Farang Titel 9-2005

Ausgabe 09 - 2005

Leserbriefe

Rum-Treiber

CARABAO kommt

Partyszene Berlin

Südostasien-News

Reisetipps


Leserbriefe

Leserbriefe / Rum-Treiber / CARABAO kommt / Partyszene Berlin / Südostasien-News / Reisetips

Zum Thema Deutsche Botschaft in Bangkok

Ich halte diese dumme Diskussion für völlig unangebracht. Ich wohne seit etlichen Jahren in Thailand. Habe häufiger mit der Deutschen Botschaft zu tun gehabt. Vier meiner Söhne sind mit einer Thai verheiratet, und in allen Fällen gab es nicht ein einziges Mal Probleme. Ich habe für unwissende Landsleute immer wieder einmal in der Botschaft vorgesprochen, um deren Fehler glatt zu bügeln, wenn sie es sich dann ganz verscherzt hatten. Ich traf stets auf viel Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft und ausgesuchte Höflichkeit.

Allerdings hatte ich dabei auch Muße, meine Landsleute zu beobachten. Und was ich im Laufe der Jahre erleben musste, ist nun wirklich kritikwürdig. Ihr Auftreten in der Botschaft war grauenvoll. Nicht dazu in der Lage zu sein, ein Antragsformular ordnungsgemäß ausfüllen zu können, mag noch angehen. Besonders bei den älteren Herren. Und das sind die meisten Antragsteller dort! Unwissen durch rüdes Auftreten und mit Besserwissen kompensieren zu wollen, ist eben nicht die richtige und angebrachte Art der fruchtbaren Kommunikation.

Manche meinen, thailändische weibliche Botschaftsangehörige behandeln zu können, zu müssen, wie sie es nicht in den Bars mit den Prostituierten tun, ist derart erniedrigend und beleidigend, dass der Botschafter von Gesetz wegen gehalten ist, seinen thailändischen weiblichen Angestellten den sozialen Schutz zu gewähren, zu dem er verpflichtet ist und sogar ein wenig mehr.

Das fatale Verhalten dieser Klientel hat seine Gründe in der Profilisierungssucht dieser "schlauen" Farangs. Sie glauben, "ihrer kleinen, dummen thailändischen Begleiterin" zeigen zu müssen, dass sie eben ein ganzer Kerl und ein Mann von Welt sind und sie meinen, anschaulich verdeutlichen zu müssen, wie ein Deutscher mit seiner Auslandsvertretung umspringt. Das hebt ihrer Meinung nach ihren Selbstwert. Und weil sie so besoffen sind von ihrem Selbstwertgefühl, übersehen sie natürlich, wie peinlich berührt die Begleiterin ist. Kein thailändischer Staatsbürger ist so verkommen, dass er sich herausnehmen würde, so mit seiner Botschaft umzuspringen.

Sorry, für die deutlichen Worte! Aber ich kann diesen Schwachsinn schon nicht mehr so einfach hinnehmen. Und nur mal nebenbei bemerkt, diese Antragsteller sind zugleich auch verantwortlich für die Schlangenbildung, also für die Verzögerungen. Anträge, unvollständig ausgefüllt, geforderte Belege nicht dabei, versuchen sie durch lautstarkes langes Lamentieren denn doch noch zum Erfolg zu kommen. Das nimmt dann epidemieartigen Charakter an, weil nahezu alle Aspiraten keine vollständigen Unterlagen vorlegen. Das ist der Alltag für die Botschaftsangestellten der Deutschen Botschaft in Bangkok.

Als Anregung zur Vermeidung solcher Vorkommnisse, hätte ich folgenden Vorschlag zu machen: Entweder erst alle Unterlagen, gemäß der ausliegenden Bestimmungen zusammentragen und dann vorsprechen oder aber Empfehlung an die Botschaft, gleich vorne am Einlass vom Personal die Unterlagen auf Vollständigkeit prüfen lassen und die Leute abweisen, die ihre Anträge unvollständig vorlegen möchten.

Und ein letztes Wort zu den thailändischen weiblichen Angestellten der Deutschen Botschaft in Bangkok: Sie sind keineswegs patzig oder unhöflich. Es überrascht und überfordert diese Klientel, auf eine Thai zu stoßen, die Deutschtum praktiziert, also unnachgiebig und weisungsgemäß "Nein" sagt. "Das ist ja unerhört! Was weiß denn die schon, wie das zu funktionieren hat? Die ist doch nur eine Ausländerin! Und die will mir, einem sach- und fachkundigen Deutschen Vorschriften machen?" Das sind die Gedankengänge der Antragsteller mit Problemen. Die gleichen Typen verhalten sich bei einer Vorsprache in einer thailändischen Behörde genau umgekehrt. Warum wohl?!
Hartmut aus Nakhon Sawan

Jetzt kommt die Antwort zur heftigen Diskussion aus dem Jahre 2002
Zur Erinnerung zwei Stichworte:
...der Eindruck, dass es sich bei diesen oder ähnlichen Parties eher um "Nuttenbälle" handelt... und
Was mich noch mehr erstaunte waren die deutschen "Ehemänner" der thailändischen Prostituierten, die wie Beinamputierte auf den Knien herumrutschten, um damit nachhaltig zu dokumentieren: "Seht her, ich gehöre dazu"!

Nun der Autor des damaligen Leserbriefes über die rege Diskussion aus 2002:
Ich erlaubte mir, hier an anderer Stelle, eine Lanze für die Deutsche Botschaft in Bangkok zu brechen. Bei der Gelegenheit erfuhr ich durch die Redaktion, dass es auf meinen Leserbrief in der Ausgabe 8/2002 heftige Reaktionen gegeben hat. Mir waren diese Antwortbriefe bis heute nicht bekannt, ich habe im Archiv gestöbert und sie gefunden.

Ich möchte mich bei allen aufgebrachten Kommentatoren entschuldigen und dazu anmerken, dass ich seit langem an einem Buch arbeite, um damit den Kontrapunkt zu Rufferts Schilderungen zu setzen. Danke auch für die Ehre, die er mir erwies, sich zu dem von mir absichtlich stark überzeichneten Beobachtungen und Resümees zu äußern.

Es gibt das Thailand des Herrn Ruffert ganz sicher, und seine Bücher möchte ich an dieser Stelle denjenigen empfehlen, die Thailand mit den Augen des Herrn Ruffert sehen möchten; aber es gibt auch das andere und ein drittes Thailand. Aber immer können es nur subjektiven Perspektiven sein, die sich in allen Berichten widerspiegeln.

Der Redaktion sage ich besonderen Dank für ihren Mut, meinen Leserbrief zu veröffentlichen, weil sie wirklich nicht wusste, dass ich hier absichtlich ein Reizthema aufgeworfen hatte, um verwertbare Reaktionen zu bekommen. Und nun will ich noch erklären, warum ich die Antworten bis heute nicht kannte. Ich reise viel, und nach Aufgabe meines Leserbriefes wurde es recht turbulent, so dass ich weitere Recherchen zu meinem Buch vorübergehend einstellen musste. Und wir alle wissen ja, wie das so ist, mit den Vorläufigkeiten! Dann kam auch noch der Tsunami dazu! Natürlich war ich davon betroffen, weil viele Freunde dabei zu Tode gekommen sind. So dass ich mich erst jetzt wieder mit meinem Vorhaben, ein Buch zu schreiben, befassen kann.

Selbstredend treffen all die wilden Vermutungen, wer, was und wie ich bin; wo und wie ich wohne, etc. etc. nicht zu. Ich habe zu manchen Absätzen herzlich lachen müssen. Erstaunt war ich, dass es nur drei wirklich ausgeglichene Kritiken gab!!!

Manchen verbalen Entgleisungen und wüsten Unterstellungen der Leser meines Briefes zum Trotz, bin ich ein recht ausgeglichener, humorvoller, toleranter Globetrotter, dem sich Thailand, mit all seinem Charme, tief ins Herz gebrannt hat. Das mag auch der Grund sein, warum ich dieses Land mit all seinen Facetten gesehen haben möchte. Ich mag es überhaupt nicht, wie einige "Ehemänner" von thailändischen Frauen - nicht nur in Deutschland - mit ihnen umgehen und wie sie dieses Land abwerten. Es war, und es ist der Farang, der einen nachhaltigen schlechten Einfluss ausübt. Wenige Gutmenschen ausgenommen.

Um noch ein paar Fragen aus den Antworten aufzugreifen und zu beantworten: Nein, ich habe meine Frau nicht in den Vergnügungsvierteln kennen- und lieben gelernt. Ich war auch nicht als Sextourist unterwegs. Ich bereiste nach einem anstrengenden Berufsleben und bescheidenem Vermögen, zu Beginn meines fünften Lebensjahrzehnts, die Welt. Auf dieser Odyssee verschlug es mich auch nach Thailand, ganz oben in den Norden Isans, an den Mekongbogen. Ich habe dort zunächst längere Zeit in einem kleinen Dorf unter Einheimischen gelebt. Es gab weit und breit, außer mir, keinen anderen Farang. Es war eine schöne urige Zeit. Hier habe ich Bescheidenheit und Genügsamkeit gelernt.

Ich verliebte mich in diese Region. Nach einem Jahr kam ich nach Deutschland zurück und verkaufte meinen gesamten Besitz und bereiste zunächst den afrikanischen Kontinent, dann Australien und Neuseeland. Doch es zog mich unwiderstehlich nach Thailand zurück. Dort traf ich meine Frau. Sie war die Gattin eines beim Staat tätigen Tierarztes. Sie lebten noch zusammen, aber waren innerlich lange getrennt. Zwischen mir und meiner Gattin in Deutschland verhielt es sich ebenso. Unsere Söhne, fünf an der Zahl, waren inzwischen erwachsen, und wir hatten uns über unser "Erziehungsgeschäft" und Berufsleben auseinander gelebt.

Als sich herauskristallisiert hatte, dass wir uns mögen und uns wünschten zusammenzubleiben, trafen sich alle Beteiligten in Thailand. Ich kam gut mit meiner Gattin auseinander und der Tierarzt mit der seinen. Gemeinsam entschieden wir uns für die aus der thailändischen Ehe stammenden minderjährigen Kinder, die letztlich in unsere Obhut kamen. Die Kinder besuchen in Deutschland höhere Schulen und werden aller Wahrscheinlichkeit nach in Deutschland bleiben, während wir in Thailand zu leben gedenken. Inzwischen sind wir zehn Jahre schon ein glückliches und zufriedenes Paar.

Und noch ein letztes Wort zum thailändischen Buddhismus, einer der Leser meines Briefes schrieb davon:

Der Theravada-Buddhismus ist nicht nur Staatsreligion von Thailand, sondern eine der Weltreligionen. Diesen Zusatz habe ich bei allen Antworten der so Buddhafesten vermisst. Der Theravada-Buddhismus ist die älteste Form des Buddhismus und stützt sich auf den Palikanon, die ältesten überlieferten Texte. Die Lehre der älteren Mönche nimmt für sich in Anspruch, die Lehre so zu lehren und zu leben, wie sie schon von Buddha gelehrt wurde. Diese Form des Buddhismus ist zum Beispiel in Thailand, Burma und Sri Lanka verbreitet. Von den Theravadins werden das Mönchtum und das Ideal des Arhat, des leidenschaftslosen Heiligen, hochgehalten. Die von den Mahayanis vertretenen Anpassungen an eine breitere Masse lehnten sie immer als Verwässerung der Lehre ab. Eine der wichtigsten Aufgabe der Theravada-Mönche ist die Unterweisung der Laien in Dhamma, der Lehre, und Vipassana, der Meditation. So stehen die Klöster für die Laien jederzeit offen. Die Bevölkerung Thailands hat sich jedoch von der Lehre des Theravada-Buddhismus weit entfernt. Lediglich in den obersten Schichten der thailändischen Gesellschaft ist das Leben der Thais mit den Lehren dieser Buddhismusform noch identisch. Wer mehr dazu lesen möchte, hier ein Link: www.palikanon.com

Auch wenn ich hier feststelle, dass meine Grundhaltung zu Thailand und seinen Menschen eine völlig andere ist, als in meinem Leserbrief provozierend geäußert, möchte ich trotz alledem zu bedenken geben, dass viele Verhaltensformen von im Ausland lebenden Thais kritikwürdig sind. Selbstredend diejenigen ausgenommen, die nicht aus der thailändischen Subkultur kommen. Und diejenigen, die sich in der deutschen Subkultur nicht wiederfinden. Denen gilt meine Entschuldigung:

Einzelne meiner Eindrücke, die ich auf den Thai-Wiesen gesammelt habe, habe ich, meiner Meinung nach, nicht zu korrigieren. Hartmut Sch...


Rum-Treiber

Leserbriefe / Rum-Treiber / CARABAO kommt / Partyszene Berlin / Südostasien-News / Reisetipps

Dass es sowas gibt - und mitten in Berlin!

Eine Hollywood-Schaukel nachts an der Kantstraße. Ja wirklich, ein paar Schritte in die Windscheidstraße rein, da steht sie vor der MEDUSA Bar und Disco. Kann man sich mit Caipies so richtig einschaukeln und bei Vollmond das illustre Volk in der City West vorbeischweben sehen. Chefin Dim hat ein lustiges Team um sich und bereitet den Nacht- und Morgenschwärmern Kurzweil. Ist schon komisch, wenn Normalos schlafen, ist dort eine ganze bunte Szene unterwegs. Manche kommen erst um 05.00 Uhr oder noch viel später. Aber Dim ist ja eine Thai und kennt sich mit so was gut aus.

In der Simon-Dach-Straße, da wo Berlin seit längerem richtig brummt, hat sich (vor vier Monaten) natürlich auch ein Thai eingefunden. Das Bistro heißt Lemongrass und kann sich rein äußerlich wirklich sehen lassen. Und am Wok werkelt eine alte Bekannte: Ratana vom ehrwürdigen SAWADDI in der Schöneberger Bülowstraße, das es leider nicht mehr gibt. Jenes heißt jetzt Asia Than & Sushi Kunst. Is ja irre...

Gibt es was Erfreuliches aus dem Thai Park zu berichten? Gumminastik zum Beispiel. Soll ja stimmen. Werktags um 6 Uhr in der Früh treffen sich Thai-Frauen zu gymnastischen Übungen unter Anleitung. Samstag, Sonntag dann um halb neun. Ist aber immer noch verflucht früh. Vielleicht geht man ja gleich nach R.C.A. oder Butterfly dahin. Und: Seit geraumer Zeit ist ganz offiziös das Grillen erlaubt. Auch was. Nur hat man eben vergessen, die versprochenen Behälter für die Asche und Essenreste hinzustellen. Hoffentlich wird es noch etwas vor dem Winter. Hingegen fleißig ist die schon zitierte Toiletten-Frau. Die Thai hat doch eigenhändig Gras angepflanzt rund ums Häuschen, damit die Trampelpfade wieder grün werden. Auch das Ordnungamt ist ständiger Gast im Preussen-Park. Neuerdings mit Öko-Vorsatz. Als es am 10. August stark regnete kamen sie als Anwalt des grünen Grases und der Regenwürmer und forderten die Thai auf, die Sonnenschirme einzupacken und die Regendächer abzubauen. Schließlich soll das Gras auch mal was trinken. Jetzt schlägts aber bald 13...

Die Vietnamesen, also die mit den Zigaretten, lassen sich auch nicht so leicht verklappsen. Um den 7./8. August gab es in Schildow (hinter Pankow) einen großen Polizeieinsatz gegen einen kleinen Mann, der dort seit Jahren seine Glimmstengel-Stellung hält. Gleich hinter dem stillgelegten Bummelzug-Bahnhof Mönchmühle. Als der Unentwegte mal einen Kaffee trinken war, wurde er von drei Polizisten abgeführt, wohl sogar mit Knebelkette. Dann sind etwa 20 Mann mit Piek-Stöckchen in die umliegenden Waldstücke ausgeschwärmt, um den schwarzen Tabak zu suchen. Wie es ausgegangen ist weiß man leider nicht. Wahr hingegen ist, dass der Vietnamese am Folgetag wieder da stand, wo er immer steht. Is n Ding...

Mister five percent macht wahrlich keine halben Sachen. Mit brachialer Gewalt wird das YASMIN in der Stromstraße 50 bei laufendem Betrieb umgebaut. Der gewaltige Tresen ist ein paar Meter weitergezogen, um einem DJ-Pult und einer professionellen Bühne Platz zu machen. Der Bauherr nicht dumm, hat in seiner Wohnung am Peh Ceh die ganze Choose mittels Architekten-Software so lange ausgeklügelt, bis die optimalste Lösung für alle Ein- und Umbauten erreicht wurde. Das spart Muskelkraft und ist zeitgemäß. Wenn alles fertig ist, wird aus dem YASMIN das SCORPION. Mit Chefin Lek hat Berlin dann einen vierten großen Thai-Musik-Laden. Mit voller Küchenbesatzung, einem flotten (Ach, zum Knuddeln sind die hübsch!) Tresen-Team, einem festen Thai-DJ und mehreren Thai-Sängern. Die offizielle Eröffnungs-Party findet am Freitag, den 9. September, statt. Hinkommen!!!

Um die häufig gestellte Frage zu beantworten - wie läuft eigentlich die STARS Disco? - na, für den Anfang ganz gut. Aber eben noch nicht an allen Wochentagen. Freitag, Samstag ist es nach 24 Uhr rappelvoll. Auch viele Farangs dabei. Also jene Tage, an denen Matthias von der Ex-JOY Disco dort die Türe macht. Über die Woche ist es stiller, da kommen die jungen Asiaten mit stundenlanger Karaoke zum Zuge. Die Stimmung ist dann verhaltener und sehr entspannt. Das Tresenteam ist jung und ausgenommen hübsch anzusehen. Immer mittwochs will STARS-Chef Toan spezielle Veranstaltungen (STARS Asia Night) machen und hat sich dabei viel vorgenommen. Also, ruhig hingehen und man bekommt sogar etwas zu essen. Direkt U-Bhf Kleistpark. Eintritt frei!

Wenn Dia vom Bangkok Café endlich ernst macht und, wie oft genug angekündigt, den Wänden einen frischen Farbanstrich verpasst, dann klappt sicher wieder öfter die Türe in der Sonnenallee. Tapfer hält sie ja die Stellung im immerhin neunten Jahr. Immerhin.

Suleimann vom THAI MEX ist jetzt in die zweite Reihe getreten. Die Geschäfte führt Nang, seine Partnerin. Sülo hat ja immer neue Projekte am Kochen, wenn er nicht gerade mit Bird Billard spielt. Khun Helmut ist nun beauftragt, das MEX sorgsam abzulichten, damit Sülo seiner Familie in der Heimat mal zeigen kann, was er hier eigentlich alles auf die Beine stellt. Nun gibt der wohl sympathischste Türkimann Berlins eine Feier aus Anlass der Wiederkehr seiner Geburt (Ist aber schön gesagt). Der Clou: Alles kostet nur 50%. Termin ist der 16. September, ein Tag vor dem THAILANDFEST des FARANG. Und noch eines: DJ Cee ist zum Team in der Lüderitzstraße gestoßen und bringt frischen Wind mit. Muuusiiikaaalisch...

Nun hat es Alina doch nicht geschafft, mit ihrem Café Anett in der Neuköllner Flughafenstraße mehr als einen kurzen Achtungserfolg hinzulegen (siehe Fotoleiste rechts). Keine zwei Wochen. Dabei wollte sie so gern wieder ein eigenes Geschäft haben. Und Yasar hatte ihr den Wunsch kurzerhand erfüllt. Vielleicht ein wenig zu kurzatmig. Die ersten Tage ließen sich ja ganz freundlich an. Doch dann kam schnell das Aus. Zu hoch die geforderte Ablöse, und auch der versprochene Schallschutz hatte wohl zu große Löcher. Zudem war es schwierig, bei dem bunten Völkergemisch in dem Kietz das rechte Publikum zu bekommen. Nun ist das nahegelegene THAI THEK wieder der unangegriffene Platzhirsch am Ort, und auch Dia vom Bangkok atmet auch wieder auf... Uff.

Es ist wirklich zum Haare raufen, also, wenn man noch welche hat. Da gibt es so viele Arbeitslose, und mehrere Musik-Läden suchen händeringend nach geeigneten Thai-Frauen, die ganz sauber am Tresen arbeiten sollen. Bekommen sogar gutes Geld. Wer es nicht glaubt, einfach Ali vom Butterfly in der Kaiser-Friedrich 39 fragen, oder Onkel Mannie von der ASTIR Bar in der Danckelmann 21 oder Toan von der STARS Disco (Großgörschenstr. 39a). Oder noch besser gleich vorstellen und knuffen für Bares.
Na dann - schönen Urlaub, wünscht Euer Rum-Treiber.


Vorschau

Leserbriefe / Rum-Treiber / CARABAO kommt / Partyszene Berlin / Südostasien-News / Reisetipps

CARABAO tourt durch Europa

Die Hamburger Agentur Ass-Concerts hat es geschafft, die thailändische Band Carabao zu einer Europa-Tour zu überreden. Unter dem Titel Welcome Back To Thailand - European Tour 2005 touren sie durch halb Europa. Am 11.10. treten sie in Berlin-Neukölln, in Huxleys Neuer Welt, Hasenheide 108, auf. Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr. Die Karte kostet im Vorverkauf, bei www.kartenhaus.de, 34 Euro. Tickets gibt es auch telefonisch Tel. 040 - 43 30 39 und Tel. 030 - 780 990 10.

Die Tour-Daten
06.10. Mainz / Frankfurter Hof
07.10. Bochum / Zeche
08.10. London / Shepherds Bush Empire
09.10. Köln / Live Music Hall
10.10. Hamburg / Fabrik
11.10. Berlin / Huxleys
12.10. Mannheim / Capitol
13.10. München / Muffathalle
14.10. Wien / Arena
16.10. Stuttgart / LKA Longhorn
17.10. Kopenhagen

Die Band-Geschichte
Die 9-köpfige Band wurde in den 70er Jahren von Yeunyong Ad Opakul und Kirati Keo Promasakha na Sakolnakorn gegründet und hat sich durch ihre mitreißende Mischung aus sozial-politischen Texten und dem thailändischen Rhythmus saam-cha zur bekanntesten Band Thailands entwickelt! Kurz nach Gründung von CARABAO schlossen sich Preecha Lek Chanapai, Thierry Mekwatana, Thanis Sriklindee, Anupong Od Prathompatama und Amnaj Pao Lookchan der Band an.
Ihr erstes Album veröffentlichten CARABAO im Jahr 1981, in dem bereits ihr ganz spezieller Stil hörbar ist. Im Laufe der Jahre gab es personelle Veränderungen, was CARABAO allerdings nicht davon abhielt jedes Jahr ein Album zu veröffentlichen!
Die thailändische Regierung versuchte unterdessen immer wieder verschiedene Songs zu verbieten, manche Songs wurden zensiert. Trotzdem kennt CARABAO in ihrem 64-Mio.-Einwohner-Heimatland jeder, egal ob Student oder Farmer - jeder kann die Songs mitsingen. Mit ihren sozial-politischen Texten und ihren ansprechenden Melodien schaffen es CARABAO, die Kluften zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen Thailands zu überbrücken.


Puy feierte im R.C.A.


Am 23. Juli feierte Puy ihren Geburtstag mit guten Freunden im R.C.A. Puy ist eine richtige Frohnatur mit einem herrlichen Lachen. Eingeladen hatte sie nicht nur das FARANG-Team sondern auch ihre Schwester Sabina nebst Freundin Nathaly. Auch dabei: Wanna, Puys letzte Chefin vom kleinen aber feinen Thai-Restaurant Taleh Thai im Prenzlauer Berg. Aufmerksam achtete die Gastgeberin darauf, dass jeder auch mit Speis und Trank versorgt wurde. Natürlich fand auch das schon traditionelle Happy Birthday Singen aller auf der Bühne des Musik-Cafés statt. Ein kleines Highlight für Auge und Ohr war dann der Auftritt von Sabina und Nathaly. Diesmal als singendes Duo. Das konnte sich sehen lassen.

...und Ree natürlich auch


Wenig später hatte Ree eingeladen. Auch ins R.C.A. und auch wegen Happy Birthday. Ree ist sehr freundlich und charmant, wenn man das so sagen darf. Eine zurückhaltende Schönheit. Wenn sie Thai Karaoke singt, dann schlagen so manche Farang Herzen höher. Ree ist übrigens eine der drei erstplatzierten Schönen für die Wahl der Miss Farang 2004 am 17. September. Sie hat dabei gute Chancen, die goldene Krone zu erringen.

Fantasia Asia Night und Miss TRAVESTIE


Dies war ja nicht die erste Asia Night, die von DJ Geng, Jump und Thong in Berlin veranstaltet wurde. Es war aber mit Sicherheit die schrillste. Alles drehte sich am 30. Juli um die Wahl der Miss TRAVESTIE. Also hatten sich 11 Schöne erstklassig zurecht gemacht und mussten mehrere Runden vor der gestrengen Jury absolvieren. Zur Jury gehörten keine Geringeren als Edd, Bancha und Em On vom gleichnamigen Thai-Restaurant auf der Kantstraße. Das zahlreiche Publikum, das den Weg in die Kleiststraße 35 nahe dem Nollendorfplatz fand, amüsierte sich prächtig und filmte und fotografierte, was das Zeug hielt. Da es auch von den Temperaturen richtig heiss herging, kam unser Fotograf so ins Schwitzen und bekam Atemnot. Aus diesem Grund haben wir die letztendliche Krönung der Miss TRAVESTIE nicht mehr erlebt. Die kleine Disco war wie eine Sauna. Da halfen auch nicht die schrägen Comedy-Nummern zwischendurch. Draußen im Kühlen saß ganz entspannt der Werner, hingegen drinnen quirlte Sarod. Vielleicht können sich die talentierten Veranstalter eine geeignetere und größere Location suchen. Es soll schließlich weitergehen mit der monatlichen Asia Night. M.H.

LEK - erste Sause im Yasmin


Vom Yasmin, das ja bald Scorpion heißt, wird man in Berlin noch viel sprechen. Am 29. Juli gab es mit Leks Birthday-Party ein erstes großes Fest. Dieses wurde zum regelrechten Stelldichein fast aller VIPs der Berliner-Thaiszene und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Leks Geburtstagstisch war reichlich gedeckt. Drunter eine zweietagige Torte, auf der ein Marzipan-Mann lag. Sah aus wie der Ex von Barbie. Peirin zauberte aus der Küche ein umfangreiches Buffet. Alles vom Feinsten und immer wieder Nachschub. Der nächste große Termin ist die offizielle Eröffnung des YASMIN resp. Scorpion: 9. September! M.H.

1 Jahr THAI THEK am neuen Ort


Dieser 29. Juli war für das Neuköllner THAI THEK ein besonderer Tag. Am Vormittag kamen drei buddhistische Mönche und zelebrierten eine feierliche Weihung des Musik-Cafés und übergaben ein wertvolles Bild. Der Grund: Ein Jahr am neuen Ort. Das bekannte THAI THEK hat sich mit den neuen und schönen Räumlichkeiten ein, zwei Straßen weiter prächtig entwickelt und ist ein fester Bestandteil der Thai-Party-Kultur in Berlin. Ein Erfolgsrezept scheint auch darin zu bestehen, dass bekannte Stars aus Thailand vom THAI THEK zum Konzert nach Berlin geholt werden. Jüngstes Beispiel war die berühmte Jintara.

Am Abend des 29. wurde der Geburtstag von Ott, Ehemann von Chefin Tum, ausgiebig gefeiert. Dazu waren viele Freunde, Gäste und Mitglieder seiner großen Familie gekommen. Darunter waren auch viele Kiddies.

Ein weiteres denkwürdiges Ereignis ergab sich, als zwei sich Liebende vor den Mönchen ein Hochzeitsversprechen abgaben und gleichfalls geweiht wurden. Es handelte sich dabei um Jiraporn (Manee), Chefin des Thai-Bistros Golden Buddha in der Kreuzberger Blücherstraße und um Peter. Eine sehr schöne Geste. M.H.


news

Leserbriefe / Rum-Treiber / CARABAO kommt / Partyszene Berlin / Südostasien-News / Reisetipps

Immopreise steigen
In Pattaya ist die Nachfrage nach Immobilien ungebrochen. Der Bau des luxuriösen Le Royale-Komplexes am Jomtien und des ebenso hochwertigen Northshore-Condos in Nordpattaya bringt weitere zahlungskräftige Thai und Ausländer an die Ostküste. Nach Angaben des in Bangkok ansässigen Unternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) lassen sich heute im Touristenzentrum, wie zuvor in Bangkok und Phuket, Luxusimmobilien eher verwerten. JLL rechnet vor, dass vor fünf Jahren der Preis pro Quadratmeter bei 25.000 Baht gelegen habe. Heute würden für Altbauten je Quadratmeter 35.000 bis 50.000 Baht und für Apartments in neuen Condos zwischen 55.000 und 85.000 Baht gezahlt. Die Käufer kämen aus Bangkok und Europa, vorwiegend aus Deutschland und England. Condos in Pattaya seien vor allem bei jüngeren Auswanderern und Ruheständlern gefragt, während es ältere Aussteiger eher nach Hua Hin zöge. JLL sieht den Kauf einer Immobilie als gute Kapitalanlage: Der Standort Pattaya werde mit Fertigstellung des neuen Internationalen Flughafens an Attraktivität gewinnen.

Sperrzeiten für Alk
Es nimmt schon Wunder, dass die Thai, die einem Schluck Bier oder Schnaps selten abgeneigt sind, die Sperrzeiten für Alkohol ohne Proteste hingenommen haben. Heute müssen Thai und Ausländer nach der Uhr einkaufen: Bier, Wein oder Whisky darf nur von 11 bis 14 Uhr und dann wieder von 17 Uhr bis Mitternacht verkauft werden. Begründet wurden die Sperrzeiten mit dem Jugendschutz. Das heißt: Nach Schul- und Uni-Schluss gibt es überall Alkohol zu trinken.

Thai-Boxer spendeten
Am 22. August hat Detlef Türnau vom Muay Thai Bund Deutschland eine Geldspende in Höhe von 7.600 Euro in Bangkok für Waisenkinder übergeben, die ihre Eltern beim Tsunami verloren hatten. Die Spende kam zusammen mit Hilfe von Jefferson Sports Germany und der Göritz und Airfreight GmbH.

Motala bekommt Fuß
Die thailändische Elefantendame Motala, die vor fünf Jahren bei einer Minenexplosion ihren linken Vorderfuß verloren hat, soll eine Prothese erhalten. Das 43 Jahre alte Tier habe sich gut von dem Unfall im Dschungel nahe der birmanischen Grenze erholt, sagte Soraida Salwala, Vorsitzende der Stiftung Freunde asiatischer Elefanten. Der genaue Zeitpunkt der Operation stehe aber noch nicht fest. Das Schicksal des Dickhäuters Motala hatte Tierfreunde in der ganzen Welt bewegt. Bisher wurden umgerechnet knapp 105.000 Euro gespendet und für die Behandlung der Elefantendame bei einer Bank angelegt. "Sie ist der erste Elefant auf der Welt, der festverzinsliche Wertpapiere besitzt", so Salwala.

Zu viele Importe?
Einige Volkswirte bejahen diese Frage, zumal Thailand bei der Handels- und Zahlungsbilanz rote Zahlen schreibt. Im Juni lag das Handelsbilanzdefizit bei 1,8 Milliarden Baht, bei der Zahlungsbilanz waren es 1,5 Milliarden Baht. Den Ausfuhren im Wert von 9,2 Milliarden Baht standen Einfuhren von 11 Milliarden Baht gegenüber. Im Jahresvergleich stieg der Wert der Importe in den ersten sechs Monaten um 31%! Alles nicht so schlimm, versichern Vertreter der Regierung. Nicht Ausgaben für Luxusgüter seien für das Handelsbilanzdefizit verantwortlich, sondern die hohen Rechnungen für Ölimporte und Rohstoffe für die verarbeitende Industrie.

Höherer Mindestlohn
Als Ausgleich für die drastisch gestiegenen Energiekosten hat das von der Regierung eingesetzte Central Wage Committee einer Anhebung der täglichen Mindestlöhne zwischen zwei und acht Baht zugestimmt. Die neuen Tarife gelten ab 1. August. Der Mindestlohn ist landesweit unterschiedlich, in Bangkok beträgt er 181 Baht, in der Provinz Chonburi mit der Stadt Pattaya müssen Arbeiter jetzt mit mindestens 163 Baht entlohnt werden.

Inflationsrate 5,3%
Im Juli erreichte die Inflationsrate in Thailand gegenüber Juli 2004 mit 5,3% den höchsten Stand seit sieben Jahren. Für die explodierenden Verbraucherpreise waren höhere Ausgaben für Sprit und Strom sowie für Busse und einige Lebensmittel verantwortlich. Die Staatsbank sagt für 2005 eine Inflationsrate zwischen 4 und 4,5% voraus.

Mehr Zins auf Guthaben
Mit der Bangkok Bank, der Siam Commercial Bank und der Krung Thai Bank haben ab sofort weitere Großbanken ihre Guthabenzinsen für Festgeld angehoben. Die Siam Commercial Bank und die Krung Thai Bank geben bei einer Laufzeit von einem Jahr 1,25% (bisher 1%) und bei einer Laufzeit von zwei Jahren 1,75% (bisher 1,5%). Die Krung Thai zahlt bei einer vierjährigen Einlage jetzt 3,75% Zinsen. Die Bangkok Bank erhöhte ihren Zinssatz für ein Jahr angelegtes Geld ebenfalls auf 1,25%, bei zwei Jahren um 0,75% auf 2%. Mit weiteren Anhebungen aller Geschäftsbanken ist zu rechnen, zumal die Staatsbank erneut den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht hat. Der Leitzins steht jetzt bei 2,75%.

SIM-Karte registriert
Handy-Besitzer müssen ihre SIM-Karte unter ihrem Namen registrieren lassen. Das gilt seit einigen Wochen auch für die Prepaid-Card. Bisher konnten Thai und Ausländer, die eine Prepaid-Card abtelefonieren wollten, eine Rufnummer erwerben, ohne sich ausweisen zu müssen. Das ist vorbei. Seit Mitte Mai müssen alle Thai und Ausländer beim Erwerb einer SIM-Karte ihre ID-Card bzw. ihren Reisepass vorlegen. Und Besitzer eines Handys mit einer SIM-Karte für Prepaid müssen innerhalb eines halben Jahres ein Formular ausfüllen. Es liegt u.a. in den Mobiltelefon-Geschäften aus. Filialen einiger Mobilfunkbetreiber nehmen ausgefüllte Formulare nur von ihren Kunden entgegen. Die Regierung hat die Registrierung aller Handy-Nutzer in ihrem Kampf gegen den Terrorismus im Südthailand beschlossen. Dort wurden vor Monaten mehrere Sprengsätze über Handys ausgelöst.

E-Pässe für Thai
Mit Beginn des Monats August wird das Department of Consular Affairs in Bangkok abgelaufene Reisepässe nicht mehr verlängern. Ab 1. August wird die Behörde nur noch E-Pässe ausstellen. Thai, die einen Auslandsaufenthalt planen und dessen Dokument nicht mindestens ein halbes Jahr gültig ist, sollten rechtzeitig einen E-Reisepass beantragen. Dieses "elektronische" Dokument soll fälschungssicher sein und auf Flugplätzen die Kontrollen von abfliegenden Passagieren erleichtern.

Beautiful Boxer
Nachdem derzeit Boxerfilme wieder schwer angesagt sind, kommt mit Beautiful Boxer einer der ungewöhnlichsten Filme zum Thema in die deutschen Kinos - und das nicht nur, weil es in dem Film um Thai-Boxen geht. Denn Beautiful Boxer erzählt neben dem Aufstieg im Boxring auch die Geschichte eines anderen Kampfes - nämlich jene von einem Mann, der davon träumt eine Frau zu sein. Und der sein Ziel ausgerechnet durch das Boxen, den absoluten Inbegriff der Männlichkeit erreichen wird.
Der kleine Nong Toom (Asanee Suwan) wächst in einer entlegenen Provinz Thailands auf. Schon bald merkt der Junge, dass er anders ist als seine Spielkameraden. Was diese nicht wissen: Nong hat einen Traum, und zwar träumt er davon, ein richtiges Mädchen zu sein. Er wird Kickboxer und erfolgreich, um so seine Geschlechtsumwandlung bezahlen zu können.

Tot nach der Bar
Es geht anscheinend nicht ins Gehirn von älteren Touristen, dass exzessives Trinken in Verbindung mit Sex und tropischem Klima der Gesundheit nicht dienlich sein kann. Bei einem 56-jährigen Deutschen endeten die stundenlangen nächtlichen Barbesuche mit dem Tod. Nach Auskunft seines wenige Tage zuvor ausgelösten Barmädchens soll der unter Herzbeschwerden leidende Tourist jede Nacht maßlos dem Alkohol zugesprochen haben. Als die Thai eines Morgens aufwachte, lag ihr Freund tot im Bett. Die Polizei vermutete einen Herzinfarkt, schickte die Leiche aber zur Obduktion nach Bangkok.

Gegen die Blüten
Die 500-Baht-Note ist der meist gefälschte Geldschein Thailands, obwohl die Staatsbank den Fälschern ihre Arbeit durch ein neues Design und weitere Sicherheitsmerkmale schwerer gemacht hat. Damit die 1.000-Baht-Note fälschungssicherer wird, plant die Bank of Thailand einen neuen Geldschein mit einem fälschungssicheren Silberstreifen wie z.B. bei der 100-Baht-Note.

Razzia im "Himmel"
Fünf höhere Beamte der Polizeistation Banglamung sind ihrer Posten enthoben worden. Nach einer Razzia im Heaven Entertainment Complex in Pattaya wurden sie auf "inaktive Posten" versetzt. Bei der Razzia trafen Uniformierte der Polizei-Region 2 im "Heaven" 58 Bardamen an, darunter 13 Frauen aus Burma und 10 aus Usbekistan. Die Frauen schafften dort ohne Arbeitsgenehmigung an. Nach Angaben der Polizei soll das "Heaven" keine Lizenz haben und den männlichen Gästen sexuellen Service angeboten haben. Gegen die fünf Beamten wird wegen Förderung der Prostitution ermittelt. Sie sollen den "Himmel" vor allen Widrigkeiten geschützt haben. Ein "inaktiver Posten" heißt auf thailändisch: Die disziplinierten Polizeibeamten können sich vorerst nicht mehr bereichern.

Kinder-Arbeiterinnen
Die thailändische Polizei hat bei einer Razzia in Bangkok in einem vierstöckigem Haus, das als provisorische Textilfabrik dient, 18 Mädchen aus Laos befreit, die dort als Sklavenarbeiterinnen gehalten wurden. Die Mädchen sind zwischen 11 und 14 Jahren alt. Es war die zweite Razzia in diesem Sweatshop innerhalb von Tagen "diese 18 Mädchen waren beim ersten Mal nicht entdeckt worden, da der Zugang zu ihrem Gefängnis getarnt war", so ein Behördensprecher. Bei der ersten Razzia waren 17 Mädchen befreit worden.


Reise-Tipps

Leserbriefe / Rum-Treiber / CARABAO kommt / Partyszene Berlin / Südostasien-News / Reisetipps

Neu: Sheraton Pattaya
Das Sheraton Pattaya Resort, gleich neben dem Royal Cliff beziehungsweise dessen riesiger Mehrzweckhalle PEACH (Pattaya Exhibition and Conference Hall), gelegen, ist Ende Juli eröffnet worden. Die Aussicht aus der gepflegten Lobby über die hübsch gestaltete Anlage mit ihren nicht klotzig wirkenden Bauten ist atemberaubend. Das Hotel hat direkten Zugang zum Meer, außerdem sind drei Pools vorhanden. Das Personal scheint gut geschult zu sein und ist freundlich. Es handelt sich beim Sheraton Pattaya eher um einen privaten Country Club als ein typisches Hotel; es will Urlaubern und Geschäftsreisenden ein Höchstmaß an Service und thailändischer Gastfreundlichkeit bieten. Es besteht aus 156 komfortablen und geräumigen Zimmern, einschließlich 40 exklusiven Zimmern mit Außenpavillions sowie 2 luxuriös ausgestatteten Villen mit eigenem Pool. Alle Zimmer haben Balkone mit Blick auf die tropischen Gärten und das Meer. Eine Mischung aus traditionellem thailändischen Stil und modernem Interieur mit edlen Holzmöbeln vollenden jedes Zimmer. Das Resort verfügt über die neueste Technik und alle Tagungsräumlichkeiten sind mit Wi-Fi/WLAN High-Speed Internetanschluss ausgestattet. Mit Blick auf die tropischen Gärten bietet der Ballsaal ein traumhaftes Ambiente für alle Gelegenheiten.

Bald THAI ab Berlin
Die Thai Airways International (THAI) wird künftig mit Berlin einen dritten deutschen Airport anfliegen. Derzeit hat die THAI Frankfurt und München auf ihrem Flugplan. Noch steht allerdings nicht fest, ab wann und wie oft in der Woche Maschinen der staatlichen Fluggesellschaft in Berlin landen und starten werden.

Tauchen nach Schiffen
Um der Meeresflora und -fauna ein artgerechtes Umfeld und den Tauchern in der Korallen-armen Bucht vor Pattaya einen abenteuerlichen Tauchgang zu bieten, will die Stadt vor der Küste Pattayas ein weiteres Schiff versenken. Nachdem vor wenigen Jahren die RTMS Kram vor der Koh Pai, die auch als Bambus-Insel bekannt ist, geflutet wurde, will die thailändische Marine jetzt die 60 Jahre alte RTMS Good außer Dienst stellen und auf den Meeresgrund schicken. Immer noch ist im Gespräch, vor der Koh Pai rund 100 ausrangierte Waggons der staatlichen Eisenbahn zu versenken.

Mangosteen Resort
Das Mangosteen Resort & Spa ist ein Ende 2003 fertiggestelltes Boutique Resort und liegt in der Nähe von Nai Harn, im Süden von Phuket. Es hat 5 Sterne und steht unter deutschsprachiger Leitung. Erleben Sie den fantastischen Rundumblick, über Phuket Stadt, vier Buchten, etliche Inseln und die grünen Berge. Nur 40 private Villen, von einem Künstlerteam stilvoll eingerichtet, mit Außenbad, Regenduschen und privaten Jacuzzis, Terrasse mit Hängematte und vielen romatischen Details, versprechen totale Erholung und Ruhe. Die Therapeuten im exklusiven Spa verwöhnen mit Massagen und einer Auswahl an verjüngenden Programmen, die westliche mit asiatischen Techniken verbinden. Nur ein paar Minuten mit dem kostenlosen Bus und schon ist man an einer der schönsten Badebuchten Phukets, Nai Harn Beach. Man genießt das glasklare Wasser und den weißen Sand, die Ruhe und den Service an der Nai Harn Bucht, gelegen im Nationalpark in der Nähe des berühmten Sunset Aussichtpunkts. Das riesige Schwimmbad mit zahlreichen Wasserfällen, einem Schwimmkanal, Kinderbereich und Jacuzzi ist mit Salzwasser chloriniert. Das Wasser ist besonders weich und gesund. Das Mangosteen Restaurant bietet exquisite mediterrane Küche und originale Thai Speisen, gewürzt mit vielen Kräutern aus eigenem Garten. Der Weinkeller, einmalig in Phuket, hält eine reiche Auswahl an internationalen Weinen bereit. Der Konferenzraum mit Platz für ca. 60 Personen ist ideal für Hochzeiten, Feste, Meetings und bietet einen wunderschönen Ausblick über das Meer. Die neu eröffnete Lounge Bar bietet täglich Live Jazz Musik, 7 Tage in der Woche.

Mangosteen Resort & Spa
99/4 Moo 7, Soi Mangosteen, Phuket 83100, Thailand,
Tel.: +66 (0)76-289399, Fax: +66 (0)76-289389
info@mangosteen-phuket.com - www.mangosteen-phuket.com

Problem Wasserrutsche
1. Der Reiseveranstalter haftet wegen Verletzung seiner Verkehrssicherungspflichten für Unfallfolgen des Todes eines Kindes auf einer behördlich nicht genehmigten Wasserrutsche des Urlaubshotels, auch wenn die Wasserrutsche nicht in dem Reisekatalog genannt ist und von dem Hotelier auf einem durch ein Geländer abgegrenztem Gebiet für jedermann gegen gesondertes Entgelt betrieben wird.
2. Den Eltern und Geschwistern eines durch einen Unfall an der Wasserrutsche umgekommenen Kindes steht im Hinblick auf die Krankheitswert erreichenden psychischen Belastungen ein Schmerzensgeld von jeweils 20.000 Euro zu. (Leitsätze der NJW-Redaktion) LG Köln, Urteil vom 17. 3. 2005 - 8 O 264/04 Fundstelle: NJW-RR 2005, 704 Anm.: Die Berufung am OLG Köln trägt das Aktenzeichen 16 U 25/05. (Quelle: CTT-YINJOCK)

Neue Straßenkarten
Neue Straßenkarten mit Hinweisen auf Englisch und Thai sind in Tankstellen, Mini-Märkten und Buchläden erhältlich. Diese wurden mit Hilfe des Global Positioning System (GPS) hergestellt, einem speziellen Satellitenfunknavigationssystem. Ein weiterer Vorteil neben der Genauigkeit: Straßennamen und weitere Informationen gibt es in Englisch und Thai. Herausgegeben wurden die Roadway Thailand, Roadway Bangkok, Roadway Chiang Mai sowie die Roadway Islands and Beaches für die Inseln Chang, Phuket, Samui, Samet, Lanta und Phi Phi. Die Bangkoker Ausgabe beinhaltet drei Karten: für den Großraum Bangkok im Maßstab 1:120.000, für die Stadt Bangkok im Maßstab 1:40.000 und eine Spezialkarte für die Strecken von Skytrain, U-Bahn und öffentlichen Bussen. Ein weiterer Plan, der Roadway Thailand Atlas, gilt für alle Provinzen des Landes. Er informiert auch über Feste und kulturelle Events und gibt Motorisierten Detailpläne u.a. für Bangkok, Phuket Town, Chiang Mai und Pattaya an die Hand. Die Groovy Map Company bietet City Maps an, u.a. für Bangkok, Chiang Mai, Phuket und Pattaya. Die Karte Pattaya Day & Night beinhaltet Detail-Pläne für Groß-Pattaya, Zentral-Pattaya, Naklua, Jomtien und die Strände. Darüber hinaus findet der Käufer Informationen zum Nachtleben und zur Gastronomie. Für Golfspieler liegt ein separater Plan mit allen wichtigen Anlagen bereit.

Bangkok vor New York
Eine große Überraschung hat die Leserschaft des renommierten US-Magazin Travel & Leisure (Reise und Freizeit) bereitet: Sie kürte das exotisch brodelnde Bangkok - nach Sydney - zur zweitbesten Stadt der Welt. Damit konnte sich Thailands Hauptstadt sogar noch vor New York, Rom, Florenz oder Istanbul positionieren. Geschätzt wurden an Bangkok vor allem die Vermischung fernöstlichen Flairs mit westlicher Großstadt-Atmosphäre, aber auch die großen Gegensätze. Die "Stadt der Engel" gilt zwar als heiß, stickig, laut und chaotisch, scheint die Besucher aber mit den glitzernden Tempeldächern, aufregenden Märkten, ausgezeichneter Gastronomie und dem schrillen Nachtleben nachhaltig in den Bann zu ziehen. Zugleich scheint Bangkok inzwischen sogar noch preisgünstiger geworden zu sein. Nach einer aufwändigen Untersuchung des Unternehmens Mercer Human Resource Consulting ist die fast zehn Millionen Einwohner zählende Metropole vom 119. auf den 125. Platz der teuersten Städte der Welt gerutscht. Ermittelt wurde das an 200 Dingen und Dienstleistungen (wie Haushaltswaren, Mieten, Transportkosten oder Theaterbesuchen), deren Preise unter den Großstädten verglichen worden sind. Dabei wurden die japanischen Städte Tokyo und Japan als die teuersten Metropolen Asiens ermittelt, während dieser Rang in Amerika von New York und in Europa von London bekleidet wird. (Quelle: CTT-YINJOCK)

Bangkok mit dem Rolli
Mit dem Rolli in Bangkok voran zu kommen ist nicht einfach. Für längere Touren bieten sich die preisgünstigen Taxis an. Viele der hohen Bordsteinkanten sind an manchen Stellen abgeflacht. Es gibt inzwischen in Bangkok auch eine rollstuhlgerechte U-Bahn. Einige barrierefreie Toiletten sind über die Stadt verteilt, aber diese zu finden ist eine echte Glücksache. Die Hauptsehenswürdigkeiten, der Tempel des Smaragd Buddha und der Wat Po Tempel, sind mit Rampen versehen worden. Zum Tempel gehört auch Thailands renommierteste Massageschule. Man kann hier die Kunst der Massage erleben. Am Fluss habe ich mir ein Boot mit Auslegermotor gemietet und mich durch die engen Kanale fahren lassen. Für Rollstühle werden kurzerhand 1-2 Sitzbänke ausgebaut. Mir geht es so, dass ich in Thailand auf viele Medikamente verzichten kann, die ich im deutschen Winter einnehmen musste. (Quelle: via www.thai-ticker.com - www.rollontravel.de)

Guesthouse Chiang Mai
Ein kleines, familiär geführtes Guesthouse befindet sich in der Nordwest-Ecke der Altstadt, nur wenige Fußminuten vom Central Department Store. Das "Red Hibiscus" ist 3-stöckiges modernes Gebäude mit einem Touch Lanna Stil. Die 10 hübschen Zimmer verfügen über den Komfort eines Hotels und haben alle Dusche/WC, Klimaanlage und Minibar. Im 3. Stock befindet sich eine im thai-/burmesischen Stil eingerichtete Minisuite. Persönliche Betreuung gewährt das Red Hibiscus Team Khun Nok und Khun Gae, während Pha Taew die Zimmer jeden Tag in bester Ordnung hält. Das Frühstück wird jeden Tag auf der Terrasse serviert. Die Altstadt von Chiang Mai lässt sich vom Red Hibiscus gut zu Fuß erkunden, für Ausflüge fragt man an der Rezeption.

Red Hibiscus Guesthouse
1, Arak Road, Soi 2, Sri Phum, Muang District Chiang Mai 50200, Tel. +66 (0) 53-416074 - 5
www.redhibiscus.com