Farang Titel 6-2006

Ausgabe 06 - 2006

Leserbriefe

Rum-Treiber

ICC-Festakt

Party-Szene Berlin

Werners Paradies

Thai-Gastro-Report

Winnies News aus Pattaya

Südostasien-News

Reisetipps

Leser-Briefe

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Liebe Regina!
Die Thaifrauen, die ich in Thailand und Deutschland kennen gelernt habe, hatten in Thailand Jobs, die sehr schlecht bezahlt wurden.

Der Grundlohn in Thailand liegt jetzt bei 6.000,- Baht. Selten habe ich Frauen kennengelernt, die 10.000,- Bath und mehr verdient haben. Storys von Thaifrauen habe ich oft und viel gehört. Nur in den Thaimassagen, in Sabairooms oder ähnlichem haben sie Spitzenlöhne.

Ich habe keine schlechten Sachen über Thaifrauen geschrieben sondern nur Tatsachen. Übrigens dürfen Männer mit Hartz IV keine Thaifrauen heiraten, da das Einkommen zu niedrig ist. Die Einkommensverhältnisse werden vor der Eheschließung geprüft.

Kinder von Thaifrauen werden selten mit nach Deutschland gebracht. Sie werden fast immer in den Familien in Thailand aufgezogen. Um Kinder nach Deutschland zu bringen muss der deutsche Ehemann nachweisen, dass die Wohnung groß genug ist und der Mann genug verdient. Ich bewundere immer deutsche Männer, die sich diesen Stress antun und Kinder von anderen Männern aufziehen. Dabei ist es egal, ob die Kinder von Deutschen oder Thais sind.

Ich habe es mir schon lange abgewöhnt die Storys, die mir Thaifrauen erzählen, zu glauben. Im übrigen macht die unmäßige Zockerei die meisten Ehen kaputt. K.M.


Wir Farangs in Thailand
Es ist an der Zeit auch einmal ein Wort an die thailändische Legislative zu richten. Betrachten wir zunächst einmal den Status quo: Thailändische Frauen verheiraten sich weltweit mit ausländischen Männern, und dies bereits seit etlichen Jahrzehnten. Aus diesen Ehen gibt es tausende Kinder, die noch bis vor kurzem einen Anspruch auf zwei Nationalitäten nach thailändischem Recht nicht hatten. Und auch nach derzeit geltendem thailändischem Recht ist dies nur bis zum 18. Lebensjahr möglich.

Seit mehr als zwei Generationen schaffen diese realistisch denkenden thailändischen Frauen Devisen über Devisen aus dem Ausland nach Thailand. Sie stellen ihre eigenen Sehnsüchte hinten an. Sie nehmen das Kreuz auf sich, sich in der Fremde zu behaupten. Sie passen sich ein in eine ihnen völlig unbekannte und teils auch unverständliche Kultur. Sie sorgen sich unter diesen Umständen noch um ihre Familien in Thailand. Beenden nicht nur durch regelmässige Geldtransfair die Armut ihrer Eltern und Geschwister, sondern sichern so auch die Zukunft ihrer Kinder und ihren eigenen Lebensabend.

Das verdient nicht nur rückhaltlose Anerkennung, sondern Hochachtung.

Weltweit verheiraten sich Männer mit thailändischen Frauen. Es ist nicht nur das Exotische an diesen Frauen, das sie so begehrenswert macht. Vielmehr schätzen die Männer die Stärke und Treue der thailändischen Frau, ihren Liebreiz und ihre Hingabe für die Familie. Werte, die in unserer Hemisphäre kaum noch anzutreffen sind. Sie wissen: Die thailändische Frau hat ein sicheres Gespür dafür, ob ein Mann einen guten oder schlechten Charakter hat. Ihr kommt es nur darauf an!

Dafür geben die ausländischen Männer - wie es scheinen mag - selbst ihr letztes Hemd. Sie fördern ihre thailändischen Frauen und sichern sie ab. Sie fliegen mit ihnen nach Thailand und bauen dort den Familien Häuser und versorgen zumeist die Verwandtschaft.

Was aber ist mit Thailand? Wie stellt sich dieses Land zu diesen unübersehbaren Fakten? Gar nicht? Doch! Am Airport in Bangkok gibt es für thailändische Frauen, die mit ihren ausländischen Ehemännern einreisen, einen Extraschalter! Es ist Sarkasmus, doch wie soll man einem Land begegnen, das selbst nichts für die wirtschaftliche, finanzielle Absicherung der breiten Bevölkerung unternimmt? ...

Die thailändische Frau, die aus dem Ausland nach Thailand in Urlaub kommt, erhält einen Sichtvermerk für die Einreise in ihrem Pass, genau wie jeder Ausländer. Durch ihre Eheschließung mit einem Ausländer wird sie ihres Rechtes beraubt, thailändischen Grund und Boden auf ihren Namen zu erwerben. Hat sie sich im Ausland einbürgern lassen, so gilt sie in ihrem Land automatisch als Ausländerin und sofern sie nicht die gesetzlichen Vorgaben erfüllt, die nach dem Immigrationsgesetz Thailands gefordert werden, bekommt auch sie keine Aufenthaltsgenehmigung. Sie wird behandelt wie ihr ausländischer Ehemann.

Angenommen, sie würde darauf verweisen, dass sie seit Jahren ihre Verwandten in Thailand vom Ausland aus mit Geld versorgt, oder sich gar darauf berufen, dass sie ein Haus in Thailand gebaut hat, mit den Mitteln aus dem Ausland, liefe sie Gefahr in das Räderwerk der Strafjustiz zu geraten. ...

Der ausländische Mann, der zusammen mit seiner thailändischen Frau seinen Lebensabend in Thailand verbringen möchte ist ähnlich gehandicapt! Da denkt sich der thailändische Staat immer neue Schikanen aus. Nahe an der halben Million Bath muss er fest auf ein Sparbuch in Thailand anlegen und gleichzeitig durch seine Heimatbehörde nachweisen, dass er über ein monatliches Mindesteinkommen von 80.000 Bath verfügt und dass es sichergestellt ist, dass ihm dieses Geld nach Thailand nachgeschickt wird, sollte er dort ein Bleiberecht bekommen.

Er hat keine Möglichkeit seine Investitionen in Grund und Boden, in Haus und Hof anrechnen zu lassen. Ein Strafverfahren wäre die Folge und natürlich die Beschlagnahme dieses Hauses und des Grundstückes.

Nun wissen wir alle, die wir da involviert sind, dass unser "Treiben" in Thailand ein durchaus willkommenes und geduldetes aber deswegen ein nicht weniger illegales ist. Wir wissen aber auch darum, dass Polizeibeamte aus dem unteren und mittleren Dienst in der Provinz zwischen 8.000 und 16.000 Bath netto monatlich verdienen. Ebenso die Lehrer.

Davon ernähren und versorgen sie ihre zumeist kinderreichen Familien und zusätzlich noch die Eltern, rundum.

Von einem ausländischen Familienoberhaupt verlangt der thailändische Staat zur Sicherung der Familie ein monatliches Nettoeinkommen, das fünfmal so hoch zu sein hat wie das eines Thai- Beamten des mittleren Dienstes!

So ist es ausländischen Rentnern mit einer monatlichen Nettorente von 1.500 Euro nicht möglich ihren Ruhesitz in Thailand zu nehmen. Beim derzeitigen Wechselkurs hätte er genau 239 Euro monatliches Einkommen zu wenig. An diesen Zahlen wird deutlich wie aberwitzig diese thailändischen Gesetze sind. Hinzu kommt, dass sich Thailand das nicht einmal leisten kann. Denn nach wie vor gibt es dort kein soziales Netz. Will man mal von der "Rente" absehen, die alten Bürgern monatlich gezahlt wird. Sie beläuft sich derzeit auf monatlich 500 Bath. Zum Vergleich: In Bangkok verdient ein Facharbeiter derzeit 180 Baht am Tag. Die monatliche Rente eines Thai-Rentners knapp drei Tagesverdienste eines Facharbeiters. Zum Leben zu wenig, zum Sterben genug!

Die Gegenrechnung:

Ein deutscher Rentner mit einer Rente von nur 347 Euro, ist dem thailändischen Beamten des mittleren Dienstes, mit einem Einkommen von 16.000 Bath, gleichzusetzen!!

Nun ist es ja eine feine Sache, wenn in Deutschland immer mehr thailändische Vereine ins Leben gerufen werden. Das ist uns Deutschen ja in die Wiege geleg.

Warum greifen diese vielen Vereine dieses Thema nicht auf? Warum vertreten sie nicht wirkliche Interessen dieser Mischehen, Mischfamilien? Warum treten sie nicht an offizielle thailändische Dienststellen in Deutschland heran? Warum schaffen sie kein öffentliches Podium? Warum gefallen sie sich in Nebensächlichkeiten? Also Verein um des Vereins willen? So eine Art Selbstzweck? Warum immer diese Samthandschuhe beim Umgang mit Thai-Behörden? Weil man deren Kultur achten möchte? Ist doch absolut Unsinn. Schaut mal genauer hin, kann ich diesen Vereinen nur zurufen!

Thailand befindet sich wieder einmal in einem politischen Umbruch. Es ist an der Zeit, jetzt seine Stimme zu erheben, darauf zu drängen, dass auch Thailand endlich offiziell anerkennt, was bereits seit Jahrzehnten dort im Verborgenen abläuft? Denn gerade die jüngste Vergangenheit zeigt, wie regressiv die Immigration gegen ausländische Ehemänner vorgeht, die die Einreisebestimmungen vernachlässigt oder unbeachtet ließen.

In aller Frühe, nach dem Muster des deutschen Ausländeramtes, bezüglich Abschiebungen von Asylanten, klopft es nun auch in Thailand immer häufiger an den Türen der Eigenheime ausländischer Immigranten. Es erfolgt die Festnahme und Einweisung in ein thailändisches Standartgefängnis. Der tägliche Overstay wird inzwischen mit 500 Bath angesetzt. Aber nach wie vor gilt der Höchstsatz von 20.000 Bath. Wer also sein Visum um 50 Tage überzieht, bezahlt ebenso 20.000 Bath, wie der, der sich bereits mehr als 10 Jahre illegal in Thailand aufhält. Wer diese Summe nicht bezahlen kann, wandert zunächst für 285 Tage hinter Gitter. Danach bleibt er im gleichen Gefängnis zwecks Abschiebung und zwar so lange, bis ein Flug-Ticket von den Verwandten des Auszuweisenden über die Deutsche Botschaft der thailändischen Behörde überreicht wird. Die Deutsche Botschaft zahlt solche Kosten nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen und dann auch nur im Wege eines Darlehens. Hartmut Sch. aus Berlin

Zur Thai-Park-Ordnung

Super! Endlich wurde dem ausufernden Treiben im Preußenpark ein Ende gesetzt und das Refugium der friedliebenden, sozial, integrationsmäßig sowie kriminell unauffälligen Thais gemaßregelt und preussisch geordnet. Nun kann es auch nicht angehen, dass dort - unabhängig von der doch leider überzogenen und verdrängenden Parknutzung durch einige mehr vorderorientalische (übrigens sich dem eigenen Parkreinigungsdienst der Thais entziehende) Bevölkerungsgruppen (sprachlich leider unberücksichtigt auf der an allen Zugängen aushängenden Parkordnung) - von Thais für die meisten Mitteleuropäer eher nicht wirklich schmeckende Gerichte zubereitet und an Landsleute verkauft und konsumiert werden. Und dann setzen die sich manchmal auch noch auf mitgebrachte Klappstühle!

Folgerichtig befindet sich der nunmehr eingerichtete "amtliche Grillplatz" in eher unattraktiver Entfernung zur Liegewiese und das Nahrungsmittelverkaufsmonopol nebst Liegestuhlverleih wurde den kommerziellen Interessen des unmittelbar am Park ansässigen "Parkcafes" zugewiesen.

Es wäre schön, wenn derart restriktiv auch in der Hasenheide, in den Müllkippen ähnelnden Parks in Nordneukölln und im Tiergarten vorgegangen werden würde. Aber da fehlt die Nähe zum Verwaltungsgebäude der Stadtentwicklungssenatorin ("zufällig" direkt am Preußenpark gelegen) und zur vornehmeren Wilmersdorfer Mieterklientel. Die Angst dort vor der Reaktion der in ausgedienten Badewannen Hammel grillenden Menschen aus dem Morgenland, der dealenden "Migranten" vom schwarzen Erdteil, reduziert ebenfalls arg die Motivation für ordnungsamtliches und polizeiliches Einschreiten. Da ist doch die kleine, leise Thaigemeinde wesentlich zugänglicher und pflegeleichter für entsprechendes Reglement und behördliche Sanktion!
Hans-Joachim Gillert, Berlin

Liebe FARANG-Leser,
diesmal möchte ich etwas über deutsches Essen in Pattaya berichten. Also, mir persönlich sind dort drei gute Adressen bekannt, alle in der Naklua Road gelegen. Es ist auch gut möglich, dass Ihr noch weitere gute Restaurants in Süd-Pattaya kennt.

Im Norden befindet sich als meine Nr. 1 der "Gerhard", gleich in der Nähe der Delphin Statue. Dort kann man sehr gut und günstig Deutsches essen. Als zweite gute Adresse kann ich auch die "Deutsche Schänke" empfehlen. Den Chef Uwe kenne ich schon seit mehr als 10 Jahren. Er stammt aus Offenbach und ist ein guter Koch. Uwe bietet Thai- und deutsche Küche. Jeden Tag gibt es im Angebot ein Drei- Gänge-Menue für etwa 190 Baht. Aber auch Gulasch, Sauerbraten und Rumsteak sind für etwa 100 bis 120 Baht zu haben. Doch Vorsicht: Ein Salamibrot ist in Thailand weitaus teurer als etwa ein Rumsteak mit Pommes. Wenn sich so ab 10 Urlauber zusammentun, dann kann man mit dem Schiff der Deutschen Schänke und der Lemon Bar zum Angeln und Baden rausfahren. Das ist eine Tagestour, und der Preis kann verhandelt werden. Schön wird es dann am Abend, wenn Uwe alle Fische, die gefangen wurden, in der Lemon Bar brät und sie danach den Anglern mit von ihm gesponserten Salaten serviert.

Das dritte empfehlenswerte deutsche Restaurant ist die "Schwabenschänke" noch weiter nördlich. Natürlich gibt es hier Spätzle und auch andere schwäbische Köstlichkeiten. Wohl bekommts! Euer Udo Schulz aus Berlin

Vorsicht bei Unfällen!
In der Regel wird gefahren wie in Italien. Wer sich traut, der fährt eben. An das Links-Fahren habe ich mich mit meinem Miet-Moped gewöhnt. Es geht schon.

Also, die Bow, meine thailändische Ex, fuhr mit einem meiner Miet-Mopeds und wurde von hinten von einem Pkw angefahren. Sie stürzte und zog sich - Gott sei Dank - nur leichte Verletzungen zu. Ich wurde im Hotel telefonisch von dem Unfall informiert und bin dann sogleich zur Unfallstelle gefahren. Die Vermieterin der Mopeds war auch schon vor Ort und auch die Polizei von Pattaya.

Die Unfallverursacherin redete nach meinem Eintreffen sofort auf den Polizisten ein: "Farang, Farang, Farang" habe ich nur verstanden. Der Hintergrund: Bei Unfällen in Thailand bekommt in der Regel immer oder zu 99% der Farang die Schuld, weil er ja das schöne Geld hat.

Nun kam es so, dass ein zweiter Polizist eintraf und auch ein deutscher Kumpel von mir, der mit dem Polizisten im selben Harley Davidson Verein ist. Mein Kumpel redete Thai mit ihm und sofort war geklärt, dass die Unfallverursacherin für den am Moped entstandenen Schaden (ca. 70 Euro) aufkommen musste. Die Frau war meinem Kumpel auch bekannt. Sie leitet ein Restaurant in Pattaya, was ich aber an dieser Stelle nicht nennen möchte. Was ich absolut nicht begriffen habe, warum mich die Frau nicht verstehen wollte, als ich sie auf Englisch und auf Deutsch angesprochen hatte. Denn: Ihr verstorbener Mann, mit dem sie lange verheiratet war, war ein Deutscher (ein Farang). Pech gehabt, Thai-Lady. Udo Schulz, Berlin

Rum-Treiber

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Dass es sowas gibt - und mitten in Berlin!

Die kleinste Bierterrasse der Welt und der Stadt befindet sich in der Waitzstraße. Ihr wisst schon wo. Dort sitzen an lauschigen Sommerabenden Chen und Arthur und auch andere Nachtschwärmer vor dem Tiki Taka Dji. Ganz ruhig, richtig lauschig unter den großen grünen Bäumen. Eine Mini-Bank, ein Tischlein und die zwei, drei Stühle, fertig ist das kleine Ausflugslokal im Loretta Stil. Na ja, nicht ganz...

Als Monatsschrift hat man schon Schwierigkeiten dem heftigen und schnellen Veränderungen in der Thai-Szene zu folgen. So im MEX. Erst lief es gut an am neuen Ort in der Pankstraße, dann sollte DJ Cee den Laden übernehmen, weil Nang in guter Hoffnung nicht die Last tragen kann. Und nun ist wieder alles beim alten. Nang führt das MEX weiter, sucht einen DJ und nette Bedienungen. Mit specials wie Happy Hour und Som Tam Tag wird sie ihre Gäste schon bekommen. Die Pankstraße im Wedding ist ja eine gute Thai-Adresse. Weitere Ansiedlungen sind schon im Gespräch.

Immer wieder wird Euer Rum-Treiber gefragt, ob dieses oder jenes Musik-Café gut läuft oder nicht. Na ja. Es ist halt so, dass sehr oft nachts um dreie oder viere ein ganzer Haufen Party-Volk einfällt und bis in die nächsten Mittagsstunden feiert, was das Zeug hält. Die Szene ist eben sehr spät. Ansonsten ist sicher richtig, dass das Geld nicht mehr locker sitzt und viele auch gar nicht in Berlin sind. Augenscheinlich haben die kleineren und preiswerteren Geschäfte eher den Vorteil, den späten Nachmittag und den frühen Abend recht ordentlich zu bestreiten. Als da wären: die Thai-Kneipen M.I.N.T., Ching Chong, die THAIGER Bar und auch die beiden Bangkok Cafés. Jetzt gibt es ja zweie davon. Das alte in der Sonnenallee mit Kek und das New Bangkok Café dank Bombes Hilfe am Mehringdamm. Allen Unkenrufen zum Trotz laufen jetzt beide Cafés gut und haben ihre ganz spezielle Stammkundschaft gefunden. Manche davon wechseln auch von einem zum anderen. So ist das. Immer hin und her.

Mem vom R.C.A. hat sich wohl mehr ins Private zurückgezogen. Erst war sie einen Monat noch im Scorpion, dann wechselt die hübsche Thai zu Mc Donalds. Die Kids wird es freuen. Endlich kann die Mama ausschlafen.

Ying ist wieder zurück im Butterfly. Die Zierliche war ja das Mädchen von Seite 3 im Juli 2005. Da nun weitere Sänger eintreffen, wird das legendäre Thai-Musik-Café in der Westcity hoffentlich bald wieder zur alten Klasse auflaufen.

Arirat und Dieter Schulz aus der Schöneberger Pohlstrasse sind ja immer unterwegs und düsen innerhalb Germanys und auch oft nach Basel. Der Grund: Sie haben inzwischen mehrere Thai-Massagen. Die Geschäfte laufen gut, und die langjährigen Anstrengungen zahlen sich aus. Arirat öffnet gerade in Basel ihr zweite Massage. Die Preise in der Schweiz sind höher als bei uns. Und: Die Kunden können die Behandlungen über die Kasse abrechnen, wenn sie vorher Naturheil-Therapien beantragt haben. Das ist ein gewaltiger Unterschied zum deutschen System. So sehen wir Arirat immer seltener in der Stadt. Meist, wenn sie die Ausbildungskurse für die Thai-Massage-Lizenz leitet. Jene sind weiterhin sehr gut besucht. Arirat züchtet, so gesehen, ihre eigene Konkurrenz heran, was ihr aber noch nie geschadet hat. Und Dieter, was ist mit Dieter? Na der bekommt ein neues schickes Autochen. Tuk, tuk.

Im Thai-Park ist das harte Durchgreifen der Ordnungshüter doch zu spühren. Manchmal kommen sie in jeder Stunde. Schade eigentlich, da ist etwas ganz eigenes kaputt gemacht worden.

In der THAIGER Bar in Schöneberg kommt die Karaoke-Stimmung immer mehr auf. Man sitzt ganz nett dort und wird sogar unterhalten. So von JënJën und einem recht gut aussehenden Sänger. Positiv für das kleine Thai-Musik-Geschäft hat sich jetzt die Fertigstellung des S-Bahnhofes Südkreuz/Papestraße ausgewirkt. Nun kommt man direkt vom Sachsendamm durch die Brücke in Richtung Naumann resp. Torgauer, gleich scharf links nach der Brücke. Die Busse 204 und 206 halten fast vor der Tür (Station Torgauer Straße). Auch hat sich Nachbarschaft angesiedelt. Ein paar Schritte weiter befindet sich nun ein weiteres MY THAI. Der Schreibweise zufolge wird es sich wahrscheinlich um einen Ableger der gleichnamigen Bar nahe der Schönhausee Allee handeln.

Neulich sind dem Rum-Treiber aber fast die Augen aus dem Schädel gefallen: Da klingelt er bei der THEK THEK auf der Suche nach Detlef, öffnet doch ein bildhübsches Wesen wie von einem anderen Stern die Türe. Nein aber auch, schlanke Taille, fesches outfit und von dem anderen auch ganz viel. Ja, und wer war es nun? Sah nach Best aus (FARANG Titel 4/2004), war aber viel schlanker. War auch unsere Best, nur eben nach, ja wonach eigentlich? Jedenfalls sehr vorteilhaft. Mein Kompliment! Mama Mary Kay und die Freundinnen hatten auch schon danach gefragt. Es geht also.

Sawad alias Sansawad hat jetzt wohl richtiges Glück! Und das nach drei weniger erfreulichen Jahren. Obwohl ihm manch einer dies nicht zugetraut hat, übernimmt er gerade ein Thai-Restaurant nahe dem Checkpoint Charly. Genauer gesagt in der Zimmerstraße 69. Wir hatten ja schon berichtet. Nun kommen die Menschen nicht aus dem Staunen heraus. Ja, so kann es gehen. Der alte Haudegen ist ja ein erfahrener Gastronom, kennt die Weinkarte hoch und runter, spricht mehrere Sprachen und weiß, wie man mit wohlbetuchten Gourmets umzugehen hat. Und solche gibt es in der Lage in Berlin-Mitte genug. In den nächsten Monaten - nach Umbauten und vielleicht auch Erweiterung - wird sich das SAWAD dann einordnen in die Reihe eleganter Thai-Restaurants á la Thai Boran, Mao Thai und Good Times. Viel Glück weiterhin!

Mensch Eugen vom Happy Night in der Exerzierstraße hatte Geburtstag. Das ist nichts Besonderes, denn Eugen hat schließlich jedes Jahr Geburtstag. In diesem Jahr, am 15. Mai, nun war es eine super Sache. Richtig warm, richtig voll und ganz viele Thai. Über letztere freute sich Santa Claus, und auch Gembo war gut drauf. Unser alter Helmut hat nach der harten Chemo auch wieder Tritt gefasst, schoss eifrig Bilder und futterte sogar am gratis Thai-Buffet. Wird also wieder. Als Geschenk bekam Eugen einen neuen Super-Computer, für den alle brav zusammengelegt hatten. Das Gerät braucht auch die Leistung, weil Eugen nämlich gerne online Backgammon spielt und nachher die Spiele vom Rechner analysieren lässt, um beim nächsten Match besser gewappnet zu sein. Und dieser Vorgang frisst ville Speicher. Wieder wat dazu gelernt.

Die Fußball-WM geht natürlich nicht an der Thai-Szene vorbei. Bekannt ist, dass die STARS Discothek alle Spiele auf großer Leinwand zeigt. Offen ab 15 Uhr. Und bekannt ist auch, dass die Elf vom R.C.A., wie man auf dem großen Foto unten sehen kann, das richtige sportliche Kleidung angelegt und bereits ihren Favoriten hat. Der Clou: Die ganze WM-Zeit bleibt das Dress am Leibe. Und dann gibt es ja noch einen special Fight: Black Label versus Chivas Regal.

Euer Rum-Treiber zutschte ganz in Gedanken verloren an einer Bockwurst im KAUFLAND. Jenes im Storkower Industrieviertel im Osten. Er beobachtet dabei eine hübsche Vietnamesin, wie sie mit stoischer Gelassenheit und ohne eine Miene zu verziehen die einzelnen Waren über den Scanner zieht. Die Mandeläugige arbeitet dort schon längere Zeit an der Kasse. Draußen dann auf der Parkfläche lädt ein asiatischer Mann palettenweise Hundfutter-Dosen in seinen Transporter. Ja, und? Was ist daran so Besonderes? Gar nichts. Es sind die Assoziationen, die einem in den Kopf kommen. Wird er wohl ganz viele hungrige Chinchillas haben. Oder woran denkt Ihr? Na, dann Mahlzeit!

Na dann - einen schönen Thailand-Urlaub, wünscht Euer Rum-Treiber.

ICC-Festakt

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Nacht des 60. Jubiläums der Thronbesteigung

Seiner Majestät König Bhumibol Adulyadej

Am 11. Mai hatte die Thailändische Botschaft zur Nacht des 60. Jubiläums der Thronbesteigung Seiner Majestät König Bhumibol Adulyadej des Königreiches Thailand eingeladen. Dem hochkarätigen Anlass angemessen wurde mit dem Internationalen Kongresszentrum (ICC) in Berlin auch ein adäquater Veranstaltungsort gefunden. Es wurde eine Veranstaltung der Superlative, wenn man bedenkt, dass mehr als 3.000 Thailänder/innen und auch viele andere Gäste der Einladung gefolgt waren.

Seine Majestät König Bhumibol Adulyadej ist weltweit der einzige König, der auf solch eine lange Amtsperiode zurückblicken kann. Die Verehrung des Königs ist in Thailand innig und ungebrochen. Und seine Leistungen in Kunst und Kultur sind beachtlich und haben ihm in der Heimat den Titel Agra Silpin (Der Große Künstler) eingebracht.

Zuerst eröffnete Ihre Exzellenz, die Botschafterin Cholchineepan Chiranond, in englischer Sprache die festliche Veranstaltung. Sie begrüßte alle Exzellenzen, die Ehrengäste, das ganze Auditorium und alle Freunde Thailands. In warmen Worten sprach die Botschafterin von der Bedeutung des hochverehrten und geliebten Königs. Danach lobte sie die Künstler des Fine Arts Departments. Diese seien schlichtweg die Nummer eins in Thailand.

Das Programm des Abends begann mit der Vorführung des Khon-Maskentanzes. Das ist die höchste Form des klassischen Tanz-Theaters in Thailand und stellt eine thailändische Version des indischen Epos von Ramayana dar. Das Fine Arts Department aus Bangkok agierte mit einer Instrumental-Gruppe und zahlreichen Tänzern und Tänzerinnen in atemberaubend schönen und aufwendigen Kostümen und Masken. Nach dem Khon-Tanz folgten höfische Tänze wie der Laternentanz sowie traditionelle Tänze aus den verschiedenen Regionen Thailands. Diese stellten das Leben der Bauern, Fischer und Goldwäscher dar. Nach der Pause wurden Lieder vorgetragen, die der König komponiert hatte.

Bernhard Mall vom Thong-Thai-Goldshop war sichtlich angetan von der Qualität der Tanz-Vorführungen. Auch Dirk Wise vom Starflights-Reisebüro lobte die Leistungen der Tänzer. Das sei eben Klassik und verdiene Respekt.

Im Foyer von Saal 1 des ICC waren mehrere Präsentationen vorbereitet worden. Darunter eine Auswahl von handwerklichen Produkten, die im Rahmen der OTOP-Kampagne hergestellt wurden. Eine weitere Schau zeigte wertvolle goldene Masken. An den Wänden hingen Bilder und Gemälde des Königs sowie Tafeln, die über das Wirken Seiner Majestät informierten.

Das Foyer war auch der Ort, an dem sich die vielen Gäste aus ganz Deutschland einfanden, sich bekannt machten, viele Gespräche führten und so manches Gruppen-Foto entstand. Fast alle Gäste waren in festlicher Kleidung erschienen, um ihrem König Achtung zu zollen.

Hier war auch für das leibliche Wohl gesorgt, wenngleich sich der Berichterstatter lieber ein Catering wie beim Empfang zum Königs Geburtstag in der Commerzbank gewünscht hätte.

Doch in Erinnerung an diese ganz besondere Nacht im ICC wird etwas anderes bleiben: Die Liebe zum König, die weit über 3.000 Gäste und die Schönheit und Kraft der thailändischen Tanz-Kunst. Mathias Heinrich


















Party-Szene

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Prosit Dia - Das New Bangkok Cafe

Dia hat es tatsächlich geschafft! Dank ihrer Power und dank vieler fleißiger Hände Arbeit: Am 28. April fand die Eröffnungsparty in ihrem New Bangkok Café in der Hagelberger Straße 57 statt. Natürlich mit einem Begrüßungs-Trunk und einem freien Thai-Buffet. Es war zwischenzeitlich sehr voll und ging bis in den frühen Morgen. An die 80 Leutchen wurden gezählt, darunter auch viele Stammkunden aus der Sonnenallee.

Für jene, die es nicht wissen: Dia ist eine bekannte Thai-Wirtin in Berlin, die ihr (altes) Bangkok Café in der Neuköllner Sonnenallee neun Jahre lang geführt hat. Und man kann nun stehen zu Dia wie man will, sie ist ein echter Pfundskerl und ein wahres Stehaufmännchen. Jetzt hat Dia mit Hilfe von Peter Bombitzki alias Bombe einen neuen und vor allem preiswerten Laden in einer attraktiven Gegend gefunden. Der Mehringdamm ist sehr belebt, und die Bergmannstraße ist auch nicht weit.

Das Lokal hat drei Gasträume auf zwei Ebenen. Alles ist frisch gestrichen und nett zurecht gemacht. Vorne gleich die kleine und moderne Bar nebst Karaoke-TV und neuen Spiel-Automaten. Dann rechts zwei Stufen hinab in einen größeren Raum, dahinter dann noch einer. Manche Gäste finden dies gut, kann man doch sozusagen von einem zum anderen Raum "wandern". Die Tische vor der Türe werden im Sommer sicher gut besetzt sein. Open air ist ja in Kreuzberg immer angesagt.

Dia öffnet täglich bereits um 12 Uhr (bis 03 Uhr) und bietet nun auch Speisen an. Richtig schön ist der Tisch gleich links vom Eingang, Sonne am Fenster mit gutem Ausblick. Doch das Beste sind die Angebote. Tägliche Happy Hour von 12 bis 18 Uhr: Für gerade mal einen Euro gibt es ein kleines Fassbier (0,3 l), eine Apfelschorle oder einen Futschi Chantré, einen Wodka oder Tequila (die harten Sachen alle 0,2 cl). Mittwochs und freitags wird wieder das traditionelle Thai-Buffet ausgerichtet. Das kennen wir ja schon vom alten Bangkok Café. Wegen irgendwelcher Vorschriften muss jetzt ein wohl eher symbolischer Euro dafür genommen werden. Na, ja.

Und wie kommen wir nun zu Dia? Na entweder mit der U-7 bis U-Bhf Mehringdamm oder mit dem Bus M19 bis Yorckstraße. Autofahrer können einen Parkplatz auf dem Mittelstreifen des Mehringdammes oder auf dem in der Yorckstraße vor Nits Nong Ploy Shop finden. Die paar Schritte kann man schon laufen.
Also Dia, viel viel Glück mit Deinem neuen Laden. Wir sehen uns ja bald wieder. Mathias Heinrich






Thailand

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FARANG-Reporter Helmut Kremser entdeckte
Ban Suan Nam (zu deutsch: Heim des Wassergartens)

Traumhaft: Werners kleines Paradies

Werner Dohmen, eigentlich Dr. Werner Dohmen ist jetzt 64 Jahre jung und stammt aus Dortmund. Nach dem Studium kam er zur Stahlindustrie und wurde Leiter in einem Stahlwerk in Gelsenkirchen. Nach 34 Ehejahren kriselte es mächtig, und das Zusammenleben mit der Ehefrau neigte sich dem Ende.

Dank wärmster Empfehlungen eines Mitarbeiters flog Werner 1998 zum ersten Mal nach Thailand. Vermutlich war es Liebe auf den ersten Blick, nein, nicht in eine Lady, das kam erst später, sondern das Land und die Leute haben es ihm angetan. So sehr, dass er in jenem Jahr gleich vier Mal auf Reisen ging. Nach der vorgezogenen Altersrente im Jahre 2001 lag der Gedanke nah, der alten Heimat ganz den Rücken zu kehren.

Gedacht, getan! Ein paar Klamotten gepackt, und ab ging's ins Land der Wünsche, wo er nach kurzer Zeit seine jetzige Lebenspartnerin Tim kennen lernte. Der Traum von den eigenen vier Wänden schwirrte ihm im Kopf herum wie ein Schwarm Bienen im Rosengarten. Bauen ja, aber wo? Am Meer oder in der Heimatstadt vom Schatzi? Die Entscheidung fiel zu Gunsten der Geliebten aus. In Wichianburi findet er das begehrte Zielobjekt. Ein knapp 2.000 qm großes Grundstück. Die Wahl war goldrichtig, wie sich später herausstellt.

Wichianburi ist umgeben von einer kleinen Bergkette. Saftige grüne Felder und Bäume erfreuen das Auge. Eine richtige Traumgegend, was auch die inzwischen dort lebenden 110 Farangs, darunter 10 Deutsche, zu schätzen wissen. Der kleine Ort wird von etwa 34.000 Einwohnern besiedelt. Trotzdem mangelt es einem an nichts (nur am Wasser manchmal, während der Trockenzeit). Auf der Landkarte (und nicht nur dort) findet der gewiefte Leser diesen Ort ca. 60 Km nördlich von Chai Badan und ca. 130 Km südlich von der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Petchabun.





Als zentral gelegener Ort bieten sich also Ausflüge in allen Richtungen an, so zum Beispiel in die Nationalparks Sai Thong, Tat Mok und Nam Nao oder zu den Tempelanlagen Wat Mahatat und Wat Trai Phum in Petchabun. Sehenswert ist auch der Si Thep Historical Park. Es gibt hier so viel zu bestaunen, dass vom Erholungsurlaub nicht viel übrig bleibt. Doch davon ein anderes mal.

Nun zurück zu Werner und Tim. Das kleine Haus wurde nach persönlichem Bedarf gebaut. Die Voraussetzung dabei war, dass er und Tim allein dort wohnen. Parallel dazu wurde ein tropischer Garten angelegt (daher der Name Ban Suan Nam). Der ca. 15 qm große Fischteich rundet das Bild ab, und wenn die Fische groß genug sind kann man sich durchaus sein Abendbrot selber angeln. 2003 hob man ein Riesenloch aus, goss eine Grundplatte aus Zement, die mit Pfeilern unterstützt wurde. Rundherum wurde eine 60 cm hohe Einfassung gemauert, die entsprechenden Ab- und Überläufe eingebaut und fleißig Fliesen gelegt. Nach zwei Jahren Bauzeit war der 15 x 7 m große Swimmingpool, der eine leichte S-Form hat, fertig. Der überwiegende Teil der Arbeit war Eigenleistung (mein lieber Schwan!). Drei Zusatztanks mit 90.000 Liter Wasser (die auch eingebuddelt wurden) sorgen dafür, dass man in der Trockenzeit nicht auf den Fliesenboden paddelt.

Ursprünglich war der Pool nur zur Eigennutzung gedacht. Da aber Werner die täglich mehr werdenden Kinder sah, die mit großen und traurigen Augen über den Zaun schauten, gab er seinem Herzen einen Ruck und öffnete die Tore. Gegen ein kleines Eintrittsgeld von 30 BHT für Kinder und 40 BHT für Erwachsene wird nun fleißig geplanscht. Zuschauer, die das Bassin nicht nutzen, zahlen auch nichts. Das soll sich aber ändern, weil die nicht badende Familie sämtliche Stühle und Tische blockiert. Die Öffnungszeit ist von 9 bis 18 Uhr. Diese gilt jedoch nicht für jene Gäste, die in den beiden Bungalows wohnen. Die Ferien-Häuschen sind in diesem Jahr nach relativ kurzer Bauzeit fertig gestellt worden. Der deutsche Grundstil ist unverkennbar: Sauber, elegant und selbstverständlich mit Aircon. Der Weg zum Pool beträgt gerade mal fünf bzw. zehn Meter. Die Miete: 500 BHT pro Tag/Nacht.

Werner kennt inzwischen viele Farangs aus zahlreichen Ländern und kann entsprechend viel erzählen. Wenn ich wieder einmal in diese schöne Gegend komme, freue ich mich auf einen kräftigen Händedruck. Für alle, die Kontakt zu Werner aufnehmen wollen:

Dr. Werner Dohmen, 17 Moo 16, 67130 Wichianburi / Petchabun / Thailand
Tel. 0066 56754302, E-mail: wernerdohmen@web.de

Gastro-Report

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Vor einigen Tagen hatte ich mich mit dem Chef vom Good Time in Zehlendorf unterhalten. Herr Supramen ist ein Mann, der die bestgehendsten Thairestaurants in Berlin, die Good Time Gruppe, aufgebaut hat. Dazu gehören: Das Good Time Berlin Mitte in der Chausseestraße, das Good Time Berlin Mitte am Hausvogteiplatz und das Good Time Zehlendorf am Teltower Damm.

Herr Supramen legt besonderen Wert auf gute Zutaten für die Speisen. Da wird die beste Kokosnußmilch genommen und auch kein billiger Chinareis. Bewundernswert aber verständlich, dass er keinen Neid auf seine Mitbewerber zeigt.

Die Restaurants, die er zusammen mit seiner Frau führt, sind nicht die preiswertesten, aber, ich habe dort schon oft sehr günstig zur Mittagszeit gegessen und immer nur Thaigemüse sowie originale Thaispeisen erhalten. Eine der Thaiköchinnen ist ausschließlich damit beschäftigt, aus Kohlrabi Tiere und andere Essenverziehrungen zu schnitzen. Besonders zu empfehlen sind die Entengerichte. Das Ambiente der Restaurants ist der modernen Zeit angeglichen.

In der letzten Zeit hatte ich des öfteren das Sarods in Berlin Kreuzberg besucht und auch empfohlen. In der Mittagszeit ist das Preis-Leistungsverhältnis ungeschlagen. Man kann aus zwei Vorspeisen und sechs Gerichte aus dem Buffet wählen soviel man will und essen kann. Leider bin ich in dem Alter, wo der Arzt sagt: Friss nicht so viel, sondern genieße ein wenig.

Das Dawan Daeng in Weißensee hatte ich mehrere Male versucht zu erreichen, leider vergeblich. Habe bisher auch keine Nachricht erhalten ob es geschlossen ist oder nicht.

Der Nachfolger des Sawaddis in der Schöneberger Kleiststraße hat scheinbar schon wieder das Handtuch geschmissen. Die Scheiben sind schon wieder zugeklebt. Dort soll eine neuzeitliche Asia-Lounge entstehen. Abwarten.

Im Praya Thai am Adenauer Platz arbeitet die alte (junge) Köchin Bui wieder in der Küche. Wieder sehr gut dort gegessen. Der Chef des Praya Thai klagte mir sein Leid mit dem teuren Einkauf des Thaigemüses. Es macht sich auch der teure Treibstoff der Flugzeuge bemerkbar, da das Gemüse aus Thailand nach Deutschland eingeflogen wird. Das wissen die wenigsten Besucher der Thairestaurants.

Endlich wieder einmal etwas Positives. Das ZAB in der Leibnitzstraße. Nicht unbedingt das Ambiente, das ich mag, aber eine angenehme Atmosphäre. Eine zauberhafte unaufdringliche Bedienung nahm meine Bestellung entgegen. Meine Vorspeise Tom Ka Gai war sehr schmackhaft, und an Kokosnußmilch wurde nicht gespart. Nicht so, wie ich es oft erlebt hatte, wo Wasser die Suppe beherrschte. Mein Lieblingsgericht entsprach in allem dem, was ich immer erwarte, aber oft nicht erhalte. Beim Mineralwasser sieht man allerdings, dass in den nächsten Jahrzehnten eine Wasserknappheit zu erwarten ist und Wasser sehr teuer wird. Trotzdem, es war ein wunderschöner Abend, der mich wieder mit dem Thaiessen versöhnt hat.

ZAB - jetzt wieder in Marios italienisches Restaurant rückverwandelt !!!
10629 Berlin-Charlottenburg Leibnitzstraße 43

Ich war in letzter Zeit im
- Thai Imbiß mit meinen Enkel: preiswert und lustig.
- Goldenes Dreieck: die Teller sind kleiner geworden
- Kokos in Friedenau: nicht besser geworden
- News : sehr nette Porn am Tresen
- Sabailand: bischen oh, la la
- Happy Night: lustiger Geburtstag mit Eugen.

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Winnies news aus Pattaya

Hauptsaison beendet
Der Badeort Pattaya entwickelt sich, wie ja bekannt, mehr und mehr zum Domizil für deutsche Familien und Ehepaare. Nach Aussage von Gastromen war diese Saison (Oktober 2005 bis April 2006) die erfolgreichste der letzten Jahre. Sie hoffen nun, dass die Nebensaison zur Zufriedenheit aller ausläuft.

Feuer im "Route 999"
Nur rund ein halbes Jahr nach seiner Eröffnung ragt einer von Pattayas spektakulärsten Szene-Schuppen nur noch als rauchgeschwärzte Ruine in den Himmel. Das avantgardistische Bauwerk war am 7. Mai in Brand geraten und hinter einer lodernden Flammenwand verschwunden, wobei mindestens acht Menschen getötet und rund 40 weitere verletzt wurden. Bei den Opfern handelt es sich ausschließlich um Angestellte. Denn das Feuer war gegen 20.15 Uhr - vermutlich aufgrund eines Kurzschlusses oder einer defekten Klima-Anlage - ausgebrochen, als der Unterhaltungs-Komplex noch nicht für Besucher geöffnet hatte und die routinemäßige Einweisung des aus insgesamt 100 Mitarbeitern bestehenden Personals stattfand. Nach Angaben des 34jährigen Managers war der Brand vermutlich in einem Hohlraum am DJ-Bereich ausgebrochen und deshalb viel zu lange unerkannt geblieben. "Als dann plötzlich ein Großteil der Decke herunter fiel, waren unsere Leute eingeschlossen", berichtete Roger Manz.
Das "Route 999" war erst Ende Dezember 2005 von der alt eingesessenen Koh Larn Group eröffnet worden - eine der ältesten, wohl auch größten Unternehmensgruppe in der Unterhaltungs-Industrie Pattayas. Als Flaggschiff bezeichnete es den Trend zu einem gehobeneren Niveau im Nachtleben. Das "Route 999" liegt an der Third Road, wo sich seit rund zwei Jahren im Bangkok-Stil die jüngste Generation von Szene-Schuppen - meist als Mischung von Diskothek, Musik-Club und teilweise auch Restaurant - etabliert hat.

Soweit die offizielle Meldung, Quelle: "Der Farang". Winnie fand noch heraus:

Der Todesbrand
Der Brand, der am Abend des 7. Mai in der In-Disco "Route 999" ausgebrochen war, kostete nach Angaben offizieller Stellen acht Menschenleben, in ersten Berichten war von neun Toten die Rede. Mehr als 100 wurden zum Teil lebensgefährlich bis schwer verletzt. Sie wurden in die umliegenden Hospitäler Bangkok-Pattaya Hospital, Banglamung Hospital, Pattaya-Memorial Hospital, Pattaya-International Hospital und ins Somdej Pranang Jao Sirikit Hospital in Sattahip eingewiesen. Nach ca. drei Stunden war das Feuer offiziell unter Kontrolle. Die Notausgänge waren, wie in Thailand wohl üblich, verschlossen... Es könnte ja einer ohne zu bezahlen abhauen. Mann, die haben ja Vertrauen in ihre Gäste!

Die Toten wurden erst am nächsten Tag identifiziert, da die schweren Verbrennungen sie fast unkenntlich gemacht hatten. Der Geschäftsführer sagte, er würde für seinen jüngeren Bruder hier arbeiten, welchem die Disco gehört. Wicha, sein Bruder, sei zur Zeit des Brandes im Ausland gewesen. Er selber habe an einer Besprechung mit den Angestellten teilgenommen, als er eine laute Explosion vernahm und sich sofort Feuer durch die Decke fraß. Von Panik und Angst ergriffen, flohen er und seine Mitarbeiter aus der Feuersbrunst. Weiterhin sagte er, er könne sich nicht vorstellen, was den Brand verursacht habe. Ein Elektriker sollte an jenem Tag elektrische Leitungen zu verlegen.

Späteren Untersuchungen zufolge soll der Elektriker (er ist tot, eines der Brandopfer) eine Leitung an einer Klimaanlage oberhalb der Diskjockey Box geschweißt haben und mit der Flamme an die Schaumstoffdecke geraten sein.

Der Discoeigentümer, der jüngere Bruder also, sagte, er mische sich da nicht ein und überließe alles seinem Bruder, dem Geschäftsführer. Nun wurde eine Sonderermittlungsgruppe aus Bangkok eingesetzt, um die wirkliche Brandursache festzustellen. Man darf gespannt sein. Ich war ja vor Ort und habe es mir angesehen. Also, so, wie das da aussieht, und in so kurzer Zeit, in Minuten, ja in Sekunden brannte es lichterloh. Ich als Laie, der nun keine Ahnung hat von Brandursachen u.s.w., alles deutet auf Brandbeschleuniger! Auch schon deswegen, weil ein Elektriker geschweißt haben soll und dann noch in einer Schaumstoffdecke. Wo war der denn mit seinem Schweißgerät, wohlgemerkt es war ein Strippenzieher?

Da soll sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Ich habe nur Mitleid mit den vielen unschuldigen Opfern. Vielleicht wird ja demnächst mal mehr auf die Sicherheit geschaut anstatt auf das Geld. Zum Ende noch was zum Thema Geldgier: Während der Löscharbeiten wurden die Garderobenschränke der Mitarbeiter aufgebrochen, nicht etwa weil es dort brannte, nein, geplündert wurden diese. Soll ja auch vorkommen.

Goldraub in der Stadt
Die Polizei wird der Lage nicht mehr Herr. Von morgens früh bis spät abends werden sowohl Thailänder als auch Farangs die Goldketten beim Mopedfahren vom Hals abgerissen. Die Straftäter sind meist Jugentliche im Alter von 14 bis 16 Jahren. Da diese nicht strafmündig sind, brauchen sie keine Angst vor der Polizei zu haben, denn, wenn sie gefasst werden, lässt man sie am selben Tag wieder laufen!!! Seit neuestem werden die Goldketten auch von Mitfahrern der Bath-Taxen abgerissen. Die einfachste Lösung wäre, den Goldschmuck mit einem Zertifikat zu versehen, somit wäre der gestohlene Schmuck nur noch Schrott wert.

Porno-Nest ausgehoben
Was dachte sich wohl eine deutsche Familie dabei hier in Pattaya: Das Herstellen von pornografischem Material, gleich welcher Art, ist in Thailand ein schwerwiegendes Verbrechen und wird mit empfindlichen Freiheitsstrafen geahndet. Was war passiert?
Am Abend des 24. April leitete der Chef der Nationalen Polizei, Generalleutnant T. Tepchatree, zusammen mit dem Oberst S. Changate und 50 Offizieren einer Spezialeinheit im Holiday Paradise Village (eine Wohnsiedlung in der Soi 17 in Südpattaya) eine Großrazzia ein. Die Einheit stürmte das Haus, das mit einer zwei Meter hohen Mauer umgeben war, auf Grund eines Hinweises. In dem Haus sollen Sexfilme für eine internationale Website produziert werden, die auf der ganzen Welt zugänglich ist und eine der populärsten in Deutschland sein soll. Der Hauseigentümer, Gerd C. (42), seine Ehefrau Tanja (42) sowie die Tochter Katja (22) sollen sich seit ca. 10 Jahren in Thailand aufhalten und die thailändische Sprache fließend beherrschen, lebten ausschließlich von der Herstellung pornografischer Sexfilme. Vier weitere Verdächtige, thailändische Staatsbürger, wurden dort angetroffen und in Gewahrsam genommen. Sie gestanden, für Geld (1.000 bis 3.000 Bath) von Gerd C., für Sexshows gearbeitet zu haben.
Bei der weiteren Durchsuchung des Hauses wurden 15 Desktop-Kameras, 18 Incams plus Equipment, 20 Sexgeräte, ein Bankbuch mit über fünf Millionen Bath sowie 70 Gramm Marihuana sichergestellt. Beim Verhör der Familie stellte sich heraus, dass sie diese Tätigkeit als einzige Möglichkeit sahen, als Ausländer in Thailand Geld zu verdienen. Voller Stolz sagten sie, dass ihre Website in Deutschland - gemessen an den erreichten hits - an 5. Stelle aller pornografischen Websites stehe. Des weiteren wiesen sie auf die hohe Qualität ihrer Produktion hin, da sie nur allerneuestes Equipment verwenden würden und die Webseite ja im übrigen gar nicht in Thailand zu sehen sei. Gegen die Familie wurde, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, Haftbefehl erlassen. Dann wird ein Richter entscheiden, ob sie gegen Kaution bis zur Gerichtsverhandlung auf freien Fuß gelassen werden.

Visaka-Bucha-Tag
Im Mai findet das schönste und heiligste aller religiösen Feste statt. Visaka Bucha ist ein Nationalfeiertag, und Buddhisten zelebrieren die Geburt, die Erleuchtung und den Aufstieg Buddhas ins Nirvana (Sterbetag). Die Tempel sind herrlich geschmückt, frühmorgens und abends beleuchtet und überfüllt. Selbst auf den Vorhöfen stehen die Gläubigen dicht gedrängt und können über Lautsprecher am Geschehen teilnehmen. Die Luft ist weihrauchgetränkt.
Der schönste Anblick kommt nach dem Sonnenuntergang, wenn die riesige Menschenmenge - angeführt von den Mönchen in ihren safrangelben Roben - in einer langsamen Prozession um die Tempel herumzieht. Jeder Gläubige hat dabei eine brennende Kerze in der Hand. Der Visaka-Bucha-Tag ist am Vollmondtag des 6. Mondmonats, in diesem Jahr am Freitag, den 12. Mai. Behörden und Banken bleiben geschlossen, sowie alle Bars und Entertaintmenbetriebe. Alkohol darf nicht ausgeschenkt werden.

Zur Visa-Praxis
Wie schon berichtet, können Visa in Thailand nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung beantragt werden. Termine erhalten Interessenten ausschliesslich über das Callcenter. Die Telefon-Nummer lautet: 1900-222-343. Für neun Bath pro Minute. Diese Nummer ist NUR von Thailand aus erreichbar! Das Callcenter nimmt dann den Familiennamen, den Vornamen und die Passnummer der Antragsteller auf und vergibt einen Termin für das INTERVIEW in der Botschaft! Termine können weder telefonisch noch per E-mail mit der Deutschen Botschaft vereinbart werden !
Meine persönliche Meinung dazu, das Wort "Interview" könnte man auch durch das Wort "Verhör" ersetzen! Wenn wir Europäer ein Visum im thailändischen Konsulat beantragen, füllen wir ein Antragsformular wahrheitsgemäß aus und zahlen eine Gebühr. In der Regel bekommt man dann auch ein Visum, 30 Tage sind sowieso visafrei. Wieso ein thailändischer Staatsbürger sich nun einem Interview (Verhör) unterziehen muss, erschließt sich mir nicht. Sind Thailänder evtl. Terroristen, Menschen 3. Klasse, Asyllanten oder gar von einem anderen Stern, oder ist das Boot Europa einfach nur voll....??? Andere europäische Botschaften übernehmen ja diese Praxis von uns, siehe Schweiz, etc.. Wer hat sich das nur ausgedacht? Wird hier nicht ein ganzes Volk diskriminiert? Haben wir Angst vor dem liebenswürdigen Lächeln der Thais, vor ihrer Höflichkeit? Oder gilt diese Praxis in allen deutschen Botschaften in allen Ländern dieser Welt? Ich finde es unmöglich - gelinde ausgedrückt - was hier vor sich geht! Was sagen die FARANG-Leser dazu?

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Handy Preiskampf
True Move (ehemals TA Orange) hat im Preiskampf wieder die Führungsrolle übernommen. Mit dem neuen "Ein-Baht-pro-Stunde"-Angebot lässt der Netzanbieter den Marktführer Advanced Info Service (AIS) und auch DTAC preislich hinter sich. Nach dem Verkauf des Shin-Konzerns an Singapur hatte DTAC, zweitgrößter Netzanbieter in Thailand, eine aggressive Preispolitik gestartet. Nach den Aufrufen an die Thais, keine von Shin angebotenen Produkte zu kaufen, warb das dem Shin-Konzern gehörende Mobilfunkunternehmen AIS mit preiswerten Angeboten. Im Juni will True Move mit seinem Netzwerk 92% des Landes abgedeckt haben. Für die ersten drei Monate dieses Jahres melden AIS 230.000, DTAC 700.000 und True Move 500.000 neue Kunden. Thailands zweitgrößter Mobilfunkanbieter DTAC hat kürzlich eine neue Promotion aufgelegt: Zwischen Mitternacht und 16 Uhr kostet ein Gespräch nur noch drei Baht, von 16 Uhr bis Mitternacht sind es fünf Baht für die erste Minute und 25 Satang für jede weitere Minute.

Vierspurig am Jomtien
Mit dem Bau der vierspurigen Second Road am Jomtien wird wohl erheblich später als geplant begonnen. Grund: Die Stadt muss zuvor Grundstücke erwerben, und die Besitzer fordern einen nach Einschätzung der Stadtverwaltung zu hohen Quadratmeterpreis. Für den Grunderwerb auf dem sieben Kilometer langen Bauabschnitt hat die Regierung der Stadt 600 Mio. Baht bewilligt. Die Second Road soll die Beach Road entlasten, die Trasse führt von der Thappraya Road zur Sukhumvit in Na Jomtien.

Lebenshaltungskosten
Thais und Ausländer merken es beim Einkauf. Die Lebenshaltungskosten steigen unaufhaltsam. Für den Monat April meldet das Wirtschaftsministerium im Jahresvergleich einen Preisanstieg von 6% gegenüber 5,7% im März, 5,6% im Februar und 5,9% im Januar. Der hohe Ölpreis und die steigenden Ausgaben für Sprit und Strom haben die meisten Waren in Thailand verteuert und die Inflation angeheizt. Im Vorjahr lag diese bei nur 4,5% und in 2004 bei lediglich 2,7%.

Fußball WM
Thailand wird bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland doch vertreten sein, obwohl sich das Nationalteam nicht qualifizieren konnte. Da ist zunächst das runde Leder: Alle 32 am Turnier teilnehmenden Mannschaften spielen mit in Thailand hergestellten Bällen. Diese heißen Teamgeist und werden im Auftrag des deutschen Sportartikel-Unternehmens Adidas vom Unternehmen Molten in Sri Racha geliefert. Darüber hinaus werden drei thailändische Jugendliche an der Eröffnungsfeier am 9. Juni teilnehmen und Nationalfahnen ins Münchner Stadion tragen. Es sind der 15jährige Nopanon Kachaplayuk aus Songkhla, der 14-jährige Jirapat Puapipat aus Bangkok und die 15-jährige Bongkot Premchuen aus Chachoengsao. Die Jugendlichen werden fünf Tage Gäste des Organisationskomitees sein.

Verschuldung weiter
Die Staatsbank sorgt sich um die zunehmende Verschuldung der Haushalte. Thais geben erheblich mehr aus als sie verdienen. Das gilt vor allem für die einkommensschwache Bevölkerung. Nach Angaben der Bank of Thailand haben Familien mit einem Lohn/Gehalt bis zu 5.000 Baht Schulden in Höhe des zweifachen monatlichen Einkommens angehäuft. Bei Besserverdienenden ist es nur ein Monatseinkommen.

Luxus-Apartments
Auf einem 2,5 Rai großen Areal in Na Jomtien (Pattaya) investiert Ocean Property 1,1 Milliarden Baht und errichtet das Ocean Portofino Condominium. Die 268 Luxus-Apartments mit einer Wohnfläche von 76 bis 233 qm werden 4,9 bis 20 Mio. Baht kosten und sollen im Jahr 2008 bezugsfertig sein. Dem Unternehmen gehören zwischen der Sukhumvit und dem Meer 120 Rai, auf denen bereits vor über einem Jahrzehnt der Ocean Marina Yacht Club und das San Marino Condominium entstanden.

Zwei-Baht-Münzen
Dass von den 400 Millionen bestellten Zwei-Baht-Münzen erst wenige im Umlauf sind, ist dem Hurrikan Katrina zuzuschreiben. Die neuen Münzen werden im amerikanischen Staat Louisiana geprägt, und die Herstellerfirma war im Vorjahr bei dem verheerenden Wirbelsturm beschädigt worden. Das thailändische Schatzamt hofft, bis Ende des Jahres 300 Millionen Zwei-Baht-Münzen unter das Volk zu bringen. Gleichzeitig soll ein Großteil der Ein-Baht-Münzen aus dem Verkehr gezogen werden.

Fahrspuren für Biker
Separate Fahrspuren für Motorradfahrer an den Highways und innerstädtischen Hauptstraßen hat der Direktor der Regional Transport and Traffic System Promotion Division gefordert. Chamroon Tangpaisalkit verweist auf die guten Erfahrungen im Nachbarland Malaysia. Dort seien nach dem Bau von Motorradspuren die Zahl der Unfälle um 25% und die Zahl der Zwischenfälle mit Motorradfahrern um 39% zurückgegangen. An etwa 80% aller Unfälle in Thailand sind Biker beteiligt.

Quiz der Botschaft
Um den deutschen Mitbürgern die Zeit bis zum Anstoß des Eröffnungsspiels zu verkürzen, hat die Deutsche Botschaft Bangkok ein wöchentliches Online-Fußballquiz vorbereitet, bei dem die Teilnehmer verschiedene Preise rund um den Fußball gewinnen können. Auch an die Kleinen ist gedacht. Für sie gibt es einen Malwettbewerb, natürlich auch zum sportlichen Thema. Weitere Einzelheiten finden sich auf der Homepage der Botschaft: www.bangkok.diplo.de

Laos offiziell drogenfrei
Die bereits am Valentinstag erfolgte stolze Bekanntmachung, daß Laos nun "opiumfrei" sei, dürfte nicht hundertprozentig den Tatsachen entsprechen, doch es gibt keine Zweifel daran, daß die Regierung bei der Zerstörung der Schlafmohnplantagen große Fortschritte erzielt hat. Die meisten Schlafmohnplantagen in Laos befanden sich traditionsgemäß in den 11 nördlichen Provinzen des Landes: Houaphanh, Oudomxai, Sam Neua, Phongsaly, Xieng Khouang, Luang Prabang, Bo Kaeo, Luang Namtha, Xaisomboun, Xaingabouli und Vientiane.

Britischer Taucher tot
Während einer Tauchexkursion in der Nähe des Erawan-Ölbohrturms vor der Küste von Ko Samui, kam ein Brite ums Leben und einer seiner Tauchkollegen wurde verletzt. Eine Rettungsmannschaft begab sich zum Bohrturm, um die Taucher in Sicherheit zu bringen. Die Leiche des 51-jährigen Frederick William wurde mit fünf anderen Tauchern und sechs Begleitern mit einer Yacht nach Ko Samui gebracht. Es hat den Anschein, dass die beiden Männer zu schnell aufgetaucht waren.

Wasser teurer
Wasser soll teurer werden. Zumindest, wenn es nach dem Willen von Eastern Water Resources geht. Diese öffentliche Firma ist unter anderem für die Wasserversorgung von Pattaya zuständig. Allein die Produktionskosten für das gesuchte Nass hätten sich wegen der gestiegenen Energiekosten in jüngster Zeit aber um mindestens 30 bis 40 Satang pro Kubikmeter erhöht. Es sei mit Aufschlägen von über 50 Satang pro Kubikmeter zu rechnen, denn der heutige Preis für Wasser sei schon 20 Jahre lang nicht mehr erhöht worden. Mit großen Engpässen bei der Wasserversorgung wie im vergangenen Jahr rechnet Eastern Water hingegen nicht. Zum einen seien die Bestände gegenüber der gleichen Zeit vor einem Jahr erheblich höher, weil es in jüngster Zeit deutlich mehr geregnet habe. Das wird u.a. auf den El Nino Effekt zurückgeführt. Zum anderen sei die 58 Km lange Leitung vom Bang Pakong Fluss inzwischen fertig.

Jugendschutz
Unter 18-jährige dürfen Internet-Cafés von 22 Uhr bis 14 Uhr am folgenden Tag nicht mehr betreten. Zum Schutz der Jugend hat das Kultusministerium diese Regelung erlassen. Die Betreiber können ihre Geschäfte aber weiterhin rund um die Uhr geöffnet halten. Mehrere Besitzer klagen beim Verwaltungsgericht gegen die neue Verordnung.

Ringstraße bald fertig
Die vom Königshaus angeregte industrielle Ringstraße im Bezirk Phra Pradeng von Samut Prakan soll im Dezember eröffnet werden und anschließend den Transportverkehr zwischen den Industriezonen südlich von Bangkok und dem Rest des Landes entscheidend verbessern. Surachai Thansitthipong, der Generaldirektor der Verkehrsabteilung, die für die Landstraßen außerhalb Bangkoks zuständig ist, erklärte vor der Presse, die Bauarbeiten an dem 8,7 Milliarden teuren Projekt seien zu 80% beendet. Mit den gröbsten Arbeiten will man im Juni fertig sein, und die restlichen Feinarbeiten sollen dann im Oktober abgeschlossen sein. Auf dem 75 Rai großen Gelände unter der Hochstraße sollen ein öffentlicher Park, ein Straßenmuseum und ein Kulturzentrum der in der Gegend ansässigen Angehörigen des Mon-Stammes errichtet werden. Die Kosten dafür werden auf 430 Millionen Baht geschätzt. Die neue Straße wurde für rund 100.000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt. Man geht davon aus, dass sich dadurch das Verkehrsvolumen auf der in der Nähe befindlichen Rama IX -Brücke um die Hälfte verringern wird. Bei Benutzung der neuen Ringstraße müssen die Lastwagen künftig nicht mehr die bereits verstopften Bezirke Bangkoks passieren, um in die Industriegebiete von Pu Chao Saming Phrai, Phra Pradaeng und Suksawat zu gelangen. Als Nebeneffekt werden die Fähren über den Chao Phraya in Phra Pradaeng für die meisten Laster bald der Vergangenheit sein.

Gegen Lösungsmitteln
Die thailändische Strafvollzugsbehörde hat vor kurzem eine strenge Warnung an alle Jugendlichen veröffentlicht, in der vor dem Mißbrauch von Lösungsmitteln gewarnt wird. Darin hieß es, dass diese Substanzen mehr negative Auswirkungen auf die Gesundheit hätten als Methamphetamine. Gleichzeitig wurde eine Kampagne gestartet, in der einschlägige Geschäfte und der Fachhandel für Baumaterialien aufgefordert wurden, den Verkauf derartiger Lösungsmittel an Jugendliche unter 17 Jahren sofort einzustellen. Wanchai Roujanavong, der Direktor der Strafvollzugsbehörde, eröffnete den Teilnehmern einer Pressekonferenz, dass die Zahl der wegen Missbrauchs von Lösungsmitteln Inhaftierten von 2001 bis 2003 jährlich um 10% zugenommen habe. In 2005 nahm die Polizei mehr als 10.000 Personen wegen dieses Deliktes fest, und zwischen Januar und Februar 2006 bereits 1.529 Personen. "Es ist besorgniserregend, dass es sich bei 25% der Festgenommenen um Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren handelt. Der von der Regierung erklärte Krieg gegen Drogen hat die Jugendlichen dazu veranlasst, von Amphetaminen auf diese Lösungsmittel umzusteigen, die heute unter den Jugendlichen am populärsten sind. Bei den meisten von ihnen handelt es sich allerdings um Straßenkinder und solche, die keine Schule besuchen". Laut Wanchai ist der Verkauf von Lösungsmitteln an Jugendliche unter 17 Jahren bereits seit 1990 gesetzlich verboten. Doch das Gesetz wurde nie strikt durchgesetzt . Nach diesem Gesetz könnten Verstöße mit zwei bis drei Jahren Gefängnis und Geldstrafen zwischen 20.000 und 30.000 Baht geahndet werden.

Fifa gibt 30 Mio. Baht
Die internationale Fußballorganisation Fifa hat für die Anlage von Fußballfeldern für Kinder der vom Tsunami zerstörten Schule von Ban Aow Nambor in Phuket 30 Mio. Baht bereitgestellt. Das Projekt wird aus zwei Fußballfeldern und zwei Mehrzweckgebäuden bestehen. Das Ganze sollte in den fünf bis sechs Monaten fertiggestellt sein. Wenn das Projekt abgeschlossen ist, werden die Fußballfelder als Trainingsplätze für örtliche Kinder benutzt, von denen mehr als 200 zu Waisen geworden sind.

Jagd auf Riesenwelse
Die Fischer des Bezirks Chiang Khong in der nördlichen Provinz Chiang Rai haben sich einverstanden erklärt, keine Riesenwelse, in Thai Pla buek genannt, im Mekong mehr zu fangen, um diese seltene Gattung vor dem Aussterben zu bewahren. Die Fischer boten 68 Netze zum Verkauf an, die einen Wert von etwa 1,3 Millionen Baht haben, womit sie ihren Entschluss, der Pla buek Jagd ein Ende zu machen, besonders deutlich zum Ausdruck bringen wollten, nachdem sie dieses Handwerk jahrzehntelang betrieben haben. Die Weltnaturschutzvereinigung hat sich bereit erklärt, die Hälfte der Netze für etwa 20.000 Baht das Stück aufzukaufen.

Raubüberfall, 3 Morde
Jogger, Walker und Radfahrer werden in Pattaya immer wieder das Opfer von Raubüberfällen. Diesmal traf es einen 67-jährigen Engländer. Als dieser auf dem Pratumnak-Hügel unterhalb des Big Buddhas seinen morgendlichen Lauf absolvierte, näherten sich ihm zwei Thais auf einem Motorrad. Die Männer stoppten der Frühsportler und forderten Geld. Der Ausländer versicherte: "Ich habe keinen Baht bei mir". Daraufhin zog einer der Thais ein Messer aus der Tasche und brachte dem Engländer am Hals eine zentimeterlange Schnittwunde bei. Die Räuber durchsuchten den Verletzen, fanden 200 Baht und flüchteten. Blutüberströmt ließ sich der 67-jährige in ein Krankenhaus bringen. Dort wurde die Wunde mit 30 Stichen genäht.
Vor den Augen seiner thailändischen Frau wurde ein Rentner aus Oberbayern mit zwei Kopfschüssen regelrecht hingerichtet. Der Mann war immer wieder für längere Zeit mit seiner Frau nach Thailand gereist, wo das Paar ein Haus hat. Beide hatten 1992 geheiratet. Sein Tod gibt der Polizei Rätsel auf. Der 66-jährige aus Deisenhofen bei München wurde rund 260 Km von Bangkok entfernt in seinem Auto getötet. Das Ehepaar hatte zuvor eine Gaststätte besucht, war auf dem Weg nach Hause. Nach Angaben der Münchner Polizei ist die Frau inzwischen spurlos verschwunden. Sie hätte am Münchner Flughafen wieder mit der Arbeit beginnen sollen, erschien aber nicht. Die 49-jährige wird aber von den thailändischen Behörden nicht beschuldigt.
Schlagzeilen machte in Pattaya ein Auftragsmord. Auf dem Heimweg von seinem Fitness-Studio war ein 40-jähriger aus Neuseeland in Naklua von zwei auf einem Motorrad fahrenden Thais erschossen worden. Die Polizei konnte das Kapitalverbrechen schnell aufklären. Die 29-jährige Freundin des Immobilienmaklers gestand beim Verhör, die Männer mit der Ermordung ihres Freundes beauftragt zu haben. Sie hatte befürchtet, dass der Neuseeländer die Beziehung beenden wollte. Der Frau droht die Todesstrafe.
Tödlich verletzt wurde ein 44-jähriger Pforzheimer bei einem Verkehrsunfall. Der begeisterte Motorradfahrer war mit einem Pick-up zusammengeprallt. Der Familienvater wollte in Thailand offenbar vier Wochen Urlaub machen, seine kubanische Frau und die zwei kleinen Kinder sollten nachkommen.
Vier Jugendliche haben einen Briten und seine Thai Freundin in der Nähe des Maprachan Sees auf offener Strasse überfallen. Der Mann wurde dabei getötet. Der Überfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als das Paar auf dem Weg nach Hause war.

Reise-Tipps

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Vorsicht vor Tollwut
Urlauber sollten den "Rabies free"-Schildern in der Stadt Pattaya keinen Glauben schenken. Obwohl die Stadtverwaltung sowie die Verantwortlichen für die umliegenden Dörfer jedes Jahr im Frühling eine breit angelegte Kampagne gegen Tollwut starten und Hundebesitzer ihre Vierbeiner kostenlos impfen lassen können, bleibt die Tollwut in Thailand ein gravierendes Problem. Erst kürzlich berichtete eine lokale Zeitung über einen Thai, der nach einem Hundebiss gestorben war. Der Mann hatte sich über die Verletzung am Fuß keine Gedanken gemacht und keine Klinik aufgesucht. Wenige Wochen nach dem Biss fiel er ins Koma, jede ärztliche Hilfe kam zu spät.
Die Stadt hat in den letzten Jahren an den Stränden mit den streunenden Hunden aufgeräumt. Sie wurden eingefangen und abtransportiert. Deshalb mögen die "Rabies free"-Schilder (tollwutfreie Zone) für die Strandabschnitte gelten, nicht aber für das gesamte Stadtgebiet und erst recht nicht für die Siedlungen jenseits der Sukhumvit. Und das, obwohl die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben jeden Monat rund 70 Vierbeiner aufgreifen und in ein Tierheim nach Sattahip bringen lässt! Tollwut ist eine schwere, ansteckende Infektionskrankheit des Zentralnervensystems. Der Erreger ist ein Virus, das durch den Biss eines Tieres in den Organismus gelangt. Deshalb sollte jeder nach einer Kratz- oder Bissverletzung die betroffenen Hautstellen gründlich mit Wasser und Seife waschen, am besten desinfizieren und baldmöglichst einen Arzt aufsuchen. Mit der vorbeugenden Schutzimpfung darf nicht bis nach dem Urlaub gewartet werden.

Asien-Tourismus boomt
Die Tourismusindustrie im asiatisch-pazifischen Raum steht vor einer Revolution. Zu diesem Urteil kamen mehr als 1.100 Delegierte, darunter auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs bei der 55. PATA (Pacific And Asia Travel Association)-Konferenz, die jüngst in Pattaya über die Bühne ging.
Thailand kristallisiere sich zunehmend als Tourismus-Magnet im indopazifischen Raum heraus. 2004 kamen rund 12 Mio. Besucher ins Land. Die verheerende Tsunami-Katastrophe reduzierte die Zahl auf elf Millionen. "Im Vorjahr hatten wir als Ziel 13,8 Mio. Besucher. Durch den Tsunami wurde das Ergebnis etwas gebremst", so Juthamas Siriwan, Gouveneur der Tourism Authority of Thailand (TAT). Das Ziel von 13,8 Mio. bleibe daher auch für das laufende Jahr bestehen. Tatsächlich legten die Passagierzahlen im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zu 2005 erneut kräftig zu: Und zwar um 37% im Januar, um 30% im Februar und um 20% im März. Für Thailand ist der Fremdenverkehr einer der Haupteinnahmequellen für Devisen. Thailand setze alles darauf die Tourismusbranche weiter auszubauen. "Wir sind überzeugt davon, dass der Fremdenverkehr die wirtschaftliche Kluft der Staaten der Region verringern kann", so Suwat Liptapanlop, thailändischer stellvertretender Premierminister.

Little Hill Restaurant
Das etwas abgelegene Romantikrestaurant Little Hill in Pattaya erfüllt, was es verspricht. Ein unvergessliches Nachtessen in besonderer Atmosphäre und mit angenehmer Hintergrundmusik. Vom General Manager Jean-Pierre Fothi werden die Gäste persönlich begrüßt und durch ein geschicktes und freundliches Servicepersonal bedient. Die Auswahl ist fein abgestimmt auf europäische und thailändische Gaumenfreuden. Geboten wird auch ein abwechslungsreiches, immer am Mittwoch beginnendes "Weekly-Special". Jean-Pierre Fothi empfiehlt die Spezialität des Hauses, ein aus Amerika importiertes und zart zubereitetes "Grilled Beef", dazu einen auserlesenen südafrikanischen Rotwein, "Ruby Cabernet Robertson". Im Little Hill Restaurant erhält jeder Gast eine hausgemachte Leberterrine, offeriert vom Haus.
Im April dieses Jahres feierte das Little Hill Resort sein 10-jähriges Bestehen in einer sauber gepflegten Siedlung. Vor oder nach dem Mittagessen lädt ein erfrischender Swimmingpool zum Relaxen ein. Dazu deutschsprachige Lektüre, Bücher und Zeitungen. Das Resort ist per Auto, Motorrad oder Sammeltaxi ab der Sukhumvit Road (Pattaya Klang) über die Soi Noenblabwan zu erreichen. Eine ausführliche Wegbeschreibung und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.thailand-pattaya.com oder per Telefon unter 038-734.484.

26 Provinz-Airports
Die Airports of Thailand (AoT), die alle internationalen Flughäfen des Landes betreibt, will vom Department of Aviation die 26 Provinz-Airports übernehmen, aufwerten und mehrere für internationale Fluggesellschaften öffnen. Die AoT verspricht sich von ihrem Plan eine Entlastung des Bangkoker Flughafens Don Muang sowie des neuen Internationalen Flughafens Suvarnabhumi.

Liegestühle teurer
Dem Stadtrat von Pattaya liegt ein Antrag der Jomtien Beach Umbrella-Deckchair Association auf Anhebung der Nutzungsgebühr für Liegestühle vor. Die Verleiher wollen die Gebühr von 20 auf 30 Baht erhöhen und begründen ihren Antrag mit den gestiegenen Preisen für den Kauf neuer Liegestühle. Im von fast ausschließlich von Thais frequentierten Bang Saen bei Chonburi fordern die Verleiher seit langem 30 Baht.

Das Amari Orchid
Die seit 1965 bestehende Amari Hotels and Resorts hat in den letzten Jahren ihr Haus in Nordpattaya aufgewertet. In das Amari Orchid Resort wurden viele Millionen investiert, um eines der ältesten Hotels der Stadt zu einem führenden Familienresort im Touristenzentrum zu machen. Nach Renovierung und Umgestaltung folgt jetzt die Erweiterung auf weit über 500 Zimmer und Suiten. Der Neubau des Ocean Towers in direkter Nähe des Swimmingpools geht allerdings auf Kosten des Gartens. Der Ocean Tower wird 297 luxuriöse Zimmer und Suiten, Konferenzräume, Restaurant, eine Lounge, einen 50 Meter langen Swimmingpool und ein Spa haben. Errichtet wird der Turm zwischen dem Pub Henry J. Beans und dem südlichen Zimmertrakt des Haupthauses.

Kerosinzuschläge
Viele Airlines haben bereits oder erhöhen in nächster Zeit die Tax-Gebühren. Diese setzen sich aus Sicherheitsgebühren, Start - & Landegebühr, und den Treibstoffzuschlägen zusammen. In den letzten zwei Jahren hat sich die Tax bei allen Airlines wesentlich erhöht. Sobald der Ölpreis gestiegen ist sind auch die Kerosinpreise angestiegen, und diese Kosten werden an die Fluggäste weitergegeben. Die Flugpreise sind auch an den US Dollar gekoppelt.

Code-Share-Abkommen
Erstmals haben sich die staatliche Thai Airways International (THAI) und Thailands größte Privatfluggesellschaft Bangkok Airways auf ein Code-Share-Abkommen geeinigt. Passagiere der THAI können jetzt ein Ticket mit dem Ziel Koh Samui buchen, müssen aber in Bangkok in eine Maschine der Bangkok Airways umsteigen. Der Flugplatz auf Koh Samui ist im Besitz der Airline. Das Code-Share-Abkommen erfasst alle von den beiden Gesellschaften angeflogenen Ziele im In- und Ausland. Die THAI verfügt über 91 Flugzeuge, fliegt in 34 Ländern 60 Städte an und bedient im Inland 12 Strecken. Bei Bangkok Airways sind es 16 Maschinen und 20 Ziele in acht Staaten.

Öko-Eiland Kut
Für die Insel Kut in der östlichen Provinz Trat hat das Schatzamt eine Entwicklungsstudie in Auftrag gegeben. Die Behörde möchte die Insel in der Nähe der Koh Chang schrittweise zu einem Öko-Eiland für wohlhabende Touristen ausbauen. 90% der 65.000 Rai großen Insel sind im Besitz des Staates. Geplant sind in den nächsten fünf Jahren u.a. ein Yacht-Hafen, kleinere Öko- sowie Boutique-Hotels und Apartments.

Weitere Billigairline?
Kontrovers wird im Vorstand der Thai Airways International (THAI) der Plan diskutiert, nach der Billigairline Nok Air eine zweite Tochtergesellschaft zu gründen. Sie könnte "Euarng Luang" (auf Englisch Royal Orchid) heißen und die Inlandsstrecken sowie Laos, Kambodscha und Burma bedienen. Gegen eine neue Fluggesellschaft unter dem Dach der THAI hat sich die Gewerkschaft ausgesprochen. Sie befürchtet, dass das Personal der "Euarng Luang" schlechter bezahlt wird als die THAI-Mitarbeiter.

Ausgabe
06-2006

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