FARANG-Ausgabe 07 - 2015

Beste Hotels
TAF Reisebüro stellt vor:
Die Air Astana
Tour in den Spreewald
Chalong Imbiss Braunschweig
Edds Kolumne
RA Bümlein informiert:
Folgen der Scheidung (3)
Neue Serie:
Von www.Siam-Info.de
Ching Chong schreibt
Frühgeschichte Thailands:
Teil 4: Vorgängerstaaten
News im Bild
Elefantenfest in Paderborn
Franky Kuchenbecker:
Farang und Lotusblüten
2 Partys im Butterfly
Das Changthai in Udon
Kleinanzeigen
News aus Thailand
Solche Sachen
Grosser Bericht:
20 Jahre Wat Buddhavihara
Lizzy aus Hua Hin

Sa und Bernd vom Reisebüro TAF

Air Astana


Sa & Bernd vom Reisebüro TAF Thai Asien Flugreisen in Berlin, Kantstraße 59, (siehe Anzeige auf der Rückseite dieser Ausgabe) stellen Ihnen in dieser Ausgabe die Air Astana aus Kasachstan vor, mit der ein Flug Deutschland - Thailand - Deutschland möglich ist.

Mitte der 90er Jahre wurde Air Kazakstan (IATA-Code: 9Y) in der unabhängig gewordenen ehemaligen Sowjet Republik Kasachstan, gelegen zwischen dem Kaspischen Meer im Westen und dem Altai-Gebirge im Osten, gegründet und nahm mit nationalen und internationalen Flügen den Flugbetrieb vom Heimat-Flughafen Almaty auf. Darunter waren auch Flüge von/nach Bangkok und Deutschland. Ich erinnere mich noch an meinen damaligen Geschäftsbesuch, im spartanisch eingerichteten Bangkoker Stadt-Büro dieser Airline vor rund 12 Jahren, gelegen zwischen der Patpong Road und dem Montien Hotel. Speziell Flüge von Hannover über Almaty nach Bangkok, waren damals auch in unserem Reisebüro zeitweise nachgefragt. Nur wenige Jahre später war die Air Kazakstan jedoch bankrott und Geschichte. Letztlich auch durch ein verheerendes Flugzeugunglück, war der Ruf dieser Fluglinie irreparable geschädigt worden. Ein Zusammenstoß in der Luft mit einer Boeing 747 der Air Saudia mit fast 400 Toten und verursacht u.a. durch sehr schlechte Englischkenntnisse der kasachischen Piloten. Dies wurde ermittelt von der zuständigen Prüfungskommission.

Nachfolger wurde, als staatliche Fluggesellschaft eines Gemeinschaftsunternehmen mit British Aerospace, die Air Astana (IATA-Code: KC). Heimat Flughafen ist neben Almaty jetzt die kasachische Hauptstadt Astana. Seit Ende des letzten Jahrzehnts trieb die Fluggesellschaft die Erweiterung und Modernisierung ihrer Flotte voran, um heute mit ca. 30 Flugzeugen die ca. 50 nationalen und internationalen Flugziele bedienen zu können. Man erwarb für die Langstrecken mit Boeing 767-300ER geeignete Großraumflugzeuge und für die Mittel- und Kurzstrecken westliche Flugzeugmuster wie Airbus A320, A321, A319, Embraer 190 und Boeing 757. Diese B 757 kommen auch auf der Frankfurt Verbindung zum Einsatz. Weiterhin sind neue Boeing 767-300 vorgesehen und in einigen Jahren kommen die bereits bestellten Boeing 787 Dreamliner zur Auslieferung und werden die Flotte weiter verjüngen. Ein eigenes Vielfliegerprogramm wurde eingeführt und auch können auf der Frankfurt Strecke von/nach Almaty und Astana, Lufthansa Miles& more Prämienmeilen gesammelt werden. In Deutschland und den Nachbarländern werden u.a. Frankfurt, Amsterdam und Wien bedient. In Asien sind es Bangkok, Hongkong, Kuala Lumpur, Seoul und Peking u.a.

Seit Anfang 2014 darf Air Astana wieder mit allen Flugzeugen Ziele in der Europäischen Union anfliegen. Ihre Sicherheitssysteme und -verfahren entsprechen jetzt den EU-Sicherheitsstandards und sie wurde somit von der Liste der Betriebsuntersagungen für den Luftraum der Europäischen Union entfernt. Flugzeuge der Air Astana sind nicht in Kasachastan registriert, da aktuell praktisch alle kasachischen Airlines auf der Blacklist stehen und in vielen Ländern Flugverbot haben. Aber Air Astana ist zertifiziert nach IATA und European Avigation Safety.

Die tägliche Verbindung ab Frankfurt (Stand März 2015) startet um 19,55 nach Astana - Ankunft 5,45, weiter 11,30 nach Almaty und an 13,10 und um 01 Uhr Abflug nach Bangkok, wo sie dann um 8,55 Uhr und 2 Datumstage später, glücklich landen werden. Zurück geht es ebenso mit zweimal umsteigen und einer Gesamt-Reisezeit von 32 Stunden. Sicher nur Flug-Verbindungen für Reise- und Flug Fans, die das Außergewöhnliche lieben, die einen stopp over in Kasachstan machen oder Leuten wo ausschließlich nur der Preis entscheidet.

Der Bord-Service und das Platzangebot sind auf dem normalen heutigen Niveau angesiedelt. Neu: Auf den Boeing 757 Flügen wird eine neue Beförderungsklasse, angesiedelt zwischen Eco und Business, angeboten. Die Economy Sleeper Class! Eine spezielle Matratze sowie Kissen und Decken werden über eine Reihe mit 3 zusammenhängenden Sitzen gelegt und ermöglichen so einen angenehmen Schlaf. 30 kg, Priority check in und boarding, Lounge Zugang am Astana Airport und Frankfurt, I pad und weitere Annehmlichkeiten während des Fluges sind mit eingeschlossen. Ich bin gespannt, wann der erste Augenzeugenbericht eines Passagiers dieser, ich glaube bisher einmaligen Klasse, mich erreicht. Die Flugzeiten der Bangkok Verbindung sollen laut der Airline aber bald verbessert werden.

Fazit: Liebe Leser, im Rahmen dieser Artikel-Serie stellen wir Ihnen Fluggesellschaften mit den jeweiligen Daten vor. Eine Bewertung oder Entscheidung eine Fluggesellschaft zu buchen oder nicht, treffen sie individuell selbst. Da jeder Fluggast eigene Schwerpunkte, Vorlieben und Ansprüche setzt, können wir im Rahmen dieser Artikel auch keine Beratung oder Empfehlungen leisten. Dies kann jedes gute Reisebüro nur im Beratungs-Einzelgespräch mit dem jeweiligen Reisewilligen abklären. Frei nach der alten Weisheit: "Auf jeden Topf, da passt auch ein Deckel", wird man gerne behilflich sein das für Sie Richtige herauszufinden. Bernd Kamjunke


Thailand erobert den Spreewald

Den schönen Spreewald gibt es schon lange, die vielen kleinen Fließe laden zu einer Kahnfahrt ein. Um die Naturlandschaft und die Vielfalt des Spreewaldes zu entdecken, fuhren unsere fünf Thai Mädels mit dem Auto nach Lübbenau und machten eine schöne Rundfahrt.

Mit Franks Kahnfahrten ging die Tour in das kleine Venedig durch die einzigartige Natur dieser Landschaft, wo alle Gäste den Zauber der Ruhe und Romantik genießen können und nebenbei einiges über Biosphärenreservat Spreewald erfahren. Im Spreewalddorf Lehde haben die neugierigen Mädels den Aufenthalt auf der Museumsinsel (ca. 30 Min.) genutzt um sich dieses anzuschauen, echte Spreewald Gurken und einige Souvenirs zu kaufen. Begeistert von all den vielen schönen Eindrücken werden sich unsere Mädels noch eine Weile an ihren Ausflug erinnern. Ich, als Verfasser dieser Zeilen, bedanke mich bei allen 5 Mädels für die Fotos.

Die Fahrtstrecke: Lübbenau (Hafen "Am Holzgraben") zum Spreewalddorf Lehde (Gasthaus "Fröhlicher Hecht"), dann Lübbenau (Hafen "Am Holzgraben").

Fahrtdauer: ca. 2 Stunden (inkl. Pause), Pause: Lagunendorf Lehde (ca. 35 Min.)

Einzelpreise: (bei regulärer Kahnfahrt) 10 Euro (Erwachsene) und 5 Euro (Kinder unter 12 Jahre). Anfahrt über die A13 von Berlin oder Dresden - Ausfahrt Lübbenau. Zugverkehr aus Berlin, Cottbus oder Dresden stündlich.

Täglich ab 10 Uhr beginnen wir den Tag mit der informativen Kolonistentour (4,5-5 Stunden). Anschließend starten die 2-3-stündigen Schleusenfahrten und Kahnfahrten durch die Streusiedlung von Burg. Wir haben keine festen Abfahrtszeiten und fahren immer nach Bedarf. Da wir der älteste und zentrale Hafen im Ort sind, starten wir mehrmals stündlich die entspannten Kahnfahrten. Ab 16.00 Uhr lassen wir den Tag bei Schnupper-Kahnfahrten ausklingen. Freitag- und Samstagabend bieten wir unseren Gästen zusätzlich Mondscheinkahnfahrten an.

Gern begrüßen wir Sie am Spreehafen Burg im nachgebauten 3-Seiten-Hof in originaler Festtagstracht in traditioneller Form mit Brot, Zucker und Leinöl. Alle Kähne sind mit Tischen ausgestattet. Ein kleines Sortiment an Getränken kann während der Fahrt angeboten werden. Wir laden Sie ein zu einer lauschigen Kahnfahrt mit Kaffee und Blechkuchen aus der ältesten Bäckerei in Burg. Ein Spreewälder Grillbuffet mit eingelegtem Fisch zur Mittagszeit. Peter Phetkhieo


Der Chalong Imbiss in Braunschweig

Von Lung Werner

Am Fenster sitzen und schauen, was auf der Strasse so abgeht, das können die beiden Damen vom Imbiss wohl selten. Ich war gegen 14.00 Uhr zum Essen dort, da war noch reichlich Betrieb.

Aber der Reihe nach. Chalong Imbiss ist eher klein und unauffällig, hält aber auf jeden Fall, was das Schild verspricht, nämlich Thai Imbiss. An jeder Strassenecke macht ein Asia Imbiss auf, der irgendwie alles von vietnamesisch, thailändisch und chinesisch anbietet, nichts davon wirklich gut.

Sofern das Fenster wie auf dem Bild bei gutem Wetter geöffnet ist, riecht man schon draußen, was gerade gekocht wird. Und gekocht, genauer gesagt im Wok gebraten, wird tatsächlich jedes Gericht auf Bestellung frisch. Da gibt es nur einen riesigen Reiskocher und sonst nichts auf Vorrat, keine Edelstahlschüsseln, in denen das Essen stundenlang warmgehalten wird. Frisches Gemüse aus dem Wok ist knackig, wie es sich gehört.

Das bedingt natürlich eine gewisse Wartezeit, die aber durch die Qualität der Speisen gerechtfertigt ist. Der Innenraum ist winzig und bietet gerade mal für fünf oder sechs Gäste Platz, und die Speisekarte ist ebenso winzig, sie besteht nur aus einer Seite. Da haben aber die Standardgerichte Platz, die jeder Thailandfreund kennt und schätzt, zusätzlich ist jedes Gericht nochmal mit einem Foto an der Wand abgebildet, mehr braucht es nicht.

Für einen Imbiß sind die Gerichte nicht gerade billig, aber wie schon erwähnt ist die Qualität wirklich gut, und die Portionen sind sehr reichlich. Der Chalong Imbiss bietet auch alle Gerichte zum Mitnehmen an, aber frisch schmeckt es einfach besser.

Schade, daß es keine Tische und Stühle draußen auf dem Gehweg gibt, da würde zumindest im Sommer ein echtes Thailand-Gefühl aufkommen.

Chalong Imbiss
Helmstedter Str. 166
38102 Braunschweig
Telefon 0531 - 27 03 683



RA Bümlein informiert:

Rechtsfolgen einer Trennung und Ehescheidung - Teil 3

Der 3. Teil unserer kleinen Reihe "Rechtsfolgen einer Trennung und Ehescheidung" befasst sich vor allem mit Regelungen betreffend die gemeinsamen Kinder. Klar ist, dass man ein Kind, anders als Vermögen, nicht einfach hälftig teilen kann. Beide Eltern haben die Pflicht, nach einer Trennung die bestmögliche Lösung für gemeinsame Kinder zu finden und sollten vor allem nicht aus den Augen verlieren, dass es nicht um den Stolz oder die Interessen der Eltern geht, sondern um einen kleinen Menschen, der die Liebe und Fürsorge beider Eltern braucht. Die Eltern sollten daher immer versuchen, sich allein oder mit Hilfe des Jugendamtes zu einigen. Geht dies nicht, muss ggf. das Gericht eingeschaltet werden.

VII. Sorgerecht

Eine Trennung oder gar eine Scheidung der Eltern ändert nichts am gemeinsamen Sorgerecht für die Kinder. Wichtige Entscheidungen für das Kind können daher nur gemeinsam getroffen werden. Der betreuende Elternteil, bei welchem also die Kinder wohnen, muss stets um Einwilligung des anderen Elternteiles dafür bitten, z.B. dass das Kind bei ihm und nicht beim anderen Elternteilt wohnen darf, bei Umzug mit dem gemeinsamen Kind ins Ausland oder aber auch in ein anderes Bundesland. Gleiches gilt für erhebliche ärztliche Eingriffe, die Schulwahl etc. Leben beide Elternteile weit voneinander entfernt, kann man den betreuenden Elternteil per Vollmacht ermächtigen, auch solche Angelegenheiten allein zu regeln. Fragen des alltäglichen Lebens kann dieser aber auch ohne Zustimmung des Ex-Partners klären.

VIII. Umgang

Weiterhin müssen Entscheidungen bezüglich des Umgangsrechtes getroffen werden, denn in den meisten Fällen zieht ein Elternteil aus der ehelichen Wohnung aus. Ist der Lebensmittelpunkt des Kindes somit kontinuierlich bei nur einem Elternteil, muss dem anderen Elternteil ein Umgangsrecht gewährt werden. Hier müssen die Eltern entscheiden, welche Besuchszeiten und Aktivitäten, sowie sozialen Aufgaben dem anderen Elternteil zukommen sollen. Der nicht betreuende Elternteil darf auch nicht eigenmächtig und spontan das Kind von der KiTa abholen ohne dies vorher mit dem betreuenden Elternteil abgesprochen zu haben. Der Umgang muss vorab und explizit zwischen den Eltern geregelt werden. Wie der Umgang gestaltet wird, ist den Eltern überlassen. Er muss nur den Interessen des Kindes entsprechen. So ist üblich, aber nicht vorgeschrieben, dass das Kind jedes zweite Wochenende bei dem nicht betreuenden Elternteil verbringt und ggf. noch ein oder zwei Tage unter der Woche. Auch das sog. Wechselmodell ist möglich, also die Betreuung z.B. im wöchentlichen Wechsel. Dies kann aber Auswirkungen auf den Unterhalt und die Berechtigung, das Kindergeld zu beziehen, haben. Den Umgang muss man einfach der Lebenssituation von Eltern und Kind anpassen. Wohnen die Eltern weit auseinander, kommt vielleicht ein weniger häufiger, dafür aber längere Ferienumgang in Betracht. Auch sollte man das Alter des Kindes berücksichtigen. Irgendwann hat das Kind eigene Interessen und wird "flügge". Ab einem gewissen Alter muss man daher in Betracht ziehen, dass das Kind keine Lust mehr auf einen völlig geregelten Umgang hat, sondern spontane Besuche vorzieht. Auch sollte sich penibel an eine einmal getroffene Umgangsvereinbarung gehalten werden. Eine Mutter, welche einem Kind einredet, der Vater sei böse und es solle ihn nicht besuchen, ist genauso erziehungsunfähig wie ein Vater, welcher dem Kind verspricht, es abzuholen und dann das Versprechen bricht. Zurück bleiben manipulierte oder enttäuschte Kinder, welche oft noch im Erwachsenenalter Einschränkungen in ihrer Bindungsfähigkeit haben.

Unsere Aufgabe als Anwälte nehmen wir in diesen Fällen sehr ernst und oft machen wir den Mandanten klar, dass es sie nicht glücklich machen wird, die Streitigkeiten mit dem Ex-Partner auf dem Rücken der Kinder auszutragen. Eine einvernehmliche Regelung zum Wohle der Kinder ist daher unser oberstes Ziel.

Rechtsanwältin Florina Gutman & Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht Nicole Beier



Die 5 besten Outdoor-Tipps für Abenteuerliebhaber

Thailands Regenwälder, Berge, Flüsse, Meere mit faszinierenden Korallenriffs und unzähligen Inseln bieten Action-Liebhabern jede Menge Möglichkeiten. Hier ist Nervenkitzel garantiert:

1. Wildwasser-Rafting
- da bieten sich die Sarn-Stromschnellen an, welche im Isaan, im Nordosten Thailands, gelegen sind. Auf dieser 18 km langen Strecke befinden sich Abschnitte unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade für Anfänger bis zum Profi.

2. Trekking mit Ross
- ist ein besonderer Tipp für Pferdeliebhaber. Empfehlenswert ist die wunderschöne Berg- und Dschungellandschaft des Sri Lanna Nationalparks im Norden Thailands, wo die von einem Deutschen geführte Thai Horse Farm, seit mehr als elf Jahren Reitsafaris organisiert.

3. Ziplining
- ist ein aufregender Outdoor-Spaß, bei dem man sich an Drahtseilen von Baumwipfel zu Baumwipfel gleiten lässt. Besonders beliebt ist diese Aktivität im Regenwald von Chiang Mai, wo insgesamt sieben Kilometer Seilbahnen gespannt sind. Der Veranstalter Flight of the Gibbon bietet hier sowie in Bangkok und Pattaya Touren an.

4. Mountainbiken
- lässt es sich in Thailand sehr gut in der nördlichen Provinz Chiang Mai, wo Mountainbike-Strecken zu Wasserfällen, Bergvölkern und Künstlerdörfern wie Pai in Mae Hong Song führen. Der Veranstalter Spiceroads bietet Touren im ganzen Land an.

5. Fallschirmspringen
- ist sicher nur etwas für besonders Hartgesottene. Am bekanntesten ist dafür in Thailand der Badeort Pattaya. Anlaufstelle wäre dort die Agentur Thai Sky Adventures. Auch Anfänger können hier bei einem Tandemsprung den freien Fall erleben. TAT


Frühgeschichte Thailands bis 1238 (4)

Die Vorgängerstaaten in Nord-, Zentral- und Südthailand

In Nordthailand:

Yonok Singhanavati

Gemeinhin als Singhanavati-Königreich bekannt, befand es sich am Fluss Kok, der in den Bergen im Amphoe Fang im Changwat Chiang Mai entspringt und in den Fluss Kong im östlichen Teil des Amphoe Chiang Saen im Changwat Chiang Rai mündet. Die alte Hauptstadt des Königreiches Singhanavatinagorn, von der man noch Überreste in der Provinz Chiang Rai fand, wurde durch ein Erdbeben total zerstört und verschwand im durch das Erdbeben neu aufgestauten Chiang Saen-See. Wegen dieses Unglücks bewog Samantaraja of Pataliputra seine Leute, dsen Ort für immer zu verlassen und stattdessen in die Region von Bodhisaanluang umzusiedeln. Dort erbaute er die Stadt Indrapath, die er mit einem Steinwall umgab. Seine Tochter heiratete Kuruvamsa, den Enkel von Samntarajas Minister, der dann die Stadt Kururath gründete. Der König von Bodhisaanluang wollte die beiden neuen Siedlungen in seinem Territorium nicht dulden und erklärte deshalb den Krieg, verlor ihn jedoch. Kuruvamsa begann dann seine Herrschaft und förderte beide Städte, Indrapath und Kurunath, als Hauptstädte seines Königreiches. Es folgten ihm dann die Könige Sirivamsa, Indravamsa und Indrapathom.

Der königliche Kanzler von König Indrapathom, Aya-Uparaja, der auch Onkel des Königs und sein Schwiegervater war, war von seinem Posten zurückgetreten. König Indrapathom ernannte deshalb Bahira-Brahmin zum neuen Kanzler. Dieser erwies sich jedoch als unehrlich und wurde deshalb aus der Hauptstadt verbannt. Der König erbat dann die Hilfe von Suvarnamugadavaan aus der Stadt Suvarnagomgum, um in der Nähe der Quelle des Kok die neue Stadt Umongasela zu erbauen. Daraufhin kehrte auch Apa-Uparaja zurück und half beim Bau. Die Stadt befand sich nach historischen Quellen drei Monate Bootsfahrt auf dem Fluss Kong von Bodhisaanluang entfernt. Der nächste Herrscher Suvarnamugagadavaan, der 7. Enkel von Apa-Uparaja, wurde von König Indrapathom eingesetzt, die Stadt zu regieren. Später wurde die Stadt von Kom-dum, einem Khmer-Herrscher regiert, der jedoch korrupt war und deshalb auf entschiedenen Widerstand der Einheimischen traf. Die Stadt ging jedoch durch eine Überflutung des Kok unter. Die Stelle ist heute als Wieng Prueksha bekannt. Die Überlebenden verließen die Stadt und seitdem ist dieses Gebiet verlassen.

Im Jahr 757 überzeugte Khun Saiphong, einer der Söhne von Khun Borom Rachathirath, dem legendären und mythischen Vorvater vieler Tai-Völker, seine Leute, ihm über den Fluss Salween in das nördliche Burma zu folgen. Da er keinen Nachfolger hatte, folgte ihm sein Onkel Sinhanavati, der die Stadt Nagabundhu-Singhanavatinagorn im Jahr 773 in der Nähe der untergegangenen Stadt Suvarnagomgum gründete. Ihm folgten laut Chroniken noch 45 Könige.

Das Königreich von Singhanavati übernahm auch Umongasela von den Khmer und verteidigte seine eigene Unabhängigkeit. Der Königssitz wurde in der Regentschaft von Pra-ong Pung nach Paan-gum am Mae Sai verlagert. Der letzte König von Singhanavati war Phramahajaijana. Die Überlebenden gingen nach Osten in das Königreich von Wieng-Prueksha, das von Khun Lung regiert wurde. In den nächsten 93 Jahren wählten sie ihren König aus den 14 Dorfvorstehern der Region. Nach dieser Periode erwähnen die Chroniken die Entstehung von Hochlandgemeinden, die von Lavachakaraj regiert wurden. Das waren die Grundlagen für die spätere Entwicklung des Königreiches Lanna.

Nach M. de la Loubieres "A New Historical Relation of the Kingdom of Siam" (London, Chapter 3 History and Origin of the Siamese) wurde der erste König Pathomsuriyadhep (Singhanavati) genannt. Der Platz des Hofes hatte den Namen Jayaprakaan Mahanagorn (Nagabundhu-Singhanavatinagorn) und seine Regentschaft begann um 757. Es folgten zehn andere Könige, der letzte von ihnen wurde Dipayasoondorndhep genannt, er verlegte den Königssitz zu einer Stadt genannt Dhatu Nagornluang (heute Nan), die er erbaut hatte. Der 22. König nach ihm, dessen Name Boromjayasiri war, überzeugte 1188 seine Leute, ihm nach Nakhon Thai in der heutigen Provinz Phitsanulok zu folgen. Er gründete zudem die Stadt Pipeli in der Provinz Petchaburi. Es folgten 4 weitere Könige, von denen der vierte Ramathibodi I. oder Uthong in 1351 die Stadt Ayutthaya gründete und dorthin seinen Hof verlegte.

Ngoenyang

Das Königreich Ngoenyang oder auch Königreich von Hiran existierte vom 7. bis 13. Jahrhundert. Es hatte erst sein Zentrum in Hiran (zuvor Vieng Preuksa im Amphoe Mae Sai im Changwat Chiang Rai) und später in Ngoenyang (heute Chiang Saen). Ngoenyang war der Nachfolger des Königreiches von Yonok, über das allerdings so gut wie nichts bekannt ist. Es war ein Vorgänger des Königreiches von Lanna, denn Mengrai der Große war der 25. König von Ngoenyang. Im Gegensatz zu anderen Tai-Königreichen dieser Zeit sind die Chroniken für Ngoenyang recht aussagefähig und gut.

Im Jahr 545 zerstörte ein Erdbeben die Stadt Naknakorn und damit auch das Königreich von Yonok. Die Volksgruppe det Tai Yuans liess sich daraufhin in Vieng Prueksa nieder und eine Wahlmonarchie wurde eingerichtet, die 93 Jahre andauerte (siehe hierzu die Geschichte von Yonok Singhanavati). In 638 zwang jedoch König Kalavarnadit vom Königreich Lavo die Bewohner von Wieng Preuksha Lavachakkaraj als König zu akzeptieren. Dieser war wahrscheinlich ein Stammesführer, der unter der Protektion von Lavo stand. Die Lavachakkaraj- oder Lao Dynastie sollte das Gebiet für 700 Jahre regieren. Lavachakkaraj nannte Wieng Prueksha dann in Hiran um.

Um das Jahr 850 gründete Laokiang, der 9. König von Hiran, die Stadt Ngoenyang, verlegte die Hauptstadt hierhin und gründete das Königreich von Ngoenyang. Das Territorium von Ngoenyang erstreckte sich von Chiang Saen im Westen, im Norden bis nach Laos nördlich von Luang Prabang und bis in das heutige Vietnam in der Gegend von Dien Bien Phu (damals Thaeng). Um das Jahr 1200 kam Ngoenyang unter die Herrschaft des Königreiches Heokam (auch Königreich von Chiang Hung) des Volksstammes der Tai Lue. Diese mussten sich jedoch im Jahr 1292 dem mongolischen Ansturm beugen und verloren deshalb auch die Kontrolle über Ngoenyang. Schon um 1250 hatte Laomeng, der 24. König von Ngoenyang, die Stadt Chiang Rai gegründet. Sein Sohn Mengrai wurde 1262 als König gekrönt, er verlegte die Hauptstadt nach Chiang Mai. Im Jahr 1281 fiel Mengrai in Hariphunchai ein und eroberte die Hauptstadt, das Königreich Ngoenyang war damit beendet.

Das Königreich von Hariphunchai wird in dieser Serie nicht abgehandelt, dies bleibt einer neuen Serie über die Könige von Thailand vorbehalten.

In Zentralthailand:

Dvaravati

Das Königreich Dvaravati existierte vom 6. bis zum 11. Jahrhundert, dann ging es in den wachsenden Königreichen von Lavo und Subharnaburi auf. Die Bewohner des Königreiches benutzten die alte Mon-Sprache, ob sie jedoch auch ethnisch Mon waren ist unbekannt. Es gibt Befunde, daß das Königreich mehrrassig war, vermutlich lebten auch Malaien und Khmer im Staat. Heute wird auch die vormals vertretene Theorie einer frühen Einwanderung von Tai-Völkern in das Gebiet von Dvaravati nicht mehr vertreten, da die Einwanderung nachweislich wesentlich später geschah. Der Begriff Dvaravati stammt von Münzen ab, auf denen "sri dvaravati" in Sanskrit eingeprägt war. Sri bedeutet "Verehrung" und dvaravati heisst "sie mit vielen Toren", wobei dies von Dvar=Tor abgeleitet ist.

Über die Verwaltung des Königreiches ist nur wenig bekannt, so ist nicht einmal geklärt, ob es überhaupt ein Königreich war. Es könnte sich auch um eine lose Ansammlung von Gemeinden gehandelt haben, die keinen staatlichen Verbund hatten. Die Hauptsiedlungsplätze lagen in Nakhon Pathom (in Pali: Nagara Pathama=Erste Stadt), U-Thong und Khu Bua (12 km südöstlich von Ratchaburi) westlich des Chao Phraya, aber auch Städte wie Lavo (heute Lopburi, beschrieben auch von Marco Polo als Locak) und Si Thep im Changwat Phetchabun sind ganz klar durch das Königreich beeinflusst, waren aber vielleicht kein Teil von Dvaravati.

Dvaravati war deutlich von der indische Kultur beeinflusst und spielte eine herausragende Rolle bei der Einführung des Buddhismus und der buddhistischen Kunst in dieser Region.

Lavo

Das Königreich Lavo existierte vom Ende des Königreiches Dvaravati im 7. Jahrhundert bis zum Jahr 1388. Es erstreckte sich entlang des Chao Phraya auf der linken Seite des Flusses. Hauptstadt war Lavo (heute Lopburi) bis zum Jahr 1087, als die Hauptstadt nach Ayodhaya verlegt wurde. Ayodhaya blieb auch Hauptstadt und wurde später Hauptstadt des Königreiches Ayutthaya.

Lavo soll nach Chroniken um 450 vom ersten, legendären König von Lavo, Phraya Kalavarnadit, gegründet worden sein und war damals noch von der Dvaravati-Kultur beeinflusst. Kalavarnadit begründete die sogenannte Chulasakaraj-Ära, ein Begriff, der von Siamesen und Burmesen noch bis in das 19. Jahrhundert benutzt wurde.

Isanavarman I., König des Khmer-Königreiches Chenla erweiterte im 7. Jahrhundert den Einfluss der Khmer im Gebiet des Chao Phraya erheblich, als er diverse Kriegszüge in diesem Gebiet führte. Die alten Dvaravati-Städte unter Khmer-Einfluss kamen zum Königreich Lavo, während die weiter westlich gelegenen Städte, die von den Khmer nicht erobert werden konnten, zum Königreich von Supannabhum gehörten. Lavo was das Zentrum der Khmer-Herrschaft über die alten Dvaravati-Städte.

Man nimmt an, daß Mon die Sprache war, die in Lavo gesprochen wurde. Dennoch gibt es viele Historiker, die glauben, daß in Lavo nicht nur Mon, sondern auch Wa (ein palaungisches Volk) wohnten. Wahrscheinlich stellten die Mon jedoch die herrschende Schicht. Wahrscheinlich erfolgte auch die Einwanderung der Tai-Völker in der Lavo-Periode.

Der Theravada-Buddhismus blieb die vorherrschende Religion in Lavo, obwohl durch die Khmer auch der Mahayana-Buddhismus und der Hinduismus an Einfluß gewann. Um das 7. Jahrhundert expandierte Lavo nach Norden und Jamadevi, die 1. Königin des Königreiches von Hariphunchai sollte die Tochter eines Königs von Lavo gewesen sein.

Es gibt nur wenige Unterlagen über die Struktur des Königreiches. Aus Chroniken der chinesischen Tang-Dynastie (618-907) geht hervor, daß Lavo als Tou-ho-lo den Tang-Kaisern tributpflichtig war. Der bekannte chinesische Mönch Xuanzang benannte Dvaravati-Lavo als Tou-lo-po-ti und als Staat zwischen dem Khmer-Königreich Chenla und dem Königreich Pagan, dem ersten burmesischen Königreich (849-1289). In der chinesischen Song-Dynastie (960-1279) war Lavo als Lo-hou bekannt.

Im 11. Jahrhundert begann der Einfluss der Khmer in Lavo zu schwinden, allerdings begann nun der zunehmende Druck der Burmesen. Im Jahr 1087 begann König Kyanzittha (auch bekannt als Htilein Min) von Pagan eine Invasion von Lavo, sie konnte jedoch von König Narai zurückgeschlagen werden. Lavo blieb stark, denn es konnte sich des Einflusses der Burmesen und der Khmer erwehren. König Narai verlegte im selben Jahr auch die Hauptstadt von Lavo nach Ayodhaya und damit konnte er erheblich mehr Druck auf das Königreich Supannabhum im Westen ausüben, dessen Städte es nach und nach übernahm.

Die Khmer hatten aber ihre Absichten bezüglich Lavo nicht aufgegeben und so kam es unter König Jayavarman VII. erneut zu einer Invasion in Lavo, der es diesmal nicht standhalten konnte. Lavo wurde nun ein Teil des Khmer-Reiches. Der Mahayana-Buddhismus und der Hinduismus gewannen an Einfluß und die Kultur und Architektur Lavos zeigen jetzt ganz deutlich die Einflüsse der Khmer, besonders sichtbar am Prang Sam Yot.

Im Jahr 1239 rebellierte der Tai-Gouverneur von Sukhothai und erklärte sich von Lavo unabhängig, das Königreich Sukhothai war geboren (wir werden uns später mit dessen Geschichte in einer Serie über die Könige Thailands beschäftigen). In thailändischen Chroniken wurde Lavo sogar immer als Khmer bezeichnet. Im des 13. Jahrhunderts wurde Lavo flächenmäßig immer kleiner, denn König Ramkamhaeng von Sukhothai dehnte sein Reich immer mehr aus und Lavo beschränkte sich jetzt auf das Kernland um Lavo und Ayodhaya.

König Vorachet, der 10. König von Ayodhaya, wenn man einmal König Narai als den ersten annimmt, und der wahrscheinlich mit König Ramathibodi I. oder Uthong des Königreiches Ayutthaya identisch ist. Er war einer der beiden Gründer zusammen mit König Pa Ngua vom Königreich Supannabhum, der ein neues Ayutthaya gründete und auch König in der neuen Stadt wurde. Im Jahr 1370 übernahm Pa Ngua jedoch Ayutthaya von Uthongs Sohn Ramesuan, der in sein Heimatkönigreich Lavo zurückkehrte. Im Jahr 1388 eroberte Ramesuan jedoch Ayutthaya von Thong Lan, dem Sohn von Pa Ngua, zurück.

Im Jahr 1424 eroberte der Neffe von Pa Ngua, Nagarinthrathirat, Ayutthaya für Supannabhum zurück. Die Lavo-Dynastie war damit beendet und die Familie waren bis in das 16. Jahrhundert lediglich noch Adlige in Ayutthaya.

Über das Königreich Supannabhum gibt es bis heute leider noch keine wissenschaftlich gesicherten und verwertbaren Erkenntnisse, so daß wir die Behandlung dieses Königreiches hier weglassen. In der letzten Folge dieser Serie werden wir uns dann mit den Vorgängerstaaten in Süd-Thailand beschäftigen. Dr. Volker Wangemann


Elefanten-Fest in Paderborn

Im März dieses Jahres lernte ich Suchada in der Thailändischen Botschaft kennen. Sie erzählte mir damals vom Verein "Thailand Freunde Paderborn e.V." und ludt mich zum 5. Thailändischen Elefantenfest ein. Dieser Einladung folgte ich und war am 14. Juni in Paderborn. Zu meinem Erstaunen war ich nicht der einzige Berliner Thaifreund - nein, unsere Thai Mädels von der Tanzgruppe waren teilweise mit ihren Männern angereist, somit war die Freude groß, als sie mich sahen. Die Thailand Freunde Paderborn gibt es seit 2008, in 2011 feierten sie ihr 1. Elefantenfest. Seitdem wächst die Gemeinschaft immer mehr und ist weit über Paderborn hinaus bekannt. Bürgermeister Michael Dreier & Herr Phongthong Intaratat vom Fremdenverkehrsamt in Frankfurt waren unter den Ehrengästen, und wurden mit thailändischen Klängen und Tanz am Eingang empfangen und ins Gebäude begleitet, wo sie eine Ansprache hielten. Beide freuten sich über die zahlreichen Gäste und genossen das Programm, durch das Pasuk Brueserwitz & Andreas Staudt führten. Thailändische Musik, Tänze von mehreren Tanzgruppen (auch unsere Mädels), eine Kampfsport Show und eine Modenschau der Extraklasse - das war für jeden Fotografen ein Augenschmaus.

In der gesamten Kulturwerkstatt (Ort des Festes) war alles auf Thai eingestellt. Massagen, leckere Speisen & Singha-Bier, selbst einen Schnupper-Kurs für die Thai Sprache wurde angeboten. Draußen wurden Fotos von all den schönen Thailänderinnen in ihren Wahnsinns Kostümen gemacht. Für mich war es ein gelungenes Ereignis, an das ich mich lange erinnern werde. Allen Thai Freunden in Paderborn ein großes Danke für Eure Gastfreundlichkeit, auch all den anderen, die es ermöglicht haben, solch ein Fest aufzuziehen. Danke, wir sehen uns wieder! Ist versprochen. Ihr könnt mich auch anmailen: farangpeter@gmx.de Peter Phetkhieo


Farang und Lotusblüten / Mit dem Rucksack durch die Mekongregion

Leseprobe

Von Franky Kuchenbecker

Was vorher geschah:

Nach 25 Jahren Ehe bricht für Fredy eine Welt zusammen - seine Frau lässt sich scheiden. Alle Versuche, in Deutschland eine neue Partnerin zu finden, scheitern. Aber es gibt zum Glück noch andere Regionen auf diesem Erdball, in denen schöne Frauen europäische Männer mögen - denkt er. Fredy bricht auf ins Ungewisse. In Thailands Hauptstadt Bangkok, auf der Backpackersmaile Khao San Road trifft er eine deutsche Internetbekanntschaft, die er vorher nicht kannte. Gemeinsam besuchen sie die ehemalige siamesische Hauptstadt Ayutthaya und reisen weiter in den Norden nach Chiang Mai. Schnell trennt sich Fredy von der Dame. Die Frau entpuppt sich als ein zickiges Ungeheuer. "Nie wieder eine deutsche Frau", sagte sich Fredy. Mit einem Motorrad reist er allein weiter. Bei einem Stopp lernt er Fa kennen, eine thailändische Studentin, die in den Bergen ihr Praktikum macht. Sie tauschen Telefonnummern und Mailadressen aus und versprechen in Kontakt zu bleiben. Später macht Fredy Bekanntschaft mit dem Bergstamm Lahu und hilft den Einheimischen bei der Reisernte. Im Städtchen Chiang Rai erlebt er wie aus einer normalen Ölmassage ein erotisches Erlebnis werden kann.

Trip nach Burma

Fredy fuhr mit dem Motorrad weiter in Richtung Norden. An einer großen Kreuzung hielt er an, um sich zu orientieren: Richtung Norden ging es nach Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands. Dort wäre der Grenzübergang nach Burma. Richtung Osten verlief eine Straße zum "Goldenen Dreieck". Dies ist das Länderdreieck Burma (Myanmar), Laos und Thailand. Schmuggel und Opiumanbau verhalf dieser Region in früheren Jahren zu Reichtum, daher der Name.

Richtung Westen führte eine Straße zurück nach Chiang Mai. In der Nähe gab es ein Resort. Ein Apartment kostete 300 Baht, ein idealer Ausgangspunkt für weitere Exkursionen. Die Inhaberin, eine attraktive Frau um die 40, hieß ihn herzlich willkommen. Mit ihr kam Fredy ins Gespräch. Er erzählte, dass er nach Thailand gekommen sei, um eine Frau zu suchen, die dann mit ihm nach Deutschland gehen möchte. Sie meinte, sie könne helfen. Sie werde ein Treffen mit zwei thailändischen Lehrerinnen für den nächsten Abend organisieren. Fredy war hocherfreut und mietete sich für drei Tage ein.

Am nächsten Morgen fuhr er ins Grenzstädtchen Mae Sai. Er durfte auch über die Grenze gehen, aber nur zu Fuß. Es war ein kleiner Grenzübergang. Auf burmesischer Seite händigten die Behörden einen provisorischen Pass aus, behielten aber seinen Reisepass ein. Den sollte er wiederbekommen, wenn er zurückkehrt.

Gleich hinter der Grenze herrschte reges Markttreiben. Aufdringliche Händler wollten ihm alles Mögliche andrehen. Das nervte. Tatsächlich war vieles sehr viel preiswerter als in Thailand. Aber was brauchte Fredy schon? Er kaufte Ansichtskarten, ein Regencape und Viagra Potenzpillen. Darum hatte ihn ein Freund aus Deutschland gebeten.

Ein seriös erscheinender Mann bot ihm an, ihm durch dieses Gewühl zu helfen. Er war indischer Abstammung und sprach Englisch. Fredy fragte, was seine Dienste kosten sollten. Er sagte, das kostet nichts. Fredy willigte ein. Und tatsächlich - die Händler ließen ihn nun in Ruhe. Der Inder meinte, im Hinterland könne man Burma von seiner eigentlichen Seite kennenlernen. Fredy war nicht abgeneigt. Der Mann mietete ein Motorrad und gemeinsam fuhren sie los.

Unterwegs begegneten ihnen auffallend viele Soldaten. Das flößte Fredy etwas Angst ein. Denn Burma hatte halt eine Militärdiktatur. Sie besuchten einen Tempel mit herrlichem Ausblick über das Land. Anschließend fuhren sie in ein Dorf und stoppten vor einem Haus. Der Inder meinte, dies wäre ein Restaurant und hier könne eine Rast eingelegt werden. Sie gingen rein. Ein Burmese kam ihnen freudig entgegen. Die beiden kannten sich. Er fragte, was sie trinken möchten. Nur Fredy bestellte ein Bier.

Der Mann klatschte in die Hände. Und ruckzuck war ein junges Mädchen zur Stelle und brachte eine Dose kühles Bier. Dann fragte der Mann, ob ihm das Mädchen gefallen würde. Fredy bejahte und fragte: warum? Der Mann lachte, klatschte wieder in die Hände und ruckzuck standen weitere junge Mädchen um Fredy herum.

"Verdammt, der Inder hat mich in einen Kinder-Puff gebracht!", sagte sich Fredy. Er solle sich eine aussuchen. Eine Stunde koste fünf US Dollar, sprach der Burmese. Fredy fragte nach dem Alter. Das waren doch Kinder! Und tatsächlich, sie waren zwischen 13 und 17 Jahre alt. Von so etwas hatte er im Reiseführer gelesen: Arme Bauern verkaufen ihre Töchter an Menschenhändler. Diese werden bei Nacht und Nebel über die Grenze geschleust, um dann in thailändischen Bordellen zu arbeiten.

Fredy war verdutzt. Der Burmese meinte wohl, keines der Mädchen gefiel dem Ausländer und forderte ihn auf, ihm zu folgen. Sie gingen in ein dunkles Verlies. Drinnen standen an die 20 Kinder und drängten sich verängstigt in eine Ecke. Keines der Mädchen wollte sein Gesicht zeigen. Fredy war erschüttert. Die waren ja noch jünger!

Um hier gut wieder raus zu kommen, bedankte er sich höflich für das Angebot, bezahlte das Bier und bat den Inder, ihn zurück zur Grenze zu bringen. Der war nicht sehr begeistert, willigte aber ein.

Im Grenzort gingen sie in ein Restaurant, um Nudelsuppe zu essen. Nun verlangte er auf einmal 1.000 Baht. Er hätte das Motorrad bezahlt und seine Dienste wären auch nicht umsonst. Fredy gab ihm 800 Baht und ging wütend zum Grenzübergang. Unterwegs sprachen ihn weitere Schlepper an. Angewidert winkte er ab. Nichts wie raus aus diesem Land. In einer Postfiliale kaufte er Briefmarken, schrieb liebe Grüße auf Ansichtskarten und sendete sie Freunden und Bekannten. Am Grenzübergang gab der burmesische Beamte den Pass zurück und auf thailändischer Seite wurde er mit einem freundlichen "sawadee kap" begrüßt. Fredy war erleichtert. Er fühlte sich, als wäre er lange Zeit weg gewesen und kommt nun zurück nach Hause.

In der nächsten Ausgabe erfahrt Ihr, was Fredy am "Goldenen Dreieck" erlebte.

Wer nicht so lange warten möchte, kann das Buch im Buchhandel, im Internet oder direkt bei mir im Kanucamp Altfriesack erwerben. Kommt doch einfach mal vorbei! In Vollmondnächten machen wir Mondscheinkanutouren, bei denen ich am Lagerfeuer aus dem Buch vorlese. Meine Frau Weau, Tochter Wiu und ich heißen Euch herzlich willkommen.

P.S. Weau hat nun auch ihre praktische Führerscheinprüfung bestanden.


Konzert und Party im Butterfly

Bereits am 30. Mai fand im Berliner Thai- Musik-Café Butterfly von Dimmy eine ganz tolle Sommer-Party statt. Die Party Gäste, ob nun jung oder etwas gesetzteren Alters, waren prima drauf und hatten auch einige Garderoben entsprechend dem Thema angepasst. Alles leicht und luftig, eben für den Sommer. So gegen 3.00 Uhr gab es eine Lady Sexy Show. Nur wollten die Teilnehmer nicht in den FARANG. Dimmy hatte also wieder einmal eine sehr gute Idee, die bei allen gut angekommen ist. Es waren auch wieder viele bekannte Gesichter am Feiern. Jedenfalls hatten wir sehr viel Spaß, und wir freuen uns schon auf ihre nächste extra Themen-Party.

Am 13. Juni hatte Dimmy wieder mal ein Superstar Konzert im Butterfly. Es war ein voller Erfolg. Viele Leute, gute Stimmung. Ich war bis in die frühen Morgenstunden dort. Regina Daengkul


Das Changthai Komfort Gästehaus in Udon Thani

bietet ideale Voraussetzungen, um einen entspannten, erholsamen und komfortablen Urlaub mitten in der Natur zu verbringen. Erbaut und eröffnet wurde das Changthai in 2014. Seit dem empfangen Frau Wan und ihre Familie die Gäste des Hauses mit thailändischer Gastfreundschaft und deutscher Professionalität.

Diese hat sich Frau Wan während der acht Jahre angeeignet, die sie in Deutschland bei Kaiserslautern gelebt hat. Entsprechend bietet die Speisekarte des Changthai Restaurants neben thailändischen Gerichten auch sehr schmackhafte deutsche und internationale Speisen.

Das Frühstück wird auf der weitläufigen Terrasse mit Blick auf den 14.000 qm großen hauseigenen See und den Swimmingpool serviert. Der 12 x 7 Meter grosse Pool mit separatem Kinderschwimmbecken bietet anschließend Gelegenheit, etwas für die Fitness zu tun. Danach laden die schattigen Liegen am Pool zur Entspannung ein. Der See am Haus bietet ambitionierten Anglern die Möglichkeit, einige Fische für ein abendliches Grillen am Pool zu fangen. Oder man erkundet den See auf dem Tretboot. An der Poolterrasse kann außerdem Tischtennis gespielt werden und auch Federballschläger liegen bereit.

Tagesgäste, die ohne Übernachtung im Changthai einen traumhaft schönen Tag verbringen möchten, sind ebenfalls herzlich willkommen. Das Angeln im hauseigenen See kostet pro Rute 80 Baht. Ein Angelset kann für 80 Baht gemietet werden. Die Nutzung des Pools kostet für Erwachsene 60 und für Kinder 40 Baht. Für private Feiern, Parties und Grillabende bieten die große Terrasse und die ausgezeichnete Küche die besten Voraussetzungen. Für individuelle Absprachen steht Frau Wan jederzeit zu Verfügung. Weitere Informationen über das Angeln im hauseigenen See von Changthai haben wir in einem extra Artikel veröffentlicht. Frau Wan organisiert den Hausgästen des Changthai gern Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Provinz Udon Thani und ist auch bei der Anmietung von PKW/Moped behilflich. Im Haus spricht man Deutsch, Englisch und Thai.

Die Zimmer des Hauses sind alle mit Klimaanlage, Ventilator, Fernseher mit Sat-TV, Minibar und Duschbad ausgestattet. Das Changthai Komfort Gästehaus bietet bei längeren Aufenthalten Rabatte auf den Zimmerpreis. Anfragen und Buchungen bitte über die Mailadresse changthaihouse@hotmail.com

Anzahl der Zimmer: 5, Zimmerpreis: 800 - 1.200 Baht

Aussenpool, Bar, Bügelservice, Flughafentransfer, Garten, Gepäckraum, Karaoke, Kinderbetreuung, Kinderspielplatz, Lobby, Nichtraucherzimmer, Parkplatz, Reinigung, Restaurant, Zimmerservice, Zimmer mit Verbindungstür verfügbar

Lage: Changthai liegt mitten in der Natur, an einem großen, hauseigenen See, etwa 13 Km von der City Udons entfernt.

Adresse: 325 Moo 2 Ban Goi
Tambon Nong Nakham A. Muang
Udon Thani 41000 Thailand
Telefon: +66 (0) 85 740 7567
E-Mail: changthaihouse@hotmail.com

Große Bungalows nahe der Pferderennbahn

Außerhalb von Udon Thani, unweit von der Pferderennbahn, entsteht in ruhiger Lage eine Gruppe von 14 räumlich großzügig gestalteten Bungalows. Die Einzelgrundstücke haben jeweils eine Fläche von 296 m2. Die Wohnfläche beträgt 189 m2. Jeder Bungalow hat drei Schlafzimmer, zwei Badezimmer, eine Küche und zwei KFZ-Stellplätze. Der Preis pro Bungalow: 2,49 Mio. Baht. Für eine Besichtigung kontaktieren Sie Udon-News.com über Tel. +66 (0) 836 723 078 (engl. & thai). www.udon-news.com


Die News aus Thailand

König im Siriraj Hospital
Das Königspaar ist ins Siriraj Hospital zurückgekehrt. Es war am 10.05. nach Hua Hin zum Sommerpalast Klai Kangwon gefahren, um sich zu erholen. Bei der Ankunft in Bangkok jubelten Tausende Thais, die über die Rückkehr informiert waren, den Herrschern zu. Laut dem Königlichen Büro soll sich der König mehreren Untersuchungen unterziehen. Seit September 2009 hat der Herrscher die meiste Zeit im Krankenhaus verbracht.

So Schulden abbauen
Das Finanzministerium will sich von Beteiligungen an staatlichen und privaten Unternehmen trennen und mit dem Erlös von angestrebten 100 Milliarden Baht eigene Schulden und die von Staatsunternehmen abzahlen. Ganz oben auf der Schuldenliste stehen die enormen Verluste beim Reisförderprogramm in den Jahren 2004 bis 2014 in Höhe von 682 Milliarden Baht sowie die schuldengeplagten Staatsbetriebe State Railway of Thailand (SRT) mit 153 Milliarden Baht und der Busbetreiber Bangkok Mass Transit Authority (BMTA) mit 92,2 Milliarden Baht. Über das Finanzministerium ist der Staat am Energiekonzern PTT mit 51% an der Thai Airways International mit 51%, am Flughafenbetereiber Airports of Thailand mit 70%, am TV-Sender MCOT mit 65,8% und an der TMB Bank mit 26% beteiligt.

Liste korrupter Beamter
Die 2. Liste mit unter Korruptionsverdacht stehenden Beamten soll jetzt der Anti-Korruptionsbehörde vorgelegt werden. Die 1. Liste enthielt 100 Namen. 45 Beamte wurden bereits auf Betreiben von Ministerpräsident Prayut Cha-o-cha ihrer Ämter enthoben. Sie müssen mit einem Disziplinarverfahren und womöglich mit einem Strafverfahren rechnen. Die neue Liste haben 4 staatliche Agenturen zusammengestellt. Sie stehen ständig in Kontakt und sollen ihre Fortschritte im Kampf gegen Korruption öffentlich machen. Die meisten der auf der 2. Liste aufgeführten Beamten sind in lokalen Verwaltungen tätig. Phakdee Photisiri, Vorsitzender der Nationalen Anti-Korruptionsbehörde, hat zu weiteren umfangreichen Kampagnen gegen Korruption aufgerufen.

Nationalpark zu
Touristen müssen auf den Besuch des Meeresnationalparks Hat Chao Mai im Süden und des Wasserfalls Thi Lo Su im Norden verzichten. Die Parkverwaltung in Trang schließt, wie jedes Jahr, das Schutzgebiet Hat Chao Mai vom 1. Juni bis 30. September. Dazu zählen die Inseln Mook, Waen, Chuak und Koh Kradan, die Höhle Morokot sowie alle Korallenriffe. Laut Parkchef Manote Wongsureerat diene das der Sicherheit von Touristen in der Regenzeit. Zudem soll sich die Umwelt erholen, vor allem die Korallen. Die lokale Tourismusbranche schätzt den Einnahmeausfall auf rund 100 Millionen Baht. Der Nationalpark liegt im Nordwesten der Provinz Trang im Bezirk Sikao und besteht aus einem großen Teil der Andamanensee (137 km²) und einem etwas kleinerem Landgebiet (94 km²). Der Wasserfall Thi Lo Su im Wildschutzgebiet Umphang ist die bekannteste Touristenattraktion in der Provinz Tak.

Glücksnummern begehrt
Thais geben für Glücksnummern als Fahrzeugkennzeichen viel Geld aus. Bei der jüngsten Versteigerung kamen 20,5 Mio. Baht zusammen, aber weniger als 2014 mit 23,7 Mio. Für Korkai Yoryak 9999 wurden 700.000 Baht (im Vorjahr 1,19 Mio.) gezahlt, für 8888 waren es 500.000, für 1111 420.000, für 8899 255.000, für 2222 220.000 und für 3333 200.000 Baht. Der Gewinner für 9999 hatte jetzt im 7. Jahr für dieses Kennzeichen geboten und es zum 4. Mal bekommen. Von diesen Kennzeichen erhoffen sich Autobesitzer Glück, weiter ein besseres Leben und Wohlstand. Den Erlös gibt die Stiftung Verkehrssicherheit der Straßenverkehrsbehörde für Unfallopfer aus, zum Kauf von Rollstühlen und künstlichen Beinen.

Lotto an PTT-Tankstellen
Lotteriehändler können künftig an allen 1.500 Tankstellen des staatlichen PTT-Konzerns Lose verkaufen, und zwar ohne eine Standgebühr zu zahlen. Das Angebot gilt vor allem für behinderte Verkäufer. An Tankstellen hätten sie einen sicheren Standplatz. Das Energieunternehmen will zudem nicht verkaufte Lose vor der Ziehung zurücknehmen. Mit dieser Entscheidung will PTT überhöhte Preise für Lotteriescheine vermeiden und kleineren Händlern helfen. Ab sofort gilt landesweit für ein Paar Lose der Einheitspreis 80 Baht. Bei Verkäufern heißt es, sie würden nicht mehr so viel wie zuvor verdienen. Sie schlagen vor, den Zwischenhandel ganz auszuschließen. Jeder Verkäufer sollte sich direkt in den Büros der staatlichen Lotteriegesellschaft mit Losen eindecken.

Landwirte sind wichtig
Zum Tag des Reises und der Landwirte hat Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha die Farmer als "Rückgrat des Landes" bezeichnet. Wenn das Rückgrat gebrochen werde, würde der Mensch sterben oder gelähmt sein. Der Premier appelliert an die Landwirte, sich wegen ihrer politischen Ausrichtung nicht zu streiten. Jetzt sei es Zeit, für das Land vorwärts zu schauen und alle politischen Unterschiede hinter sich zu lassen. Für den niedrigen Reispreis und die geringeren Einnahmen der Farmer macht Prayut die vollen Lagerhäuser als Folge des sogenannten Reisförderprogramms der ehemaligen Regierung verantwortlich. Deren populistische Politik habe dem Staat schweren Schaden zugefügt. Der Regierungschef warnt die Landwirte vor den Folgen des Klimawandels mit unregelmäßigen Regenfällen, Überschwemmungen und Trockenheit. Erforderlich seien jetzt eine besseres Management beim Reisanbau und bei der Bewässerung sowie der Einsatz von organischem Dünger. Prayut entschuldigt sich bei den Landwirten, dass er ihnen ihr Leben nicht besser, nicht leichter machen konnte.

Thaksins Reisepässe
Die Militärregierung hat dem ehemaligen Premier Thaksin Shinawatra seine beiden thailändischen Reisepässe entzogen. Das Außenministerium teilte mit, die Pässe hätten ihre Gültigkeit verloren. Als Grund wurde ein Interview angegeben, das Thaksin zuvor in Südkorea gegeben hatte. Seine Aussagen hätten die nationale Sicherheit betroffen sowie den Ruf und die Integrität des Königsreichs beschädigt. Das Außenministerium hat Ermittlungen in die Wege geleitet, ob gegen den im Ausland lebenden Politiker ein Strafverfahren eröffnet werden soll. Zudem habe Thaksin mit seinen Aussagen gegen die Regelungen für Inhaber von Reisepässen verstoßen. Thaksin wurde 2006 bei einem Militärputsch als Ministerpräsident abgesetzt, 2008 flüchtete der wegen Machtmissbrauch zu zwei Jahren Haft verurteilte Ex-Premier ins Exil. Vom Ausland aus mischte er sich weiterhin in die thailändische Politik ein, war de facto Vorsitzender der Partei Pheu Thai.

Keine Tiger-Shows mehr
Die für Wildtiere zuständige Behörde hat nach dem Angriff eines Tigers auf den Abt dem Tiger-Tempel öffentliche Shows und Demonstrationen wie Fütterung vor Publikum gegen ein Eintrittsgeld von Touristen untersagt. Kein Raubtier darf sich außerhalb des Käfigs aufhalten. Zudem greift das National Parks, Wildlife and Plants Conservation Department seinen Plan wieder auf, die 147 Tiger im Wat Pa Luang Ta Bua in Camps für Wildtiere unterzubringen, so im Khao Prathab Chang in Ratchaburi. Der stellv. Professor der Fakultät Biologie und Wissenschaft an der Universität Mahidol, Sompojana Srikosamat, warnt Besucher des Tiger-Tempels, sich mit den Tieren fotografieren zu lassen oder sie gar zu streicheln. Es seien Raubtiere. Und diese würden nach ihrem Instinkt handeln und Menschen angreifen.

Transit für Flüchtlinge
Die Regierung plant für Flüchtlinge aus Myanmar und Bangladesch "Transitgebiete", in denen Migranten humanitäre Hilfe zukommen soll. Das hat der stellv. Ministerpräsident und Verteidigungsminister Prawit Wongsuwon angekündigt. In den Gebieten sollen Flüchtlinge weder eingesperrt noch unter Kontrolle gehalten werden. Nach unterstützenden Maßnahmen müssten sie Thailand wieder verlassen. Der General glaubt nicht, dass die "Transitgebiete" mehr Rohingya zur Überfahrt nach Thailand veranlassen wird. Die Einrichtung von Sondergebieten müsse jetzt mit mehreren staatlichen Agenturen diskutiert werden. Prawit Wongsuwon sagte weiter, der Aufenthalt von Flüchtlingen dürfe sich nicht belastend auf in der Nähe lebende Thais auswirken. Bei einem Besuch in Südthailand stellte Prawit klar: Bootsflüchtlinge in kritischem gesundheitlichen Zustand würden zur Behandlung an Land gebracht. Vor einer Weiterfahrt in ein drittes Land erhielten die Migranten Kraftstoff, Lebensmittel und Medikamente. Wer thailändische Gewässer erreiche, werde nach dem Gesetz als illegaler Einwanderer behandelt.

Yingluck vor Gericht
Jetzt muss sich die ehemalige Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra vor dem Obersten Strafgericht für Inhaber politischer Ämter wegen Pflichtverletzung beim Reisförderprogramm der Regierung verantworten. Sollte sie schuldig gesprochen werden, kann sie zu Haft von 10 Jahren verurteilt werden. Zudem drohen Schadenersatzzahlungen. Mit dem Verfahren, so sehen es politische Beobachter, werde die Dominanz der Familie Shinawatra in der Politik endgültig gebrochen. Yingluck Shinawatra werde ganz von der politischen Bühne verschwinden, meint Paul Chambers vom Institute of South East Asian Affairs in Chiang Mai. Er glaubt aber nicht, dass die Schwester des Ex-Premiers Thaksin ins Gefängnis muss. Das würde sie für weite Teile der Gesellschaft, so für die Rothemden, zur Märtyrerin machen. Wegen des Reisförderprogramms hatte das vom Militär geschaffene Übergangsparlament Yingluck im Januar nachträglich ihres Amtes enthoben. Zudem darf sie sich fünf Jahre nicht politisch betätigen. Laut Finanzministerium hat das Reisförderprogramm dem Staat einen Verlust von 500 Milliarden Baht gebracht.

Verbraucherpreise
Die Verbraucherpreise sind im Mai im Jahresvergleich um 1,27% gefallen. Damit hat der Inflationsindex den tiefsten Stand seit 5 Jahren und 8 Monaten erreicht. Für die Monate Januar bis Mai hat das Handelsministerium bei der Inflation einen Rückgang von 0,77% errechnet. Die niedrigeren Verbraucherpreise begründet das Ministerium mit dem Preisverfall bei Öl und geringeren Ausgaben für Kraftstoffe und Strom. Die Preise für Lebensmittel und nichtalkoholische Getränke weisen eine leichte Steigerung von 0,11% auf.

Prepaid registrieren!
Die für die Telekommunikation zuständige Behörde (NBTC) erinnert alle Handynutzer mit einer Prepaid-Karte an die Registrierung. Sie muss bis spätestens 31. Juli erfolgen. Wer bis zu diesem Datum seine persönlichen Informationen bei Vorlage des Reisepasses oder der ID Card seinem Anbieter nicht gemeldet hat, wird vom Netz getrennt. Die Netzwerkbetreiber sind unter Strafandrohung verpflichtet, ab August den Service zu diesen Kunden einzustellen. In Thailand gibt es derzeit 105 Millionen Mobile-Kunden, 90 Millionen telefonieren mit einer Prepaid-Karte. Bisher haben sich erst 18 Millionen Nutzer registrieren lassen. Die Registrierung soll die nationale Sicherheit erhöhen. Denn Kriminelle und Terroristen nutzen Handys mit einer Prepaid-Karte.

IQ der Schulanfänger
Der Gesundheitsminister hat sich besorgt über den Rückgang des Intelligenzquotienten (IQ) bei Schulanfängern geäußert. Bei der letzten Studie mit 4.929 Mädchen und Jungen des ersten Schuljahres lag der durchschnittliche IQ bei 93,1, gegenüber 94 vor drei Jahren. Weltweit liegt der Standard-IQ bei 100. Der Intelligenzquotient ist bei Schülern in Stadtgebieten höher als bei Kindern auf dem Land mit durchschnittlich nur 89 Punkten. Das Gesundheitsministerium hat Strategien zur Verbesserung des IQ angekündigt: Kooperation zwischen Gesundheitsbehörden und Kinderzentren zur besseren Entwicklung der Mädchen und Jungen; bessere Beziehungen zwischen Familien und Kinderzentren mit dem Ziel, den Kindern weniger Zeit vor dem Fernseher oder mit Videospielen einzuräumen. Ein weiteres Ziel: Eltern sollen sich mehr Zeit für ihre Kinder nehmen. Das gilt besonders für alleinerziehende Mütter und Väter. Ein entscheidender Mangel: Zu viele Schüler werden von ihren Großeltern betreut und aufgezogen.

Zu viel Yaba kommt
Jedes Jahr schmuggeln Banden über 500 Mio. Yaba-Pillen nach Thailand. Als Folge werden mehr als 2 Mio. Thais drogenabhängig, teilt das Office of the Narcotics Control Board (ONCB) mit. Nur etwa 100 Mio. Yaba-Pillen (20%) werden von Behörden konfisziert. Deshalb fordert das ONCB verstärkte Maßnahmen im Kampf gegen den Drogenhandel. Laut der staatlichen Agentur produzieren 10 Betriebe in Myanmar und Laos, alle in Grenznähe gegenüber der Provinz Chiang Rai gelegen, Drogen für den thailändischen Markt.

Haft für PAD-Anführer
Ein Gericht hat 6 ehemalige Anführer der aufgelösten Peoples Alliance for Democracy (PAD) wegen der Besetzung des Regierungssitzes in 2008 zu je 2 Jahren Haft verurteilt. Die Verurteilten wurden gegen Zahlung einer Kaution von je 200.000 Baht auf freien Fuß gesetzt. Die PAD-Anführer Chamlong Srimuang, Sonthi Limthongkul, Pibhop Dhongchai, Somkiat Pongpaibul, Somsak Kosaisuk und Suriyasai Katasila hatten den Sturm auf das Government House angeführt. Die Richter urteilten, die Gelbhemden hätten staatlichen Besitz beschädigt, und die Demonstration sei auch nicht friedlich verlaufen.

Bootsflüchtlinge suchen
Die Regierung hat den USA für humanitäre Einsätze der Luftwaffe Überflugrechte gewährt. Jetzt fliegen Maschinen der thailändischen und amerikanischen Luftwaffe über den Indonesischen Ozean auf der Suche nach Bootsflüchtlingen, hat Außenminister Tanasak Patimapragorn bestätigt. Die Überflugrechte gelten erst einmal bis zum 11. Juni. Bisher starteten die Maschinen der US Air Force von Flughäfen in Malaysia. Nach der neuerlichen Übereinkunft kann die USA künftig auch Airports in Thailand nutzen.

Opfer politischer Gewalt
Das Kabinett will den Opfern von politischer Gewalt in 2013 und 2014 eine Entschädigung zahlen. Im Gespräch sind 400.000 Baht für Familien von Todesopfern und unterschiedliche Beträge für Verletzte. Ab Ende 2013 bis zum Putsch im Mai 2014 hatte das People's Democratic Reform Committee (PDRC) gegen die damalige Regierung unter Yingluck Shinawatra demonstriert. Die geplanten Entschädigungssummen bleiben weit hinter denen zurück, die unter Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra an die Opfer der Rothemden-Demonstrationen in 2009 und 2010 gezahlt wurden. Hinterbliebene hatten 7,5 Mio. Baht erhalten. Die Bewilligung der hoher Beträge war nach Einschätzung der Nationalen Anti-Korruptionsbehörde (NACC) durch kein Gesetz gedeckt. Deshalb hat die NACC ein Verfahren gegen Yingluck und mehrere Minister des Kabinetts eingeleitet.

Illegal im Nationalpark
Im Nationalpark Sirinat auf Phuket sind offenbar 1.035 Rai unrechtmäßig in Besitz gebracht worden. Das haben die Ermittlungen der Parkverwaltung ergeben. Bisher wurden im Schutzgebiet 815 Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 4.346 Rai untersucht. Für 1.035 Rai konnte bereits die illegale Inbesitznahme nachgewiesen werden, gegen die Besitzer der restlichen Flächen wird weiter ermittelt. Die Parkverwaltung hat das Landamt aufgefordert, den Besitz von 16 Grundstücken mit 244 Rai rückgängig zu machen. 48 weitere Fälle wurden an das Department of Special Investigation abgegeben. Notfalls soll die Regierung den Paragrafen 44 der Übergangsverfassung einsetzen und hart gegen Grundbesitzer vorgehen.

Hochgeschwindigkeit
Die Planvorbereitungen für den Bau von zwei Hochgeschwindigkeitsstrecken sollen bis Juni oder Juli abgeschlossen werden. Es handelt sich um die Routen von Bangkok nach Pattaya für etwa 100 Milliarden Baht und von Bangkok nach Hua Hin für 90 Milliarden Baht. Das hat Transportminister Prajin Juntong mitgeteilt. Die Pläne sollen so schnell wie möglich dem Regierungskabinett zur Genehmigung vorgelegt werden. An der Ausschreibung können sich nur thailändische Unternehmen beteiligen. Der Streckenbau wird laut dem Minister etwa drei Jahre in Anspruch nehmen.

Demokraten vorne
Würden heute Parlamentswahlen sein, bekäme die Demokratische Partei mehr Stimmen als die frühere Regierungspartei Pheu Thai. Laut Umfrage der Bangkok Universität unter 1.014 Menschen landesweit würden 29,9% für die Demokraten und 25,8% für die Pheu Thai stimmen. Nur 0,8% der Befragten votierten für die Chart Thai Pattana und 0,5% für Rak Prathet Thai. Zu berücksichtigen ist, dass über 40% der interviewten Frauen und Männer unentschlossen waren. 61,1% wünschen sich erst dann Wahlen, wenn die Reformen in allen Bereichen abgeschlossen sind. 32% hoffen auf den Urnengang innerhalb eines Jahres. Von der Militärregierung erwarten die Menschen eine stärkere Bekämpfung der Korruption, die Überwindung der gespaltenen Nation sowie ein Ende des Menschenhandels und die Einhaltung der Menschenrechte.

Müllverbrennungsanlage
Die erste Müllverbrennungsanlage der Hauptstadt soll im Oktober im Bezirk Nong Khaem in Betrieb gehen. Sie kostet 960 Mio. Baht, kann am Tag 300 Tonnen Abfall bewältigen und produziert jeden Tag acht Megawatt Strom.

Die privaten Hospitäler
Die seit Wochen anhaltende Diskussion über hohe, überhöhte oder gar unverschämt hohe Honorare, Gebühren und Preise privater Krankenhäuser geht ein Stück weit am Thema vorbei. Anders als staatliche Hospitäler sind private Krankenhäuser auf Gewinn ausgerichtet. Deshalb müssen sie höhere Rechnungen als staatliche Spitäler ausstellen. Gebäude und Einrichtungen der privaten Häuser ähneln teilweise einem Fünf-Sterne-Hotel. Private halten mehr Personal als staatliche Spitäler vor, vor allem Fachärzte und erfahrenes Pflegepersonal. Für die Diagnose stehen moderne, immens teure Geräte zur Verfügung, ebenso gut sind die Rehabilitationszentren ausgestattet. Alles kostet und muss über die Einnahmen finanziert werden, während sich staatliche Krankenhäuser aus dem Topf des Gesundheitsministeriums bedienen. Überhöht bis unverschämt hoch sind die Preise für Tabletten, Salben, Tropfen und Sprays. Eigentlich müssten Medikamente in privaten Hospitälern preiswerter als in Apotheken sein, denn große Häuser oder Krankenhaus-Gruppen können sie sicherlich mit Nachlässen einkaufen. Doch die Privaten verlangen erheblich mehr als Apotheken. Deshalb hat eine Kommission vorgeschlagen: Ärzte sollten ihren Patienten ein Rezept aushändigen, mit dem die Medizin in Apotheken erworben werden kann. Oder die Hospitäler sollten ihre Forderungen reduzieren und ihre Preise öffentlich machen, also aushängen. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass Krankenhaus-Ärzte Medikamente verschreiben, die Apotheken nicht verkaufen dürfen. Neu geregelt werden soll die Aufnahme von Notfallpatienten in privaten Häusern. Die ehemalige Regierung unter Yingluck Shinawatra hatte beschlossen, dass alle Spitäler, also auch die privaten, Notfallpatienten aufnehmen und bis zur Verlegung in ein anderes Krankenhaus behandeln müssen. Die Privaten beklagen, dass sie auf ihre Ausgaben sitzen blieben, wenn weder der Notfallpatient noch eine Krankenversicherung für die anfallenden Kosten aufkämen.

Ruf der Polizei
Fast ein Viertel der von Januar bis April im Amt zum Schutz von Rechten und Freiheit der Bürger eingegangenen Beschwerden betrafen die Arbeit der Polizei. Bei 122 von 500 Klagen wurden der Behörde gesetzwidriges Verhalten, überstürzte Ermittlungen und falsche Verhaftungen vorgeworfen. Viele Bürger forderten eine Untersuchung zu Festnahmen wegen angeblicher Drogenstraftaten, obwohl man kein Rauschgift gefunden hatten. Die Behörde hat vorgeschlagen, in Polizeistationen One-Stop-Service-Zentren einzurichten. Dort könnten unschuldige Opfer von Kriminalfällen eine neue Untersuchung und Schadenersatz beantragen.

Menschenschmuggel
Ein Generalmajor der Armee soll in den Menschenhandel mit Flüchtlingen aus Myanmar und Bangladesch involviert gewesen sein. Ein Gericht hat inzwischen gegen den hohen Offizier einen Haftbefehl ausgestellt. Bei einer Hausdurchsuchung will die Polizei Beweise für eine Beteiligung des 58-Jährigen an verschiedenen Straftaten in Zusammenhang mit dem Menschenschmuggel gefunden war. Seine Bankkonten weisen hohe Beträge auf.

Jetzt Tempo 30
Zur Sicherheit von Radlern will die städtische Polizei auf Straßen mit Radwegen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einführen. Die 88 Polizeistationen wurden angewiesen, in ihrem Bereich nach Straßen mit geringem Verkehr zu suchen, die breit genug sind, um dort Radfahrwege auszuweisen. Dann soll dort für Verkehrsteilnehmer Tempo 30 herrschen. Bei Übertreten der Höchstgeschwindigkeit droht Motorisierten ein Bußgeld von 1.000 Baht. In Thailand gilt innerorts Tempo 60, auf Landstrassen 90 und auf Motorways 120.

Rechtsstaatlichkeit
Auf der internationalen Rangliste der Rechtsstaatlichkeit ist Thailand um 9 Plätze auf Rang 56 abgerutscht. An erster Stelle der "Rule of Law" steht Dänemark, den letzten Platz nimmt Venezuela ein. Unter den 15 untersuchten Staaten in Ostasien und dem Pazifik nimmt Thailand den 11 Rang ein, dann folgen Vietnam (64.), China (71.), Myanmar (92.) und Kambodscha (99.). Bei dem World Justice Projekt wird anhand von objektivierten Kriterien ein weltweiter Vergleich der Rechtsstaatlichkeit der gelisteten Staaten unternommen. In allen 102 untersuchten Ländern wurden je 1.000 Menschen befragt, so nach Korruption, Meinungsfreiheit und Rechtssystem. "Rule of Law" stützt sich auf 4 Prinzipien: Die Exekutive (Regierungen und deren Vertreter) muss auf gesetzliche Art und Weise Rechenschaft von ihrem Tun abgeben; die Gesetze (Legislative) müssen transparent sein, veröffentlicht, beständig und fair, und Grundrechte berücksichtigen, insbesondere die Sicherheit von Personen und Eigentum; der Gesetzgebungsprozess (Legislative) muss zugänglich sein, gerecht und wirkungsvoll; letztlich muss die Judikative (Gerichte) kompetent sein und unabhängig.

Zigaretten ab 20
Künftig ist der Verkauf von Zigaretten an Personen unter 20 Jahren verboten. Das hat das Kabinett beschlossen. Zurzeit können Jugendliche ab dem 18. Lebensjahr Tabakwaren erwerben. Nach Angaben des Statistischen Amtes rauchen im Königreich 11,4 Mio. Menschen. Die Zahl der Raucher unter 18 Jahren wird mit 400.000 angegeben.

Amtsenthebung
Das Übergangsparlament (NLA) will sich jetzt mit der Amtsenthebung von 248 ehemaligen Parlamentsabgeordneten und Senatoren befassen. Die Nationale Anti-Korruptionsbehörde wirft den Politikern vor, mit der 2013 befürworteten und beschlossenen Änderung der Verfassung gegen die Verfassung verstossen zu haben. Damals wollte die Pheu-Thai-Regierung erreichen, dass künftig alle Senatoren gewählt werden. Die Verfassung aus 2007 sieht hingegen vor, dass die Hälfte der Senatoren vom Volk gewählt und die andere Hälfte von einem Gremium bestimmt wird. Im Vorjahr hatte das Verfassungsgericht entschieden, die ehemaligen Abgeordneten und die Senatoren hätten den Paragrafen 68 der Verfassung verletzt.

Mehrheit bei KaDeWe
Die Central Group hat bekanntgegeben, dass sie die Mehrheitsanteile an drei Luxuseinkaufszentren in Deutschland von dem europäischen Immobilienunternehmen Signa erworben hat. Thailands größtes Einzelhandelskonglomerat unterzeichnete einen Vertrag, mit dem es 50,1% Mehrheitsanteile an den Einkaufszentren der KaDeWe Group GmbH übernimmt. Signa hält die restlichen 49,9%. Das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) ist ein Warenhaus in Berlin mit einem gehobenen Sortiment und Luxuswaren, das von Adolf Jandorf gegründet und am 27. März 1907 eröffnet wurde. Mit dem Deal eignet sich die Central Group auch die Einkaufszentren Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg an. Björn Jahner

50 superreiche Thais
Auf der vom Magazin Forbes erstellten Liste der 50 reichsten Thais hat es einen Führungswechsel gegeben: An erster Stelle steht wieder Dhanin Chearavanont. Dem Präsidenten der Charoen Pokphand Group (Agrarkonzern, Lebensmittel, Versicherungen) werden 14,4 Milliarden US-Dollar zugeschrieben. Dann folgt Charoen Sirivadhanabhakdi (Thai Beverage, Chang-Bier) mit 13 Milliarden Dollar. Die Familie Chirathivat, sie besitzt die Central Group (Einkaufszentren, Kaufhäuser, Hotels und Immobilien), ist bei 12,3 Milliarden Dollar von Platz 1 auf 3 zurückgefallen. Der in Thailand wegen Machtmissbrauchs zu 2 Jahren Haft verurteilte und ins Ausland geflohene Ex-Ministerpräsident Thaksin wird mit 1,7 Milliarden Dollar auf Rang 10 geführt. Laut Forbes ist das Vermögen der 50 reichsten Thais 2014 trotz schwächelnder Wirtschaft auf über 100 Milliarden Dollar oder 3,355 Billionen Baht gestiegen.


Reise-Tipps Thailand

Koh-Larn-Fähren teuer
Für die Fahrt mit der Fähre zur Pattaya vorgelagerten Insel Larn werden überhöhte Ticketpreise verlangt. Nach Beschwerden von Urlaubern hatte die Stadtverwaltung einen Mitarbeiter zum Hafen Bali Hai entsandt. Dieser stellte fest, dass anstatt der vorgeschriebenen 30 Baht 100 Baht verlangt werden. Zudem gibt es für Kinder bis zur Größe von 1,20 Metern keine Ermäßigung. Auf einer kurzfristig einberufenen Versammlung mit Betreibern der Fähren hat der stellv. Bürgermeister Ronakit Ekasingh die Schiffsbesitzer verwarnt. Mit überhöhten Preisen verstießen sie gegen bestehende Verordnungen. Das würde bestraft. Beklagt wurde weiter, dass die Tickets keinen Hinweis enthalten, für welches Schiff sie gelten. Koh-Larn-Besucher würden deshalb die falsche Fähre betreten. Vom Hafen Bali Hai gehen mehrmals am Tag Fähren zu den Stränden Na Baan und Had Tawaen.

Königspalast virtuell
Thailandfans können ab sofort den Königspalast und den Tempel des Smaragd-Buddhas in Bangkok online besichtigen. Die Tourism Authority of Thailand (TAT) hat in Zusammenarbeit mit 3rd Planet eine virtuelle Panoramatour durch die bekannteste Touristenattraktion der Hauptstadt entwickelt, auf der die Besucher viel Wissenswertes erfahren und interessante Hintergrundinformationen erhalten. Bei der interaktiven 3D-Tour können die Besucher den Palast entweder auf eigene Faust entdecken oder einen geführten Rundgang unternehmen. Das Programm bietet zudem weitere Informationen für Touristen, u.a. zu Öffnungszeiten, Shuttle-Bussen, nahegelegene Restaurants und vieles mehr. Das Programm "Wonders of the World" steht auf der Webseite www.3rdplanet.com kostenlos zum Download bereit.

THAI streicht 3 Routen
Thai Airways International (THAI) hat angekündigt, drei unprofitable Routen aus dem Flugplan zu streichen, um die finanzielle Erosion zu stoppen. THAI-Präsident Charamporn Jotikasthira sagte, dass die Airline nicht mehr länger die Strecken Bangkok-Madrid und Bangkok-Moskau bedienen sowie den Service zwischen Phuket und Seoul einstellt. Bereits am 15. Januar strich THAI die Strecke Bangkok-Johannesburg aus dem Flugplan. Die nächste Route, die der Sanierung der in finanzielle Schieflage geratenen staatlichen Airline zum Opfer fallen könnte, ist Bangkok-Los Angeles. Die Entscheidung soll erst im zweiten Quartal gefällt werden. Die Strecken von Bangkok nach Spanien und Russland bereiten hohe Verluste. Aufgrund des harten Wettbewerbs über dem Pazifik erleidet die Bangkok-Los Angeles-Route das gleiche Schicksal. Der THAI-Präsident betonte, dass die Airline preislich nicht mit Charterfluggesellschaften konkurrieren kann, die Touristen aus Russland nach Thailand bringen, trotz der Tatsache, dass Russen die drittgrößte Touristengruppe in Thailand darstellen. Um die Streichung unprofitabler Strecken zu kompensieren, sollen profitable Routen, u.a. nach Japan und China, weiter ausgebaut werden. Zudem plant die Airline, mehr Wartungsarbeiten für andere Fluggesellschaften anzubieten, um die Gewinne zu erhöhen.

Licht-Show in Sukhothai
Bis September erstrahlen die Ruinen des Wat Sa Sri Sukhothai im Historienpark in Sukhothai einmal pro Monat im ganz besonderen Glanz. Bei den "Mini Light and Sound Shows" können Besucher tief in die spannende Geschichte der alten Königsstadt eintauchen. Auf der Panorama-Bühne agieren vor der farbenprächtig in Szene gesetzten Tempelanlage Frauen und Männer in traditionellen Kostümen, ausgestattet mit Requisiten der Sukhothai-Periode. Das Festival wird am 2. Freitag des Monats um 19 Uhr veranstaltet. Eintritt frei. Die nächsten Termine: 12. Juni, 10. Juli, 14. August und 11. September.

Neue Flughafen-Lounges
Airports of Thailand (AoT) stellt am Suvarnabhumi Airport in Bangkok eine 5.500 Quadratmeter große Fläche für neue Flughafen-Lounges in der dritten Etage des Passagierterminals D bereit. In den neuen Lounges werden vier Fluggesellschaften und das Louis Tavern Transit Hotel Platz finden. Thai Airways International (THAI) und Louis Tavern errichten mit je 2.200 Quadratmetern die größten Lounges. Bangkok Airways erhält 200 Quadratmeter zusätzliche Fläche für ihre Boutique-Lounges, Singapore Airlines zusätzliche 300 qm. Mit großer Spannung wird der Lounge von Qatar Airways entgegengefiebert. Die arabische Airline errichtet am Suvarnabhumi Aiport ihre 2. Premium Lounge außerhalb ihres Firmensitzes in Doha. Branchenkennern folgend, soll sie nach dem Vorbild der vielgepriesenen Lounge am London Heathrow Airport gestaltet werden, die unter Flugreisenden eher als ein Privatclub, denn als eine Lounge gehandelt wird.

AoT mit Gewinn
Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) meldet für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2015 (ab 1. Oktober) einen Nettogewinn von 3,91 Milliarden Baht. Im Jahresvergleich ist das ein Plus von 3,71%. Die Zahl der Fluggäste auf den 6 von AoT geführten Airports betrug 25,9 Millionen, eine Zunahme von 12,9%. 15 Mio. entfielen auf internationale Strecken, 10,9 Mio. auf Inlandsrouten. Mit 170.971 Flugbewegungen nahmen Starts und Landungen im Jahresvergleich um über 9% zu. Insgesamt verbuchte AoT Einnahmen in Höhe von 11,1 Milliarden Baht. Für das 1. Vierteljahr 2015 rechnet das Staatsunternehmen bei den Passagieren mit einem Plus von 8 Prozent.

Suvarnabhumi erweitert
Der Verwaltungsrat des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT) hat der Erweiterung des Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi zugestimmt. Der Ausbau soll in 2 Bauabschnitten ab März 2016 bzw. Oktober 2017 beginnen. Die Kapazität des Airports von jetzt im Jahr 45 Mio. Passagieren wird sich ab 2019 auf 60 Millionen und ab 2020 auf 85 Millionen erhöhen. Dann wäre Suvarnabhumi einer der größten Airports weltweit. Der Verwaltungsrat hat bisher 61,74 Milliarden Baht bewilligt, insgesamt sollen die beiden Bauabschnitte 109 Milliarden Baht kosten. Errichtet wird ein neuer Terminal für im Jahr 20 Millionen Passagiere und eine 2.900 Meter lange dritte Rollbahn, die später auf 3.700 Meter Länge erweitert wird. Zudem wird das Flugvorfeld erweitert um 960.000 qm für 28 Maschinen, darunter acht Superjumbos A 380, ausgebaut wird der östliche Flügel der bestehenden Abflughalle. Geplant sind weiter der Bau eines neuen Parkhauses und eine Bahnverbindung zwischen dem alten und neuen Terminal.

Thai VietJet abgehoben
Die Thai VietJet Air (TVJA) startete am 29. März mit einem Flug von Bangkok nach Phuket. Weitere Verbindungen nach Udon Thani und Krabi und später nach Hanoi und Ho Chi Minh City in Vietnam sollen folgen. Die neue Fluggesellschaft, Tochtergesellschaft der VietJet Air, setzt zwei Maschinen vom Typ Airbus A 320 ein. Der Start der neuen Fluggesellschaft hat sich verzögert, weil der thailändische Investor, Somphong Sooksanguan, Betreiber der Kan Air, wegen Meinungsverschiedenheiten ausgestiegen ist. Seinen 51-prozentigen Anteil an TVJA ging an eine thailändische Investorengruppe. Die Billigairline hat bei Airbus insgesamt 100 Maschinen bestellt. Bei 150 Flügen werden täglich Passagiere zu 28 inländischen und ausländischen Zielen transportiert, so auch nach Bangkok.

WiFi: THAI und Nok Air
Mit der Thai Airways International (THAI) und der Nok Air bieten erst zwei thailändische Fluggesellschaften an Bord WiFi an. Die THAI hat 6 Airbus A 380-800 und 7 Airbus A 330-300 mit Internetzugang ausgerüstet. Diese Maschinen fliegen nach Europa. Bei Nok Air ist es erst eine Boeing 737-800.

Schwimmender Markt
Jetzt hat Bangkoks City einen Schwimmenden Markt. Auf Initiative von Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hat die Stadtverwaltung den Plan auf dem Kanal Phadung Krung Kasem in der Nähe des Regierungssitzes umgesetzt. Er befindet sich zwischen der Luk Luang Road und der Brücke Makkhawan. Damit hat der historische Rattanakosin-Bezirk eine weitere touristische Attraktion erhalten. Der Schwimmende Markt ist täglich von 15 bis 20 Uhr geöffnet, die Stände von 11 bis 20 Uhr. Bootsfahrten auf dem Kanal sind um 16 und 17 Uhr möglich. Auf den Booten im Kanal werden traditionelle Speisen, Desserts und Getränke angeboten.

An Stränden verboten
Gouverneur Nisit Jansomwong zieht weiter den Zorn der Touristen auf sich. In einer Pressekonferenz hatte er noch einmal erklärt, auf Phukets Stränden seien keine Stühle oder Liegen erlaubt. Zudem dürften Urlauber am Strand weder essen noch rauchen. Sie könnten aber Getränke mitbringen. Das Aufstellen von Sonnenschirmen ist nur begrenzt möglich, Touristen sollen sich auf Handtücher oder Matten in die Sonne legen. Zuletzt war es erneut zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Ausländern und der Polizei gekommen, weil sich Urlauber nicht an die neuen Regeln halten wollen. Sie bringen Stühle und Sonnenschirme mit und wollen sie auch nicht nach Aufforderung durch Beamte entfernen. "Nie wieder Phuket" heißt es zunehmend bei vielen Besuchern.

AirAsia: neue Routen
Seit kurzem werden vom alten Bangkoker Flughafen Don Mueang Nan, Loei und Roi Et angeflogen. Thailands größte Billigairline erweiterte ihren Flugplan zudem mit einer 2 täglichen Verbindung Bangkok-Phnom Penh. Die Maschine startet morgens um 6.30 Uhr, der bisherige Flug in den Nachmittagsstunden bleibt bestehen (www.airasia.com).

Radwegenetz Ayutthaya
Künftig sollen Touristen die historischen Stätten der alten Königsstadt auf dem Fahrrad erreichen. Zur Ankurbelung des Tourismus ist ein 30 Kilometer langes Radwegenetz geplant. Es soll im Jahr 2016 fertiggestellt werden. Die Kosten werden mit rund 62 Millionen Baht angegeben. Ayutthaya meldet für das Vorjahr 6,2 Millionen Besucher, davon waren zwei Millionen Ausländer. Nur zehn Prozent der Urlauber übernachteten in der Provinz.

Öko-Khlong-Tour
In Nakhon Pathom können Touristen das traditionelle und landwirtschaftliche Leben entlang des Khlong Mahasawat bei einer Bootstour erleben. Die einfachen Holzboote bieten Platz für 6 Personen und legen an der Anlegestelle des Wat Suwannaram ab. Der 27 Km lange Kanal wurde 1855 von König Mongkut in Auftrag gegeben und 1860 fertiggestellt. An seinem Ufer befinden sich viele Reisfelder, Obstplantagen sowie Orchideen- und Lotusfarmen, die sich ganz dem traditionellen Anbau verschrieben haben und während der Bootsfahrt besichtigt werden.

U-Tapao aufgewertet
Das Verkehrsministerium will die Transportwege zu Pattayas Flughafen U-Tapao langfristig verbessern. Die für den Bau von Highways zuständige Behörde stellt 300 Millionen Baht bereit. Damit sollen die Zufahrtswege bis 2017 von 2 auf 4 Fahrspuren erweitert werden. U-Tapao wird weiter über den Airport Rail Link mit den beiden Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang verbunden. Sollte der Airport Rail Link von Suvarnabhumi nur bis Ban Chang in der Provinz Rayong fortgeführt werden, sollen Shuttlebusse Fluggäste von dieser Station zum Airport bringen. Die Regierung will den Marine-Flughafen aufwerten, ein neuer Terminal ist im Bau, der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) wird den zivilen Bereich übernehmen. U-Tapao kann im Jahr bis zu 800.000 Passagiere bewältigen, derzeit sind es nur 100.000. Maschinen der Bangkok Airways bringen Fluggäste zur Koh Samui und nach Phuket, zudem landen Chartermaschinen auf dem Rollfeld, fast ausschließlich aus Russland.


Solche Sachen

Indonesier mit Kokain
Der Zoll hat auf dem Flughafen Phuket einen Indonesier mit 5,2 Kg Kokain erwischt. Das Rauschgift im Straßenverkaufswert von 15,6 Mio. Baht war in Büchern versteckt worden. Diese waren mit Folie umwickelt und sahen nach Einschätzung der Zollbeamten merkwürdig aus. Bei dern Untersuchung fanden die Beamten das Rauschgift. Der 63 Jahre alte Indonesier hatte die Drogen aus Kolumbien und war über Panama City, Sao Paulo, Katar und Singapur nach Thailand geflogen. Das Kokain sollte nach Khao Lak in der Provinz Phang-nga gebracht werden.

Australier erwischt
Nach einem Tipp hat die Polizei einen 49 Jahre alten Australier im Besitz von Drogen festgenommen. In dessen Apartment an der Soi Khopai in Pattaya fanden die Beamten 250 Gramm Marihuana und 4,5 Gramm Crystal Meth sowie Utensilien zum Konsum von Rauschgift. Der Ausländer sagte aus, die Drogen gehörten einem Freund. Er gab aber zu, Rauschgift zu konsumieren und Thai-Frauen in sein Apartment zum gemeinsamen Gebrauch eingeladen zu haben.

Streit in zwei Bars
Bei handfesten Auseinandersetzungen in zwei Bars wurden ein Iraner, eine Thai und ein Finne verletzt. In einer arabischen Bar in Südpattaya griff in den frühen Morgenstunden ein Iraner einen Landsmann mit einer Flasche an. Der Gast erlitt Schnittwunden und ein gebrochenes Handgelenk. Eine Thai kam mit leichten Verletzungen davon. Die Polizei fahndet nach dem flüchtigen Täter. In einer anderen Bar suchte ein offenbar betrunkener Finne Streit mit vier Briten. Später verließ der Finne die Bar, kehrte aber kurz darauf mit einem Messer zurück. Bei dem nun folgenden heftigen Zwist schlugen die Briten auf den 40 Jahre alten Finnen ein. Er wurde am Kopf und am Ellbogen verletzt. Die Polizei fand das Messer in der Bar, später nahm sie einen Briten fest. Er gab ab, den Finnen nicht geschlagen zu haben.

82-Jähriger ersticht
Aus Eifersucht hat ein 82-Jähriger seine 41 Jahre alte Freundin in einem Love Hotel in Chiang Mai ermordet. Die Polizei fand die nackte Frauenleiche auf dem Boden des Badezimmers. Das Opfer wies mehrere Stichwunden auf, es war zudem mit einem Büstenhalter stranguliert worden. Als Todesursache gibt die Polizei Messerstiche an. Der Täter wurde in seinem Haus festgenommen. Er gab an, sich mit der Frau seit Jahren einmal in der Woche im Love Hotel getroffen zu haben. Jetzt habe seine Freundin ihm erklärt, sie wolle sich wegen eines anderen Mannes von ihm trennen. Zum letzten Mal hätten sie sich im Hotel verabredet. Dort sei es zu einem heftigen Streit gekommen und er habe zum Messer gegriffen.

Sarg mit Kleinkind
Unter einem brahmanischen Schrein im Tempel Huai Din Jee wurde in einem Sarg ein Kleinkind gefunden. Die Leiche befand sich unter Glas und war mit Goldblättern bedeckt. Der ehemalige Abt gab zu, den Leichnam unter dem Schrein vergraben zu haben, will sich aber keiner Straftat schuldig gemacht haben. Der Abt soll den Leichnam für 3.000 Baht von einer Frau erworben haben. Die Bevölkerung glaubt, Sarg und Kleinkind hätten mit schwarzer Magie zu tun.

3 Tonnen Elfenbein
Erneut hat der Zoll in einem Container Elfenbein aus Afrika gefunden. 511 Stück Elfenbein bis zu einer Länge von 2 Metern haben einen Wert von 6 Mio. US-Dollar und kamen aus Kenia. Die über 3 Tonnen waren in Säcken mit Teeblättern versteckt worden und wurden im Hafen Laem Chabang sichergestellt. Sie sollten nach Laos transportiert werden. Erst am 20. April hatte der Zoll 4 Tonnen Stoßzähne von Elefanten gefunden, auch für Laos bestimmt. Es war der bisher größte Fang von Elfenbein in Thailand. Man glaubt, dass das "weiße Gold" von Laos wieder zurück nach Thailand oder nach Vietnam und China transportiert werden sollte.

Kreditkartenbetrüger
Wenige Stunden vor seinem Abflug mit der Malindo Air vom Airport Don Mueang nach Malaysia nahm die Polizei auf dem Flughafen einen Kreditkartenbetrüger aus Malaysia fest. Ein Mitarbeiter der Kasikorn Bank hatte die Behörde alarmiert. Ein Ausländer habe im Einkaufszentrum CentralWorld mit gefälschten Kreditkarten bezahlt und sich ein Flugticket nach Malaysia besorgt. Die Polizei stellte neben 11 gefälschten Kreditkarten verschiedener Banken ein iPad Tablet, drei IPhones 6 Plus und einen luxuriösen Gürtel sicher. Die mit den Karten bezahlten Waren haben einen Wert von 200.000 Baht.

Chinese vom Balkon
Ein 41 Jahre alter Chinese ist vom Balkon seines im 5. Geschoss gelegenen Hotelzimmers in Phuket in die Tiefe gestürzt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der Tourist in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er wenig später. Der Urlauber hatte mit Freunden am Karon-Strand bis 1.30 Uhr Alkohol getrunken. Dann suchte er sein Hotelzimmer auf. Stunden später fanden Wachleute den Schwerverletzten. Die Polizei geht von einem Unfall aus, ermittelt aber weiter.

Thai und Nigerianer
Bei einer verdeckten Operation hat Pattayas Polizei eine 40 Jahre alte Thai als Drogenkurierin festgenommen. Entdeckt wurden 17.600 Yaba-Pillen, 915,99 Gramm Crystal Meth und 400 Ecstasy-Tabletten im Straßenverkaufswert von 7,9 Mio. Baht. Die Ermittler hatten von einem im Gefängnis Chonburi einsitzenden Mann einen Tipp bekommen. Er soll den Drogenhandel an der Ostküste einschließlich Pattayas und in Teilen Bangkoks leiten. Die Polizei nahm Kontakt zu der Frau auf, ein Mitarbeiter gab sich als Käufer aus. Beim Treffen in Bangkok schlug die Polizei zu. Die Frau muss mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen, der Häftling mit einem weiteren Gerichtsverfahren. Bei einer weiteren verdeckten Operation ging der Polizei in Bangkok ein Nigerianer ins Netz. In seinem gemieteten Apartment fanden die Ermittler 31,47 Gramm Crystal Meth und 889,63 Gramm Kokain. Auch in diesem Fall hatte sich ein Polizist in Zivil als Käufer ausgegeben. Als die Beamten das Apartment stürmten, flüchtete ein Nigerianer. Der 29-jährige Landsmann konnte im Treppenhaus festgenommen werden. Er gab zu Protokoll, sein Freund und er hätten Rauschgift verkauft, überwiegend hätten sie es in Paketen verschickt.

Straßenhund rettet Baby
Ein Straßenhund hat offenbar ein Baby vor dem Tod gerettet. Ein 63 Jahre alter Mann hatte auf dem Gang zum Markt beobachtet, wie sich in der Siedlung zwei Hunde neben einem Müllbehälter bekämpften. Es sah aus, als ob sich die Tiere um eine Puppe stritten. Als der Mann näher kam, sah er, dass der eine Straßenhund ein Baby im Maul hatte und es gegen den anderen Hund verteidigte. Der Mann alarmierte einen Rettungsdienst, das Mädchen wurde mit Bisswunden ins Krankenhaus gebracht. In den sozialen Netzwerken zirkulierten Fotos, es gab bissige Kommentare zur Mutter, die anscheinend ihr Baby an dem Müllbehälter ausgesetzt hatte. Die Polizei wertete Überwachungskameras aus. Auf dem Video war die mutmaßliche Mutter zu sehen. Der Hund ist in der Siedlung unter dem Namen Nom Sod (frische Milch) bekannt und wird von den Bewohnern mit Futter versorgt.

Tod am Tankwagen
Nach dem Zusammenstoß seines Pick-ups mit einem Tankwagen auf dem Kata-Hügel in Phuket starb ein Schweizer Resident. Der 39 Jahre alte Ausländer fuhr mit seinem in Bangkok angemeldeten Toyota Vigo in Richtung Chalong, als der Eintonner mit einem entgegenkommenden Wassertankwagen zusammenstieß. Nach Angaben des Lkw-Fahrers soll der Schweizer sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn gelenkt haben. Er wurde in dem schwer beschädigten Auto eingeklemmt, starb später im Krankenhaus.

Norweger erhängte sich
Ein 41 Jahre alter Norweger hat sich in Udon Thani seinem Hotel erhängt. Er trug nur eine Unterhose, über den Kopf hatte er ein weißes T-Shirt gestülpt. Ein Seil hatte er am Türgriff eines Kühlschranks befestigt. Die Polizei konnte in dem Zimmer keine Hinweise finden, die eine Beteiligung Dritter erkennen ließen. Die thailändische Frau sagte den Ermittlern, ihr Mann habe ständig über starke, stechende Kopfschmerzen geklagt und sich dann ein Bekleidungsstück über den Kopf gezogen. Arztbesuche und Medikamente hätten nicht geholfen. Die Polizei glaubt, dass Stress, hervorgerufen durch Kopfschmerzen, den Norweger in den Freitod getrieben hat.

Frau verbrannte
Bei einem Großbrand in Chiang Mai ist eine 50 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. 25 Häuser eines Slums wurden ein Opfer der Flammen, mindestens 100 Menschen machte das Feuer obdachlos. Die Feuerwehr brauchte über 2 Stunden, um den Brand auf einer Fläche von 2 Rai zu löschen. Laut Polizei soll das Feuer in der Hütte der 50-Jährigen ausgebrochene sein. Das Viertel hat keinen Stromanschluss, nachts müssen die Bewohner bei Kerzenschein sitzen. Es wird vermutet, dass in der Unterkunft der Frau eine Kerze umfiel und den Brand verursachte. Nachbarn berichteten, die Bewohnerin sei betrunken gewesen. Dreimal sei in ihrer Unterkunft bereits ein Feuer entstanden. Die Provinzverwaltung hat die obdachlosen Familien anderweitig untergebracht und mit Speisen und Getränken versorgt.

Junge Drogenkurierin
Die Polizei nahm eine 17-jährige Laotin mit 11.040 Yaba-Pillen fest. Ein Polizist in Zivil hatte sich in einer verdeckten Operation als Käufer ausgegeben und mit der Drogenkurierin einen Termin ausgemacht.Das Mädchen sagte aus, es habe das Rauschgift aus Laos geschmuggelt und wollte es an Kunden in 5 Provinzen übergeben, in Ubon Ratchathani, Udon Thani, Kalasin, Buriram und Nakhon Ratchasima. Als Verdienst hatten die Auftraggeber der Laotin 20.000 Baht versprochen. Von dem Geld hatte sich der Teenager ein Motorrad kaufen wollen, um damit zur Schule zu fahren.

22 Touristenbetrüger
Die Touristenpolizei hat 22 Thais in Bangkok festgenommen. Darunter sind mehrere Tuk-Tuk-Fahrer. Sie sollen ausländische Urlauber über den Tisch gezogen haben. Seit Jahren läuft es immer nach der gleichen Masche ab. Touristen werden vor dem Wat Phra Kaeo und dem Wat Pho angesprochen und darauf hingewiesen, dass die Tempel geschlossen sind. Dann werden dann die gutgläubigen Ausländer zu Juwelier- oder Souvenirgeschäften, Schneidern oder Restaurants gebracht. Dort wird ihnen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen aufgeschwatzt, oder die Urlauber zahlen Phantasiepreise für bestelltes Essen. Die Betrüger kassieren eine Provision bis zu 30% der verkauften Waren bzw. Gerichte. Apichai Thi-amart, Kommandeur der Touristenpolizei, sagte, diese Betrüger würden das Image des Landes schädigen, ihr Verhalten würde in sozialen Netzwerken weltweit kommentiert. Die Touristenpolizei hatte Mitarbeiter in Zivil zu den Tempeln geschickt. Sie gaben sich als ausländische Touristen.

Penisvergrößerung
Ein 45 Jahre alter Mitarbeiter der Pferderennbahn Nong Ho in Chiang Mai hat sich am Tickethäuschen erhängt. Freunde glauben den Grund in einer Penisvergrößerung zu sehen, laut seiner Frau war der gebürtige Bangkoker ein Alkoholiker und arbeitslos. Seine Penisvergrößerung über eine Injektion soll nicht wie geplant verlaufen sein, so dass seine Ehefrau weiteren Sex ablehnte. Das wiederum führte zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem Ehepaar. Laut der Frau litt ihr Mann an psychischen Störungen. Neben der Leiche fanden die Polizei mehrere Flaschen Wasser und Spirituosen, aber keinen Abschiedsbrief von ihm.

Tiger fällt Abt an
Ein Tiger ist über den Abt des sogenannten Tiger-Tempels hergefallen. Der 64 Jahre alte Mönch erlitt erhebliche Verletzungen im Gesicht und am rechten Arm. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und später in ein weiteres verlegt. Dort wurde der Abt 4 Stunden operiert. Er hatte auf dem Gelände des Wat Pa Luang Ta Bua einen bengalischen Tiger an der Leine, als dieser mit der Pranke zuschlug und dem Mönch eine Wunde von der Stirn bis zum Mund beibrachte. Dann fiel der Abt zu Boden und prallte mit seinem rechten Arm gegen einen Felsen. Im Tempel leben 147 bengalische Tiger, eine Attraktion für Touristen. Bisher hieß es, einen Unfall habe es noch nicht gegeben, die Tiere seien zahm. Die zuständige Behörde hatte vor Monaten alle Tiger in Camps für wilde Tiere verlegen wollen. Nach Protesten der Mönche hatte die Behörde entschieden, die Tiger könnten vorerst in Kanchanaburi bleiben.


Berlin: 20 Jahre Wat Buddhavihara

Oh Man(n), wie vergeht doch die Zeit! Unser Wat Buddhavihara feierte am 21. Juni sein 20-jähriges Jubiläum. Viele von Euch, wie auch ich, kennen den Wat schon aus den Anfangszeiten in der Steinmetzstr. in Wittenau. Jetzt in Pankow-Heinersdorf ist zwar alles größer und schöner (auch viele neu angelegte Blumenbeete), doch selbst bei solch einem Jubiläum kommt unser Wat schnell in Platznot. Vom Wat Sangkhavihara aus Stuttgart kamen Mönche und Buddhisten, aus Hannover reiste ein weiterer Bus voller Gäste an. Die vielen Thais aus Berlin und all den anderen Städten - alle kamen um mit dem Wat Buddhavihara ausgiebig zu feiern.

Seit den frühen Morgenstunden wurden Gebets Zeremonien abgehandelt damit der Wat weiter Glück und Segen erhält. Die Hauptzeremonie (der Almosenlauf) fand im Freiem statt, wo die vielen Buddhisten ihre Spenden an die Mönche übergaben. Viele Gäste bestaunten die schönen Kostüme und Trachten, die unsere schönen Thaifrauen trugen, auch mein kleine Natalie hatte sich rausgeputzt. Es war für jeden etwas dabei, ob beim Essen oder einfach nur staunen.

Dies konnte man in diesem Jahr gleich an zwei Bühnen tun. Gleich am Eingang die kleine Bühne und die große dann im Festzelt, wo sich die Sänger, Tänzer und Musiker immer wieder abwechselten.

Unter den Ehrengästen befanden sich die Thailändische Botschaft sowie das Auswärtige Amt und der Bürgermeister von Heinersdorf. Alle Gäste waren begeistert von all den schmackhaften Speisen, die man gegen eine kleine Spende in der neu errichteten Garküche verzehren konnte. Kaffee und Kuchen war in Mengen vorhanden, meine geliebte Thüringer Bratwürste gab es bei Bernd und Torsten und die begehrten Nudel-Suppen waren auch vertreten. Händler boten allerlei Sachen aus Thailand an, ganz besonders habe ich mich über Axel aus Celle gefreut. Er brachte das leckere Thai-Eis mit, in das ich mich zuvor in Paderborn (siehe auch den Bericht auf Seiten 21-23) verliebte. Alles in allen ein sehr gelungenes Fest. Peter Phetkhieo


Lizzy aus Hua Hin für den FARANG

Lizzy ist in Hua Hin eine geachtete und bekannte Persönlichkeit. Sie informiert über alles, was in der Stadt passiert per E-mail an Interessierte, eine Art persönlicher Newsletter. Auch als Charity Lady gibt sie jedes Jahr eine bedeutende Veranstaltung. Als Lizzy ihre M.C.C. (Multi Cultural Community) gründete, hatten viele Leute nur mit dem Kopf geschüttelt, doch sie hatte Recht behalten und nun erntet sie den Erfolg. Auch war sie sofort einverstanden, dass wir ihre Informationen für Euch drucken dürfen. Prima!

Lizzy schreibt nur in Grossbuchstaben - ich glaube, wir lassen das mal so. Hat sie sich ja etwas bei gedacht.

SPECIAL CHARITY M.C.C. EVENT
AT DUSIT THANI HOTEL
WEDNESDAY 29TH JULY 2015
TICKET 1.500 THB
18.00 H WELCOME DRINK
DRESSCODE COLOURFUL
LOCATION
ROYAL DUSIT THANI BALLROOM
WARUM SPECIAL CHARITY M.C.C. EVENT ?
WEIL ICH DAS WIE JEDES JAHR GERNE FÜR MEINEN FREUND PAUL GRAB ORGANISIERE.

www.consularcorpshawaii.org/associate/grab/

IN DER BOTSCHAFT GIBT ES KEINE 1. AUGUST FEIER (SCHWEIZER NATIONAL FEIERTAG) UND PAUL MÖCHTE DOCH MIT VIELEN SCHWEIZERN UND MULTI KULTIS ZUSAMMEN FEIERN.

ANMELDEN BEI:
lizzy.huahin@mycity-thailand.com

DEADLINE: 24. JULI 2015
TSCHÜÜÜS UND BIS BALD IM ROYAL DUSIT THANI BALLROOM,
PAUL GRAB & LIZZY HUAHIN



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