Farang Titel 12-2005

Ausgabe 12 - 2005

Leserbrief

Rum-Treiber

Weihe in Köln

Loy Krathong Wat Marzahn

Loy Krathong Wat Wittenau

THAIGER Fussball-Turnier

Südostasien-News

Reisetipps

Leser-Brief

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Betrifft: Thai-Gastro-Report in der Ausgabe 11-2005

Lieber Mathias, völlig entsetzt haben wir den Gastroreport vom November 2005 gelesen.

Wir denken, daß ein Gastroreport die Aufgabe hat, besondere kulinarische High-Lights hervorzuheben. Hier mal etwas besonders Köstliches erwischt und dort mal besonders gemütlich gesessen und getrunken oder ...

Jeder freut sich ja über gute Tips!

Nicht jedoch sehen wir die Aufgabe eines Gastroreports darin, sich extrem über ein Restaurant "auszukotzen", in diesem Fall die Pagode in der Bergmannstraße. Denn wir sind uns mit über 50 Freunden und Bekannten darüber einig, daß die mit Abstand beste Thaiküche Berlins nämlich genau da zu finden ist. Als große Liebhaber der Thaiküche und als Leute, die wirklich oft und gern essen gehen, versichern wir allen Interessierten, daß man dort, nach wie vor Spitzenessen in Topqualität bekommt.

Für die Beschimpfungen von Santa ...??? gibt es nur eine Erklärung: Da wollte sich jemand wegen persönlicher Geschichten rächen! Und um Missverständnissen vorzubeugen: Wir kennen den Chef dort nicht, sind seit vielen Jahren normale Kunden und haben vor drei Wochen unsere Lieblingsköchin mit Namen Pi Diu für unsere Party engagiert, weil wir denken, daß sie zu den besten Köchinnen überhaupt gehört! Und nun ratet mal, wo Pi Diu arbeitet?? In der Pagode in Kreuzberg.

Liebe Grüße
Noky und Markus Neumann
NeuTours Reiseservice in Steglitz

Pagode Imbiss gut
In der vergangenen Ausgabe hat unser Gastro-Kritiker über den Pagode Thai Imbiss in der Kreuzberger Bergmannstraße geschrieben und kein gutes Haar daran gelassen. Dazu möchte ich sagen, dass dies die Meinung von Klaus Müller ist, nicht etwa die Meinung des FARANG oder die von mir. Ich weiss auch nicht, was da in unseren Klaus gefahren ist. Ich selbst habe den Imbiss seit vielen Jahren immer wieder geschätzt, dort oft vorzüglich gespeist und auch ab und an lobend darüber geschrieben. Meiner Meinung nach ist der Pagode Imbiss der beste Thai-Imbiss in Berlin. Mich haben schon vor etwa 10 Jahren die Köstlichkeiten und das feine Ambiente sowie der Super Sound aus den Boxen fasziniert. Ich denke aber, Meinungsfreiheit ist auch ein wichtiger Wert. Mathias Heinrich

Rum-Treiber

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Dass es sowas gibt - und mitten in Berlin!

Ein kleiner Whisky Preiskampf in town. Na, nicht wirklich: Da die Musik-Cafés immer mehr und die Gäste immer weniger werden, muss man sich etwas einfallen lassen. So hatte Scorpion den Flaschenpreis (Gedeck) auf 50,- Euro gesenkt. Die THAI THEK setzt dagegen auf Happy Hours (Sonntag, Montag, Dienstag 21 bis 01 Uhr, ebenfalls 50,-). Und die STARS Disco hält gleichfalls diesen Preis, allerdings nur sonntags. Die anderen sind wohl noch bei den vorher üblichen 70 Euro, respektive das Butterfly bei 69 Euro. Ach so, auch den Mengenrabatt darf man dabei nicht vergessen. So geben manche Wirte eine vierte Flasche gratis, wenn man zuvor dreie bezahlt hat. Oje, drei Flaschen, bei Becks ja kein Problem.

Da sind die Farang-Fußballer einmal froh gewesen, dass Helmut mit dem Namen THAIGER ein gutes Händchen hatte und dann dieses: Ein anderer hatte auch die Idee, aus den beiden Wörtern THAILAND und GERMANY eben THAIGER zu machen. Und zwar für eine neue Cocktailbar. Diese nun öffnete mit reichlich Musik und Stimmung am Samstag, den 5. November, ihre Türen. Mit live Musik von Toi (R.C.A.) und Ott (TAI THEK) sowie Jën Jën. Dazu ein deftiges Buffet und zahlreiche Gäste. Die THAIGER Bar liegt etwas versteckt in Schöneberg. So in Richtung Naumannstraße. Hoch oben in der Torgauer Str. 2 / Ecke Gustav-Müller-Straße. Besagtes Geschäft stand eine Weile leer, war vorher lange schon bekannt in Berlins Nachtschwärmer Szene. Nun ist es eine gemütliche Bar mit Karaoke, die von Kwan und Ronald betrieben wird. Beide wohnen ganz in der Nähe und hoffen, dass bald die Umwandlung des S-Bahnhofes Papestraße zum Südkreuz abgeschlossen und die Naumannstraße wieder ganz durchgängig wird. Dann ist auch die Verkehrsanbindung der Bar besser. Dort gibt es Becks und Tiger-Bier aus der Flasche, eine gute Cocktailkarte und Tucher Weizen. Geöffnet ist übrigens täglich von 16 bis 05 Uhr. Mal kieken, wie es weitergeht.

Erst war es ja geheim, nun ist es offiziell: Das R.C.A. hat einen neuen Inhaber. Djem und Andreas hatten ja lange schon die Absicht, etwas anderes zu machen bzw. Berlin zu verlassen. Viel Glück Euch beiden und auch den anderen vom Team. Nun begrüßen wir Lilly, wie Helmut immer sagt. Sie heißt aber wohl Lee und ist sehr nett. Und keine Angst: Toi bleibt uns erhalten, damit weitere gute Shows auf der kleinen Bühne in der Schierker Straße stattfinden und unser Bärchen nicht weint. Huhu.

Im Scorpion tut sich auch immer etwas: Jetzt ist John am frühen Abend dort zugange. Immer Montag bis Donnerstag mit Country-Live-Musik von 18 bis 22 Uhr. So als Bindeglied zwischen dem Restaurant-Betrieb und dem Nacht-Betrieb als Musik-Café. Das kann klappen. Und noch dies: John heißt nun auch nicht mehr DJ John sondern Sänger und DJ John. Ja, das macht schon Sinn, wenn man nur lange genug darüber nachdenkt. Die Idee ist bestimmt von Regina. Bei Em On ist er nun seit Wochen nicht mehr. Dafür weiterhin in Orns und Volkers NONG KHAI freitags und samstags. Also immer volles Programm.

Der Scorpion ist auch der Ort der nächsten thailändischen Kinderfeste, die sich Regina und John gemeinsam mit Mister five percent ausgedacht haben. Das erste also am 14. Januar. Warum nur wenige Lek auf Handy angerufen haben, konnte endlich geklärt: Falsche Nummer in der FARANG-Anzeige. Die richtige lautet: 0179-126 75 45. Jetzt aber richtig!

Im THAI THEK können Gourmets nun ein echt thailändisches BBQ direkt am bzw. auf dem Tisch bekommen. Kein Suki Jaki, etwas anderes. Mal sehen, wie es angenommen wird. Und in nächster Zeit wird auch viel und teuer im Sani-Bereich gewerkelt, um alles so richtig schick zu machen. Jut so, Detlef!

Ach nee, nicht schon wieder. Doch! Sülemann vom MEX baut wieder um. Ist sonst einfach nicht glücklich. Also, hinten alles raus. Neuer Fußboden rein, wegen des Schallschutzes. Logisch. Billard ganz raus, nimmt zuviel Platz weg. Und jetzt ganz pfiffig. Der Tresen wandert nach rechts an die Tür, die vorher nur eine Durchreiche war, und dahinter wächst nochmal ein zweiter Tresen ran. Kann man dann hin- und hergehen. Der Zugang zum WC ist auch verschlossen, jetzt von vorne erreichbar. Ja, und in drei Wochen, was macht er dann, der Emsige? Na vielleicht einen Wintergarten mit Palmen und Pool zur Straße hin oder eine Tankstelle für Hubschrauber im Keller. Alles ist möglich. Aber wie sagen doch gleich die Osmanen: Wat mut, dat mut.

Wie man auf unserem Titel gut sehen kann, hat Ali vom Butterfly mit Nunn endlich eine hübsche und hoffentlich auch zuverlässige Tresenfrau und auch Sängerin gefunden. Der Gute hat in dieser Beziehung schon manch Unerfreuliches hinter sich. Ma komm se, ma nicht.

Wenn Kek die Wiederkehr des Tages ihrer Geburt feiert, dann tut sie dies im Bangkok-Café an der Sonnenallee (siehe Bildleiste rechts). Und zwar mit ganz vielen Stammgästen und Freundinnen. So geschehen am 19. November. Besagte Location ist übrigens eine schlichte aber nicht schlechte Thai Kneipe mit Karaoke und mit dem Vorzug, bereits in den frühen Abendstunden Spaß und Kurzweil zu bieten. Zurück zu Kek. An einer langen Tafel hatten bestimmt mehr als 20 Leutchen Platz genommen, labten sich an dem Buffet und ließen es sich gut gehen. Darunter Ott, dann Schwesterherz Jim und Wim, auch Oliver mit Porni, Papa Cola, Kristina mit Gatten und viele andere auch, auch Rainer und Noi, dann Torten-Andy solo aber komisch und weitere. Als Geschenk wohl gab es mehrere Tanznummern von Sabina und Nathaly, die gerade von der Puer-Thai-Party gekommen waren und danach noch in die STARS Disco weiterzogen. Fleißig, fleißig!

Nochmal zum MEX: Ab sofort wieder freitags gratis Buffet. Und zum Dank an ihre Stammkunden wird Nang eine Silvesterparty mit symbolischem Eintritt von 5 Euro veranstalten. Enthalten im Ticket sind ein Freibier und die Tombola Teilnahme. Deren Hauptgewinn immerhin 1 Baht Gold! Zudem gibts Thai-Food und ein ganzes Spanferkel. Bauchtanz, Thai-Tanz und eine kleine Show natürlich auch.

Holli (ehemals Chef der Kakadu-Bar in Pattaya) ist gerade aus dem Seebad eingetroffen und wundert sich, wie sehr sich seine Heimatstadt verändert hat. Auf dem Alexanderplatz hat der Spät-Heimkehrer auch gleich eine fette Patsche abbekommen. Von einem alten Mann mit Akkordeon auf etwas Kleingeld angesprochen, holt der gutmütige und nichtsahnende Holli doch tatsächlich seine Geldbörse hervor, und schwubbdiwupp war se blitzartig weg. Denn der wohl russisch-sprechende Opi konnte echt flitzen und Holli baff und blank. Da stand er nun und wusste gar nicht, wie ihm geschehen ist. Ja Leute, wir sind jetzt eine Weltstadt.

Na dann - einen schönen Urlaub, wünscht Euer Rum-Treiber.

Event in Köln: Haus der Thai Kultur eingesegnet

Am 6. November fand in Köln die Einweihung des Hauses der THAI KULTUR, einer neuen Massageschule, statt. Unter den Gästen auch der thailändische Generalkonsul, der von Dr. Jürgen Schulze sowie Gattin Nittaya empfangen wurde. FARANG-Fotograf Helmut Meuser ließ es sich nicht nehmen, in seiner alten Heimatstadt mit von der Partie zu sein.

Am Sonntag, den 6. November 2005 fand die feierliche Einsegnung des *Haus der Thai Kultur* in Köln statt. Zu Recht, wie sich zeigen sollte, wurde dieser Tag von Mönchen als Glückstag errechnet. Das *Haus der Thai Kultur*, erst seit wenigen Monaten auch in Köln existent, befindet sich auf dem Gereonswall 17 und ganz in der Nähe der Eigelsteintorburg am Ebertplatz. Einem Viertel, das traditionell ganz multikulturell geprägt ist. Die Einweihung diente nicht nur den vielen geladenen Gästen, sondern auch den umliegenden Anwohnern als Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen der vielseitigen Aktivitäten des *Haus der Thai Kultur* zu blicken. Im Verlaufe des Tages konnten die Organisatoren von Thaikultur über 200 internationale Gäste zählen.

Für diesen Tag planten die Organisatoren vom *Haus der Thai Kultur* neben einem reichhaltigen Kulturprogramm auch die Darbietung von kulinarischen Köstlichkeiten und ein umfangreiches Informationsprogramm rund um die Thai Kultur. Rückblickend stellten die Gäste und Organisatoren fest, dass dieses Event für alle Beteiligten ein großer Erfolg war und vor allen Dingen ein wichtiger Beitrag zur internationalen Völkerverständigung war.

Bei sommerlichem Spätherbstwetter begann die Zeremonie morgens gegen 9.00 Uhr durch vier statt der fünf vorgesehenen buddhistischen Mönche, unter denen auch ein hoher Abt anwesend war. Der fünfte Mönch war leider wegen Krankheit verhindert. Wie wichtig dieses Ereignis war, zeigt die Entfernung, welche die Mönche und Äbte für diese Zeremonie zurücklegten. Die Anreisen erfolgten aus Kiel, Frankfurt, Aachen und Dortmund.

Gegen 10.00 Uhr traf der Generalkonsul der thailändischen Botschaft, Herr Winyou Chamkam nebst Frau, aus Frankfurt ein. Weitere prominente thailändische Gäste waren der Honorarkonsul aus Essen und weitere Mitarbeiter der thailändischen Botschaft. Wie Herr Winyou Chamkam in seiner späteren Rede in Erwägung zieht, soll es bald möglich sein über das *Haus der Thai Kultur* eine zusätzliche Stelle der Konsularhilfe zu schaffen. Diese Rede, die im übrigen sehr locker und frei gehalten war, führte zu Beifallsbekundungen der anwesenden Gäste.

Überhaupt waren gerade die nichtthailändischen Gäste vom Charme der Thailänder begeistert. Dazu trug insbesondere die Vielfalt des Rahmenprogramms bei. So konnten im Verlauf dieses Tages die Kunst des Schnitzens von Obst und Gemüse bewundert werden. Unterbrochen wurde das Programm durch Tanzdarbietungen von Tempeltänzerinnen in reich verzierter Landestracht oder durch die Vorführung eines Dokumentarvideos über *Die Kunst Traditioneller Thailändischer Entspannungsmassagen*.

Ein weiteres Highlight waren die Darbietungen des Solo-Sängers Van-Lam aus Hürth, der es prima verstand, die Gäste mit seinem Gesang und seinem Charme zu begeistern. Abwechselnd, über den Tag verteilt, bildete er, gemeinsam mit weiteren Künstlern, das musikalische Rahmenprogramm.

Gegen Abend erlebten die Gäste die Darbietung von klassischer Musik durch Sandra Buschenkowa (Geige) und Miroslav Durajev (Saxophon). Freunde von Beethoven bis Mozart lauschten in entspannter Atmosphäre im gemütlichen Ambiente des Thailändischen Fördervereins.

Um den Gästen die Vielfalt der Aktivitäten aus dem *Haus der Thai Kultur* näher zu bringen, hatten die Organisatoren ein Infozelt aufgebaut. Interessenten fanden hier viele Anregungen zu Themen wie der kürzlich ins Leben gerufenen Massageschulung, den angebotenen Thai-Kochkursen, den Angeboten von Thai Kultur Reisen (einem Reisebüro für Thais und Freunde weltweit). Darüber hinaus gab es reichlich Informationen zu angebotenen Programmen für Sprachkurse oder dem neuesten Engagement von Thai Kultur: die Einstiegskurse für den Internetführerschein, der unter anderem auch die Nutzung von MSN-Web-Cam beinhaltet. Auch dieses Angebot steht den Thais und deren Freunde ab sofort zur Verfügung. Thai Kultur ist zudem in der Lage, Interessenten zu äußerst günstigen Preisen zu einem eigenen Internetauftritt zu verhelfen. Professionelles und auf Wunsch mehrsprachiges Webdesign runden das Angebot derzeit ab.

Die Organisatoren hatten im Zugangsbereich zudem viele Bilder, die an Bambusgestellen aufgehängt waren, alle bisherigen Aktivitäten dokumentiert. Vor denen verweilte auch die Schauspielerin Andrea Spatzek alias Gabi Zenker, bekannt aus der Fernsehsendung *Die Lindenstraße*. Leider war ihr Fernsehfreund Amorn alias Gung (im übrigen auch ein Thai), an diesem Tage verhindert, da er in Thailand weilte und im übrigen seinen Flug bei Thai Kultur-Reisen buchte.

Erwähnenswert ist noch, dass alle Gäste weder für die diversen Darbietungen noch für Speisen und Getränke etwas bezahlen mussten. Das *Haus der Thai Kultur* bedankt sich an dieser Stelle nicht nur für das Erscheinen der zahlreichen Gäste, sondern vor allem bei den vielen fleißigen Händen und Köpfen, die mit zum Erfolg dieses Tages beitrugen. Das Team von Thai Kultur bedankt sich an dieser Stelle insbesondere bei dem Chefköchen Bah Dtum (Thai Royal Restaurant) und Thon (Thongsi Restaurant) und allen hier nicht genannten Helferinnen und Helfern.

An alle Helfer!!! Ohne Euch wäre dieser einmalige Tag nicht möglich gewesen!!! Diese Kolumne schrieb Euch allen ein Freund der Thai Kultur. Euer Mike Schwarz





Wat Marzahn

Alte TU-Mensa: Lichterfest mit Mo Lam Star

Bereits am Samstag, den 29. Oktober, feierten die Buddhisten des Wat Buddharama (Berlin-Marzahn) in der Alten TU-Mensa ihr Loy Krathong Fest, auch Lichterfest genannt. Der Tradition nach werden in Thailand dann kleine, aus Blättern gebastelte Schiffchen (die Krathongs) mit einer Kerze und mit Räucherstäbchen in die Flüsse und Seen gesetzt und mit Wünschen aus die Reise geschickt. Das verspricht Glück zu bringen. Die Beigabe von kleinen Geldstücken soll zudem Reichtum bringen. Soweit der Glaube und die Tradition.

Die Alte TU-Mensa selbst war nach der Renovierung recht ordentlich anzuschauen. So fanden sich mehrere Hundert Gäste zu einem gemütlichen Abend mit Speis und Trank und einer abwechslungsreichen Bühnenshow zusammen. Auf der ausgestalteten Bühne wechselten sich ohne Pause Sänger und mehrere Thai-Tanzgruppen ab. Die anwesenden Mönche sahen geduldig zu und griffen sogar des öfteren zur Digitalkamera.

Ein Höhepunkt war die Wahl der Miss Loy Krathong. Und das Besondere daran war die Größe der Kandidatinnen. Alles echte Minies, recht hübsch herausgeputzt und artig anzuschauen. Einen Riesenspaß bereitete dann eine kleine Tänzerin auf der Bühne, die spontan und etwas unbeholfen die Songs von Jenny begleitete.

Nach den lebhaften Showteilen der Berliner Musik-Cafés - darunter das R.C.A. und das Team vom Scorpion in der Stromstraße 50 kam der Höhepunkt des Abends. Mit Weipod Phetsuphan kam ein wahrer Altmeister der sehr beliebten Mo Lam Musik die große Show-Treppe herunter und zelebrierte einen satten vollen Zwei-Stunden-Auftritt. Der Grand Senior wird sehr verehrt in Thailand. Dass er einen Teil des Konzerts auf einem Stuhl saß konnte die gute Stimmung nicht im geringsten stören. Nach dem Konzert fuhr der Star noch ins Scorpion und sang weitere zwei Stunden vor mehr als 100 Gästen. Das nenne ich Kondition. Und wer hatte auch noch Sanuk? Na Franco, Arirat & Dieter, Axel & Porn, Olivetti, Werner & Sarod, Edd, Moses & Nin, Thomas von DAOs, Noy vom Asia-Shop in der Spandauer Altstadt u.v.m. M.H.





Wat Wittenau

Lichterfest im Pankow-Park

Wir erinnern uns: Im April fand schon das große Songkran-Fest der Wittenauer Buddhisten im sogenannten Pankow Park statt. Das ist eine Gewerbepark zwischen Pankow und Wittenau. Der große Festsaal und die äußeren Bedingungen hatten wohl gefallen. Wenn nur nicht die Lage etwas abseits vom Schuss wäre. Doch, wenn der Tempel ruft, dann sind die Buddhisten zur Stelle.

So feierte nun der Thailändische Buddhistenverein Berlin am 12. November 2005 sein Loy Krathong Fest ebenda im Pankow Park. Vormittags mit zahlreichen Mönchen, mit gemeinsamem Beten, dem Überreichen von Geld-Spenden, Geschenken und Lebensmitteln und dem eindrucksvollen Tanz- und Trommelumzug durch den ganzen Saal.

Am Abend dann wurde das Lichterfest weit weltlicher zelebriert. Ein Musikerteam um DJ John sorgte für einen reibungsvollen Ablauf auf der Bühne. Dao und Chokchai in edler Gala führten gekonnt durch den Abend. Insgesamt vier Tanzgruppen in wechselnden Kostümen ließen die prächtige Bühne nie leer erscheinen, wenn einzelne Sänger ihren Auftritt hatten. Im Foyer waren mehrere Verkaufsstände mit Textilien u.a. aufgebaut. In einem mit Wasser gefüllten Kinder-Badebecken schwammen einige Krathongs, die diesem Fest ja den Namen geben. Die riesige Tombola fand den ihr zustehenden Zuspruch. Natürlich auch die zahlreichen Stände mit Thai-Speisen, Getränken und landestypischen Süßigkeiten.

Der Hauptakt des Bühnenprogramms war die schon traditionelle Wahl der Miss Loy Krathong. In diesem Jahr stand sie unter dem Motto: Wer wird die schönste thailändische Hausfrau. Warum auch nicht? So stellten sich keine kleinen Mädchen zur Wahl sondern gestandene Frauen ab 30. Natürlich wurde die Wahl von manchem wieder als zu lang empfunden, aber das ist halt so. Siegerin wurde schließlich die Tänzerin Dim, die wir schon lange von der Tanzgruppe Baan Mai Ruh Roy kennen. Verdient hat sie es allemal. Unter den Nächstplatzierten möchten wir der lieben Porn (Nr. 4) und der auch lieben aber vor allem munteren Lek (Nr. 3) gratulieren. Eine gute Figur gemacht!

Nachdem viele der kleinen Künstler reife Leistungen auf der Bühne ablieferten, sang sich Noi mit drei schwierigen Mo Lam Stücken in die Herzen ihrer Landsleute. Rasender Beifall und ein gefüllter Tanzboden war der Künstlerin Lohn. Ein guter Auftritt, der ihren Sohn Api zweimal stolz sagen ließ: "Das ist meine Mutter!" Den Löwenanteil an der Unterhaltung hatten danach die drei Berliner Musik-Cafés Butterfly, R.C.A. und THAI THEK. Bei letzterem muss unbedingt die flotte Roxy Nummer von Chefin Dum hervorgehoben werden. Das war mutig, gekonnt und ansehenswert. Zum Finale gab es noch etwas, aber psst, das soll unerwähnt bleiben. Macht nix. Es war ein richtig toller und runder Abend! Mathias Heinrich

P.S.: Ingrid und Bovorn sind übrigens am Folgetag gleich wieder in den Flieger gestiegen. Wohin? Nach Thailand!









THAIGER-Fussballer

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Heisse Spiele um den DAOs Cup

Voller Erfolg für das 1. THAIGER Hallen-Fußballturnier am 29.10.05

Am Samstag, den 29. Oktober, veranstaltete der gerade gegründete Verein THAIGER gleich ein Fußballturnier in Berlin, das allen Beteiligten mächtig Spaß machte.

Gerade gegründet, meinte das THAIGER Team, ein Turnier zwischen Farangs und Thailändern veranstalten zu müssen. Dank freundlicher Unterstützung von DAOs Asia Shop konnte der DAO Wanderpokal ausgespielt werden.

Sechs Teams traten gegeneinander an und lieferten sich in der Sporthalle der Romain-Rolland-Schule in Berlin-Reinickendorf sehr packende Duelle. Zwei Teams stellte der THAIGER Club, ein Team kam mit Dolmetscher Chockchai, dann Thai Berlin und eine Mannschaft um Jump sowie ein Alte Herren Team vom Betriebssportclub VSC 2000 mühten sich redlich beim Kampf um den Ball. Eindeutiger Sieger waren alle Beteiligten dieses besonderen Turniers. Denn, was hier kurzfristig, innerhalb weniger Wochen, von den THAIGERn und Helferinnen auf die Beine gestellt wurde, war schon spannend.

Zu Beginn war es auch schon spannend, denn die Trikotlieferung für das THAIGER Team, erfolgte dank Lung Helmut erst 1 Stunde vor Turnierbeginn. Spannend war es auch vom ersten bis zum letzten Spiel, dem Finale um den DAO Cup. Das vielleicht packendste Spiel jedoch war das um Platz drei. Den konnte sich ein Team der THAIGER sichern, nachdem sie 0:2 zurücklagen, gewannen sie mit 3:2 ("das Wunder von Reinickendorf"). Die Spieler wuchsen förmlich über sich hinaus, besonders erwähnen möchte ich die THAIGER-Torschützen Bird (herrlicher Kopfball trotz Tuch), dann Bernd und Gek. Aber auch die anderen fighteten bravourös. Der Zeilenschinder quälte sich im THAIGER Team bis zum 0:2 mit und fühlte eine bessere Aufgabe darin, sein Team durch das Abspielen der Vereinshymne "Eye of the Tiger" und weiterer "un-lauterer" Motivationen mit zum Sieg zu powern.

Es war wirklich ein besonderes Turnier, wie es auch einem neuen besonderen Verein gut zu Gesicht steht. So etwas gab es eben noch nicht, dass Fußballer im Alter von 12 bis über 60 gemeinsam und gegeneinander spielen, wobei sich sowohl der jüngste wie auch der älteste Sportsmann in die Torschützenliste eintragen konnte. Auch der Zeilenquäler als Mittelalter-Mitmacher traf einmal - und wurde fortan von den Vereinskameraden der THAIGER als Verräter angesehen, da er seine alten Kameraden vom VSC 2000 Team unterstützte und gegen das eigene THAIGER Team antreten musste. Aber das härtet ab.

Andere waren etwas empfindlicher im Umgang miteinander, wie man hören musste. Andere waren so hart, dass man die davongetragenen Verletzungen noch immer auskurieren muss, aber beim Turnier standhaft weiter das Tor sauber hielt (bravourös gehalten und gute Besserung an Martin).

Einmalig war der Wettkampf auch deshalb, weil hier 5 Konfessionen (Buddhisten, Christen, Moslem, Juden und Atheisten) mit- und gegeneinander friedlichen Fußball spielten und sich die Staatsangehörigkeit nicht nur auf Deutsche und Thais beschränkte. Ein Multikulti-, Konfessionen- und Generationen übergreifendes Turnier, das mit einigen Anfangsfehlern (keine Stoppuhr) absolut steigerbar und wiederholbar ist. Ja, man schreit förmlich nach Wiederholung. Im WM Jahr 2006 soll es sein.

Nur eine Bitte fürs nächste Mal: Mädels, sauft den Spielern nicht die ganze Limo weg... meint Zeilenschinder
TOMBERG
(2. Vorsitzender THAIGER - Farang Fußballclub Berlin eViG)

P.S. Die THAIGER spielen immer noch samstags 11 Uhr in der Halle der Romain-Rolland-Schule, Place Moliere. Wer mitmachen möchte, ist willkommen. An jüngere Spieler: Wir möchten eine Jugendmannschaft aufstellen.

- Die Reihenfolge der Fotos entspricht der Platzierung. -








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Hauptstadt wird verlegt
Das Kommunistische Regime in Myanmar gibt bekannt, dass sie ihre Hauptstadt von Yangoon in die 350 km nördlich, in den Hochebenen, gelegende Stadt Tieng Mana umverlegt. Als offizieller Grund wird genannt, dass man von der mehr zentral gelegende Stadt alle Regionen Myanmars besser erreichen kann. Oppositions-Anhänger hingegen glauben, dass ein Erstschlag-Angriff der Amerikaner befürchtet werde. Und dass die Stadt Yangoon mit ihrer See Anbindung in diesem Falle eine sehr verwundbare Hauptstadt sei. Der Umzug der einzelnen Ministerien hat bereits begonnen und soll im September nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Gedenkmünzen
Aus zwei königlichen Anlässen wird das thailändische Schatzamt Gedenkmünzen herausgeben. Zum 60. Krönungstag seiner Majestät in 2006 werden Münzen in Gold (10.000 Baht), Silber (600 Baht) und Nickel (20 Baht) geprägt. Ein Jahr später, am 5. Dezember 2007, wird Thailands König seinen 80. Geburtstag feiern. Dann gibt es 200.000-Baht-Gedenkmünzen.

Copys beschlagnahmt
Seit Januar hat die Polizei gefälschte Waren im Wert von rund acht Milliarden Baht konfisziert. Die meisten Copys waren Musikkassetten, CDs, Handys, elektrische und elektronische Geräte sowie Textilien. Etwa 80% der nachgemachten Produkte stammen aus den Nachbarländern, wurden von Schmugglern über die Grenzen gebracht.

X3 bald in Rayong
Der deutsche Autobauer BMW will im Januar kommenden Jahres den X3 in Rayong fertigen. Dort werden bereits die 3er-, 5er- und 7er-Reihe montiert. Wie diese wird auch der kleine SUV X3 im CKD-Verfahren hergestellt, also aus importierten Teilesätzen zusammengefügt. BMW verfolgt diese Strategie in Südostasien, weil durch hohe Einfuhrzölle der Import von fertigen Autos erschwert wird. Der Verkaufsstart des thailändischen X3 ist für Februar vorgesehen. Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2000 investierte BMW eigenen Angaben zufolge bislang über 45 Mio. Euro in das Werk Rayong. Mittlerweile sind dort 200 Mitarbeiter im Karosseriebau und in der Montage beschäftigt.

HIV: Mehr Resistenzen
In Thailand nimmt die Zahl der HIV-Infizierten zu, die eine Resistenz gegen das im Land hergestellte Anti-Retroviral-Medikament GPO-VIR aufweisen. Diese Frauen und Männer sind auf importierte Medikamente angewiesen, um den Ausbruch von Aids zu unterbinden. Während das vom Staat produzierte Medikament pro Patient und Monat 1.200 Baht kostet, sind es bei den wirksameren Pillen aus dem Ausland pro Patient und Monat rund 20.000 Baht. Die Gesundheitsbehörde steht in Verhandlungen mit dem Pharmaunternehmen, damit die Medizin so schnell wie möglich in Thailand hergestellt werden kann. Dann würde die monatliche Dosis nur noch 6.000 Baht kosten.

Strom wieder teurer
Strom ist in Thailand erneut teurer geworden. Für den Abrechnungszeitraum Oktober bis einschließlich Januar hat die Electricity Generating Authority of Thailand (Egat) die Gebühr für eine Kilowattstunde um zehn Satang erhöht. Die auf der monatlichen Stromrechnung aufgeführte Berechnungsgrundlage Ft wurde somit von 46,83 auf 56,83 Satang angehoben.

Stromabrechnung neu
Im kommenden Jahr wird die Stromabrechnung geändert. Umso mehr Haushalte oder Geschäfte und Betriebe verbrauchen, umso mehr sollen sie zahlen: für bis zu 150 Kilowatt im Monat sind es 2,27 Baht, von 151 bis 400 Kilowatt 2,77 Baht und ab 401 Kilowatt 2,97 Baht. Diese Änderung trifft vor allem die Wirtschaft, die dann neben den hohen Spritpreisen auch höhere Strompreise zu verkraften hat. Vertreter der Industrie und Verbraucherverbände halten der Electricity Authority of Thailand (Egat), die seit Jahren ihre ständigen Preisanhebungen mit höheren Ausgaben für Öl begründet, entgegen: Die Kraftwerke würden Strom zu 75% aus Gas, 12% aus Kohle und 6% aus Wasserkraft gewinnen. Die restlichen Prozente entfielen auf Diesel, Öl und andere Primärenergien.

Jahr der Evangelisation
Die katholische Kirche Thailands hat ein "Jahr der Evangelisation" ausgerufen. Es wird mit dem Asiatischen Missionskongress vom 19. bis 22. Oktober 2006 in Bangkok zu Ende gehen. Die Bischöfe haben in einem gemeinsamen Hirtenbrief ihre Gläubigen aufgerufen, "die Bedeutung des Evangeliums immer stärker ins Bewusstsein zu rufen und jeden Tag echte Zeugen Christi zu sein". In Thailand gibt es rund 300.000 Katholiken. Die Mehrheit der fast 67 Millionen Einwohner sind Buddhisten.

Inflation 6,2%
In Thailand weist die Inflation im Oktober mit 6,2% einen Stand wie zuletzt vor sieben Jahren auf. Trotz der damit verbundenen massiven Verteuerung der Lebenshaltungskosten spielen die Behörden die Überhitzungszeichen herunter: Die Entwicklung sei vorübergehender Natur und stehe im Zusammenhang mit der massiven Verteuerung des Erdöls. Notenbankchef Pridiyathorn Devakula stuft den Anstieg als wenig überraschend und ungefährlich ein. Im Königreich gehen die Währungshüter von einer Teuerungsrate - aufs Jahr gerechnet - zwischen 4-4,5% aus .

Wachstum 4,2%
Die Weltbank sagt Thailand für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von nur 4,2% voraus. Das Wachstum werde noch geringer ausfallen, wenn sich die Vogelgrippe weiter ausbreite, mehr Geflügelbestände gekeult würden und Thai erkrankten. Bis Anfang November waren in Thailand 13 Menschen nach einer Infektion mit dem von Geflügel übertragenen Virus H5N1 gestorben. Zur Bekämpfung der Vogelgrippe hat die Regierung einen 100-Millionen-Baht-Fonds eingerichtet und ihren Vorrat an Tamiflu aufgestockt. Dieses Medikament ist derzeit die einzige Anti-Virus-Medizin, die bei einer Infektion mit H5N1 wirkt.

Sichere Knast-Insel
Aus Sicherheitsgründen will das Corrections Department (Gefängnisverwaltung) Lebenslängliche und weitere Schwerverbrecher von anderen Häftlingen isolieren. Die thailändische Behörde ist auf der Suche nach einer geeigneten, mindestens 100 Rai großen Insel, die zu einer Festung ausgebaut werden kann. Der Hochsicherheitstrakt soll an der Ostküste, in der Provinz Rayong, errichtet werden. Die Gefängnisverwaltung gibt die Zahl der Häftlinge, die lebenslang oder Jahrzehnte einsitzen müssen, mit 160.000 an. Tendenz steigend!
Rayongs Tourismusindustrie hat bereits gegen die Pläne des Corrections Departments protestiert und die Behörde aufgefordert, sich eine Insel fern vom Tourismus zu suchen.

Gegen Drogen
Die thailändische Drogenpolizei setzt bei ihren Razzien in den Pubs und Discos ein neues High-Tech-Gerät zur Ermittlung von Drogenkonsumenten ein. Bisher wurden die einheimischen und ausländischen Gäste zur Urin-Probe gezwungen. Das neue Gerät untersucht Schweißabsonderungen der Haut und stellt so fest, ob die oder der Betroffene unter Drogeneinfluss steht. Fällt diese Untersuchung positiv aus, müssen Frau oder Mann zum Urintest.

Provinz Nr. 77
Thailand soll nach dem Wunsch der Regierung die 77. Provinz erhalten. Und zwar soll das 520 Quadratkilometer umfassende Areal am neuen Internationalen Flugplatz Suvarnabhumi unter Sonderverwaltung gestellt werden, wie das bereits für Bangkok und Pattaya geschehen ist. Das Flugplatzgebiet liegt sowohl in Bangkok als auch in der angrenzenden Provinz Samut Prakan, so dass bei der künftigen Entwicklung zwei Verwaltungen ein Mitspracherecht hätten. Deshalb möchte die Regierung die Bangkoker Stadtteile Lat Krabang und Prawet sowie Bang Phli und Bang Saothong in Samut Prakan per Gesetz zu einer neuen Provinz zusammenfassen.

Zinsen werden steigen
Die Zinsen der Geschäftsbanken werden weiter steigen. Denn die Bank of Thailand hat erneut den Leitzins angehoben, und zwar um 50 Basispunkte von 3,25 auf 3,75%. Mit dieser Entscheidung hofft die Staatsbank die steigende Inflation (6% im September) wirksam zu bekämpfen.

Krankenversicherung
Über 50 Milliarden Baht hat die so genannte 30-Baht-Krankenversicherung Vater Staat im Ende September ausgelaufenen Finanzjahr gekostet. Jeder Thai kann sich bei seiner Gemeindeverwaltung eine Berechtigungskarte besorgen und zahlt dann in den Mitglieds-Krankenhäusern pro Behandlung nur 30 Baht. Betrug der Zuschuss bisher 1.369 Baht, so zahlt der Staat künftig für jeden Versicherten pro Jahr 1.659 Baht. Ab 2006 sind auch schwere und kostenintensive Erkrankungen wie Herz- und Gehirnoperationen, Aids und Leukämie abgedeckt.

Thaksins Popularität
Thaksin Shinawatras Popularität ist ungebrochen. Bei der jüngsten Umfrage der Abac befürworteten 58,2% der interviewten Frauen und Männer die Politik des Regierungschefs. Besonders gut kommt bei der Bevölkerung sein Versprechen an, die Armut und die Kriminalität im Land zu bekämpfen. Allerdings sehen 75% der Befragten mit Sorge die zunehmende Gewalt in den südlichen, überwiegend von Moslems bewohnten Provinzen. Dort sind seit Januar letzten Jahres rund 1.000 Menschen umgekommen.

Alk: Höhere Strafen
Unter Alkoholeinfluss stehende Verkehrsteilnehmer müssen mit höheren Strafen rechnen. Die thailändische Regierung hat beschlossen, dass Alkoholsünder künftig mit einem Bußgeld bis zu 20.000 Baht (statt bisher 10.000 Baht) und einer Haft bis zu einem Jahr (bislang drei Monate) bestraft werden können. Wiederholungstäter und Motorisierte, die im Rausch andere Verkehrsteilnehmer verletzen, müssen mit dem doppelten Strafmaß rechnen. Zu Geldbuße und Gefängnis kommt bei Unfällen der Führerscheinentzug bis zu einem Jahr hinzu.

Mit Gasohol fahren
Immer mehr Motorisierte folgen dem Aufruf der Regierung und steigen von Super-Benzin auf Gasohol um. Die Nachfrage nach dem Mix aus Benzin und Ethanol kann kaum befriedigt werden. Tankten die Autofahrer im Juli pro Tag erst 51 Mio. Liter Gasohol, so waren es im August 75 und im September bereits 87 Mio. Liter. Bis Ende des Jahres soll die 100-Mio.-Grenze überschritten werden.

Krieg gegen Porno
Thaksin Shinawatra hat einen neuen Krieg ausgerufen. Diesmal will der Ministerpräsident gegen den Schwarzmarkt für Pornofilme und gegen Anstößiges im Internet vorgehen. Der "Krieg gegen Porno" begann am 1. Dezember. Thailands starker Mann hat sich bereits mehrfach als "Kriegsherr" bewährt. In Erinnerung bleibt der "Krieg gegen Drogen", bei dem vor Jahren rund 2.000 Menschen starben. Die meisten Todesfälle sind bis heute juristisch nicht aufgearbeitet worden. Weiter beweist sich der Premierminister in wohl schier aussichtslosen Kämpfen gegen Korruption, Mafia-Unwesen und Armut. Die neuerliche Kampagne gegen Pornografie soll einen Monat dauern. Dann, so hofft Thaksin, wird Thailand eine "pornofreie Zone" sein. Im neuen Jahr soll auf den Märkten in Pattaya und an den CD-Ständen im Süden der Stadt nichts Unsittlich-Nacktes mehr liegen.

Mindestlöhne hoch
Voraussichtlich zum Januar will die thailändische Regierung die Mindestlöhne noch einmal maßvoll anheben. Bei der steigenden Inflation sowie den hohen Sprit- und Energiepreisen haben die Thai immer weniger Geld für den Konsum in der Tasche. Während das Arbeitsministerium eine Anhebung des Mindestlohnes pro Tag um 1 bis 6 Baht vorschlägt, fordern die Gewerkschaften einen landesweit einheitlichen Mindestlohn von 233 Baht. In Bangkok erhalten Hilfsarbeiter derzeit pro Tag 181 Baht.

Abtreibungen
Wenn ein Mix aus Fischsauce, Pfeffer und Energy-Drinks oder aus Alkohol und Kräutern nicht hilft, wenn Frauen sich erfolglos die Treppe hinunterstürzen und sich weiteren körperlichen Strapazen unterziehen, dann suchen viele Schwangere Ärzte, illegale Kliniken oder Kurpfuscher auf. Obwohl eine Abtreibung seit 1957 in Thailand unter Strafe gestellt ist, lassen immer mehr Thai abtreiben. Jährlich sollen es über 300.000 sein, aber genaue Zahlen gibt es verständlicherweise nicht. Das Gesundheitsministerium weiß aber zu berichten, dass sich im Jahr 1999 rund 46.000 Frauen nach einer Abtreibung in staatlichen Krankenhäusern von Ärzten behandeln ließen.

Ford setzt auf Bangkok
Der zweitgrößte amerikanische Autohersteller setzt weiterhin auf Bangkok als Zentrale für das florierende Geschäft im asiatisch- pazifischen Raum und in Afrika. Im Werk der AutoAlliance in Rayong werden im Jahr mehr als 100.000 Pick-ups produziert und in 130 Staaten verschifft.

Thema Korruption
Thailand hat in der Rangliste der für Korruption anfälligen Länder fünf Plätze gutgemacht. Die Organisation Transparency International (TI) setzte das Königreich in ihrer aktuellen Auflistung auf Rang 59 gegenüber 64 im Vorjahr. Insgesamt wurden 159 Länder bewertet. Die weltweit besten Noten im Index der TI erhielt Island, gefolgt von Finnland und Dänemark. Auch Neuseeland findet sich in der Spitzengruppe. Die für die Studie befragten Geschäftsleute und Analysten verwiesen dagegen Turkmenistan, Bangladesh und den Tschad an das Ende der Rangliste. Deutschland rutschte in dem TI-Bericht vom 15. auf den 16. Platz. Das Ausmaß der Korruption in der Bundesrepublik lässt sich nach Einschätzung der Organisation allerdings kaum beziffern. Nach Expertenschätzungen werden nur fünf Prozent der Fälle bekannt. Oftmals würden Unternehmen aus Angst vor Reputationsverlust Bestechungsfälle nur intern klären, die Öffentlichkeit meiden.
Unter 25 untersuchten asiatischen Staaten nimmt Thailand Platz 11 ein. Besser als das Königreich stehen Hong Kong, Japan, Taiwan, Südkorea und Indien da, während in China, Sri Lanka, Nepal, den Philippinen, Vietnam, Indonesien, Laos, Kambodscha, Burma und Bangladesh das Bakschisch noch mehr den Alltag beherrscht als in Thailand.

Urlauber ausgeraubt
Wer während seines Thailand-Urlaubs völlig unbekannte Damen auf sein Hotelzimmer einlädt, handelt grob fahrlässig und kann bei einem anschliessenden Raub kein Geld von seiner Hausratversicherung verlangen. Das hat das Landgericht Berlin entschieden. Der Thailand-Urlauber war zusammen mit seinem Freund eines Abends am Strand von zwei jungen Frauen angesprochen worden. Trotz erheblicher Verständigungsprobleme verbrachten sie die nächsten Stunden gemeinsam in einer Bar, in der die beiden Barmädchen den Männern immer wieder Alkohol nachschenkten. Danach besorgte eine der Frauen noch Dosenbier, das alle vier gemeinsam im Hotelzimmer des Versicherten trinken wollten.
Dort angekommen, zogen die Damen Messer und zwangen die beiden Männer dazu, das mit Betäubungsmittel versetzte Bier auszutrinken. Als diese aus dem Tiefschlaf erwachten, waren die Frauen samt Bargeld und Schmuck verschwunden. Der Versicherte forderte seine Hausratversicherung auf, ihm den Schaden von 6.417 Euro zu ersetzen. Doch das Unternehmen weigerte sich. Und das zu Recht, wie die Richter in Berlin entschieden. Der Mann habe im hohen Maße unbekümmert, leichtfertig und damit grob fahrlässig gehandelt, urteilten die Juristen. Erst durch die Einladung der Frauen auf sein Hotelzimmer - wenn auch im Beisein eines Freundes - habe er den Thai die Möglichkeit gegeben, die Wertsachen zu rauben. Er habe den Versicherungsfall regelrecht gefördert, erklärten die Richter. Der Versicherungsnehmer hätte sich zudem erinnern müssen, dass er bereits fünf Monate zuvor in einem Berliner Bordell auf sehr ähnliche Art und Weise ausgeraubt worden sei (AZ: 7 O 492/03).

Das Allerletzte
In der muslimischen Provinz Pattani (Thailand) haben Eltern ihr Kind "bin Laden" genannt. Die Bezirksregierung weigerte sich den Namen anzuerkennen, aber für die Familie heißt der Vierjährige "bin Laden". Die Eltern verehren Osama bin Laden und halten ihn für einen Freiheitskämpfer. (Quelle: CTT-YINJOCK)

Mönche weihen Bar ein
Einfach toll! Hier wurde gerade eine Nacht-Bar (Bierbar) durch Mönche eingeweiht. Abends dann die Party mit gegrilltem Schwein. Man stelle sich das in Deutschland (oder in Europa) vor: Ein evangelischer Pfarrer oder katholischer Priester weihen ganz offiziell eine Nacht-Bar ein...

Frau im Bettkasten
Ein deutscher Koch, der in Pattaya arbeitete, hat seine thailändische Ehefrau aus Eifersucht erwürgt. Anschließend versteckte er die Leiche im Bettkasten seines Hotelzimmers und zog aus. Einige Tage später zog ein neuer Gast (auch ein Deutscher) in selbiges Zimmer ein. Am folgenden Tag beschwerte der sich über den üblen Geruch und verlangte die Reinigung des Zimmers. Daraufhin kamen Putzfrauen, um das Zimmer zu säubern. Dabei fanden sie die Leiche im Bettkasten. Die Polizei konnte den Koch kurz darauf verhaften. Auf Kaution kam dieser wieder aus der Haft frei und erwartete seinen Prozess. Monate später, einen Tag vor Prozessbeginn sprang der Deutsche aus dem Fenster seines neuen Domizils im 12. Stock in den Tod, um nicht den Rest seines Lebens im thailändischen Gefängnis zu verbringen.

Polizeistunde 01.00 Uhr
Offiziell ist die Polizeistunde in Pattaya 01.00 Uhr nachts. Nur daran hält sich keiner. Punkt 01.00 Uhr erlischt das bunte Licht, und die Musike verstummt. Doch der Verkauf von Alkohol geht bei Schummerlicht weiter, und zwar bis in den frühen Morgen. Selbst erlebt...

Pornografie verboten
Das musste auch Martin S. aus Deutschland feststellen, als er bei seinen Pattaya-Besuchen seine Liebesspiele mit der Videokamera festgehalten hatte und diese anschließend in öffentlichen Lokalen vorführte. Diese Videos fielen der Pattaya Polizei in die Hände. Martin S. machte sich darauf schnellstmöglich aus dem Staub, um seiner Verhaftung zu entgehen. Aber Schwein gehabt...

Wassernot in der Stadt
Über Monate mussten die Haushalte und Hotels in Pattaya ihr Wasser (auch gewöhnliches Brauchwasser) auf dem freien Markt kaufen, weil die Wasservorräte der Stadt wegen der Dürre aufgebraucht waren. Nach monatenlangem Hin und Her hat sich die Stadt nun entschieden, eine Wasserleitung vom Chon Buri - Ban Pa Kon-River nach Pattaya zu verlegen. Sie soll noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Wird auch Zeit.

Gar Wundersames
Mehrere Thais und auch Ausländer behaupteten, unabhängig voneinander, folgende Begebenheit erlebt zu haben: Sie wären auf öffentlichen und belebten Straßen und Plätzen von unbekannten Personen berührt worden und hätten anschließend wie unter Hypnose alle ihre Wertgegenstände einer gleichfalls unbekannten Person freiwillig ausgehändigt: Geld, Schmuck, Pässe, ID-Cards. Als die Geschädigten später zu Hause oder im Hotel angekommen waren, glaubte man ihnen nicht. Sie konnten sich ja auch an nichts mehr erinnern. Nur daran, dass sie es freiwillig getan hatten. Selbst bei der Polizei, wo sie Anzeige erstatten wollten, glaubte man ihnen nicht, hörte sich die Geschichten mit einem Lächeln an. Nur konnte und kann die Polizei ihnen auch nicht helfen, da es absolut keine Täterbeschreibung und keine genauen Angaben gibt. Ich selbst bin diesen, auch für mich unglaublichen, Gerüchten nachgegangen und habe persönlich mit einigen Betroffenen gesprochen. Wirklich! Euer Winfried Sibert aus Pattaya

Reise-Tipps

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Anmelde-Pflicht
Das Gesetz ist nicht neu, wird aber nicht immer eingehalten: Alle Touristen müssen innerhalb von 24 Stunden nach Bezug ihres Zimmers bei der Immigration angemeldet werden. Diese Pflicht gilt nicht für Urlauber, sondern für die Hotels, Gästehäuser, Apartmenthäuser, Agenturen und gewerblich vermietete Unterkünfte. Beispiel: Wenn ein Bekannter oder eine befreundete Familie bei einem Thai oder hier lebenden Ausländer kostenlos unterkommt, verhält sich der Immobilienbesitzer nur dann gesetzeskonform, wenn er seine Gäste im Immigrationbüro anmeldet. Schwierig wird es dann, wenn Ausländer ihr Condo oder Haus unter der Hand, dass heißt an der Steuer vorbei, gegen ein Entgelt vermieten. Dann ist guter Rat teuer: Werden die Mieter angemeldet oder gehen sie selbst zur Immigration, könnte das den Besuch eines Finanzbeamten bzw. ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung nach sich ziehen.

90-Tage-Meldung
Pattaya: Ausländer müssen ihre 90-Tage-Meldung nicht unbedingt im Büro der Immigration an der Soi 8 machen. Jeden Mittwoch sitzt ein Beamter der Einwanderungsbehörde von 13 bis 14 Uhr an einem Schalter im Erdgeschoss des Bangkok Pattaya Hospitals. Die Immigration kommt damit jenen Patienten entgegen, die aufgrund ihrer Erkrankung ihr Visum an der Soi 8 nicht verlängern oder erneuern lassen können. Darüber hinaus stellt die Immigration im Krankenhaus die 90-Tage-Meldung für Ausländer mit gültigem Visum aus.

Neues bei Work Permits
Die auch für die Stadt Pattaya zuständige Arbeitsverwaltung in Chonburi hat eine wichtige Änderung bei der erstmaligen Beantragung eines Work Permits bestätigt. Ausländer, die ein von einem thailändischen Konsulat oder einer thailändischen Botschaft im Ausland ausgestelltes Non-Immigrant-Visum der Klasse "B" benötigen, müssen neuerdings ein Schreiben der Arbeitsverwaltung vorweisen. Das bisherige Prozedere gilt nicht mehr. Der Ausländer reiste in ein Nachbarland, z.B. auf die malaysische Insel Penang, und reichte dort beim thailändischen Konsulat seine Dokumente (Reisepass) und die seines künftigen Arbeitgebers ein. Mit dem Non-Immigrant-Visum "B" im Pass konnte der Ausländer dann in Chonburi um ein Work Permit nachsuchen.
Jetzt ist also die Arbeitsverwaltung die erste Anlaufstelle. Der Antragsteller muss alle Firmenpapiere (u.a. Zahl und Namen der Anteilseigner, Jahresbilanz und Steuererklärung) sowie eine Bestätigung des Un- ternehmens vorlegen, dass die Firma den Ausländer beschäftigen möchte. Sind alle Dokumente in Ordnung, stellt das Thai Labour Office ein entsprechendes Schreiben aus. Auf dem Konsulat oder der Botschaft im Ausland hat der Ausländer neben seinem Reisepass nur noch dieses amtliche Schreiben vorzulegen.
Ein thailändisches Unternehmen kann im Regelfall nur dann einen Ausländer beschäftigen, wenn es ein Kapital von zwei Millionen Baht nachweist. Bei der Beantragung eines Touristenvisums (60 Tage) oder eines Non-Immigrant-Visums der Kategorie "O" hat es keine Änderungen gegeben.

THAI teurer
Die Thai Airways International (THAI) hat ihre Ticketpreise neu festgesetzt. Kunden zahlen auf den internationalen Routen zwischen 3 und 5% mehr, die Inlandsflüge haben sich im Durchschnitt um 200 bis 300 Baht verteuert. Preisbeispiel: Bei der THAI kostet jeder Flug Bangkok-Chiang Mai-Bangkok einschließlich Flughafensteuer, Versicherung und Spritzuschlag 5.550 Baht, bei der Tochtergesellschaft, der Billigairline Nok Air, sind es nur 3.100 Baht.

Phuket gut erholt
War die Zahl der Flugbewegungen auf Phukets Airport in den ersten zehn Monaten diesen Jahres um rund 60% zurück gegangen, kann es jetzt schon wieder schwierig werden, einen Platz im Flieger zu bekommen, denn Thailands größte Insel hat sich denkbar gut von den Folgen der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 erholt! Das zeigt sich nicht zuletzt an den Fluggesellschaften, die die Insel zumeist wieder in ihr Streckennetz integriert haben und teilweise sogar mit neuer Konkurrenz - wie z.B. erstmalig Direktverbindungen aus Wien oder Brüssel - wetteifern müssen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind alle Hotels längst wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt, um ihre Gäste nach umfangreichen Renovierungsarbeiten jetzt sogar mit einem höheren Standard zu verwöhnen. Zudem gibt es vielfältige Neueröffnungen - wie das elegante "Phuket Graceland Resort & Spa" mit 460 Zimmern am Patong-Beach oder das "Village Resort & Spa" und das "Front Village" mit insgesamt 34 exklusiven Urlaubervillen am Karon-Beach. Mit dem "The Sukko Cultural Spa & Wellness-Complex" ist indes das größte Tages-Spa der Insel in Betrieb gegangen. Der von einer japanischen Firma auf dem Wasser geplante Komplex "Phuket Bay International City" soll ab 2015 pro Jahr sogar 20 Mio. Touristen anlocken. (Quelle: CTT-YINJOCK)

Programm vom Bavaria Biergarten in Pattaya
Neben einer neuen Speisekarte (u.a. mit Balkan-Spezialitäten) und der neuen Rundbar bietet der Bavaria Biergarten nun auch wieder ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm.
Samstag Mittag findet von 12 bis 14 Uhr ein Jazz-Frühschoppen statt. Hobbymusiker können mitspielen.
Samstag Abend findet dann die große Bundesliganacht statt. Nach der Bundesliga Zusammenfassung (19.30 Uhr) findet ein Preis-Schießen auf die Original ZDF-Torwand statt. Als Hauptpreis sind 10.000 Baht in bar ausgelobt. Auch beim Fußball-Expertenquiz und Tipspiel gibt es tolle Preise zu gewinnen. Um 21.30 Uhr folgt dann die Live-Übertragung von zwei Bundesligaspielen, eines auf Großbildschirm.
Sonntags findet 11 Uhr ein musikalischer Frühschoppen statt. Deutsche Stimmungsmusik und Lieder zum Mitsingen heben die Stimmung ebenso wie Sonderangebote vom Grill. Zeitgleich findet ein Floh- und Trödelmarkt statt. Jeder kann dort seine gebrauchten Waren anbieten. Wer Besseres zu tun hat, kann die Waren bei Nam in Kommission geben. Sie bietet die Artikel an und berechnet 10% des Verkaufserlöses als Provision.
Sonntag Abend gibt es 18 Uhr das beliebte Schlemmerbuffet zum Sattessen für 165 Baht mit Live-Musik.
Mittwochs das Wunschkonzert zum Mitsingen. Jeder Gast kann sich am Sängerwettstreit beteiligen und erhält als Lohn ein Freibier. Dazu Spare-Rips bis zum Abwinken für 195 Baht.
Neu ist auch die Jazz- und Blues-Night jeden Freitag ab 21 Uhr. Auch hier heißt es: Zuhören und/oder Mitmachen. Gastmusikanten willkommen.
Der Bavaria Biergarten befindet sich in Pattaya an der Beach Road unmittelbar nach der Soi 6. Küchenchef Jean-Marie aus Straßburg spricht natürlich Deutsch. (Tel. Pattaya 09 09 30 991).

Gegen Vogelgrippe
Die Deutsche Botschaft in Bangkok hat in ihrem jüngsten Newsletter folgende Maßnahmen zum persönlichen Schutz gegen die Vogelgrippe empfohlen:
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Vermeiden Sie den Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel. Verzichten Sie insbesondere auf den Besuch von Vogel- oder Geflügelmärkten.
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Gründliche Händehygiene mit Wasser und Seife oder auch Händedesinfektionslösungen (aus dem medizinischen Bereich, z.B. Sterilium). Beachten Sie streng die allgemeinen Regeln der Lebensmittelhygiene. Der Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist nach derzeitigem Wissensstand unbedenklich, wenn diese gut gekocht sind. Das Virus wird durch Erhitzen bei 70 Grad C abgetötet. Diese Temperatur muss beim Kochen oder Braten im Innern des Fleisches oder des Eies erreicht werden. Nach heutigem Wissensstand ist der Verzehr von so zubereiteten Geflügelgerichten und Eiern unbedenklich. Tieffrieren inaktiviert das Virus nicht!
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Zubereitung von rohem Geflügelfleisch auf anderer Arbeitsplatte (Arbeitsplatten aus biologischen Materialien, z.B. Holz, sind grundsätzlich strikt zu meiden) und mit anderem Messer als für andere Gerichte. Da die Eierschalen mit Fäkalien kontaminiert sein können, ist Vorsicht geboten, die Eier gründlich waschen. Vermeiden Sie Tröpfchenübertragung durch Husten und Niesen
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Anlegung eines Medikamentenvorrats (Paracetamol zur Fiebersenkung, Tamiflu, Relenza). Überlegen Sie, Ihre normale Vorratshaltung (Lebensmittel/ Trinkwasser) aufzustocken. Dies kann sinnvoll sein, falls die WHO Phase 4 oder höher ausruft und dazu rät, vorübergehend zuhause zu bleiben.
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Lassen Sie sich gegen die herkömmliche menschliche Grippe impfen.
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Aktualisieren Sie Ihre Reisedokumente.
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Halten Sie eine Bargeldreserve bereit. Verzichten Sie auf das Halten von Ziervögeln in den betroffenen Regionen.

Exklusiver Sportclub
Möchten Sie vertikal klettern? Schlagen Sie lieber den Tennis- oder Badmintonball? Wollen Sie mit Freunden in einer Halle Fußball spielen? Oder liegt Ihnen die thailändische Kampfsportart Muay Thai? Diese und weitere Sportarten bietet "Fairtex". Zwar nicht unter einem Dach, aber auf einem neun Rai großen Gelände an der North Pattaya Road. Das Unternehmen will spätestens Mitte Dezember eröffnen und bezeichnet sich als "Pattayas First World Class Sport Club and Resort". Der Mann hinter der "Fairtex Group" ist der thailändische Industrielle Bunjong Busarakamwongse, als Philip Wong international bekannt.

Ausgabe
12-2005

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