FARANG-Ausgabe 09 - 2017

TAT Reisetipp
Vorgestellt: Die Air Serbia
Reisebericht:
Zur Insel Ko Yao Yai
Abschied von Sommai
Frankys Leseprobe:
Weiter auf Ko Phangan
Edds Kolumne
Udon-News: Ameiseneier
Le Bistro in Udon Thani
News von TAT
Tam Bun im Ban Chang
Bua & Bom in Concert
Aus dem Leben Buddhas (3)
Villen in Hua Hin
Kleinanzeigen
News aus Thailand
Reise-Tipps Thailand
Adressen-Service
Solche Sachen
Siam-Info: Giftschlangen
Neuer Chef "Bei Otto"
Die Khets in Bangkok
Aus den Wats

Vorgestellt: Die Air Serbia

Sa & Bernd vom Reisebüro TAF - Thai Asien Flugreisen in Berlin, Kantstr. 59 (siehe auch unsere Werbung auf der Rückseite) stellen in diesem Monat die Air Serbia vor.

Ja, liebe Leser, auch wenn es nicht sehr bekannt ist, aber mit Air Serbia, in Zusammenarbeit mit Etihad können Sie einen Flug ab Berlin nach Bangkok oder zu anderen asiatischen Zielen buchen. Bisher war diese 2 Stopp Verbindung eher die Ausnahme, könnte aber durch die Insolvenz der airberlin demnächst an Bedeutung gewinnen. Bei Air Serbia handelt es sich nämlich um den verbliebenen Etihad Airways Partner auf dieser Strecke.

Die Fluggesellschaft Air Serbia (Iata Code: JU) wird einigen Lesern vielleicht noch unter dem ehemaligen Namenskürzel JAT in Erinnerung sein, welches bis zur Auflösung Jugoslawiens und noch viele Jahre danach Verwendung fand. Air Serbia ist jetzt eine serbische Fluggesellschaft mit Sitz in Belgrad. Ihre Basis ist auf dem Flughafen von Belgrad, der Hauptstadt Serbiens. Die Entstehung dieser Fluggesellschaft geht bis in das Jahr 1927 zurück. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Airline JAT zur Staatsline des kommunistischen Jugoslawiens weiterentwickelt.

Seit den 1970er Jahren wurden auch interkontinentale Strecken beflogen, später gab es zeitweise auch Linienflüge mit der JAT nach Thailand.

Aufgrund zeitweiliger UN-Sanktionen und eines Embargos des Weltsicherheitsrates während der Balkan Krise und Balkan Krieges, sowie in den 1990er Jahren einem zeitweisen EU-Start- und Landeverbots durfte die JAT keine internationalen Flüge mehr durchführen. Auch Flüge nach Deutschland und andere europäische Länder wurden mehrfach unterbunden und der Inlandsverkehr kam wegen der Kriegshandlungen fast völlig zum Erliegen.

Erst ab den 2000er Jahren normalisierte sich der Flugbetrieb langsam wieder. Jedoch kam man nicht mehr aus den roten Zahlen, und die Schulden stiegen ständig weiter an. 2007 plante man eine Privatisierung und es gab auch Fluggesellschaften, die Interesse an einer Übernahme bekundeten. Aber es stand auch eine Einstellung des gesamten Flugbetriebes zur Debatte, der mit nur noch einigen wenigen Flugzeugen der kleinen JAT-Flotte mühsam aufrecht gehalten werden konnte. Ein solventer Investor zur Refinanzierung der hochverschuldeten Gesellschaft konnte nicht gefunden werden. In der Folge wurden immer weitere Flug-Routen gestrichen, neue bereits georderte Flugzeuge abbestellt und ältere oder unrentable Maschinen stillgelegt.

Erst 2013 nahte die erhoffte Rettung und dann ging alles in diesem Jahr sehr schnell. Etihad Airways übernahm 49% an JAT! Die restlichen 51% verblieben beim serbischen Staat. Etihad übernahm auch das Management und pumpte Millionen dringend benötigte US-Dollar in das marode Unternehmen. Ferner wurde das Unternehmen in Air Serbia umbenannt und ein neues Corporate Design vorgestellt. Nicht nur die Flugzeuge wurden entsprechend umlackiert, auch ansonsten sollte der neue Außen- und Werbeauftritt ein frisches, aufstrebendes Unternehmen darstellen und es so positiv besetzt bekannt machen.

Im Rahmen der Neustrukturierung wurden sukzessive neue Routen ins Streckennetz aufgenommen und zur Flotte kamen weitere Airbus A319 im neuen, aktuellen Corporate Design.

Air Serbia bedient nun vom Flughafen Belgrad aus europäische Ziele, darunter in deutschsprachigen Ländern Frankfurt am Main, Berlin-Tegel, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Wien und Zürich.

Es bestehen mehrere Codeshare-Abkommen auf Langstrecken mit anderen Flugunternehmen. Seit 2016 fliegt die neue Fluggesellschaft mit ihrem bisher einzigen Langstrecken-Flugzeug, einem ehemaligen Airbus A330-200 von Etihad, nach New York und verfügt über weitere Airbus A319, A320 für die Kurz- und Mittelstrecken. Moderne, bereits bestellte A320neo sollen diese teils schon betagten Maschinen dann in den nächsten Jahren ersetzen.

Air Serbia fungiert für die Muttergesellschaft Etihad bevorzugt auch als Zubringer zu ihrem Drehkreuz Abu Dhabi. Es gibt und gab z.B. auch Flugangebote Berlin-Bangkok, wo auf der Hin- oder Rückstrecke, teils auch hin und zurück der Flug ab Berlin-Tegel mit Air Serbia über Belgrad nach Abu Dhabi ging und von dort weiter mit Etihad nach Bangkok. Teils waren diese Flüge dann etwas günstiger als die mit der airberlin direkt nach Abu Dhabi.

Sinnvoll den Flug mit Air Serbia so zu buchen konnte es natürlich sein, falls eine Strecke nach oder von Abu Dhabi mit airberlin schon ausgebucht war oder der zeitlich passende Etihad Airways Anschluss nach Bangkok. Statt dann flugplanbedingt bis zum Weiterflug eine extrem lange Umsteigezeit in Abu Dhabi am Flughafen in Kauf zu nehmen, konnte alternativ ein Flug mit Air Serbia trotz eines zusätzlichen Stopps in Belgrad die besseren Anschlüsse bieten. Auch der Wunsch eines stop over in Serbien oder einfach nur mal wieder eine neue, andere Airline auszuprobieren ist geäußertes Buchungsinteresse bei einigen Kunden mal mit Air Serbia zu fliegen. Bei den "Sparfüchsen" war es manchmal auch nur der eventuell etwas günstigere Preis dieser Flugverbindung mit zwei Umsteige Stopps.

An Bord der Air Serbia erwartet Sie ein kostenloser Vollservice mit Aperitif, À-la-carte-Menü - die Auswahl unter zwei Hauptspeisen, eine große Auswahl an Getränken inklusive Weinen, Biersorten, Spirituosen, Säften, heißen Getränken und Erfrischungen. Die Sitzplatzwahl ist je nach Buchungsklasse entweder kostenfrei oder von 2,50 bis 27,00 Euro kostenpflichtig. Ein kostenloses Unterhaltungsangebot und Filme stehen zum Herunterladen auf Ihren eigenen PC-Laptop oder der heruntergeladenen App auf Ihr Smartphone zur Verfügung. Alle Airbus Flugzeuge wurden einer Erneuerung der Innenausstattung unterzogen und mit modernen Recaro Sitzen, die auch mehr freien Fußraum bieten, ausgestattet.

Fazit: Noch handelt es sich auch bei der Air Serbia nur um eine "Randerscheinung" auf der Berlin-Bangkok-Berlin-Strecke mit entsprechend geringer Nachfrage. Aber der Vollständigkeit halber möchten wir auch diese weniger nachgefragten Flugverbindungen in unseren Artikeln nicht unerwähnt lassen. Sie sollen gut informiert und nach eigenen Vorlieben entscheiden können, wie Sie in die schönsten Wochen des Jahres fliegen möchten. Wegen der Insolvenz der airberlin und der damit verbundenen absehbaren Beendigung der Zusammenarbeit mit Etihad Airways, könnte die Umsteige-Flugverbindung mit der verbliebenen Partnergesellschaft Air Serbia zu asiatischen und thailändischen Flugzielen davon profitieren. Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung war aber noch nichts entschieden. Wir halten Sie aber ggf. mit aktuellen Kurzmeldungen im Rahmen eines Monatsmagazins gerne auf dem Laufenden. Bernd Kamjunke

Für die Fotos: Danke an www.diplomacyandcommerce.rs


Mein Besuch der Insel Ko Yao Yai

Im letzten Jahr erhielt ich vom Thailändischen Fremdenverkehrsamt (TAT) den Auftrag einige Orte in Thailand aufzusuchen um Fotos für eine neue Broschüre zu machen. Jetzt kann und darf ich mit der Berichterstattung anfangen und Euch einiges von den Orten berichten. Heute über die Insel Ko Yao Yai.

Phuket ist fast meine zweite Heimat, aber selbst ich hatte bis jetzt keine Ahnung von Ko Yao Yai, eine der unbekanntesten und unerschlossensten Nachbar-Inseln von Phuket. Vor etwa 10 Jahren gab es auf der Insel kaum eine Übernachtungsmöglichkeit, von asphaltierte Straßen ganz zu schweigen. Trotzdem haben einige Bewohner der Insel den Mut gehabt, weit weg von der Zivilisation Bungalows und kleine private Anlagen für Touristen zu bauen. Sie glauben an ihre Insel - sie lassen Dich am Inselleben teilnehmen, zeigen Dir die schönsten einsamen Strände, wo Du nur noch staunen kannst.

Fast 60 Min. brauchten wir mit dem Boot vom Bang Rong Pier in Phuket zur Insel. Am kleinen Anlegesteg wartete schon unser gebuchter Inselführer Mr. Coco, um uns zu unserer Unterkunft im Yao Yai Beach Resort zu bringen. Da ich ein Naturfreund bin und das Meer liebe, habe ich an der Rezeption eine kleine Änderung vorgenommen, nicht wie vom Auftraggeber bestellt, ich wollte etwas Einfaches, brauche keinen Luxus. So bezogen wir Bungalow Nr. 2, ca. 40 m vom Meer mit direktem Blick darauf. Im Inneren war alles da, was man braucht: 2 große Betten, Tisch, Stühle, TV, Decken-Ventilator & Air Con, ein Bad im Thai Style – was will man mehr.

Aber nun zur Insel Ko Yao Yai: ist die größte Insel in der Yao Inselgruppe (44 Inseln) auf der zum größten Teil muslimische Bewohner (etwa 6.000), die sehr freundlich aber auch sehr zurückhaltend sind, in mehreren kleinen Siedlungen auf der östlich von Phuket gelegenen Insel leben. Verwaltet wird Ko Yao Yai nicht von Phuket sondern von der Provinz Phang Nga. Neben Ko Yao Yai liegt die kleinere Insel Yao Noi, die bereits etwas besser erschlossen ist und einige 5 Sterne Resorts hat und von mehr Touristen besucht wird, aber ansonsten gibt es nicht viel mehr als Wasser und Strand.

Auf der Insel gibt es überall Kautschuk- und Palmenplantagen verschiedener Sorten, die den Einwohnern, die zumeist Fischer sind, als Nebeneinnahmen dienen. Eine kleine Siedlung, die auch als Fischerdorf Baan Laem Lan bezeichnet wird, versorgt die Resort- und Restaurantbetreiber täglich mit frischem Meeresgetier. Dieses kommt dann ganz frisch auf den Tisch oder erst abends, wenn am Strand die Shows der Einheimischen vorgeführt werden und zum geselligen Miteinander eingeladen wird. Gerade, weil Ko Yao Yai so wenig erschlossen ist, macht es diese Insel zu einem ganz besonderen Ort in der Nähe des touristischen Hotspots Phuket.

Wer also ein paar Tage Ruhe und Abgeschiedenheit vom üblichen Trubel sucht, der ist hier genau richtig. Das Highlight ist die Ursprünglichkeit. Die Insel lässt sich mit einem Moped oder auch Fahrrad hervorragend erkunden. Die einzige asphaltierte Strasse führt vom Pier in die "Inselhauptstadt", das erste Dorf vom Pier aus. Dort gibt es einige Garküchen und kleine Shops, die Getränke und Snacks verkaufen. Von dort teilt sich die Strasse auf und führt auf Schotterpisten zu anderen Teilen der Insel. Wer sich, wie wir, mit dem gemieteten Auto auf die Suche nach den schönsten Stränden aufmacht, der findet diese auch nach einigen Anstrengungen einer Fahrt durch anspruchsvolles Gelände.

Ao Muang Beach, malerisch an der Westküste gelegen, aber steinig. Lo Pared Beach ist ein toller Sandstrand und schön zum Schwimmen. Ao Som im Norden der Insel bezaubert vor allem am Abend mit Blick auf die Insel Yao Noi und die vielen Felsen der Phang Nga Bucht. Für Naturfreunde gibt es kaum etwas Besseres. Die Anreise könnt Ihr von Phuket mit dem Speedboot vom Hafen Bang Rong Pier täglich, vom Pier Chia Wanich fährt 3 x täglich, außer freitags, eine größere Fähre, die zumindest am Nachmittag auch Autos transportiert. Aber auch von Krabi und Phang Nga ist die Anreise mit dem Boot möglich. Wer weiss, vielleicht treffe ich mal den einen oder anderen von Euch auf der Insel, bis dahin, Euer Peter Phetkhieo

Wichtig !!! Auf Ko Yao Yai gibt es nur wenige ATM Geldautomaten, die zudem nicht mit allen Karten funktionieren, also sollte man besser ausreichend Bargeld dabei haben. Denn Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert.


Farang und Lotusblüten

Leseprobe

Vollmond über der Partyinsel Ko Phangan

Was bereits geschah:

Vor dem Mauerfall im Jahr 1989 flüchtet Fredy mit seiner Familie aus der DDR in den Westen. Im Rheinland findet er Arbeit und lernt Alex kennen. Sie werden Freunde und Alex wird später ein Buch, über Fredy´s Abenteuer schreiben. 15 Jahre später, nach 25 Jahren Ehe, lässt sich Fredy´s Frau scheiden. Für Fredy bricht eine Welt zusammen. Er geht zurück in den Osten und gründet eine Firma. Mit der ist er auch recht erfolgreich, aber eine neue Frau findet er nicht.

"Es gibt zum Glück noch andere Regionen auf diesem Erdball, in denen gute Frauen europäische Männer mögen," sagt im sein Freund Alex. Fredy bricht auf ins Ungewisse. Er erlebt viele Abenteuer und lernt auf der thailändischen Party-Insel Ko Phangan die schöne Thailänderin Mu kennen. Am liebsten hätte er sie direkt nach Deutschland mitgenommen. Das erlaubte die deutsche Botschaft aber nicht. Fredy reist für einige Wochen nach Deutschland um bei der Ausländerbehörde, seiner Heimatstadt eine Einreise zu erwirken. Als er wieder nach Thailand kommt, nimmt er nicht wie geplant Bus, Bahn und Fähre, um zu seiner Geliebten auf die Insel Ko Phangan zu gelangen, sondern fliegt direkt weiter zur Nachbarinsel Ko Samui. So könnte er seine Herzallerliebste schon einen Tag früher im Arm halten, denkt er. Aber die schöne Mu ist nicht in ihrer Wohnung, sie "bedient" während Fredy´s Abwesenheit einen anderen Farang. Fredy war am Boden zerstört. Eine Prostituierte tröstete ihn liebevoll. Einen Tag später fällt er aber doch wieder auf die Verlockungen der raffinierten Mu herein. Eine Woche lebten sie recht glücklich zusammen... Bis zu einer Vollmondnacht.

Ko Phangan ist weltweit bekannt für seine berüchtigten Vollmondpartys. Einmal im Monat, in der Vollmondnacht wird bis zum nächsten Tag am Strand zu Technomusik gefeiert und getanzt. Tausende Backpacker, Raver und Junkies aus aller Welt kommen zu diesem Spektakel. Unmengen von Alkohol und Drogen werden konsumiert. Nicht selten werden Junkies verhaftet.

Vollmond über der Partyinsel Ko Phangan

Mit einer befreundeten Taxifahrerin fuhren Fredy und Mu am Abend dorthin. Fredy stieg aus, Mu aber blieb im Taxi. Fredy fragte: "Warum kommst du nicht mit mir?" "Ich fahre noch einige Zeit mit dem Taxi und helfe den Leuten beim Einsteigen. Wir treffen uns dann um Mitternacht am Sunrise-Beach", sprach sie und ehe Fredy noch etwas sagen konnte, brausten die Damen davon. Fassungslos ging er alleine zur Strandparty und stellte sich die Frage, was das nun wieder sollte.

Viele Raver waren am Strand. Technomusik dröhnte aus riesigen Lautsprecherboxen, irgendwie kam sich Fredy dafür viel zu alt vor. Wie im Rausch tanzten die Jugendlichen. Einige sprangen über brennende Seile, andere amüsierten sich bei Schaumpartys. Ein blonder junger Mann wurde von Polizisten in Handschellen abgeführt. Anscheinend hatte man ihn mit Drogen erwischt.

Fredy schaute sich das Treiben an, trank einige Biere und wartete bis Mitternacht. Seine Mu kam nicht. Auch Stunden später nicht. Fredy hatte nicht viel Geld mitgenommen. Das war fast alle.

Zum Pinkeln ging man einfach ins Meer. Das tat Fredy auch so. Dabei traf er Chang. Der war sturzbetrunken und sah elend aus. Mit ihm verbrachte Fredy im vergangenen Jahr einige Tage bei Strand- und Dschungelpartys. Weil er fast immer betrunken war, mochte Fredy ihn nicht besonders. Er war nur ein Saufkumpan, kein Freund. Chang stammte aus England. Den Namen gaben ihm Thailänder. Eine billige Biersorte heißt so, es bedeutet aber auch "Elefant".

Chang lebt in den Wintermonaten auf dieser Insel. Im Sommer arbeitet er in München in einem Restaurant. Deshalb spricht er auch gut Deutsch. Hier auf Ko Phangan war er von den Armen einer der Ärmsten. Überleben konnte er nur mit Betteln. Das machte er für gewöhnlich abends auf einem Markt. Viele Urlauber kommen dorthin. Chang spricht sie dann mit Tränen in den Augen an: "Bitte helfen sie mir, man hat mich überfallen, Reisepass und Kreditkarte gestohlen. Ich brauche etwas Geld um ins Konsulat zu fahren." Aus Mitleid und in Urlaubsstimmung geben einige schon mal ein Almosen. Die erbettelte Kohle hatte er heute wieder mal in Alkohol umgesetzt.

Schwankend stand er in den kniehohen Fluten und erblickte Fredy. "Hi Fredy, gut, dass du da bist. Mein Geld ist alle." Dabei erhob er seine Hand zum Gruß, stolperte und eine heranrollende Welle warf ihn um. Trotzdem Fredy Chang nicht besonders mochte, freute er sich dennoch ihn hier zu sehen. Er fasste ihn am Arm und zog ihn aus dem Wasser.

"Hi Chang, schön dich zu sehen. Komm, ich kauf uns ein Bier. Viel Geld hab ich auch nicht mehr. Aber unser Wiedersehen müssen wir feiern." Fredy ärgerte sich ein wenig über seine Worte. Er wusste ja wie so was endet. Aber er war allein und musste sich ausheulen.

Sie gingen in eine Strandbar, bestellten Bier und Fredy berichtete von seinen Erlebnissen mit Mu. Chang lallte: "Auf die brauchst du nicht zu warten. Vermutlich hat sie von irgendeinem Farang Drogen bekommen und nun wird sie durchgevögelt." Fredy wollte dem Engländer am liebsten an die Gurgel springen. Mittlerweile war aber auch er betrunken.

Bis sechs Uhr morgens, es wurde hell, warteten sie. Mu kam nicht. Ihr Telefon war aus. War sie schon in ihrer Wohnung?

"Wie kommen wir nun zurück? Wir haben kein Geld mehr!" sagte Fredy. "Da mach dir mal keine Gedanken", entgegnete der stark angeschlagene Chang. "Wir fahren mit einem Sammel-Songthaeo bis zu mir und wenn wir dann aussteigen bezahlen wir nicht, sondern hauen einfach ab. Das mach ich immer so."

"Taxi fahren ohne zu bezahlen?" Fredy war nicht sicher, ob es eine tolle Idee war. In Thailand wird man schnell mal ins Gefängnis gesperrt. Das machen die Beamten recht gerne. Sie wissen wohl, dass ein Farang sich dann möglichst bald wieder freikauft. Dort drinnen soll es nicht gerade angenehm sein. Aber was hatten sie für eine Wahl? Das Geld war alle und Mu weiterhin nicht telefonisch erreichbar.

Zum Ende der Vollmondpartys holen Sammeltaxis die Raver ab und bringen sie zu ihren Resorts. Die Sammeltaxis auf Ko Phangan nennt man auch hier Songthaeo. Es sind überdachte Pick-ups, auf denen Sitzbänke aufgebaut wurden. Man steigt hinten auf die Ladefläche und klingelt kurz vor dem gewünschten Ziel. Dann hält das Auto, man steigt von der Ladefläche herunter und geht nach vorn zum Fahrer um zu bezahlen. Möchten mehrere Leute bezahlen, sehen die Taxifahrer oft nicht, wer bezahlt hat und wer nicht. Das nutzte Chang gerne aus.

Und tatsächlich, das "Schwarzfahren" funktionierte. Bei einem Stopp sprangen die beiden vom Taxi und suchten schnell das Weite. Chang fiel zweimal auf sein Gesicht, aber das war er scheinbar schon gewöhnt.

Durch den Dschungel liefen sie zu Chang´s Hütte. Eine dreckige halbverfallene Bretterbude. Selbst im Dunkeln erkannte Fredy, wie heruntergekommen Chang´s Behausung war. Eine Ratte verließ verärgert ihr Quartier. Seinen angedachten Schlafplatz musste Fredy erst einmal von Unmengen geleerter Bierdosen, inklusive der darin wohnenden Ameisen befreien. Über den restlichen Zustand seiner Schlafstätte machte er sich keine Gedanken. Er war zu müde und schlief sofort ein.

Von Chang´s lautem Furzen und Schnarchen wachte Fredy einige Stunden später auf. Er wollte so schnell wie möglich weg aus diesem Drecksloch und natürlich wissen, wo seine Mu abgeblieben ist. Er weckte Chang. "Wir sehen uns bald am Seven Eleven. Mach es gut!"

Auf dem Nachhause-Weg kommt Fredy an einer christlichen Kirche vorbei. Was er dort erlebt, darüber mehr in der nächsten Ausgabe. Wer nicht so lange warten möchte kann meine Bücher, käuflich im Buchhandel oder auf meinem Kanucamp in Altfriesack erwerben.

(Dann sogar mit Widmung) Franky Kuchenbecker


Bewegender Abschied von Sommai

Am 30. August erreichte uns die erschreckende Nachricht vom unerwartet plötzlichen Tod einer geliebten Mutter, Ehefrau und Freundin. Sommai (Siriporn Willnow) verstarb am 29. August 2017 im Alter von nur 39 Jahren, unmittelbar nach dem Langstreckenflug aus Thailand.

Uns ist es ein großes Bedürfnis, der Familie sowie allen Angehörigen von ganzem Herzen unser tief empfundenes Beileid auszusprechen. Der Tod eines geliebten Menschen ist für jeden ein großer Verlust. Besonders, wenn dieser Mensch noch viel zu früh, viel zu jung und vollkommen unerwartet von uns geht. Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. Du wolltest gern noch bei uns sein, schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen, denn ohne Dich wird vieles anders sein.

Wir hoffen sehr, dass in den schweren Stunden des Schmerzes, Worte von Freunden und Bekannten der Familie etwas Trost spenden können. Auch wir wollen dazu gehören und widmen Sommai diese Zeilen.

Auch wenn Du nicht mehr bei uns bist, bist Du täglich bei uns, Dein Lächeln, das Du uns täglich geschenkt hast, Deine helfenden Worte und all das was Du für uns getan hast, wird uns ein Leben lang begleiten. Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer! Mit stillem Gruß, im Namen des FARANG Teams und allen Freunden verabschieden wir Dich - Ruhe in Frieden, kleine Schwester ... Peter Phetkhieo


Tam Bun im Berliner Ban Chang

In Thailand ist Tam Bun tun untrennbar mit dem täglichen Leben verwoben, sei es die tägliche Essens-Spende noch vor Sonnenaufgang an die Mönche, zu Familienereignissen oder im geschäftlichen Sinne gemeinsam zu feiern. So kommen die Mönche aus einem Tempel zu dem, der Tam Bun abhalten will, um gemeinsam zu beten. Das würde Glück bringen.

Tam Bun fand am 3. September in der Spandauer Filiale der Berliner Thaimassage Ban Chang in der Pichelsdorfer Str. statt. Die Haupt-Filiale von Ban Chang befindet sich in der Otto-Suhr-Allee 108, direkt am Richard-Wagner-Platz.

Der Anlass für den Tam Bun war die Feier ihres Jubiläums seit 14 Jahren. Deshalb wurden Mönche aus dem Tempel Wat Pah Bodhi-Dhamm in Gatow zur gemeinsamen Zeremonie eingeladen, um für buddhistische Fürsprache zu bitten. Freunde, Bekannte und auch einige Kunden kamen, um der Betreiberin & dem Team von Ban Change Glückwünsche zu überbringen. Nach dem die Mönche nach den Zeremonien wieder in ihren Tempel fuhren feierte das Team mit seinen Gästen weiter. Ich verabschiedete mich höflich und wünschte im Namen des FARANG-Teams weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen! Peter Phetkhieo


Bua & Bom Konzert im Butterfly

Wieder einmal hat es unser Entertainer Yad geschafft: das Butterfly in Berlin war Dank seines Engagements am 01. September wie ein Magnet, es zog alle Thais in seinen Bann und war somit komplett ausverkauft - kein einziger Platz mehr frei - alle wollten die Super-Stars Bua Phon Thangso & Bom Tanatchei aus Thailand sehen und vor allem hören.

Schon am Nachmittag probte das Team vom Butterfly um am Abend seinen Gästen eine perfekte Show zu bieten. 22 Uhr begrüßte Yad alle recht herzlich und abwechselnd sorgten er & das Butterfly Team für launige Unterhaltung der Anwesenden. Kurz vor Mitternacht kamen die beiden Thai-Stars, machten sich für ihren Auftritt fertig. Sie ließen ihr Publikum aber nicht lange warten, starteten im grünen Kostüm gleich mit einem ihrer bekanntesten Lieder - begeisterten die Gäste mit Stimmen, die im Einklang richtig unter die Haut gingen - ich kann sagen: Gänsehaut pur. Bua & Bom hatten auch keine Berührungsängste und machten hier und da viele Smartphone-Fotos mit ihren Fans. Es ist ja auch verständlich - wann ist man mal einem echten Super-Star so nahe. In Thailand sicherlich nicht, aber hier in Berlin schon.

Nach einer kleinen Pausen gab es eine zweite Runde im neuen Outfit. Dieses Konzert war seit langem wieder mal ein Höhepunkt in der Thai-Szene und wird für manche unvergessen bleiben. Yad Juwelier und dem Butterfly Team sage ich: Danke für den gelungenen Abend! Bis bald, Euer Peter Phetkhieo


Siddhartha, der Prinz, der Buddha wurde

Eine kurze Nacherzählung aus dem Leben Buddhas, 3/3

Von: Khun Wilfried Stevens

Er hatte es geschafft und er hatte nun die Erkenntnis, dass die Begierde, die Gewalt und die Unwissenheit die Ursache für alles Leid auf der Welt war. So wurde ihm bewusst, dass nur derjenige ins ewige Nirvana eingehen kann, wer die Begierde, Gewalt und Unwissenheit überwinden kann und somit auch das Leiden beenden kann.

Nach langer Zeit der Meditation wird der junge Prinz zum Buddha. Nun wurde aus dem einstigen Prinzen der Erleuchtete, der Buddha. Er blieb noch weitere sieben Tage unter dem Bodhibaum, um wieder in tiefer Meditation zu verfallen, so dass er nichts mehr von außen wahrnehmen konnte. Als später ein starker Monsunregen einsetzte, schien es so, dass Buddha aus seiner tiefen Meditation geweckt werde, aber da erschien plötzlich eine siebenköpfige Riesenkobra vor ihm, die Mucilinda hieß. Doch sie bedrohte nicht Buddha, sondern streckte alle ihre sieben Köpfe über Buddha, um ihn vor dem starken Regen zu schützen, damit Buddha seine tiefe Meditation ungestört fortführen konnte.

Nach den sieben Tagen wusste Buddha, dass er nun die vollkommene Erkenntnis erlangte. Er beschloss seine Erkenntnisse den Menschen mitzuteilen, damit jeder die Möglichkeit hatte, das Leid zu überwinden und aus dem unheilvollen Kreislauf der Wiedergeburt entfliehen zu können. Denn viele Menschen hatten Angst vor der Wiedergeburt, da niemand so recht wusste, ob man als Mensch, Tier, Insekt oder Pflanze wiedergeboren würde. Nach 49 Tagen tiefer Meditation hatte der 35-jährige Siddhartha die vollkommene Erleuchtung erlangt.

Es begann seine erste Wanderung, die ihn nach Gaya führte. Dort blieb er 7 Wochen, um seine Erkenntnisse mitzuteilen. Danach wanderte zu der Stadt Sarnath, die sich in der Nähe der heiligen Stadt Binares befand. In Sarnath trafen sich wandernde Asketen, Weise und Fakire. Dort traf er auch die 5 Asketen, die er einst verließ und die ihn dafür beschimpften. Nun erzählte er ihnen von seinem Weg und wie es ihm gelang, die Ursache des Leidens herausgefunden zu haben und das Leid überwunden zu haben. Die Asketen hörten ihm gebannt zu und wurden seine ersten Jünger.

Es gingen viele Monate ins Land, und Buddha unterrichtete sie so lange in seiner Lehre, bis er fand, dass sie nun so viel von der Lehre gelernt hatten, um diese auch anderen Menschen zu offenbaren. Bald darauf kamen immer mehr zu Buddha, um neugierig seine Lehre zu hören, so dass er bald viele Anhänger hatte, die zum Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu Buddha, sich ebenfalls rasierten, ihr Hab und Gut verschenkten, safranfarbene Mönchsgewänder anzogen und nur mit einer Almosenschale ausgestattet Buddha zuhörten und folgten.

Damit auch alle Anhänger der Lehre ihren rechten Weg gehen würden, führte Buddha ein Einweihungsritual ein, das der Drei Juwelen. So musste jeder Anhänger der Lehre folgendes aussprechen, um aufgenommen zu werden: "Ich nehme Zuflucht zu Buddha." "Ich nehme Zuflucht zu Dharma" (die Belehrungen) "Ich nehme Zuflucht zu Sangha" (die Mönchsgemeinde).

Als seine Anhängerschaft von Tag zu Tag größer wurde, wurden einige Priester der Brahmanen neidisch, da auch viele ihrer Anhänger lieber Buddha zuhörten. Die Brahmanen waren auch für ihre magischen Künste bekannt, so dass viele Anhänger Buddhas befürchteten, dass sie Buddha bekämpfen wollten. Doch auch Buddha konnte Wunder vollbringen.

Alsbald gab es bei den Brahmanen einen Aufruhr, hatte sich doch eine große zischende Schlange in einer Hütte, wo das heilige Feuer eines Feuergottes der Brahmanen brannte, verkrochen. Keiner der drei Hohepriester der Brahmanen wagte sich in die Hütte, um die große Schlange zu fangen. Als Buddha das sah, lächelte er und begab sich zur Hütte. Seine Anhänger und die Brahmanen waren entsetzt, als Buddha mit ruhigen Schritten in die Hütte ging und wenige Augenblicke später wieder aus der Hütte, mit der Schlange, heraustrat. Er hatte die Schlange in eine Natter verwandelt, die nun zusammengerollt auf seiner Almosenschale ruhte. Als dies die Hohepriester sahen, hörten auch sie den Lehren Buddhas zu und wurden seine Anhänger. So kam es auch, dass Buddha friedvoll mit Andersgläubigen redete und man sich gegenseitig zuhörte.

Buddha lehrte viele Jahre seine Lehre und er hatte bereits viele Anhänger, als er darüber nachdachte, dass er noch nicht sein Versprechen eingelöst hatte. Er hatte versprochen, dass er dann zum Fürstenpalast zurückkehren würde, wenn er die Ursache für die Leiden der Menschen und deren Überwindung kenne. Nach sechs Jahren machte sich nun der einstige Prinz zum Fürstenpalast auf, um seiner Familie zu berichten. Lange, bevor Buddha den Fürstenpalast erreichte, wusste man schon von seiner Rückkehr. In der Stadt Kapilavastu war alles festlich geschmückt und die Menschen jubelten ihm zu.

Am Fürstenpalast angekommen, wartete schon Fürst Shuddhodana voller Ungeduld. Als er seinen Sohn im safranfarbenen Gewand sah, seinen ruhigen Schritt und seine klaren Augen, da wusste er, dass die Prophezeiung der Astrologen in Erfüllung gegangen war.

So saßen zunächst Vater und Sohn nach den vielen Jahren der Trennung zusammen, und Buddha erzählte seinem Vater von jener Nacht, als er unter dem Bodhibaum die Erkenntnis erlangte. Nachdem er seinem Vater alles erzählt hatte, ging er in das Gemach seiner Gemahlin Yasodhara, die er vor sechs Jahren ohne Abschied verließ.

Yasodhara war wütend, als sie Buddha sah, denn sie konnte ihm nicht verzeihen, dass er sie und ihren gemeinsamen Sohn einfach verlassen hatte. Doch als sie Buddhas ruhigen Blick sah und seine innere Ruhe spürte, vergaß sie ihre Enttäuschung, umarmte ihn, um zu verzeihen. Auch ihr erzählte er alles, was ihm widerfahren war, und wie er die Erkenntnis unter dem Bodhibaum erlangte. Sie sprachen lange, und sie war sogar damit einverstanden, das Rahula, ihr gemeinsamer Sohn, dem Vater folgen und das Mönchsgewand tragen solle.

Im Fürstenpalast erinnerte vieles an seine einst geliebte und verstorbene Mutter, Fürstin Maya. Buddha war traurig, wollte aber seine Aufgabe, seiner Mutter auch seine Erkenntnis weiter zu geben, unbedingt erfüllen. So wird erzählt, dass er spät in der Nacht in tiefe Meditation verfiel, und seine verstorbene Mutter im Himmelreich des Gottes Indra besuchte, wo sie von Indra wiedergeboren wurde. Es gelang ihm so, auch seiner Mutter seine Lehre weiterzugeben, und die Götter Indra und Brahma geleiteten ihn zur Erde zurück, bis er aus seiner tiefen Meditation erwachte.

Er verließ nach einiger Zeit nicht nur mit seinem Sohn Rahula den Fürstenpalast, sondern auch sein jüngerer Bruder Nanda und sein Cousin Ananda folgten ihm, und gemeinsam wanderten sie viele Jahre durch das Tal des Ganges, und verkündeten überall seine Erkenntnis: "Das Leben der Menschen ist Leiden, doch die Ursache für das Leiden sind ihre Begierde nach Geld, Macht und Ruhm. Nur wer diese Begierden bei sich selbst besiegt, wird vom Leid erlöst werden." Um den Anhängern den rechten Weg zu beschreiben, erklärte er ihnen den achtfachen Weg, um das Leiden zu überwinden. In immer mehr Orten gründete man Mönchsorden.

So breitete sich der Buddhismus immer weiter aus, und von den Spenden der Laienanhänger wurden Klöster gebaut, und erhielten die Mönche auch Essen und Trank. So entstand das Prinzip des Austausches: die Mönche unterweisen die Laien in den Lehren, und die Laienanhänger geben dafür den Mönchen Essen, Trank, Medizin und Kleidung.

Auf den vielen Wanderschaften begegnete Buddha den Menschen und Tieren mit Ruhe und Güte. Viel Wunderbares wird berichtet. So soll Buddha einen wild gewordenen Elefanten mit nur einer Handbewegung besänftigt haben, als dieser im Dorf alles zertrampeln wollte. So glaubte man, dass Buddha die Macht besaß, mit Tieren reden zu können.

Die Zeit verging und in den vielen Jahren gab es schon Tausende Anhänger Buddhas im Tal und außerhalb des Tales, es gab Mönchsgemeinden in Klöstern und Wandermönche, die die Lehre verbreiteten. Jetzt war Buddha schon alt geworden, und er wusste genau, dass ihm das Alter und eine Krankheit bald zusetzen könnten. Er merkte, dass wohl auch er bald sterben müsste.

So unternahm er seine letzte Reise und begab sich mit einigen Anhängern nach Kuschingara. In einem Wald versammelte er seine mitgekommenen Anhänger um sich und ließ sich auf sein Lager nieder. Er sprach zu seinem Lieblingsjünger Ananda: "Mach mir ein Lager zwischen den Bäumen, denn ich bin sehr müde von der langen Reise." Als das Lager fertig war, legte Buddha sich auf die rechte Seite, den Kopf nach Norden und das Gesicht nach Westen gerichtet.

Seine Anhänger wurden sehr traurig, denn sie sahen, dass sich ihr Lehrmeister bereit machte zu sterben. Ananda weinte und niemand wusste so recht, was zu machen wäre. Dies sah Buddha und er sprach zum letzten Mal zu seinen Anhängern:

"Seid nicht traurig, denn jedes Lebewesen muss einmal sterben, ungeachtet der Herkunft, des Alters oder des Ranges. Wir alle müssen mal sterben, so wie die Vase aus Ton auch einmal zerbricht. Dies ist das Schicksal der Sterblichen."

Buddha schloss nun für immer seine Augen, versank in tiefe Meditation und ging so ins Nirvana ein. Dabei strahlte sein Körper wie helles Sonnenlicht und die Götter im Himmel, die seinen Tod sahen, ließen vom Himmel große goldene und purpurfarbene Blumen fallen.


Schicke Villen mit Pool in Hua Hin

Nach der erfolgreichen Marktetablierung der Mon Mai Villa in Hua Hin, steht mit Palm Avenue das zweite Luxusvillen-Projekt des Unternehmens Rosse Immobilien Co., Ltd. kurz vor der Fertigstellung, das sich mit Zielstrebigkeit, hohem Qualitätsanspruch und Perfektion auch als Bauträger weit über die Stadtgrenzen hinweg einen Namen gemacht hat.

Idyllisch umgeben von Ananasfeldern und mit einem traumhaften Panoramablick auf den bewaldeten Berg Khao Hin Lek Fai gesegnet, garantiert das Villen-Projekt Palm Avenue ein Leben fern von den Sorgen im königlichen Seebad Hua Hin. In einer ruhigen und nachts beleuchteten Seitenstraße gelegen, ist die Hauptstraße mit vielen Restaurants, Geschäften und Busanbindung in nur 500 Metern erreicht. Durch die Siedlung führt eine palmengesäumte Privatstraße, die nicht nur viel tropisches Flair versprüht, sondern dem Namen des Immobilienprojekts alle Ehre macht.

Palm Avenue bietet alle Annehmlichkeiten, die man von einer exklusiven Wohnanlage erwartet: 24-Stunden-Sicherheitsdienst, Pförtner, Verwaltungsbüro mit deutschsprachigem Personal, Rundum-Service mit Handwerker-, Garten- und Poolservice sowie einen Mini-Shop. Im Angebot stehen verschiedene hochwertig ausgebaute Villentypen mit Wohnflächen zwischen 105 und 201 Quadratmetern auf großzügigen Grundstücken von 240 bis 700 Quadratmetern, die alle über einen Privatpool verfügen. Neben den vorgeplanten Villen in 8 Größen mit 2 bis 3 Schlafzimmern, ist auch der Bau einer individuell geplanten Villa möglich, auch auf zwei zusammengelegten Grundstücken.

Im Startpreis von 7,13 Mio. (B-Typ-Villa mit 153 qm Wohnfläche) sind in allen Villentypen die Klimageräte, eine hochwertige Küche mit Einbauschränken, dimmbare LED-Beleuchtung, Deckenventilatoren, Dachrinnen, Glasfaser-Internet, hohe Decken, sanitäre Anlagen von Grohe, hochwertige Schiebetürsysteme, Schutz vor Moskitos und Schädlingsbefall, ein Landschaftsgarten, Dach- und Deckenisolation, Isoliermauern, eine automatische Toreinfahrt und vieles mehr inklusive.

Die ersten Traumvillen auf Plot 9, 16, 17, 18 und 20 sind fertig gestellt und haben in Rekordzeit einen Käufer gefunden, sechs weitere Pracht-Anwesen (Plot 1, 2, 15, 19, 21 und 22) sind im Bau mit Fertigstellungstermin ab Ende August 2017. Dass innerhalb von wenigen Monaten bereits 11 von 21 Bauplätzen verkauft wurden, spricht für den Erfolg des Projekts, für das Martin Rosse persönlich verantwortlich zeichnet. "Zwei- bis dreimal am Tag wird der Baufortschritt und jedes kleinste Detail kontrolliert, um sicherzustellen, dass die richtigen Materialien auch richtig verarbeitet werden, um eine gleichbleibend hohe Bauqualität zu garantieren", sagte der deutsche Bauträger.

Für weitere Informationen zur Villensiedlung Palm Avenue oder der ganz persönlichen Traumimmobilie, sei es zur Miete oder zum Kauf, steht das professionelle 10-köpfige Team der Rosse Immobilien Co., Ltd., im Maklerbüro im Stadtzentrum Hua Hins an der Phetkasem Road bereit. Björn Jahner

230/9 Petchkasem Rd., Hua Hin

Tel.: 032-513.457 (D./E.)

info@thailand-immobilien.ch

www.thailand-immobilien.ch


Neuer Chef "Bei Otto" in Bangkok

"Bei Otto" - Bangkoks bekanntestes traditionelles deutsches Restaurant hat einen neuen Besitzer. Sven Michel und Familie haben am 1. August 2017 den Kaufvertrag unterschrieben. Sven, geboren in Wilhelmshaven und ausgebildeter Koch, ist ein erfolgreicher Unternehmer und betreibt u.a. das bekannte "Somerset Hotel" in Male auf den Malediven.

"Die über 30-jährige Erfolgsgeschichte Bei Otto hat mich von Anfang an berührt und beeindruckt. Mit großem Respekt für diese deutsche Institution in Thailand, die erfahrene Geschäftsführung und die hoch motivierten Mitarbeiter - wir werden gemeinsam die Tradition von Bei Otto fortführen und weiterentwickeln," sagte Sven nach der Vertragsunterzeichnung.

Die Gäste werden schon bald die exzellenten deutschen Gerichte in einer verschönerten und noch gemütlicheren Umgebung genießen können. "Bei Otto" wird sich selbst treu bleiben und weiterhin ausgezeichneten Service, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, Nachhaltigkeit und hervorragende Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter bieten.

Mit freundlichen Grüßen

Bei Otto Company Ltd.

1 Soi 20 Sukhumvit Road,

Bangkok 10110, Thailand

Phone +66 (0) 2260 0869

Fax +66 (0) 2258 1496

Mobile +66 (0) 6 2827 2044 http://beiotto.com


Die Khets von Bangkok

Fortsetzung der "Namen der Provinzen", Teil 3, weiter zum Namen Thailands

Thailand heisst also sprachgeschichtlich richtig in der Übersetzung LAND DER MENSCHEN! In der thailändischen Nationalhymne (Pleng Chat Thai) wird auf die thailändische Nation als prathet thai bezuggenommen. Die erste Zeile der Nationalhymne lautet: Prathet thai ruam lueat neua chat chuea thai (Thailand ist die Einigkeit von Thai Blut und Körper) [Übersetzung nach: Colonel Luang Saranuprabhandi im Jahr 1939]. Von den Thai wird oft die höfliche Form prathet thai benutzt, wenn sie von ihrem Land sprechen, jedoch wird oft auch die mehr umgangsprachliche Form mueang thai gebraucht, wobei mueang thai zwar durchaus auch Nation heisst, normalerweise aber eher für den Begriff der Stadt gebraucht wird.

Ratcha Anarak Thai bedeutet Königreich Thailand oder Königreich der Thai, diese Wortkombination leitet sich ab aus den Sprachen Sanskrit und Pali. Ratcha heisst im Sanskrit raja und bedeutet König, königlich, Königreich, ana kommt aus dem Pali und bedeutet Authorität, Kommando, Macht. Das Sanskrit-Wort ajna hat die selben Bedeutungen, chak enstammt dem Sanskrit-Wort cakra oder cakram und bedeutet Rad, das Symbol für Macht und Herrschaft.

Die Khets von Bangkok

Zum Schluss dieses Artikels sollen hier noch die Bedeutung der Namen der 50 Khets von Bangkok abgehandelt werden, um auch hier das Verständnis der thailändischen Namen zu fördern:

BANG BON

Bang=Dorf am Fluss, Bon=Aronstabgewächs (Caladium [Colocasia antiquorum]), also: Dorf des Aronstabgewächses am Fluss.

BANG KAPI

Bang=Dorf am Fluss, Kapi=Shrimp-Paste, also: Flussdorf der Shrimp-Paste.

BANG KHAE

Bang=Dorf am Fluss, Khae=Agastabaum (Agastaindica Miers), also: Flussdorf des Agastabaumes

BANG KHEN

Bang=Dorf am Fluss, Khen=Schutzschild, befestigt am Vorderarm, also: Flussdorf des Vorderarmschutzschildes

BANG KHOLAEM

Flussdorf des Halsbandkaps (Kho=Halsband, laem=Kap)

BANG KHUN THIAN

Flussdorf der dicken Kerze (Khun=dick, Thian=Kerze)

BANG NA

Flussdorf des Reisfeldes (Na=Reisfeld)

BANG PHLAT

Flussdorf der Abwesenden (Phlat=abwesend)

BANG RAK

Flussdorf der Liebenden (Rak=lieben)

BANG SUE

Flussdorf der Treuen (Sue=treu)

BANGKOK NOI

Kleines Bangkok (Noi=klein)

BANGKOK YAI

Großes Bangkok (Yai=groß)

BUENG KUM

Sumpf der Kum-Pflanze (Crataeva Sp.)

CHATUCHAK

Chatu=vier, allerdings im Sinn von vierter Durchlauf, Chak=Getrieberad, bezogen auf das Wort Chakra=Rad. Der Name hat einen mhytologischen und historischen Bezug, denn konkret wird damit der vierte Durchlauf (48 Jahre) des 12 Jahre umfassenden Sternbildes gemeint, im speziellen Fall also das 48. Jahr der Regentschaft von König Rama IX.

CHOM THONG

Goldener Anführer (Chom=Anführer, Thong=golden)

DIN DAENG

Rote Erde (Din=Erde, Daeng=rot)

DUSIT

Viertes Land des Himmels (feststehender Begriff aus der thailändischen Mythologie)

DON MUEANG

Stadtteil auf dem Hügel (Don=Hügel, Mueang=Stadtteil)

HUAI KHWANG

Hinderlicher Bach (Huai=Bach, Khwang=hinderlich)

KHAN NA YAO

Khanna=erdener Deich, Grat, Yao=lang, also: Langer erdener Deich, da in der Nähe eines Flusses gelegen.

KHLONG SAM WA

Kanal der drei Mangosteen (Garcinia hombrosiana Pierre) (Khlong=Kanal, Sam=drei, Wa=Mangostee)

KHLONG SAN

Kanal der Umschlingung (San=umschlingen)

KHLONG TOEI

Kanal des Schraubenbaumes (Toei=Schraubenbaum)

LAK SI

Vierter Pfahl (Lak=Pfahl, Si=Vier)

LAT KRABANG

Schildabhang (Lat=Abhang, Krabang=Schild)

LAT PHRAO

Abhang der Kokusnuss (Lat=Abhang, Maphrao=Kokusnuss oder Phra=Dolch, genauer Name nicht geklärt)

MIN BURI

Stadt der Fische (Min=Fisch, Buri=Stadt)

NONG CHOK

Wasserkopfsalatsumpf (Pistia stratiotes)

NONG KHAEM

Nasses Land des Schilfrohres (Nong= nass, sumpfig, Khaem=Schilfrohr)

PATHUM WAN

Lotusforst-Tempel (nach Wat Pathum Wanaram)

PHASI CHAROEN

Erfolgreiche Steuer (Phasi=Steuer, Charoen=erfolgreich)

PHAYA THAI

Führer der Thai

PHRA KHANONG

Herr der Augenbraue (Khanong, aus dem Khmer=Augenbraue) oder Herr des Zollhauses (Khanon=Zollhaus)

POM PRAP SATTRU PHAI

Fort der ausgelöschten und besiegten Feinde (Pom=Fort, Prap=auslöschen, Sattru=Feind, Phai=besiegt)

PRAWET

Prawet=betreten, erreichen, also: Das Betretene.

RAT BURANA

Erneuertes Volk (Rat=Volk, Burana=erneuert)

RATCHATHEWI

Abgeleitet von Phra Nangchao Sukumalmarsri Phra Ratchathewi, Gemahlin von König Rama V., der Titel Ratchathewi ist ein thailändischer Adelstitel.

SAI MAI

Seidenfaden (Sai=Faden, Mai=Seide)

SAMPHANTHAWONG

Abgeleitet vom Wat Samphanthawongsaram, wobei Samphan=Verwandte, Wong= Familie bedeutet, Tha ist eine sogenannte Verbindungssilbe, ohne Bedeutung.

SATHON

Sathon=Freigiebigkeit.

SUAN LUANG

Königlicher Park (Suan=Park, Luang=königlich)

TALING CHAN

Uferwand

THAWI WATTHANA

Ansteigende Entwicklung (Thawi= ansteigend, Watthana= Entwicklung)

THON BURI

Thon=Schatz, Buri=Stadt, also: Stadt des Schatzes

THUNG KHRU

Thung=flaches Land, Khru=gewebtes Kleidungsstück für den Wassertransport

WANG THONGLANG

Wang=grosse Ausdehnung von Wasser, Thonglang=Wasserpflanze (purpurfarbener Korallenbaum) (Erythrina fusca L.)

WATTHANA

Entwicklung

YAN NAWA

Abgedichtetes Boot (Yan=abgedichtet, Nawa=Boot).

Besonders danken möchte ich an dieser Stelle Frau KRONGKORN PROMBUTRA in Bangkok, die mir mit ihrem umfangreichen Wissen bei der Übersetzung sehr schwerer Wörter sehr geholfen hat, ohne ihre Arbeit wäre dieser Artikel in dieser Form nicht möglich gewesen! Dr. Volker Wangemann

Bildunterschrift:

1. Phra Nakhon

2. Dusit

3. Nong Chok

4. Bang Rak

5. Bang Khen

6. Bang Kapi

7. Pathum Wan

8. Pom Prap Sattru Phai

9. Phra Khanong

10. Min Buri

11. Lat Krabang

12. Yan Nawa

13. Samphanthawong

14. Phaya Thai

15. Thon Buri

16. Bangkok Yai

17. Huai Khwang

18. Khlong San

19. Taling Chan

20. Bangkok Noi

21. Bang Khun Thian

22. Phasi Charoen

23. Nong Khaem

24. Rat Burana

25. Bang Phlat

26. Din Daeng

27. Bueng Kum

28. Sathon

29. Bang Sue

30. Chatuchak

31. Bang Kho Laem

32. Prawet

33. Khlong Toei

34. Suan Luang

35. Chom Thong

36. Don Mueang

37. Ratchathewi

38. Lat Phrao

39. Watthana

40. Bang Khae

41. Lak Si

42. Sai Mai

43. Khan Na Yao

44. Saphan Sung

45. Wang Thonglang

46. Khlong Sam Wa

47. Bang Na

48. Thawi Watthana

49. Thung Khru

50. Bang Bon


Die News aus Thailand

Luftwaffe soll helfen
Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hat angeordnet, dass Soldaten der Luftwaffe bei der unterbesetzten Immigration auf den Flughäfen aushelfen. Weiter hat der General angeordnet, die Immigration habe auf den Airports Suvarnabhumi und Don Mueang alle Schalter zu besetzen. Sollten nicht ausreichend Beamte dafür bereitstehen, müsse die Luftwaffe einspringen. Das hat Prayut dem Luftwaffenchef ACM Jom Rungsawang mitgeteilt. Und sollten das Immigration Bureau, der Flughafenbetreiber Airports of Thailand und das Verkehrsministerium mit den Warteschlangen vor den Immigrationschaltern nicht fertig werden, würden andere Lösungen gefunden, sagte Prayut. Ein Problem seien die zu engen Wartebereiche vor den Schaltern. Sie seien für 1.000 bis 2.800 Passagiere gedacht, doch jetzt müssten sie bis zu 4.000 ankommende Fluggäste aufnehmen. Vor kurzem hatten in der Nacht Tausende Passagiere auf dem Flughafen Don Mueang bis weit über 4 Stunden auf die Abfertigung durch die Immigration gewartet.

Schließung Peace TV
Premier Prayut Chan-o-cha hat Meldungen als falsch zurückgewiesen, er habe die vorübergehende Schließung des Rothemden-Senders Peace TV angeordnet. Der General warnte Journalisten, eine Verbindung zwischen der Schließung und dem am 25. August anstehenden Urteil des Obersten Gerichtshofes für Straftaten von Politiken gegen die ehemalige Premierministerin Yingluck Shinawatra wegen Pflichtverletzung beim Reisförderprogramm herzustellen. Alle Medien müssten mit ihrer Schließung rechnen, Journalisten hätten keine Möglichkeit mehr, ihm Fragen zu stellen. Die National Broadcasting and Telecommunications Commission (NBTC) hatte die Schließung des Senders Peace TV für 30 Tage angeordnet, weil dieser mit 2 Sendungen am 4. und 9. Juli gegen die nationale Sicherheit, die öffentliche Ordnung und eine gute öffentliche Moral verstoßen habe. Laut dem General habe die NBTC ihren Job gemacht, und die Schließung habe somit nichts mit Politik zu tun.

Kritik der UNO
Nach einem Bericht der Vereinten Nationen hat sich der Live-Sex mit Kindern von den Philippinen nach Thailand verlagert, weil philippinische Behörden energisch gegen Webcam Sex vorgehen. Deanna Davy vom United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) zufolge ist die Nachfrage nach Sex mit Kindern ungebrochen und damit der Menschenhandel in der Mekong-Region. Thailand sei eine Drehscheibe für Schmuggel und Menschenhandel mit Kindern, Frauen und Männern aus den Nachbarstaaten Kambodscha und Myanmar. Viele Migranten landeten in der Sex-Industrie, weitere in arbeitsintensiven Branchen wie Fischereiindustrie, Bauwesen und Landwirtschaft. Im Jahr 2015 hatte UNODC festgestellt, 4 bis 23% der Migranten seien Opfer von Menschenhandel. Jeremy Douglas von UNODC verweist auf einen aktuellen Bericht, nach dem der Missbrauch von Kindern über Webcam Sex in Thailand zugenommen hat. Hintermänner von Online-Sex für Pädophile hätten die Philippinen verlassen und würden ihrem Geschäft im Königreich nachgehen. Opfer seien Kinder aus Thailand und den Nachbarstaaten.

Phra Dhammajayo nach Europa geflohen?
Das Department of Special Investigation (DSI) geht Meldungen nach, dass der per Haftbefehl gesuchte Phra Dhammajayo, ehemals Abt des Wat Phra Dhammakaya in Pathum Thani, nach Europa geflohen ist. DSI-Generaldirektor Paisit Wongmuang sagte in Bangkok, mehrere Agenturen in Thailand und im Ausland hätten die Berichte bestätigt. Der Abt sei offenbar mit Hilfe seiner Anhänger über die Grenze in ein Nachbarland und von dort nach Europa gebracht worden. Die Immmigration habe mitgeteilt, dass Phra Dhammajayo nicht über einen offiziellen Checkpoint das Land verlassen habe. Die DSI, so Paisit weiter, werde jetzt die Berichte auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Sollten sie sich bestätigen, werde die Auslieferung des Mönchs in die Wege geleitet. Dem 72 Jahre alten Mönch der machtvollen buddhistischen Sekte Dhammakaya wird Geldwäsche und Besitz von gestohlenen Vermögenswerten über 1,2 Milliarden Baht im Zusammenhang mit dem Unterschlagungsskandal bei der Klongchan Credit Union Cooperative (KCUC) sowie illegale Landnahme bei der Schaffung von Meditationszentren in mehreren Provinzen vorgeworfen. Das Wat Phra Dhammakaya in Pathum Thanis Bezirk Khlong Luang steht unter der Aufsicht des National Office of Buddhism und der Tempelleitung in Pathum Thani.

Rothemden erwarten Zehntausende Anhänger
Der Militärrat NCPO hat die Sicherheitsmaßnahmen für den 25. August verschärft, wenn der Oberste Gerichtshof für Straftaten von Politikern das Urteil gegen die ehemalige Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra verkündet. Sie soll beim Reisförderprogramm ihrer damaligen Regierung ihre Amtspflichten verletzt und Korruption geduldet haben. Obwohl der NCPO die Bevölkerung aufgerufen hat, am 25. August nicht vor dem Gerichtsgebäude zu erscheinen, erwartet der Rothemden-Aktivist Anurak Janetawanich aus Samut Prakan "Zehntausende Anhänger". Weiter sagte er der "Nation", Rothemden rechneten mit scharfen Kontrollen und würden einzeln in privaten Fahrzeugen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bangkok kommen "Und wir werden keine roten Hemden tragen." Pongsak Phusitsakul aus Ratchaburi ergänzte, "wir werden Wege finden, obwohl Sicherheitsdienste uns überwachen". Am 1. August, als Yingluck Shinawatra ihre letzte Erklärung vor dem Obersten Gerichtshof abgegeben hatte, waren Anhänger in Vans zum Gerichtsgebäude gebracht worden. Die Fahrer wurden später von der Polizei einbestellt und bestraft. Deshalb sollen zum 25. August Rothemden nicht in Lastwagen, Bussen oder Vans nach Bangkok gefahren werden.

Vier-Jahres-Visum für Investoren, Fachkräfte
Das Regierungskabinett hat ein Vier-Jahres-Visum für Investoren und hochqualifizierte Fachkräfte beschlossen.
Wer ein "Smart Visa" bekommt, kann mit seiner Frau und seinen Kindern vier Jahre in Thailand leben, ohne eine Arbeitsgenehmigung beantragen zu müssen. Weiter berichtet "Khao Sod", dass die 90-Tage-Meldung für diesen Personenkreis entfällt. Der Visum-Inhaber muss sich nur einmal im Jahr bei der Immigration melden. Antragsteller müssen Investoren, Start-up-Unternehmer und besonders qualifizierte Arbeitnehmer sein. Was unter "hoch qualifiziert" zu verstehen ist, wurde bislang nicht bekannt. Die Regierung erhofft sich von dem "Smart Visa" einen Schub Fachwissen für die Wirtschaft; davon soll das Land langfristig profitieren.

Moderne Industrie kostet viele Jobs
Zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Industrie kann bis zu 23 Mio. ungelernte und unzureichend ausgebildete Arbeitskräfte freisetzen. Das sagt Thanit Sorat als stellv. Vorsitzender des National Labour Development Advisory Conucil voraus. Industrie 4.0 führe zu Innovationen und High-Tech-Unternehmen, in denen alle Arbeitsschritte vernetzt seien. Das wiederum führe zu gravierenden Problemen auf dem Arbeitsmarkt, weil ungelernte oder nur unzureichend ausgebildete Frauen und Männer nicht mehr gebraucht werden. Thanit fordert Regierung, Unternehmen und Bildungsinstitute auf, gemeinsam für die Risikogruppen Trainingsprogramme zu entwickeln und anzubieten. Thailand hat derzeit 38,3 Mio. Beschäftigte, jedes Jahr kommen rund 5,7 Mio. neue hinzu. Ungelernte Mitarbeiter machen 45% aller Arbeitskräfte aus. Davon sind 11,2 Mio. in der Landwirtschaft, der Rest in arbeitsintensiven Industriebereichen beschäftigt. Die meisten haben nur einen Grundschulabschluss.

Luftverschmutzung hoch
In 14 Provinzen des Landes ist die Luftverschmutzung stärker als der von der Weltgesundheitsbehörde WHO genannte Grenzwert. Greenpeace hat die Werte im 1. Halbjahr 2017 ermittelt. So zählen Chiang Mai, Tak, Khon Kaen, Bangkok und Saraburi zu den Regionen mit der höchsten Belastung an Feinstaub (PM2.5). Von diesen Provinzen liegt Khon Kaen vor Saraburi und Chiang Mai an der Spitze. Greenpeace hatte bereits 2015 die Luftverschmutzung gemessen, schon damals war der Feinstaubanteil in diesen Provinzen am höchsten.
Chiang Mai und Tak sind Talgebiete, die besonders unter den jährlichen Brandrodungen auf den Feldern leiden, während Bangkok, Khon Kaen und Saraburi zu Stadtgebieten mit sehr hohem Verkehrsaufkommen zählen. Feinstaub kann beim Menschen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen.

Mangel an Gastarbeitern
Nach der Verschärfung des Arbeitergesetztes am 23. Juni, beklagt Thailands Hotel- und Gastronomiebranche einen Mangel an ausländischen Arbeitskräften. Gemäß der Präsidentin der Thai Restaurant Association (TRA) Taniwan Koonmongkol, haben bereits 250.000 ausländischer Gastarbeiter das Land verlassen und sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Millionen befinden sich zwar noch im Land, müssen jedoch bis zum Jahresende eine Arbeitserlaubnis beantragen. Die Folge: insbesondere kleine Lokale, die zuvor Gastarbeiter beschäftigt hatten, sahen sich gezwungen, ihre Geschäfte zu schließen, viele Busunternehmen stellen keine illegalen Gastarbeiter mehr ein, die zuvor als Kofferträger zum Einsatz kamen.
Wer Ausländer ohne gültige Arbeitserlaubnis einstellt oder sie mit Tätigkeiten beauftragt, die Migranten nicht erledigen dürfen, muss mit einer Geldstrafe zwischen 400.000 und 800.000 Baht pro Arbeiter rechnen. Taniwan folgend, gibt es in Thailand 100.000 registrierte Restaurants, in denen über 300.000 Gastarbeiter beschäftigt werden, vorwiegend aus Myanmar (60%), Laos, Vietnam, Kambodscha. Ein Zuwachs wird hingegen unter philippinischen Jobsuchenden verzeichnet, die in hochpreisigen Restaurants, Hotels und Sprachschulen beschäftigt werden. Der Großteil verfügt über alle vorgeschriebenen Dokumente. Björn Jahner

Korruptions-Hotline
Bei der Korruptions-Hotline des Nationalen Rates für Frieden und Ordnung (NCPO) gingen im 1. Monat 1.330 Beschwerden über korrupte Staatsbedienstete ein. Nach Überprüfung durch ein Armee-Gremium, wurden 129 oder fast 10% aller gemeldeten Fälle dem nationalen Antikorruptionszentrum weitergeleitet, das mit weiteren Behörden zur Unterdrückung der Korruption kooperiert, informierte NCPO-Sprecherin Sirichan Ngathong in der Bangkok Post.
Sirichan folgend, standen 666 Fälle nicht in Verbindung mit Korruption, wurden aber dem Büro des Staatsekretärs des Premierministers zur Bearbeitung weitergeleitet. 110 Beschwerden über Soldaten, Polizisten und Beamte der Drogenbehörde NSB wurden den zuständigen Dienststellen gemeldet. In 11 anderen Fällen wartet das Antikorruptionszentrum noch auf weitere Infos, um entscheiden zu können, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden. 404 Anschuldigungen erwiesen sich laut Sirichan hingegen als haltlos. Björn Jahner

Der Sukhumvit-Tunnel
Lange haben Verkehrsteilnehmer in Pattaya warten müssen - jetzt ist es soweit. Der erste Verkehrstunnel der Touristenmetropole wurde am 25.08. freigegeben. Vorab erfolgte eine Eröffnungszeremonie mit Transportminister Termphitayaphaisit, der als erster die 1,9 Km lange Verkehrsunterführung durchfuhr, eskortiert von einer Motorradstaffel der Polizei. Dabei wurde eine symbolische Perle zelebriert und Pattaya als die "Perle der Ostküste" beworben. Der Bau mit 4 Fahrspuren hat über 3 Jahre gedauert und war mit 887 Mio. Baht ausgeschrieben worden.

Toyotas Carsharing
Im Dezember will der japanische Autobauer Toyota in Bangkok mit kleinen Elektrofahrzeugen einen Carsharing-Service starten – aber nur auf dem Campus der Universität Chulalongkorn. Das Pilotprojekt mit anfangs 10 E-Autos soll auch ein erster Beitrag gegen die Luftverschmutzung in der Hauptstadt sein. Langfristig will Toyota ein komfortables und bequemes Mobilitätsnetzwerk schaffen, hat Toyotas Sprecher Keiji Yamamoto angekündigt. Auf dem Campus der Uni kann bei dem Test ein Fahrzeug wochentags von 7 bis 19 Uhr für 30 Baht 20 Minuten gemietet werden. Die Gebühr wird per Kredit- oder Debitkarte über eine Smartphone-App bezahlt. Derzeit bewegen sich die Studenten auf dem weitläufigen Campus überwiegend mit Motorradtaxifahrern.
Toyota wird im Juli kommenden Jahres weitere 20 Elektrofahrzeuge bereitstellen und im November 2019 den Test auswerten. Sollte er erfolgreich verlaufen, könnte Carsharing-Service in Thailand nicht nur in Bangkok eingeführt werden. Für den Autohersteller laufen Versuche in Japan in Okinawa sowie in den Präfekturen Okyyama und Aichi.

Tempo 40 in Town?
Der für die Verkehrspolitik und -planung zuständige Regierungsausschuss will die Höchstgeschwindigkeit in Städten von jetzt 80 km/h auf Tempo 40 drosseln. Derzeit gilt für Lastwagen mit Anhänger und Tuk-Tuks Tempo 45, für Lastwagen ohne Anhänger und Busse 60 km/h und für Pick-ups, Limousinen und Motorräder Tempo 80. Mit Tempo 80 in Städten steht Thailand in Asien bei der Höchstgeschwindigkeit an der Spitze. Überwiegend sind es nur 40 bis 60 km/h. Chaiwat Thongkhamkoon, Direktor des Office of Transport and Traffic Policy and Planning, favorisiert Tempo 40, wie in Japan. Er glaubt, dass es etwa ein Jahr dauern wird, bis die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit Gesetz wird.

Rothemden aus der Haft
Das Provinzgericht von Pattaya hat vier führende Mitglieder der Rothemden gegen Zahlung einer Kaution von insgesamt 1,5 Mio. Baht aus der Haft entlassen. Es sind Worachai Hema, Nisit Sinthuprai, Payab Panket und Somyos Phrompa. Nisit indessen bleibt in Haft, weil gegen ihn ein Haftbefehl des Militärgerichts vorliegt. Die vier waren unter den 13 Rothemden, die zu einer vierjährigen Haft verurteilt wurden. Sie hatten am 11. April 2009 Demonstranten der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) angeführt, die sich gewaltsam Zugang zum Gelände des Royal Cliff Beach Hotels verschafften und den ASEAN-Gipfel platzen ließen. Der Protest richtete sich gegen den damaligen Ministerpräsidenten Abhisit Vejjajiva. Die Tagung musste abgebrochen, die teilnehmenden Regierungschefs evakuiert werden. Das Gericht hatte die führenden Rothemden am 5. März 2015 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Das Berufungsgericht bestätigte das Urteil am 21. März dieses Jahres.

10-Jahres-Visum
Laut Generalleutnant Natthathorn Prohsunthorn, Leiter der Immigration, können Ausländer jetzt bei seiner Behörde ein Zehn-Jahres-Visum beantragen. Die Antragsteller müssen über 50 Jahre alt sein, aus 14 festgelegten Staaten kommen, darunter sind Deutschland und die Schweiz, 3 Mio. Baht auf einem Konto oder ein monatliches Einkommen von 100.000 Baht nachweisen und über eine Krankenhausversicherung mit einer Deckungssumme von 10.000 US-Dollar verfügen.

E-Zigaretten verboten
In Thailand ist der Verkauf und Besitz von E-Zigaretten und Zubehör per Gesetz verboten, ebenso Wasserpfeifen und Shisha-Tabak. Nur aus Tabakblättern hergestellte Produkte sind erlaubt. Das ist wichtig zu wissen für ausländische Touristen. Führen sie E-Zigaretten ein und benutzen diese, können sie mit empfindlichen Bußgeldern bestraft werden. Und Ausländer sollten sich nicht irritieren lassen, falls sie in Thailand in Shoppingzentren und auf Märkten Stände mit E-Zigaretten und Liquid sehen. Thais gehen diesem Geschäft in lukrativen Kanälen nach. So hat die Polizei in Kanchanaburi eine Bande auffliegen lassen, die online E-Zigaretten und Zubehör verkauft hat. Bei einer Razzia von Polizei, Zoll- und Finanzbeamten wurden in einem Lagerhaus 57 elektrische Zigaretten, 2.849 Flaschen mit Verbrauchsstoff (Liquid) und 555 Startersets sichergestellt. Die Waren haben einen Wert von 3 Mio. Baht. Ein 45 Jahre alter Mann wurde festgenommen. Er soll das Geschäft mit einem Partner aus Malaysia betrieben haben. Ermittlungen gegen zwei Männer, die von Bangkok aus E-Zigaretten online verkauft hatten, brachten die Ermittler auf die Spur des 45-Jährigen. Dieser gestand, E-Zigaretten und Zubehör über eine Line-Chat-Gruppe namens "TK Gadget" und über eine Website abgesetzt zu haben.

7.925 Verkehrstote
Vom 1. Januar bis 5. August starben bei Verkehrsunfällen 7.925 Menschen. Diese Zahl nennt die Stiftung "Don't Drive Drunk". Im ersten Halbjahr waren es 6.712 Tote gegenüber 5.308 im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

E-Tankstelle für Autos
Entlang der Route zwischen Bangkok und Hua Hin, wurden vier E-Tankstellen für Elektroautos eröffnet. Sie befinden sich auf den Grundstücken der Filialen der Provincial Electricity Authority (PEA) und entsprechen europäischen und japanischen Sicherheitsstandards. Neue Elektrofahrzeuge, können an den E-Tanksäulen rund um die Uhr mit Strom gespeist werden. Eine Aufladung dauert 20 Minuten und reicht für 100 Km. Zur Einführung können Besitzer von Elektrofahrzeugen an den Tanksäulen bis Jahresende zwischen 6 und 20 Uhr kostenlos Energie zapfen. PEA-Mitarbeiter stehen mit Rat und Tat zur Seite. Björn Jahner

Gefährliche Pillen
Behörden haben bei einer Razzia in einer Produktionsstätte Schlankmacher-Pillen mit einer verbotenen Substanz im Wert von 5 Mio. Baht sichergestellt. Auf einer Pressekonferenz informierten die Polizeieinheit für den Verbraucherschutz und die Arzneimittelzulassungsbehörde FDA über den Fund in Patum Thani. Die Abnehm-Pillen mit falschen Registrier- und Produktnummern auf dem Etikett enthielten die Substanz Sibutramin, die den Appetit zügeln soll. Bereits im Jahr 2010 hatte die FDA Sibutramin vom Markt genommen und die Substanz als gefährlich für Menschen eingestuft. Die Nebenwirkungen sind enorm: Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Erbrechen, Mundtrockenheit, Übelkeit und Leberversagen bis hin zu Taubheitsgefühlen. Nach Studien birgt Sibutramin vor allem für Herz-Kreislauf-Patienten ein deutlich erhöhtes Herzinfarkt-Risiko.
Der stellv. FDA-Leiter FDA Prapon Angtrakul appelliert an Thais und Ausländer, die ihr Gewicht mit einem Nahrungsergänzungsmittel reduzieren wollen, sich von einem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.

"Der reiche Farang"
Das Sozialministerium hat in Kooperation mit der Universität Khon Kaen eine Beratungsgruppe gegründet, die thailändische Frauen bei einer Heirat mit einem Ausländer vor falschen Vorstellungen bewahrt und über die Hürden in der Heimat des Ehemanns informieren soll.
Da Farangs in Thailand viel und offenbar gerne Geld ausgeben, glauben Thais, diese Männer wären vermögend und eine gute Partie. Das Gegenteil sei der Fall, sagt die außerordentliche Professorin Dusadee Ayutwat. Die meisten Männer, die mit einer Thai eine Ehe oder Verbindung eingingen, seien in ihrer Heimat dem unteren Mittelstand zuzurechnen. Die Frauen müssten sich die Illusion nehmen lassen, ihr Partner werde sie und die Familie in Thailand reichlich mit Geld unterstützen. Die Beratungsgruppe wurde im Nordosten des Landes gegründet, weil thailändische Frauen, die einen Farang heiraten, überwiegend aus dem Isaan stammen. Vor ihrem Aufenthalt in der Ferne sollen sie über die kulturellen Unterschiede, die Gesundheitsvorsorge, das Familienrecht und Anlaufstellen bei Problemen informiert werden. Weiter sollen die Familien der im Ausland lebenden Frauen aufgefordert werden, bei der finanziellen Situation im Heimatland des Ehemanns ihre Töchter nicht zu erpressen. Helfer der Beratungsgruppe stehen für Besuche und Diskussionen in den Dörfern bereit.

40 neue Air Marshals
Jetzt bildet die Luftwaffe 40 Offiziere als bewaffnete Air Marshals aus. Sie sollen künftig auf Linienflügen mit hohem Risiko als Passagiere eingesetzt und bei terroristischen Anschlägen oder Geiselnahmen aktiv werden. Luftwaffenchef Johm Rungswang hat den Ausbildungslehrgang angeordnet. Der Kursus und der künftige Einsatz der Offiziere sind durch den Air Navigation Act und die Bestimmungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation der UN gedeckt. Der Lehrgang beinhaltet praktische Übungen wie Fallschirmspringen und theoretische Übungen am Simulator. Die Luftwaffe begründet den Einsatz bewaffneter Air Marshals mit der Zunahme terroristischer Gewalttaten weltweit. Bisher waren nur unbewaffnete Air Marshals an Bord. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 setzen viele Länder Air Marshals ein. Der Nutzen von ihnen bleibt aber umstritten. Kritiker sähen es lieber, dass die Kontrollen am Boden so gut sind, dass Terroristen gar nicht erst an Bord kommen können. Piloten befürchten, dass im Falle einer Schießerei an Bord technische Leitungen oder die Außenhaut der Kabine so beschädigt werden können.

Thema Korruption
Im Kampf gegen die Korruption können Klagen gegen Staatsdiener ab sofort bei allen Armee-Camps eingereicht werden. Das hat Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha als Vorsitzender des Militärrats NCPO angeordnet. Armeesprecher Oberst Winthai Suwaree zufolge können Bürger in Kasernen landesweit vorstellig werden. Beschwerden und Klagen können auch per Post beim NCPO und der Armee (PO Box 444, Rajdamnoen Post Office, Bangkok 10200) und über die Hotline 1299 vorgebracht werden. Das Sekretariat des Militärrates wird die Eingänge sichten, bevor sie dem Büro des Ministerpräsidenten übergeben werden. Zudem müssen die Informationen der Bürger auf zuverlässige Beweise geprüft werden, erst dann können Staatsdiener zur Rechenschaft gezogen werden.

Unterkünfte auf Airbnb
Auf der nach wie vor illegalen Airbnb-Website für Thailand hatten im Vorjahr 55.000 Anbieter ihre Unterkünfte gelistet. Ein Plus von 150% gegenüber 2015.
982.000 Ausländer buchten nach Angaben des amerikanischen Unternehmens in 2016 im Königreich ein Haus oder ein Apartment. Gefragt waren vor allem Immobilien in Bangkok, Chiang Mai, Phuket, Koh Samui und Krabi. Mitbegründer Nathan Blecharczyk weilte jetzt in Bangkok und stellte das Airbnb-Online-Geschäftsmodell Tourismusministerin Kobkarn Wattanavrangkul vor. Als Vermittler von Unterkünften würde sein Unternehmen den Tourismus fördern, die Wirtschaft stärken und zum höheren Einkommen von Immobilienbesitzern beitragen, sagte Blecharczyk.

In der City Tempo 40
Der für die Verkehrspolitik und -planung zuständige Regierungsausschuss will die Höchstgeschwindigkeit in Städten von jetzt 80 km/h auf Tempo 40 drosseln. Derzeit gilt für Lastwagen mit Anhänger und Tuk-Tuks Tempo 45, für Lastwagen ohne Anhänger und Busse 60 km/h und für Pick-ups, Limousinen und Motorräder Tempo 80. Mit Tempo 80 in Städten steht Thailand in Asien bei der Höchstgeschwindigkeit an der Spitze. Überwiegend sind es nur 40 bis 60 km/h. Chaiwat Thongkhamkoon, Direktor des Office of Transport and Traffic Policy and Planning, favorisiert Tempo 40, wie in Japan. Er glaubt, dass es etwa ein Jahr dauern wird, bis die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit Gesetz wird.

41 Dengue-Fieber-Tote
Vom 1. Januar bis zum 16. August hat es landesweit 29.000 Dengue-Fieber-Erkrankungen mit 41 Toten gegeben.
Von den Todesopfern waren nach Angaben der Universität Mahidol 17 jünger als 15 Jahre. Wegen der anhaltend hohen Zahl von Infektionen hat der außerordentliche Prof. Tawee Chotpitayasunondh, Präsident der thailändischen Pediatric Infectious Diseases Society, die Bevölkerung aufgerufen, sich gegen eine Infektion mit dem Virus impfen zu lassen. Die Schutzimpfung sei seit dem letzten Jahr in privaten Krankenhäusern erhältlich, müsse im Abstand von 6 Monaten 3x verabreicht werden und wirke gegen alle 4 im Königreich auftretenden Viren. Die Dengue-Fieber-Welle beginnt normalerweise erst im September. Eine über sechs Jahre dauernde Studie mit 30.000 geimpften Menschen hat laut Dr. Tawee ergeben: 65% erkrankten nicht, bei 93% verlief die Infektion relativ schwach, und 80% der Erkrankten mussten nicht in ein Hospital eingewiesen werden.

Neue Visa-Gebühren
Hinweis der Deutschen Botschaft in Bangkok: Zum 01.09.2017 erhöhen sich die Gebühren für nationale Visa von 60 Euro auf 75 Euro. Die Gebühren für Verpflichtungserklärungen erhöhen sich von jetzt 25 Euro auf 29 Euro. Alle Gebühren sind bei der Antragstellung in Baht in bar zu entrichten. Quelle: Deutsch / Thailändisches Übersetzungsbüro Kiesow, Schottstädt & Phayaksris. http://www.bangkok.diplo.de


Reisetipps für Thailand

11. Platz für die THAI
Im jüngsten Skytrax-Ranking schafft es Thai Airways International (THAI) auf den 11. Platz und macht damit im Vergleich zum Vorjahr 2 Plätze gut. Skytrax zeichnet seit 1999 die Airlines aus, die bei den Kunden am besten abschneiden. In diesem Jahr beteiligten sich bei der Umfrage 19,87 Mio. Fluggäste, abgestimmt wurde in 41 Kategorien. Den 1. Platz belegte Qatar Airways und löst damit Emirates als Fluggesellschaft des Jahres ab. Qatar Airways wurde darüber hinaus für die beste Business-Class, die weltbeste First-Class-Lounge und als beste Airline im Nahen Osten ausgezeichnet. Der 2. Platz ging an Singapore Airlines, die Fluggesellschaft aus dem südostasiatischen Stadtstaat wurde weiter als beste asiatische Airline, für die weltbeste Business-Class-Bestuhlung und beste Bordverpflegung in der Premium-Economy-Class prämiert.
Den 3. Platz belegt ANA All Nippon Airways, gefolgt von Emirates, Cathay Pacific, EVA Air, Lufthansa, Etihad Airways, Hainan Airlines und Garuda Indonesia. Weitere Auszeichnungen gingen an Emirates für das beste Entertainment-System an Bord, Eva Air für die sauberste Kabine, AirAsia als beste Billigfluggesellschaft der Welt und Bangkok Airways als weltbeste Regionalfluggesellschaft. Björn Jahner

Fähre von Sattahip
Im September soll der Fährbetrieb zwischen Sattahip und Koh Chang aufgenommen werden. Das hat Generaldirektor Sornsak Saensombat von der Marinebehörde angekündigt. Die Fähre startet im Hafen Chuk Samet in Sattahip und legt am Pier Bang Bao auf der Insel Chang an. Der Fahrpreis steht noch nicht fest. Die Fähre wird von der Royal Passenger Liner eingesetzt, die den Fährbetrieb zwischen Pattaya und Hua Hin betreibt. Die Schiffsverbindung von Sattahip zur Koh Chang soll den Strassenverkehr an der Ostküste entlasten.
In der Planung ist eine Autofähre zwischen Chuk Samet und einem Pier in Pranburi in der Provinz Prachuap Khiri Khan. Die Investition in einen neuen Anleger wird rund eine Milliarde Baht betragen. Noch steht nicht fest, ob der Staat oder ein Privatunternehmen den neuen Pier errichten soll. Darüber und über den Start der Bauarbeiten wird das Verkehrsministerium entscheiden.

Neues Reise-Formular
Ab Oktober erhalten ein- und ausreisende Ausländer von der Immigration ein neues Formular "TM6". Neu ist: Künftig gibt es nur noch ein Formular, und nicht mehr für die Ein- und Ausreise getrennte Abschnitte ("departure card" und "arrival card"). Im Juli hatte Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha bei der Immigration nachgefragt, ob sie das Formular noch benötige. Ohne Formular könnte die Prozedur bei der Ein- und Ausreise vereinfacht werden, und die Warteschlangen vor den Immigrationschaltern würden kürzer werden. Doch das Ministerium für Tourismus und Sport wollte auf das Formular nicht verzichten, weil die aufgeführten Informationen für die touristische Statistik und das Marketing wichtig seien. Prayut hat seine Zustimmung gegeben, ab 1. Oktober das alte durch ein neues Formular mit Barcode für zusätzliche Infos zu ersetzen.

Tempel That Phanom
That Phanom, ein buddhistischer Tempel im laotischen Stil in der Nordostprovinz Nakhon Phanom, wurde vorläufig in die Bewerberliste für den Titel Welterbe der UNESCO aufgenommen. Herzstück des Tempels ist ein 57 Meter hoher Chedi mit goldenen Ornamenten. Unter ausländischen Touristen ist That Phanom bisher nur wenig bekannt, was sich durch die Nominierung als UNESCO-Welterbe ändern dürfte. Seit 41 Jahren prüft ein Komitee jährlich, welche Stätten neu in die Welterbe-Liste aufgenommen werden. In Frage kommen nur Bauwerke, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" aufweisen, so die UNESCO-Jury. Wat Phra That Phanom ist eine der bedeutendsten und am höchsten angesehenen buddhistischen Tempelanlagen im Isaan. In ihrem Inneren soll sich eine Reliquie Buddhas (ein Schlüsselbein) befinden.

Tempel der Morgenröte
Die im Jahr 2013 begonnenen umfangreichen Restaurierungsarbeiten am Wat Arun werden im August abgeschlossen.
Anschließend wird das Fine Arts Department am Tempel der Morgenröte dekorative Lichter anbringen. Ab September soll das Wahrzeichen Bangkoks am Fluss Chao Phraya, ein populäres Touristenziel, in seinem alten, angestrahlten Glanz erscheinen. Wat Arun entstand in der Ayutthaya-Periode (1351 bis 1767). Seine ursprüngliche Bezeichnung war Wat Makok. Später benannte König Taksin ihn in Wat Chaeng um, als er 1767 Thonburi zu seiner Hauptstadt machte. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Tempel mehrfach renoviert und der Stupa erhöht. Unter König Rama IV. erhielt das geschichtsträchtige Bauwerk den heutigen Namen Wat Arun Ratchawararam. Das Kulturministerium plant für den Zeitraum vom 27. Dezember bis 5. Januar zu Ehren von König Taksin am Wat Arun verschiedene festliche Veranstaltungen als Start in das Tourismusjahr 2018. Am 28. Dezember jährt sich der Tag, an dem Taksin der Große den Thron bestieg (1767). Vorgesehen sind zum Jahresende eine Licht- und Tonshow, kulturelle Darbietungen, die Präsentation der Königlichen-Barken-Prozession, Schattenspielfiguren (Nang Yai), Tam-boon-Zeremonien, ein traditioneller Thaimarkt, eine Ausstellung zu "250 Jahre aus der Geschichte Thonburis" sowie ein Fotowettbewerb "Wat Arun vom Beginn bis heute".

Die Flottenparade
Die Vorbereitungen zur "ASEAN International Fleet Reviews 2017", die zum 50-jährigen Jubiläum des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) am Hafen und Strand in Pattaya vom 13. bis zum 22. November veranstaltet wird, laufen auf Hochtouren. An der militärischen Flottenparade werden 40 Kriegsschiffe aus den ASEAN-Mitgliedsstaaten teilnehmen. Auch kulturell wird einiges geboten. So wird am 16. November ein Musikfestival veranstaltet. Live auf der Bühne stehen u.a. K.U. Winds mit Orchester, die Takeshi Band, NYJO und Jame Flynn, Koh Mr. Saxman und das SOS-Orchester, die ASEAN All Stars und Parkinson. Björn Jahner

U-Tapao: neues Terminal
Das neue Terminal auf Pattayas Flughafen U-Tapao in Rayong wird erst Ende 2017 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Obwohl das Terminal seit Monaten bereits genutzt wird, sind die Arbeiten für die Erweiterung des internationalen Airports noch nicht abgeschlossen. So fehlen 2 Fluggastbrücken, und die gläserne Abtrennung im Terminal für Inlandsfluggäste und internationale Passagier entspricht nicht den Sicherheitsvorschriften. Die Eröffnung des neuen Terminals ist bereits mehrfach verschoben worden. Die Marine will es erst freigeben, wenn alle Tests problemlos verlaufen. In die Erweiterung des Flughafens investiert die Marine 1,7 Milliarden Baht. Die 20.000 qm große Abflug- und Ankunftshalle kann im Jahr 3 Mio. Passagiere bewältigen, gegenüber derzeit 870.000 im alten Terminal.

Dengue-Infektionen
Das Gesundheitsamt Chiang Mai warnt vor einem Anstieg der Denguefieber-Erkrankungen. Insgesamt infizierten sich in den letzten Wochen 476 Menschen mit der Viruskrankheit, 100 Fälle wurden im Stadtgebiet verzeichnet. Die meisten Erkrankten waren im Alter zwischen 15 und 24. Übertragen wird das Virus durch die Aedes-Mücke. Das klassische Dengue-Fieber zeichnet sich aus durch hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlag. Das Fieber beginnt 3 bis 14 Tage nach der Infektion. Da die Mücken tagaktiv sind, kann man sich nur beschränkt durch Bettnetze schützen, die z.B. gegen Malaria wirkungsvoll sind. Mückenabweisende Sprays mit einem hohen DEET-Gehalt können das Risiko eines Stiches weiterhin vermindern. Björn Jahner

THAI in roten Zahlen
Im 2. Quartal hat Thai Airways International (THAI) einen Nettoverlust von 5,2 Milliarden Baht eingeflogen, gegenüber 2,9 Milliarden Baht im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für die tief roten Zahlen ist vor allem der Geldwechsel verantwortlich. Die wieder erstarkte Baht-Währung machte der Staatslinie zu schaffen. Sie meldet beim Geldwechsel ein Minus von 2,4 Milliarden Baht. Für das 1. Halbjahr ergibt sich ein Nettoverlust von 2 Milliarden Baht, gegenüber einem Gewinn von 3 Milliarden Baht im Halbjahr 2016. Die Einnahmen beliefen sich von Januar bis Ende Juni auf 45,2 Milliarden Baht (+ 9,6%). THAI transportierte im 2. Quartal 5,87 Mio. Passagiere (+ 14,9%) bei einer Sitzplatzauslastung von 78,5% (69%). Bis Ende 2017 wird die Fluggesellschaft mit 3 Airbus A 350-900XWBs und 2 Boeing B 787-9s 5 neue Maschinen in den Dienst stellen und 2 Airbus A330-300s stilllegen.

Passkontroll-Automaten
Für die langen Wartezeiten einreisender Passagiere vor den Immigration-Schaltern auf den beiden Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang ist nicht alleine die unterbesetzte Immigration-Behörde verantwortlich. Ebenso sind es Mängel in der Infrastruktur. Die Airports sind stark überlaufen, die Infrastruktur hat mit dem Passagierzuwachs nicht Schritt gehalten. Suvarnabhumi ist für 45 Mio. Fluggäste im Jahr ausgelegt worden, inzwischen sind es bereits 55 Mio. Die Zahl der Immigration-Schalter hat sich nicht erhöht. Fazit: Selbst wenn alle Schalter besetzt sind, wird es bei der zeitgleichen Ankunft mehrerer Flugzeuge zu langen Warteschlangen kommen. Ein Verzicht auf die Ein- und Ausreisekarte "TM6" würde die Wartezeiten nur unmerklich verkürzen. Das Passkontrollverfahren beschleunigen könnten allemal Automaten. Reisende stecken ihren Pass in einen Scanner, so werden die Daten der Passagiere aufgenommen und mit dem Netzwerk der Immigration verglichen. Es wäre ein Schritt in Richtung Modernisierung, zu Thailand 4.0, das Premier Prayut Chan-o-cha ständig fordert. Solche Passautomaten gibt es bereits auf den Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang. Aber nur für Thais. Louis Moser, der Vorsitzenden des Airline Operation Commitee (AOC) auf Suvarnabhumi mit 80 internationalen Fluggesellschaften, zufolge ist die Hälfte der Automaten ständig außer Betrieb. Sie würden nicht fachgerecht gewartet. Vor Wochen hatte der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) Reisepassautomaten auch für Ausländer angekündigt. Erst für Fluggäste aus Hongkong und Singapur, später für Passagiere aus Europa. Sie sollten schnell in ausreichender Zahl installiert werden, auch wenn sie nur von Ausländern genutzt werden können, die bei der Ankunft kein Visum benötigen.

Plan für Korat Airport
Das Department of Airports (DoA) plant, den Flughafen in Nakhon Ratchasima (Korat) wieder für kommerzielle Flüge freizugeben. Gemäß DoA-Generaldirektor Darun Saengchai, wird die Wiedereröffnung des Airports von vielen Akteuren befürwortet, so von der Handelskammer Nakhon Ratchasima, dem Thailändischen Industrieverband, dem Ortsverband Nakhon Ratchasima und der Provinzverwaltung. Wenn der Plan von der Regierung genehmigt wird, könnten ab dem Flughafen inländische Verbindungen durchgeführt werden, im Gespräch sind Flüge nach Chiang Mai und Phuket. Der Nakhon Ratchasima Airport befindet sich ca. 30 Kilometer außerhalb der Provinzhauptstadt im Distrikt Chalerm Phrakiat und wurde 1997 eröffnet. Er verfügt über eine Start- und Landebahn mit einer Länge von 2.100 Metern und ein 5.500 Quadratmeter großes Terminal, in dem 300 Passagiere pro Stunde abgefertigt werden können. In den ersten Betriebsjahren wurde der Flughafen von Thai Airways International (THAI), Air Andaman und Kan Airlines angesteuert, der kommerzielle Flugbetrieb wurde jedoch wegen hoher finanzieller Verluste eingestellt. Seither wurde er nur noch von Charterairlines angeflogen sowie von Maschinen des Bangkok Aviation Centre, Thailands erster privater Flugschule. Björn Jahner


Solche Sachen...

Taxifahrer masturbierte
Mit einem Bußgeld von 3.000 Baht kam ein Taxifahrer in Bangkok davon, der vor seinem im Fond sitzenden weiblichen Fahrgast masturbiert hatte. Den Führerschein konnte ihm die Straßenverkehrsbehörde nicht abnehmen. Den hatte der Mann bereits im März 2015 abgeben müssen. Eine Stewardess hatte das Taxi am Trainingszentrum der Thai Airways International (THAI) in Lak Si mit dem Ziel Viphawadee Soi 60 bestiegen. Unterwegs richtete der Fahrer seinen Innenspiegel auf seinen Fahrgast aus und begann zu masturbieren. Als das Ziel der Fahrt erreicht war, konfrontierte die Frau den Thai mit seinem unangemessenen Benehmen. Antwort des Taxifahrer: "Ich möchte es noch einmal machen." Er hatte seine Fahrlizenz für den öffentlichen Personenverkehr vor zwei Jahren abgeben müssen, wegen unpassenden Benehmens, berichtet "Daily News" weiter. Jetzt setzte es 2.000 Baht wegen Fahrens ohne gültige Lizenz und 1.000 Baht wegen des unschicklichen Verhaltens gegenüber der THAI-Mitarbeiterin.

Todesdrohung
Ein ehemaliger Muay-Thai-Champion bedrohte in Pattaya einen Briten mehrfach mit dem Tod, weil dieser von ihm keine kopierte Uhr kaufen wollte. Der 35 Jahre alte Thai, Muay-Thai-Meister des TV-Kanals 7 im Jahr 1994, hatte bereits eine Gefängnisstrafe abgesessen, weil er in 2015 einen Russen mit einem Messer niedergestochen hatte. Das Motiv: Auch der Russe hatte von ihm keine Uhr erwerben wollen. Die Polizei verhaftete den Thai, nachdem der Brite auf der Wache eine Anzeige erstattet hatte. Der 52-Jährige betreibt in Pattaya einen Sandwich-Shop mit mehreren thailändischen Mitarbeitern. Als der Uhrenverkäufer dem Briten eine Imitation anbot, verneinte dieser und schickte den Thai aus dem Geschäft. Daraufhin stritt sich der verärgerte Händler mit dem Geschäftsinhaber.
Als der Laden nachts geschlossen werden sollte, stand der Thai plötzlich vor der Tür und rief dem Briten zu, er werde ihn töten. Diese Drohung wiederholte der Uhrenverkäufer am Folgetag. Da reichte es dem Briten, er ging zur Polizei. Denn er befürchtete, dass seine Mitarbeiter die Arbeit verweigern würden - wegen der Todesdrohungen.

Sturz in 7-Eleven-Shop
Eine Russin stürzte morgens gegen 3 Uhr in Pattaya aus dem 4. Geschoss eines Apartmentgebäudes, durchschlug das Dach eines 7-Eleven-Minimarktes und fiel dem Verkäufer fast vor die Füsse. Die 37 Jahre alte Frau wurde von Sanitätern der Stiftung Sawang Boriboon an der Soi Pattaya Park behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Ehemann musste zur Vernehmung mit auf die Polizeiwache. Zeugen sagten aus, vor dem Sturz sei es zwischen dem Ehepaar zu einem heftigen Streit gekommen. Die Polizei untersucht, ob es sich um einen Unfall handelte.

Schweizer überfallen
Ein Schweizer und seine Frau sind in Pattaya das Opfer eines Raubüberfalls geworden. Das Paar war nachmittags auf seinem Motorrad unterwegs, um Straßenhunde zu füttern. Als sie sich auf den Heimweg zur ihrer Unterkunft hinter dem Mind Premier Suites Hotel in Zentralpattaya machten, näherte sich ihnen ein behelmter Mann auf einem Motorrad. Er griff nach der Tasche der 38 Jahre alten Thai und flüchtete.
Beim Raub stürzte das Motorrad des Schweizers zu Boden, sowohl der 66-jährige Mann als auch seine Begleitung erlitten leichte Verletzungen. In der gestohlenen Tasche befanden sich zwei iPhones, ein Ring im Wert von einem halben Baht Gold (etwa 10.000 Baht) und 10.000 Baht bar. Die "Thai Rath" berichtet weiter, die Polizei sei zuversichtlich, den etwa 20 bis 25 Jahre alten Räuber über die Auswertung von Überwachungskameras festzunehmen.

Eine kopflose Leiche
In einem Waldgebiet außerhalb des Touristenzentrums Pattaya haben Anwohner eine kopflose Leiche gefunden. Der Körper des Thais in den 20er Jahren wies mehrere Tätowierungen auf und lag in einem Gebüsch, daneben der Kopf. Bekleidet war die Leiche mit Jeans und einem Hemd. Die Polizei fand einen Schlüssel, offenbar für ein Motorrad, und ein Ladegerät für ein Handy. Keiner der Anwohner konnte die Leiche identifizieren. Sie befand sich bereits im Zustand der Verwesung, berichtet "Pattaya One" weiter. Der Tod muss vor vier bis fünf Tagen eingetreten sein, glaubt die Polizei. Die Leiche wurde zur Obduktion in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem abscheulichen Verbrechen aufgenommen.

Dealer erhängte sich
Ein wegen Drogenstraftaten in den USA gesuchter Kanadier hat sich im Untersuchungsgefängnis der Polizei in Bangkok erhängt. Der 26-Jährige war am 5. Juli im Osten der Hauptstadt festgenommen worden. Der thailändischen Polizei lag ein Haftbefehl aus Amerika vor. Der Kanadier soll im länderübergreifenden Drogenhandel involviert gewesen sein und sich nach Thailand abgesetzt haben. Er wartete bei der Polizei auf seine Auslieferung. Sommai Kongwisaisuk, Chef des Anti-Narcotics Bureau, zufolge kontrollierte gegen 7 Uhr ein Wachmann die Zelle des Kanadiers. Dieser hatte sich mit einem Handtuch an der Zellentür erhängt.

100-Dollar-Blüten
In einer Wechselstube an der Patak Road in Rawai/Phuket nahm die Polizei einen Usbeken im Besitz von gefälschten 100-Dollar-Scheinen fest. Der 27-Jährige wollte neun 100-Dollar-Noten in Baht umtauschen. Der Inhaberin der Wechselstube kam die Höhe des Betrags ungewöhnlich vor. Sie kontrollierte die Scheine eingehend und stellte fest: Es waren Blüten. Die Polizei wurde alarmiert und verhaftete den Ausländer. Er war im Besitz von 17 100-Dollar-Noten und zwei Belegen über eingetauschtes Geld in der Filiale Cheng Talaya der Bangkok Bank. Bankmitarbeiter checkten die 17 Dollarscheine mit dem Ergebnis, 9 waren gefälscht, 8 waren echt. Der Ausländer war aus Malaysia zu einem 15-tägigen Urlaub nach Phuket gekommen und hatte seine Dollarscheine bei der Bangkok Bank umtauschen wollen. Doch die Bank will nicht ausreichend Baht für seine 100-Dollar-Scheine vorrätig gehabt haben. Offenbar habe man ihm gefälschte Scheine zurückgegeben, beteuerte der Usbeke.

Schwede aus 8. Stock
Ein 30 Jahre alter Schwede stürzte aus dem 8. Geschoss eines Condos vom Balkon in die Tiefe, durchschlug das Dach eines Nachbarhauses und lag tot in einem unbenutzten Zimmer. Die Bewohner des zweistöckigen Gebäudes wachten gegen 3 Uhr durch den Lärm auf. Sie dachten zuerst, ein Auto wäre gegen das Haus geprallt. Dann entdeckten sie den Mann und das große Loch im Dach. Die Polizei fand in dem Apartment des Schweden Medikamente gegen mentale Störungen, aber keinen Hinweis auf einen Kampf. Die Ermittler wissen noch nicht, ob es sich um einen Unfall oder Suizid handelt. Der Ausländer hatte in dem Silk Sanampao Condominium im Bezirk Phaya Thai gelebt.

Thai mit Penisringen
Ein 33 Jahre alter Thai schmückte seinen Penis mit Ringen aus Metall, bekam starke Schmerzen und suchte Hilfe im Pattaya City Hospital. Offenbar ging sein Experiment mit Penisringen daneben. Das Organ schwoll stark an, der Mann konnte die Ringe nicht mehr abziehen. Die Ärzte im Krankenhaus versuchten ebenfalls vergeblich, die Ringe zu entfernen. Sie wussten sich keinen anderen Rat, als den Rettungsdienst Sawang Boriboon Foundation zu alarmieren. Die Experten verwendeten ein kleines Stück Blech, um den Penis abzuschirmen. Dann wurden die Ringe mit einem Schneidwerkzeug entfernt. Der Patient konnte erleichtert ob der erfolgreich verlaufenden Operation wieder nach Hause gehen.

Ein falscher Taxifahrer
hat eine chinesische Urlauberin in der Nähe des Kanchanapisek Expressways in Bangkok vergewaltig und beraubt.
Nach Angaben der Polizei in Kanna Yao war das Kennzeichen des Taxis gefälscht. Die 42 Jahre alte Touristin hatte das Taxi nachts an der Nawamin Road Soi 103 angehalten und sich neben den Fahrer gesetzt. Der Mann sollte sie zur Soi Nuanchan 32 bringen. Am Kanchanapisek Expressway bedrohte der 32-Jährige die Urlauberin mit einem Messer und nahm ihr Handy und 2.000 Baht an sich. Dann lenkte er den Wagen zu einem verlassenen Bereich und vergewaltigte sie. Später ließ er die Chinesin frei und flüchtete.

Plastiktüte über Kopf
Ein älterer Brite ist in seinem Apartment im Chuanchom Mansion an der Soi Ratchadapisek in Bangkok tot aufgefunden worden. Die Polizei alarmiert worden, weil das Zimmermädchen im 8. Stock vor verschlossener Tür stand und aus dem Raum ein intensiver Gestank kam. Die Beamten fanden den Ausländer mit dem Gesicht nach unten auf dem Bett. Über seinen Kopf war ein Plastikbeutel gestülpt worden, ein Schlauch führte zu einem Stickstofftank. Da im Zimmer keine Anzeichen eines Kampfes oder eines Raubs zu entdecken waren, geht die Polizei von Suizid aus. Der Brite lebte seit 10 Jahren in Thailand und hatte in der Computerbranche gearbeitet. Dem Management des Apartmenthauses hatte er vor Kurzem gesagt, er wolle sterben. Sein Hab und Gut sollte seiner Frau übergeben werden, einer 58 Jahre alten Frau aus Phetchabun. Später rückte er von dieser Bitte ab mit der Begründung, er habe sich von der Thai getrennt. Laut den Mitarbeitern des Chuanchom Mansion suchte die Frau ihn aber weiter auf. Die Polizei hat die Leiche dem Police Hospital für die Obduktion übergeben.

91-Jährige hat studiert
Für Großmutter Kim-lun Jinakul geht ein Traum in Erfüllung. Die 91-Jährige hat aus den Händen Seiner Majestät König Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun das Bachelorabschlusszertifikat des Studiengangs Humanökologie an der Sukhothai Thammathirat Open University (STOU) entgegengenommen. Begleitet von mehreren Familienmitgliedern wird die Frau von ihrem Wohnsitz Phayao nach Sukhothai zur Graduiertenfeier fahren. Schon als Kind, sagte Kim-lun zu "Thai PBS", habe sie von der Chance geträumt, ausreichend und nach ihrem Willen zu lernen. Aber erst im Jahr 1998 konnte sie sich an der STOU bewerben. Sie musste ihr Studium schon bald unterbrechen, aus familiären Gründen. Erst 2011 wurde sie von der STOU wieder aufgenommen.
In den folgenden Jahren büffelte die Seniorin und beendete jetzt ihr Studium erfolgreich. Der außerordentliche Prof. Rutchaneekorn Chotchaisathit, Leiter des Studiengangs Humanökologie, berichtet, ältere Frauen und Männer seien an der Uni willkommen. Nach der Registrierung würden ihnen die Studienbücher nach Hause geliefert. Zudem würde die Uni über TV und Radio Lehrstoff vermitteln. An der Sukhothai Thammathirat Open University (STOU) sind 199 Frauen und Männer über 60 eingeschrieben.

Taxifahrer schlägt zu
Die Polizei hat einen Taxifahrer vorübergehend festgesetzt, weil er einen Ausländer in Pattaya bewusstlos geschlagen hatte. Dies ereignete sich kurz vor Mitternacht vor dem Hotel White Rose an der Second Road. Während der Taxifahrer auf die Polizei wartete, lag der 40 Jahre alte Ausländer am Boden. Passanten halfen ihm und legten den Mann auf den Gehweg. Anschließend brachten Sanitäter ihn in ein Krankenhaus. Der 46-jährige Taxifahrer sagte aus, der Fremde sei vom Bürgersteig auf die Fahrbahn getreten, habe sein Fahrzeug blockiert und auf das Taxi eingeschlagen. Daraufhin sei er ausgestiegen und habe den Ausländer zur Rede gestellt. Dieser habe ihn an den Kragen gepackt, und er habe auf den Mann eingeschlagen. Bevor die Polizei gegen den Taxifahrer eine Anklage vorbereitet, will sie den Ausländer im Krankenhaus vernehmen. Zudem wollen die Beamten Überwachungskameras auswerten.

Gefilmt auf der Toilette
Prügel bezog ein 21 Jahre alter Mann, weil auf der Damentoilette einer Tankstelle in Sattahip ein Video von einer Frau gemacht hatte. Als die Polizei kurz nach Mitternacht an der Tankstelle eintraf, war der Übeltäter von mehreren Menschen umringt. Sein Gesicht sah reichlich lädiert aus. Mehrere Personen hatten auf den Mann eingeschlagen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Er hatte sich auf der Damentoilette in einer Kabine eingeschlossen und gewartet, bis eine Frau eine angrenzende Kabine betrat. Dann machte er von ihr ein Video. Die Frau bemerkte den Mann und schrie laut um Hilfe. Er will seine Videos an einen Agenten in Bangkok für jeweils 5.000 Baht verkauft haben. Die Polizei nahm ihn fest.

Minderjährige angeboten
Die Besitzerin eines Massagesalons wurde verhaftet, weil sie in Pattaya minderjährige Mädchen für Sex anbot.
Hinter dem "Miss Massage"-Salon an der Soi Pattaya 13/2 verbarg sich ein Bordell. Die 32 Jahre alte Besitzerin bot ihren Kunden unterschiedliche "Pakete" je nach Wunsch an. Bei einer verdeckten Operation gab sich ein Polizist in Zivil als Kunde aus. Die Thai fragte nach seinen Wünschen und stellte ihm ein 17-jähriges Mädchen für sexuelle Dienste vor. Diese sollten 1.500 Baht kosten. Dann stürzten Polizisten in das Massagegeschäft und nahmen die Besitzerin fest. Angetroffen wurde ein weiteres erst 17 Jahre altes Mädchen. Die Frau wird sich wegen Menschenhandels und dem Verkauf von Minderjährigen für Sex zu verantworten haben.

Fetter Drogen-Fund
Polizei und Beamte der amerikanischen Drogenbehörde haben bei zwei Männern aus Malaysia 200 Kilogramm der Droge "Ice" beschlagnahmt. Die Sicherheitskräfte hatten einen Tipp erhalten, dass ein malaysisches Netzwerk Rauschgift in die Provinz Songkhla schmuggeln wollte. Die Beamten beobachteten zwei Wochen lang ein Apartment im Bezirk Sadao und errichteten auf der Straße in Klong Ngae einen Checkpoint. Die Polizei stoppte den Wagen mit den 2 Männern im Alter von 35 und 49 Jahren. Die Schmuggler versuchten in einem Wald zu entkommen, wurden aber verhaftet. In 200 1 Kg schweren chinesischen Teebeuteln war "Ice" versteckt.

Einen Hund gegrillt
Die Polizei hat noch keine Anklage gegen vier Bauarbeiter aus Myanmar erhoben, die auf einem provisorischen Grill in Hat Yai einen Hund für ein Mahl zubereitet hatten. Laut Oberst Kittichai Sangkhathaworn von der Polizei in Hat Yai hat bisher auf seiner Wache niemand Beschwerde eingereicht. Wer einen Hund töte, müsse für seine grausame Tat mit einer Haft bis zu zwei Jahren und einem Bußgeld bis zu 40.000 Baht rechnen. Eine Hundeliebhaberin will die Wanderarbeiter angezeigt haben. Sie hatte gesehen, wie die vier Männer in der Nähe des Wat Pradittharam ein zwei Jahre altes weibliches Tier über einem Feuer brieten. Die Frau alarmierte Nachbarn und eine lokale Tierrettung. "Es ist so grausam. Wie können sie das Tier verschlingen?", zitiert "Khao Sod" die 60-Jährige. "Haben sie nicht Geld, um Schweinefleisch zu kaufen? Ich würde ihnen Geld geben, um Schweinefleisch zu kaufen, anstatt Hunde zu töten." Die Frau füttert täglich die Straßenhunde rund um den Tempel. Dabei habe sie gesehen, wie die Wanderarbeiter den Hund enthäuteten und später grillten.



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