FARANG-Ausgabe 08 - 2015

Dr. Muchow zur Lage
Big Buddha in Pattaya
Schweine-Dieter in Udon
Konzert-Anzeige
Cape Panwa Hotel & Spa
"
Old Germany" in Hua Hin
Edds Kolumne
Frühgeschichte Thailands (5)
Siam-Info.de: Auswandern
Ching Chong schreibt
Franky Kuchenbecker:
Farang und Lotusblüten
Udon-News
Demo der Rothemden
Sakhon & Marco heiraten
Thai Spa Business
Hochzeit Sudalak & Volker
TAT-News
Kleinanzeigen
News aus Thailand
Solche Sachen
Top-Model im Butterfly
Lizzy aus Hua Hin
Treffen der Mönche
Aus den Wats

Sa und Bernd vom Reisebüro TAF

Cape Panwa Hotel & Spa

Wie jedes Jahr im Mai waren Sa & Bernd vom Reisebüro TAF-Thai Asien Flugreisen, Kantstr. in Berlin (siehe Anzeige auf der Rückseite) wieder auf ihrer jährlichen Hotel-Inspektion in Thailand.

Insgesamt haben wir per Inlandsflug und Mietwagen etwa 15 Hotelanlagen in Phuket, Khao Lak, Ko Samui und Pattaya besichtigt und auch einige Tage dort gewohnt. Im Rahmen unserer Artikel Serie werden wir Ihnen nur die interessanten Hotels vorstellen. Für individuelle Reiseerlebnisberichte und Erzählungen sind ja andere Autoren im FARANG zuständig.

Das 5 Sterne Cape Panwa Hotel & Spa befindet sich am südlichen, ruhigen Ende der Ostküste der Halbinsel Phuket. Es wurde am Hügel einer alten Kokosnussplantage errichtet und bietet einen Panoramablick auf die Andamanen See und einen versteckten, palmenumsäumten weißen Sandstrand. Durch seine Lage ist der Strand für ganzjähriges Schwimmen und Wassersport geeignet. Das Resort ist freistehend, gemütlich und ideal für Familien und Einzelreisende, die Ruhe, Stille und eine natürliche Umgebung suchen. Das Resort befindet sich in einem üppig bewachsenen tropischen Garten. Durch die niedrig gehaltene Architektur verfügen fast alle 205 luxuriösen Suiten und Villen über Meerblick, große Balkone und eine moderne, 5-Sterne-Einrichtung. Alle Zimmer sind mit LCD TVs, DVD Player, Safe, begehbarem Schrank/Ankleideraum, einem großen Sonnenbett auf dem Balkon und die meisten Badezimmer sind mit separater Badewanne und begehbarer Dusche eingerichtet. Die Cape Suites und Cape Signature Suites haben außerdem einen Whirlpool auf dem Balkon. Jede Pool Villa und die Panwa Lodge besitzen einen privaten Swimming Pool mit Luxusbadezimmerausstattung.

Das großzügig angelegte Resort verfügt über einen großen Swimming Pool, Whirlpool und weiteren Pool am Strand, Fitnesscenter, Sauna und Massage, mehrere Restaurants verschiedener Ausrichtungen und Lagen, Bar, Strand-Bar und vieles mehr!

Fazit: Preis-Leistung stimmen im 5* Cape Panwa! Sehr empfehlenswert! Ein Highlight dort: Der Kabinen-Seilzug! Er verbindet in der Hotelanlage bequem den Hotelhauptbereich mit Pool auf dem Hügel und den Strandabschnitt unten. So etwas hatten wir noch nie gesehen.

Tipp: Wer im nahe gelegenen, preiswerteren 3-Sterne Hotel Kantary Phuket wohnt, darf den Strand und Einrichtungen des Cape Panwa mit nutzen!

Kantary Beach Hotel Villas & Suites

Die 4 Sterne Kantary Beach Hotel Villas & Suites befinden sich an einem der letzten unberührten Strände in Khao Lak. Der Kantary Beach ist ein atemberaubender, wunderschöner Ort. Direkt am beeindruckenden Strand, umgeben von üppigen, tropischen Bäumen und Palmen, zwei Seen und nahen Hügeln bietet das Resort eine attraktive Auswahl an komfortablen, modernen Suiten und privaten, ruhigen Villen. Der Ortskern von Khao Lak ist mit dem Hotel Shuttle in nur ca. 10 Fahrminuten schnell und bequem erreichbar. Es gibt auch einen Fahrrad- und Moped Verleih für individuelle Ausflüge ins Umland.

Die 78 Suiten (58 m²) und 78 Villen (60 m²) sind ausgestattet mit separatem Wohn- und Schlafraum, privaten Balkonen/Sonnendecks, LCD TVs, DVD Player, Mikrowelle, großem Kühlschrank, Safe, etc. Die freistehenden Villen bieten zusätzlich noch eine Dusche im Freien.

Egal, ob Sie thailändische oder internationale Gerichte bevorzugen, sie werden mit Stil, feinsten Gerichten und Drinks in einer einzigartigen Umgebung in den verschiedenen Restaurants, Café und Bar des Hotels bedient.

In direkter Strandlage befindet sich der große Swimming-Pool, ein weiterer innerhalb der schönen Gartenanlage. Wie auch am Strand stehen bequeme Liegen kostenlos zur Verfügung.

Fazit: Speziell jetzt in der Nebensaison, ein echtes Preis-Schnäppchen! Kantary Beach Hotel Villas & Suites bei TAF-Thai Asien Flugreisen buchbar, z.B. eine Suite oder Villa zu Top-Preisen schon ab 18.- Euro pro Person incl. Super-Frühstücks-Buffet. Besser geht es nicht! Angebote gibt es sicher auch in Ihrem Reisebüro. Wer noch "Augenzeugen-Fragen" dazu hat, kann mich gerne unverbindlich kontaktieren! Bernd Kamjunke


Herzlich willkommen im "Old Germany" in Hua Hin

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber alles, was auf den Tisch kommt, das wird gegessen!

Ich, Theo, und mein Team sorgen für das leibliche Wohl der hier lebenden Ausländer und Urlauber. Typische deutsche Gerichte und auch deutsche Biere (Erdinger, Warsteiner) sowie Spirituosen (Jägermeister, Nordhäuser, Obstler) gehören zu unserem Angebot. Kotelett, Rouladen und Bratwürste mit Sauerkraut sind nur einige unserer Spezialitäten. Viele unserer Gäste mögen das herzhafte und reichliche Essen. Mein Personal und ich laden Euch herzlich ein sich davon zu überzeugen. Schauen Sie bei uns rein !!!

Ob Sie zum Fußball mit gleichgesinnten ihre Mannschaft anfeuern oder unseren Formel-1-Fahrern bei den Grand Prix die Daumen drücken. Gemeinsam macht es doch mehr Spaß. Auch in unserer regelmäßigen Knobelrunde sind neue Gesichter gern gesehen.

Unsere Spezialitäten:
- hausgemachte Rinderrouladen mit Klößen und Rotkohl
- hausgemachte Sülze mit Bratkartoffeln
- Riesen-Schweinekotelett, Bratkartoffeln
- gebratenes Fischfilet
- Hacksteak gefüllt mit Schafskäse, Kartoffelpüree mit Tzatziki

Hauptgerichte:
GAO PAD GAI
Gebratener Reis mit Hähnchenfleisch
GAI PAD PRIK
Mit Pepperoni, Paprika und Reis
GAI PAK PRIAU WAN
Mit süss-saurem Gemüse und Reis
GAI TOD KRATIAM
Gebratenes Hähnchenfleisch mit geröstetem Knoblauch
GENG GAI
Thai curry serviert mit Reis
KAO PAD MOO
Gebratener Reis mit Schweinefleisch
MOO PAD PRIK
Schweinefleisch mit Pepperoni, Paprika
MOO PAK PRIAU WAN
Schweinefleisch mit süss-saurem Gemüse und Reis
MOO TOD KRATIAM
Gebratenes Schweinefleisch mit geröstetem Knoblauch und Reis
GENG MOO
Thai Curry mit Schweinefleisch, Reis
KAO PAD NUEA
Gedratener Reis mit Rindfleisch
NUE NAM MAN HOY
Gebratenes Rindfleisch in Austernsauce
NUEA TOD KRATLEM
Gebratenes Rindfleisch mit geröstetem Knoblauch und Reis
KAO PAD TALE
Gebratener Reis mit Meeresfrüchten
GENG PLA
Thai Curry mit Fisch
PLA PAK PALAU WAN
Filetierter Fisch mit süss-saurem Gemüse und Reis
PLA SAMLOT
Korallenfisch, gebraten mit scharfer Thaisauce und Reis
PLA KRATLAM PRIK THAI
Korallenbarsch mit Pfeffer und Knoblauch, gebraten, mit Reis
PLAMUK TOD KRATLAM
Tintenfisch in Pfeffer und Knoblauch gebraten, mit Reis

Old Germany Hua Hin
23 Naresdamri Road Hua Hin, Prachuabkhirikhan, 77110 Thailand

Sie erreichen uns:
Telefon: +66 (0) 32 530 489
Mobile: +66 (0) 89 126 870 4
email: theo_ertz@hotmail.com
Website: www.old-germany-huahin.com
Wir sprechen deutsch, englisch und thai


Frühgeschichte Thailands bis 1238 (5)

Die Vorgängerstaaten in Südthailand

Langkasuka

Langkasuka war ein altes Hindu-Königreich auf der Malaiischen Halbinsel. Der Name kann auf zweierlei Art abgeleitet werden, so bedeutet langkha im Sanskrit glänzendes Land und sukkha Seligkeit, Wonne. Der Name könnte aber auch von dem schon bekannten langkha und Asoka (304-232 vor Christus, der legendäre Herrscher des Mauryan-Reiches, der sich nach der Zerstörung der Stadt Kalinga vom Krieger zum überzeugten Pazifisten und später auch Buddhisten wandelte) herrühren, um so diesen berühmten Mann zu ehren.

Dieses Königreich war wahrscheinlich, zusammen mit Kedah, das älteste Königreich auf der malaiischen Halbinsel. Wahrscheinlich geschah die Gründung des Königreiches im 2. Jahrhundert, wenn man den alten Legenden glaubt. Die Gründung soll, auch den Legenden nach, in Kedah geschehen sein und erst später sei das Königreich nach Pattani verlagert worden.

Die historischen Dokumente über Langkasuka sind sehr rar, dennoch gibt es einige Belege für dessen Existenz. Ein chinesisches Dokument etwa aus dem Jahr 500 erwähnt ein Königreich mit dem Namen Lang-ya-xiu, das angeblich im 1. Jahrhundert gegründet wurde. In diesem Dokument wird auch erwähnt, daß die geographische Ausdehnung 30 Tagesreisen von Ost nach West und 20 Tagesreisen von Nord nach Süd betrug und daß das Königreich etwa 24.000 Li von Guangzhou entfernt liegt (leider ist nicht bekannt, welches Li-Maß hier verwendet wurde, denn das Maß Li wechselte in der chinesischen Geschichte sehr häufig, so daß eine genaue Längenangabe in km leider nicht möglich ist!). Die Hauptstadt soll von einer Mauer umgeben gewesen sein, die von Doppeltoren durchbrochen war, weiterhin soll es Wachtürme und Pavillons gegeben haben. Der chinesische buddhistische Mönch Yi Jing (635-713) erwähnt in seinen Aufzeichnungen, daß er 3 chinesischen Mönchen begegnet sei, die in Lang-chia-su gelebt hätten.

Die Bezeichnung für Langkasuka wechselte in den chinesischen Aufzeichnungen mehrmals. So wurde es während der Sung Dynastie (960-1279) als Lang-ya-se-chia bezeichnet, in der Yuan Dynastie (1279-1368) war die Bezeichnung Long-ya-si-jiao und schließlich in der Ming Dynastie (1368-1644) Lang-se-chia. Der letzte Name tauchte dann auch auf der bekannten Mao Kun-Karte des berühmtesten chinesischen Admirals Zheng He (1371-1433) auf.

Auch in malaiischen und javanischen Urkunden tauchte der Name Langkasuka auf. Tamilische Quellen benennen Ilangasoka als eines der Hauptangriffsziele von Rajendra Chola I. (gestorben 1044) in seinem Feldzug gegen das Königreich von Srivijava. Es wurde in diesen Quellen als ein Königreich beschrieben, "...das kühn in wilden Schlachten sei..."

Im Jahr 515 tauschte König Bhagadatta zum ersten Mal Botschafter mit China aus, dies wurde in den Jahren 523, 531 und 568 erneuert. Im 12. Jahrhundert war Langkasuka dem Königreich von Srivijaya tributpflichtig und im 15. Jahrhundert wurde es durch das Königreich von Pattani ersetzt.

Interessanterweise war der Name Langkasuka ursprünglich für den Staat vorgesehen, den wir heute als Malaysia kennen! Der Name Langkasuka spielt immer noch eine große Rolle in vielen Mythen der Malaien und selbst in Thailand ist er nicht vergessen, denn im Jahr 2008 erschien in Thailand ein Film mit dem Titel "Königin von Pattani" oder auch "Königin von Langkasuka", der von dem bekannten thailändischen Regisseur Nonzee Nimibutr (bekanntester Film "Nang Nak") produziert wurde.

Pan Pan

Pan Pan war ein kleines Hindu-Königreich, das vom 3. Jahrhundert bis zum 7. Jahrhundert existiert haben soll. Es ist wenig über dieses Königreich bekannt. Vor dem Jahr 775 ist es von Dharmasetu, dem Maharaja von Srivijaya bereits erobert worden. Es könnte, so Spekulationen, mit dem Königreich von Pattani identisch sein, da es sich im selben Gebiet wie Pattani befindet und selbst heute noch sich deutlich in der Kultur und der Sprache von den benachbarten malaiischen Regionen unterscheidet.

Wie man aus chinesischen Quellen weiß, war Pan Pan den Chinesen während der sogenannten Nördlichen und Südlichen Dynastien (420-589) tributpflichtig und sandte in den Jahren 529, 533, 534, 535 und 571 Tribut an China. In den Jahren 616 und 637 sandte Pan Pan Tributzahlungen an die chinesische Tang-Dynastie (618-907).

Raktamaritika

Raktamaritika war ein weiteres Hindu-Königreich in der alten Geschichte Thailands. Der Name kommt ebenfalls aus dem Sanskrit und bedeutet "Land der roten Erde", die Chinesen nannten es Chi-Tu-Guo (Chi=rot, Tu=Erde, Guo=Land oder Staat). Chroniken der chinesischen Sui Dynastie (581-618) nennen ein entwickeltes Königreich mit dem Namen Chitu im Jahr 607, als der Chinese Chang Chun dorthin als Botschafter gesandt wurde.

Die Wissenschaftler sind sich über die genaue Lage von Raktamaritaka nicht ganz klar, es sprechen jedoch nach Meinung sehr vieler Wissenschaftler sehr viele Indizien dafür, daß es in der Gegend von Phattalung und Songkhla lag. Die entdeckten Ruinen von Bang Kaeo im Changwat Phattalung bzw. die von Sathing Phra im Changwat Songkhla, die alle am Songkhla-See (in Thai: Talay Sab Songkhla), dem größten natürlichen See in Thailand, liegen, könnten natürlich Überreste von Städten des Königreiches Raktamaritaka gewesen sein.

In den Inschriften des sogenannten Buddhagupta Steins, den man in Kedah fand, wird jedenfalls ein Reich Raktamaritaka erwähnt, das die Heimat eines Seefahrers mit dem Namen Buddhagupta gewesen sein soll. Der alte Name von Songkhla war Singora (Stadt der Löwen) und dies entspricht sehr genau alten chinesischen Chroniken, nach denen die Hauptstadt von Chitu mit Namen Sing-Ha (Löwe) hiess. Noch heute heisst auch ein Amphoe in der Nähe von Songkhla Singhanakhon.

Der Name erinnert aber auch an das alte Königreich Tambralinga, denn Tam heißt Rot, also wie auch in Raktamaritika. Dieser Staat tauchte allerdings erst im Jahr 642 geschichtlich auf, da war jedoch Chitu von der Geschichte schon beinahe vergessen. Es gibt auch Chroniken, nach denen eine Seereise von Chitu nach Champa, einem Königreich im südlichen Vietnam, 10 Tage gedauert hätte, so daß eine Lage in der Nähe der Ostküste der malaiischen Halbinsel als sehr wahrscheinlich angesehen werden kann.

Sri Thamnakorn

Über dieses Königreich ist bis heute so gut wie nichts bekannt. Es soll auf thailändischem Boden gelegen haben und vermutlich auch irgendwo in Süd-Thailand, jedoch werden wir späteren wissenschaftlichen Erkenntnissen hier nicht spekulativ vorgreifen und wenden uns dafür lieber einem bekannten Staat zu.

Srivijaya

Srivijaya ist ja hier schon mehrmals erwähnt worden, jedoch soll nun seine Geschichte dargestellt werden. Srivijaya war ein malaiisches Königreich auf Sumatra, das jedoch die gesamte malaiische Inselwelt stark beeinflusst hat. Der älteste Beleg über die Existenz von Srivijaya ist der Bericht des chinesischen Mönchs Yi-Ying (bereits erwähnt bei Langkasuka!) aus dem Jahr 671, in dem er schrieb, daß er Srivijaya für 6 Monate besucht hätte. Aus dem Jahr 683 gibt es eine Inschrift in der sogenannten Kedukan Bukit-Inschrift (entdeckt im Jahr 1920 in Kedukan Bukit, Süd-Sumatra, am Fluss Tatang, einem Mündungsfluss des Musi in der Nähe von Palembang), in der der Name Srivijaya zum ersten Mal auftaucht. Das Wort Sri bedeutet im Sanskrit glänzend, strahlend und vijaya heisst Sieg, Vortrefflichkeit. Srivijaya hörte in der Zeit zwischen 1200 und 1400 auf zu existieren, wahrscheinlich war die Expansion des Majapahit-Reiches dafür verantwortlich.

Srivijaya war lange in der Geschichte total vergessen, erst im 20. Jahrhundert wagten es einige Historiker daran zu erinnern, daß das Reich von Srivijaya einmal existiert haben könnte.

Schwierig war eine Lokalisation des Reiches, denn die Chinesen nannten es Sanfotsi oder auch San Fo Qi, im Sanskrit und Pali wurde es Yavadesh oder Javadeh genannt. Die Araber bezeichneten es mit Zabag und die Khmer schließlich mit Melayu. Natürlich deuten einige dieser Namen auf die indonesische Insel Java hin und andere wiederum auf Malaysia, aber die Angaben waren doch sehr widersprechend. Dennoch legten diverse Quellen Zeugnis ab über ein Reich, das offenbar von Sumatra ausgehend, seinen Einfluss in Südostasien ständig erweiterte. Es gewann im Laufe der Zeit die Kontrolle über die Strasse von Malakka, die Südchinesische See, die Java See und die Strasse von Karimata.

Wir wollen uns an dieser Stelle auf den Einfluß von Srivijaya beschränken, den es auf Thailand ausübte. Eine genaue Geschichte Srivijayas sollte in der Geschichte Indonesiens abgehandelt werden und ist daher nicht unsere Aufgabe.

Die bereits erwähnten Staaten Langkasuka, Pan Pan und das noch zu erwähnende Tambralinga kamen alle unter die Herrschaft und den Einfluss von Srivijaya, das damit sicherlich zum bedeutensten Staat auch für die Geschichte Thailands im Bereich von Süd-Thailand wird. Heute noch erinnern Ruinen in Chaiya (Changwat Surat Thani)an die Periode des Srivijaya-Reiches. Manche Historiker nehmen sogar an, daß Chaiya vom 5. bis zum 13. Jahrhundert eine Regionalhauptstadt des Srivijaya-Reiches war. Chaiya gehört mit Sicherheit zu den ältesten Städten in Thailand, der Name könnte sich von dem malaiischen Namen Cahaya ableiten, was dann hell, schimmernd, glühend bedeuten würde. Er könnte aber auch von Srivijaya herrühren, denn die Endsilben aiya in Chaiya und jaya in Srivijaya sind weitgehend identisch. Weitere Ansiedlungen aus der Zeit des Reiches finden sich in Wiang Sa (Changwat Surat Thani) und in Phunphin (ebenfalls Changwat Surat Thani). Durch die Ausdehnung anderer Reiche veschwand Srivijaya etwa mit Ende des 14. Jahrhunderts aus der Geschichte, dennoch hatte es für Süd-Thailand eine wichtige Rolle gespielt.

Tambralinga

Tambralinga war ein altes malaiisches Königreich, das später unter den Einfluß von Srivijaya kam. Der Name war von den Historikern lange vergessen gewesen, bis einige Historiker endlich erkannten, daß mit Tambralinga die Stadt Nagara Sri Dharmaraja gemeint war, eine Stadt, die heute als Nakhon Si Thammarat bekannt ist. Der alte Name Tambralinga setzt sich zusammen aus den Sanskrit-Wörtern Tambra (rot) und linga (Shiva). Im Jahr 616 sandte Tambralinga zum ersten Mal Tributzahlungen an die Tang-Dynastie in China. Wahrscheinlich um das Jahr 700 hörte es als eigenständiges Königreich auf zu existieren und kam unter die Herrschaft von Srivijaya. Erst am Ende des 12. Jahrhunderts, mit dem beginnenden Zerfall des Srivijaya-Reiches, konnte sich Tambralinga von diesem lösen und wieder unabhängig werden. Auf seinem Höhepunkt zwischen dem 13. und dem beginnenden 14. Jahrhundert hatte dann Tambralinga einen großen Teil der malaiischen Halbinsel unter seine Gewalt gebracht und wurde einer der dominanten Staaten in Südostasien. Seit dieser Zeit wurde es dann in thailändischen Chroniken als das Königreich von Nagara Sri Dharmaraja erwähnt.

Tambralinga wurden in verschiedenen Quellen unter verschiedenen Namen erwähnt, so z.B. in chinesischen Quellen der Tang Dynastie bis hin zur Ming Dynastie als Poling, was heute von verschiedenen Historikern zusammen mit Maling und Danmaling im südlichen Thailand angesiedelt wird. Alte ceylonesische Quellen nennen Poling als Javaka oder Savaka in tamilischen Quellen. Die arabischen Quellen sprechen von Zabaj oder Zabaka, während in indischen Quellen von Tambralingam oder Tambralingarath die Rede ist. Nach Angaben aus den chinesischen Quellen aus der Tang Dynastie konnten heutige Geographen die Hauptstadt Holing auf 6 Grad 8 Minuten lokalisieren, ein Bereich der eindeutig im südlichen Bereich Thailands knapp nördlich des Äquators liegt.

Der kuzzeitige und gewaltige Aufstieg Tambralingas war dennoch äußerst ungewöhnlich, aber wahrscheinlich konnte der Staat Schwächeperioden seiner Gegner schnell und effizient ausnutzen und wurde so zu einer, wenn auch kurzfristigen Regionalmacht in diesem Bereich von Südostasien.

Nakhon Si Thammarat wurde im Jahr 1278 erneut gegründet und die Ramkhamhaeng-Inschrift des Jahres 1283 nennt die Stadt schon als tributpflichtiges Königreich gegenüber Sukhothai. Im Jahr 1468 wurde Nakorn Sri Dharmaraj im sogenannten Palatinatischen Gesetz des Königs Boromma Trailokanat (wir werden in einer weiteren Serie auch über ihn berichten!) als eine von acht großen Städten erwähnt (Phraya maha nakhon), die zu Ayutthaya gehörten.

Wir wollen an dieser Stelle die Serie über die frühen Vorgängerstaaten im heutigen Thailand beenden. Unsere nächste Serie wird dann die Könige der Reiche von Ayutthaya, Hariphunchai, Lanna und Sukhothai behandeln. Diese Serie wird sich dann bis zur Regierungszeit von Rama I. erstrecken, der ja schon eingehend behandelt wurde (FARANG Heft 02/2009). Freuen Sie sich mit uns auf neue spannende Geschichte und Geschichten aus Thailand! Dr. Volker Wangemann


Ching schreibt für FARANG

Friendship: kleine Witze! Eine Puff Mutter trifft sich mit einer normalen Hausfrau im Supermarkt. Puff Mutter: Ich habe gehört, Sie haben viele Vögel zu Hause und kaufen hier regelmässig Futter? Hausfrau: Ja, stimmt. Puff M.: Ich habe einen Papagei zu verschenken! Hausfrau: Wie kommt denn das? Puff M.: Er nervt und quatscht zu viel. Er spricht aber perfekt. Vorher lebte er mit anderen Vögeln zusammen im Salon "Alaine". Ein einziger Stammgast mochte den Vogel sehr, für ihn tut es mir ehrlich leid. Ich wäre sehr glücklich, wenn Sie ihn nehmen würden. Hausfrau: OK, ich nehme ihn.

Eine Stunde später ist der Papagei bei ihr zu Hause. 3 Stunden später kommt ihr Mann nach Hause. Sie macht die Tür auf, und will ihn mit dem Vogel überraschen. Plötzlich schreit der Papagei ganz laut: Das ist mein Freund, Ock, Ock, mein Freund ist da!

Friendship dieses Mal mit dem Thema Gefahr durch Stress, Gesundheitsrisiko, körperliche Erkrankungen, Depressionen. Laut Bundespsychotherapeutenkammer waren 2014 etwa 97.000 Menschen davon betroffen. Wegen psychischer Erkrankungen gibt es sehr viele "verrückte Menschen" unterschiedlichen Alters, aber besonders viele ältere Leute im Rentenalter. Man arbeitet nicht mehr, hat viel Freizeit, trinkt viel. Im Kopf denkt man nur noch an schmutzige Sachen, obwohl man nicht mehr richtig kann, hahaha.

Denken Sie mal über sich selbst nach, wie es Ihnen in Ihrer momentanen Situation geht! Ich glaube, dass es bei den meisten Menschen durch Stress kommt, z.B.:

Germanwings-Absturz! Wahrscheinlich eine psychische Erkrankung beim Piloten.

Als ich noch ein kleiner Junge war, sah ich immer einen alten Mann, der jeden Tag betrunken war. Seine Frau meinte, wenn ihr Mann Wasser trinkt, würde er aggressiv werden und ganze Tage schlechte Laune haben. Wasser trinkt er nur manchmal, um seine Leber zu überraschen! Bis heute weiss ich immer noch nicht, wer den Alkohol erfunden hat und wann? Eigentlich ist Alkohol bei Bedarf gar nicht so schlecht. Viele Leute sind durch das Geschäft mit dem Alkohol reich geworden. Und nicht nur durch den Alkohol, der uns bekloppt macht, auch den für die Medizin und für Energie. Wir können Alkohol überall kaufen, im Supermarkt, Restaurant, und natürlich in jeder Kneipe, ha ha. Es gibt mehrere Länder, in denen Alkohol verboten ist, aber getrunken wird er trotzdem heimlich. Also, Alkohol gehört zu unserer Gesellschaft, vom Penner bis zu höheren Klasse.

Viele Menschen mögen es nicht, über eigene Fehler zu reden.

Man kann Alkohol gegen den Stress benutzen, oder um mehr Stress zu bekommen. Im Grunde ist es jedem seine eigene Entscheidung, ob man Alkohol trinkt oder nicht. Das Leben ist zu kurz, geniessen wir den Alkohol, vergessen die Probleme, lachen viel, denken positiv, solange wir noch am Leben sind, und etwas davon haben. Niemand ist perfekt und jeder muss sich um seine Angelegenheiten kümmern. Geldsorge, Existenzsorge und Neid können auch zu Stress führen. Ein kleiner Trick, am Rande, gegen Stress, einfach mal Selbstbefriedigung, ha ha. Es hat viele Vorteile: man kann das Tempo bestimmen, braucht nicht freundlich zu sein, und danach kann man gut schlafen. Hi hi hi.

Entschuldigt bitte mein freches Wort, wollte nur Euch Leser glücklich machen. Vergesst nicht Eure Gesundheit abzuchecken.

"I know what I believe. I will continue to articulate what I believe and what I believe - I believe what I believe is right"
"Ich weiss, was ich glaube. Ich werde auch weiter zur Sprache bringen, was ich glaube, und was ich glaube - ich glaube, was ich glaube, das stimmt"
Rom, Juli 2001. Wahre Worte von George W. Bush.

Friendship wünscht Ihnen alles Gute, und bleiben Sie gesund!


Farang und Lotusblüten / Mit dem Rucksack durch die Mekongregion

Die Sommerhitze macht vielen Leuten in der Stadt zu schaffen. Sehnen Sie sich auch die kuscheligen Wintertage herbei?

Ich nicht. Ich wäre dann lieber in Thailand. Auswandern? Niemals!

Zugegeben, vieles erscheint dort nett und exotisch. Aber wenn man wie ich längere Zeit dort gelebt hat, weiß man es zu schätzen wie schön es im Sozialstaat Deutschland ist. Jedenfalls in der warmen Jahreszeit. Dann fühle mich mit meiner thailändischen Familie auf meinem Kanucamp in Altfriesack recht wohl (Sie können uns gerne dort besuchen).

Je schöner das Wetter, desto mehr Gäste kommen, und je mehr Gäste kommen umso mehr Geld haben wir zur Verfügung um die Wintermonate in Thailand zu verbringen. So war es jedenfalls früher. Leider ist das seid einigen Jahren vorbei. Die Tochter meiner Frau geht in Deutschland zur Schule. Aber das ist gut so. "Wer das eine will muss das andere mögen", sagt mein Steuerberater immer. Da bleiben für Thailand nur die wenigen Ferientage übrig.

Exotisch geht es auch in einer weiteren Episode aus meinem ersten Werk. "Farang und Lotusblüten" weiter. In diesem Ausschnitt ist viel Erotik enthalten, was ich an dieser Stelle nicht präsentieren möchte. Das bleibt den Lesern des Buches vorbehalten. Dieses kann man bequem im Internet bestellen, oder direkt auf unserem Kanucamp auf Wunsch mit einer Vorlesung käuflich erwerben. Besonders erotische Stellen habe ich gelöscht und durch Punkte ersetzt.

Was bereits geschah:

Der Weltenbummler Fredy reiste weiter nach Burma. Er suchte neue Abenteuer. Aber eigentlich war er auf der Suche nach einer Frau. In Burma hatte er schreckliches erlebt. Er sah wie Kinder, die nach Thailand verscherbelt werden sollten, in Bordelle eingepfercht wurden. Das Militär, welches überall präsent war, duldete das anscheinend. Fredy wollte nur noch raus aus diesem Land.

Erotik am Goldenen Dreieck

Am Grenzübergang gab der burmesische Beamte den Pass zurück und auf thailändischer Seite wurde Fredy mit einem freundlichen "sawadee kap" begrüßt.

Er war erleichtert und fühlte sich, als wäre er lange Zeit weg gewesen und kommt nun zurück nach Hause. Er freute sich auf das Treffen mit den zwei thailändischen Lehrerinnen und fuhr zum Resort. Dort duschte er, zog sich schick an und ging ins Restaurant.

Die Damen waren schon da. Eine sah ganz nett aus. Gemeinsam bestellten sie was zu essen und versuchten sich zu verständigen. Aber es war schwierig. Keine konnte Englisch. Das, obwohl eine von ihnen Englischlehrerin sein sollte. Was die wohl ihren Schulkindern beibringt? Zu Fredys Verwunderung verabschiedeten sich beide nach dem Essen, bedankten sich höflich und gingen. Fredy sprach mit der Chefin: Was war das denn jetzt? Sie antwortete:

"Eigentlich geht so was nicht. Thailänderinnen sind buddhistischen Glaubens. Wenn du mit einer zusammen sein möchtest, dann musst du sie heiraten. Nach Deutschland mitnehmen geht in den seltensten Fällen. Sie haben dort keinen Buddha und keinen Tempel zum Beten. Schwierig wird es auch, für eine Thailänderin ein Visum zu bekommen.

Ich war einmal mit einem Amerikaner befreundet. Auch er wollte mich mitnehmen. Aber die amerikanische Botschaft stellte mir kein Visum aus." Fredy war enttäuscht, hatte er doch gehofft, hier die Frau für den Rest seines Lebens zu finden.

"In Thailand kannst du eine Bar-Lady nehmen", fuhr sie fort. "Diese kostet 1.000 Baht pro Nacht. Aber, wenn du möchtest, kannst du auch mit mir schlafen. Für eine Stunde zahlst du mir 800 Baht." ...

Na, die Frau war ja sehr geschäftstüchtig. Das Treffen hatte sie nur organisierte, damit Fredy in ihrem Restaurant speist, weitere Tage in ihrem Resort wohnt und an einem netten Nebenverdienst war sie auch interessiert. Er überlegte und kam zum Schluss: "Wenn ich in Thailand nicht die Traumfrau finden kann, so möchte ich wenigstens Spaß haben. 800 Baht ist nicht viel Geld." Er sagte zu. Hocherfreut ging die Dame mit ihm in seinen Bungalow.

Sie forderte das Geld ein, gab ihm zwei Kondome und bat, er möge sich duschen. Fredy sagte, er hätte gerade geduscht und wenn schon, dann könnten sie es gemeinsam tun. Dabei könne man viel Spaß haben. Etwas barsch bestand die Dame aufs Duschen, aber alleine. Als Fredy fertig war, lag sie nackt mit ... auf dem Bett.

Vorsichtig fragte er, ob sie nicht doch duschen möchte? Fast verärgert sagte sie "Nein", nahm seinen ... Nun forderte sie ihn auf, das Kondom über den ... Das tat er. Danach sollte er auch noch den Zweiten überziehen, zur doppelten Sicherheit. Er gab ihr zu verstehen, dass er das nicht machen werde. Dann spüre er nichts. Das akzeptierte sie und forderte ihn nun auf ... "Aber bitte schön, nicht so ..." Sie hatte Angst, er würde ... wehtun. "Na endlich", freute sich Fredy. "Nichts wie rein in die gute ...!" In ihrer ... war es sehr ... Hatte sie mit irgendeiner Salbe nachgeholfen? Oder war sie so erregt? Egal. Nach einigen ... und ... wurde ... intensiver und schneller.

Plötzlich gab es einen leisen Knall.

"So ein Mist: Nun ist der Gummi geplatzt." Fredy bekam ein schlechtes Gewissen, rechnete mit Ärger und zog bedeppert seinen ... mit der "Gummipelle" heraus. Die Frau war nun aber auch erregt und bat, er möge weitermachen. Fredy sagte: "Aber nicht mit einem geplatzten Gummi." Sie meinte: "Der Gummi ist nicht geplatzt, ich habe auch so etwas in ... Das ist geplatzt."

"Na, wenn das so ist, dann wieder ...", sagte er sich. ... bekam auch gleich wieder seine angemessene Größe. Mit lustvollem Stöhnen kam Fredy zum ... Dabei konnte er sich nicht beherrschen und drang sehr ... ein. Sie war erschrocken.

Fredy rechnete auch jetzt mit Ärger. Aber sein Stöhnen deutete sie als Schmerzen bei ihm und sah ihn mitleidig an. So, als hätte sie ihm wehgetan.

Erschöpft und zufrieden wollte er sich auf die Seite legen. Das passte der Dame nicht. Nun war sie an der Reihe. Sie ließ ihn aus ihrer ... nicht raus, presste sich fest an seinen Körper und mit rhythmischen Bewegungen rieb sie ihren ... an ihm. Ihr Atem wurde schneller. Auch sie stöhnte, als sie zum ... kam. Mit zerzaustem Haar und schweißgebadet lag sie unter ihm. Wiederum wollte er sich auf die Seite legen. Aber wiederum hielt sie ihn fest und ließ ihn nicht raus. Stöhnend flüsterte sie: "Warte noch einen Moment! Da kommt noch was." Das tat er und sollte es nicht bereuen: In kurzen Abständen zogen sich die Muskeln ihrer ... zusammen und öffneten sich. So etwas hatte er bei keiner anderen Frau erlebt. Vielleicht nennt man das ...

Er genoss das ganze bis es irgendwann weniger wurde und schließlich ganz vorbei war. Glücklich und entspannt lagen sie eine Weile nebeneinander. Dann ging die Dame duschen und verschwand.

Am späten Abend kamen vier Franzosen auf Motorrädern ins Resort. Mit ihnen reiste Fredy mehrere Tage durch die Gegend. Sie hatten viel Spaß. Der Eine fuhr ständig ohne Sturzhelm, der Andere mit freiem Oberkörper. Sie fuhren wie die Henker. Manchmal mit vier Motorrädern nebeneinander.

Wurde ein Lkw überholt, schossen sie gleichzeitig auf beiden Seiten an ihm vorbei. Sie durchquerten die nördliche Mekongregion und besuchten das Goldene Dreieck. Auffallend dort war eine riesige goldene Buddhastatue, deren Blick auf den gemächlich vorbei fließenden Mekong gerichtet ist. Am gegenüberliegenden Ufer sah man das verträumte Land Laos und weiter links Burma.

Den Namen "Goldenes Dreieck" gab man diesem Ländereck, weil hier einst viel Geld mit dem Rauschgiftschmuggel verdient wurde. Mittlerweile verdienen die Thailänder durch den Tourismus ihr Geld, welches sie auf laotischer und burmesischer Seite in Spielcasinos wieder ausgeben.

Nach einigen Tagen verabschiedeten sie sich auf das Herzlichste und brachen in unterschiedliche Richtungen auf. Die Franzosen reisten ins südliche Thailand weiter. Es wäre bald Vollmond, dann wollten sie bei der berühmten Vollmondparty auf der Insel Ko Phangan dabei sein.

Fredy fuhr weiter Richtung Nordwesten. Ihn interessierte die Bergregion nahe Burma und vielleicht gäbe es hier interessante Kanureviere zu entdecken. Er war gespannt, ob man an der Grenze mit dem Motorrad fahren darf und kann.

Schon bald passierte er mehrere Straßensperren. Soldaten kontrollierten seine Papiere, aber ließen ihn reisen. Er fuhr durch ärmliche Bergdörfer. Dort sah er alte Frauen mit Kiepen auf dem Rücken und Zigarre im Mund durch die Bergwelt kraxeln.

Es gab so gut wie keinen Verkehr. Die Straßenverhältnisse hätten das auch nicht zugelassen. Ob hier je ein Farang war? Bei einer weiteren Kontrolle fragte er einen Offizier wie weit denn Burma entfernt sei? Der zeigte auf die Straßenmitte und sagte:

"Hier beginnt Burma." Hinter Sandsäcken verschanzt lagen thailändische Soldaten, Maschinengewehre im Anschlag und beobachteten ein vor ihnen liegendes Tal. Ein Stück weiter auf der westlichen Seite befand sich eine burmesische Kaserne. Hier spielten Soldaten Fußball.

Irgendwann ging es nur noch bergab und bald kam Fredy auf eine gut ausgebaute Straße. Diese musste ziemlich neu sein. In seiner Landkarte war sie nicht eingezeichnet. Auch hier war die Landschaft beeindruckend.

Nach einigen Kilometern kam ihm eine Frau entgegen. Sie hatte einen langen Hals, um den goldene Ringe geschmiedet waren. Das musste eine der berühmten Giraffenfrauen sein. Diese gehören zu einem Bergvolk, welches den Karen zugerechnet wird. Die Frauen pflegen eine ungewöhnliche Tradition: Sie tragen von Kindheit an einen schweren goldenen Halsschmuck. Der deformiert die Schultern und verlängert scheinbar den Hals. Fredy begrüßte sie mit:

"sawadi kap", was sie freundlich beantwortete. Gerne ließ sie sich fotografieren. Sie sprachen aber nicht weiter miteinander. Sie konnte kein Englisch.

Weiter ging es durch schöne Dörfer. Vermutlich hat hier der Tourismus für etwas Wohlstand gesorgt. An heißen Quellen fuhr Fredy vorbei ins Städtchen Thaton. Hier gab es einen Fluss, auf dem man gut paddeln könnte. Er entdeckte sogar einen Kanuverleih.

"Dorthin komme ich gerne einmal wieder", sagte er sich.

In der nächsten Folge trifft Fredy die Studentin Fa wieder. Gemeinsam werden sie eine Motorradtour zum höchsten Berg Thailands machen. Franky Kuchenbecker


Sakhon & Marco heiraten in Berlin

Unser Brautpaar auf der Titelseite habt Ihr bestimmt erkannt, wenn nicht, stelle ich Euch die beiden einmal vor. Sakhon & Marco haben sich vor ca. 18 Monaten kennen gelernt. Amors Pfeil traf mitten ins Herz. Um ihre Liebe zu besiegeln fanden sich beide am 26. Juni um 10:20 Uhr im Standesamt Reinickendorf ein, um sich vor den Familien, Freunden und Bekannten das Eheversprechen zu geben. Nun tragen sie jetzt den gemeinsamen Namen Wollert und sehen einfach glücklich aus. Fotos lügen nicht!

Nach der Trauung gab es vor dem Standesamt ein Gläschen Sekt um auf das Wohl des Brautpaares anzustoßen. Gemeinsam mit Sohn Henry & Freundin Jana, Schwester Claudia, Schwager Mike, Tante Christa, dem Trauzeugen Mathias & Freundin Silke, fuhr das Brautpaar zum Tegler See in das Restaurant "Eagle Lodge", wo die Gäste à la carte bestellten. Gegen 16 Uhr verabschiedeten sich die Gäste um kurz zu verschnaufen, denn die Party unseres Brautpaares ging gegen 21 Uhr im "Scorpion" in der Stromstraße richtig los. Scheinbar kennt ganz Berlin Sakhon & Marco. Viele Freunde (ich möchte hier und jetzt keine Namen nennen - es waren einfach zu viele und ich kann mir nicht alle merken) kamen um am neuen Glück der Zwei teilzuhaben. Eine Wahnsinns Torte & ein riesiges Buffet verwöhnten die Gaumen der Gäste, der DJ legte die heißeste Musik auf, bei der die Gäste schnell mit Karaoke das Stimmungs-Barometer auf seinen Hochstand brachte, der bis in die frühen Morgenstunden anhielt. Immer wieder kamen Gäste, brachten Geschenke, übermittelten Glückwünsche und feierten mit dem frisch getrauten Paar.

Wir vom FARANG Magazin wünschen unseren beiden ebenfalls alles alles Gute, viel Glück und vielleicht kommen ja noch ein paar kleine Wollerts. Wir drücken auch ganz fest die Daumen. Peter Phetkhieo


Gipfeltreffen für die Weiterentwicklung des Thai Spa Business in Deutschland

Auf Einladung der thailändischen Regierung kam es im Juni in München zu einem hochrangigen Spitzengespräch über die Zukunft der Thai Massage und des Thai Spa Business in Deutschland. Der Minister für Arbeit des Thailändischen Königreiches, General Surasak Kanchanarat, reiste aus Bangkok an. Er wurde von einer Delegation der wichtigsten Repräsentanten seines Ministeriums, der Generaldirektorin des Department of Skill Development (DSD), M. L. Puntrik Smiti und der Chefin des Labour Office der Thailändischen Botschaft in Berlin, Minister-Counsellor Gunjanaporn Saigal, begleitet. Die hochrangigen Regierungsvertreter trafen mit der Präsidentin der Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V., Techinee Hubold, zusammen, die von einigen Mitgliedern des Vereins begleitet wurde. Noch nie zuvor hatten direkte Gespräche auf derart hoher Ebene stattgefunden. Die Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V. zeigte sich glücklich über diese Auszeichnung für die seit Jahren engagierte und kreative Arbeit für die Anerkennung und Förderung der Thai Massage in Deutschland.

Das Treffen begann mit einer Zeremonie, bei der mehr als dreißig in Deutschland lebende Thailänderinnen und Thailänder ihre Zertifikate für die jüngst abgeschlossene Ausbildung zum "Holistic Health Promotion Therapist" (Massage Therapy) erhielten.

Übergabe der Zertifikate an 33 thailändische Studentinnen und Studenten

Der thailändische Minister für Arbeit, Surasak Kanchanarat, zeichnete die Absolventen des thailändischen Regierungsprogramms aus, in dem im Ausland lebende thailändische Staatsangehörige weitergebildet und staatlich zertifiziert werden, um die Qualität und Reputation der traditionellen thailändischen Massage außerhalb des Königreichs zu steigern. Das Programm wird von einer Abteilung seines Ministeriums, dem Department of Skill Development (DSD), gesteuert. Deutschland ist in vielerlei Hinsicht eine weltweite Pilotregion für dieses Programms.

Im Rahmen des Programmes wurden von Mai bis Juli 2015 in Deutschland lebende und arbeitende Thai Masseurinnen und Masseure in zwei Ausbildungsstufen (Sappaya 1 und 2) zum "Holistic Health Promotion Therapist" (Massage Therapy) weitergebildet. Im Anschluß an die Ausbildung durch ein Trainerteam aus Thailand erfolgt eine Prüfung vor einer unabhängigen staatlichen Kommission.

Auf deutscher Seite wird das Regierungsprogramm von der Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V. unterstützt und begleitet. Deutsche staatliche Stellen sind bisher nicht involviert. Alleine in diesem Jahr wurden in München, Dortmund, Hannover, Bremen und Lübeck mehr als 100 thailändische Therapeutinnen und Therapeuten weitergebildet und geprüft.

Arbeitsessen auf Einladung der Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V.

Im Anschluß an die Zeremonie lud die Präsidentin der Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V. zum Arbeitsessen in ein traditionelles Gasthaus ein. Hier stellte der Verein seine bisherigen Aktivitäten, die Zukunftsagenda und einige Vorschläge für die künftige Zusammenarbeit vor.

Agenda der Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V.

Das Trainingsprogramm für Masseure (Sappaya 1 und 2) soll weitergeführt und ausgebaut werden. Die Thai Spa Vereinigung e.V. kann durch ein Budget in die Lage versetzt werden, diese bedeutenden Zertifikate in Deutschland bekannter und relevanter zu machen.

Das Massagetraining kann um ein Managementtraining ergänzt werden. Das größte Hemmnis für eine bessere Entwicklung der Thai Massage ist nach Auffassung der Vereinigung derzeit häufig nicht die mangelnde Fähigkeit zur Massage, sondern die mangelnde Fähigkeit zum Management und Sprachdefizite. Unter den Anbietern tummeln sich im Gefolge der ausgezeichneten Qualitätsbetriebe auch viele schwarze Schafe. Bei diesen sind Qualitätsmängel, Gesetzesverstöße und ein teils ruinöser Preiswettbewerb zu beobachten. Dadurch gelingt der Branche lt. Analyse der Vereinigung insgesamt nur eine unzureichende Ausschöpfung ihrer Potenziale. Der Abstand einiger Thai Massagen mit sehr gutem Management, von denen viele in der Thai Spa Vereinigung zusammengeschlossen sind, zur Masse der Branche zeige, wieviel Luft nach oben ist.

Zur schnelleren Erschließung und Durchdringung des Marktes wäre es denkbar, für einige Jahre qualifizierte und erfahrene Arbeitskräfte aus Thailand hier in Deutschland einsetzen zu können - mit befristeter Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Die Vereinigung regt an, zunächst über ein Pilotprojekt nachzudenken, durch das 200 Masseurinnen und Masseure für 2-3 Jahre in Deutschland arbeiten und ihr Wissen vermitteln dürfen (interne Weiterbildung in den Betrieben, in denen sie eingesetzt werden). Das Pilotprojekt könnte wissenschaftlich begleitet bzw. evaluiert werden, um die Wirkungen für die Betriebe und den deutschen Arbeitsmarkt festzustellen.

Einige der Initiativen und Vorschläge der Thai Spa Vereinigung wurden sehr wohlwollend aufgenommen und sollen später auf den Arbeitsebenen konkretisiert werden. Das Treffen auf Ministerebene war aus Sicht der Thai Spa Vereinigung vor allem auch wegen der Vertiefung der persönlichen Kontakte und der spürbaren Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit ein großer Erfolg. Es machte aber auch deutlich, wie weit die Vereinigung in Deutschland noch von einer Anerkennung durch deutsche Behörden und Ministerien entfernt ist, obwohl sie eine Branche mit Millionenumsätzen repräsentiert.

Der Tag klang mit Besichtigungen von Thai Massage-Betrieben in der Region München, intensivem persönlichen Erfahrungsaustausch und einem Dinner aus und wird künftig hoffentlich als Meilenstein der Arbeit der Thai Spa Vereinigung angesehen werden können. Mario Mensing


Sudalak und Volker auf immer vereint

Der Wonnemonat Juli ist für Heiratswillige ein herrlicher Monat. So auch für unseren langjährigen Autoren, Dr. Volker Wangemann, und seine Sudalak. Sie gaben sich am 02.07.2015 um 12.40 h im Standesamt Charlottenburg/Wilmersdorf das Ja-Wort. Zur Trauung wurden die Familie, Freunde und seine ehemaligen engsten Arbeitskollegen geladen. Sie alle waren Zeugen der Trauung. Anschließend luden Sudalak und Volker ihre Gäste in die gemeinsame Wohnung ein. Es gab reichlich selbstgebackenen Kuchen und Thai-Food. Es war ein Genuss für den Gaumen.

Wer unseren Volker kennt, der weiß, dass er keine halbe Sachen macht. Daher gab es am Samstag, den 04.07.15, im Asia Buffet Restaurant Zhou`s Five in Berlin-Moabit eine große Hochzeitsparty. Wie wir uns alle vorstellen können, sind viele Freunde und Bekannte gekommen. Einige Gäste kamen sogar aus dem Bundesgebiet und auch manch bekannte Person aus der Thaiszene war anwesend. Es wurden natürlich auch viele Fotos vom frisch vermählten Brautpaar gemacht. Da es an diesem Tag, dem bislang heissesten Tag des Jahres, bis zu +38° war, gingen die gekühlten Getränke sehr gut weg.

Es stand auch ein reichhaltiges Asia Buffet bereit, wo die Gäste gerne zugriffen. Die gemeinsame Party ging bis zum Schließen des Lokals. Nochmals alles Gute und viel Glück wünschen Euch beiden Reinald Vogt und das FARANG-Team!


News aus Thailand

Ein besseres Leben
Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hat den Arbeitern bessere Lebensbedingungen versprochen. Keiner solle künftig arbeitslos bleiben oder werden, sagte der General weiter auf dem Platz Sanam Luang. Tausende Arbeiter und Mitglieder der beiden großen Gewerkschaften Thai Labour Solidarity Committee (TLSC ) und State Enterprises Workers Relation Confederation (SERC) waren zuvor über die Rajdamnoen Avenue und am Democracy Monument vorbei zu Sanam Luang marschiert. Dort überreichten die Gewerkschaften dem Premier einen 11-Punkte-Katalog. Sie fordern u.a. eine Anhebung des Mindestlohns von 300 auf 350 bis 360 Baht, eine wirksame Kontrolle der Verbraucherpreise und eine bessere Gesundheitsvorsorge bei der Sozialversicherung. Prayut versprach, die Forderungen zu überdenken. Sie könnten aber nicht umgehend erfüllt werden.

Taxi-App-Dienste illegal
Die Straßenverkehrsbehörde Bangkok hat eine Änderung des geltenden Beförderungsgesetzes abgelehnt, um einen Taxidienst per Smartphone neben dem traditionellen Taxigewerbe zu legalisieren. Das trifft die umstrittenen Taxi-App-Dienste wie Uber aus den USA, Grab Taxi aus Malaysia und Easy Taxi aus Brasilien. Solche Taxifahrten sind in Thailand weiterhin illegal. Das Straßenverkehrsamt hat bereits 100 Fahrer mit einem Bußgeld von jeweils 1.000 Baht bestraft. Legale Taxis haben gelbe oder grüne Kennzeichen.

Führerscheinprüfung
Das Amt für Landtransport hat angekündigt, die Bedingungen bei der Führerscheinprüfung zu verschärfen. Der Generaldirektor des Amts für Landtransport, Thirapong Rodprasert, informierte in Bangkok die Medien, dass Führerscheinanwärter nun 15 Stunden statt 4 Stunden Trainingszeit aufbringen müssen, um alle relevanten Verkehrsregeln zu lernen. Zudem sollen die vorbereitenden Trainingskurse bald auch außerhalb des Straßenverkehrsamtes angeboten werden. Für die theoretische Prüfung gilt: von 50 Fragen müssen 45 richtig beantwortet werden. Der Test wird fortan in 15 Themenbereiche unterteilt.

Zum Tode verurteilt
Das Provinzgericht Phetchaburi hat einen ehemaligen Arzt der Polizei und dessen Sohn wegen Mordes zum Tode verurteilt. Ein weiterer Sohn erhielt eine Gefängnisstrafe von 25 Jahren und drei Monaten. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Vater und Söhne vor 5 Jahren einen Mitarbeiter aus Myanmar getötet und in einer Orchideen-Plantage begraben hatten. Das Motiv: Der Migrant soll ein Verhältnis mit der Frau des Arztes gehabt haben. Das Todesurteil erging in seiner Abwesenheit. Er war auf Kaution auf freien Fuß gesetzt worden und flüchtete. Er soll sich derzeit in Kambodscha aufhalten. 2 Männer aus Myanmar hatten vor Jahren den Arzt bei der Polizei angezeigt. Die Leiche wurde exhumiert. Dem Mann wird ein weiteres Kapitalverbrechen vorgeworfen. Er soll ein thailändisches Ehepaar getötet haben. Es wird seit dem Jahr 2009 vermisst.

Recht auf Information
Zum Welttag der Pressefreiheit hatten die vier großen Medien-Organisationen des Landes an alle Parteien und Gruppierungen in der Gesellschaft appelliert, die Pressefreiheit und das Recht der Menschen auf Informationen zu respektieren. In einer von der Thai Journalists Association und Thai Broadcast Journalists Association sowie dem National Press Council of Thailand und dem News Broadcasting Council of Thailand unterzeichneten Stellungnahme wird die Unabhängigkeit der Nationalen Rundfunk- und Telekommunikations-Behörde (NBTC) gefordert. Diese staatliche Agentur sei mit dem Willen des Volkes gegründet worden, unabhängig, frei und gerecht zu agieren. Die NBTC müsse im öffentlichen Interesse handeln, ohne den ständigen Einfluss der Militärregierung. Sowohl während der politischen Unruhen in der ersten Jahreshälfte als auch nach dem Putsch seien die Medien unter Druck gesetzt worden. Der Militärrat habe die Pressefreiheit und das Recht des Volkes auf Informationen beschnitten. Die Pressefreiheit und die Rechte des Volkes zu Informationen seien nicht weniger wichtig als die Privatsphäre der Menschen und die Rechte des Einzelnen, heißt es weiter. Der Militärrat National Council for Peace and Order (NCPO) sollte die Beschränkungen in einer Zeit der nationalen Reformen widerrufen, damit alle Menschen die Möglichkeit hätten, frei ihre Meinungen und Vorschläge zur Zukunft des Landes vorzubringen. Für eine solche Diskussion seien die Medien eine gute Plattform, politische Konflikte friedlich zu beenden.

Zulieferer entlassen
Wegen der schlechten Auftragslage hat es in der Autobranche erste Entlassungen gegeben. Nicht bei den Autobauern, sondern bei Zulieferern. Laut Vallop Vitanakorn, dem Vizepräsidenten der Federation of Thai Industries (FTI), sind bereits über 500 Beschäftigte freigestellt worden, überwiegend Hilfsarbeiter. Sollte die Absatzkrise nicht bald überwunden werden, wird mit weiteren Entlassungen gerechnet. Da landesweit reichlich Stellen nicht besetzt sind, werden Arbeitslose vermutlich schnell einen neuen Job finden. Seit dem Ende des Erstkäuferprogramms der Regierung unter Yingluck Shinawatra mit staatlichen Zuschüssen bis zu 100.000 Baht je Auto ist der Absatz von Neuwagen zurückgegangen. Die hohe Verschuldung der Haushalte und die schwächelnde Konjunktur halten Thais vom Kauf eines neuen Fahrzeugs ab. Deshalb rechnet die FTI in diesem Jahr nur noch mit 2,1 Millionen produzierten Autos gegenüber den vor Monaten prognostizierten 2,5 Millionen.

Ukraine liefert Panzer
Die Ukraine hat die im Jahr 2014 eingestellten Lieferungen von Panzern der neuen Generation Oplot nach Thailand wieder aufgenommen, meldet die Agentur Interfax Ukraine. Fünf Panzer sind vor kurzem in den Hafen Thailands angekommen. Noch 39 Maschinen werden in diesem Jahr vertragsgemäß an Kunden geliefert. Der ukrainische Rüstungskonzern "Ukroboronprom" erklärte zuvor, dass alle Mittel aus dem Panzer-Verkauf für Umrüstung der ukrainischen Armee gerichtet werden.

Coupons für Saat
Die Regierung plant die Einführung von Rabattgutscheinen für Reisfarmer, um die Landwirte bei der anstehenden Erntesaison finanziell zu entlasten. Regierungssprecher Yongyuth Mayalarp informierte die Medien, dass die Wirtschaftsminister beschlossen haben, Reisfarmern Coupons auszuhändigen, mit denen sie zum ermäßigten Preis landwirtschaftliche Materialien, wie Saat oder Düngemittel erwerben können. Die Regierung betrachtet die vorgeschlagene Coupon-Kampagne vernünftiger, als Bargeld auszuhändigen.

Videoüberwachung 24 h
Mehr Sicherheit für die Bevölkerung und eine bessere Bekämpfung der Kriminalität erhofft sich die Polizei von der Schaltung aller Überwachungskameras zu einer Zentrale. Die Behörde möchte die Videos rund um die Uhr verfolgen. Das gilt für die Überwachungskameras der Stadtverwaltung Bangkok, der Polizei, des Militärs, von Banken, Goldgeschäften und Minimärkten. Die Polizei hat in Bangkok 230 Standorte ausgemacht, die im Dunkeln oder abgelegen liegen und nachts von Menschen selten aufgesucht werden. Die Beamten der 88 Polizeistationen der Hauptstadt sind angewiesen, diese Standorte besonders häufig anzufahren und so Straftaten zu verhindern. Das Vorbeugungsprogramm, erläutert die die Leitung der Behörde, werde mit der Überwachung aller Kameras in einer Zentrale erheblich verbessert.

Droht keine Deflation
Dem Land steht keine Deflation bevor. Obwohl die Verbraucherpreise in den letzten vier Monaten ins Minus gerutscht sind, sieht der stellv. Ministerpräsident MR Pridiyathorn Devakula keine Gefahr für das gesamtwirtschaftliche Preisniveau. Der Rückgang der Verbraucherpreise sei fast ausschließlich auf den starken Preisverfall bei Öl zurückzuführen. Deshalb seien verschiedene Produkte preiswerter geworden. Der boomende Tourismus, private Investitionen und die hohen Ausgaben des Staates würden die Wirtschaft in den kommenden Monaten ankurbeln. Im Monat April wurden mit 2,28 Mio. ausländischen Urlaubern im Jahresvergleich 18,3% mehr gezählt. Sie brachten dem Land Einnahmen in Höhe von 104 Milliarden Baht, ein Plus von fast 22%. Vom 1. bis 4. Mai urlaubten im Jahresvergleich über 2% mehr Ausländer im Königreich. Als Deflation gilt ein Zeitraum von 6 Monaten mit abnehmenden Preisen für Güter und Dienstleistungen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres gingen in Thailand die Preise im Jahresvergleich um 0,65% zurück.

Einfuhr von Elfenbein
Die Polizei hat an 50 Kontrollpunkten landesweit eine schärfere Überwachung angeordnet, nicht nur für Grenzübergänge. Damit soll der illegale Handel mit Elfenbein unterbunden werden. Thailand ist seit Jahren Umschlagplatz für Elfenbein aus Afrika, auch, weil im Königreich der Handel mit Stoßzähnen heimischer Elefanten erlaubt ist. Die Polizei erwartet jetzt eine enge Zusammenarbeit mit der für Nationalparks und Wildtiere zuständigen Behörde, mit dem Zoll und der Highway-Polizei. Besondere Kontrollen sind im Großraum Bangkok, Kanchanaburi, Ayutthaya, Uthai Thani, Nakhon Sawan, Chiang Mai, Surin, Buriram und Phuket vorgesehen. Sollten die Behörden den illegalen Handel nicht stoppen, hat die Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) Thailand mit einem Handelverbot unter Schutz stehender Wildtier- oder Pflanzenarten gedroht. Dann könnten weder Orchideen noch Holzarten exportiert werden. Bei einem Verbot rechnen thailändische Behörde mit Einnahmeausfällen von im Jahr bis zu 50 Milliarden Baht. Der Großteil des in Thailand verkauften Elfenbeins stammt aus illegalen Quellen in Afrika. Dort werden im Jahr mehr als 20.000 Elefanten von Wilderern getötet.

General Motors entlässt
Als Folge der angekündigten Unternehmensumstrukturierung entlässt der Autobauer General Motors (GM) 500 der 3.000 Mitarbeiter. Davon betroffen sind die Zentrale in Bangkok und beide Produktionsstätten in der Provinz Rayong. Zuvor hat GM die Herstellung des Chevrolet-Modells Sonic eingestellt. Montiert werden in Rayong weiterhin der Pick-up Colorado, der SUV Trailblazer, der Geländewagen Captiva und die Limousine Cruze. Fahrzeuge gehen auch in den Export, in den Mittleren Osten, nach Ozeanien sowie nach Vietnam, Malaysia und zu den Philippinen.

Expat-Länderliste
Thailand zählt unter Expats zu den beliebtesten Standorten. YouGov hat im Auftrag der Großbank HSBC eine Studie erstellt und das Königreich auf den siebten Rang platziert. Spitzenreiter der Rangliste ist die Schweiz vor Singapur, China und Deutschland. Dann folgen Bahrain, Neuseeland, Thailand, Taiwan, Indien und Hongkong. Die durch YouGov erstellte Studie gehört zu den weltweit umfassendsten Befragungen von Expats. 2015 haben knapp 9.300 Expats weltweit teilgenommen und sich zu Lebensqualität, finanziellem Wohlbefinden und Familienleben im Ausland geäußert.

Neue Bahnstrecken
Die Hochgeschwindigkeit kommt nach Pattaya. Das Regierungskabinett hat seine Pläne für den Ausbau des Eisenbahnnetzes geändert. Jetzt sollen Schienenstränge von Nong Khai nach Nakhon Ratchasima (355 km) und von Nakhon Ratchasima über Bangkok zum Industriegebiet Map Ta Phut (512 km) in der Provinz Rayong verlegt werden. Bleiben die Planer bei der jetzigen Streckenführung, werden die Hochgeschwindigkeitszüge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h über Chachoengsao, Chonburi und Pattaya nach Rayong fahren. Eine Machbarkeitsstudie und die Streckenplanung sollen in einem Jahr vorliegen. Die Arbeiten werden nicht vor 2017 beginnen. In Bangkok wird das Schienennetz für den öffentlichen Personenverkehr um sechs elektrische Strecken erweitert; darunter sind die Grüne Linie (Mor Chit-Saphan Mai- Khu Khot), die Orange Linie (Cultural Centre-Min Buri) und die Rosa Linie (Khaerai-Min Buri). Zudem hat die Regierung vier vierspurige Autobahnen genehmigt: Pattaya-Mab Ta Phut (89 km), Bang Pa-in-Nakhon Ratchasima (196 km), Bang Yai-Kanchanaburi (96 km) und Nakhon Pathom-Cha-am (118km).

Pandas dürfen bleiben
Die thailändische Regierung einigte sich mit chinesischen Behörden, dass die Pandabären Xuang Xuang und Lin Hui auch bis 2023 in Chiang Mai bleiben dürfen, erklärte Regierungssprecher General Sansern Kaewkamnerd. Die beliebten Tiere leben seit 2003 im Zoo von Chiang Mai. Der langjährige Vertrag lief 2013 aus, aber die Pandas blieben weiterhin, während an einer Vertragsverlängerung gearbeitet wurde. Der neue Vertrag, mit einer Laufzeit über 10 Jahren, soll die Zusammenarbeit zwischen Thailand und China unterstützten.

Lotto-Hauptgewinn
Mit der Ziehung gibt es bei der staatlichen Lotterie einen neuen Hauptgewinn: Anstatt bisher 4 Mio. Baht bei einem Paar Losscheine sind es künftig 6 Mio. Baht, abzüglich der Steuer. Der Jackpot entfällt ganz. Der neu bestellte Verwaltungsrat des Government Lottery Office (Glo) hat zudem sichergestellt, dass ein Paar Lose künftig für 80 Baht verkauft werden. Obwohl seit jeher auf einem Los der Preis 40 Baht aufgedruckt ist und es bei einem Paar 80 Baht sind, wurden die Scheine landesweit bis zu 120 Baht angeboten. Die Regierung wollte das ändern. Deshalb hat der Verwaltungsrat neben dem Hauptgewinn auch die Preisstruktur geändert. Verkäufer erhalten ab Juni je Paar 9,60 Baht, zuvor 5,60 Baht.

Drei Jahre Haft
Weil er bei den Demonstrationen am 7. Oktober 2008 seinen Pick-up in eine Gruppe Polizisten gelenkt hatte und diese hätte töten können, verurteilte das Oberste Gericht einen 57-Jährigen zu einer Haft von 37 Jahren. Anschließend wurde das Strafmass auf 3 Jahre und 4 Monate reduziert. Bei dem Unfall waren damals 5 Beamte verletzt worden, der Fahrer verlor ein Auge. Die Richter begründeten das geringere Strafmass damit, dass der Autofahrer in einem momentanen Wutanfall reagiert hatte. Weil sich die Polizisten unehrenhaft gegenüber den Demonstranten verhalten hätten. So hätten die Beamten die Protestler verhöhnt, damit hätten sie ihre Macht missbraucht und sich ungesetzlich verhalten. Der Verurteilte war damals Mitglied der demonstrierenden Peoples Alliance for Democracy, also der Gelbhemden.

Der Reis-Export
Eine schwächere Nachfrage auf dem Weltmarkt hat geringere Reisausfuhren zur Folge. Die Thai Rice Exporters Association sagt für dieses Jahr nur 9,5 Millionen Tonnen voraus. Das Ziel war in 2015 mindestens 10 Mio. Tonnen. Bis zum 20. Juni hatten die Exporteure erst 4,3 Mio. Tonnen Reis verschifft. Zudem wird die derzeitige Dürre die Ausfuhren schmälern. Nach Einschätzung der Regierung fällt die Haupternte in diesem Jahr um 2 Mio. Tonnen geringer aus. Als Folge könnte der Reispreis steigen, könnten sich Importländer nach anderen Lieferanten umsehen. Thailand war über viele Jahre Reisexportweltmeister, ist aber inzwischen hinter Indien zurückgefallen.

Neue Mall Bangkok
Am 26. August eröffnet in verkehrsgünstiger Lage an der Bangyai-Abzweigung am Motorway in Nonthaburi mit dem CentralPlaza Westgate das neueste Central-Einkaufszentrum der Hauptstadt. Auf 500.000 Quadratmetern wird die Mall nicht nur viel Verkaufsfläche für Geschäfte, Cafés, Restaurants und Boutiquen bieten, sondern auch für den schwedischen Möbelgiganten IKEA, der sich hier auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern auf 3 Etagen ansiedeln wird, um seine 2. Filiale in Thailand zu eröffnen. Etwas gedulden müssen sich die Fans von Billy-Regalen und Köttbullar-Fleischbällchen dennoch: das neue IKEA eröffnet erst in 2017. Ursprünglich war die Fläche, auf dem das Möbelgeschäft errichtet wird, für Condos, Bürogebäude und Hotels reserviert.

Keine Nacktfotos
Die Polizei veröffentlichte eine Erklärung über die Festnahme zweier Studenten, die Bilder von sich selbst nackt an öffentlichen Orten von Chiang Mai über einen Twitter-Account publiziert hatten. Ein junger Mann erklärte, dass die ursprünglich veröffentlichten Fotos für ein privates Forum gedacht waren, aber später online an anderer Stelle veröffentlicht wurden. Er verwies darauf, dass die Fotos künstlerisch seien und dass er Orte wählte, in denen sich kaum Personen aufhielten. Er hatte nicht die Absicht, etwas Obszönes zu tun! Die Polizei warnte, dass ein solches Verhalten nicht zu tolerieren ist.

Videoüberwachung 24 h
Mehr Sicherheit für die Bevölkerung und eine bessere Bekämpfung der Kriminalität erhofft sich die Polizei in Bangkok von der Schaltung aller Überwachungskameras zu einer Zentrale. Die Behörde möchte die Videos rund um die Uhr verfolgen. Das gilt für die Überwachungskameras der Stadtverwaltung, der Polizei, des Militärs, von Banken, Goldgeschäften und Minimärkten. Die Polizei hat in Bangkok 230 Standorte ausgemacht, die im Dunkeln oder abgelegen liegen und nachts von Menschen selten aufgesucht werden. Die Beamten der 88 Polizeistationen der Hauptstadt sind angewiesen, diese Standorte besonders häufig anzufahren und so Straftaten zu verhindern. Das Vorbeugungsprogramm, erläutert die die Leitung der Behörde, werde mit der Überwachung aller Kameras in einer Zentrale erheblich verbessert.

Rohingya-Flüchtlinge
Vertreter aus 17 Ländern sind in Bangkok zu einer Konferenz zu der Flüchtlingskrise in Südostasien zusammengekommen. Die thailändische Regierung hofft, dass bei dem Treffen ein Regelwerk zur Lösung des Problems geschaffen werden kann. Zu den Teilnehmern und Organisatoren gehören auch Myanmar, Malaysia und Indonesien, die alle von der Flucht der muslimischen Rohingya-Minderheit betroffen sind. Der Fund eines Massengrabs von Rohingya-Flüchtlingen aus Myanmar hatte eine Krise ausgelöst. Öffentliche Proteste zwangen die Regierungen, hart gegen die Schleppernetzwerke vorzugehen, die Tausende von Migranten mit unzureichenden Nahrungs- und Wasservorräten in den Küstengebieten von Thailand, Malaysia und Indonesien zurückgelassen hatten. Die internationale Gemeinschaft hat den 3 betroffenen Ländern eine Politik der Zurückweisung vorgeworfen. Indonesien und Malaysia haben sich vor kurzem darauf geeinigt, die 7.000 Migranten vorübergehend aufzunehmen. Sie bestehen aber darauf, dass die internationale Gemeinschaft sie binnen eines Jahres umsiedeln soll.
Die Rohingya werden nach eigenen Angaben in Myanmar diskriminiert, weil das Land sie nicht als ethnische Gruppe anerkennt und sie als illegale bengalische Einwanderer betrachtet. Myanmar hat sich bislang aus der regionalen Debatte herausgehalten. Die Regierung sagt, man wolle die Angelegenheit nicht zum internationalen Problem machen, leugnet aber, dass die eigene Innenpolitik zu der Lage beigetragen haben könnte.

Mall in Hua Hin
Im kommenden Jahr soll zwischen den Sois Hua Hin 100 und 102 die Bluport Hua Hin Resort Mall eröffnet werden.
Das Einkaufszentrum ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der The Mall Group, Thailands zweitgrößter Einzelhandelskette und der Proud Group, Besitzerin des gegenüberliegenden InterContinental Hua Hin Resorts. Die Shopping Mall wird neben einer Vielzahl Geschäfte und Restaurants auch einen Gourmet-Markt, Unterhaltungsangebote, Kinosäle, einen Wasserpark und ein 5-Sterne-Hotel beinhalten, das von der InterContinental-Kette betrieben wird.

Mehr gegen Korruption
Die Zahl der Unternehmen, die gemeinsam gegen Bestechung und Bestechlichkeit kämpfen, steigt ständig. Die im Jahr 2010 gegründete private Koalition gegen Korruption (CAC) hat bereits 449 Mitglieder, darunter sind 250 an der Bangkoker Börse gelistete Firmen. Bis Ende des Jahres hofft die CAC auf 600 eingetragene Betriebe. Sie bekommen ein Formular, das nach 71 Indikatoren vom Management ausgefüllt werden muss. Wer die Kriterien erfüllt und damit die Korruption ablehnt, erhält ein Zertifikat. Die private Organisation wurde von 8 Organisationen ins Leben gerufen, darunter waren die thailändische Handelskammer und die Handelskammer der ausländischen Firmen. Die CAC-Arbeit wird vom Center for Private Enterprise in den USA und vom Prosperity Fund in Großbritannien gefördert.
Auch die Regierung geht weiter massiv gegen Korruption vor. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hat die für den Öffentlichen Dienst zuständige Anti-Korruptionsbehörde (PACC) angewiesen, ihm jeden Monat eine Liste mit den Namen korrupter Beamter vorzulegen. Die erste Liste enthält 100 Namen, darunter sind zahlreiche Beamte in gehobenen Positionen. Sollten sie für schuldig befunden werden, drohen ihnen neben einem Disziplinarverfahren die Entlassung und ein Strafverfahren. Laut PACC-Generalsekretär Prayong Preeyachit haben die angeblich korrupten Beamten ihren Wohnsitz landesweit. Erst nach eingehenden Ermittlungen mehrerer Behörden und eindeutigen Beweisen habe er die Namen auf die Liste gesetzt.

Land illegal erworben
Rund 50.000 Rai sind nach Einschätzung des Agricultural Land Reform Office (Alro) in der Provinz Nakhon Ratchasima von Geschäftsleuten und Politikern illegal erworben worden. Darunter sind 20.000 Rai, die für eine landwirtschaftliche Nutzung vorgesehen waren, aber nicht verkauft werden durften. Auf 30.000 Rai in den Bezirken Pak Chong und Wang Nam Khieo entstanden luxuriöse Resorts, Golfplätze und Hotels. Die Behörde wird jetzt die Grundbesitzurkunden einsehen. Wer Land illegal erworben hat, muss Gebäude etc. abreißen. Alro empfiehlt Hausbesitzern, die ihr Grundstück von einer Immobilienfirma erworben haben, diese Firmen auf Schadenersatz zu verklagen. Jetzt plant Alro, gemeinsam mit Soldaten der 2. Region Army bebautes Gelände im Nationalpark Khao Yai zu überprüfen. Die staatliche Agentur vermutet, dass über 4 Mio. Rai geschützter Flächen von einflussreichen Geschäftsleuten erworben wurden.

Milliarden für die Dörfer
Das Finanzministerium belebt den erstmals vom ehemaligen Premier Thaksin Shinawatra eingeführten Village Fund. Die Behörde stellt 40 Milliarden Baht bereit, die als zinsgünstige Kredite über die Bank for Agriculture and Agricultural Cooperatives und die Government Savings Bank abgerufen werden können. Antragsberechtigt sind 78.255 Dörfer landesweit. Mit den Beträgen sollen Projekte finanziert und einkommensschwache Haushalte finanziell unterstützt werden, damit sie sich nicht bei Kredithaien Geld leihen müssen. Jedes Dorf kann bis zu 1 Mio. Baht erhalten.

Wirtschaft im Aufwind
In leuchtenden Farben malte Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha bei einer Fernsehansprache die Zukunft des Landes - dank der Arbeit der Militärregierung und der angestoßenen Reformen. Er berichtete von den zurückliegenden erfolgreichen Monaten, die dem Land und seinen Bürgern neben Recht und Ordnung Glück zurückgebracht hätten. Den Kritikern hielt er entgegen: "Je mehr ihr mich kritisiert, desto mehr arbeite ich und halte mich strikt an die Gesetze." Die Medien rief er zur Zusammenarbeit auf, sie sollten nicht ständig Kommentare von Menschen veröffentlichen, die sich ungerecht behandelt fühlten. Eine Berichterstattung an den Fakten vorbei würde die Konflikte im Lande verstärken. Sobald die neue Verfassung in Kraft getreten sei, werde es Wahlen geben. Einen Termin nannte der Premier jedoch nicht. Die Wirtschaft sieht Prayut im Aufwind, die vom Kabinett beschlossenen Projekte in Milliardenhöhe würden sich positiv auswirken. Der stellv. Ministerpräsident MR Pridiyathorn Devakula ergänzte, die Wirtschaft sei gewachsen, der Tourismus habe sich erholt, und 15% mehr ausländische Touristen hätten geurlaubt.

Drogenhändler dingfest
In Patong hat die Polizei nach einer längeren Überwachung einen Australier und einen Thai mit Drogen erwischt.
Beide Männer waren der Polizei hinreichend bekannt. Der 48-jährige Ausländer hatte ein Gramm Kokain und 29,3 Gramm Marihuana bei sich, sein 32 Jahre alter Kumpel 5 Gramm Crystal Meth. Die Beamten hatten über eine verdeckte Ermittlung Kontakt zu den beiden Männern aufgenommen und vorgegeben, Drogen zu kaufen.

Müll auf Koh Larn
Die Strände sind überfüllt, die Koh Larn kann das Abfall- und Abwasserproblem nicht in den Griff bekommen. Deshalb fordert die Pattaya Business & Tourism Association (PBTA), die Zahl der Touristen zu begrenzen. Derzeit sind es werktags bis zu 5.000, an Wochenenden und Feiertagen rund 8.000, die sich vom Festland zur Pattaya vorgelagerten Insel übersetzen lassen. Als Folge der Touristenströme muss die kommunale Verwaltung täglich bis zu 30 Tonnen Müll einsammeln lassen, doch nur 20 Mio. können per Schiff nach Pattaya gebracht werden. 10 Mio. werden täglich auf einer stinkenden Deponie mitten auf der nur 5,6 Quadratkilometer grossen Insel entsorgt und gefährden das Grundwasser. Und Abwässer fließen weiter ungeklärt ins Meer. Sinchai Wattanasartsathorn, Präsident der PBTA, fordert ein schnelles Eingreifen der Stadt, bevor das Image der Insel als beliebtes Ferienziel beschädigt werde.


Reise-Tipps Thailand

Chiang Mai beliebt
Chiang Mai's Governor Suriya Prasartbandit nahm einen Preis im Auftrag der Stadt für das beste Reiseziel für chinesische Touristen entgegen, welcher von der Tourism Authority of Thailand (TAT) 2015 vergeben wurde. Chinesische Besucher bewerteten Chiang Mai als bestes Reiseziel in Bezug auf Hotels, Einkaufen, Essen, Früchte, Restaurants, Festivals, Transport und Flugverbindungen. Laut Visut Buachum, TAT Regional Director, besuchten über 4,6 Mio. Chinesen zwischen April und Juli 2014 Thailand und brachten mehr als 190 Milliarden Baht in die Kassen. Die Zahl für das Jahr 2015 wird auf mindestens 5,96 Mio. Touristen geschätzt, wobei mit rund 261 Milliarden Baht Einnahmen gerechnet werden.

Eurowings fliegt BKK
Anders als angedacht, wird Eurowings der Lufthansa ab der Wintersaison 2015/2016 nicht den Don Mueang International Airport in Bangkok anfliegen, sondern den internationalen Flughafen Suvarnabhumi. Die Passagiere dürfte die Nachricht erfreuen, verfügt der Flughafen Suvarnabhumi doch über eine weitaus bessere Verkehrsanbindung als der Don Mueang Airport. Die von SunExpress betriebene Airline, einem Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, wird ihr Langstreckenangebot zunächst mit 2 A330-200 ab Köln/Bonn beginnen. Schäppchenjäger fiebern dem Start der neuen Airlines bereits sehnsüchtig entgegen: im Zeitraum zwischen 20. Dezember 2015 und 26. März 2016 sollen die Flüge von Köln nach Bangkok bereits für 199,99 Euro gebucht werden können.

AirAsia: Johor Baharu
Ab dem 17. Juli verbindet AirAsia viermal pro Woche Bangkok mit der südmalaysischen Stadt Johor Baharu. "Die Nachfrage nach Flügen zwischen Thailand und Malaysia nimmt jedes Jahr kontinuierlich zu. Alleine im letzten Jahr haben wir über zwei Millionen Fluggäste zwischen den beiden Ländern verzeichnet", informierte AirAsia-Handelsleiter Spencer Lee in einer Pressemitteilung. Er fügte hinzu, dass die neue Route den Tourismus in beiden Städten ankurbeln wird. Johor Baharu ist die Hauptstadt von Johor, der südlichsten Provinz von Thailands Nachbarland und bietet eine Vielzahl an touristischen Attraktionen wie der einzigen "Hello-Kitty"-Stadt außerhalb Japans, attraktive Einkaufsmöglichkeiten und mehrere historische Sehenswürdigkeiten. Die neue Route wird freitags, sonntags, montags und mittwochs bedient. Am Don Mueang International Airport startet der Flieger um 20.45 Uhr. Zurück geht es ab dem Senai International Airport in Johor Baru um 18.55 Uhr Ortszeit. Die Flugzeit beträgt 2 Stunden und 20 Minuten. Infos: www.airasia.com

Dusit Thani Krabi Beach Resort eröffnet
Am Klong Muang Beach und knapp 30 Km vom Flughafen Krabi entfernt, wurde am 1. Juli das Dusit Thani Krabi Beach Resort eröffnet. Bei dem 240 Zimmer und Suiten umfassenden Hotel handelt es sich um das ehemalige Sheraton Krabi Beach Resort der MBK Group. "Das Rebranding unter der Dusit-Thani-Marke bedeutet, dass das Resort jetzt vollständig die Schönheit Thailands verkörpert", erklärte der Inhaber des Resorts und CEO der MBK Group, Suvait Theeravachirakul. Das Hotel bietet 7 Zimmerkategorien in den Größen 46 bis 150 qm, hat 3 Restaurants, eine Bar, 2 Swimmingpools am Strand, Konferenzräumlichkeiten, einen Spa und Fitnessclub sowie eine Club-Lounge und einen Kinderclub. Infos: www.dusitthanikrabi.com

Bangkok-Air-Lounge neu
Die Flughafen-Lounge von Bangkok Airways am Flughafen in Seam Reap, in Kambodscha, hat für einen unbenannten Zeitraum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Während der Umbauphase erhalten die Passagiere der Airlines die gewohnten Snacks und Getränke am Gate 6. Infos: www.facebook.com/FlyBangkokAir

Nok Air nach Yangon
Nok Air verbindet den Don Mueang International Airport in Bangkok ab sofort zweimal täglich mit Yangon, der größten Stadt Myanmars und das industrielle Zentrum des Landes. In Bangkok starten die Flieger um 6.20 Uhr (DD4230) und 19.30 Uhr (DD4238), Yangon ist um 7.05 Uhr und 20.15 Uhr Ortszeit erreicht. Zurück geht es ab der myanmarischen Metropole um 8 Uhr (DD4231) und 21 Uhr Ortszeit (DD4239), Bangkok ist um 9.50 Uhr und 22.45 Uhr erreicht. Vom 2. September bis zum 24. Oktober wird zudem ein dritter täglicher Flug angeboten: Flug DD4234 startet in Bangkok um 10.30 Uhr und landet in Yangon um 11.15 Uhr Ortszeit. Zurück geht es mit Flug DD4235 um 12 Uhr Ortszeit, Bangkok ist um 13.45 Uhr erreicht. Das Freigepäck beträgt 30 Kg. Infos: www.nokair.com

Khao Wang geschlossen
Der Geschichtspark Phra Nakhon Khiri in Provinz Phetchaburi ist bis Oktober wegen Renovierungsarbeiten für den Publikumsverkehr geschlossen. Phra Nakhon Khiri bedeutet "Heiliger Stadthügel", von den Einheimischen wird er hingegen kurz Khao Wang, "Palasthügel", genannt. Der Sommerpalast besteht aus drei Gebäudekomplexen, die auf den drei Kuppen des mehr als 90 Meter hohen Hügels errichtet worden sind. Auf dem westlichen Hügel ließ der König seine Residenz errichten, daneben befinden sich mehrere kleinere Gebäude und Hallen. Khao Wang lässt sich bequem mit einer Seilbahn erreichen, der Fahrpreis wurde jedoch auf 200 Baht erhöht.

Erotischer Garten
Erotic Garden and Teahouse im Bezirk Mae Rim von Chiang Mai macht im Ausland Schlagzeilen. Die Besitzerin Phetcharawan Kamminga zeigt auf dem Gelände 100 Phallus-Skulpturen und Kunstwerke um die weibliche Brust. Es soll der einzige erotische Garten in Südostasien sein. Die Polizei hat den Garten inspiziert und neben Kunstwerken nichts Obszönes gefunden, weder Gegenstände noch Attraktionen, die gegen das Gesetz verstoßen. Infos erteilt Manoon Narasodsai vom Lokalbüro der Tourism Authority of Thailand in Samut Songkhram, Tel. Thailand 034-752.847/8.

Songkhla Zoo top
Seitdem der Songkhla Zoo renoviert und aufgewertet wurde, verzeichnet der Tierpark einen Besucherzuwachs. Zu den neuen Attraktionen zählt u.a. ein sogenannter Sky Walk, der für 12 Mio. Baht errichtet wurde und gute Ausblicke auf die verschiedenen Tiergehege bietet. Im Songkhla Zoo werden sowohl einheimische als auch Tiere aus Übersee gehalten, u.a. Kamele, Bantengs, Lamas, Giraffen, Tiger, Antilopen, Aras und Flamingos. Bekannt ist der Zoo für seine Seehund- und Tigervorführungen. Im angeschlossenen Wasserpark befindet sich eine 7 Meter hohe Rutsche, die einen beeindruckenden Ausblick auf die Umgebung bietet. Die Gebühr für die Nutzung des Wasserparks ist im Eintrittspreis für den Zoo inklusive. Erwachsene zahlen 150 Baht, Kinder 70 Baht. Infos: www.songkhlazoo.com Björn Jahner

Im neuen Terminal
Thailändische und ausländische Fluggesellschaften haben den Plan des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT) begrüßt, nach Fertigstellung des neuen Terminals in 2019 auf dem Airport Suvarnabhumi die Check-in-Schalter von thailändischen Airlines und der Luftfahrtallianzen Oneworld, SkyTeam und Star Alliance zusammenzulegen. Das neue Abfluggebäude soll von der Thai Airways International (THAI), ihrer Tochtergesellschaft Thai Smile und der Bangkok Airways genutzt werden. Die jetzt von der THAI beanspruchte Fläche im vierten Stock des alten Terminals will die AoT den Fluggesellschaften der Star Alliance überlassen.

Hua Hin und Hat Yai
Die Regionalfluggesellschaft Kan Air erweitert ihr Streckennetz und fliegt neu vom U-Tapao Rayong-Pattaya International Airport nach Hua Hin und Hat Yai. Flug K8 5245 startet am U-Tapao Airport montags, mittwochs, freitags und sonntags um 19.40 Uhr nach Hua Hin (Ankunft 20.10 Uhr). Zurück geht es mit Flug K8 5246 um 20.40 Uhr (Ankunft 21.10 Uhr). Nach Hat Yai geht es mit Flug K8 5410 montags, mittwochs und freitags um 6.30 Uhr (Ankunft 8.20 Uhr), zurück nach Pattaya mit Flug K8 5411 um 8.50 Uhr (Ankunft 10.40 Uhr). Freigepäck 15 kg. Weitere Flugziele der Kan Air ab Pattaya stellen Bangkok, Chiang Mai, Khon Kaen, Ubon Rathchathani und Udon Thani dar. Infos: www.kanairlines.com

NokScoot nach Nanjing
Seit dem 11. Juni verkehrt NokScoot, ein Joint Venture der thailändischen Billigairline Nok Air und der Billigairline Scoot aus Singapur, dienstags, donnerstags und samstags auf der Flugstrecke Bangkok-Nanjing (China). Flug XW88 startet am Don Mueang Airport in Bangkok um 13.40 Uhr und landet in Nanjing um 18.50 Uhr. Zurück geht es mit Flug XW87 um 20 Uhr, Bangkok ist um 22.40 Uhr erreicht. Nanjing ist hinter Shanghai die zweitgrößte Stadt in Ostchina. Infos: http://goo.gl/64gl5L

Erster ATM Koh Kood
Bisher mussten Urlauber bei einem Aufenthalt auf Koh Kood, Provinz Trat, über ausreichend Bargeld verfügen, da die Insel über keinen Bankomaten verfügte. Vor wenigen Wochen wurde nun neben dem Krankenhaus (nahe des Fußballplatzes), direkt gegenüber vom Regierungsgebäude, ein Geldautomat der Government Saving Bank (GSB) installiert. Ein nützlicher Tipp für alle, denen während eines Badeurlaubs auf dem traumhaften Eiland das Bargeld ausgeht.

Achtung: Dengue-Fieber
Anders als bei der Malaria, die fast ausschließlich in den Grenzgebieten zu Myanmar und Kambodscha grassiert, ist die Tigermücke für Menschen landesweit eine Gefahr. Darauf weist das Gesundheitsministerium hin und empfiehlt einen wirksamen Mückenschutz. In den ersten 6 Monaten dieses Jahres erkrankten bereits 24.000 Kinder, Frauen und Männer an Dengue-Fieber. Die Gesundheitsdienste melden 17 Todesopfer. Die meisten Krankheitsfälle werden in der Regenzeit registriert. Der Krankheitsverlauf beim Menschen mit hohem Fieber, Gelenkschmerzen, Appetitlosigkeit und Übelkeit schließt mögliche innere Blutungen mit ein. Daher ist zum Beispiel Aspirin, bei Dengue-Infektionsverdacht zur Fiebersenkung eingenommen, kontraproduktiv. Es ist ein blutgerinnungshemmendes Mittel.

16-millionster Urlauber
Auf dem Flughafen Suvarnabhumi wurde der 16-millionste ausländische Urlauber dieses Jahres begrüßt. Lefebvre Quentin aus Frankreich erhielt als Geschenk zwei Flugtickets nach Thailand und zurück sowie einen Gutschein über fünf Übernachtungen in einem Hotel. Vertreter der staatlichen Tourismusbehörde (TAT), der Thai Airways International (THAI), der Immigration und des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT) beglückwünschten den Franzosen. Bis Ende des Jahres rechnet TAT mit 28,8 Mio. ausländischen Besuchern.

U-Tapao umbenennen
Der Flughafen U-Tapao International soll in U-Tapao Pattaya Airport umbenannt werden. Das hat Tourismusministerin Kobkarn Wattanavrangkul vorgeschlagen. Sie erhofft sich davon weltweit eine verstärkte Wahrnehmung und letztlich einen Schub für den Tourismus. Der Marine-Flughafen in der Provinz Rayong soll ausgebaut werden und neben Suvarnabhumi und Don Mueang als 3. Bangkoker Airport dienen. Die Regierung hofft, dass internationale Fluggesellschaften den Airport an der Ostküste nutzen und so die beiden Bangkoker Flughäfen entlassen. Neben der Kan Air wollen AirAsia und Thai AirAsia ab U-Tapao zu inländischen und internationalen Flugziele starten. Derzeit passieren jährlich nur etwa 130.000 Passagiere den Flughafen. Nach Fertigstellung des neuen Terminals, wohl Mitte 2016, kann U-Tapao 3 Mio. Passagiere bewältigen.


Solche Sachen

Von Thais vermöbelt
In Höhe der Auffahrt zum Autobahnzubringer an der Sukhumvit Road in Pattaya wurde ein Farang von mehreren Thais zusammengeschlagen und verletzt. Weil sich ein von einem Chinesen gelenktes Auto vor das Motorrad des Ausländers gesetzt hatte, stürzte dieser zu Boden. Der Chinese stieg aus, es kam zum heftigen Wortwechsel. Der Autofahrer rief befreundete Thais herbei, die auf den Motorradfahrer einschlugen und dessen Thai-Begleitung bedrohten. Der Ausländer gab gegenüber Medien seine Personalien nicht bekannt. Es soll sich um einen Deutschen um die 50 handeln.

Alte Russin ertrunken
Vor dem Jomtienstrand in Höhe Soi 1 in Pattaya ist eine 76 Jahre alte Russin ertrunken. Ein 23-jähriger Thai hatte die Frau mit dem Gesicht im Wasser entdeckt und Alarm geschlagen. Zwei Ausländer holten die Frau an den Strand. Sie war bereits tot.

Tod bei Liftunfall
Ein defekter Lift in Phuket hat einem 54 Jahre alten Schweizer nachts in einem 5-Sterne-Hotel in Patong das Leben gekostet. Der Urlauber fiel kopfüber zwischen Lift und Schachtwand und erlitt Verletzungen an Kopf und Körper. Er starb wenig später. Eine Mitarbeiterin der Rezeption hörte Hilferufe und dumpfe Geräusche. Sie alarmierte Beschäftigte des Hotels, Polizei und Rettungstrupps. Da die Lifttür nicht geöffnet werden konnte, wurde ein Mechaniker herbeigerufen. Es dauerte lange Zeit, um den eingeklemmten Körper des Ausländers zu bergen. Die Polizei rätselt, wie sich der Hotelgast in die missliche, lebensgefährliche Lage gebracht hat. Womöglich hat der Tourist den Lift zum 4. Stock gerufen. Als sich die Tür öffnete, schritt er voran, fiel in den Schacht, weil der Lift in der 3. Etage stecken geblieben war. Der Raum zwischen Lift und Schachtwand war so schmal, dass der Schweizer vom Sturz tödliche Kopfverletzungen davontrug.

Erpresser verprügelt
Weil er ein hohes Bußgeld wegen des Verkaufs von Piratenware zahlen sollte, hat der Besitzer eines Bekleidungsgeschäfts in Pattaya auf einen 33 Jahre alten Mann eingeschlagen. Dieser hatte sich als Kontrolleur für illegale Kopien von Markenprodukten ausgegeben und ein Schweigegeld verlang. Zuvor hatte der Kontrolleur ein weiteres Geschäft mit Bekleidung aufgesucht und auch dort wegen Verletzung der Urheberrechte 15.000 Baht verlangt. In die Schlägerei mischten sich zwei weitere Männer ein. Später beschuldigten sich auf der Polizeistation beide Seiten, den Streit angefangen zu haben.

ATM-Betrüger dingfest
Nach einem Tipp der Siam Commercial Bank in Pattaya hat die Polizei einen Briten und zwei Rumänen als ATM-Betrüger festgenommen. Die Männer hatten gefälschte Karten für Geldautomaten und zudem alle erforderlichen Informationen zum Kartenfälschen von im Ausland lebenden Kumpanen erhalten. Die Polizei hat inzwischen Interpol eingeschaltet in der Hoffnung, die restlichen Mitglieder der Bande zu schnappen. Die Ermittler hatten eine Reihe von Geldautomaten überwacht und so die 3 Betrüger erwischt. In deren Unterkunft wurden gefälschte Karten und Geräte zum Fälschen gefunden. Zudem haben die Beamten einen Ladyboy sowie eine Frau und einen Mann festgenommen. Die 3 Thais hatten die 3 Ausländer mit Drogen versorgt. Der Ladyboy lebte mit dem Briten zusammen. Dieser hatte Thailand seit 2007 immer wieder besucht. Die zwei Rumänien kamen im April ins Königreich.

Chinese tot beim Baden
Für einen 53 Jahre alten chinesischen Urlauber aus Pattaya endete ein Tagesausflug auf die Rayong vorgelagerte Insel Samet mit dem Tod. Der Tourist ertrank beim Schwimmen vor dem Saikaew-Strand. Ein in der Nähe übendes Rettungsteam war schnell zur Stelle und brachte den Mann zum Strand. Doch die sofort eingeleiteten Wiederbelebungsversuche waren nicht erfolgreich. Der Reiseleiter der zehnköpfigen chinesischen Gruppe sagte aus, der Ertrunkene habe sich beim Baden zu weit vom Strand entfernt und auf warnende Hinweise nicht reagiert.

Junge Britin entführt
Eine 19-jährige Britin ist von mehreren Thais in Kanchanaburi entführt, vergewaltigt und ausgeraubt worden. Wie Zeitung "Khao Sod" berichtet, war die junge Frau in einer Gruppe Touristen nach Kanchanaburi gekommen. Beim Dinner im Hotelrestaurant wurde reichlich Alkohol getrunken, gegen 1.30 Uhr soll die Urlauberin zu einem Geschäft gegangen sein. Mehrere Thais auf Motorrädern hätten die Ausländerin mitgenommen, vergewaltigt und ihre Wertsachen an sich genommen. Sie wurde darauf an einem Markt ausgesetzt.

Eine Lügengeschichte
Eine auf Facebook gepostete Lügengeschichte hat im sozialen Netzwerk für große Aufmerksamkeit gesorgt und wird für die 27 Jahre alte Frau ein gerichtliches Nachspiel haben. Sie kam gegen Kaution auf freien Fuß, kann aber nach dem Strafgesetz für Computervergehen mit einer Haft von fünf Jahren und/oder 100.000 Baht Bußgeld bestraft werden. Die Bangkoker Autofahrerin hatte auf Facebook mitgeteilt, sie wäre in eine Polizeikontrolle geraten, hätte 0,9 statt des Grenzwertes 0,5 Promille Alkohol im Blut gehabt und hätte nach einem kurzen Stopp weiterfahren können. Sie hätte bei den Beamten beste Unterstützung erfahren. Als die Polizei von der Geschichte erfuhr, bestellte die Wache Chokchai die Frau ein. Der Öffentlichkeit teilte der leitende Beamte die wahre Geschichte mit: Die Autofahrerin sei nicht unter Alkohol gefahren, aber ohne Führerschein. Und für dieses Vergehen habe sie ein Strafmandat erhalten.

In Sex-Orgie verwickelt
Das Motto "Goodwill Tour" müssen drei Spieler des englischen Erstligisten Leicester City falsch verstanden haben. Sie luden 3 Thaifrauen in ihr Bangkoker Hotel ein. Wie die englische Zeitung "Daily Mirror" berichtete, soll die Party zu einer rassistischen Sex-Orgie ausgeartet sein. Die 21- bzw. 22-jährigen Männer hielten sich und die ebenfalls nackten Frauen auf Videos fest und stellten diese online. Eine der Thais soll rassistisch beschimpft ("Schlitzauge") worden sein. Einer der drei Männer war nach Medienberichten der Sohn von Teamchef Nigel Pearson. Da Leicester City in thailändischer Hand ist, sollte der Aufenthalt von Spielern die Beziehungen zwischen Verein und thailändischen Fans fördern. Vichai Srivaddhanaprabha, Präsident des Duty-free-Konzerns King Power Group, hatte den Fußballclub in 2010 für 2 Milliarden Baht übernommen. Inzwischen hat sich die Vereinsführung für das schlechte Benehmen der drei Spieler entschuldigt, "bei den beteiligten Frauen, dem Clubbesitzer, den Fans und deren Familien".

Ire wurde betrogen
Mit einem Sit-in vor dem Gebäude der Polizei in Bangkok protestierten ein Ire, dessen Sohn und Tochter gegen den Verlust von Haus und Land im Wert von 65 Mio. Baht. Die Familie soll in Phuket auf Betrüger hereingefallen sein. Der Nationale Polizeichef Somyot Pumpanmuang nahm sich Zeit, sich die Klagen des 61 Jahre alten Ausländers anzuhören. Der General sagte ihm eingehende Ermittlungen zu. Der Ire beteuerte, er sei das Opfer einer Verschwörung geworden. Daran seien Polizisten, Mitarbeiter des Landamtes, Rechtsanwälte, Banker und Grundstücksmakler beteiligt gewesen. Über gefälschte Dokumente sei er in den Besitz von Haus und 7 Grundstücken gekommen. Später habe man die Familie aus dem Haus vertrieben, auch mit einem Gerichtsurteil im Juni 2010. An dem Betrug sei zudem seine thailändische Ex-Frau beteiligt gewesen. Weil sie bei einem Kredithai mit 600.000 Baht in der Kreide gestanden habe, sei sie unter Druck gesetzt worden, den Betrug zu decken. Die Bande soll auch die von ihm beauftragten Rechtsanwälte gekauft haben.

2 Erpresser gefasst
Zwei wegen Diebstahls und Erpressung gesuchte Russen und Briten wurden jetzt in Pattaya von der Immigrationpolizei gestellt. Gegen den 31 Jahre alten Russen und den 45-jährigen Briten lagen Haftbefehle des Gerichts in Pattaya vor. Sie sollen zu den vier Männern gehören, die am 26. März 2015 den Halal-Lebensmittelbetrieb eines Franzosen in der Siedlung Egmongkol an der Soi Kaotalo überfallen hatten. Sie stahlen Wertsachen im Wert von 50.000 Baht und begleiteten den Besitzer zu seinem Wohnhaus am Jomtien. Von dort nahmen sie weitere Gegenstände im Wert von etwa 50.000 Baht an sich, so Computer und Handys.

Ösi tot aufgefunden
Ein 60 Jahre alter Österreicher wurde in seinem gemieteten Haus im Bezirk Patong in Phuket tot aufgefunden. Die Leiche lag, nur mit einer Hose bekleidet, neben dem Bett auf dem Boden. Die Frau des Österreichers berichtete, dieser sei tot umgefallen. Die Polizei fand keine Spuren von Gewalteinwirkung. Eine Obduktion der Leiche soll die Todesursache feststellen.

Ladyboy oben ohne
In sozialen Netzwerken kursiert das Foto eines Oben-ohne-Ladyboys in einem roten, voll besetzen Taxi in Chiang Mai. Zuvor soll der Mann mit einem Freund, ebenfalls mit nacktem Oberkörper, auf einem Parkplatz gesehen worden sein, auch von Kindern. Da sich nahe dem Parkplatz ein Transvestitenkabarett befindet, wird angenommen, dass beide Männer in dem Entertainmentbetrieb arbeiten. Kommentare richten sich scharf gegen die Ladyboys. Deren Verhalten habe das Image des Landes als Touristenziel beschädigt.

Bräutigam erhängt sich
Kurz vor der Hochzeitszeremonie hat sich der 51 Jahre alte Bräutigam in Nakhon Ratchasima erhängt. Er hatte ein Nylonseil am Dach des Hauses befestigt. Familienmitglieder fanden den Mann und brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus. Dort konnten Ärzte nur noch den Tod feststellen. Der Feuerwehrmann hatte eine 40 Jahre alte Lehrerin heiraten wollen. Kollegen des Verstorbenen berichteten der Polizei, der Bräutigam habe sich Sorgen über die Finanzierung der Hochzeit gemacht. Er soll nicht ausreichend Geld gehabt haben.

Deutscher beklaut
In Phukets Bezirk Thalang hat die Polizei 2 Frauen festgenommen, die einem Deutschen Wertsachen, Geld und ein Auto gestohlen hatten. Der 62-Jährige hatte den Frauen den Kauf eines iPhones und Bekleidung gegen Sex versprochen. Sie tranken im Haus des Deutschen Bier, dann verabschiedete sich die 25-Jährige Frau. Ihre Freundin, 26 Jahre alt, blieb über Nacht und auch am Morgen. Als der Mann gegen Mittag aufwachte, vermisste er zwei iPhones, drei Buddhaamulette, eine goldene Kette, 10.000 Baht und den Schlüssel für seinen Wagen. Der Gesamtwert der Beute betrug über 92.000 Baht. Gut eine Woche später war sein Wagen verschwunden. Die Frauen hatten das Auto vor dem Haus des Ausländers gestohlen.

Razzia in Gay-Bars
Bei einer Razzia in 20 Gay-Bars an der Soi Sunee in Pattaya musste das männliche Personal zum Urintest. Bei drei Männern fiel der Test positiv aus, sie hatten anscheinend Drogen konsumiert. Die drei wurden mit zur Polizeiwache genommen. Am Einsatz waren über 50 Polizisten und Soldaten beteiligt. Chonburis Gouverneur hat die Leitung der Polizeistationen Pattaya und Banglamung angewiesen, alle Entertainmentbetriebe zu kontrollieren und nach Drogen und Waffen zu suchen.

Türke ausgeraubt
Eine Prostituierte hat einen türkischen Urlauber in Pattaya in tiefen Schlaf versetzt und ausgeraubt. Die Frau hatte den 45 Jahre alten Mann auf der Walking Street angesprochen. Sie wurden sich über den Preis einig, dann suchten sie für Sex ein Hotel an der Second Road auf. Zuvor hatte die Thai Eiscreme und Süßigkeiten gekauft. Als die Frau eine Dusche nahm, griff der Ausländer zu Eiscreme und Süßigkeiten, die die Thai offenbar mit einem Schlafmittel präpariert hatte. Der Türke kann sich nicht erinnern, wann er in den tiefen Schlief fiel. Er wachte spät nachts auf und vermisste seine Geldbörse mit 2.500 Baht und 500 Euro, weiter eine Halskette im Wert von 1.500 Euro. Die Diebin hatte an der Rezeption des Hotels ihre ID Card abgegeben. Danach stammt die 28-Jährige aus Udon Thani - wenn es denn ihre ID Card ist.

Holländer läuft Amok
Ein offenbar betrunkener Holländer lief auf der Second Road in Höhe der Soi 8 in Pattaya Amok, beschädigte die Einrichtung eines Hotels und eines Restaurants, griff mehrere Menschen an und verletzte einen Polizisten. Der Beamte rief Verstärkung herbei. 20 Polizisten konnten den nur mit einem Short bekleideten Ausländer bändigen und auf die Polizeiwache schleppen. Zeugen berichteten, der 25 Jahre alte Mann habe zuerst in einer Bar gesessen und keine Bestellung aufgegeben. Minuten später warf er in einem Restaurant mit Stühlen und Tischen um sich und ließ niemanden an sich herankommen. Ein Verkehrspolizist sah den durchgedrehten Ausländer und wollte ihn festnehmen. Da schlug ihn der Holländer ins Gesicht. Zudem wollte er dem Beamten die Pistole entwenden. Der Manager eines nahe gelegenen Hotels berichtete, der Mann habe zuvor mehrere Gegenstände im Hotel beschädigt und sei dann aus dem dritten Geschoss gesprungen.


Echtes Top Model im Butterfly

Der 26. Juni hatte es in sich, erst die Hochzeit von Sakhon & Marco (Bericht Seiten 22-23), dann rief Dimmy vom Butterfly ganz aufgeregt an: Peter !!! Du musst kommen - hier ist Anuthida von "Top Model". Wer ist Anuthida? Okey, ich fuhr ins Butterfly - ich habe es nicht bereut - Wahnsinn, diese Ausstrahlung, nicht nur ihre Schönheit hat mich überzeugt. Nein, das Mädel kann auch noch verdammt gut singen, ob allein, mit ihrer Schwester oder ihrem Vater - einfach Wahnsinn.

Im Gespräch mit ihr und ihrer Mutter erfuhr ich, dass sie am 28. Mai um ein Haar "Germany's next Topmodel 2015" geworden wäre. Anu, wie sie von Freunden genannt wird, ist 17 Jahre alt und erblickte die Welt in Bangkok und lebt im schönen Lübeck bei ihren Eltern. Schon als Kind träumte sie davon Model zu werden. Ja, auch Träume können wahr werden - man muss nur daran glauben. Anu glaubt offensichtlich ganz fest an ihre Träume, denn auch ihr größter Traum ging ausgerechnet auf dem Entscheidungs-Catwalk von Germany's next Topmodel in Erfüllung. Sie sah ihren leiblichen Vater (er lebt in Amerika) nach 15 Jahren endlich wieder. Sie bekommt heute noch Tränen in die Augen, wenn sie von dem emotionalen Wiedersehen erzählt. Ich bewunderte immer wieder diese Ausstrahlung - das wäre doch mal ein tolles Titel-Foto! Leider geht dies aus Vertragsgründen nicht - man kann halt nicht alles haben. Von mir und dem gesamten FARANG-Team alles, alles Gute und weiterhin viel Erfolg beim Verwirklichen Deiner Träume! Peter Phetkhieo


Das Treffen der Mönche im Wat Buddhavihara Berlin

Dass es in einem Wat einige Mönche gibt, das ist ja klar, aber dass der gesamte Zeremonie Saal in leuchtendem Orange erstrahlt – das habe auch ich noch nicht gesehen. Mehr als 50 Mönche aus Thailand und aus vielen Länder Europas trafen sich am 30. Juni um gemeinsam Gebete und den Segen für unseren Wat Buddhavihara in Berlin zu absolvieren.

Die angereisten Mönche überbrachten Glückwünsche und überreichten die gesammelten Spenden. Gemeinsam haben die Mönchen unter Gebets Gesängen verschiedene seltene Bäume auf dem Grundstück des Pankower Tempels gepflanzt, die dem Wat Glück bringen sollen, darunter auch mehrere recht seltene Ginkgo Biloba. Das ist eine sehr alte Baumart, die heute als ein Sinnbild der Freundschaft gilt und gegen das Vergessen wirkt. Nach der Zeremonie der Bepflanzung wurde ich von meinem Freund Santuttho mit etwas ganz besonderem überrascht - er schenke mir sein gerade erschienenes Buch "Der kleine Buddhamönch", in dem er seine Sicht auf die Geschichte des Buddhismus niederschrieb. Ich fühlte mich geehrt und sage Danke! Peter Phetkhieo



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