62 Destinationen in 34 Ländern. Inklusive SilkAir und Singapore Airlines-Cargo werden 105 Destinationen in 39 Ländern angeflogen. Inklusive des Codeshares mit Partnern wie Lufthansa erreicht das Streckennetz 192 Destinationen in 49 Ländern. Das Bonusprogramm heißt Krisflyer, aber auch bei Miles&more können Meilen in vielen Buchungsklassen gesammelt werden.

Singapore Airlines bietet 14 Flüge pro Woche ab/bis Frankfurt (1 x täglich nach New York, 2 x täglich nach Singapur) an. Die Strecke Frankfurt-Singapur wird auf der Mittagsverbindung mit Flugzeugen des Typs Airbus A380-800 geflogen, auf der Abendverbindung von Frankfurt nach Singapur kommt ein Flugzeug des Typs B777-300ER zum Einsatz.

Singapore Airlines Service

Singapore Airlines bietet weitere sieben Flüge pro Woche ab / bis München mit der Streckenführung Manchester-München-Singapur und retour an. Im Oktober 2007 war Singapore Airlines die erste Airline weltweit, die den neuen Doppelstock-Airbus in Betrieb nahm, aktuell sind jetzt 19 dieser A380 in Betrieb.

In der Economy Class sind 399 moderne Sitze ausgestattet mit 81 cm Sitzabstand, 48 cm Breite, 27 cm breitem Bildschirm, USB Anschluss, Stauraum für Brillen und persönliche Gegenstände, einem Kleiderhaken sowie einer Fußstütze und einer Steckdose. Im unteren Deck eine 3-4-3 und im oberen Deck eine 2-4-2 Konfiguration. Das mehrfach ausgezeichnete Bordunterhaltungssystem Krisworld mit mehr als 1000 Optionen steht zu Ihrer Verfügung und lässt keine Langeweile auf dem Flug aufkommen - auch nicht bei den mitreisenden Kindern.

In den eingesetzten "Triple Seven" B777-300ER der Singapore Airlines können Sie die gleiche Servicequalität erleben. In allen Klassen der beiden Flugzeugtypen werden die Menüs auf feinem Porzellan serviert, und es gibt exzellente Weine. Auch können 30 Spezialgerichte serviert werden, wenn diese vorher z.B. aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen bestellt wurden.

Singapore Airlines Girl

Für Passagiere, die es sich leisten können oder wollen, seien hier natürlich auch die hervorragende First- und Business Class erwähnt. Alle neuen Boeing-Flugzeuge sind mit den neu entwickelten, komfortablen Kabinenprodukten ausgestattet, darunter die größten First- und Business Class-Sessel weltweit, die sich jeweils in Full-Flat-Betten umwandeln lassen. Die Singapore Airlines Suites im Airbus A380 sind hinsichtlich Privatsphäre, Luxus und persönlichem Raum eine Klasse für sich. Sie sind von führenden französischen Designern entworfen und gefertigt worden. Der Sitz in jeder Singapore Airlines Suite ist mit hochgeklappten Armlehnen annähernd einen Meter breit und einfach zu bedienen. Er lässt sich in eine Vielzahl von Sitz- und Liegepositionen bringen. Für die Nachtruhe bereitet die Kabinencrew ein komplettes Bett mit einer komfortablen Matratze vor. Eine edle Bettdecke und Kissen, entworfen vom französischen Modehaus Givenchy, machen dieses Bett extravagant. Das Bett ist als eigenständiger Bestandteil der Suite entworfen worden und ist nicht Teil des Sitzes. Da unterschiedliche Schlaf- und Sitzflächen zur Verfügung stehen, bietet das intelligente Design des Bettes den Gästen sowohl die Möglichkeit, in ihrer bevorzugten Schlafposition zu ruhen als auch im Bett zu sitzen, zu lesen oder Filme auf dem persönlichen 58 cm LCDA Bildschirm zu sehen.

Fazit: Wenn Sie Ihr Flug mit Singapore Airlines nach oder über die Löwenstadt Singapur führt, wird Ihnen ein hoch attraktives Stop-over Programm, bereits ab 13.- Euro pro Person und Nacht im DZ, geboten. Ein erweitertes Paket ab nur 20.- Euro beinhaltet zusätzliche Vergünstigungen, wie Transfer, kostenlose oder verbilligte Eintritte/Fahrten etc. Bernd Kamjunke

Ins Altenheim nach Thailand -

Alternative zum Lebensabend in Deutschland?

Von Werner Röpke

In den nächsten Jahren brauchen wir 200.000 zusätzliche Pflegekräfte, hieß es von kompetenter Stelle im Dezember 2012. Damit allein wird es nicht getan sein, denn auch die Kosten steigen unaufhörlich, wobei nicht unbedingt eine bessere Pflegeleistung damit einhergeht. Schon bieten unsere Nachbarländer, bei denen kein so großer Fachkräftemangel herrscht, Alternativen an: 1.200 Euro Vollpflege in Polen - was in Deutschland gut das Doppelte bis Dreifache kosten würde.

Findige Unternehmer haben auch in Thailand die Marktlücke entdeckt, die Fernsehanstalten berichteten ausführlich darüber, und auch über die Probleme dort. Die Oma nach Thailand verfrachten, wenn das Geld nicht reicht? Nun, das ganz sicher nicht, aber für den einen oder anderen reiseerfahrenen Senior oder die Seniorin mag das immerhin erwägenswert sein. Unabdingbare Voraussetzung, neben gutem Schulenglisch, ist die Anpassungsfähigkeit an einen uns sehr fremden Kulturkreis. Wer schon mal in Thailand war, 500.000 Besucher kommen jedes Jahr aus Deutschland, hat meistens Gefallen an diesem Land gefunden und mit dem Gedanken gespielt, sich dort zur Ruhe zu setzen. Es ist immer warm, die Lebenshaltungskosten sind niedrig, die Menschen freundlich. Einige tausend Männer haben es wahr gemacht und sich allein in Pattaya, der als Sündenbabel verrufenen Stadt am Golf von Siam, niedergelassen. Ob es auch alleinstehende Rentnerinnen gibt, konnte nicht recherchiert werden. Die Rentner-Community "Villa Germania" soll aber nicht das Thema dieses Artikels sein, sondern ein sehr seriöses, professionelles Angebot zur Altenpflege im Norden Thailands.

Dok Kaew Garden

Als 1907 von Missionaren das erste Lepra Krankenhaus in Thailand gegründet wurde, war Altenpflege natürlich überhaupt kein Thema. Thais wurden im Alter zuhause gepflegt, und Ausländer gab es so gut wie gar nicht. Nun ist die Lepra seit vielen Jahren fast vollständig zurückgedrängt, wenngleich man gelegentlich immer noch Bettler mit verstümmelten Gliedmaßen zu sehen bekommt, warum auch immer. Die Behandlung von Lepra ist billig und wenn sie rechtzeitig beginnt, bleibt der Patient von Verstümmelung seiner Gliedmassen vollkommen verschont. 2010 hat das ehemalige McKean Leprosy Rehabilitation Center in der Nähe von Chiang Mai ein Alten- und Pflegeheim gegründet, das sich speziell auf die Wünsche von Expats einstellt, also im Lande lebenden Ausländern. Selbstverständlich steht das Heim aber auch Thais zur Verfügung.

Wir haben die Institution im Januar 2011 besucht und wurden von der Leiterin, Frau Beth Rodarm, herumgeführt. McKean liegt etwas außerhalb von Chiang Mai in tropischer Umgebung auf einer Insel, die vom Ping River und einem kleinen Bach umflossen wird. Das Heim besteht aus einem Haupthaus mit Küche, Verwaltung und Gemeinschaftseinrichtungen, sowie zwei Wohnhäusern. Eines ist für Bewohner, die selbstständig leben können und nur den vollen Service in Anspruch nehmen wollen, das andere für schwer Demenzkranke und besonders Pflegebedürftige. Es gibt in beiden Häusern Ein- und Zweibettzimmer mit eigenem Bad und Fernseher sowie Klimaanlage. Jedes Zimmer ist mit einer Notrufanlage ausgestattet. Die Zimmer sind relativ klein, wie Hotelzimmer, die Mitnahme von eigenen Möbeln ist nur sehr eingeschränkt möglich, würde von Deutschland aus auch wenig Sinn machen. Selbstverständlich sind die Zimmer klimatisiert, obwohl das Klima im Norden es die meiste Zeit zulässt, darauf zu verzichten.

Im Haupthaus gibt es einen Computerraum mit Internetzugang, so daß die Bewohner problemlos mit ihren Angehörigen im Heimatland per Skype in Kontakt bleiben können, W-LAN natürlich auch in allen Zimmern. Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen, es gibt "westliches" Frühstück, Mittag- und Abendessen sind nach thailändischer Art. Der Genuß von Alkohol in den Gemeinschaftseinrichtungen ist nicht erwünscht, ebenso das Rauchen.

Preise und Leistungen

Zur Zeit unseres Besuches betrug die Grundgebühr für Wohnung, drei Mahlzeiten, Wäsche und einfache Pflege, d.h. Hilfe beim Waschen und Anziehen, umgerechnet 500 Euro im Monat. Für den Demenz-Pflegebereich werden 650 Euro verlangt, dazu kommen bei Bedarf noch Pflegematerialien bei Inkontinenz usw. Zur Absicherung wird eine Anzahlung von 1.100 Euro für den normalen Bereich bzw. 1.600 Euro für den Pflegebereich erhoben, die nach dem Ableben für die Beerdigung verwendet wird. Selbstverständlich wird die Anzahlung erstattet, wenn jemand das Heim wieder verlassen möchte. Zu den genannten Beträgen kommen, soweit in Anspruch genommen, noch die Kosten für medizinische Betreuung und Arzneimittel. Diese sind wesentlich geringer als in Deutschland, und sofern die sehr günstigen Ärzte von McKean nicht in Anspruch genommen werden, besteht die Möglichkeit, deutschsprechende Ärzte und Zahnärzte in Chiang Mai aufzusuchen. Die Kosten hierfür können allerdings deutlich höher sein als in McKean. In Thailand steigt die Qualität der medizinischen Versorgung direkt mit den Kosten dafür. Der Fahrservice nach Chiang Mai kostet ca. 10 Euro hin und zurück und kann jederzeit, nicht nur für Arztbesuche, in Anspruch genommen werden. Wer öfter Stadtluft schnuppern möchte, weil es ihm draußen zu langweilig wird, sollte also diese Kosten auch noch einberechnen. Eine Liste der Krankenhäuser und Ärzte in Chiang Mai ist online:

www.thai-ticker.com/notfall/chiang-mai/chiang-mai-krankenhaeuser.htm

Speziell für Ausländer kommen noch die Kosten für die Visaverlängerung hinzu, nach aktuellem Stand (2013) kann ein Ausländer ab 55 Jahre ein Rentner-Dauervisum beantragen, dazu bedarf es eines monatlichen Mindesteinkommen von 65.000 Baht, nach derzeitigem Kurs rund 1.600 Euro. Gegen eine kleine Gebühr übernimmt die Heimverwaltung die jährlichen Formalitäten in Zusammenhang mit der Visumverlängerung.

Das McKean Seniorenheim ist eine christliche Institution, es wird aber von den Heimbewohnern kein ausdrückliches Bekenntnis zum Glauben erwartet. Die Teilnahme an Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen ist freiwillig.

Insgesamt macht das Heim einen sehr professionellen Eindruck. Nach Angaben der Leiterin wohnen zur Zeit 19 Residenten aus 9 Ländern dort, Umgangssprachen sind Englisch und Thai. Für Senioren aus Deutschland, die noch nie in Thailand waren und auch kein Englisch sprechen, will eine Übersiedlung sehr sorgfältig überlegt sein, denn wer einmal alles aufgegeben hat in Deutschland, wird es sehr schwer haben, wieder zurückzukehren. Zu bedenken ist auch, daß die Krankenversicherung immer privat bezahlt werden muß, kostenlose Grundversorgung gibt es nur für Thais. Wer bei einem Herzinfarkt eine wirklich gute Klinik nach europäischem Standard in Anspruch nehmen möchte, ist gut beraten, eine solide Kreditkarte mit sich zu führen. Anders als in Deutschland wird nicht nach der Art der Krankheit gefragt, sondern ob man die Behandlung bezahlen kann.

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland könnten sich ja mal überlegen, ob es nicht doch sinnvoll ist, die Übernahme der Kosten zumindest bei besonders akkreditieren Krankenhäusern im nicht-EU Ausland zu übernehmen. Die Kosten selbst bei höchstem Standard wären immer noch geringer als hier. Die Pflegeversicherung müsste gleich mitziehen und könnte dabei noch mehr Geld einsparen. Wenn im Jahr nur zehntausend Pensionäre dauerhaft ins Auslandsdomizil ihrer Wahl ziehen, es muß ja nicht immer Thailand sein, wird die Pflegesituation hier etwas entspannt und alle sparen Geld. Die Rentenversicherung macht ja sinnigerweise schon bei der Antragstellung darauf aufmerksam, daß die Zahlung problemlos auch ins Ausland erfolgen kann.

Wer mag, kann sich das Heim jederzeit nach Voranmeldung ansehen, vielleicht beim nächsten Urlaub in Thailand. Es besteht auch durchaus die Möglichkeit, sich zunächst für 3 Monate - das ist die längste non-immigrant Aufenthaltsdauer - in Chiang Mai privat einzuquartieren und Thailuft zu schnuppern. Es gibt in Chiang Mai eine große Ausländer-Community, zu der man schnell Zugang findet. Schöne Apartements findet man schon für 300 Euro/Monat, und das Rückflugticket liegt bereit, falls man es gar nicht mehr aushalten kann.

Berlinale 2013:
Gläserner Bär für thailändischen Jungstar

Vom 7. - 17. Februar fand die 63. Berlinale statt. Der rote Teppich trug wieder Stars aus aller Welt. Bekannte Stars und die, die es werden wollen. 19 Filme konkurrierten um die begehrten Hauptpreise des goldenen und der silbernen Bären. Unsere Aufmerksamkeit gilt dem Regisseur, Kameramann und Produzenten Kim Mordaunt, der 1966 in Australien geboren wurde. Mehrere Dokumentar- und Kurzfilme hat er bereits gedreht. Mit "The Rocket" (Die Rakete) stellt er sein Spielfilmdebüt vor:

Der fröhliche Junge Ahlo lebt in einem kleinen Dorf in Laos. Als Zwilling steht seine Geburt unter einem unglücklichen Stern. Während die Bewohner dem Bau eines Staudammes weichen und das Dorf verlassen müssen, kommt es zu einem schrecklichen Unfall. Ahlo, sein Vater und die Großmutter werden in einem Lager untergebracht. Auch hier wird er als Unglücksbringer abgestempelt. Trost und Beistand findet Ahlo bei Freundin Kia und ihrem Onkel Purple, die in der Gesellschaft keine Anerkennung finden. Gemeinsam macht sich die Gruppe auf die abenteuerliche Suche, um eine neue Heimat, ein neues Zuhause zu finden. Auf dieser Reise kommen sie zu einem Dorf, in dem ein Raketenfestival stattfindet. Der Junge nimmt an diesem Wettbewerb teil, um sich als Glücksbringer zu beweisen. Am Beispiel des Jungen Ahlo schildert der Spielfilm eindrucksvoll die Lebensumstände in einem armutsvollen Land mit ausgeprägtem Aberblauben.

Für die Hauptrolle des Ahlo wurde in einem Casting in Bangkok der 10-jährige Sitthiphon Disamoe, genannt Nong Gee, auserkoren. Freundin Kia wurde von Loungnam Kaosainam und Onkel Purple von Thep Phongam dargestellt. Zweieinhalb Monate wurde in Laos und in der Provinz Chiang Mai gedreht. Die internationale Jury übergab Kim Mordaunt den Preis für den besten Erstlingsfilm (Spielfilm). Eine unabhängige Jury lobte den sozialkritischen Inhalt und verlieh den Amnesty International Preis. Die Kinderjury Generation Kplus wählten "The Rocket" zum besten Film und vergab einen Gläsernen Bären. Für die Rolle des besten Hauptdarstellers in dieser Kategorie konnte Nong Gee ebenfalls den Gläsernen Bären in Empfang nehmen. Für diese hervorragende Leistung gebührt allen Beteiligten unser Respekt. Einen ganz herzlichen Glückwunsch!

Gemütlicher ging es am 16.2. im Butterfly zu. Nong Gee, Mama Sribua und Associate Producer Pauline Phayvanh Phoumindr waren von Dimmy zum Essen eingeladen worden. Sicherlich lag ein wenig Spannung in der Luft, denn die Bekanntgabe der Berlinale-Preisträger fand erst am 17.2. statt. Aber in der Ruhe liegt die Kraft. Unser kleiner Jungstar benutzte derweil die Gelegenheit, ein paar Lieder zu singen, bis es schließlich zurück zum Hotel ging. Nun bleibt nur noch abzuwarten, ob Sitthiphon Disamoe für weitere Filme, ob Kino oder Fernsehen, entdeckt wird. Vielleicht wird sein schauspielerischer Aufstieg auch wie eine Rakete. Wir wünschen es ihm. Eines ist jedenfalls sicher, Berlin wird ihm immer in guter Erinnerung bleiben. Helmut aus Steglitz

Euer Rum-Treiber
Dass es so was gibt -
und mitten in der Berliner Thaiszene...

Eine Thaifrau für 10 Euro? Na ja, 30 Euro gehen ja auch noch. Also, Thaiköchin Ott (Schwester von Jimmy von Eddie) zieht jetzt um, und zwar in Richtung Thüringen zu ihrer neuen Liebe. Die Geschichte kam so in Gang, als ein einsamer Farang mehrere Kleinanzeigen im FARANG geschaltet hatte - in diesem Falle mit einem kleinen Foto. Das war es schon. Ott meldete sich daraufhin und aus Sympathie wurde dann mehr. Könnte auch klappen, denn aus eigener Kenntnis sind die Thüringer herzensgute und umgängliche Menschen. Also sowas wie die Rheinländer des Ostens. Viel Glück!

Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht. Fünf Jahre ist eine kurze Zeit. Im März 1998 öffnete Phakawan das erste Mal die Türen ihrer kleinen Thaimassage neben dem Deutschen Theater. Eine recht gute Stammkundschaft hat sie sich schon erarbeitet. In ihrem Kiez kennt man sie und mag sie. Kein Wunder bei den "Wunderhänden". Irgendwann im März wird es also eine kleine Feier geben, aber was viel wichtiger ist, das Angebot wird erweitert. Ab März bietet eine nette Brasilianerin dort auch Brasil-Waxing an. Das ist ja gerade für die bevorstehende Sommerzeit ein interessantes Angebot an die junge, weibliche Kundschaft. Aber auch Männer, die ihren "Affenrücken" loswerden wollen werden in der Schumannstrasse gut beraten. Alles weitere findet sich auf der Internetseite www.phakawan-thaimassage.de

Bei dem Gespräch mit den beiden Filmleuten Natascha und Robert (wobei nur Robert zum Termin gekommen war) ging es auch um die Frage, ob die Thaiszene nicht etwas von ihrem ursprünglichen Glanz verloren hätte. Ja, könnte man meinen, aber. Nur weil Dao und Thomas nicht mehr in ihrem Restaurant sind... Oder was? Das kann es nicht sein. Ich denke, wie alle Dinge ist auch diese spezielle Community in Bewegung. Junge Leute wachsen bi-kulturell nach, die alten Haudegen sterben aus oder ziehen sich zurück. Die modernen Medien, die sozialen Netzwerke. Man kommuniziert jetzt eben anders. Und die Tempel sind immer noch voll, vor allem an den Wochenenden und an den traditionellen Feiertagen. Der Karneval der Kulturen brummt immer noch und die grossen Feste wie das Lichterfest und das Wasserfest sind immer ein Augenschmaus. Glanz ist also da, vielleicht ein wenig anders. Mal schaun, was das für ein Dokumentarfilm wird.

Schönes Arbeitsfrühstück am Nachmittag mit Klaus Heller vom Heller-Verlag im Grafitti am Adenauer Platz erlebt. Dieses besondere Café gibt es schon ganz lange, und es ist wirklich richtig gut. Ganz viele Speisen, ein super Raucherraum und - was ich bisher nicht wusste - es ist rund um die Uhr geöffnet. Unbedingt mal hingehen! Klaus Heller hat den FARANG mit ganz vielen Büchern u.a. von Günther Ruffert unterstützt. Diese werden wohl beim MekongLänderTag im September am Barabrossaplatz in Schöneberg über den Tisch gehen. Stück 10 Euro.

Die ITB steht wieder vor der Türe: Vom 6. bis 10. März, wobei für privat nur am 9. und 10. geöffnet ist. Wie auch immer, die Prinzessin wird auch wieder erwartet. Helmut Big putzt schon die Linse seiner Kamera. Beide kennen sich ja inzwischen schon. Was auch nicht alle Tage passiert: THAI inter hat bei uns angerufen und wünscht ein Interview mit ihrem Chef im FARANG. Alle Wetter. Sicher ruft auch bald der Papst mal an. Hat ja jetzt viel Zeit. Was es auf jeden Fall geben wird, ein unglaublich hübsches Thaimädel auf dem Titel. War schon bei der letzten Touristik-Messe richtig ins Auge gefallen. Wir würden ja auch wieder einen Thaimann auf den Titel nehmen, geht aber nicht, weil keiner dann das Heft kauft. Der Heftpreis bleibt übrigens bei 2 Euro, nur das Abo ist auf 50 Euro erhöht worden, hat aber kaum einer gemerkt und niemand gemeckert.

Volker Wangemann ist ein Hauptgewinn für unser Magazin. Trotz des sehr schmerzlichen Verlustes seiner geliebten Mama ist Volker sehr fleissig gewesen. Viele historische Beiträge und Serien tragen seine Handschrift. In Kürze wird es weitere interessante Storys geben: Über Tata Young, Vanessa Mae und den sehr umstrittenen und bekannten Ex-Senator Mechai - genannt auch Mister Kondom, ist ja auch mal ein nette Name...

Die THAIGER-Fussballer haben sich angewöhnt, nach dem Samstag-Spiel in eine Thai-Location zum Speisen einzukehren. Zunächst war es ins Dan Thai Food in der Reinickendorfer Strasse im Wedding. Es ist zwar lecker dort, aber arg eng. Und jetzt schon mehrmals ins Papaya auf der Kantstrasse. Links gleich der grosse Tisch mit prima Blick in die Küche. Geeignet für kleine bis mittlere Gruppen-Abspeisungen mit gutem Thaifood sind natürlich auch das Bai Tong in der Schöningstrasse 2 und das UDOM in der Kaiserin-Augusta-Allee 88a.

Wenn wir die Thai-Imbisse in Charlottenburg gelobt haben, so müssen wir auch ab und an nach Neukölln fahren. Immer noch sehr zu empfehlen das Mae Charoen von Nee in der Sonnenallee. Nee sucht übrigens einen Freund oder Mann: Er sollte sehr reich, jung und hübsch und nur noch 3 Wochen zu leben haben. Na ja, das kann ja nicht allzu schwer sein.

Na dann, schönen Urlaub in Thailand wünscht Euch Euer Rum-Treiber.

Thai Gastro Report Berlin

Nach langer Zeit war ich wieder einmal in Potsdam und suchte das SIAM auf. Ein neuer Name verblüffte mich, aber nach Nachfrage beim Personal erfuhr ich, dass der ehemalige Teilhaber von André Hobusch verstorben ist und nun der Thai-Imbiss unter dem Namen TOM YAM weiter geführt wird. André Hobusch war der Mitbegründer der PAGODE in Kreuzberg in der Bergmannstrasse. Wir hatten schon einmal vor vielen Jahren einen Bericht über das SIAM geschrieben. Ich muss sagen, der Imbiss ist von der Einrichtung noch der schönste Thai-Imbiss in Berlin-Brandenburg. Er kann sich mit allen Thai-Restaurants messen. Die Toiletten, in vielen Restaurants sind sie nicht unbedingt besuchenswert, aber dieser Imbiss hat Toiletten im 5 Sterne Bereich.

Es herrschte an einem Sonntagabend bei recht schlechtem Wetter ein reges Geschäft. Da ich 2 Stunden vorher viel Ente gegessen hatte reichte mir eine Tom Yam Suppe mit 4 schönen frischen Gungs als Speise aus. Meine Begleitung, die wie immer keinen Hunger hatte, nahm neben den Genuss von meiner Suppe einen Glasnudelsalat und erreichte damit einen gewissen Sättigungsgrad, der aber nicht unbedingt für die Nacht ausreichte. Ich muss sagen: Wenn jemand in Potsdam verweilt ist es eine Pflichtaufgabe das TOM YAM zu besuchen.
TOM YAM Delivery, Friedrich-Ebert-Strasse 13, 14467 Potsdam, Tel. 0331-20 09 292

Und ich ging in Memory alter Zeiten wieder ins Mai Phai in Steglitz. Meine Lieblingsbedienung war nicht mehr da, aber der Chef und die etwas ältere Bedienung waren von einer ausgesprochenen Nettigkeit. Das Thai-Restaurant ist nicht das preiswerteste, aber die Küche stimmt. Meine Begleitung versuchte einen ganzen Fisch zu essen, aber sie gab es nach mehreren Versuchen auf und liess sich den Rest einpacken. Ich glaube, solch einen Fisch muß man zu Zweit essen. Vielleicht sind ja am Abend die Augen grösser als der Magen.

Ich war so vermessen, dass ich eine Tom Yang Gung Suppe nahm und dadurch kam ich beim Hautgericht ins Schleudern. Meine Ente Khi Mau war zwar sehr lecker, aber man soll sich nicht immer selbst überschätzen. Getränke wie immer zu teuer. Trotz allem ein schöner Abend und für einen Valentinstag durchaus angemessen.
Mai Phai Thai-Restaurant, 12163 Berlin Steglitz, Feuerbachstr. 16, Tel. 030 - 792 28 45

Die Kantstrasse oder auch Strasse der Asiaten war wieder einmal mein Anlaufpunkt. Unser Ching Chong von der Sperlingsgasse und danach am Olivaer Platz hat das DARA scheinbar zu seinem neuen Domizil gemacht. Seine Spässe finden bei den dort oft verkehrenden Thaifrauen eine volle Resonanz. Da das Essen im DARA gut und preiswert ist und sich dieser Thai-Imbiss dazu noch in unmittelbarer Nähe zu meiner Wohnung befindet, ist es ein guter Platz zum Speisen. Auch die unmittelbare Nähe zum Media Markt Parkhaus hat den Vorteil eines preiswerten und sofort zu findenden Parkplatzes. Diesmal nahm ich eine Nudelsuppe zu mir und wurde nicht enttäuscht. Meine Partnerin hatte wieder einmal Appetit auf einen Papayasalat. Nach einigen Getränken verabschiedeten wir uns und gingen gesättigt von dannen.
DARA Thai-Food, Kantstrasse 57 (an der Wilmersdorfer Strasse) 10627 Berlin Charlottenburg, Tel. 030 - 323 43 96

Wie wir schon berichtet hatten, hat sich in den Räumen von DAOs Asia Shop ein kleines Thai-Restaurant etabliert: das PAPAYA. Man kann nicht unbedingt sagen, dass es die gleiche gemütliche Atmosphäre hat wie vorher in Daos kleiner Suppenküche (die kleine Kitzelkammer), wo wir manchmal nach einigen Flaschen Mekhong beschwippst nach Haus wankten. Ich war nun schon des öfteren im PAPAYA, auch weil man da auf Wunsch die echte thailändische Küche erhält. Die besonders reizenden Bedienungen lesen einem die Wünsche von den Augen ab. Meine Begleitung war von den Speisen sehr angetan und hatte endlich einmal nichts zu meckern. Vielleicht ist es auch der moderate Preis der Gerichte, der einem das Essen versüßt. Mit einem Entengericht wurde mein Hunger beseitigt. Es lohnt sich dorthin zu gehen. Der Wermutstropfen ist der Preis für Getränke.
PAPAYA Thai-Restaurant, Kantstrasse 122, Berlin Charlottenburg

Thailands Katastrophen

Teil 1 - Flugzeugunglücke

"Katastrophen in Thailand" - ein ungewöhnliches Thema für ein Magazin werden sich jetzt sicherlich viele Leser fragen. Sicherlich sind Katastrophen nicht ein gewöhnliches Thema, aber solche Ereignisse pflegen normalerweise auch Menschen aller Altersschichten zu faszinieren, gerät doch urplötzlich die so fest erscheinende Ordnung im Leben durch ein gewaltsames Ereignis vollkommen durcheinander. Wir wollen uns hier nicht an dem Leid oder gar dem Tod anderer Menschen weiden, dies widerspricht unserem Selbstverständnis eines seriösen Journalismus vollkommen, aber leider gehören auch schlimme Ereignisse wie Krieg, Bürgerkrieg, Unruhen und auch Katastrophen zum menschlichen Leben. Das Leben bedeutet nicht nur Freude und Glück sondern auch oft auch Trauer und Leid!

Wir werden uns in dieser Dokumentation daher einmal mit den technischen Katastrophen und den Naturkatastrophen beschäftigen, die Thailand in jüngerer Zeit heimgesucht haben. Beginnen werden wir mit den Unglücken, an denen Flugzeuge beteiligt waren.

In diesem Teil über die Flugzeugkatastrophen werden generell keine Unglücke außerhalb Thailands behandelt, auch wenn an diesen thailändische Fluggesellschaften beteiligt waren. Es werden keine Unglücke mit Beteilung der Luftwaffe, mit Privatmaschinen oder Hubschrauber abgehandelt, dies würde den Rahmen dieses Artikels völlig sprengen. Der Artikel beschäftigt sich nur mit Unglücken, bei denen es Tote gab, würden wir alle Unglücke erwähnen, bei denen es "nur" Verletzte gab, so könnten wir mit Sicherheit eine mehrteilige Serie auflegen, die sich wahrscheinlich über mehrere Monate hinziehen würde. Um aber allen Lesern eine Quelle anzugeben, in der sie sich über alle jemals in Thailand stattgefundenen Unglücke informieren können, sei diese hiermit genannt: www.thai-aviation.net/files/Air_Accidents.pdf

(hier sind sämtliche Flugzeugunfälle in Thailand, aufgegliedert nach Jahren, aufgelistet!). Unsere Dokumentation ist chronologisch aufgebaut:

07.12.1931 Eine Fokker F. VIIb der KLM (Kennung PH-AFO) stürzt kurz nach dem Start in Don Muang ab, es finden 5 Personen den Tod.

09.08.1948 Eine Bonanza der Siamese Airways (Kennung HS-SFE) stürzt auf dem Flug von Tak nach Bangkok in einem starken Regensturm bei Ayutthaya ab, es gibt 2 Tote.

20.10.1954 Eine Douglas C-47 der Air America (Kennung B-811) stürzt wegen Motorausfalles 600 m nach dem Start von Hua Hin in das Meer, es sind 6 Tote zu beklagen.

19.07.1962 Eine DH 106 Comet 4C der United Arab Airlines (Kennung SU-AMW) war um 13:30 Ortszeit in Tokio zu ihrem Flug nach Kairo mit Zwischenlandung in Bangkok gestartet. Um 15:04 Ortszeit meldete sich die Besatzung der Maschine bei der Luftkontrolle Bangkok und gab an, um 15:13 Ortszeit das Funkfeuer Ubon Ratchathani überflogen zu haben. Der Fluglotse in Bangkok wunderte sich zwar über diese äußerst merkwürdige Zeitangabe und den genannten Ort, er hatte jedoch, mangels technischer Möglichkeiten zur damaligen Zeit, keine Möglichkeit die Flugroute der Maschine mittels Radar zu verfolgen. Er gab daher die Maschine zum direkten Anflug auf das Bangkok VOR (Very High Frequency Omnidirectional Range [UKW-Funkfeuer]) frei. Die Besatzung der Maschine meldete die voraussichtliche Ankunftszeit am Bangkok VOR um 15:47. Das Überfliegen der 100-Meilengrenze um Bangkok sollte von der Besatzung an die Luftkontrolle Bangkok gemeldet werden, was um 15:29 Ortszeit geschah. Daraufhin wurde seitens der Luftkontrolle Bangkok der aktuelle Luftdruckwert zur Justierung der Höhenmesser mitgeteilt und die Maschine zum Sinkflug von 10.170 m auf 984 m freigegeben.

Um 15:39 Ortszeit wurde die Maschine an die Anflugskontrolle von Don Muang weitergegeben. Dort meldete sich die arabische Besatzung und teilte mit, daß man gerade 4.265 m passiert hätte. Das Eintreffen über Bangkok VOR wurde um 15:44 Ortszeit erwartet, die Anflugkontrolle gab zur Neujustierung der Höhenmesser noch einmal die neuen Luftdruckwerte durch und forderte die Besatzung auf, sich noch einmal beim Passieren von 984 m zu melden, was von der Crew der Maschine auch bestätigt wurde. Um 15:50 Ortszeit hatte sich die Besatzung der Maschine immer noch nicht gemeldet, nun wurde in Bangkok Großalarm ausgelöst.

Am 20.07.1962 wurde das Wrack der Maschine 94 km nordöstlich des Flughafens im Khao Yai Nationalpark gefunden, alle 26 Insassen waren tot! Die Gründe für das furchtbare Unglück waren schnell ermittelt. Zwar hatte die Luftraumkontrolle Bangkok keine Radarkontrolle der Maschine während des Anfluges, aber Aufzeichnungen einer amerikanischen Radarstationen bewiesen, daß die Positionsangaben der Maschine vollkommen falsch waren. Um 15:30 Ortszeit war die Maschine, entgegen eigener Angaben, nicht 185 km von Bangkok entfernt, sondern noch 254 km, so daß der Sinkflug zu früh eingeleitet wurde und die Maschine in das bergige Gebiet stürzte. Der schwere Navigationsfehler wurde höchstwahrscheinlich durch die Tatsache hervorgerufen, daß die Besatzung ständig die Sollzeiten aus dem Tokioter Flugplan durchgab, nicht jedoch die tatsächlichen Istzeiten mittels Kontrolle der Navigationsgeräte. Die thailändischen Behörden bemerkten in ihrem Abschlussbericht: "die Besatzung war zu selbstsicher" und "ihre Handlungen entsprachen nicht einmal grundsätzlichen Prinzipien der Luftnavigation" (nach: Jan-Arwed Richter, Christian Wolf, Jet-Airliner-Unfälle seit 1952, Headset Döhler und Reinwarth, Karlsruhe, 1997, S.34-35).

27.12.1967 Eine Douglas C-47 A der Thai Airways (Kennung HS-TDH) verunglückte, von Bangkok kommend, auf dem Flughafen von Chiang Mai, weil der Flugkapitän beim Landeanflug einen falschen Anflug machte. Als er seinen Irrtum bemerkte, brach er den Anflug zwar ab, dadurch kam es aber zum einem Luftabriss unter den Tragflächen (genannt "Stall") und die Maschine stürzte ab und zerbrach in 2 Teile, dabei gab es 4 Tote.

05.01.1969 Eine Baron von Continental Air Services (Kennung N 522 C) stürzt nach einem Zusammenstoß mit einem Strommast in der Nähe des Dorfes Ban Ponesa, Amphoe Tha Bo im Changwat Nong Khai auf dem Flug von Udon Thani nach Vientiane ab, es gibt 4 Tote.

25.12.1976 Eine Boeing 707-320C der Egypt Air (Kennung SU-AXA) stürzt beim Landeanflug auf Bangkok ab, es gibt 72 Tote. Die Maschine war auf dem Flug von Kairo nach Tokio und sollte in Bangkok eine Zwischenlandung machen. Der Landeanflug auf Don Muang fand in Dunkelheit und einer geschlossenen Wolkendecke in 328 m Höhe statt. Die Landung wurde auf der Landebahn 21 L freigegeben, nachdem der Pilot die Landebahn als in Sicht befindlich gemeldet hatte. Der Anflug auf Don Muang fand ohne ILS (Instrument Landing System= Instrumentenlandesystem) statt, aber offenbar verschätzten sich die Piloten sowohl in der Entfernung zur Landebahn als auch in der Flughöhe. Die Maschine schwebte viel zu niedrig ein und kollidierte, in voller Landekonfiguration, mit einer 2.2 km vom Flugplatz entfernten Textilfabrik, hierbei fanden 53 Menschen in der Maschine den Tod, 19 Menschen starben im oder am Fabrikgebäude.

27.04.1980 Eine Hawker Siddeley HS 748 der Thai Airways (Kennung HS-THB) stürzt auf dem Flug von Khon Kaen nach Bangkok 15 km nordöstlich von Bangkok ab, es sind 44 Tote zu beklagen. Der Landeanflug auf Don Muang sollte auf der Landebahn 21 R erfolgen, beim Anflug geriet die Maschine in 492 m Höhe in ein starkes Gewitter. Eine Minute nach dem Einflug in die Gewitterzone erfasste ein starker Abwind die Maschine und stellte die Nase der Maschine plötzlich nach oben, so daß der Auftrieb unter den Tragflächen abriss und die Maschine nach unten schoss. Der Pilot versuchte verzweifelt die Maschine wieder unter Kontrolle zu bekommen, dies misslang jedoch und das Flugzeug stürzte ab. Um 06:55 Ortszeit brach die Maschine auf dem Boden total auseinander. Es gab mehrere Gründe für diesen Absturz:

1.) Vor dem Absturz hatte der Pilot seinen Empfänger nicht auf die ATIS (Automated Terminal Information Service [automatische Flughafeninformationen]-Frequenz umgestellt, so daß er nicht den special Wetterbericht (SPECI) mit Hinweis auf das Gewitter empfangen konnte.

2.) Der Pilot benutzte kein Wetterradar.

3.) Beim hohen Anflug auf Bangkok konnte der Pilot das nahe Gewitter durchaus sehen, aber der niedrige Anflug auf dem Flughafen machte ihn nicht stutzig, daß er direkt in das kurz zuvor gesehene Gewitter hineinflog.

4.) Der Pilot dachte, daß der Radaranflug auf Bangkok sicher sei und die Bangkoker Fluganflugskontrolle ihn nicht in ein Gewitter hineinfliegen lassen würde.

22.07.1984 Eine Aero Commander 680T von Thai Flying Services (Kennung HS-TFB) stürzt 12 km nördlich von Bangkok ab, es gibt 3 Tote.

31.08.1987 Eine Boeing 737-2P5 der Thai Airways (Kennung HS-TBC) stürzt bei Phuket in das Meer, 83 Menschen finden den Tod. Es befanden sich an diesem Tag zwei Maschinen hintereinander im Landeanflug auf den Flughafen von Phuket, die später verunfallte 737 der Thai Airways (Flug 365 auf dem Weg von Hat Yai nach Phuket), die zwar näher an der Landebahn war, aber auch höher war als eine weitere 737 der Hongkonger Gesellschaft Dragonair.

Das Drama begann mit einer typischen Unsitte einiger Fluglotsen, denn frei nach dem Motto "einheimische Maschinen zuerst" wurde die einheimische, aber auch höher fliegende 737 der Thai Airways zuerst für den Landeanflug freigegeben. Die thailändische Maschine musste nunmehr praktisch die Dragonair-737 "überholen", um vor dieser landen zu können. Nach den überlieferten Funksprüchen war die thailändische Besatzung der 737 sehr über eine mögliche Kollision mit der 737 der Dragonair besorgt und versuchte verzweifelt im Landeanflug auf Phuket die Dragonair 737 auszumachen. Dabei vergaßen die Piloten völlig die Beobachtung der eigenen Maschine, die bereits in voller Landekonfiguration (ausgefahrenes Fahrwerk, Landeklappen auf 20 Grad) war, die Maschine verlor ständig an Geschwindigkeit und näherte sich schnell dem Boden. Als die Piloten ihren Fehler bemerkten war es zu spät. Unter den Tragflächen der Maschine riss der Auftrieb ab und die Maschine stürzte kurz vor Phuket in das Meer, niemand überlebte.

28.03.1990 Eine Fletcher Fu-24 der Fluggesellschaft Kaset (Kennung 609) stürzt am Doi Suthep nahe Chiang Mai ab, es gibt einen Toten.

21.11.1990 Eine Dash 8 von Bangkok Airways (Kennung HS-SKI) stürzt vor dem Chaweng Noi Beach auf der Insel Koh Samui 10 km entfernt vom Strand in das Meer, 38 Tote sind zu beklagen.

26.05.1991 Der Absturz einer Boeing 767-300ER der Lauda Air mit 223 Toten 200 km nordwestlich von Bangkok. Über dieses größte Flugzeugunglück auf thailändischem Boden berichten wir ausführlich in einem separaten späteren Beitrag mit dem Titel "Spurensuche".

21.07.1997 Ein Lear Jet 31 der Singapore Airlines (Kennung 9V-ATD) stürzt auf dem Flug von Phuket nach Rangun 20 Minuten nach dem Start von Phuket 56 km südlich von Ranong aus einer Höhe von 1.378 m in das Meer, es gibt 2 Tote.

11.12.1998 An diesem Tag stürzt ein Airbus 310-204 der Thai Airways International (Kennung HS-TIA) beim Landeanflug auf den Flughafen von Surat Thani ab, es gab 101 Tote. Der Flug 261 hatte um 17:40 Ortszeit den Flughafen Don Muang zum 1:55 Flugzeit dauernden Flug nach Surat Thani verlassen. Das Wetter dort war extrem schlecht mit heftigem Regen und stark eingeschränkter Sicht. Bereits zweimal vergeblich hatte der Pilot den Anflug unternommen und wieder abgebrochen. Statt nunmehr abzubrechen und nach Bangkok zurückzufliegen, gemäß der alten Fliegerweisheit: der dritte Anflug endet immer tödlich!, versuchte der Pilot erneut unter starkem Stress und sehr schlechten Wetterbedingungen zu landen. Auch diesmal bewahrheitete sich die alte Fliegerweisheit erneut. Der dritte Anflug verlief tödlich und die Maschine stürzte in eine Gummibaumfarm 4 km südwestlich des Flughafens, wie durch ein Wunder überlebten 45 Personen.

16.09.2007 An diesem Tag stürzt eine MD 82 der Fluggesellschaft One-Two-Go (Kennung HS-OMG) auf Phuket ab, es sind 90 Tote zu beklagen (siehe FARANG 10/2007, Die Katastrophe von Phuket). Die MD-82 war um 14:30 Ortszeit in Don Muang zum Flug nach Phuket gestartet, wo sie um 15:50 landen sollte. Beim Anflug auf Phuket kam die Maschine bei extrem schlechten Wetter (heftiger Regen mit Sturm) wahrscheinlich kurz vor dem Aufsetzen in eine Windscherung. Die Maschine verfehlte die Landebahn, streifte die Befestigungen am Rande, brach in zwei Teile. Es gab nur 40 Überlebende. Der Pilot war vom Kontrollturm in Phuket eindringlich vor einer Landung wegen der schlechten Witterungsverhältnisse gewarnt worden, letztlich liegt jedoch eine Landung immer in der alleinigen Verantwortung des Piloten und dieser entschied hier definitiv falsch!

04.08.2009 Das jüngste Flugzeugunglück in Thailand betraf den Flug 266 der Bangkok Airways von Krabi nach Koh Samui, der an diesem Tag von einer ATR 72-212 A (Kennung HS-PGL) mit dem Namen Pha Ngan durchgeführt wurde. Bei der Landung in Koh Samui 14:15 Ortszeit kam die Maschine von der Landebahn am Ende ab und krachte in einen ungenutzten Kontrollturm, dabei wurde der Pilot getötet. Dr. Volker Wangemann

Abhilfe gegen die zu strenge Anwendung
des Visakodex durch die deutsche Botschaft

Seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass die Vergabe von Schengenvisa für Deutschland durch die deutschen Landesbotschaften - insbesondere die deutsche Botschaft in Bangkok - an immer striktere Voraussetzungen geknüpft wird. Hier ist die Glaubhaftmachung der Rückkehrbereitschaft nach Ablauf des Visums besonders hervorzuheben. So wird häufig der Antrag auf ein Visum für eine Aufenthaltsdauer bis zu drei Monaten auch dann wegen fehlender Rückkehrbereitschaft abgelehnt, wenn die Antragsteller eine Verwurzelung im Heimatland durch minderjährige Kinder, eine Festanstellung oder den Besitz von eigener Immobilie nicht nachweisen können.

Früher war es bei einer solchen Ablehnung der Visumserteilung ratsam, einen neuen Antrag mit entsprechenden Nachweisen für die vorhandene Verwurzelung in der Heimat zu stellen. Von einer Klage war abzuraten, weil das entsprechende Klageverfahren sehr langwierig ist und daher für die Erreichung des Zieles einer schnellen Visumsvergabe nicht geeignet war, außerdem waren die Erfolgsaussichten als gering einzuschätzen, da die Rechtsprechung den Standpunkt der Behörden teilte.

Aktuell macht sich jedoch eine positive Entwicklung in der Rechtsprechung bemerkbar. Eine Thai, die zwei minderjährige Kinder, feste Arbeit und ein eigenes Haus vorweisen konnte, erhob im Jahr 2012 Klage vor dem allein hierfür zuständigen Verwaltungsgericht Berlin, nachdem die deutsche Botschaft in Bangkok sowohl ihren Antrag auf Erteilung eines Schengenvisums, als auch später die gegen die Ablehnung dieses Antrags gerichtete Remonstration abgelehnt hatte.

Das Verwaltungsgericht Berlin ließ die Klage zu und gewährte der Klägerin darüber hinaus auch Prozesskostenhilfe. Es ist der Auffassung, dass der Antrag der Klägerin hinreichende Aussicht auf Erfolg hat.

Zur Klärung der streitentscheidenden Rechtsfrage, ob die strenge Vorgehensweise durch die deutsche Botschaft gegen Europarecht in Form des Visakodes verstößt, wurde der Europäische Gerichtshof angerufen und das Klageverfahren in Deutschland bis zu einer Entscheidung durch das europäische Obergericht ausgesetzt. Der Europäische Gerichtshof wird sich nun unter anderem mit der Frage beschäftigen, ob es rechtmäßig ist, wenn die deutschen Behörden den Antragstellern auch ohne begründete Zweifel unterstellen, sie würden nicht mehr in die Heimat zurückkehren und das entsprechende Visum nicht erteilen. Möglicherweise müssen die Botschaften nach dem Visakodex zwingend das Visum erteilen, wenn alle geforderten Voraussetzungen von den Antragstellern erfüllt werden.

Das Verwaltungsgericht Berlin beanstandete außerdem, dass sich aus dem Ablehnungsbescheid des Visumsantrages der Klägerin nicht klar ergibt, welche Anforderungen an den Nachweis der Rückkehrbereitschaft durch die deutsche Botschaft gestellt wird. Nach Ansicht des Gerichtes entstünde der Eindruck, die deutsche Botschaft lehne trotz eindeutig für eine Rückkehrbereitschaft sprechender Anhaltspunkte wie Kinder, Arbeit und Haus beliebig ab.

Nun ist es anhand dieser erfreulichen Entwicklung in ähnlich gelagerten Fällen ratsam, bei mehrmaliger Ablehnung der Erteilung des Schengenvisums vor dem Verwaltungsgericht Berlin zu klagen. In vielen dieser Fälle wird dies die einzige Möglichkeit sein, ein Schengenvisum für Deutschland zu erhalten. Wie bereits gesagt, wird zur Führung solcher Prozesse bei festgestellter Mittellosigkeit des Antragsstellers Prozesskostenhilfe gewährt. Der einzige Wehrmutstropfen: das Gerichtsverfahren kann bis zu einem Jahr dauern.

Rechtsanwältin Yevgeniya Yarnovska
Bümlein Rechtsanwaltskanzlei Kurfürstendamm 157, 10709 Berlin
Telefon: 88 71 18-0, Durchwahl für Thailänder: 88 71 18-113

Terror im Süden

12-Jähriger getötet
Bei einer Schießerei in der südlichen Provinz Pattani wurde ein 12-jähriger Junge tödlich getroffen. Der Stiefvater, die Mutter und das Kind befuhren auf einem Motorrad den Highway 42, als sich ein mit zwei Männern besetztes Motorrad näherte. Der Sozius feuerte auf die drei Personen. Der Junge wurde am Kopf getroffen, sein Stiefvater an Schulter und Körper. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht, doch für den 12-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Die Polizei vermutet hinter dem blutigen Attentat Aufständische. Ebenfalls in Pattani erlitten drei Ranger bei einem Bombenanschlag Verletzungen. Der Sprengstoff explodierte vor einem Schulgebäude. Die Paramilitärs hatten Lehrer vor Attentaten schützen sollen.

Fünf Händler Opfer
Fünf Obsthändler aus Rayong wurden nachts in der Nähe eines Marktes in der südlichen Provinz Yala erschossen. Die Händler waren an den Händen gefesselt worden. Sieben Männer fuhren nach Zeugenaussagen mit einem Pick-up vor, stürmten in den Unterstand der Geschäftsleute und gaben die tödlichen Schüsse ab. Als Täter vermutet die Polizei Aufständische. In Songkhla haben Polizisten einen mutmaßlichen Terroristen festgenommen. Der 36-Jährige ist verdächtig, an dem Bombenanschlag im März letzten Jahres auf ein Hotel in Hat Yai beteiligt gewesen zu sein. Damals waren drei Menschen getötet und über 200 verletzt worden.

2 Farmer erschossen
Das Pilotprojekt zur Förderung des Reisanbaus in den von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen hat einen Rückschlag erlitten. Aufständische griffen in Pattani einen Konvoi mit Farmern aus Singburi an. Zwei Menschen wurden erschossen, zehn weitere mit zum Teil schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die meisten Verletzten und weitere Landwirte aus Singburi und Suphan Buri wollen nach dem Anschlag in ihre Heimatdörfer zurückkehren. Die Landwirte sollten ihren Kollegen im Süden des Landes moderne Anbaumethoden vermitteln. In den Provinzen Pattani, Yala und Narathiwat haben sich viele Landwirte vom Reisanbau verabschiedet und in Kautschukplantagen investiert. Bei einem weiteren Anschlag töteten vermutlich Aufständische einen 39-jährigen Mann. Er war auf dem Weg zu einem Teegeschäft, als bewaffnete Männer von einem Pick-up aus das Feuer eröffneten. In Yala erlitt eine 55-jährige Verwaltungsangestellte erhebliche Schussverletzungen. Sie befand sich in der Nähe ihres Hauses, als ein Motorrad passierte und der Sozius mit einer Pistole auf die Frau feuerte.

Dealer geschnappt
Im Bezirk Sungai Kolok der südlichen Provinz Narathiwat haben Sicherheitskräfte 300.000 Yabapillen im Straßenverkaufswert von 144 Mio. Baht sichergestellt. Die Polizei hatte den Tipp bekommen, dass Drogen von Laos über Thailand nach Malaysia geschmuggelt werden sollten. Das Rauschgift und 7 Mio. Baht wurden bei einer Fahrzeugkontrolle in einem Pick-up gefunden. Fahrer und 2 Beifahrer kamen in Haft.

Autobombe in Yala
Bei der Explosion einer Autobombe in der südlichen Provinz Yala sind 5 Soldaten ums Leben gekommen. Ein weiterer wurde bei dem Attentat schwer verletzt. Die Soldaten waren mit einem Lastwagen zu einer Farm unterwegs, um Arbeiter abzuholen. Als sie anhielten, weil ein Pick-up die Fahrbahn blockierte, explodierte der in diesem Fahrzeug versteckte Sprengsatz. Durch die Wucht der Explosion stürzte der Lastwagen um. In diesem Moment stoppte an der Unglücksstelle ein Pick-up mit 6 bewaffneten Männern. Sie schossen auf die Soldaten und flüchteten mit deren Waffen. Bei weiteren Anschlägen im Süden wurden zwei Menschen getötet und vier verletzt. Ein 56-jähriger Mann wurde vor seinem Haus erschossen, ein 35-Jähriger in seinem Auto. Weiter verletzten Aufständische vier Menschen, darunter drei Kinder, als sie auf Häuser Schüsse abgaben.

Gesuchter Terrorist
Ein mutmaßlicher islamischer Terrorist wurde in der südlichen Provinz Narathiwat bei einem Schusswechsel getötet. Nach einem Tipp umstellten Polizei und Soldaten ein Haus, in dem sich der seit langem Gesuchte aufhalten sollte. Der 31-Jährige eröffnete das Feuer, rannte in einen Wald und wurde auf der Flucht erschossen. Das führende Mitglied einer Separatistengruppe soll kürzlich einen 51-jährigen Lehrer vor den Augen seiner Schüler getötet haben. Ihm zur Last gelegt werden weitere Tötungsdelikte, Bombenanschläge und Brandstiftungen an Schulen.

Schwerer Angriff
Verteidigungsminister Sukumpol Suwanatat hat die Soldaten für ihren entschlossenen und erfolgreichen Einsatz beim Angriff von Aufständischen auf den Armeestützpunkt Bacho in der südlichen Provinz Narathiwat gelobt. Etwa 80 schwer bewaffnete, uniformierte Separatisten, einige mit schusssicheren Westen, hatten in den Morgenstunden die Militärbasis überfallen. Beim 20 minütigen Schusswechsel wurden 16 Angreifer getötet. Unter den Toten ist der lange gesuchte Anführer Maroso Jantarawadeea. Zwei Million Baht hatten Behörden für die Festnahme des Terroristen ausgesetzt. Er soll an mehreren Morden und Überfällen in den südlichen Provinzen beteiligt gewesen sein. Die Armee glaubt, dass die Aufständischen Soldaten als Geiseln nehmen wollten. Nach Medienberichten soll der Angriff von Überläufern verraten worden sein. Deshalb erwarteten 60 Marines die Angreifer. Kein Soldat wurde getötet, mehrere allerdings verletzt. Es war einer der schwersten Angriffe von Aufständischen der vergangenen Jahre. Weil mit weiteren Anschlägen gerechnet wird, verhängte das Internal Security Operations Command (ISOC) über sechs Bezirke der Provinzen Narathiwat und Pattani eine 24-stündige Ausgangssperre.

Bomben als Rache
Bei einem Bombenanschlag von Aufständischen in Pattani sind 3 Sicherheitshelfer ums Leben gekommen. 10 Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Sprengstoff explodierte vor dem Big Ben Restaurant. Das Restaurant, 10 Geschäftshäuser, ein Auto und 10 Motorräder wurden beschädigt. Separatisten hatten 8 Bomben platziert. Mehrere konnten rechtzeitig entschärfen, weitere explodierten und beschädigten einen Supermarkt. Zudem setzten Aufständische Unterkünfte von Sicherheitskräften in Brand.

Reise-Tipp:

Sagenhafte Höhlen in Krabi

Die südthailändische Provinz Krabi ist für herrliche Sandstrände mit kristallklarem Wasser und hochaufragenden Kalksteinfelsen bekannt. Die kilometerlange Küste bietet jedoch mehr Sehenswertes als die puderzuckerfeinen Sandstrände. Geheimnisvolle Höhlen, tropisch grüne Nationalparks, heiße Quellen und versteckte, kleine Inseln laden abenteuerlustige Besucher ein. Dank des Ao Luek Community Based Tourism Network kann man diese Attraktionen ökologisch und sozialverträglich erkunden. Unter der Dachorganisation haben sich lokale Tourismusanbieter zusammengeschlossen, um Gästen aus aller Welt authentische Einblicke in die Natur des Landes und den Alltag der Einwohner zu gewähren.

Gerade die vielen faszinierenden Höhlen der Region warten darauf, entdeckt zu werden. Zu den bekanntesten zählt Tham Lod. Die Höhle wird per Kajak erkundet. Außer der mystischen Atmosphäre beeindrucken vor allem die wunderschönen Tropfsteine sowie die tausend Jahre alten Höhlenmalereien. Die riesige Höhle Tham Klang besteht aus insgesamt 13 Kammern, die teils per Kajak, teils zu Fuß erkundet werden können. Prächtige Stalagmiten und Stalagtiten in bizarren Formen sind das Wahrzeichen der Höhle. Die geheimnisvolle Grotte Tham Nong Thung Na eröffnet Besuchern nach der Bootsfahrt ins Innere ihren herrlichen Kristallpool, der seinen Namen wegen seiner schillernden blauen Farbe erhielt. Der Than Bok Khorani Wasserfall im gleichnamigen Nationalpark verzaubert mit seiner unendlichen Naturschönheit. Höhepunkt ist der prächtige Lotusteich, der von dem aus überhängenden Felsen herabstürzenden Wasserfall gespeist wird. Das Wasser der Lagune fließt in kleinen Flüssen ab, die sich durch die malerische Landschaft mit ihren tropischen Blumen, Bäumen und Büschen schlängeln.

Aktivitäten wie Fahrradfahren, Kajaking oder Klettern eignen sich hervorragend, um die Schönheiten der faszinierenden Landschaft zu erkunden und zu genießen, ohne dabei einen negativen Einfluss auf die Umwelt und die Bevölkerung zu hinterlassen. Neben den Sightseeing-Aktivitäten gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Alltag der Einwohner im Bezirk Ao Luk autenthisch kennen zu lernen. Ein Besuch auf einer der vielen Kautschukplantagen oder die Fahrt mit Fischern zum täglichen Fischfang ermöglichen intensive Einblicke in die südthailändische Kultur.

Zahlreiche Möglichkeiten für Homestay-Aufenthalte bieten ebenfalls die Gelegenheit, das Leben der Einheimischen hautnah mitzuerleben. Im Raipreda Homestay-Resort können Gäste beispielsweise in einfachen Hütten inmitten der tropischen Natur übernachten und gleich zahlreiche Ausflugspakete in die Umgebung buchen. Wer lieber etwas mehr Komfort wünscht, dem sei das Pakasai Resort in Ao Nang empfohlen. Alle Zimmer des Resorts sind im modernen Thai-Stil gehalten und mit natürlichen Holz- und Steinelementen versehen. Mehrere Restaurants, Pool und Fitnessraum sowie ein eigener Spa machen das Erlebnis perfekt. Für sein Engagement im Umweltschutz wurde das 4-Sterne Boutique Resort bereits mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Außerdem trägt das Hotel die Zertifizierungen der Green Leaf Foundation sowie des Department of Environmental Quality Promotion.

Alle Angebote und weitere Informationen zum Ao Luek Community Based Tourism Network finden Sie unter www.aoluktoday.com. Unter Community Based Tourism - zu deutsch etwa gemeindebasierender Tourismus - versteht man Tourismusprojekte, die mit Hilfe und unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung verwirklicht werden und zur nachhaltigen und sozialverträglichen Entwicklung der teilnehmenden Gemeinden beitragen. Weitere Infos rund um diese Tourismusprojekte finden Sie auf der Website des Community-based Tourism Institute (CBT-I) www.cbt-i.org.
Thailändisches Fremdenverkehrsamt TAT

Frankys Tour, Teil 4:
Südostasien Januar/Februar 2013

Weau und ich waren kaum zurück aus Indonesien, da brauchten wir ärztliche Hilfe. Mir passierte ein Missgeschick beim Kücheumbauen. Ich hatte dort Fliesen und Mauersteine abgestellt. Ein Skorpion erkor sich dies wohl als sein neues Zuhause. Als ich einen Stein verarbeiten wollte stach mich das Biest. Es war heftig. Den darauf folgenden Zweikampf habe ich gewonnen. Der Skorpion ist tot. Aber das Gift war in meinem Körper. In kurzer Zeit bereiteten sich Schmerzen vom Finger bis in die Schulter aus. So etwas kann tödlich ausgehen. Ich ließ mich im Krankenhaus behandeln.

Weau hatte sich möglicherweise in Indonesien eine Infektion eingefangen. Auch sie ging für einige Tage ins Krankenhaus. Als das endlich vorbei war mieteten wir einen Pick-up. Mit dem unternahmen wir mehrere Ausflüge. Einen mit Weaus Verwandtschaft zum schönen Loangpoto Tempel. Dieser befindet sich südwestlich von Korat.

Günther Ruffert

Alle waren begeistert. Ein weiterer Trip führte uns an die kambodschanische Grenze. Wir besuchten die Witwe des vor 3 Jahren verstorbenen Thailand-Schriftstellers Günther Ruffert. Die Frau betreibt eine Tankstelle nebst Verkaufseinrichtung. Normalerweise könnte sie sich mit dem Erbe ihres Mannes zur Ruhe setzen. Aber sie arbeitet gerne sagte sie. Sie freute sich über unseren Besuch und bat uns in ihr Haus. Dort sahen wir Fotos und sprachen über das Schaffen von Günther Ruffert. Ich hatte den Eindruck, dass die Frau mit ihrem Leben in Einklang ist. Sie sagte, sie geht oft zum Beten in einen Tempel. Ihre Art zu reden, strahlte eine angenehme Ruhe aus. Dies erinnerte mich an ein Treffen welches ich vor 20 Jahren in den Everglades hatte. Dort war ich damals mit einem Kanu, unterwegs. In einem Seminolendorf unterhielt ich mich mit einem Indianer. Auch er strahlte eine solch beruhigende Atmosphäre aus.

Eine längere Reise unternahmen wir an den Mekong-Fluss. Mit dabei waren Robert und Hans (das sind zwei Freunde aus Österreich) und der Thailänder Mac mit seinen zwei Kindern. Robert ist seit 20 Jahren mit Som verheiratet. Sie und Weau kamen natürlich auch mit. Robert und Som verbringen jedes Jahr in Soms Heimatdorf in Thailand ihren Urlaub. Hans und Mac sind Freunde von Robert. Mac stammt aus der Mekongregion und wollte nach langer Zeit seine Familie besuchen. Er steuerte die 350 Kilometer das Auto. Wir Farangs nahmen auf der Ladepritsche und die Kinder und Frauen im Innenraum Platz. Hintendrauf war es angenehm bei tropischen Temperaturen. Kurz vor der Stadt Mugdahan gerieten wir in einen Stau. Ein Feuer in einem Dorf war die Ursache. Ein Haus brannte.

Farang zündet Haus an

Leute standen aufgeregt diskutierend davor. Aber keiner machte Anstalten zu löschen. Als langjähriger Feuerwehrmann bat ich Mac zu halten. Vielleicht könnten wir helfen. Man konnte erkennen, dass dort ein vornehmes Haus abbrannte. In der Nähe, unter einer Palme des Grundstücks saß ein ca. 60-jähriger Farang. Wir gingen zu ihm und fragten ob wir irgendwie helfen können das Feuer zu löschen. Man sah ihm an, dass er betrunken war. Mit lallender Stimme antwortete er: "Warum löschen, ich habe doch mein Haus gerade erst angezündet." Dabei lachte er höhnisch. "Bloß gut, dass ich beim Bauen viel Holz verwendet habe. Das brennt gut." Dabei musste er husten. Wir sahen uns fragend an. Robert sagte: "Warum brennst du denn dein eigenes Haus nieder?" Mit geröteten Augen sah er ihn an.

"Vor drei Jahren lernte ich meine Gai in Pattaya kennen. Sie war so lieb zu mir. Sie sagte mir ich wäre ihr Traummann. Ich hab sie da rausgeholt und ihr dies Haus nebst Friseursalon gebaut. So könnte sie eigenes Geld verdienen und hätte eine Beschäftigung, während ich in Deutschland arbeite." Der Farang atmete schwer. Dann nahm er einen kräftigen Schluck aus einer am Boden stehenden Whiskyflasche. "Als ich dieses Jahr herkam, war sie nicht da. Die Leute im Dorf sagten mir, dass sie wieder nach Pattaya gegangen wäre. Dort hat sie einen anderen Farang kennen gelernt. Mit dem ist sie immer noch zusammen. Mir hat sie erzählt, dass sie herzkrank im Krankenhaus liegt. Angeblich musste sie operiert werden. Ich habe mir große Sorgen gemacht. Mit viel Geld habe ich eine Operation, die es nie gab, bezahlt. Anschliessend konnte ich sie lange Zeit telefonisch nicht erreichen. Als ich sie einmal doch ran ging sagte sie, sie wäre im Kloster um sich zu kurieren. Mich wunderte nur, dass ich im Hintergrund Barmusik hörte." Der Mann seufzte und griff wieder zur Flasche. "Ihr wisst ja wie das ist in Thailand. Grund und Boden darf ein Farang nicht besitzen. Also gehört mein Haus nicht mir, sondern ihr. Ich habe mit einem befreundeten Polizist gesprochen. Der sagte, ich darf das Haus nicht verkaufen. Aber ein Feuer mit meinem Holz kann ich machen." Dabei schaute er in die Flammen und brach in Tränen aus. "Brennt es nicht schön?" Schluchste er. Hans schüttelte den Kopf und sagte: "Ne ne, diese Thailänderinnen: Meine war, als ich zurückkam, mit einem reichen Engländer zusammen. Nutte bleibt Nutte." Robert meinte: "Das ist der Klassiker. So wie dir ist es vielen Farangs ergangen. Jeder meint seine Thaifrau ist nicht so wie die anderen."

Auch ich versuchte den Mann zu trösten: "Mir widerfuhr ein ähnliches Schicksal. Aber das Leben ging weiter. Ich habe daraufhin eine Frau gesucht die nie eine Nutte war und einer anständigen Familie entstammt." Dabei blickte ich auf Weau. "Auch du kannst dir eine vernünftige Frau suchen. Davon gibt es viele in Thailand." Der Mann stierte nur noch in die Flammen und sprach nichts mehr.

Weau sagte: "Komm wir fahren. Wir können hier nicht helfen."

Mac fuhr mit uns weiter und bald waren wir beim Haus seiner Tante. Übernachtungsmöglichkeiten fanden wir in Bungalows für 200 Baht pro Nacht in der Nähe. Daneben befand sich eine Karaokebar. Um nicht zu sagen Ladybar. Das waren auch wieder so eine Art Stundenzimmer. Jeden Tag wurden neue Kondome hingelegt. Aber egal. Es war sauber und günstig. Gefrühstückt wurde bei Macs Tante. Dies war nicht wirklich Farang-Essen. Es gab Lab Gung Den. Auf einem Teller befanden sich lebende kleine Krebstiere. Ab und zu sprang solch ein Tierchen vom Teller. Die Österreicher hatten auch gleich den passenden deutschen Namen: Hüpfendes Frühstück. Den Thailändern schmecke es vorzüglich. Genauso wie die Spezialität Kai Ran Ran. Gekochte, angebrütete Eier. Nach dem Aufschlagen kamen Küken-Embryos zum Vorschein, die von den Thailändern mit Verzücken verspeist wurden. Eigentlich wollten wir einen Ausflug ins benachbarte Laos machen. Aber Hans und Robert hatten ein Langzeitvisum für Thailand. Dieses würden sie außer Kraft setzen wenn sie die Grenze überschreiten. Deshalb charterten wir ein Fischerboot für eine Tour auf dem Mekong. Dieser Fluss ist ca. einen Kilometer breit, und auf der anderen Seite befindet sich Laos. Zurzeit führte der Fluss wenig Wasser. "Das liegt an den neugebauten Kraftwerken in Laos und China", sagte man uns. Wir konnten mitten im Fluss auf einer Sandbank aussteigen. Hier im Niemandsland trafen wir auf laotische Muschelsucher. Es war eine herzliche Begegnung. Spontan fuhr ein Laote mit seinem Longtailboot nach Laos rüber um Bier einzukaufen. Schon war die Party in Gange. Wir hatten viel Sanuk, nannten es Deutsch-Österreich-Thailändisch-Laotischen Freundschaftstreffen.

Nach Vietnam

Ich musste ein weiteres Mal zum Visarun das Land verlassen. Von hier über das schmale Laos wäre es nicht weit bis Vietnam. Dort wollte ich schon immer Mal hin. Weau, Som, Hans, Robert und Mac wollten noch eine Weile da bleiben. Deshalb entschied ich allein einen Abstecher nach Vietnam zu machen. Das war wieder ein Abenteuer.

Mit einem Bus ging es über die Mekongbrücke zum Grenzübergang. Hier bekam ich ein Visum für Laos. Eines für Vietnam kaufte ich in einem vietnamesischen Konsulat in der laotischen Stadt Savanaket.

Die Weiterreise war anstrengend. Ich sah viel Armut. Es ging durch Dörfer, in denen Kinder nackend rumliefen und Frauen mit großen Stößeln in Mörsern die Spreu vom Reis trennten. Die Straße war eine Katastrophe. Sie wurde im Vietnamkrieg zerstört. Bruderländer, also auch die DDR, bauten diese wieder auf. Dementsprechend war auch die Qualität. In den nächsten Tagen hatte ich mit argen Bandscheibenproblemen zu kämpfen. Die Reise ging über einen Gebirgspass namens Lao Bao. Hinter der Grenze herrschte eine andere Klimazone. Es war kalt und regnerisch. Obwohl es der gleiche tropische Breitengrad wie Thailand ist, hat Vietnam ein anderes Klima.

Die Bergregionen, durch die der Bus fuhr, waren schön. Glasklare Bäche und sattgrüne Hänge. Aber eine Wanderung ohne Führer ist gefährlich. Es explodieren immer noch Bomben und Mienen. Interessanterweise sah ich viele Lastkraftwagen der DDR-Marke W 50. Möglicherweise wurde die DDR-Fließstraße an Vietnam verkauft, und solche Fahrzeuge werden hier weiter gebaut. In der ehemaligen Kaiser Stadt Hue übernachtete ich. Am nächsten Tag besuchte ich einen Palast in der "Verbotenen Stadt". Der Name stammt aus der Kaiserzeit. Damals durfte außer Gefolgsleute des Kaisers niemand dort herein. In der Stadt Da Nang lieh ich mir ein Motorrad aus und erkundete die Umgebung. Aber eine Motorradtour in dieser kalten Region, mit meinen 3 T-Shirts, die ich im Gepäck hatte, war kein Vergnügen. Ich fuhr über einen Gebirgspass Richtung Süden. Der hieß Wolkenpass und sollte eine Wetterscheide sein. Dem war aber nicht so. Auf der anderen Seite war das Wetter genauso schlecht. In der Touri-Stadt Hoi An kaufte ich warme Sachen. Ich habe mich oft verfahren. Hinweisschilder gab es nicht und Einheimische, die ich nach dem Weg fragte, verstanden mich nicht. Sie sprachen keine Fremdsprache.

An schönen Stränden machte ich halt. Aber baden war nicht möglich. Der Pazifik hatte haushohe Wellen. Und kalt war es eh. In den Städten ist das Motorradfahren einfach nur Chaos. Es gibt so gut wie keine Verkehrsschilder, Ampeln und wohl auch keine Regeln. Wozu auch. So wie die Vietnamesen fahren, hat von denen keiner einen Führerschein. Rechts vor links kennen sie also auch nicht. Die einzige Verkehrsregel, die hier galt, war: Der Stärkere hat Vorfahrt und der Kleinere gibt nach. Es wird ständig gehupt. Das hab ich dann auch gemacht.

Es hilft, den eigenen Stress abzubauen. Ganz besonders schwierig war das Passieren von Kreisverkehren. Zeitgleich sind da ungefähr 100 Motorräder, einige LKWs der DDR-Marke W 50, ein bis zwei Busse und einige Pkws drin. Alle fahren rein und jeder hofft, mit vielem Gehupe, da irgendwie durchzukommen.

Folgen des Krieges

Bösartig erschienen mir vietnamesische Frauen. Anscheinend sehen sie in jedem Ausländer den verhassten Amerikaner. Eine gab mir Falschgeld raus, welches eine andere, der ich was bezahlen wollte, mir um die Ohren schlug. Andere Frauen nahmen für ihren ekelhaften Fraß überteuerte Preise. Das vietnamesische Essen war einfach nur zum Kotzen. Ich habe viel probiert. Eine gute Küche fand ich nicht. Vietnam leidet immer noch an den Folgen des Krieges. Das merkt man besonders an den Menschen. Was die Amerikaner hier angerichtet haben, ist nicht gutzumachen. Der Wiederaufbau wird noch lange dauern. Vietnam ist arm. Einige Städte wurden zum Weltkulturerbe erklärt und konnten so mit internationalen Geldern wieder hergerichtet werden. In Vietnam hatte der kommunistische Norden während des Krieges den kapitalistischen Süden eingenommen. Ich sah rote Plakate und Fahnen mit Hammer und Sichel. Kinder gingen mit Pionierhalstüchern zur Schule. Nach 4 Tagen gab ich das Motorrad zurück und fuhr mit der Eisenbahn nach Dong Ha. Die Bahn fuhr vorbei an einsamen Stränden und durch Gebirgsregionen mit üppigem Grün. Von Dong Ha fuhr ich am nächsten Tag zurück nach Laos. Obwohl ich ein 30 Tage Visum für dieses Land hatte, musste ich erneut 31 US $ Eintritt bezahlen.

Gleich hinter der Grenze schien wieder die Sonne. Die Einreise nach Thailand kostete nichts. Auch dieses Mal war ich wieder froh daheim zu sein. Das Wiedersehen mit Weau, Som, Robert, Mac und Hans war herzlich. Mac machte in der Zwischenzeit den Reiseleiter und zeigte einiges von seiner ehemaligen Heimat. Sie besuchten einige Tempel, und abends gingen die Frauen auf einen Indochinamarkt in der Stadt Mugdahan shoppen. Die Männer ließen es sich in der Karaokebar gut gehen. Einen Tag später fuhren wir heim.

Meine Tochter Lisa war nach unserem Abschied auf Bali nach Australien weitergereist. Sie stellte fest, dass das Leben dort sehr viel teurer ist als in Südostasien. Am Skype-Telefon sagte sie mir: "Australien gefällt mir nicht. Schon wenn ich morgens aufwache, mache ich mir Gedanken, wie ich den Tag überstehe ohne ein Vermögen auszugeben. In Thailand bekam ich für 10 Euro eine Übernachtung, eine Massage und ein gutes Essen. Hier gibt es dafür bestenfalls ein Frühstück." So kam es wie es kommen musste: Sie flog zurück nach Thailand. Zurzeit führt sie ein Robinsonleben auf Ko Rai. Es ist eine kleine Insel im Ko Chang Archipel. Es soll traumhaft dort sein, schrieb sie mir. Irgendwo dort wollen wir uns nächste Woche treffen. Dazu mehr im nächsten Bericht. Ein wenig Heimweh habe ich auch schon. Ob Ihr es glaubt oder nicht: Ich freue mich auf meine Arbeit in unserem Kanucamp in Altfriesack, welches wir Ostern wieder eröffnen. Sonnige Grüße, Franky

Valentine Der Tag der Verliebten

Kerzenschein im trauten Heim? Dieser Gedanke war wohl am 14. Februar bei einigen Leuten im Kopf, denn in den Berliner Thai-Musik-Cafés war es relativ ruhig. Lag es daran, dass der Tag der Verliebten auf einen Donnerstag fiel, liegt es am immer schmaler werdenden Geldbeutel, haben die Herzensbrecher kaum mehr etwas zu sagen, oder sind gefühlsvolle Partys nicht mehr in? Fragen, die wir nicht beantworten können. Am besten, wir schieben alles auf das schlechte Wetter.

Im Siam Park kamen die Gäste zögerlich zu Mitternacht. Gefeiert wurde eher ruhig, ohne Highlights. Im Butterfly, sonst sehr gut besucht, blieben viele Plätze frei. Etwas besser besucht war das Scorpion. Grund: Pee Nok feierte mit ihren Arbeitskolleginnen und Freunden ihren Geburtstag. An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch. Bleibt zu hoffen, dass die Flaute nicht allzu lange anhält. Liebe, Gesundheit und Glück an alle FARANG Freunde. Mr. Big

Fetter Dreh bei Black Love Party im Excite

Alle Jahre wieder ist der Valentinstag ein Grund zum Feiern, nicht nur für Verliebte. Nein, auch alle anderen lassen an diesem Tag ihren Gefühlen freien Lauf. Ae und Jimmy vom ExCite in Berlin hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen. Am Samstag, den 16. Februar, veranstalteten sie eine Black Love Party.

Gegen 23 Uhr betrat ich die Räumlichkeiten, wurde herzlich empfangen und staunte, dass die Party schon richtig in Fahrt war - rappelvoll - Stimmung vom Feinsten, und Jimmy hatte alle Hände voll zu tun. Ja, das ExCite hat sich gemausert und entpuppt sich immer mehr zum angesagten Treffpunkt nicht nur für Thais. Das mag wohl auch daran liegen, dass Ae sich viel Mühe gibt, um ihren Gästen etwas zu bieten. Jeder Gast wird von Ae immer persönlich begrüßt, heute sogar mit einem "kleinen Roten" zum Auflockern. Super Idee - kam gut an, was man auch später merkte. Bei ausgelassener Stimmung, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte, wurde viel das Mikro von einigen in Beschlag genommen, andere vergnügten sich auf der Tanzfläche. Hierbei möchte ich noch erwähnen, dass auch Natascha & Robert da waren. Das sind die netten Film-Leute, die mit der Kamera unterwegs sind und einen Dokumentar-Film über die Berliner Thaiszene drehen. Wir sind schon gespannt auf das Ergebnis. In diesem Sinne wünschen wir vom FARANG allen gutes Gelingen. Euer Peter Phetkhieo

BUAKAW POR. PRAMUK

Wer ist Buakaw Por. Pramuk werden sich jetzt viele unserer Leser fragen, die sich nicht im Muay Thai Boxen und im K-1 Kickboxen auskennen? Buakaw ist der Jungstar der thailändischen Muay Thai Boxer und einfach der Schwarm vieler thailändischer Mädchen. Wir wollen ihn deshalb einmal in unserem Magazin vorstellen, da das Muay Thai einen typischen Teil der thailändischen Kultur darstellt und wir uns immer gern mit der thailändischen Kultur beschäftigen.

Buakaw (=weisser Lotus) wurde am 08.05.1982 als Sombat Banchamek in Surin geboren. Buakaw startete seine Boxkarriere bereits im Alter von 8 Jahren in seiner Heimatprovinz Surin im Isaan, dem armen Nordosten Thailands. Mit 15 Jahren begab er sich in das bekannte Por Pramuk Boxerausbildungszenstrum (Por Pramuk Boxing Promotion Co., Ltd., 76/ 1 Moo 5, Tambon Saochagok, Amphoe Bangkla, Changwat Chachoengsao), wo er seinen ersten Kampfnamen Damtamin Kiat-anan erhielt.

Den Nachnamen Por. Pramuk erhielt er, da es Tradition in Thailand ist, daß die Boxer den Namen ihrer Ausbildungsstätte annehmen, sobald sie erfolgreich sind. Buakaw begann seine Karriere zuerst im Muay Thai, wo er als einer der besten Boxer gilt, die Thailand hervorgebracht hat. So errang er u.a. folgende Titel im Muay Thai: Lumpini Stadion Leichtgewicht 2. Platz, Omnoi Boxstadion Leichtgewicht Champion, TOYOTA Muay Thai Marathon Tournament 140 Pfund-Champion, Frühere Professional Muay Thai Authority of Thailand Federgewicht-Champion, Früherer Omnoi Boxstadion Federgewicht-Champion, W.M.C. Welt-Muay Thai-Champion, M.T.A. Welt-Muay Thai-Champion, S 1 Welt Muay Thai-Champion. Von seinen 215 Kämpfen hat er 185 gewonnen, davon 46 durch K.O. 18 Kämpfe gingen verloren, und 12 Kämpfe endeten unentschieden.

Im Jahr 2004 wechselte Buakaw in die Vollkampfsportart K-1, das eine Erweiterung des Muay Thai darstellt. Das K in der Bezeichnung leitet sich von den Kampfsportarten ab, deren Namen mit K beginnen (Karate, Kempo, Kickboxen, Kung-Fu), sie sind alle ein Teil der sogenannten Kukatogi-Familie, was übersetzt Kampfsport bedeutet. Die 1 in der Bezeichnung ist eine Anlehnung an die Formel 1 der Autorennen. Weitere Sportarten in der K-1 sind Boxen, San Shou, Savate und Taekwando. Das Zentrum dieser Sportart liegt in Japan.

Im Juli 2004 wurde Buakaw der K-1 MAX Welt-Champion (MAX=Middleweight Artistic Xtreme), als er nacheinander John Wane Parr, Takayuki Kohiruimaki und den vorherigen Champion Masato in den Finalkämpfen schlug. Im Jahr 2005 stand er erneut im Finale der K-1 MAX, verlor jedoch gegen Andy Souwer. Im Jahr 2006 wurde Buakaw jedoch erneut K-1 MAX-Champion, als er im Finale diesmal Andy Souwer schlug. Buakaw war damit der erste K-1-Kämpfer überhaupt, der den K-1 MAX-Titel zweimal gewann. Im Jahr 2007 verlor Buakaw bereits im Viertelfinale gegen Masato, im Jahr 2008 verlor er in der Runde der letzten Acht gegen Yoshihiro Sato durch seinen ersten K.O. in den K-1 MAX-Kämpfen. Bis zum Jahr 2009 hatte er von seinen 20 K-1-Kämpfen 17 gewonnen und nur 3 Kämpfe verloren.

Buakaw lieferte am 04.09.2006 den schnellsten K.O. aller K-1-Kämpfe ab, als er gegen Hiroki Shishido nach nur 15 Sekunden gewann, ähnlich spektakulär war der K.O. am 30.06.2006 gegen Yoshihiro Sato mit 18 Sekunden Dauer. Im Jahr 2009 wurde Buakaw erneut Muay Thai-Weltmeister der WMC/MAD.

Buakaw ist der Boxer Thailands und, wie bereits erwähnt, der Schwarm der Mädchen in Thailand. Nun gibt es auch Frauen in Thailand, die Muay Thai betreiben und die auch eine Verbindung zu Buakaw haben. So auch die Tochter von Dung Ding in Berlin mit dem Namen Bo. Unser Titelmädchen übrigens schon in 02-2003. Dr. Volker Wangemann

NANG
wünschte sich alles in Grün

Nang ist zwar nicht die erste Thaifrau, die in diesem Jahr Geburtstag feiert, aber die Erste, über die wir berichten können. Die liebenswerte Thaifrau empfing ihre Gäste am 3. Februar mit einem grandiosen Thai-Buffet im Butterfly. Und da ihre Lieblingsfarbe grün ist, kamen fast alle Gratulanten in grünem Outfit, einschließlich des Personals von Dimmys Musik-Café.

Nang stammt aus Khon Kaen. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz liegt ca. 450 km nördlich von Bangkok. Besiedelt war die Gegend bereits im 4. Jahrtausend vor Christus, wie Ausgrabungen z.B aus Ban Chiang beweisen. Ein Teil der Funde ist im Nationalmuseum zu besichtigen. Die Region ist noch heute stark durch die Khmer geprägt, was sich vor allem in der traditionellen Musik, den landeseigenen Sitten und Tänzen, besonders aber durch den laotischen Einschlag in der Sprache bemerkbar macht. Die Provinz Khon Kaen hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter etliche Tempel aus der Khmer Zeit, 4 Nationalparks und ein Stausee, der nach IHK Ubol Ratana benannt wurde. Damals wie heute sind die wirtschaftlichen Ziele der Reisanbau, die Viehzucht und die Herstellung von Keramikwaren. Khon Kaen hat sich nach Khorat zum wichtigsten Handelszentrum im Isaan erhoben. Die zwei größten Universitäten in Nordost Thailand mit über 20.000 Studenten sind hier ansässig.

Doch zurück zum Geburtstag von Nang. Das Highlight war der Isaan-Tanz von Chamsai, der Tänzerin von der Baan Mai Ruh Roy Tanzgruppe (deutsch: Eine Blume, die nie verblüht), im landestypischen Kostüm, ebenfalls in Grün. Mal wieder unter den Leuten war Moses (oder Mossek, aber eigentlich Movses Potoghlian, mal unter Facebook nachschauen!) mit langjähriger Freundin. Der emsige Charmeur ist der Berliner Thaiszene schon lange treu geblieben und kommt immer zu besonderen Anlässen. Rundrum also eine gemütliche Party.

Meine liebe Nang, die herzlichsten Glückwünsche zu Deinem Geburtstag, Dein FARANG Team. Helmut aus Steglitz

News aus Thailand

Mindestlohnerhöhung
Die Federation of Thai Industries hat 400 Betriebe nach den Auswirkungen des seit 1. Januar landesweit geltenden Mindestlohns von 300 Baht befragt. Ein Viertel der Unternehmen gehen von Werksschließungen aus. Die höheren Löhne würden die Produktionskosten bis zu 12% erhöhen. Damit seien die Betriebe gegenüber Unternehmen in anderen Ländern nicht mehr konkurrenzfähig. Die Anhebung des Mindestlohns trifft vor allem die Textilindustrie sowie Lebensmittelhersteller und Firmen der Elektronik- und Keramikbranche. Die Federation of Thai Industries hatte Unternehmen der verarbeitenden Industrie und des Einzelhandels sowie des Transport- und Hotelgewerbes befragt.

Baht Höchststand
Die Baht-Währung hatte im Januar auf den Devisenmärkten einen neuen Höchststand erreicht. Der Baht wurde gegenüber dem US-Dollar zeitweise mit 29,69 gehandelt - dem höchsten Stand seit August 2011. Der Anstieg wird mit Kapitalströmen aus dem Ausland begründet. Mit Sorge verfolgen exportorientierte Unternehmen die Entwicklung. Denn der starke Baht macht die Ausfuhren auf den Weltmarkt teurer. Deshalb schließen Ökonomen nicht aus, dass die Zentralbank intervenieren wird. Bereits vor kurzem hatte Finanzminister Kittiratt Na-Ranong den Kurs der thailändischen Währung "auf einem nicht guten Level" bezeichnet.

Vanessa-Mae in Sochi
Die bekannte Geigerin Vanessa-Mae will 2014 für Thailand bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sochi starten. Die 34-Jährige trainiert seit drei Jahren in Zermatt (Schweiz) und hofft, sich für alpine Skiwettbewerbe zu qualifizieren. Nach Angaben des Internationalen Skiverbandes (FIS) muss sie mindestens fünf Starts bei FIS-Wettbewerben absolvieren und eine bestimmte Punktzahl erreichen. Bisher hat erst ein Thai an Olympischen Winterspielen teilgenommen. Prawat Nagvajara startete 2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin im Langlauf. Vanessa-Mae hat einen thailändischen Vater und eine chinesische Mutter. Sie wurde nach der Trennung ihrer Eltern von ihrem Stiefvater, dem Briten Graham Nicholson, adoptiert. Die Geigerin besitzt die britische Staatsbürgerschaft und zudem einen thailändischen Pass.

Gegen Produktpiraterie
Behörden verstärken den Kampf gegen Produktpiraterie. Das Ziel: Thailand soll auf der US Priority Watch List nicht mehr auftauchen. Die neue Beobachtungsliste wird im April veröffentlicht. Das US Trade Representative hat "acht rote Zonen" in Thailand genannt, in denen kopierte Waren angeboten werden: MBK Center, Chatuchak Market, Siam Square, Sukhumvit Road und Patpong Night Market in Bangkok; Karon- und Patong-Strände in Phuket; IT City in Pattaya; Rong Klua Market in Aranyaprathet an der Grenze zu Kambodscha. Erst vor kurzem hatte Pattayas Polizei bei einer Razzia in der IT City (Tukcom) elektronische Waren im Wert von sieben Mio. Baht beschlagnahmt. Darunter waren iPads, iPhones und weitere Handys namhafter Firmen. 27 Händler wurden vorübergehend festgenommen.

Gouverneurswahl
18 Kandidaten haben sich bisher bei der Bangkoker Stadtverwaltung für die Gouverneurswahl am 3. März registrieren lassen. Darunter sind der bisherige Gouverneur Sukhumbhand Paribatra für die Demokratische Partei und Pongsapat Pongcharoen für die Regierungspartei Pheu Thai. Die anderen 16 Kandidaten gehen als Unabhängige ins Rennen. Nach dem Gesetz darf jeder Bewerber für das Amt des Gouverneurs für den Wahlkampf nicht mehr als 49 Millionen Baht ausgeben.

Studien zur Verfassung
Das Erziehungsministerium hat die staatlichen Universitäten Thammasat, Chulalongkorn und Ramkhamhaeng mit getrennten Studien zur von der Regierung geplanten Änderung der Verfassung beauftragt. Die Unis sollen aufzeigen, welche Probleme bei welchen Schritten entstehen können. Das Parlament hatte im Vorjahr Änderungen der Verfassung in 2. Lesung verabschiedet. Dann stoppte das Verfassungsgericht den Gesetzesprozess. Den Richtern war die Begründung für Änderungen nicht stichhaltig genug. Möglich ist ein Referendum vor der Verabschiedung, die Einsetzung einer verfassungsgebenden Versammlung, eine Neuschreibung der Verfassung oder die Verabschiedung einzelner Paragrafen.

Majestätsbeleidigung
Ein Bangkoker Strafgericht hat den politischen Aktivisten Somyot Prueksakasemsuk wegen Majestätsbeleidigung zu einer Gefängnisstrafe von zehn Jahren verurteilt. Die vier Richter urteilten, der Herausgeber habe im Februar und März 2010 in seinem Magazin "Voice of Taksin" zwei Kolumnen mit monarchiekritischem Inhalt veröffentlich. Das Argument, die Autoren seien für den Inhalt der Kolumnen verantwortlich, ließ das Gericht nicht gelten. Somyot Prueksakasemsuk, ein Anhänger des gestürzten Premiers Thaksin Shinawatra und der Rothemden, war bereits im Jahr 2009 wegen Verleumdung zu einer einjährigen Haft auf Bewährung verurteilt worden. Deshalb erkannten die Richter jetzt auf zehn Jahre wegen Majestätsbeleidigung und auf ein Jahr wegen Verleumdung. Somyot Prueksakasemsuks Rechtsanwalt kündigte Berufung an, auch wegen des harten Urteils. Bisher, so der Rechtsanwalt, sei Majestätsbeleidigung überwiegend mit drei Jahren Haft bestraft worden. Somyot Prueksakasemsuks saß seit April 2011 in Untersuchungshaft. Damals hatte er eine Unterschriftenaktion zur Änderung des Gesetzes gegen Majestätsbeleidigung gestartet.

Politiker langweilig
Lehrer haben der Politik ein grottenschlechtes Zeugnis ausgestellt. Bei einer Umfrage von Suan Dusit Poll unter 1.004 Lehrern landesweit hat die Mehrheit Politiker als langweilig und größtenteils unmoralisch bezeichnet. Über 44% der Befragten sagten, Politiker lieferten sich ständig Wortgefechte anstatt zum Wohle des Landes zu arbeiten. Nach Einschätzung von 36% der Interviewten streben Politiker nach Macht, verfolgen eigene Interessen, sind korrupt und geben der Jugend ein schlechtes Beispiel.

Millionenbetrüger
Ein 24-jähriger Algerier, der weltweit über 200 Banken um hohe Millionenbeträge betrogen hat, ist auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi festgenommen worden. Der Hacker wurde seit über drei Jahren vom FBI gesucht und führte ein Luxusleben. Der Mann hatte in Algerien Computerwissenschaften studiert und soll 217 Banken in aller Welt betrogen haben. Bei seinen Transaktionen mit Notebook und einem Satellitentelefon hat er nach Angaben der Polizei jeweils bis zu 20 Millionen Dollar eingestrichen.

Invest in Infrastruktur
Im Februar hat die Regierung ihren Investitionsplan für die kommenden Jahre verabschiedet. Er sieht die Aufnahme von Krediten in Höhe von 2,2 Billionen Baht zur Verbesserung der Infrastruktur vor. Die Mittel werden ab 2014 u.a. für folgende Projekte bereitgestellt: 480 Milliarden Baht für Hochgeschwindigkeitsstrecken von Bangkok nach Nakhon Ratchasima, nach Hua Hin, Chiang Mai und Rayong sowie 330 Milliarden Baht für die Erweiterung des schienengebundenen Personennahverkehrs im Großraum Bangkok. Für 160 Milliarden Baht entstehen im Großraum Bangkok 254 Km lange neue Umgehungsstraßen, 88 Milliarden Baht sind für die Erweiterung des Tiefseehafens Laem Chabang und 70 Milliarden Baht zur Erweiterung von Bangkoks Internat. Flughafen Suvarnabhumi vorgesehen.

Rekord im Dauerküssen
In Pattayas Einkaufszentrum Royal Garden wollten neun Paare am Valentinstag den Weltrekord im Dauerküssen brechen. Er steht bei 50 Stunden, 25 Minuten und 1 Sekunde. Die verheirateten Paare durften ihre Lippen nicht voneinander lösen, selbst nicht beim Gang auf die Toilette. Unter den Teilnehmern war auch das schwule Paar, das im vergangenen Jahr den bisherigen Rekord aufstellte. Die Paare durften sich nicht hinsetzen, und sie durften ihre Lippen auch nicht voneinander lösen, wenn sie mit Strohhalm ein Getränk schlürften. Laksana Tiranarat und ihr Ehemann Ekkachai haben den neuen Weltrekord im Dauerküssen aufgestellt. Er steht jetzt bei 58 Stunden, 35 Minuten und 58 Sekunden. Als Belohnung erhielten sie 100.000 Baht und 2 Diamantenringe.

Rekord im Hula-Hopp
4.483 Teilnehmer haben im Stadion der Thammasat-Universität in Bangkok den Weltrekord im Dauer-Hula-Hopp gebrochen. Sie mussten sieben Minuten bei Tanzmusik den Plastikreifen um die Hüften kreisen, ohne Unterbrechung! Der alte Rekord war im Jahr 2011 in Taiwan mit rund 2.496 Teilnehmern aufgestellt worden. Jetzt steht Thailand damit im Guinness-Buch der Rekorde

Airport-Streik beendet
Der Streik des THAI-Bodenpersonals auf Bangkoks Internationalem Flughafen Suvarnabhumi ist beendet. Die Gewerkschaft hat das Angebot der Thai Airways International (THAI), die Gehälter um 7,5% zu erhöhen, angenommen. 400 Beschäftigte hatten vor kurzem auf Suvarnabhumi gestreikt. Als Folge verspätete sich der Start von 76 THAI-Maschinen auf Inlands- und internationalen Routen um 15 bis 20 Minuten. Und ankommende Passagiere mussten teilweise über eine Stunde am Gepäckband auf ihre Koffer warten. Das Bodenpersonal hatte eine Gehaltserhöhung von 7,5% und einen Bonus von zwei Monatsgehältern gefordert. Die Fluggesellschaft hatte ihren Mitarbeitern als Prämie ein zusätzliches Monatsgehalt angeboten. Jetzt wird die Bonuszahlung vom wirtschaftlichen Ergebnis der Airline abhängig gemacht.

Weltausstellung teuer
Über die Bewerbung Thailands zur Ausrichtung der Weltausstellung in 2020 ist eine heftige Diskussion entbrannt. Die ehemalige Regierung unter Abhisit Vejjajiva hatte die alte Königsstadt Ayutthaya als Standort gewählt. Politiker und Sachverständige kritisieren die unverhältnismäßig hohen Investitionen. Eine Weltausstellung trage zur Imagepflege bei, würde aber dem Land keinen finanziellen Gewinn bringen, sagen Kritiker. Nach einer Studie der Kasertsart-Universität müsste die Regierung für Gebäude und Einrichtungen 40 Milliarden Baht und für den Ausbau der Infrastruktur weitere 33 Milliarden Baht aufbringen. Neben Thailand bewerben sich die Türkei, Russland, Brasilien und die Vereinigten Arabischen Emirate um die Weltausstellung 2020. Im November wird das Ausrichterland bekannt gegeben. Die Weltausstellung ist alle fünf Jahre und geht über sechs Monate.

Mehr Frauen in Politik
Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra hat an die Frauen appelliert, sich verstärkt in der Politik zu engagieren. Besonders in der Kommunalpolitik, die sich mit der Angelegenheit des täglichen Miteinanders und des unmittelbaren Lebensumfeldes beschäftigt, seien Frauen unterrepräsentiert. Auf nationaler Ebene sind 13,8% der Mandate in weiblicher Hand, auf lokaler Ebene nur 10%. Yingluck wendete sich dabei besonders an Frauen mit höherer Bildung.

Stromversorgung in Not
Ausgerechnet in der heißesten Jahreszeit ist die Stromversorgung nicht gesichert. Myanmar wird Anfang April wegen dringender Wartungsarbeiten auf zwei Gasfeldern in der Andamanen-See die Produktion stoppen. Für Thailand heißt das: Für die Stromversorgung fehlen täglich 1,1 Mio. Kubikmeter Gas. Damit es keinen Engpass gibt, wird Staatskonzern PTT 5 Mio. Tonnen Flüssigerdgas (LNG) bereitstellen. Zudem wollen Behörden Haushalte sowie staatliche Agenturen und Unternehmen auffordern, im kritischen Zeitraum Elektrizität zu sparen. Thailand gewinnt Strom zu 70% aus Erdgas, 20% aus Kohle, die restlichen 10% verteilen sich auf Wasserkraft und erneuerbare Energien.

Keine Ausgangssperre
Über die von Gewalt beherrschten südlichen Provinzen Yala, Narathiwat und Pattani wird keine Ausgangssperre verhängt. Das wurde auf einer Sitzung mit Vertretern des Innenministeriums und mehrere Sicherheitsorgane beschlossen. Zuvor hatten Bürger der betroffenen Region bei einer Umfrage eine Ausgangssperre abgelehnt. Das Gremium lehnte zudem einen Vorschlag ab, Dorfälteste und Bezirksvorsteher mit weiteren Waffen auszurüsten.

UDD-Führer verurteilt
Ein Bangkoker Strafgericht hat den Regierungsberater Yossawaris Chuklom, alias Jeng Dokchik, wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Der prominente Anhänger der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) hat nach Einschätzung der Richter bei einer Rede im Jahr 2010 vor den Rothemden das Königshaus beleidigt. Er soll gegen mehrere Paragrafen des entsprechenden Gesetzes verstoßen haben. Nach der Urteilsverkündigung sagte Yossawaris Chuklom, er sei dem Königshaus loyal verbunden, habe es nicht diskriminieren wollen.

Alkoholsünder bestrafen
Die Stiftung Dont Drive Drunk hat die Regierung aufgerufen, gegen Alkohol am Steuer genauso unerbittlich vorzugehen wie sie es bei Drogenstraftaten handhabt. Anlass dieser Forderung ist die aktuelle Unfallbilanz: Über Neujahr starben auf den Straßen des Landes 365 Menschen, 8% mehr als an den arbeitsfreien Tagen ein Jahr zuvor. Bei einem Großteil der Zwischenfälle war Alkohol mit im Spiel. Dr. Taejing Siripanich, Generalsekretär der Stiftung, fordert eine härte Bestrafung von Alkoholsündern: "Sie gehören ins Gefängnis."

Drogenkuriere getötet
Bei einem 15-minütigen Schusswechsel zwischen Rangern und Drogenschmugglern wurden an der Grenze zu Myanmar vier Kuriere getötet. Ranger patrouillierten in einem Tal bei Thoed Thai in der Provinz Chiang Rai, als sie auf neun bewaffnete Schmuggler stießen. Diese kamen der Aufforderung, sich zu ergeben, nicht nach und griffen zu ihren Waffen. Nach dem Schusswechsel fand man in den Rucksäcken der Toten 230.000 Yabapillen. Fünf Kuriere konnten fliehen.

Kinder von Immigranten
Menschenrechtsaktivisten und Kinderschutzorganisationen laufen Sturm gegen einen am Tag des Kindes bekannt gewordenen Gesetzentwurf des Innenministeriums. Danach sollen von Immigranten in Thailand geborene Kinder als illegale Immigranten bezeichnet werden. So könnte die Immigration alle Kinder in die Heimatländer ihrer Eltern abschieben. Derzeit werden diese Mädchen und Jungen als staatenlos registriert. Nach Einschätzung der Aktivisten würde das vom Ministerium favorisierte Gesetz gegen die Kinderschutzkonvention der Vereinten Nationen, gegen die Verfassung und das thailändische Kinderschutzgesetz verstoßen.

Autobau boomt
Nach Berechnungen der Thai Automotive Industrie Association (TAIA) werden die Autobauer in diesem Jahr bis zu 2,7 Millionen Fahrzeuge produzieren. Das wären 200.000 mehr als bisher vorausgesagt. Der Autoboom führt zunehmend zu Arbeitskräftemangel. Die Branche, vom Zulieferer bis zum Hersteller, benötigt rund 700.000 Mitarbeiter, um den hohen Auftragsbestand zu bewältigen. 350.000 Beschäftigte sind bei den Autobauern tätig. Die TAIA hat ihre Mitglieder aufgefordert, in den nächsten Jahren verstärkt auf Automation zu setzen und mehr Frauen und Männer zu Facharbeitern auszubilden. Der Automotive Industry Club in der Federation of Thai Industries rechnet in 2013 allerdings mit nur 2,5 Mio. produzierten Autos. 1,1 Mio. sollen in den Export gehen, 1,4 Mio. im Inland verkauft werden.

Singha und Man U
Die Singha Corporation hat ihren Sponsorvertrag mit dem englischen Fußballerstligisten Manchester United bis zum Jahr 2015 verlängert. Das thailändische Unternehmen zahlt pro Saison über zwei Millionen Pfund, kann sein Bier Singha im Stadion Old Trafford verkaufen und Werbebanner platzieren. Vertraglich vereinbart wurden zudem unterschiedliche Promotionsaktivitäten. Singha hofft, den 19-maligen Meister im Juli nach Thailand zu holen.

Lebende Schlangen
Zollbeamte haben einen Schmuggel von 2.000 lebenden Schlangen aufgedeckt. Die Behörde hatte einen Hinweis erhalten, dass die Tiere in einem Flugzeug von Bangkok nach Hongkong transportiert würden. Der Zoll informierte die Kollegen in Hongkong, und die Fracht wurde zurück nach Thailand geschickt. Auf Bangkoks Internationalem Airport Suvarnabhumi öffneten Zollbeamte die Behälter, in denen nach den Begleitpapieren Obst sein sollte: In jeder Box waren zehn Schlangen unterschiedlicher Art. Sie haben einen Wert von rund 600.000 Baht.

Thema Pressefreiheit
Auf der von Reporter ohne Grenzen veröffentlichten aktuellen Rangliste der Pressefreiheit nimmt Thailand unter 179 Ländern den 135. Platz ein. Ein deutliches Zeichen, dass Journalisten nicht frei berichten können, obwohl die Pressefreiheit und der Schutz von Journalisten verbindlich festgeschrieben sind. Die Organisation Reporter ohne Grenze gesteht Thailand zu, dass in dem Land die Presse freier berichten kann als in Nachbarstaaten, die Regierung aber das Internet kontrolliert und Webpages schließt. Seit dem Amtsantritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra im Juli 2011 habe sich die Pressefreiheit verschlechtert, auch mit dem Gesetz gegen Majestätsbeleidigung. Thailand wurde zwischen Jordanien und Marokko platziert, hinter dem Königreich folgen asiatische Länder wie China, Laos, Vietnam, Kambodscha, Indonesien, Malaysia, Singapur und die Philippinen. Am Ende der Rangliste halten sich unverändert Eritrea, Nordkorea und Turkmenistan.

Lagerstätten für Reis
Die Regierung findet kaum noch Lagerstätten für die bereits rund 17 Mio. Tonnen Reis, auf denen sie sitzt. Die Bestandshöhe beträgt beinahe das Doppelte der jährlichen Exportrate Thailands. Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra und ihr Kabinett haben das Wahlversprechen eingelöst: Der Staat nimmt den Reisbauern das Getreide je nach Qualität zu einem Festpreis zwischen 15.000 bis 20.000 Baht je Tonne ab. Das führt zu hohen Ausfuhrpreisen, so dass Reis aus Indien und Vietnam auf dem Weltmarkt preiswerter ist. Im Vorjahr ist der langjährige Exportweltmeister Thailand auf den dritten Platz zurückgefallen. Sollte es der Regierung gelingen, die Vorräte zu verkaufen, sagen Experten ein Verlustgeschäft voraus. Zudem hat die Subventionierung zu Korruption, Missbrauch und Etikettenschwindel geführt. Nach Einschätzung der Weltbank kostet das staatliche Aufkaufprogramm die Steuerzahler in 2012 und 2013 rund 440 Milliarden Baht, 3,4% des Bruttoinlandsprodukts.

Beim König leichtes Fieber festgestellt
Seine Majestät der König hatte Ende Januar alle Termine und Verpflichtungen abgesagt. Nach einem Bulletin des Royal Household Bureau hatten Ärzte beim Herrscher leichtes Fieber sowie geschwollene Knie festgestellt. Der König klage zudem über Müdigkeit. Der Monarch hatte an der Einweihung einer Statue von König Chulalongkorn (Rama V.) am Sayamindradhiraj Medical Institute des Siriraj-Krankenhauses teilnehmen wollen.

1.500 Rohingya
Thailand fühlt sich mit dem Problem der Rohingya alleingelassen. Behörden möchten die Flüchtlinge aus Myanmar schnell loswerden; doch bisher hat sich kein Drittland bereiterklärt, die Muslime aufzunehmen. Fast täglich landen weitere Bootsflüchtlinge an den Küsten Südthailands. In diesem Monat haben Behörden bereits über 1.500 Frauen, Kinder und Männer aufgegriffen. Nicht selten werden die ohnehin kaum seefähigen Schiffe so zerstört, dass die Marine die Rohingya nicht aufs Meer zurückschicken kann. Thailand will humanitäre Hilfe leisten, aber keine Flüchtlingslager schaffen und die Muslime nicht über einen längeren Zeitraum unterbringen und verpflegen. Auf der Suche nach Lösungen für das Flüchtlingsproblem steht das Außenministerium in Kontakt mit internationalen Hilfsorganisationen wie UNICEF und mit dem UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge. Inzwischen werden die Bootsflüchtlinge von der Immigration, anderen staatlichen Agenturen sowie von Sozialdiensten betreut und verpflegt. Das Außenministerium hat entschieden, dass die Rohingya bis zu einem halben Jahr in Thailand untergebracht werden können, dann sollen sie in ihr Herkunftsland Myanmar abgeschoben oder in Drittländer reisen.

Ich Regierungschefin
Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra hat eine Meldung der New York Times, seit ihrem Amtsantritt vor eineinhalb Jahren hätte ihr Bruder Thaksin via Skype die meisten politischen Entscheidungen getroffen, als Unsinn zurückgewiesen. Yingluck betonte in Bangkok, sie sei die echte Regierungschefin, sie würde die Administration anführen, und alle relevanten politischen Beschlüsse würden unter ihrem Vorsitz vom Kabinett getroffen. Handygespräche seien währen der Sitzungen nicht erlaubt. Die Ministerpräsidentin verwies weiter darauf, sie sei im Volk beliebt, ihre Arbeit würde anerkannt.

Mehr Schockwerbung
Die Schockbilder auf Zigarettenpackungen sollen größer werden. Gesundheitsminister Pradit Sinthawanarong hat nach einer Sitzung des National Tobacco Control Board mitgeteilt, die grafischen Fotos sollten künftig 85% der Packungsfläche einnehmen. Derzeit sind es 55%. Von größeren Schockbildern erhofft sich der Minister eine abschreckende Wirkung, einen Rückgang beim Verkauf von Zigaretten.

Viele Strohmänner
Das Handelsministerium hat bei 329 in den Provinzen Chonburi und Prachuap Khiri Khan von Ausländern gegründeten Unternehmen Verstöße gegen den Foreign Business Act (FBA) festgestellt. Ausländer dürfen bei einer Firma nur 49% der Anteile besitzen, 51% müssen in der Hand von Thais sein. Bei den vom Handelsministerium kontrollierten Unternehmen, 303 in Chonburi und 26 in Prachuap Khiri Khan, sind thailändische Anteilseigner Strohmänner, so dass Ausländer die Betriebe voll kontrollieren.

Elektrische City-Bahnen
Transportminister Chadchat Sittipunt will eine Machbarkeitsstudie für den Bau von elektrifizierten Bahnen in grossen Städten in Auftrag geben. Der Politiker denkt vor allem an von Touristen aufgesuchten Städten wie Chiang Mai, Phuket, Udon Thani und Nakhon Ratchasima. Die Bahnen sollen den innerstädtischen Verkehr entlasten. In Phuket und Pattaya wird seit langem über die Schaffung von Bahnstrecken diskutiert. Für Phuket sind mehrere Strecken vorgeschlagen, so vom Flugplatz zur Stadt Phuket, weiter zum Patong-Strand. Pattayas Bürgermeister Itthipol Khunpluem favorisiert eine Monorail (Einschienenbahn). Im Gespräch ist eine Route vom Hafen Bali Hai zum Rathaus an der North Pattaya Road.

Minen bei Preah Vihear
Thailand und Kambodscha haben sich auf die Räumung eines 17,3 Quadratkilometer großen Areals am Hindutempel Preah Vihear geeinigt. Beide Seiten werden 15 dreiköpfige Teams in dieses Gebiet entsenden. Es ist das erste Mal, dass Kambodscha thailändischen Soldaten den Zugang zum eigenen Territorium erlaubt. Beide Länder streiten sich um eine 4,6 Quadratkilometer große Fläche am Tempel. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hatte Kambodscha im Jahr 1962 das Heiligtum Preah Vihear zugesprochen, Thailand beharrt aber darauf, dass das umliegende Gebiet thailändisches Staatsgebiet ist.

Kamnan Poh in Haft
Die jahrelange Flucht Somchai Khunpluems vor der Justiz endete jetzt auf einem Bangkoker Expressway. Polizisten nahmen den an der Ostküste als Kamnan Poh bekannten Politiker an der Mautstelle Lat Krabang fest. Er hatte zuvor ein Bangkoker Krankenhaus aufgesucht. Beamte brachten den Festgenommenen in das Gebäude der Kriminalpolizei und nach der Vernehmung in ein Gefängnis. Der wohlhabende und ehemals einflussreichste Politiker der Ostküste war am 12. März letzten Jahres vom Obersten Gerichtshof in Abwesenheit zu einer Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt worden. Er soll mit einem früheren Stadtvertreter von Saen Suk einen Killer angeheuert haben. Dieser hatte im März 2003 während einer Hochzeitsfeier einen Politiker der Provinz Chonburi ermordet. Am 21. Juni 2004 erkannte ein Strafgericht auf schuldig, am 12. Oktober 2006 bestätigte das Berufungsgericht das Urteil. Da war der ehemalige Bürgermeister des kleinen Städtchens Saen Suk bei Chonburi bereits auf der Flucht. Jahre zuvor war er wegen Korruption beim Verkauf eines 140 Rai großen Geländes einer Forstreserve als Mülldeponie für die Stadt Pattaya zu fünf Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Kamnan Poh soll sich in den letzten Jahren überwiegend in Kambodscha aufgehalten haben. Bangkoker Polizisten werfen ihren Kollegen in Chonburi vor, trotz deutlicher Hinweise aus der Bevölkerung die Verhaftung von Somchai verhindert zu haben. Ein Justizsprecher hat bereits mitgeteilt, dass der rechtskräftig Verurteilte nicht auf Kaution freigelassen wird. Somchais Sohn Sonthaya ist Kulturminister, sein Sohn Itthipol Bürgermeister in Pattaya und der Bruder Witthaya leitet die Provinzverwaltung Chonburi.

Polizei will ausländische Unternehmen prüfen
Nach massiven Beschwerden über die hohe Anzahl ausländischer, illegal operierender Unternehmen auf der Ferieninsel Phuket will das Department of Special Investigation (DSI) Ermittlungen aufnehmen. Es sind vor allem lokale Taxibetriebe, die in von Russen und Koreanern geführte Firmen Konkurrenten sehen. Diese Unternehmen, so wird kritisiert, wären nicht registriert, würden illegal operieren oder hätten mit Strohmännern eine thailändische Company gegründet. Diese Agenturen sollen Reisen, Ausflüge und Taxifahrten anbieten. Laut Inselverwaltung haben 8.635 Ausländer eine Arbeitsgenehmigung, darunter sind 1.169 Briten, 668 Filipinos, 646 Russen und 554 Franzosen. Die meisten Ausländer arbeiten in Hotels, für Bauunternehmen oder als Makler.

Neue Eisenbahn-Projekte in Kambodscha
Am 28.12.2012 begann endlich der regelmässige Frachtverkehr auf der Südlinie der kambodschanischen Eisenbahn zwischen Phnom Penh und Sihanoukville. Es ist geplant, dreimal wöchentlich einen Zug mit Gummi, Kleidung und Reis verkehren zu lassen.
Nach Angaben von Tram Iv Tek, Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr wurde Anfang Januar ein Abkommen über den Neubau einer Eisenbahnstrecke zwischen der Cambodia Iron & Steel Mining Industry Group und der China Railway Group Limited unterzeichnet. Der Generaldirektor von Cambodia Iron Zhang Chuan Li führte aus, daß die vollkommen neue 404.4 km lange Linie von der Nordprovinz Preah Vihear zu einem neuen Seehafen mit dem Namen Samith Port in der Küstenprovinz Koh Kong führen wird. Dabei wird die neue Linie durch die Provinzen Kampong Thom, Kampong Chhnang und Kampong Speu führen. Mit einem Kapital von 9.600 Millionen US-D werden außerdem eine neue Stahlfabrik in Preah Vihear und ein neuer Hafen in Koh Kong angelegt.

Weitere neue Linien sind geplant:
1) Sisophon-Siem Reap (105 km) zur Förderung des Tourismus
2) Bat Doeng-Skun-Kampong Cham-Snoul-Loch Ninh (255 km), Verbindung nach Vietnam über Di An-Loch Ninh-Linie
3) Siem Reap-Skul (239 km) zur Schaffung einer Ringlinie um den Tonle Sap-See
4) Snoul-Stueng Treng-laotische Grenze (273 km), Anschluss nach Laos und an das zukünftige laotische Netz

Für den weiteren Ausbau der Nordlinie bzw. die Rehabilitation dieser Linie werden laut kambodschanischem Aussenministers Nor Namhong weitere 75-125 Mio. US-D benötigt, da die Schäden an der Linie, besonders an den Brücken, weitaus schwerer sind als erwartet. V.W.

Alles abgeschnitten
Ein Mann aus Buriram hat sich in seinem Apartment in Pattaya mit einem Messer mehrere Wunden zugefügt sowie den Penis, den rechten Daumen und den Zeigefinger abgeschnitten. Entdeckt wurde der blutüberströmte Mann von seiner Freundin. Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben der Freundin litt der 29-Jährige seit seiner Rückkehr von einem Arbeitseinsatz in Südkorea an Depressionen.

5.000 Slips gehortet
Bei der Festnahme eines Safeknackers stieß die Polizei auf 5.000 Damenslips. Die Unterwäsche hatte der 48-Jährige in seiner Wohnung gehortet. Gegenüber der Polizei sagte er aus, seit dem 18. Lebensjahr Damen-Unterwäsche gestohlen zu haben. Er sei davon besessen, das sei sein Hobby. Das Tresorknacken will er im Gefängnis gelernt haben. Der professionelle Safeknacker hatte zuletzt am 11. Oktober bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft Schmuck und Bargeld im Wert von zehn Millionen Baht erbeutet. Er wurde in vier Provinzen wegen einer Reihe von Straftaten per Haftbefehl gesucht. Das Geld verspielte er in kambodschanischen Kasinos.

Nackter Mann im Bett
In Lampang schlich sich ein Mann in ein fremdes Haus, zog sich aus und legte sich zu einer behinderten Frau ins Bett. Als die Familie der Frau nach einem Einkauf nach Hause kam, fand sie den unbekannten, nackten Mann schlafend. Er beteuerte, mit der Frau keinen Sex gehabt zu haben. Er will sich ausgezogen haben, weil es ihm im Zimmer zu heiß war. Die Familie übergab den Mann der Polizei.

Viele Drogen im Schritt
Auf Bangkoks Flughafen Don Mueang fasste die Immigrationpolizei 2 Frauen. Sie hatten in ihrer Vagina über 3.400 Yabapillen versteckt. Die beiden Drogenschmugglerinnen kamen mit einer Maschine aus Chiang Mai. Die Drogen waren in Kondomen verpackt. Zuvor hatte die Polizei einen Tipp erhalten, dass Passagiere Rauschgift schmuggeln wollten. Nach dem Verhör nahmen die Beamten einen Drogenhändler fest und fanden bei ihm 60.000 Yabapillen.

Gay-Eifersuchtsdrama
Eifersuchtsdrama in einem Bangkoker Luxushotel für Gays: Zwei schwule Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes gerieten auf dem Hoteldach in einen heftigen Streit. Der 52-Jährige stach seinen 28-jährigen Liebhaber zu Tode und stürzte sich dann vom Dach in die Tiefe. Die Polizei fand auf dem Dach eine Leiche mit zehn Stichwunden, die andere Leiche auf dem Vordach des Erdgeschosses. Der Körper war in zwei Hälften gespalten, Arme und Beine mehrfach gebrochen. Zeugen sagten aus, der 52-Jährige habe gedroht, seinen Liebhaber umzubringen und Selbstmord zu begehen, wenn der 28-Jährige ihn betrügen würde.

Kopf in Plastikbeutel
Ein Soldat fand in Chiang Rai nahe der Grenze zu Myanmar die Leiche eines Farangs. Der Kopf steckte in einem mit Wasser gefüllten Plastikbeutel, dieser war mit einer Drahtschlinge verschlossen. Die Polizei stellte 600 Baht, ein Handy, ein Tablet-PC und ein kleines Messer sicher. Die Beamten fanden aber kein Dokument, um den Toten zu identifizieren. Da an dem Unglücksort keine Spuren eines Kampfes zu sehen waren, geht die Polizei vorerst von einem Selbstmord aus. Die Beamten schließen aber ein Kapitalverbrechen nicht aus. Von der Obduktion der Leiche erhoffen sie sich weitere Hinweise.

Beim Jogging getötet
Ein mit seiner Familie in Thailand urlaubendes Mädchen wurde in Prachin Buri von einem Toyota Yaris erfasst und tödlich verletzt. Die Jugendliche hatte ihre Familie für ihr Jogging verlassen. Sie starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei vermutet, dass die Fahrerin des Toyota am Steuer eingeschlafen war.

15-Jährige angeboten
Eine 20-Jährige ist in Khon Kaen wegen Menschenhandels und Förderung der Prostitution von der Polizei festgenommen worden. Mehrere Prostituierte hatten die Frau aufgefordert, drei junge Mädchen für Sex mit einem Mann zu beschaffen. Doch sie fand nur ein Mädchen im Alter von 15 Jahren, das sie für 2.000 Baht vermitteln wollte. Als Frau und Mädchen in einem Lovehotel erschienen, griff die Polizei ein.

Vergewaltiger dingfest
Die Polizei hat drei Männer unter dem Verdacht festgenommen, am 26.12. in Pattaya zwei Russinnen entführt und vergewaltigt zu haben. Ein mit einem Revolver und einem Messer bewaffneter Mann hatte die Frauen gezwungen, in einen Pick-up zu steigen. Der Wagen hielt später in einem Waldstück in Sattahip. Dort wurden die Russinnen missbraucht. Dem Hauptverdächtigen werden Frauengeschichten nachgesagt, und die Polizei ermittelte gegen ihn wegen versuchten Mordes. Die beiden anderen Männer sind der Polizei von Drogentests bekannt.

Polizist feuerte Schrot
Pattayas Polizeichef ist sich sicher, dass ein Untergebener aus Verärgerung über die neuen, schärferen Dienstvorschriften in sein Apartment geschossen hat. Der Mann hatte mit einer Schrotflinte durch ein Fenster in das Zimmer gefeuert und ein Möbel getroffen. Weder der Polizeichef noch eine andere Person hielt sich zu dieser Zeit im Apartment an der Polizeistation auf. Zeugen wollen einen Uniformierten gesehen haben. Der mutmaßliche Schütze ist inzwischen bekannt. Der Polizeichef hat Disziplinarverfahren angekündigt, sollten die Beamten seine Anordnungen nicht befolgen. Dazu zählen ein respektables Aussehen und professionelles Verhalten.

Hund beisst den Mörder
Bei einem Streit vor einer Snooker-Bar in Bangkok hat ein Mann einen anderen Mann mit einem Messer erstochen. Daraufhin stürzte sich der Hund des Getöteten auf den Mann und richtete ihn übel zu. Als die Polizei eintraf, fand sie ein Blutbad vor. Die Leiche wies Stichwunden am Nacken und Ohr auf. Der vom Hund angegriffene 45-jährige Mann hatte Verletzungen am Kopf und am linken Knie. Rettungskräfte brauchten 20 Minuten, um den Hund zu beruhigen und den Verletzten ins Krankenhaus zu schaffen. Der ebenfalls verletzte Hund wurde zu einem Tierarzt gebracht. Zeugen sagten aus, dass der 45-Jährige den Hund getreten habe. Daraufhin habe der Besitzer mit einer Schaufel zugeschlagen, der andere Mann zu einem Messer gegriffen.

Ex-Freundin angezündet
Aus Eifersucht hat in Bangkok ein 19-Jähriger seine ehemalige Freundin mit Öl übergossen und in Brand gesteckt. Mit lebensgefährlichen Verbrennungen liegt die 20-Jährige in einem Krankenhaus. Der Täter soll die Frau mit einem anderen Mann gesehen haben. Daraufhin stürmte er in das Apartment seiner Ex-Freundin und stellte sie zur Rede. Dann kündigte er an, am nächsten Tag zurückzukommen. Mit einem Schlüssel, den die Frau ihm lange zuvor gegeben hatte, öffnete er die Tür, goss Öl über ihren Körper und legte Feuer.

Reise Tipps Thailand

Mal Delfine küssen
Nicht erst seit der amerikanischen Kult-Fernsehserie "Flipper" gelten Delfine als Sympathieträger. Menschen reisen um die ganze Welt, um sich einmal im Leben den langersehnten Traum zu erfüllen, den scheinbar immer lächelnden Säugetieren ganz nahe zu kommen. Bei der Verwirklichung dieses Wunsches sollte man jedoch die artgerechte Haltung der Tiere nicht außer Acht lassen. Wer mit Delfinen schwimmen möchte, sollte nur solche Anbieter wählen, die den Tieren ihre natürlichen Freiräume lassen. Vor 22 Jahren gegründet, stellt die Oasis Sea World in Laem Sing in der Provinz Chanthaburi das erste Delfinarium Thailands dar, wo den Besuchern seit 2008 angeboten wird, sich mit den quirligen Säugetieren ins kühle Nass zu stürzen. Mit Unterstützung von Tierforschern entstand in dem romantischen Küstenstädtchen ein thailandweit einmaliges Projekt, wo Biologen und Besucher gleichermaßen Freude haben.

Flughäfen aufgewertet
Mit 3,2 Milliarden Baht will die Zivile Luftfahrtbehörde (DCA) sechs Flughäfen ausbauen und für den Gemeinsamen Markt ab 2016 fit machen. Aufgewertet werden diese Airports: Mae Sot in der Provinz Tak (Erweiterung Rollbahn), Betong in der Provinz Yala (neues Terminal), Ubon Ratchathani (mehr Pkw-Parkflächen, Renovierung Terminal), Udon (Ausbau Terminal), Narathiwat (neues Gebäude für nach Saudi-Arabien zum Hadsch fliegende Muslime), Nakhon Ratchasima (neue Rollwege für Maschinen). Zudem hat Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra angeordnet, alle weiteren von der DCA verwalteten Airports aufzuwerten. Die Zivile Luftfahrtbehörde rechnet nach dem Start der Asean Economic Community mit einer Zunahme des Luftverkehrs.

Airport-Busservice
Nach langjähriger Planung nimmt im März eine neue Buslinie ihren Betrieb auf. Aus Angst vor Übergriffen der lokalen Taximafia möchte Teerayut Prasertpol, Chef des Phuket Land Transportation Office (PLTO), nicht den Namen der Betreiberfirma bekanntgeben. Er informierte jedoch die Medien, dass verantwortliche Unternehmen bereits einen Siebenjahresvertrag unterschrieben haben und die Busse bereits bestellt wären. Der Bus startet alle 40 Minuten am internationalen Flughafen Phuket und hält an allen populären Touristenstränden in Patong, Karon und Kata via Tesco Lotus an der Umgehungsstraße. Der Service wird täglich von 6 Uhr bis 1 Uhr morgens durchgeführt und soll höchstens 120 Baht pro Fahrt kosten. Die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge sollen höchstens über 30 Sitzplätze und genügend Stauraum für Urlaubsgepäck verfügen und sind klimatisiert. Zur Diskussion steht außerdem eine Nachtbuslinie, für deren Nutzung jedoch ein Aufschlag von ca. 50 Baht zum regulären Preis erhoben werden soll.

2. Rollbahn für U-Tapao
Transportminister Chadchat Sittipunt hat die Zivile Luftfahrtbehörde mit einer Machbarkeitsstudie für eine zweite Landebahn auf Pattayas Flughafen U-Tapao beauftragt. Der Politiker geht davon aus, dass der Airport in der Provinz Rayong nach Fertigstellung einer Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bahn von Bangkok über Pattaya und U-Tapao nach Rayong an Bedeutung gewinnt. Zudem soll der Flughafen als Ausweichairport für den Bangkoker Internationalen Flughafen Suvarnabhumi aufgewertet werden. Künftig sollen auf U-Tapao im Jahr 3 Mio. Passagiere abgefertigt werden gegenüber derzeit 600.000. Eine weitere Überlegung: Anlieger von Suvarnabhumi wollen den Bau einer 3. Rollbahn verhindern. Der Minister rechnet mit erheblichen Verzögerungen, so dass U-Tapao in absehbarer Zeit jetzt noch für Bangkok bestimmte Flüge aufnimmt.

Hotelpreise in Bangkok
Bangkok hat die niedrigsten Hotelpreise der Region. Ursache ist der Bettenberg. Mit 354 Hotels und 70.329 Zimmern bietet die Hauptstadt zu viele Betten. Die Thai Hotel Association (THA) gibt die Zimmerpreise für Singapur mit durchschnittlich 239 US-Dollar, für Ho Chi Minh City mit 130, für Manila mit 126, für Kuala Lumpur mit 115, für Hanoi mit 110, für Jakarta mit 98 und für Bangkok mit 93 Dollar an.

Fluggäste in 2022
Über den Wolken wird es eng. Bis 2022 soll die Zahl der Fluggäste auf den beiden Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang auf 106 Mio. steigen. Im Vorjahr bewältigten beide Airports rund 59 Mio. Passagiere. Bei den Flugbewegungen prognostiziert der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) 639.746 Starts und Landungen gegenüber 379.319 im Vorjahr.

Myanmar, die Highlights
Ein Land und eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht! Denn es gibt im ehemaligen Burma noch so viel mehr zu sehen als die Shwedagon Pagode, den Königspalast in Mandalay und die beeindruckenden Tempelfelder von Bagan.
Entdecken Sie während dieser Rundreise einmal die Highlights fernab der bekannten Touristenort Bagan und Mandalay und tauchen Sie ein, in eine Welt voller Legenden und Einzigartigkeit, die Sie so sicher noch nicht kannten. Ein Geheimtipp jagt hier den nächsten und so folgt auf die Besichtigungen der Klöster und Tempel Mandalays ein Abstecher nach Monywa, der zweitgrößten Stadt Myanmars. Herrlich bunte Pagoden und einzigartige Höhlenanlagen auf der anderen Seite des Chindwin Flusses gehören ebenso zum Programm wie der Python Tempel nahe der alten Königsstadt Mandalay – ein von Legenden umrankter Tempel, in dem sich seit den 1970er Jahren drei Python-Schlangen niedergelassen haben.
Sie werden außerdem einer Waschzeremonie der Buddha-Statue im Mahamuni Paya beiwohnen, über den Jade Markt schlendern, wo die besten Marmorarbeiten des Landes am Straßenrand gefertigt werden, und ein Candle Light Dinner in einem der Tempel Bagans genießen können – einzigartige Erlebnisse, die Sie so auf keiner Standard-Rundreise sammeln können. Sie sehen also, auf dieser Reise zeigen wir Ihnen ein Land mit Jahrtausende alter Geschichte im völlig neuen Gewand!
Diese Rundreise macht ihrem Namen alle Ehre, denn Sie werden während der 8 Tage das ganz besondere Myanmar kennen und sicher auch lieben lernen. Die Gruppenrundreise "Das ganz besondere Myanmar" ab/an Mandalay Flughafen (8 Tage/7 Nächte) gibt es im Zeitraum vom 01.10.2013 bis zum 31.03.2013 schon ab 716 E p.P. im Doppelzimmer. Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen). Kontakt:

ID Reisewelt GmbH, Bürgermeisterstraße 16, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Tel.: 03491 407373, Fax: ...76, www.id-reisewelt.de

Schärfer kontrolliert
Die Leitung der Bangkoker Polizei will gegen Beamte Disziplinarverfahren einleiten, sollten sie künftig Verstöße von Entertainmentbetrieben nicht ahnden. In letzter Zeit sind Hunderte Klagen bei Regierung, Stadtverwaltung und Polizei eingegangen, weil Betriebe über die Sperrstunde hinaus geöffnet haben und sich Anlieger über außerordentlichen Lärm beschwerten. Sie könnten nachts keine Ruhe finden, ihre Gesundheit sei in Gefahr. Die Beamten sind aufgefordert, den Beschwerden nachzugehen und die Ursachen abzustellen. Weiter sollen die Betriebsgenehmigungen des Entertainments überprüft werden und bei Verstößen Lizenzen entzogen werden. Die Polizeiführung schlägt zudem die Schaffung von Zonen für Unterhaltungsbetriebe vor und empfiehlt, weniger Genehmigungen zu erteilen.

22,3 Mio. Ausländer
Die Tourismusbranche meldet einen neuen Rekord: Im Vorjahr verbrachten 22,3 Mio. Ausländer ihre Ferien in Thailand. Das war zu 2011 ein starkes Plus von 16%. Die meisten Urlauber stellte China mit 2,7 Mio., dann folgen Malaysia mit 2,5 Mio., Russland 1,3 Mio., Japan mit 1,3 Mio., Korea mit 1,1 Mio., Großbritannien 870.164 und Deutschland mit 681.566. Die staatliche Tourismusbehörde rechnet in 2013 mit 24,5 Mio. ausländischen Besuchern.

Hochgeschwindigkeit
Im September sollen die Arbeiten für die erste Hochgeschwindigkeitstrasse der Eisenbahn ausgeschrieben werden. Die 680 Kilometer lange Strecke von Bangkok nach Chiang Mai ist mit 387 Milliarden Baht veranschlagt worden. Das Transportministerium rechnet mit internationalen Bewerbern. Bis 2019 soll das erste Teilstück bis nach Phitsanulok und bis 2021 das zweite Teilstück von Phitsanulok bis Chiang Mai fertiggestellt werden. Das Ticket für die ca. 3-stündige Fahrt von Bangkok in den Norden soll 2.000 Baht kosten.

Neues Einkaufszentrum
Die Central Retail Corporation, Immobilienarm der Central Group, investiert 10 Milliarden Baht und errichtet auf einem 136 Rai großen Areal gegenüber dem Central Festival in Phuket ein Lifestylekomplex. Das luxuriöse Einkaufszentrum mit einer Fläche von 300.000 qm soll in 2016 eröffnet werden. Angeboten werden hochwertige Mode weltbekannter Marken, Fachgeschäfte, Restaurants, Entertainment und ein weitläufiges Kongresszentrum.

Kaeng-Krachan-Wälder
Thailand will bei der UNESCO den Eintrag der Kaeng-Krachan-Wälder als Weltnaturerbe beantragen. Es handelt sich um ein 3 Mio. Rai großes Gebiet mit 4 Nationalparks in den Provinzen Ratchaburi, Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan. Der Waldkomplex ist Heimat von 720 Wildtieren, u.a. 460 Vogelarten.

Bus Bangkok Vientiane
Laut Bangkok Post bietet die staatliche Transport Co.Ltd. direkte Autobusverbindungen zwischen Bangkok und Vientiane bzw. Bangkok und Pakse an, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu fördern. Jede Route wird einmal täglich in beiden Richtungen mit Aircondition-Bussen bedient, der Fahrpreis beträgt jeweils 900 THB pro Route. Die Fahrzeit nach Vientiane beträgt 11 Stunden, die Abfahrt in Bangkok erfolgt um 20:00, die Abfahrt nach Pakse erfolgt um 21:00, hier beträgt die Fahrzeit 13 Stunden. Nach Angaben von Wutchichart Kalayanamit, Präsident der Transport Co., existieren jetzt bereits 7 Routen zwischen Thailand und Laos, so z.B. Chiang Mai-Luang Prabang und Khon Kaen-Vientiane. Nach Angaben von Kalayanamit sollen noch zwei Routen nach Kambodscha neu eingerichtet werden, im Jahr 2013 soll eine neue Route nach Myanmar folgen. V.W.

Furby kann mitfliegen
Ein possierliches Monster hat den Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) zu einer Stellungnahme veranlasst: Furby darf mit in Maschinen genommen werden, vorher aber müssen die Batterien entfernt werden. Aus Sicherheitsgründen. Denn diese Batterien sind stärker als jene von Handys. Das einem Hamster oder einer Eule ähnelnde High-Tech-Spielzeug hat unter Thais eine Furby-Manie ausgelöst.

Trangs Korallenriffe
Die Provinz Trang schafft in der Andamanen-See 1.700 künstliche Korallenriffe. Mit 10 Mio. Baht sollen weitere Lebensräume für Fische und Attraktionen für Touristen geschaffen werden. Die Küste Trangs ist für seine Unterwasserwelt mit tropischen Fischen und Korallen weithin bekannt. Für Taucher ist ein Ausflug in die Inselwelt ein unvergessliches Erlebnis.

Thailand ideal für Langzeitaufenthalte
Beim aktuellen "Retirement Index" des renommierten Magazins International Living schaffte es Thailand unter die Top 10 der bestgeeignetsten Länder der Welt, um seinen Lebensabend zu verbringen. Die Studie kürt die insgesamt 22 vielversprechendsten Destinationen zum Überwintern oder zum Auswandern anhand von acht Kategorien, die vor allem für Menschen im Ruhestand wichtig sind, wie z.B. die medizinische Versorgung, das Klima oder spezielle Vorteile für Senioren. Vor allem das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis, aber auch die exzellenten Unterhaltungsmöglichkeiten brachten dem Land des Lächelns insgesamt den 9. Rang unter den Ruhestandsparadiesen weltweit. Ein weiteres Plus ist die Vielfältigkeit, die das Königreich für Langzeitaurlauber und Daueraufenthalte bietet: Vom bergigen Norden mit seiner reichen Kultur über die schillernde Metropole Bangkok bis hin zu den paradiesischen Stränden im Süden bietet Thailand für jeden Geschmack den richtigen Ort. Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie beim:

Thailändisches Fremdenverkehrsamt
Bethmannstr. 58, D-60311 Frankfurt, Tel. 069 138139-0, Fax 069 138139-50
info@thailandtourismus.de www.thailandtourismus.de

Die Geisterhäuschen San Phra Phum
Jeder aufmerksame Thailandbesucher hat sie sicherlich schon einmal bemerkt, viele haben sich vielleicht auch schon darüber gewundert; die kleinen Häuschen in Vorgärten und Hinterhöfen, die man überall in Thailand sieht, und die stets von Räucherstäbchen, Blumenketten und oftmals sogar Lebensmitteln umgeben sind. Doch was hat es mit diesen geheimnissvollen kleinen Häusern auf sich? Die Menschen in Thailand glauben, dass Naturgeister allgegenwärtig sind. Beim Bau eines neuen Hauses "vertreiben" die Menschen damit die Geister von ihrem Grundstück und deren bisherigem Wohnort. Um die Geister dadurch nicht zu verärgern, bekommen sie stattdessen ein neues kleines Haus, in dem sie "wohnen" können. San Phra Phum werden diese Häuschen genannt, was wörtlich übersetzt soviel bedeutet wie "Schrein für Phra Phum". Der Erdgeist Phra Phum ist ein guter Geist, der die bösen Geister fernhält und die Menschen beschützt.

Die Geisterhäuschen können aus Holz oder Beton gefertigt sein und sind sich in ihrer Form oftmals sehr ähnlich, variieren jedoch stark in Farbe und Grösse. Die Größe hängt hauptsächlich von der Dimension des neuen Gebäudes ab, so sind die Häuschen vor großen Hotels oder öffentlichen Einrichtungen gewöhnlich wesentlich größer, als die vor einfachen Wohnhäusern. Äußerst wichtig ist der Standort der Geisterhäuser: Sie dürfen nicht im Schatten des Wohnhauses stehen und auch nicht gegenüber der Eingangstür. Meist ruhen die Domizile der Geister auf einem Sockel aus Holz oder Beton, der hoch genug sein sollte, um den Geistern Respekt zu bezeugen - jedoch müssen sie auch niedrig genug sein, um noch heranzukommen, denn die Geister müssen auch versorgt werden: Frisches Obst, Wasser oder etwas Reis sind vor nahezu jedem Geisterwohnsitz zu finden, oftmals stehen dort auch Süßigkeiten, etwas Reiswein oder sogar Cola und Whiskey, um die Geister gnädig zu stimmen. In das Häuschen oder drum herum stellen die Besitzer gemeinhin kleine Figuren, wie etwa Tänzerinnen oder Elefanten, die zur Unterhaltung der Geister beitragen sollen. Außerdem dürfen auch frische Blumen, Blumenketten oder Räucherstäbchen zur Ehrung der Geister nicht fehlen. TAT

Auf den Spuren des Lanna Königreichs
Der Norden Thailands, das Gebiet des alten Lanna Königreiches, grenzt an Laos und Myanmar und ist als Wiege frühester thailändischer Zivilisation bekannt. Gegründet von König Mengrai im 13. Jahrhundert erstreckte sich das Königreich weit über die Grenzen Nordthailands hinaus und schloss auch Gebiete des heutigen Laos, Myanmar und sogar China mit ein. Faszinierende geologische Schätze wurden und werden hier immer noch gefunden. Die ehemaligen Hauptstädte des Lanna-Reichs Chiang Mai und Chiang Rai sind reich an historischen Sehenswürdigkeiten, Museen und Märkten, auf denen Textilien und Erzeugnisse des Kunsthandwerks feilgeboten werden. Aber auch kleinere Städte wie Chiang Saen, Lampang oder Fang bezeugen den Ruhm der Lanna-Periode, die bis ins 18. Jahrhundert dauerte. Vor allem die imposante Architektur mit ihren typischen Holzhäusern mit filigran verzierten Spitzdächern und den vielen eindrucksvollen Tempelanlagen versetzen Besucher auch heute noch ins Staunen. Lanna bedeutet übersetzt Millionen Reisfelder. Die endlosen Reisfelder, die in sattem Grün erstrahlen, prägen die Landschaft von Thailands Norden. Aber auch riesige Urwälder und Dschungel mit Flüssen und rauschenden Wasserfällen kennzeichnen die Region, die zu den eindrucksvollsten des Landes gehört. Spektakuläre Naturparks, allen voran der Doi Inthanon Nationalpark mit Thailands höchstem Berg, dem 2.595 Meter hohen Doi Inthanon, tragen ebenfalls zur landschaftlichen Schönheit der Region bei.

Halbnomadische Bergstämme, meistens Flüchtlinge aus Tibet, Myanmar und China, bevölkern seit einigen Jahrzehnten die bergigen Regionen Nordthailands. Sie besitzen eine hochentwickelte und faszinierende Kultur. Immer mehr Touristen, die die Region besuchen, erkundigen sich nach Hilltribe Trekking - Ausflügen zu den Bergstämmen. Das nördliche Hochland bevölkern die Stämme der Karen, Yao, Lahu, Hmong, Akha und Lisu. So schätzt man ihre Zahl auf etwa eine halbe Million. Neben dem Trekking zu Fuß werden Touren mit dem Jeep, auf Elefanten, Pferden, auf Flössen und Long-Tail Booten angeboten. TAT

Shopping in Chiang Mai
Was in Berlin Kreuzberg und in Frankfurt Bornheim heißt, ist in Chiang Mai das Viertel rund um die Nimmanhaemin Road. Die bisher recht unbekannte Ecke der Provinzhauptstadt mausert sich gerade zum hippsten Quartier der Stadt. Wer geschmackvollen Nippes und individuelle Möbel und Dekoartikel liebt, ist hier genau goldrichtig. Immer mehr kleine, individuelle Läden, Jung-Designer und Ateliers eröffnen in der Gegend. Am besten erreicht man diese Straße per Taxi oder Tuk Tuk. Wer nach einem ausgiebigen Shoppingerlebnis hungrig wird, sollte sich in eine der Arkaden begeben wie Moda Place oder Tell Teaks, wo man eine gute Auswahl an köstlicher Thai-Küche vorfindet. Auch abends ist ein Besuch lohnenswert: Szenige Kneipen, eine vielfältige Clubszene und jede Menge Bars mit Live-Musik ziehen Nachtschwärmer an. Wer immer mitten im Geschehen sein möchte, für den gibt es viele kleine Boutique Gästehäuser rund um das Viertel. TAT

World Thai Martial Arts Festival in Ayutthaya
Beim alljährlichen World Thai Martial Art Festival treffen sich im März Kampfsportbegeisterte aus der ganzen Welt in Ayutthaya, nördlich von Bangkok. Bei diesem Kampfsportevent treten Teilnehmer in verschiedenen Klassen und Kampfsportarten gegeneinander an. Am bekanntesten ist Muay Thai, das Thai Boxen, ein Kampfsport, der weltweit viele Anhänger hat und bereits seit Jahrhunderten als eine wichtige Tradition in Thailand gilt. Die Kämpfer unterziehen sich für lange Zeitperioden einem speziellen Training und sind außergewöhnlich fit. Trotz ihrer schlanken Erscheinung sind diese Kämpfer äußerst stark und scheinen Muskeln aus Stahl zu haben. Es ist kein Wunder, dass größer gewachsene westliche Männer, die kein spezielles Training durchlaufen haben, aber das Gefühl haben, sie könnten ohne Probleme gewinnen, in ein paar Sekunden auf dem Rücken liegen, wenn sie gegen diese Kämpfer mit Stahlmuskeln antreten. TAT


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