FARANG-Ausgabe 11 - 2015

Selbständig in Thailand
Die Cebu Pacific
Loy Kratong Fest
Good Shot Bar in Udon
Edds Kolumne
RA Bümlein informiert:
Neues Erbrecht, Teil 2
Franky war in Laos:
Aus seinem neuen Buch
Ching Chong schreibt
Siam-Info.de:
Haus bauen in Thailand (1)
Der neue Botschafter
Solar Haus in Chiang Mai
massageTEMPEL Gärtringen
3 Jahre New Butterfly
Ao Thai Resort Songkhla
News von TAT
News aus Thailand
Solche Sachen
Thailand aktuell
Kinderheim Hua Hin
Hygiene in Thaimassagen
Aus den Wats


Vorgestellt: Die Cebu Pacific


Sa & Bernd vom Reisebüro TAF - Thai Asien Flugreisen in Berlin, Kantstraße 59, (siehe Anzeige auf der Rückseite) stellen in dieser Ausgabe die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific vor.

Cebu Pacific (Airline Code 5J) wurde im März 1996 gegründet und ist eine philippinische Billigfluggesellschaft mit Sitz in Manila und Basis auf dem Flughafen Mactan-Cebu. Ihr Werbespruch lautet: "Why everyone flies". Cebu Pacific ist ein Punkt-zu-Punkt-Carrier, das heißt, es werden seitens der Fluggesellschaft keine verknüpften Umsteigeverbindungen innerhalb des Liniennetzes oder mit anderen Airlines angeboten und der Fluggast und das Gepäck muss immer nach jedem Flug ausgecheckt und wieder neu eingecheckt werden.


Mit Stand Sommer 2015 besteht die Flotte der Cebu Pacific aus 55 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von ca. 4 Jahren. Betrieben oder neu bestellt sind Airbus A319, A320, A321neo, A330 und ATR 72. Auf der Pariser Flugausstellung im Juni 2015 orderte Cebu Pacific 16 neue ATR 72-600s Turboprops für die Kurzstrecken. Mit Inbetriebnahme ihrer neuen Airbus A330 bedient Cebu Pacific nun auch Langstreckenziele. Keine andere Fluggesellschaft auf der Welt steckt in einen zweistrahligen Langstreckenjet vom Typ Airbus A330-300 jedoch mehr Passagiere. Der Sitzabstand der insgesamt rekordverdächtigen 436 Sitze(!) beträgt statt der von Airbus empfohlenen 83 Zentimeter, dort nur extreme 76 cm Fußraum. In der Sitz Konfiguration sind außerdem statt der üblichen acht Sitze nebeneinander, in 2-4-2 Sitzanordnung, im Cebu Pacific A330 neun Sitze, also einer mehr in 3-3-3 Sitzen pro Reihe. Schmaler und enger geht es nicht. Ein Vergleich: Bei Lufthansa sind im Airbus A330-300 nur 221 Menschen, also 215 Passagiere weniger.


Anfangs flog Cebu Pacific hauptsächlich auf nationalen Verbindungen innerhalb der Philippinen, nach und nach kamen auch internationale Ziele im südostasiatischen Raum hinzu. Heute sind das u.a. Bangkok, Singapur, Jakarta, Bali, Kuala Lumpur, Siem Reap, Saigon, Hanoi, Macau, Hongkong, Peking, Taipeh, um nur einige zu erwähnen. Im Zuge der 100%igen Übernahme des Konkurrenten Tigerair Philippines wurde auch eine Optimierung und Kooperation mit Tigerair Singapur vereinbart. Aus "Tigerair Philippines" wurde nun die Tochtergesellschaft "Cebgo".


Besonders günstige Ticketpreise gibt es für Passagiere, die nur Handgepäck mit sich führen, darüber hinaus gibt es dann die für Low Cost Airlines üblichen Zu- und Aufschläge für alles weitere.


Anfangs für Pünktlichkeit der Flüge gelobt, ist Cebu Pacific heute eher für Verspätungen und Annullierungen von Flügen bekannt. Mit weiter geplanter Flottenvergrößerung möchte Cebu Pacific wachsen und im südostasiatischen Raum Fluggesellschaften wie Tiger Airways Singapur, AirAsia und anderen Konkurrenz machen. Cebu Pacific war, wie auch alle anderen Fluggesellschaften der Philippinen, auf der schwarzen Liste der Europäischen Union, ein Flugbetrieb in der EU somit untersagt. Inzwischen wurde aufgrund der Verbesserung der philippinischen Luftsicherheitsaufsicht und weiterer Maßnahmen das Flugverbot für die Philippine Airlines und auch Cebu Pacific aufgehoben und beide Airlines von der schwarzen Liste der Europäischen Kommission entfernt. Für alle anderen philippinischen Fluggesellschaften bleibt das Flugverbot innerhalb der EU jedoch weiterhin bestehen.


FAZIT: Direkte Flüge sind von Bangkok nach Manila und zurück möglich. Die früher angebotene direkte Verbindung nach Clarks (Angeles-City) wurde bereits vor einiger Zeit eingestellt (Stand Sommer 15). Wer Einzelheiten zu den Flugzielen und -verbindungen, sowie Tages- und Zusatzpreisen benötigt und Flüge buchen will, der kann dies auf der englischsprachigen Website oder einfach und sicher im spezialisierten Reisebüro Ihrer Wahl tun. Bernd Kamjunke




Informationen der Rechtsanwaltskanzlei Bümlein

RA Buemlein Team 2016

Rechtsanwältin Nadejda G. Bümlein, Phaichit ( Daggy ) Phaso, Rechtsanwältin Nicole Rinau

Revolutionäre Änderung im Erbrecht - Die neue europäische Erbrechtsverordnung (Teil 2)

Im letzten FARANG haben wir Ihnen als Leser einen ersten Einblick in den Anwendungsbereich der neuen Europäischen Erbrechtsverordnung verschafft. Man muss sich nun vorstellen, dass diese Verordnung in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union angewendet werden soll. Wie immer bei solchen grenzüberschreitenden Vertragswerken, kann es hier erhebliche Auslegungs- und Anwendungsschwierigkeiten geben. Dies fängt bereits bei der Übersetzung einzelner Begriffe an, welche dann aber auch noch unterschiedliche Bedeutung haben können. Wichtig ist also zu verstehen, dass Begriffe in der neuen Erbrechtsverordnung, die wir bisher im deutschen Erbrecht gekannt haben und welche als solche übersetzt werden, inhaltlich voneinander abweichen können.

In der neuen Erbrechtsverordnung selbst ist eine Vielzahl von zentralen Erbrechtsbegriffen legaldefiniert. Dies heißt, dass sich die Definitionen der Begriffe direkt aus der Verordnung erschließen. Wie gesagt ist hier Vorsicht geboten, denn die Begriffe der Verordnung sind nicht zwingend gleichbedeutend mit den Begriffen, welche wir im deutschen Erbrecht bisher kannten.

Die europäische Erbrechtsverordnung definiert in Art. 3 Absatz 1 d) als Verfügung von Todes wegen das Testament, das gemeinschaftliche Testament und den Erbvertrag. Hiermit sind jedoch andere Inhalte verbunden, als in denselben Begriffen im Bürgerlichen Gesetzbuch.

Testament: Mit Testament ist das sogenannte Einzeltestament gemeint. Es handelt sich um eine einseitige Verfügung von Todes wegen, die frei widerruflich ist. Die Form des Testaments richtet sich weiterhin nach den innerstaatlichen Vorschriften. Nach deutschen Vorschriften ist hier das sogenannte öffentliche Testament beim Notar möglich oder das eigenhändige Testament. Das letztere muss Ort und Datum enthalten, sowie möglichst vollständig samt Unterschrift handgeschrieben sein, damit es im Erbfall keine Zweifel an der Identität des Verfassers gibt. Änderung und Widerruf des Testaments richten sich für Todesfälle seit dem 17. August 2015 nach dem nunmehr geltenden Recht. Hat der Testamentsverfasser ein anderes Recht gewählt (zum Beispiel das thailändische Recht), so richten sich hiernach auch Änderung und Widerruf.

Erbvertrag: Ein Erbvertrag ist nach der neuen Erbrechtsverordnung eine Vereinbarung einschließlich einer Vereinbarung aufgrund gegenseitiger Testamente, die mit oder ohne Gegenleistung Rechte am künftigen Nachlass oder künftigen Nachlässen einer oder mehrerer in dieser Vereinbarung bezeichneten Personen begründet, ändert oder entzieht. Damit ist der europäische Erbvertragsbegriff weiter als der deutsche, er muss aber keine vertragsmäßig bindende Verfügung enthalten. Art. 25 der Europäischen Erbrechtsverordnung regelt sodann als Sondervorschrift das für die Zulässigkeit und die materielle Wirksamkeit sowie die Bindungswirkung eines Erbvertrages anzuwendende Recht.

Gemeinschaftliches Testament: Der europäische Begriff des gemeinschaftlichen Testaments ist anders als im deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch nicht nur auf Ehegatten und eingetragene Lebenspartner beschränkt. Vielmehr handelt es sich um ein von zwei oder mehr Personen in einer einzigen Urkunde errichtetes Testament. Als Unterscheidung zum europäischen Erbvertrag fallen aber nur gemeinschaftliche Testamente ohne Bindungswirkung unter dem Begriff des gemeinschaftlichen Testaments. Gemeinschaftliche Testamente mit Bindungswirkung sind Erbverträge. Bedeutend ist dies vor allen Dingen, da beim gemeinschaftlichen Testament die Möglichkeit einer beschränkten Rechtswahl umstritten ist.

Im nächsten FARANG - Teil 3 der Serie: Internationale Zuständigkeit in Erbsachen. Rechtsanwältin Nicole Rinau, Fachanwältin für Sozialrecht


Udon News:

Die Good Shot Bar in Udon Thani

Eine einzigartige Atmosphäre wird den Besuchern der Good Shot Bar im Vergnügungscenter Nutty Park in Udon Thani geboten. Aufgeteilt in drei Zonen bietet die Bar einen klimatisierten VIP-Bereich mit Gallerie und einer Auswahl von guten Weinen, einen Sportbereich mit hochqualitativen Pool Billardtischen und einen Garten zum Relaxen.

Geleitet wird die Good Shot Bar von Frau Chanidapa Tomtong, die zusammen mit ihren freundlichen Angestellten dafür garantiert, dass sich die Gäste der Bar rundherum wohl fühlen. Zur Unterhaltung dient auch die abwechslungsreiche Musik und wer Internet nutzen möchte, der bekommt kostenlosen Zugang.

Vier Fernsehgeräte zeigen die aktuellsten Sportereignisse und so kann der Gast bei kühlem Bier, einem feinen Cocktail, einem Glas Wein oder einem Erfrischungsgetränk, umgeben von attraktiven Mädchen, seine Zeit in der Good Shot Bar ausgiebig genießen.

Good Shot Bar
309/13-15 Nutty Park Prajak Rd.
T. Mak Kaeng A. Muang
Udon Thani 41000 Thailand
Telefon: +66(0)81 873 4948
Öffnungszeiten: 14.00 - 24.00 Uhr


Leseprobe:

Farang und Lotusblüten / Mit dem Rucksack durch die Mekongregion

Liebe Leser,
wenn diese Leseprobe erscheint bin ich mit meiner Familie in Thailand. Dieses Mal fliegen wir mit Etihad Airways.

Die erste Nacht verbringen wir wieder im Nasa Vegas Hotel in Bangkok und fahren dann mit einem Leihwagen in den Isaan. Auf diesem Weg wollen wir im Chatuchak-Markt vorbeischauen, Geld tauschen (der Umtauschkurs war dort immer recht günstig) und Kleidungsstücke für die Thaimassage kaufen. Hoffentlich kommen wir gut weiter. Es soll heftige Regenfälle gegeben haben. Für einige Tage werden wir dann ans Meer nach Laem Mae Phim in der Provinz Rayong reisen. Ich bin mal gespannt ob es auch dort Probleme mit Würfelquallen gibt und dann wollen wir auch noch nach Udon Thani. Berichte mit vielen Fotos werden folgen. Ostern verbringen wir noch ein Mal in Thailand. Dann fliegen wir mit Air China.

Aber erst einmal ist hier eine weitere Leseprobe. Was bereits geschah:

Der Weltenbummler Fredy reiste weiter nach Burma. Er war auf der Suche nach weiteren Abenteuern. In Burma hatte er Schreckliches erlebt. Er sah wie Kinder, die nach Thailand verscherbelt werden sollten, in Bordellen eingepfercht wurden. Das Militär, welches überall präsent war duldete das anscheinend. Fredy wollte nur noch raus aus diesem Land. Sein nächstes Ziel sollte Laos sei. Dazu musste er aber erst ein Mal zurück nach Thailand.

Auf öffentlichen Plätzen wird in Thailand morgens um acht Uhr die Nationalhymne über Lautsprecher übertragen. Alle Menschen halten in ihrem Tun inne und lauschen stehend der Musik. Fredy war verwundert, tat das dann aber auch. Kurz darauf stieg er in den Bus und die Fahrt begann. Sechs Stunden ruckelte das Fahrzeug langsam bergauf und bergab zum Mekong. Fredy wünschte sich sein Motorrad zurück. Damit hätte er diese Strecke in drei Stunden zurückgelegt.

Dort angekommen, setzte er mit weiteren Backpackern mit einem Longtailboot auf die laotische Seite über. Nach der Passkontrolle und den Einreiseformalitäten (30 Dollar pro Person musste man für ein Visum bezahlen) und langem Fußmarsch durch Matsch und Modder bestieg er endlich mit weiteren Personen eine Fähre zum Städtchen Pakbeng. Die Fahrt dauerte drei Stunden. Auf dem Boot war es eng und die Holzbänke hart.

Einheimische führten lebende Hühner und Reissäcke mit. Der Mekong mit seiner braunen Farbe und der bergige Urwald zu beiden Seiten boten ein beeindruckendes Bild. In Pakbeng mietete er sich in einer Hütte am Fluss ein. Am nächsten Tag ging es mit dem gleichen Boot weiter. Am Abend kamen sie in der schönen Stadt Luang Prabang an. Die Stadt wurde einst zum Weltkulturerbe erklärt und beeindruckt mit Häusern aus der französischen Kolonialzeit. Eine phantastische Bergkulisse umrahmt dieses schöne Städtchen.

Auf einer Halbinsel wohnte Fredy in einem kleinen Guesthouse namens Kinnaly zwei Tage. Es war ein Ort mit ruhiger, entspannter Atmosphäre. Sein nächstes Ziel war der unter Backpackern beliebte Ort Vang Vieng. Weil es in der Vergangenheit Überfälle auf Linienbusse gab, fuhr er mit einem Touristenbus.

Es ging über 250 Kilometer durch eine malerische Berglandschaft. In Vang Vieng blieb er einige Tage. Er kletterte in Höhlen, badete in blauen Flusslagunen und machte Kanutouren. Diese aber nur mit Führer. Auf eigene Faust sollte man dort nichts unternehmen, das wäre gefährlich. So kreuzte auf einer Tour zum Beispiel eine Kobra den Weg. Der Guide sah sie und warnte die Teilnehmer. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sie hier schwimmen gegangen wären.

Eine Tour war inklusive einer Höhlenexkursion. Am Eingang einer Höhle wurden aufgeblasene Lkw-Schläuche und Kopflampen verteilt. Die Wanderung verlief durch einen unterirdischen Fluss. Um dort hinein zu gelangen, musste man ein Bad nehmen. Im kniehohen, angenehm warmen Wasser watete die Gruppe durch die Dunkelheit. Nach ca. 600 Metern setzte man sich in seinen Lkw-Reifen und ließ sich von der Strömung zurücktreiben. Besonders spannend wurde es, als alle ihre Lampen ausmachten. Es war stockdunkel.

Eine anschließende Kanutour machten sie etwas weiter flussabwärts. Sie paddelten durch eine schroffe, bizarre Felslandschaft. Ca. einen Kilometer vor der Bootsanlegestelle dröhnten ihnen Technoklänge entgegen. Hier waren mehrere Partys im Gange. Junge Leute rauchten Marihuana und der Alkohol floss in Strömen. Auf Lkw-Reifen schipperten einige gemütlich über den Fluss. Andere tanzten und weitere schwangen sich wie Tarzan am Seil, um sich dann ins Wasser plumpsen zu lassen. Das machte Fredy natürlich auch. Wie ich erfuhr, hat es dort später einige Todesfälle gegeben und die Partys wurden verboten.

In seinem Guesthouse konnte Fredy sich ein Motorrad ausleihen, welches er in der 1.000 Kilometer südlicher gelegenen Stadt Paxe zurückgeben könnte. Natürlich gegen zusätzliche Gebühr. In Paxe lebt ein Bruder des Besitzers, der auch ein Guesthouse nebst Motorradverleih betreibt.

Nun konnte Fredy auch per Bike die nähere Umgebung erkunden. Die Landschaft war schön. Aber die Menschen mögen Fremde wohl nicht. So sah er an einem Dorfeingang quer über die Straße, einbetonierte Glasscherben, schön im Sand versteckt. Um ein Haar wäre er dort hineingefahren. 100 Meter weiter befand sich eine Reparaturwerkstadt. Dies und hohe Preise für Übernachtung und Essen gaben ihm den Anlass, die Reise zur Hauptstadt Vientiane fortzusetzen.

Viel Sehenswertes gab es dort nicht. Deshalb blieb er nur zwei Nächte. In einem Tempel verbrachte er den Tag in einer ursprünglichen Kräutersauna mit anschließender Lao-Massage.

Für die nächsten 1.000 Kilometer Richtung Süden brauchte er eine Woche. Die Fahrt dorthin war eintönig. Es ist die einzige Nord-Süd-Verbindung in Laos. Ab und zu kamen ihm kambodschanische oder chinesische Trucks russischer Bauart entgegen. Die Straße verläuft meistens geradeaus.

In den Dörfern erinnerte viel an den Vietnamkrieg. So hat man zum Beispiel aus Bomben- und Raketenresten Glocken oder Zaunpfähle gebaut. Straßenbeleuchtungen gab es nicht. Wenn im Dunkeln ein Truck heranbrauste, hupte er schon aus weiter Ferne. Mensch und Vieh verließen dann eiligst die Straße.

Fredy bemerkte, dass dies immer noch ein kommunistisches Land ist. Kinder gingen uniform gekleidet, mit roten Pionierhalstüchern zur Schule und an Häusern hingen rote Plakate mit Hammer und Sichel. Die Menschen machten einen eingeschüchterten Eindruck. Die Abende aber waren schön. Er übernachtete meist in Resorts in Mekongnähe und genoss die Sonnenuntergänge am Fluss.

In einem südlichen Flussdelta des Mekongs gibt es eine Insellandschaft. Man nennt sie die 4.000 Inseln. Dort wollte er hin und danach über Vietnam nach Kambodscha reisen.

Angekommen in der Stadt Paxe, übernachtete er in dem Guesthouse, in dem er das Motorrad zurückgeben konnte. In einer Touristeninformation erkundigte er sich, wie er am besten zu den 4.000 Inseln des Mekongs und dann weiter nach Vietnam gelangen könnte. Die Ratschläge für Ersteres waren gut. Die Ratschläge für die Weiterreise nach Vietnam aber erwiesen sich später als nicht richtig, ja sogar als gefährlich.

Aber erst einmal zu den 4.000 Inseln: Dies ist eine Inselgruppe im Mekong, nahe der kambodschanischen Grenze. Ob es wirklich 4.000 sind, wagte er zu bezweifeln. Mit einem Motorradtaxi fuhr er zum Busbahnhof und mit einem Songthaeo (dieses Mal ein großer offener Lkw mit Sitzbänken auf der Pritsche) zum 100 Kilometer südlich entfernten Mekongufer. Mit einer Fähre ging es weiter zu einer Insel namens Don Kong.

Bei der Überfahrt lernte Fredy drei Deutsche kennen: Mathias aus Berlin und Sabine und Frank aus Brandenburg. Für die Weiterreise charterten sie ein Longtailboot und knatterten den Mekong zur Insel Don Det hinunter. Das allein schon war ein tolles Erlebnis: urige Flusslandschaften, vorbeifahrende Fischer in ihren Booten, viele Inseln und Eingeborene, die sich im Mekong wuschen. Franky Kuchenbecker


Ching schreibt für FARANG

Friendship: Achtung, kein Achselgeruch mehr, der Winter kommt. Was ist der Unterschied zwischen einem Handwerker und dem Winter? Der Winter kommt immer pünktlich. Winterzeit: die Uhren werden wieder zurückgestellt, es wird offiziell Normalzeit genannt. Sonntag, den 25.10.15, um 3.00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit wurde der Zeiger auf 2.00 Uhr zurückgestellt. Die Zeitumstellung wurde in Deutschland 1980 eingeführt, um Energie zu sparen. Ob das gelingt, ist umstritten. Die nächste Zeitumstellung findet in einem halben Jahr, und zwar am 27. März 2016, statt.

Es gab wieder eine Naturkatastrophe, betroffen ist der Hindukusch. Ein heftiges Erdbeben hat Afghanistan, Pakistan und Teile von Tadschikistan getroffen. Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 7,5. Das Zentrum lag in der dünn besiedelten Bergregion Badaschen in Nordostafghanistan. Bislang kamen laut pakistanischer Behörden mehr als 200 Menschen ums Leben. Auf Afghanistans Seite wurden über 100 Tote gemeldet. Und es werden weitere Opfer vermisst, darunter zwölf Schulkinder. Mehr als 800 Menschen wurden verletzt. Der Erdstoß war im 250 km entfernten Kabul sowie in Islamabad in Pakistan und in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu zu spüren. Vermutlich gibt es noch viele Tote. Mehrere Menschen flüchteten aus den Häusern ins Freie.

Es ist sehr wichtig: der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht den Menschen nicht.

Friendship kommt zurück zu Sanuk mit vielen Witzen! Deutscher Urlauber in einem kleinen Hotel: "Ich möchte bitte zwei Eier, eins steinhart, das andere roh, einen verkohlten Toast und eine lauwarme Brühe, die wohl Kaffee heißt." "Ich weiß nicht, ob sich das machen lässt", gibt der Kellner zu bedenken. "Aber wieso denn das? Gestern ging es doch auch!"

Im Land des Stierkampfes: Ein Mann sitzt in einem spanischen Restaurant und schaut seinem Gegenüber auf den Teller, der mit etwas sehr Großem bedeckt ist. Er fragt dann nach einiger Zeit: "Was haben Sie da eigentlich auf dem Teller?" Antwortet der Andere: "Das sind Stierhoden, eine Delikatesse!" Nach einem kurzen Gespräch arrangiert der Andere, dass der Mann nach dem nächsten Stierkampf einmal die Hoden bekommt. Als es soweit ist, kommt der Kellner mit einem großen Teller, jedoch liegen auf diesem Teller nur zwei kleine Hoden. Da fragt der Mann den Kellner: "Was soll das denn? Warum sind die Hoden so klein?" Antwortet der Kellner: "Dieses Mal hat der Stier gewonnen!"

Kondome auf Thai heißt Meechai, auf Türkisch Holle Gülle, auf Schwedisch Pipi Langstrumpf. Großer Bruder erzählt seinem kleinen Bruder, der gerade 14 Jahre alt ist. Großer Bruder: "Hey Kleiner, du hast eine Freundin, Kondom ist sehr wichtig für dich!" Großer Bruder erzählt weiter, dass Kondome vor Krankheit schützen und vor Schwangerschaft. "Du sollst immer ein Kondom tragen, wenn du mit ihr bumst." Der kleine Bruder antwortet: "Ja, aber etwas peinlich" weil der große Bruder so direkt ist. Am nächsten Tag um 5:00 Uhr früh, klopfte es an der Tür. "Großer Bruder, lass mich rein!", die Stimme kam vom kleinen Bruder. Plötzlich macht der große Bruder die Tür auf. Sein kleiner Bruder sieht so schlecht aus. Großer Bruder: "Junge, was ist los, du siehst fertig aus!" "Meine Eier explodieren gleich!", antwortet der kleine Bruder. Großer Bruder: "Hast du dich mit deiner Freundin gestritten?" Kleiner Bruder: "Im Gegenteil, ich habe mit ihr geschlafen. Ich habe Kondom benutzt, wie du gesagt hast, sie wird nicht schwanger, nicht wahr!?" Großer Bruder: "Nein Junge, keine Sorge, wenn du Kondom benutzt passiert doch gar nichts, beruhig du dich mal. Brauchst kein schreckliches Gesicht machen, du siehst schon ganz blass aus!" Kleiner Bruder: "Ja Bruder, aber ich habe nur eine Frage. Wann soll ich denn das Kondom abmachen? Ich muss schon seit 6 Stunden Pipi!"

Im Vorzimmer des Chefs hocken drei Sekretärinnen. Sagt die Eine: "Ich habe gestern im Schreibtisch vom Chef ein Kondom gefunden." Sagt die Zweite: "Ja, da hab ich ein Loch reingestochen, hehe." Sagt die Dritte: "Ich glaube mir wird schlecht!"

Friendship: Hier noch eine Warnung! Die Gewebeauskunft-Zentrale Düsseldorf zockt ausländische Bürger ab, die nicht gut Deutsch verstehen. Ladenbesitzer müssen aufpassen! Die Gewerbeauskunft-Zentrale Düsseldorf ist nicht amtlich, es ist ein privates Unternehmen und eine Geld-Abzocke-Firma. Sie suchen absichtlich nur Adressen und Läden mit ausländischen Besitzern über das Telefonbuch. Viele Ladenbesitzer, die nicht gut Deutsch verstehen, bezahlen die Beträge an diese Firma. Wenn Ihr so einen Brief von dieser Firma seht, werft den gleich in den Müll!!! Friendship wünscht Euch alles Gute.


Top! Das Phi Suea Haus in Chiang Mai

Das Phi Suea Haus in Chiang Mai ist ein einzigartiges Wohnprojekt mit mehreren technologischen Highlights. Im Norden Thailands wurde von CNX Construction (www.cnxconstruction.com) das weltweit erste Wasserstoffenergiesystem für eine grüne und autarke Wohnsiedlung realisiert. Bei der Eröffnung der 1. Phase des Phi Suea Hauses am 20. März wurde die Testphase des Energiesystems von dem Honorarkonsul Nordthailand der Bundesrepublik Deutschland, Hagen E.W. Dirksen, offiziell eingeläutet.

Es ist eine karbonneutrale Wohnanlage, die ihren Strom ausschließlich aus Sonnenkraft gewinnt. PV-Panele, die in der Architektur der Häuser integriert sind, produzieren Strom, wenn die Sonne scheint. Um nachts oder bei schlechtem Wetter für die Stromversorgung nicht auf das städtische Stromnetz angewiesen zu sein, wird tagsüber überschüssiger Strom in ein Wasserstoffenergiespeichersystem eingespeichert. Die eingesetzte Wasserstofftechnologie wurde ursprünglich für Telekommunikationssendemasten an entfernten Standorten entwickelt und nun von Projektleiter Jan-Justus Schmidt zum ersten Mal in eine Wohnanlage integriert.

Das Prinzip des Energiesystems ist im Grunde nicht kompliziert: Sonnenenergie wird tagsüber von PV-Modulen in elektrischer Energie umgewandelt. Ein Teil der Energie geht direkt zu den Verbrauchern, der Rest fließt in einen Batteriespeicher oder versorgt Elektrolyseure, die Wasser in seine Bestandteile zerlegen und den Wasserstoff in Tanks speichern. In der Nacht nutzen im Umkehrverfahren Brennstoffzellen diesen Wasserstoff um wieder Strom zu erzeugen und die Häuser zu versorgen. Die Batterien werden zur Versorgung von kurzen Peaklasten genutzt. Somit werden nur die Sonne und Wasser benötigt, um die Stromversorgung der Wohnanlage zu 100% zu sichern.

Das Energiesystem des Phi Suea Hauses kombiniert mehrere hochmoderne Technologien und Sensoren sammeln eine große Zahl wertvoller Betriebsdaten. Das Projekt ist energietechnologisches Neuland und hat somit das Interesse mehrerer akademischer Institutionen geweckt. CNX Construction hat u.a. auch eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der NTU (Nanyang Technological University) in Singapur unterzeichnet.

Das Phi Suea Haus Projekt wird vorraussichtlich Ende 2015 fertiggestellt. Zusätzlich zu dem innovativen Energiesystem entsteht auf dem Gelände 6.5 km nördlich des Stadtzentrums von Chiang Mai auch ein umfassendes Wasserkollektions- und Aufbereitungssystem, um Regenwasser möglichst effektiv zu speichern und zu nutzen, ein großer organischer Garten (es wurden schon mehr als 100 Baumsorten gepflanzt), ein Reisfeld, und ein Swimming Pool. Anfang 2016 findet die Einweihungsfeier statt.

Für weitere Informationen (Deutsch, Englisch, Thai) wenden Sie sich bitte an CNX Construction Co., Ltd.,

Email: info@cnxconstruction.com oder direkt an Jan-Justus Schmidt

Email: jan@cnxconstruction.com

Deutsche Botschaft Bangkok


Ein Tempel für die Thai Massage

Die Inhaberin Juan und ihr Lebenspartner Peter sind als Bewohner und Unternehmer in ihrem Gärtringen (12.000 Einwohner, Baden-Württemberg) und der Region fest verankert. Sie sind die Pioniere der Thai Massage in ihrem Umkreis. Unter immer mehr Massageläden im Umfeld setzen sie die qualitativen Standards. Mit ihrem massageTEMPEL sind sie seit zehn Jahren erfolgreich. Und sich zugleich immer treu geblieben, was einige Prinzipien angeht. Es geht ihnen um die pure, traditionelle Thai Massage - nicht um "Wellness-Schnick-Schnack". Stattdessen um Massagekunst oder wenigstens um sehr gehobenes Handwerk. "Qualität, Ausbildung, Können" sind Wörter, die in jedem dritten Satz fallen. Nicht Marketing, nicht Datenbank, nicht Social-Media-Strategie. "Wir investieren in persönliche, menschliche Beziehungen. Wir sind präsent, zeigen Flagge, sind für jeden ansprechbar."

Jedes Jahr haben sie ein Jubiläum ausgerufen, Stammkunden und Freunde eingeladen und mit thailändischen Spezialitäten und Musik gefeiert. Den örtlichen Weihnachtsmarkt bereichern sie mit einem Stand für thailändische Accessoires und Massagegutscheine. Auch in der Region Sindelfingen/Böblingen, das sind die nächstgelegenen Städte zu ihrer Gemeinde, sind sie präsent. Jährlich nehmen sie als Aussteller an der Gesundheits- und Wellness-Messe im Kongreßzentrum Böblingen teil. Dort haben sie in den Anfangsjahren mit Vorträgen und Workshops die Thai Massage demonstriert und Aufklärungsarbeit betrieben. Heute steht bei dieser Verbrauchermesse im Vordergrund, langjährige Stammkunden zu treffen und durch Schnuppermassagen (10 min Kopf-Nacken-Massage für 5,- Euro) neue Kundengruppen auch aus ferner liegenden Einzugsgebieten für den massageTEMPEL zu gewinnen. Nicht selten wird auf der Messe direkt im Anschluß an die Schnuppermassage ein Geschenkgutschein erworben. Deshalb gibt es jährlich zur Messe eine "90 für 60 Gutschein-Aktion", wobei man den 90 Minuten Gutschein zum Preis der 60 Minuten Massage kaufen kann. Auch dies nicht ohne Hintergedanken. Die ambitionierte Masseurin Juan ist der thailändischen Tradition sehr verbunden und findet, dass eine gute Thai Massage lang dauern muß, allermindestens 90 Minuten. Kaufmann Peter erklärt die Finanzierung des 4 x 3m Messestandes, der für ein Wochenende mit rund 4-5 TSD Euro zu Buche schlägt: Einen Teil refinanzieren sie durch die Schnuppermassagen, einen Teil durch den Gutscheinverkauf und den dritten Teil durch Imagegewinn und neue Kunden, die zu ihnen in den massageTEMPEL kommen.

Zehn Jahre im Thai Massage-Business. Wie ist Eure Bilanz? "Wir sind stolz darauf, dass wir uns mit unserem Qualitätskonzept so gut behaupten können, obwohl wir in der Region mit 65,- bis 69,- Euro pro Stunde den höchsten Massagepreis nehmen. Wir verzeichnen weite Anreisen. Auch aus dem 30 Autominuten entfernten Stuttgart, wo es weiß Gott genug Thai Massagen gibt. Trotzdem haben wir das Gefühl, die anspruchsvollsten Kunden mit den höchsten Erwartungen kommen zu uns und bekommen dann natürlich auch eine außergewöhnlich gute Leistung für ihr Geld. Und wenn man diesen Preis erhält, kann man nicht nur die besten Mitarbeiter bezahlen, sondern auch regulär und gesetzeskonform arbeiten und alle Steuern und Abgaben entrichten."

Die große Bildwand mit klassischen Tempelsäulen im Raum für die klassische Massage ist genauso zum Markenzeichen für den massageTEMPEL geworden, wie Qualität und Zeitlosigkeit. Zeitlosigkeit? "Ja, da schlagen zwei Herzen in unserer Brust. Das der Masseurin und das des Kaufmanns", erklärt Peter. "Juan und die Mitarbeiterinnen arbeiten nicht nach der Stoppuhr, sondern nach dem individuellen Massagefortschritt. Die Gäste sollen nach der Therapie eine nachhaltige Wirkung verspüren. Dafür können schon mal fünf Minuten Extrazeit erforderlich sein. Dann ist das halt so."

Apropos Extrazeit: Wenn neben dem Massagestudio mit den vielen Außer-Haus-Aktivitäten und dem angeschlossenen Einzelhandel mit Massageprodukten und thailändischen Accessoires noch freie Zeit bleibt, schenken Juan und Peter diese seit Jahren der Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V. Derzeit ist Juan für die Mitgliederbetreuung verantwortlich und Peter führt als Schatzmeister die Kasse des Vereins. Mario Mensing

www.massagetempel-1991.de

Thai Massage Telegramm +++++

der Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V.

Wir danken dem FARANG, dass wir an dieser Stelle in einer festen Rubrik Neuigkeiten aus dem Verein und der Thai Massage-Szene in Deutschland präsentieren dürfen.

Das nächste Sprachcamp "Deutsch für die Thai Massage" der Thai Spa Vereinigung findet vom 14. bis 16. November 2015 im Wat Thai München (Bad-Dürkheimer-Straße 14, 81539 München) statt.

Anmeldung bei Frau Yuanjai (Thaimassage Schule), Tel. +49 151 67 31 33 49.

Weitere 5 Veranstaltungen sind im 1. Halbjahr 2016 geplant: im Februar in Nürnberg, im März in Hannover, im April in Schönborn, im Mai in Düsseldorf und im Juni in Hamburg. Termine werden auf der Facebook-Seite der Thai Spa Vereinigung veröffentlicht, sobald sie feststehen. Informationen erhalten Sie unter: seminar_org@thai-spa-verband.de oder Tel. 0178 563 85 89 (Suchada Beyer).

Das Anmeldeformular für die kostenlosen Massagekurse im Rahmen von Sappaya 2016 befindet sich bereits auf der Facebook-Seite der Thai Spa Vereinigung. Derzeit werden folgende Kurse geplant: Sappaya Stufe 1 (9 Tage) und Spa Tawan Tok Stufe 1 (10 Tage) in Süddeutschland (voraussichtlich München oder Stuttgart) und Sappaya Stufe 1 (9 Tage), Sappaya Stufe 2 (7 Tage) sowie Spa Tawan Tok Stufe 1 (10 Tage) in Hannover. Die Lehr- und Prüfungsinhalte der beiden Stufen der Sappaya-Kurse können im Internet gefunden oder bei der Thai Spa Vereinigung angefordert werden (seminar_org@thai-spa-verband.de). Das neue Kursangebot, Spa Tawan Tok, umfasst die schwedische (Öl-) Massage, Gesichtsmassage und Fußmassage. Die Kurse sind durch Subventionen der thailändischen Regierung für die Teilnehmer kostenlos (nur Entgelt für Unterkunft und Essen sowie Lehrmaterial), daher aber auch nur für thailändische Staatsangehörige zugänglich.

Thai Massagen werden in ganz Deutschland, wie viele andere Betriebe auch, Opfer von Überfällen und Trickbetrug. Die Thai Spa Vereinigung empfiehlt allen Thai Massagen, eine individuelle Strategie zum Schutz und zur Schadensminderung zu entwickeln und mit den Mitarbeitern einzustudieren. Nützliche Hinweise gibt es in dem Muster einer Betriebsanweisung, das die Berufsgenossenschaft Handel auf ihrer Website anbietet. Den Link zum Download findet man auf der Facebook-Seite der Thai Spa Vereinigung. Kernpunkte einer Prävention sind: automatisches Licht im Außenbereich, transparente Schaufenster und Türen mit Blick in den Eingangsbereich des Ladens, Blickkontakt Rezeption-Eingangstür, Verhinderung unbemerkten Betretens (z.B. Lichtschranke, Klingel), Verzicht auf Tricks und Gegenwehr, deeskalierendes Verhalten (den Täter distanziert behandeln, Siezen, Anweisungen erkennbar Folge leisten und eigenes Handeln erklären), Merkmale des Täters einprägen. Es wird empfohlen, die Bargeldquote durch elektronische Zahlungsverfahren niedrig zu halten und niemals öffentliche Angaben über die tägliche Kundenzahl, Tagesumsätze o.ä. zu machen. Immer wieder werden solche Angaben z.B. im Rahmen von Spendenaktionen oder nach Überfällen öffentlich publiziert. Mario Mensing

Kontakt:

Thai Spa Vereinigung Deutschland e.V.

Info@thai-spa-verband.de

www.thai-spa-verband.de

Präsidentin: Techinee Hubold

Email: president1@thai-spa-verband.de Telefon: +49 170 411 14 14

Stellvertreterin: Namooy Kretschmer

Email: president2@thai-spa-verband.de Telefon: +49 176 30 59 03 75

Mitgliederbetreuung & Administration: Monporn Phuengyen, E-Mail:

membership_org@thai-spa-verband.de Telefon: +49 160 99 51 09 74

Ansprechpartner für die Thai Spa-Seite im FARANG: Mario Mensing

Email: media@thai-spa-verband.de


3 Jahre New Butterfly mit Dimmy

Ja, Freunde, drei Jahre ist das nun schon wieder her, dass unsere Dimmy das "Butterfly" übernommen hat. Am 4. Oktober hat die schöne Powerfrau zur Jubiläums-Feier ins Butterfly eingeladen und die Puppen (im wahrsten Sinne des Wortes) tanzen lassen. Im silbernen Kostüm Toi & Ekarat im goldenen, die uns bekannten Phet & Chok (Konzert im letzten Monat) sowie der Sänger Sommat unterhielten die vielen Gäste, die bei Dimmys Jubiläum dabei waren.

Die Gastgeberin hatte keine Kosten gescheut - ein Buffet mit Unmengen an Köstlichkeiten stand für alle bereit, Knabbenzeug und Getränke ohne Ende. Die Tanzfläche kam an ihre Grenzen und so wurde jeder freie Platz genutzt um zu den Songs bzw. den Tanzshows mitzutanzen. Für einen Fotografen gar nicht so leicht, in dem Gedränge die richtigen Fotos zu schießen. Aber man tut was man kann - sind wir ja unseren Anzeigen-Kunden auch schuldig. Alles in allen eine super Thai-Party, die bis lang in die Morgenstunden (7:00) ging. Dimmy - wir vom FARANG wünschen Dir weiterhin viel Erfolg auf allen Ebenen und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit Dir und Deinem Team. Peter Phetkhieo


Das Ao Thai Resort nahe Songkhla

Das 11.600 qm großes Bungalow-Resort liegt direkt am Meer im Süden Thailands, ca. 30 km nördlich der Stadt Songkhla – fernab vom Massentourismus.

Mit 18 Wohneinheiten - sowohl Hotelzimmer als auch Bungalows - bietet sich das Resort für individuelle Thailandreisende, Singles, Paare, Familien, aber auch für kleinere Reisegruppen an. Insbesondere ist das Resort sehr gut geeignet für Kurse, Seminare oder Veranstaltungen. Der Konferenzraum bietet Platz für bis zu 40 Personen und ist ausgestattet mit moderner Präsentationstechnik. Überall im Resort ist Zugang zu kostenlosem High-Speed-Internetanschluss und WLAN.

Die Zimmer und Bungalows sind nach dem weltweit anerkannten 4-Sterne-Standard ausgestattet. Angefangen vom eigenen Sandstrand, über eine wunderschöne Außenanlage, chlorfreier Swimming-Pool, Restaurant mit thailändischer und internationaler Küche, bieten wir den Gästen ein kleines Urlaubsparadies.

Kommen Sie dem ursprünglichen Thailand, einheimischen Bräuchen und Traditionen näher. Angeboten wird ein paradiesisches hideaway direkt am Meer mit dem Charme eines traditionellen thailändischen Fischerdörfchens. Der nahegelegene, größte Binnensee Thailands (Thale Sap Songkhla) mit einem wunderschönen Wasservogel-Schutzgebiet, die Provinzhauptstadt Songkhla, die südthailändische Metropole Hat Yai mit ihrem internationalen Flughafen und viele weitere Sehenswürdigkeiten laden Sie zum Entdecken ein. Angeboten werden auch viele verschiedene Touren, die auch begleitet werden. Das Ao Thai Resort Team würde sich sehr über Ihren Besuch freuen.

In unserem versteckten kleinen Paradies an der thailändischen Bucht (Ao Thai) in der Provinz Songkhla in Südthailand, fernab von Massentourismus, ist unser Ao Thai Resort ganz auf Ruhe, Erholung und Genuss ausgerichtet. Ideal für Paare, Honeymooner und Ruhesuchende aus aller Welt. Genießen Sie die private Atmosphäre an unserem hauseigenen Strand, den 4-Sterne-Luxus des Resorts und ein Höchstmaß an individuellem Service. Erkunden Sie die unberührte Natur in der Provinz Songkhla.

Ao Thai Resort & Restaurant
63/2 Moo 1 Bodan
Sathing Phra 90190
Provinz Songkhla
Thailand
Telefon Resort: +66 74 39 72 28
Telefon Uwe Welschinger: +66 87 631 24 61

www.aothairesort.com

office@aothairesort.com


Lizzy aus Hua Hin:

Unser neues Kinderheim & ein Star zum M.C.C. Event

GRAND OPENING CHILDREN HOME

YIPPEEEEEEEEEH, ES IST SO WEIT !

JAWOHL, HUA HIN HAT

AB 3. OKTOBER EIN KINDERHEIM !

GRAND OPENING UNTER POWER OF LOVE, SPONSOREN (DANKE DANKE DANKE) UND FREUNDEN

MIT KHUN LISA UND IHREM "WOMENS CLUB" SOWIE GEORGE MASTRONIKOLI, HUA HIN TODAY, KHUN GINGKARD, KHUN LISA & KHUN BOY PARLAMENTARIER

SAMSTAG 3. OKTOBER 2015 WURDE

"POWER OF LOVE CHILDREN HOME" IN HUA HIN EINGEWEIHT !

PER ZUFALL LAS ICH IM APPROACH MAGAZINE "SWEET DREAMS FOR ORPHANED CHILDREN".

KORREKTUR

NÉÉ, POWER OF LOVE CHILDREN HOME IST KEIN WAISENHAUS.

WIR NEHMEN KINDER IN ABSOLUTE NOT AUF.

WIR WERDEN ZUM TEIL VON D. SLUMS-LEADER INFORMIERT UND/ ODER UM HILFE GEBETEN.

UNSERE ERSTEN 5 KINDER Z.B. HABEN NOCH LEIBLICHE ELTERN, DIE SICH ABER NICHT UM DIE KINDER KÜMMERN ODER NICHT KÜMMERN KÖNNEN, WEIL SIE TODKRANK SIND ODER GAR NICHT IN HUA HIN SIND.

ES GIBT NOCH ETLICHE KINDER IN HUA HIN ODER ÜBERHAUPT IN GANZ THAILAND, WOVON DIE ELTERN EINFACH "MAL EBEN WEG SIND" D.H. TSCHÜÜÜS UND WEG. EGAL WIE KLEIN ODER WIE GROSS DIE KINDER SIND. AUCH IN HUA HIN SIEHT MAN KINDER IM MÜLL WÜHLEN UND NACH ESSBARES SUCHEN.

KORREKTUR

IN APPROCH STEHT AUCH "THIS NEW HOME, LOCATED ON 105 RAI OF LAND IN KHAO TABIAB"

NEIN, WIR HABEN GERADE ETWAS ÜBER 1 RAI. ANYWAY "WIR DANKEN NOCHMALS UNSER FREUND ANDRIAS ANANTA (RESIDENT MANAGER DUSIT THANI) FÜR D. LADUNG VOLLER KISSEN"

WER UNS WEITERHIN HELFEN MÖCHTE:

Kasikorn Bank
Market Village Hua Hin, Thailand
485 2 391 958
Name: Power of love
Code: KASITHBK

LIEBE LEUTE, HELFEN HAT NICHT IMMER MIT GELD ZU TUN.

GESTERN BEKAMEN WIR MIT FREUDE EIN ANGEBOT VON EINER LIEBEN SCHWIMM-LEHRERIN.

DAS ANGEBOT KAM GERADE RECHTZEITIG, WEIL DIE KIDS JETZT 1 MONAT URLAUB HABEN.

HAST DU VIELLEICHT NOCH SINNVOLLE "BESCHÄFTIGUNGS" IDEEN ?

WIR ERHOFFEN UNS AUCH MEHR SPENDEN DURCH "THAI-TICKER"

DANKE, LIEBER THAI-TICKER !

VIELEN HERZLICHEN DANK IM VORAUS,

A BIG HUG FROM, LIZZY & ANDREW


Über die Hygiene in der Thai Massage

Es gibt Thai Massagen, da besteht die einzige regelmäßige Hygienemaßnahme darin, nach einer Massage das Handtuch auszuschütteln und umgedreht wieder hinzulegen. Am Abend wird das Handtuch dann mit Febreze-Textilerfrischer eingesprüht und verrichtet am nächsten Tag weiter seinen Dienst.

Aber wieviel Hygiene ist notwendig in einem Thai Massage Studio? Gibt es Vorschriften und Standards? Kann Hygiene sogar ein Qualitätsmerkmal einer Thai Massage sein und zur Unterscheidung im Wettbewerb herangezogen werden?

Allgemeine Hygienevorgaben (auch) für Thai Massagen ergeben sich aus dem Infektionsschutzgesetz, dem Arbeitsschutzgesetz bzw. der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (DGUV). Konkreter wird es in der Arbeitsstättenverordnung und ihren Technischen Regeln z.B. über Pausen- und Sanitärräume. Alle dort zu findenden Regelungen sind eher allgemeiner Natur. Aber viele Thai Massagen scheitern schon an dem Gebot der Verfügbarkeit von Waschgelegenheiten und Toiletten oder dem Verbot der gemeinschaftlichen Nutzung von Handtüchern und Seife. Das genaue Maß der Hygiene- und Reinigungsaktivitäten wird in die individuelle Verantwortung des Arbeitgebers delegiert. Dieser hat - für Beschäftigte aber naturgemäß auch für Gäste / Kunden - jegliche Gefährdungen auszuschließen. Für die Intensität und Häufigkeit von Maßnahmen gibt es also keine festen Vorgaben, sondern sie müssen aus einer Gefährdungsbeurteilung abgeleitet werden. Hier setzt auch das Haftungsrecht sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich an. Wenn es einen Zwischenfall und einen Kläger gibt, hängt es sehr von der Dokumentation des Betriebes ab, ob daraus ein Schadenersatz oder eine Strafe wird oder ob man "seine Hände in Unschuld waschen kann".

Es gibt keine konkreten und präzisen Hygieneanforderungen für Thai Massage-Studios, wenigstens wenn dort nicht noch nebenher ein kleiner Imbiß, medizinische Fußpflege oder Tätowierungen angeboten werden (hat man alles schon gesehen...). Es gibt auch keine Verpflichtung zur Aufstellung eines Desinfektions- und Reinigungsplanes, aber an diesem Instrument möchte ich Grundideen der Hygiene in der Thai Massage verdeutlichen. Wer sich einen anschauen will, findet hier ein Beispiel: www.wanyo.de/ files/su_wanyo_hygieneplan_2014.pdf

Die einfachste Maßnahme zur Verhinderung von Infektionen ist die Händedesinfektion. Das Thai Massage Studio sollte seine Mitarbeiter anweisen, diese vor und nach jeder Kundenbehandlung, nach der Toilettenbenutzung und nach Reinigungsarbeiten fachgerecht durchzuführen. In diesem Zusammenhang sollte auch klargestellt werden, dass Ringe, Armreifen oder Armbanduhren während der Arbeit nicht getragen werden. Als Begrüßung zeigt der thailändische Wai hygienisch klare Vorteile gegenüber "deutschem" Handeschütteln. Wichtig ist auch eine zweckmäßige Arbeitskleidung mit kurzen oder eng anliegenden Ärmeln. Straßenkleidung ist ohnehin tabu. Gummihandschuhe (Einmalhandschuhe) halte ich im Alltag nicht für angemessen. Sie müssen aber für besondere Fälle jederzeit greifbar sein.

Als nächstes ist an die Flächenreinigung und ggf. an die Flächendesinfektion zu denken. Beim normalen Putzen geht es eher um optische Sauberkeit, als um eine keimarme Umgebung. Es bringt häufig nichts, dem Putzwasser flüssige Desinfektionsmittel zuzusetzen (falsche Konzentration des Desinfektionsmittels führt entweder zur Wirkungslosigkeit oder zu Reizungen der Haut und Atemwege). Viele Desinfektionsmittel stehen wegen ihrer umwelt- und gesundheitsgefährdenden (Neben-)Wirkungen auf Listen überflüssiger Produkte der deutschen Verbraucherzentralen. Besser putzt man mit immer wieder frischem, heißen Wasser und regelmäßig gewaschenen Aufnehmern und Mopps (natürlich nicht zusammen mit Handtüchern und Gesichtskompressen in die Waschmaschine!). Ab und zu kann man dann mit getränkten Desinfektionstüchern die Reinigung ergänzen. Kritische Bereiche (Toiletten, Türklinken, Lehnen von Mobiliar etc.) sollen täglich mit Desinfektionstüchern gereinigt werden.

Bevor man mit mächtigen Chemiekeulen den Flächen zuleibe rückt, sollte man sich bereits bei der Einrichtung des Studios Gedanken über Materialien, Oberflächen und Laufwege sowie die Trennung von Warte- und Arbeitsbereichen machen. Stein- und Laminatböden sind im Allgemeinen gut zu pflegen, Linoleum besonders gut. Textile Bodenbeläge insbesondere aus Kunstfasern sind ein schwieriges Thema und man sollte auf sie verzichten. Nur Teppiche aus 100% naturbelassener Schafschurwolle weisen positive mikrobiotische Eigenschaften auf, aber das ist eine Wissenschaft (und eine Preisklasse) für sich.

Im nächsten Schritt bedenkt man, welche Geräte und Ausstattungen körpernah zum Kunden eingesetzt werden. Es handelt sich typischerweise um Handtücher, Auflagetücher, Fußmassagestab, Fußwaschbecken, Pantoffeln, Dämpfer für Kräuterstempel und Kräuterstempel. Benutzte Geräte müssen nach jeder Verwendung desinfiziert, gespült, getrocknet und abschließend geprüft werden. Für Kräuterstempel sind klare Regelungen aufzustellen. Hier sind die Erhitzung und die komplette Austrocknung wichtige Faktoren.

Für jeden Kunden muß saubere, frisch gewaschene Wäsche verwendet werden, wenn ein Hautkontakt nicht völlig auszuschließen ist. In jedem Zweifelsfall (Erkältung, Hautkrankheiten, Wunden etc.) muß die Wäsche isoliert und mit Desinfektionswaschmittel bei 95° gewaschen werden. Einige Studios verwenden während der Erkältungszeit prinzipiell einen Waschzusatz (z.B. SAGROTAN Wäsche-Hygienespüler). Viele Studios haben ihre Handtücher komplett auf Microfaser umgestellt, weil diese bessere ökologische Eigenschaften aufweisen (mehr Stücke pro Waschvorgang, kürzere Trocknungszeit, kein Weichspüler).

In vielen Thai Massage Studios ist der Umgang mit Massageprodukten wie Balmen und Ölen sehr problematisch. Während einige Öle wegen ihrer mikrobiologischen Eigenschaften schon keimarm oder gar keimfrei sind, muß man sich um Behältnisse und Lagerbedingungen oft Sorgen machen. Ich empfehle Pumpflaschen, die ohne Handberührung zu bedienen sind. Balme sollen nicht mit den Fingern, sondern mit einem Spatel entnommen und in Schälchen (für eine Massage) abgefüllt werden. Neben den Haltbarkeitsdaten der Produkte soll auch das Datum der Öffnung/Erstverwendung notiert werden.

Ein Wort zu professionellen Beratern in Hygienefragen: Es gibt Fachleute für Hygiene/Desinfektion, die helfen durch Schulungen und die Aufstellung von Plänen, z.B. Erwin Gräml aus der Nähe von Nürnberg (www.hygienefragen.de). Es gibt auch das Deutsche Hygienezertifikat (www.deutsches-hygienezertifikat.de). Klingt offiziell und staatstragend, ist aber auch eine ganz normale Privatfirma. Hier werden Betriebe beraten UND zertifiziert und mit einem Siegel ausgezeichnet. Da ist eine gewisse Skepsis und Vorsicht angebracht. Es wurde gerichtlich beanstandet, dass es sich bei einem solchen Siegel um eine Verbrauchertäuschung handeln könne, weil eine Prüfung durch eine neutrale Stelle vorgegaukelt wird. Die Firma benutzt auf ihrer Website sogar einen Äskulapstab, Symbol des ärztlichen und pharmazeutischen Standes, was etwas anmaßend erscheint. Das Oberlandesgericht München hat sogar in einem Fall beschlossen, dass die Werbung mit einem Hygienezertifikat irreführend und unzulässig ist. Die Einhaltung gesetzlicher Hygienestandards sei in diesem Fall eine Selbstverständlichkeit. Bei der Zusammenarbeit mit einem "Hygienezertifikat", das nichts weiter bestätigt, als die Einhaltung gesetzlicher Regeln, kann es einem am Ende also passieren, dass man zwar für teures Geld das Zertifikat erworben hat, aber nicht damit werben darf. Tut man es doch, drohen sehr teure Abmahnungen von anderen Thai Massagen.

Zugegeben: Ein Siegel oder Zertifikat kann Vertrauen beim Kunden schaffen. Worauf achtet der Kunde? Der normale Kunde trägt keinen Bioindikator bei sich und macht auch keinen Abklatschtest. Er achtet auf Verhaltensweisen des Personals und optische Reinlichkeit, auf den Geruch von Textilien und Räumen sowie besonders auf den Zustand von Toiletten und Badezimmern. Daraus schließt er auf die hygienische Situation. Jede Störung eines positiven Bildes wird registriert: Essensgerüche, fremder Körpergeruch an Kopfkissen und Handtüchern, ungepflegtes Erscheinungsbild von Mitarbeitern, Haare auf dem Fußboden. An diesen Punkten kann jede Thai Massage mit eigenen Mitteln arbeiten und sich verbessern. Mario Mensing


Die News aus Thailand

Die neue Verfassung
Fast 17 Monate nach dem Putsch startet die Militärregierung einen 2. Versuch, eine neue Verfassung zu schreiben. Die Regierung Prayuth Chan-o-chas ernannte einen neuen Verfassungsrat, der in den nächsten 6 Monaten einen Text ausarbeiten soll. Mit Ablehnung des 1. Verfassungsvorschlags der Militärregierung im September sind Wahlen in weitere Ferne gerückt. Damit sei nun frühestens 2017 zu rechnen, sagte der Vize-Regierungschef vor kurzem.

Madonna gibt Konzert
Auf ihrer Welttournee Rebel Heart gibt Madonna in Bangkok ein Konzert. Auf der Facebook-Seite der Pop-Legende wird ihr Auftritt für den 9. Februar in der Impact Arena (Muang Thong Thani) angekündigt. Eintrittskarten sind ab 2.000 Baht erhältlich. Es ist die 10. Tournee der amerikanischen Sängerin. Mit ihr bewirbt Madonna ihr 13. Studioalbum Rebel Heart. Songs wie Like a Virgin, Like a Prayer, Papa Don't Preach, Material Girl oder zuletzt Bitch I'm Madonna haben weltweit die Charts erobert.

Radikale Veränderungen
Im 2. Anlauf soll mit einer neuen Verfassung auch das Parteien- bzw. Wahlgesetz geändert werden. Der stellv. Ministerpräsident Wissanu Kreangam schließt nicht aus, dass diese Verordnungen gänzlich neu geschrieben werden. Das könnte bedeuten: Alle bisherigen Parteien, darunter die beiden grossen, Pheu Thai und Demokraten, würden aufgelöst, sie müssten sich nach den dann neuen Gesetzen bilden und einen Antrag auf Zulassung stellen. Das könnte bedeuten, dass die Militärregierung per Verordnung den Einfluss von Pheu Thai und Demokraten beschneidet. Politische Beobachter glauben, dass vor allem die Kontrolle finanzkräftiger Parteimitglieder über Parlamentsabgeordnete beschnitten werden soll. Die Demokratische Partei hat rund 14 Millionen Mitglieder, bei der Pheu Thai sind es 11 Millionen.

Nach dem Hochwasser
An der Ostküste soll es in den kommenden Monaten keine schwerwiegende Wasserknappheit geben. Die für die Bewässerung entlang der Ostküste zuständige Behörde glaubt, dass die starken Niederschläge der letzten Zeit und die bis Ende der Regenzeit erwarteten Niederschlagsmengen die Reservoire soweit füllen, dass bis weit ins nächste Jahr die Versorgung von Haushalten, Industrie, Landwirtschaft sichergestellt sind. Der tropische Sturm Vamco hatte mit stundenlangem Starkregen, vor allem in Pattaya und Rayong, für weitläufige Überschwemmungen gesorgt. In Rayong wurden in überschwemmten Gebieten weiterhin Trinkwasser und Speisen an die vom Hochwasser betroffenen Familien verteilt. Das Gesundheitsministerium hat mobile Einsatztrupps ausgesandt. Sie helfen, wie auch Soldaten, der Bevölkerung in mehreren Provinzen und verteilen Erste-Hilfe-Sets. Unterstützung bekommen vor allem schwangere Frauen, Senioren, Behinderte, Menschen mit chronischen Erkrankungen und mentalen Problemen.

Mehr Geld für Alkohol
Thais haben im 2. Quartal 2015 im Jahresvergleich 1,4 Milliarden Baht mehr für Alkohol und Zigaretten ausgegeben. Laut National Economic and Social Development Board (NESDB) entfielen auf alkoholische Getränke 33,9 Milliarden Baht, ein Zuwachs von 3,3%. Die Zigarettenbranche nahm mit 15,2 Milliarden Baht 2,3% mehr ein. Für Zigaretten wurden in 2014 im Monat im Durchschnitt 423 Baht, für Alkohol 459 Baht ausgegeben. Überproportional zugenommen hat leider die Zahl der jugendlichen und der weiblichen Trinker.

11.000 x Malaria
Unter den 11.600 von Januar bis zum 18. September an Malaria erkrankten Menschen waren 3.036 Ausländer, die meisten davon Gastarbeiter aus Nachbarstaaten. Laut dem Department of Disease Control (DDC) ist die Zahl der Infizierten im letzten Jahrzehnt dank der Aufklärungskampagnen um fast die Hälfte zurückgegangen. Thailand ist weitestgehend malariafrei, Doch ausländische Touristen müssen in den Grenzgebieten zu Laos, Myanmar und Kambodscha mit einer Malariainfektion rechnen. Ein größeres Problem sind die resistente Malaria-Erreger. Der Plasmodium falciparum wird von Mücken übertragen. In 2014 hatten Forscher resistente Plasmodium-Varianten in Grenzregionen im Norden und Westen von Kambodscha, im Osten von Myanmar, in Thailand und Vietnam nachgewiesen.

Thema Reisanbau
Für 3,7 Mio. landwirtschaftliche Haushalte und 10 Mio. Rai Farmland zum Anbau von Reis, vor allem in Zentralthailand, wird es in 2016 kein Wasser geben. Mehr noch: Suthep Noipairoj, stellv. Generalsekretär der Bewässerungsbehörde, schließt nicht aus, dass die Regierung bei anhaltender Trockenheit den Reisanbau untersagen muss. Suthep geht davon aus, dass die kommenden Wochen der Regenzeit die Talsperren nicht annähernd füllen werden. Das gilt für die Wasserspeicher Bhumibol, Sirikit, Pasak Cholasit und Kwaenoi Bamrungdaen. Der Experte appelliert an die Landwirte, sich bereits jetzt auf den Notstand vorzubereiten, denn ihr Reis werde auf den Äckern vertrocknen. Das Bewässerungsamt wird in der Trockenzeit alle 355 Pumpstationen für die Landwirtschaft schliessen, die 207 Pumpen der lokalen Verwaltungen würden nur Haushalte versorgen. Für die Landwirte bedeute dies: Sie könnten das Grundnahrungsmittel der Thais nicht mehr liefern.

Inflationsrate im Keller
Die Verbraucherpreise sind im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,05 Prozent gefallen. Damit meldet das Handelsministerium bei der Inflation zum 7. Male hintereinander ein Minus, für die ersten 7 Monate dieses Jahres sind es 0,85%. Während Lebensmittel und nicht alkoholische Getränke im Juli um 1,1% teurer wurden, gingen die Preise für andere Produkte um 2,22% zurück. Das Ministerium glaubt, dass die Inflation bei stabilem Ölpreis im letzten Quartal dieses Jahres wieder im Plus-Bereich liegen wird.

Sicherheit in der Luft
Bis zur nächsten Kontrolle der amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde (FAA) am 26. Oktober sollen in Thailand wieder internationale Standards für die Sicherheit im Flugverkehr gelten. Chatchai Thipsunavee, beamteter Staatssekretär im Transportministerium, glaubt nicht, dass Thailand abgestuft wird. Die von der FAA kritisierten Mängel seien behoben worden, die thailändische Luftfahrtbehörde ist inzwischen personell aufgestockt worden. Die FAA hatte der Regierung eine Mängelliste mit 35 Punkten überreicht. Nach der Kontrolle am 26. Oktober wird die Internationale Zivil-Luftfahrt Organisation (ICAO) die Flugsicherheit des Landes untersuchen und ermitteln, ob Thailand die verbindlichen Standards für die Luftfahrt einhält. Vor Monaten hatte die ICAO dem Königreich wegen gravierender Mängel die rote Karte gezeigt.

Dichter Smog im Süden
Die von Waldbränden in Indonesien ausgehende Luftverschmutzung hat im Süden des Landes den für Menschen geltenden Grenzwert weit überschritten. Das gilt für die Provinzen Songkhla, Yala, Pattani und Satun. Unter dem Smog leidet zudem die Bevölkerung in Phuket, Surat Thani und Narathiwat. Songkhlas Gouverneur Songpol Sawasditham hat inzwischen einen sogenannten War Room eingerichtet, um der Bevölkerung zu helfen. Hat Yais Stadtverwaltung hat Atemmasken ausgegeben. Behörden fordern besonders gefährdete Personen wie Kleinkinder, schwangere Frauen und Senioren auf in den Häusern zu bleiben, Fenster und Türen zu schließen. Wer die Wohnungen verlässt, sollte Atemmasken tragen. Hospitäler haben sich auf eine hohe Zahl von Patienten mit Atembeschwerden eingerichtet.

Palmölproduktion
Angesichts wachsender Bevölkerungszahlen und steigendem Energiebedarfs sowie sich ändernder Ernährungsgewohnheiten ist in kommenden Jahrzehnten weltweit mit einer steigenden Nachfrage nach Pflanzenölen zu rechnen. Doch Palmöl und sein Anbau sind ins Gerede gekommen und ein schlechtes Image, weil in vielen Anbauländern der Urwald gerodet wird, um Öl-Palmplantagen anzulegen, Kleinbauern von ihrem Land vertrieben werden und Umweltschutz sträflich missachtet wird. Doch es geht auch anders. In Thailand praktizieren Kleinbauern nachhaltigen Anbau.

Fünf Menschenhändler
Die Polizei hat 5 Thais als Mitglieder einer internationalen Bande von Menschenhändlern festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, seit 2012 thailändische Frauen mit einem attraktiven Jobangebot nach China, Malaysia oder Singapur gelockt und dort in die Prostitution gezwungen zu haben. Die Ermittler fahnden nach weiteren Gangmitgliedern, bei den meisten soll es sich um Ausländer handeln. Eine Frau war in China erkrankt und hatte 50.000 Baht zahlen müssen, um nach Thailand zurückzukehren. Sie ging zur Polizei und erstattete Anzeige.

Konjunkturprogramm
Das Regierungskabinett hat ein Konjunkturprogramm mit einem hohen zweistelligen Milliarden-Betrag auf den Weg gebracht. Es soll die schwächelnde Wirtschaft ankurbeln, das Bruttoinlandsprodukt auf 3,2% steigern. Die Regierung hat mehrere Megaprojekte genehmigt. Für den Bau von Eisenbahnstrecken, wichtiger Straßen und die Erweiterung von Flugplätzen stehen 40 Milliarden Baht zur Verfügung, mit weiteren 25 Milliarden Baht werden Landstraßen ausgebaut und spezielle wirtschaftliche Zonen in Grenznähe geschaffen. Landwirten und weiteren unter der Trockenheit betroffenen Menschen soll umgehend geholfen werden. Für diesen Personenkreis und zur Arbeitsplatzförderung stehen 6,5 Milliarden Baht bereit. Damit sollen landesweit nahezu 5.000 Projekte finanziert werden.

Land unter in Rayong
Der tropische Sturm Mujigae hat in der Provinz Rayong zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Nach stundenlangem Starkregen standen Straßen und Häuser unter Wasser. Im Stadtteil Thapma musste die Bevölkerung ihre Wohnungen verlassen und mit dem Notwendigsten höher gelegene Gebiete aufsuchen. Die Khlongs Changtai und Thap waren über ihre Ufer getreten. Die Ortschaft Khao Bot war weitläufig überschwemmt, ebenso die Schule Ban Khao Bot in Thapma. Vor der Schule hatte sich das Wasser auf der Straße bis zu einer Höhe von 2,70 Meter gestaut. Hochwasser wurde ebenfalls von der Schule Maneewan Witthaya in Map Ta Phut und aus den Bezirken Ban Chang und Ban Khai gemeldet.

Haft für Rothemden
Das Strafgericht hat 4 Anführer der Rothemden zu einer Haft von 4 Jahren und 4 Monaten verurteilt - ohne Bewährung! Veerakarn Musikapong, Nattawut Saikur, Viphuthalaeng Pattanaphumthai und Weng Tochirakarn von der United Front for Democracy against Dictatorship (UDD) wurden für schuldig befunden, am 22. Juli 2007 eine Demonstration vor dem Büro von General Prem Tinsulanonda angeführt zu haben. Der General ist Präsident des Kronrats. Tausende Rothemden hatten damals am Protest teilgenommen und den Rücktritt von Prem Tinsulanonda gefordert. Die Demonstranten hatten Polizisten, die den Protest beenden wollten, angegriffen. Den 4 Verurteilten wurde zudem vorgeworfen, gewaltbereite Demonstranten nicht gestoppt zu haben. Ein Angeklagter wurde zu 2 Jahren und 8 Monaten verurteilt, für 2 weitere gab es einen Freispruch.

3 Jahre für Sonthi
Der Oberste Gerichtshof hat den ehemaligen Anführer der Gelbhemden, Sonthi Limthongkul, wegen Verleumdung der Familien Shinawatra und Damapong zu einer dreijährigen Haft auf Bewährung verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Sonthi im TV-Kanal ASTV falsche Anschuldigungen erhoben hatte. Er hatte den Familien Steuerhinterziehung beim Verkauf von Aktien im Jahr 2006 vorgeworfen.

Kritik an TV-Episode
Die Nationale Aids-Stiftung und das Netzwerk von Menschen mit HIV/Aids haben eine Episode der TV-Serie "Gute Freunde, eifersüchtige Freunde" auf dem Kanal 3 heftig kritisiert, weil ein sterbender Aids-Patient mit einem Körper voller Blut und eiternder Wunden gezeigt wurde. Diese Darstellung führe in der Öffentlichkeit zu falschen Vorstellungen über die Krankheit und gegenüber von mit HIV/Aids betroffenen Menschen. In einem Protestbrief an TV-Kanal 3 wird verlangt, dass die Produzenten zur Rechenschaft gezogen werden.

Krokodil-Farmen
Nach heftigen Regenfällen waren mehrere Baby-Krokodile einer Farm in Ratchaburi über Abwässerrohre in einen Kanal gelangt und hatten unter Anliegern eine Panik auslösten. Jetzt wurde bekannt, dass in der Provinz zahlreiche Schweinemäster Krokodile aufziehen - zumeist illegal. Tote, kranke oder unverkäufliche Schweine werden an Krokodile verfüttert, Haut und Fleisch verkauft. Die Provinzverwaltung hatte allen Züchtern und Farmern eine Frist bis zum 12. Oktober eingeräumt. Bis zu dem Datum müssen sie sich eine Lizenz beschaffen und die Gruben der Reptilien ausreichend sichern. Bei ausgewachsenen Tieren muss die Umzäunung 2,50 m hoch sein. Künftig sollen keine Tiere mehr entkommen. Von den zuletzt in den Kanal gelangten Baby-Krokodilen wurden 4 von Anliegern erschossen, 4 weitere wurden eingefangen. Nach Angaben der Farm The Nimit leben dort rund 450 Krokodile. Mit 3.000 Tieren sind es in der Farm Wasant im Bezirk Wang Sing weitaus mehr. Der Eigentümer hat zugesichert, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.

Thai ist aber ein Ami
Der am Eingang zur archäologischen Stätte Emerald Pool in Krabi zur Kasse gebetene Thai (DER FARANG berichtete) soll ein Amerikaner sein. Das hat die Zeitung Thai Rath recherchiert und online gestellt. Der junge Mann hatte wegen seines Aussehens an der Kasse den Eintrittspreis für Ausländer in Höhe von 200 Baht zahlen müssen, bestand aber auf den Thai-Preis von 20 Baht, weil er Thailänder sei. Diese Geschichte kursierte im Internet. Dort hieß es, der Thai habe seine ID Card (Personalausweis) vorgezeigt und hätte dennoch 200 Baht hinblättern müssen. Laut der Thai Rath hatte er seinen thailändischen Führerschein vorgezeigt. Daraus geht hervor, dass er Amerikaner ist. Er soll Jack Keen heissen. Er wurde auf Phuket geboren, spricht fließend Thai und hat keine thailändische ID Card. So hatte der Amerikaner gehofft, mit seiner thailändischen Fahrlizenz den niedrigen Eintrittspreis zu zahlen, wie es an zahlreichen Kassen üblich ist.

Ein sauberer Khlong
Mit 6,98 Milliarden Baht soll der Khlong Saen Saep, der längste Kanal Thailands, in 6 Jahren sauber und eine Touristenattraktion werden. In mehreren Schritten werden die Wasserqualität verbessert und die Ufer befestigt. Haushalte und Industrie werden mit mehreren Kampagnen aufgefordert, weder Abfälle noch Abwässer im Kanal zu entsorgen. Und die Stadtverwaltung plant den Bau von Kläranlagen. Das Transportministerium will dafür sorgen, dass die auf dem Khlong verkehrenden Boote weniger Lärm verursachen, ihren Service ausweiten und in die Sicherheit investieren.

Toyotas Elektroautos
Toyota Motor Corporation plant den Bau von weiteren Hybrid-Autos und Elektrowagen. Für den Einstieg in die Herstellung von Elektrofahrzeugen erwartet der japanische Konzern, dass Thailand für die erforderliche Infrastruktur aufkommt. Soll heißen: Die Regierung investiert in die Schaffung von Stromtankstellen. Hybrid- und Elektrowagen sollen in Samut Prakan montiert werden. Laut Toyota können 52% der Teile für Hybrid- und Elektroautos von der Tochtergesellschaft Toyota Motor Asia Pacific Engineering and Manufacturing bereitgestellt werden. Allerdings müssten Lithium-Batterien importiert werden. In Thailand fahren derzeit nur 60.000 oder 1% aller Autos als Hybrid- oder Elektrofahrzeuge.

Thema Online-Banking
3% aller weltweit festgestellten Schadprogramme entfallen auf thailändische Rechner, die für Online-Banking genutzt werden. Thailands Computer sind nicht sicher, werden laufend das Ziel von Hackern. Laut dem Unternehmen Trend Micro mit Sitz in Tokio rangiert das Königreich unter den 10 am meisten von Malware bedrohten Ländern weltweit auf Platz 7. Als Malware bzw. Schadprogramme wird eine Kategorie bösartiger Codes bezeichnet, die Viren, Würmer und Trojanische Pferde umfasst. Malware bedient sich gängiger Kommunikationsprogramme zu ihrer Verbreitung. Dazu gehören per E-Mail und Instant Messaging verschickte Würmer, über Webseiten abgelegte Trojanische Pferde und virusinfizierte Dateien, die aus Peer-to-Peer-Verbindungen heruntergeladen werden. Malware versucht darüber hinaus, etwaige Schwachstellen in Systemen heimlich für einen ungehinderten Zugriff auszunutzen.

Hochgeschwindigkeit
Der Agrarkonzern Charoen Pokphand Group (CP) will sich um den Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke von Bangkok über Pattaya nach Rayong bewerben. Das Unternehmen gibt die Investition für die 194 Km lange Eisenbahnstrecke mit 150 Milliarden Baht an. Laut dem Transportministerium will der Getränkekonzern Thai Beverage einen 211 Km langen Hochgeschwindigkeitsschienenstrang von Bangkok nach Hua Hin für 98 Milliarden Baht verlegen.

No illegale Taxis
Das Transportministerium warnt vor Taxifahrten mit nicht registrierten Fahrzeugen und Fahrern. Gemeint sind die Unternehmen wie Uber oder EasyTaxi. Diese Taxis werden in Bangkok über Smartphone-Taxi-Apps bestellt. Bei einem Unfall oder einer Straftat, so die Behörde, könne die Straßenverkehrsbehörde weder eine mögliche kriminelle Vergangenheit des Fahrers noch das Fahrzeug überprüfen. Taxis müssten gelbe Kfz-Kennzeichen haben, die meisten privaten Wagen hätten schwarz-weiße. Die Fahrer würden weder Prüfungen absolvieren noch ihren Wagen zu den zweimal jährlichen Sicherheitsprüfungen vorführen. Wer für Uber oder EasyTaxi fahre, müsse mit einem Bußgeld von 2.000 Baht rechnen – oder ein gelbes Kennzeichen beantragen.

Expats meist zufrieden
Bei einer Umfrage des Expat-Netzwerks InterNations unter mehr als 14.000 Auswanderern wurde Thailand auf Platz 7 gesetzt. Gefragt wurde u.a. nach Arbeit, Familie, Freizeit, Freundschaft, Partnerschaft und Finanzen. Die Befragten mussten auch ihre Zufriedenheit angeben. Diese dient als Grundlage für den allgemeinen Vergleich von insgesamt 64 Ländern. Laut Kölner Stadt-Anzeiger sind erstmals in den Top Ten in 2015 Kanada, Panama, Thailand, Neuseeland und Malta vertreten. Nicht mehr unter die 10 am besten bewerteten Länder haben es Hongkong, die Philippinen, die USA, Spanien und die Schweiz geschafft. Auswanderer schätzen in Thailand vor allem die niedrigen Lebenshaltungskosten. 88% gaben an, dass ihr Einkommen ausreicht, um den Lebensunterhalt gut zu decken. Mit den Kosten und der Verfügbarkeit medizinischer Versorgung sind viele in Thailand sehr zufrieden. Mit der politischen Stabilität in dem Land sind dagegen 53% nicht zufrieden.

Plastikbeutel bezahlen
Käufer sollen künftig für jeden Plastikbeutel bezahlen. Das Department of Environmental Quality Promotion bereitet ein entsprechendes Gesetz vor. So will die Behörde Thais und Ausländer zwingen, beim Einkauf auf Plastikbeutel zu verzichten und in die Geschäfte Taschen aus Baumwolle mitzubringen. Als ersten Schritt gegen Plastikbeutel hat die Regierung die Bevölkerung aufgerufen, einmal im Monat, und zwar an jedem 15., auf Plastik zu verzichten. Die Kampagne ist erst einen Monat alt und war erfolgreich. Mehrere Supermärkte und Kaufhäuser haben sich angeschlossen und belohnen den Plastikverzicht. Weitere verteilen an ihre Kunden für einen geringen Betrag Baumwolltaschen. Am 15. August sollen laut der Behörde 1,8 Mio. weniger Plastikbeutel ausgegeben worden sein. Es wird bereits überlegt, die Kampagne auf den 30. eines Monats auszudehnen. Jedes Jahr machen Einwegtüten aus Plastik und Styropor 2,7 Millionen Tonnen Müll aus.

Warnung vor Heirat
Thailändische Frauen sollen über das Internet kennengelernte Ausländer nicht Hals über Kopf heiraten. Laut Narcotics Control Board (ONCB) sind es vor allem Afrikaner, die später ihre Frauen als Drogenkuriere einsetzen. Von 2012 bis 2014 seien 190 Frauen im Ausland wegen des Besitzes von Rauschgift verhaftet worden. Sie hatten Kokain, Heroin oder Crystal Methamphetamin schmuggeln wollen. Die Zahl dieser Kurierinnen hat sich in den letzten Jahren sprunghaft erhöht. Polizisten finden Drogen nicht nur im Gepäck, sondern auch in der Vagina und im Anus, andere Frauen schlucken Rauschgift in kleinen Dosen. Die meisten Thais werden in Brasilien, Japan, Malaysia und Kambodscha festgenommen.

Mehr Strafe bei Copys
Das neue Copyright-Gesetz mit härteren Strafen trat am 4. August in Kraft. Danach kann nicht nur der Handel mit Piratenware bestraft werden, auch Diebstahl des geistigen Eigentums im Internet wird verfolgt. Das Gesetz soll in Medien veröffentlichte Beiträge schützen, vor Gericht kommen weiter Hacker, die Passwörter knacken und Informationen ohne Genehmigung nutzen. Härter bestraft werden Hersteller und Verkäufer von kopierten Waren. Das Gericht kann die Vernichtung dieser Produkte anordnen, eine Entschädigung sowie ein Bußgeld bis zu einer doppelten Höhe des Warenwertes festsetzen. Wer gegen das Gesetz verstößt muss mit einer Geldstrafe zwischen 10.000 und 100.000 Baht rechnen, bei Verletzung des Urheberrechts nur aus wirtschaftlichen Gründen kann eine Haft von 3 Monaten bis zu 2 Jahren sowie ein Bußgeld zwischen 50.000 und 400.000 Baht bekommen.

Geld nach Thailand
Im Ausland arbeitende Thais haben im Vorjahr 90,6 Milliarden Baht in ihre Heimat überwiesen. Von Januar bis einschließlich April verließen nach Behördenangaben weitere 36.000 Frauen und Männer das Königreich. Bis Ende 2015 sollen über 130.000 Thais in anderen Ländern einen Job gefunden haben, bei einem erheblich höheren Verdienst als in Thailand. Die meisten arbeiteten im letzten Jahr in Taiwan (37.100), Korea (9.800), Japan (7.600), Israel (7.600) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (5.000). Längst nicht alle werden fern der Heimat glücklich. Medien berichten immer wieder von Skandalen, dass Thais ausgebeutet und wie Sklaven behandelt werden und nicht den versprochenen Lohn erhalten.

Kein Visa Run mehr
Für in Thailand lebende Ausländer gibt es bei einem sogenannten Visa Run keine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung mehr. Obwohl diese Regelung seit langer Zeit gilt, haben Immigrationsbeamte an Grenzübergängen zu Kambodscha immer wieder ein Auge zugedrückt. Auch, weil sie von einzelnen Personen, mehr noch von Touragenturen geschmiert wurden. Das soll jetzt vorbei sein. Das Aus für Visa Run gilt nicht für Touristen, die ein gültiges Touristenvisa haben, ebenso nicht für Ausländer mit einem Non-Immigrant-Visum oder einem Multiple Entry-Stempel. Sie können ihre Aufenthaltsgenehmigung um 15, 30 oder mehr Tage verlängern lassen. Urlauber müssen aber bei der Einreise Dokumente vorweisen wie Flugticket oder Hotelbuchungen. Mit dem Aus für Visa Run will die Immigration erreichen, dass sich im Land lebende Ausländer bei Botschaften oder Konsulaten im Ausland oder in einem Büro der Immigration in Thailand ein Visum besorgen.

Wieder mehr Tiger
Die Tiger-Population nimmt zu. Nach neuesten Schätzungen leben in den Nationalparks und weiteren Schutzgebieten zwischen 189 und 252 Raubtiere. Erheblich zugenommen hat die Zahl der Tiger im Waldgebiet Thungyai Huai Kha Khaeng in den Provinzen Kanchanaburi, Tak und Uthai Thani. Dort sollen es inzwischen 50 Tiere sein.

Motor der Wirtschaft
Erneut hat das staatliche Fiscal Policy Office (FPO) seine Prognose für das Wirtschaftswachstum gesenkt. Die Experten erwarten für 2015 nur noch ein Plus von 3%, gegenüber 4,1% im Oktober 2014, 3,9% im Januar und 3,7% im April. Nahezu alle Konjunkturindikatoren zeigen nach unten. Der Konsum stagniert, die Industrie verschiebt Investitionen, die Ausfuhren sind eingebrochen, und die Autobranche meldet für das 1. Halbjahr beim inländischen Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 16,3%. Motor der Wirtschaft ist der boomende Tourismus. Im 1. Halbjahr zählte die Tourismusindustrie laut FPO 14,7 Mio. ausländische Gäste (+ 34,1%) bei Einnahmen in Höhe von 320 Milliarden Baht. Das FPO hat die Erwartungen für das ganze Jahr hochgeschraubt: Von bisher 29,4 Mio. auf 29,9 Mio. ausländische Besucher. Das wäre im Jahresvergleich ein stattliches Plus von über 20%.


Reise-Tipps

THAI weiter mit A 380
Thai Airways International (THAI) ist Gerüchten entgegengetreten, die staatliche Fluggesellschaft wolle ihre 6 Airbus A 380 stilllegen. Die Großraumflugzeuge wären nicht ausgelastet, sie sollten im Rahmen des Sanierungsprogramms aus dem Verkehr gezogen werden. THAI-Präsident Charamporn Jotikashira sagte, die 507 Sitzplätze in den A 380 würden überwiegend gebucht, und die 6 Maschinen flögen weiter von Bangkok nach Frankfurt, London, Paris und Tokio. Allerdings denkt die Airline nicht daran, weitere A 380 zu kaufen. Weil die THAI zwischen 2013 und Juni 2015 Verluste in Höhe von 35,9 Milliarden Baht eingeflogen hat, ist bei der Airline das Sparen angesagt. Im Flugplan wurden bereits mehrere Strecken gestrichen, bis Ende kommenden Jahres sollen 1.400 der 25.000 Beschäftigten in den vorzeitigen Ruhestand gehen.

Hat Yai nach Phuket
Bangkok Airways verbindet ab dem 11. Oktober einmal täglich Hat Yai mit Phuket. Flug PG 299 startet in Hat Yai um 9.25 Uhr und landet in Phuket um 10.25 Uhr. Zurück geht es mit PG 298 um 7.30 Uhr, Hat Yai ist um 8.35 Uhr erreicht.

Transfer in Ranong
In Ranong bietet Nok Air ihren Passagieren einen Transfer vom Flughafen in die Innenstadt und zum Fähranleger nach Koh Phayam an. Der Transfer-Service ist nur mit einem Nok-Air-Flugticket nach / Ranong gültig und muss bereits bei der Buchung bestellt werden. Infos: http://goo.gl/itJ7fG

Sauberes Street Food
Das Gesundheitsministerium und das Tourismus- und Sportministerium haben eine Kampagne gestartet, um Street Food zu promoten sowie Garküchen und Restaurants mit einem Hygiene-Siegel auszuzeichnen, um mehr Touristen für die Köstlichkeiten der Thai-Küche zu begeistern. Der Fokus des Discover Thainess Streets and Markets Clean Food Good Taste-Projekts liegt auf den "12 Provinzen, die man nicht verpassen sollte", eine weitere Marketing-Kampagne des Tourismus- und Sportministeriums, die Touristen für einen Besuch in den Provinzen Lampang, Phetchabun, Nan, Buriram, Loei, Samut Songkhram, Ratchaburi, Trat, Chanthaburi, Trang, Chumphon und Nakhon Sri Thammarat motivieren soll. Das Gesundheitsministerium organisiert in den aufgeführten Provinzen Hygieneseminare für Restaurantbetreiber, die mit dem Clean Food Good Taste-Siegel ausgezeichnet werden möchten. Um das begehrte Siegel zu erhalten, dürfen die Restaurant- und Garküchenbetreiber keinen Alkohol und keine Zigaretten verkaufen, müssen auf die Verwendung von Styroporbehälter verzichten und Besteck zu den Mahlzeiten reichen. Darüber hinaus müssen sie hygienisch einwandfreie Toiletten und Küchen haben.

Geheimtipp Trang
Die Provinz Trang zählt bisher zu den touristisch noch wenig beachteten Regionen Südthailands. Nicht ganz zu Recht, denn hier lockt eine 200 Kilometer lange Küste mit 46 vorgelagerten Inseln und das im Osten gelegene, 1.350 Meter hohe Kao-Luang-Gebirge sowie das Banthat-Gebirge. Die perfekte Kombination aus Badeurlaub, Sightseeing und Aktivreise! Die beste Reisezeit ist zwischen November und April. Trang ist bekannt für sein Unterwasserhochzeitsfestival. Seit über 20 Jahren kann man sich hier rund um den Valentinstag das Ja-Wort unter Wasser geben. Und gleich danach geht es dann zum Honeymoon auf eine der fantastischen Inseln. Zum Beispiel nach Koh Muk mit seiner türkis-leuchtenden Emerald Cave. Hier schwimmt man durch eine 80 Meter lange, tiefschwarze Grotte, um am Ende in einer kleinen Traumbucht zu landen. Auch Koh Kradan mit seinen beeindruckenden vorgelagerten Korallenriffen und Koh Libong mit seinen weiten Stränden sowie beschaulichen Fischerdörfern, gehören zu den Highlights der Region. Auf dem Festland bestimmen Kalksteinfelsmassive, Mangrovenwälder und Urwald die Landschaft. Wie wäre es mit einer Stadtrundfahrt durch Trang im traditionellen Tuk-Tuk, einer romantischen Zugfahrt von Trang nach Katang oder einer Tour mit dem Kajak entlang der Küste? Lohnenswert sind auch Ausflüge zum botanischen Garten in Amphur Yan Ta Khao und zur Khao Kob Tropfsteinhöhle. Bequem reisen Besucher ab Bangkok mit Nokair und AirAsia nach Trang. Die täglichen Flüge dauern ca. 70 Min. Der Flughafen von Trang ist durch Busse und Taxen gut an die Provinzhauptstadt sowie die kleinen Küstenorte angebunden. Von den beiden Piers Hat Yao und Pak Meng aus kommt man am besten auf die vorgelagerten Inseln.

Koh Larn ist überlastet
Vertreter der chinesischen Botschaft haben die Stadt Pattaya aufgefordert, gegen den Massentourismus auf der Koh Larn Maßnahmen zu ergreifen. Die Tourismusbranche sollte nicht ausschließlich auf die Zahl der Urlauber schielen. Laut der staatlichen Tourismusbehörde (TAT) setzen täglich 5.000 bis 7.000 Urlauber vom Festland zur Koh Larn über, an Wochenenden sind es bis zu 10.000. Als Folge sind einige Strände chronisch überlastet, die chinesische Botschaft sieht die Sicherheit ihrer Landsleute gefährdet. Bürgermeister Itthipol Khunpluem und den Ratsmitgliedern ist das Problem seit langem bekannt. Sie wollen die Zahl der täglichen Koh-Larn-Besucher reduzieren, wissen aber nicht wie. Als eine Maßnahme haben nur vier Unternehmen für einen Fährdienst eine Lizenz bekommen. Doch die privaten Boote, die ständig Touristen zur Insel bringen, sind kaum zu kontrollieren.

Nach Kambodscha
Berichten von "Thaivisa News" folgend, werden an der kambodschanischen Grenze keine Aus- und Einreisestempel (in/out) mehr erteilt, selbst an Personen, die im Besitz eines gültigen Visums sind. Damit scheinen die Beamten der Einwanderungsbehörde in Ban Laem/Daun Lem, Ban Pakard/Phsa Prum und Aranyaprathet/Poipet dem Beispiel der Beamte am Grenzübergang in Phu Nam Ron in der Provinz Kanchanaburi zu folgen, die bereits seit kurzem keine in/out-Stempel mehr erteilten. Ein Visa-Run-Anbieter erklärte gegenüber "Thaivisa News", dass er bis zum 30. September keine Touren zur Grenze anbieten wird, solange sich die Situation an der Grenze nicht geklärt hat. Denn selbst Personen, die beispielsweise über ein Touristenvisum mit zwei Einreisen verfügen, können an den oben aufgeführten Grenzübergängen nicht aus- und gleich wieder einreisen. Personen, die einen out/in-Stempel benötigen, können die Grenzübergänge nach Laos oder Malaysia nutzen. Dort werden die Stempel weiterhin regulär ausgestellt. Auch eine Aus- und darauffolgende Einreise per Flugzeug ist weiterhin möglich. Ebenfalls keine Probleme werden von den Grenzübergängen nach Kambodscha in den Provinzen Surin und Sisaket gemeldet, weshalb viele in Thailand lebende Ausländer bereits vermuten, dass die neuen Regelungen der Einwanderungsbehörde nur für die Grenzübergänge gelten, die unter der Aufsicht der Immigration Division 3 stehen. Björn Jahner

Flughafengebühr
Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) sieht keinen Anlass, auf dem alten Bangkoker Flughafen Don Mueang die Flughafengebühr oder die Lande- und Parkgebühren für Flugzeuge zu senken. Das hatte der Geschäftsführer der AirAsia, Tony Fernandes, gefordert. Von niedrigeren Gebühren würden letztlich die Passagiere profitieren. Fernandes hatte auf den Flughafen Kuala Lumpur verwiesen. Auf Don Mueang sei die Flughafengebühr gegenüber dem Airport 2 für Discounter in Kuala Lumpur doppelt so hoch, dort seien auch Lande- und Parkgebühren niedriger als auf dem Bangkoker Airport. Weil die Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang, Chiang Mai und Phuket gut ausgelastet sind, wird die AoT ihre Gebühren nicht reduzieren. Möglich erscheint das nur für Hat Yai und Chiang Rai wegen der geringen Auslastung.

Don Mueang Weltrekord
Mit im Jahr 22,5 Mio. Passagieren hat sich Bangkoks alter Flughafen Don Mueang unter den Airports für Billigairlines weltweit an die Spitze gesetzt. Don Mueang hat inzwischen Kuala Lumpur um 500.000 Fluggäste überholt, teilte der Präsident des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT), Nitinai Sirismatthakarn, weiter mit. Die Rekordzahl an Passagieren wurde im am 30. September zu Ende gehenden Geschäftsjahr gezählt. Nach Eröffnung des renovierten Terminals II im November, spätestens aber im Dezember, kann der Flughafen bis zu 30 Mio. Fluggäste bewältigen, das langfristige Ziel liegt bei 40 Mio.

Warnung: Würfelquallen
Nach dem Tod einer 20-jährigen Deutschen durch Kontakt mit einer giftigen Würfelqualle (DER FARANG berichtete) verschärfen Hotels auf der thailändischen Ferieninsel Koh Samui ihre Sicherheitsvorkehrungen. Mindestens ein Hotel am populären Lamai-Strand hat ein Netz als Quallenschutz um seinen Privatstrand gezogen, wie dessen Manager berichtete. An seinem Strand habe es bereits seit mehreren Tagen Warnschilder gegeben. Andere Hotels erklärten, ihre Mitarbeiter hätten die Gäste am Strand verbal gewarnt, dass es vor der Küste Würfelquallen gegeben habe. Zudem gebe es Erste-Hilfe-Stationen mit Essig am Strand. Essig lindert die Schmerzen, die als Folge des Gifts auftreten. Die junge Frau aus Göttingen war am Lamai-Strand ins Wasser gegangen. Sie kam mit den bis zu drei Meter langen Tentakeln einer Würfelqualle in Kontakt. Das Gift dieser Nesseltiere gehört zu den gefährlichsten der Welt. Es löst Lähmung und Atemnot aus. Die junge Frau starb danach im Krankenhaus.

Bangkok Airways
Bangkok Airways hat auf ihrer Facebook-Präsenz eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie ein in sozialen Netzwerken verbreitetes Gerücht zurückwies, dass eine Maschine der Airline verunglückt sein soll. Zuvor häuften sich auf Facebook die Meldungen, dass es zu einem Vorfall mit einer Maschine der Airline auf dem Flughafen auf der Ferieninsel Koh Samui gekommen sein.

City Airways bestellt
Die Charterfluggesellschaft City Airways hat als erste in Thailand registrierte Airline in der Volksrepublik China gefertigte Flugzeuge bestellt. Die Maschinen sollen ab Juni 2017 ausgeliefert werden. Es handelt sich um jeweils zehn Flugzeuge der Typen C 919 und ARJ 21-700, hergestellt vom staatlichen Konzern Commercial Aircraft Corporation of China. Die Flugzeuge haben 90 bzw. 150 Sitze. City Airways, ein Unternehmen mit Investoren aus Thailand, China und Hongkong, fliegt derzeit mit älteren Boeing 737.

Bangkok Airways top
Vor kurzem hat SmartTravelAsia.com die Gewinner ihrer renommierten Reise-Umfrage Best in Travel 2015 veröffentlicht. An der Umfrage beteiligten sich Millionen von Reisenden aus der ganzen Welt und stimmten für ihre Lieblingsreisemarken. In diesem Jahr wurde Bangkok Airways unter die Top-Ten-Airlines weltweit gewählt. Außerdem belegten sie Platz 5 für den besten Service on Board.

Eng auf Don Mueang
Auf dem ohnehin bereits überfüllten alten Bangkoker Flughafen Don Mueang wird es zur touristischen Hauptsaison noch enger. Denn das Terminal 2 soll nach Umbau und Renovierung erst im Dezember eröffnet werden. Die Arbeiten werden zwar bald abgeschlossen, in den folgenden Wochen müssen Computer-, Sicherheits- und Gepäcksysteme ausreichend getestet werden. Don Mueang hat von Januar bis September rund 26 Millionen Passagiere abgefertigt bei einer Jahres-Kapazität von nur 18,5 Millionen. Wegen der Überfüllung hat sich die THAI Smile Airways, eine Tochtergesellschaft der Thai International Airways, entschlossen, mit Beginn des Winterflugplanes den Internationalen Flughafen Suvarnabhumi zu nutzen.


Solche Sachen...

Schädel vom Friedhof
Die Polizei sucht zwei Schamanen, die von einem Friedhof in Udon Thani Schädel gestohlen haben. Die beiden 35 Jahre alten Männer wollen aus den Schädeln Amulette herstellen. Die Straftaten haben bei den Hinterbliebenen der Verstorbenen Bestürzung ausgelöst.

Japaner stürzt in Tod
Ein Japaner in den 30ern hat sich im Bangkoker Bezirk Huay Kwang offenbar von seinem Apartment in die Tiefe gestürzt. Der Ausländer wurde mit schwersten Verletzungen und Brüchen vor dem Lumpini Place Condo an der Rama 9 Road gefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, zumal im Apartment des Japaners eine entsprechende Notiz gefunden wurde. Nichts deutet auf einen Einbruch oder einen Raub hin. Weiter teilte die Polizei mit, der Ausländer habe sich vor dem Sturz in den Tod mit seiner Thai-Frau heftig gestritten.

Zungen von Büffeln
In einer Lagerhalle in Mukdahan stellten Sicherheitskräfte 12 Tonnen gefrorene Tonnen Zungen von Büffeln sicher. Sie haben einen Wert von über 3 Mio. Baht. 8 Menschen wurden festgenommen. Die Ladung kam aus Indien mit dem Ziel Laos, von dort wurden die Büffelzungen nach Thailand geschmuggelt. In vielen Restaurants werden Büffelzungen als Delikatesse angeboten.

Im Wasser gebissen
200 Meter vor dem Karon-Strand von Phuket ist eine australische Touristin beim Schwimmen zweimal von einem Tier gebissen worden. Die Urlauberin erlitt eine stark blutende Bisswunde am Fuß. Dem Augenschein nach könnte es ein Hai gewesen sein. Die 37 Jahre alte Urlauberin blutete stark an einem Fuß und wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, berichtet die Phuket Gazette weiter. Fotos von der Verletzung wurden der Phuket Marine Biological Centers Endangered Species Unit vorgelegt. Dr. Kongkiat Kittiwattanawong, Leiter der Abteilung, sagte, nach dem Foto könnte die Wunde von einem Haibiss entstanden sein. Er schickte das Bild zur weiteren Untersuchung nach Bangkok. Er arbeitet seit 20 Jahren auf der Ferieninsel Phuket und ihm ist in dieser Zeit kein Fall eines Haiangriffs untergekommen.

Bankräuber in Pattaya
Der Bankräuber von der Filiale der Thanachart Bank im Hospital Nawamin 9 in Bangkok ist gefasst. Polizisten stellten den 25-Jährigen in Pattaya. Er war noch im Besitz von 277.860 Baht der am 28. August geraubten 360.000 Baht. Der Mann berichtete, er habe Schulden bei Freunden und keinen Job gehabt. Da habe er sich zu dem Banküberfall entschlossen. Das dabei benutzte BB-Gewehr habe er in einem Mülleimer entsorgt. Er gestand, bereits am 16. Juli an der Soi On-nut eine Filiale der Thanachart Bank überfallen und 60.000 Baht gestohlen haben.

Im Boot missbraucht
2 Thais haben gestanden, 2 chinesische Urlauberinnen auf einem Speedboot sexuell missbraucht zu haben. Die beiden Touristinnen hatten auf der Polizeiwache Anzeige erstattet. Nach Medienberichten wurden die Chinesinnen, 19 und 22 Jahre alt, im Beisein eines Dolmetschers 7 Stunden verhört. Dann unterzeichnete ein Richter die Haftbefehle. Die beiden auf Koh Larn arbeitenden Männer wurden verhaftet und dem Richter vorgeführt. Dieser ordnete eine Haft an. Inzwischen haben die beiden Thais die Tat gestanden. Die beiden Frauen aus der Volksrepublik hatten das Boot für einen Transfer zu der Pattaya vorgelagerten Insel gebucht.

Mit Euro-Blühten
An einem Wechselschalter in Patong wurde ein 59 Jahre alter Franzose mit einem gefälschten 100-Euro-Schein gefasst. In dessen Unterkunft fand die Polizei fünf weitere gefälschte Banknoten. Der Ausländer sagte aus, er habe vor dem Flug nach Thailand in seiner Heimat auf einer Bank Geld gewechselt und nicht gewusst, dass es sich um gefälschte Scheine handelte

Kuwaiti Nase gebrochen
Ein 38 Jahre alter ziviler Verteidigungshelfer hat in Patong einen Kuwaiti attackiert und ihn mit einer geladenen Handfeuerwaffe ins Gesicht geschlagen. Der Urlauber erlitt einen Nasenbeinbruch. Der 57-Jährige befand sich vor dem Royal Palm Beach Resort an der Thaweewong Road, als plötzlich der Thai auftauchte und auf ihn losging. Eine Patrouille der Polizei sah die beiden Männer und griff sofort ein. Der verletzte Ausländer wurde in das Patong-Hospital eingeliefert. Der geständige Verteidigungshelfer konnte für die Waffe keine Lizenz vorweisen.

Prostituiertenring
Die Inhaberin des M Massage-Geschäftes in Bophut auf Koh Samui soll einen Prostituiertenring geführt haben. Bei einer Razzia fanden Polizisten, Soldaten und Verwaltungsbeamte neben der 42 Jahre alten Besitzerin 6 Frauen vor. Darunter war ein 16-jähriges Mädchen. Die Besitzerin wurde festgenommen, das Mädchen der Sozialbehörde übergeben. Die Frauen werden festgehalten, sie sollen gegen die Leiterin aussagen.

Frau auf Skytrain-Gleis
Nach dem Sturz einer Frau auf die Gleise des Skytrains auf der Station Ratchathewi in Bangkok mussten Fahrgäste erhebliche Verzögerungen hinnehmen. Die 22-Jährige hatte auf den Zug gewartet und war plötzlich ohnmächtig geworden. Helfer transportierten sie auf den Bahnsteig. Die Frau erlitt eine offene Wunde im Gesicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Mitarbeiter des Skytrain hatten den ankommenden Zug rechtzeitig stoppen können.

Gestörter Messer-Mann
Ein offenbar mental gestörter Mann brach, mit einem Messer bewaffnet, nach Mitternacht in ein Apartment am Jomtien ein. Die Mieterin rannte in Panik aus der Unterkunft, ihr Liebhaber sprang vom zweiten Geschoss aus dem Balkon und verletzte sich an der Schulter. Er hatte gedacht, der Ehemann seiner Geliebten wäre nach Hause gekommen. Die Polizei nahm den ungebeten Gast mit auf die Wache. Ein Drogentest verlief negativ. Er sagte der Polizei, er sei ein Freund Gottes, so die Medien.

Anti-Nackedei-Einheit
Eine Anti-Nackedei-Einheit der Polizei stürmte am frühen Morgen einen populären A-Go-Go-Club in der Walking Street in Pattaya. Drei Tänzerinnen wurden auf die Wache abgeführt. Sie wurden von den Beamten auf frischer Tat ertappt, wie sie die Gäste des Etablissements mit unzüchtigen Showeinlagen unterhielten. Ebenfalls festgenommen wurde die 45-jährige thailändische Managerin der Living Dolls Showcase Bar. Der Polizeibericht wurde dem Gouverneur der Provinz Chonburi weitergeleitet, der über die Zukunft dieses Amüsierbetriebes entscheiden soll. Björn Jahner

Freitod im Bad
Im Badezimmer seines Hauses im Suriner Bezirk Prasat wurde ein Österreicher tot aufgefunden. Der 54-Jährige hatte sich mit einem Nylonstrick erhängt. Seine 43 Jahre alte Thai-Frau berichtete der Polizei, sie hätten 3 Jahre zusammengelebt, und ihr Mann habe jeden Monat aus seinem Heimatland eine Überweisung von mehreren zehntausend Baht bekommen. Aber in den letzten 6 Monaten sei keine Zahlung eingegangen. Das habe ihm zugesetzt, zumal sich die Schulden wegen des Hausbaus auf mehrere hunderttausend Baht beliefen. Als die Frau nach mehreren Stunden Abwesenheit zurückkehrte, fand sie zerstörte Haushaltsgegenstände und ihren erhängten Mann vor.

Frontalzusammenstoß
Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Ringstraße in der Nähe des Wasserfalls Namuang auf Koh Samui starb ein 23 Jahre alter Italiener. Nach Angaben der Polizei ist der Urlauber bei hohem Tempo auf einen entgegenkommenden Eintonner geprallt. Sein Yamaha-Motorrad lag 40 Meter vom Toyota-Pick-up entfernt auf der Fahrbahn. Dessen Fahrer flüchtete nach dem Unfall.

Drei tote Elefanten
Im Wildschutzgebiet Huai Sat Yai nahe Hua Hin sind drei Elefanten tot aufgefunden worden. Es handelt sich um ein männliches, zehn Jahre altes Tier, einen weiblichen Dickhäuter von fünf Jahren und einen jungen Elefanten. Nach Medienberichten soll der Geschäftsführer einer Farm die Tiere mit Stromschlägen getötet haben.

Ladyboys wie die Raben
Auf der Second Road in Pattaya haben 2 Ladyboys in den frühen Morgenstunden von einem deutschen Urlauber die Geldbörse mit 3.090 Baht, Kreditkarten und Dokumenten gestohlen. Passanten hatten den Diebstahl beobachtet und hielten die beiden Transvestiten bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Festgenommenen waren der Polizei wegen ähnlicher Straftaten schon bekannt. Sie waren erst kürzlich auf Kaution freigelassen worden. Der 50 Jahre alte Deutscher befand sich auf dem Weg zu seinem Hotel, als er von den beiden Ladyboys bedrängt wurde. Dabei griff einer in die Hosentasche des Touristen und nahm die Geldbörse an sich.

Tod bei Asthmaanfall
Ein schwerwiegender Asthmaanfall hat zum Tod eines in Thailand lebenden Schweizers geführt. Seine Leiche wurde auf dem Seitenstreifen einer Straße bei Kanchanaburi gefunden. Laut Polizei soll der Ausländer nach einem Treffen mit Freunden nachts auf einem Motorrad zu seinem Haus unterwegs gewesen sein. Als der Anfall begann, stoppte er das Fahrzeug, um zu seinem Inhalator zu greifen. Bevor der Asthmatiker das Mittel inhalieren konnte, starb er. Beim Eintreffen der Polizei lag der Inhalator neben dem toten Schweizer.

Brite stirbt bei Unfall
Bei einem Zusammenstoß zweier Autos in Trat erlitt ein 50-jähriger Brite tödliche Verletzungen, elf weitere Menschen, darunter fünf Kinder, wurden teils schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden im Bezirk Khao Saming. Ein 35-Jähriger fuhr mit seinem Mazda in Richtung Rayong. Nach seinen Angaben schnitt ein Pick-up seine Fahrbahn. Er konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen. In und auf der Ladefläche des Pick-ups saß eine Familie aus der nordöstlichen Provinz Nong Bua Lamphu. Durch die Wucht des Aufpralls wurden mehrere Fahrzeuginsassen auf die Fahrbahn geschleudert. Der Brite, Ehemann der 33 Jahre alten Fahrerin, und ein 14 Jahre altes Mädchen erlitten schwere Verletzungen. Dann starb der Ausländer. Die Familie war auf dem Weg zur Koh Chang.

Drogenhändler weg
Ein bewaffneter 31-jähriger Drogenhändler konnte vor dem Zugriff der Polizei rechtzeitig flüchten. Als die Beamten sein Haus in Phuket stürmten, lief die Klimaanlage und in der Küche standen frisch zubereitete Gerichte. Die Polizei vermutet, dass der Mann einen Hinweis auf die Razzia erhalten hatte. In dem Haus wurden 2,15 Kg Chrystal Meth, 1.469 Yaba-Pillen, vier Handfeuerwaffen und 400 Schuss Munition gefunden. Die Polizei gibt den Straßenverkaufswert der Drogen mit fünf Millionen Baht an.

Marihuanaplantage
In einem angemieteten Apartment in Chanthaburi hat die Polizei einen Hanf-Anbau entdeckt und zwei Männer festgenommen. Diese hatten die Wände mit Aluminiumfolie verkleidet und mit LED-Lampen und Ventilatoren für die richtige Temperatur gesorgt. Die Beamten stellten 32 Hanfsträucher, mehrere Kilo getrocknetes und gepresstes Marihuana sowie für den Anbau erforderliche Materialien sicher. Die Festgenommenen hatten das Marihuana über Facebook und Line im Internet angeboten, 100 Gramm für je 1.700 Baht. Empfänger waren zumeist in thailändischen Touristenzentren lebende Menschen.

Kasachstan Mörder
In einem Village an der Soi Siam Country Club in Pattaya nahm die Polizei einen in Kasachstan gesuchten 37 Jahre alten Mann fest. Die Anklagen lauten auf Mord, sexuelle Belästigung und Diebstahl. Der Mann war im Jahr 2014 nach Thailand geflüchtet. Sein Pass war am 6. Juli abgelaufen.

Mittelloser Deutscher
Dank einer großzügigen Spendenaktion gelang es Bualoi Sasai vom Begegnungszentrum Pattaya-Naklua, einem mittellosen Deutschen ein Rückflugticket in seine Heimat zu kaufen. "Dem Mann wurde von allen relevanten Stellen die Hilfe verweigert, obwohl er mittellos war und sein Visum zum 30. Juli 2015 abläuft", berichtete Khun Bualoi der Redaktion vom Pattaya-FARANG. Sie informierte weiter, dass Eike P. Thailand jetzt verlassen hat. Björn Jahner

Milch und Drogen
Im Süden von Pattaya hat die Polizei den Besitzer eines Milchgeschäftes als Drogenhändler festgenommen. Er verkaufte im Milk & Toast Shop pulverisiertes Ketamin, vorwiegend an Jugendliche. Der Mann will das flüssige Ketamin in einem Pub für 1.300 Baht je Flasche erworben haben. Dann trocknete der 30-Jährige die Droge in einer Mikrowelle. Im Geschäft fanden die Ermittler vier Päckchen getrocknetes Ketamin, 11 Flaschen mit flüssigem Ketamin und eine Ecstasy-Pille. Ketamin ist ein Arzneistoff, der in der Anästhesie und zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt wird. Wegen bewusstseinsverändernder Wirkung ist Ketamin auch als Partydroge besonders unter Jugendlichen bekannt. Sicher ist, dass als Nebenwirkungen Erinnerungslücken und psychische Abhängigkeit auftreten sowie Psychosen ausgelöst werden können.



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