Farang Titel 7-2006

Ausgabe 07 - 2006

Rum-Treiber

Gastro-Report

Karneval der Kulturen

Party Szene Berlin

Band SOMANGO

Demo im Thai-Park

Südostasien-News

Reisetips

Rum-Treiber

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Dass es sowas gibt - und mitten in Berlin!

Fußball-WM gucken in Thai-Läden? Ja, das war fast überall möglich. Angefangen hatte Euer Rum-Treiber vor der großen Leinewand in der STARS Disco. Innen dunkel, deshalb ein helles und scharfes Bild. In den beiden Bangkok Cafés auch gut: allerdings auf TV-Geräten. Im Nong Khai ebenso. Große helle Leinwand auch im Sabai Land in der Weddinger Siemensstraße. Ein Nachteil dort: 30 Grad gefühlte Raumtemperatur. Der Vorteil: nette Mit-Zuschauer. Den Hammer holte jedoch das M.I.N.T. heraus. Da, wo schon Bundesliga und Regina Halmich-Boxen liefen, zeigte Jürgen keinen WM-Fußball und sammelte somit viele Nicht-Fußballer um sich. Auch eine Idee!

Das Bua Luang in der Schöneberger Vorbergstraße ist verkauft worden, wohl an die Belegschaft. Olaf kann somit das nächste FARANG-Thailandfest am 16. September nicht bekochen. Vorbei!

Nin mit ihrem Pawarisa-Team ganz lustig neulich bei Ching Chong am Olivaer Platz angetroffen. Nanu, heute mal nicht in der STARS Disco? Nee, ist ja Montag, da haben die zu. Wie überhaupt viele Berliner Thai-Massagen regelmäßig zu Toan und Prim kommen und oft Tische vorher reservieren. Dann wird sich in gemütlicher Atmosphäre (kein Kampftrinken!) der Thai-Karaoke hingegeben und auch so manche Faxen auf der kleinen Bühne gemacht. Drei DJs sorgen für Abwechslung: DJ Geng, DJ John und DJ Cee (vormals THAI MEX). Na, geht doch!

Regina und John machen ja ab und an spezielle Veranstaltungen. So neuerdings auch eine Thai-Jugend-Disco im WUWU. Das ist die ehemalige Joy-Disco und heute ein Club für Männer, die Männer mögen. Besagte Jugend-Disco war leider kein Erfolg, was aber noch nichts heißen soll. Es war schließlich der erste Vorstoß in diese Richtung, und der Bedarf wird schon da sein. Also, längerfristig vorbereiten, Kontakt zu den Youngstern aufnehmen und viel viel Werbung machen. Wah?

Eine vielgestellte Frage ist die nach einem DJ im THAI MEX in der Pankstraße, also, ob es überhaupt einen gibt. Ja, es gibt einen jungen Thai-Mann dort. Er heißt DJ Tom (rundes Foto links) und gibt sich große Mühe. Zudem gibt es weiteres junges Gemüse im Team(z.B. Pie), so dass der Thai-Party nichts mehr im Wege steht. Mittwochs immer Som Tam für schlappe zwei Euro. Hilft nur: Hingehen!

Während Thongmai nun die Thaimassage von Alis (Ex-Butterfly) Bui in der Treskowallee weiterführen will, kann sich Joy (Ex-Natphop) ganz in Ruhe zurücklehnen. Die Gute ist im nahen Potsdam schlichtweg Hausfrau geworden, und das bekommt ihr offensichtlich recht gut. Also, jetzt Taschengeld erhöhen!

Lieber Bird. Es gibt kein THEK THEK. Hast Du ganz richtig bemerkt. Da hat unser Säzzer zu viel Druckerfarbe geschnüffelt, und dann kommt sowas heraus. Es gibt nur eine THAI THEK in der Mainzer Straße. Und das Neue daran ist, dass Detlef und Dim nicht mehr im Team sind. Dafür hatte Tresen-Girl Pond bereits am 27. Mai ihren Geburtstag dort gefeiert, u.a. mit Celo, mit Tum, Best und Mint und mit vielen Freunden (Foto unten). Prima!

Dias Geburtstag fand an jenem Tage statt, als uns Germany knapp aber erfolgreich gegen Polen fußballerte. So war denn das New Bangkok Café am Kreuzberger Mehringdamm auch richtig voll, und sogar draussen auf der kleinen Terrasse saß man ordentlich. In zwei Räumen TV live und eine prächtige Stimmung. Viele Thaifrauen schrien und jubelten für Deutschland. Aber das Beste an der Party war das sehr üppige Buffet. Sage und schreibe 16 Thai-Gerichte von guter Qualität und in professionellem Gastro-Metall dargeboten. Dieter trollte sich in den Keller, um neue Fässer anzuschliessen. Und Porn sorgte für flüssigen Nachschub. Oliver kam mit der Harley, und Bancha-Tochter Sue (18) lächelte jeden Gast sehr nett an. Es wird ja immer besser. Bald soll ja auch das billige Plastik-Besteck verschwinden. Nach dem Fußball dann gab es mehrere Thai-Tänze von Baan Mai Ruh Roy in klassischen Kostümen. Ein echter Hingucker auch für die vielen Passanten, die schon mal einen Blick durch die Schaufensterscheiben wagten. Demnächst ist ja die neue Außenwerbung fertig. Dann kommt noch ein großer Bildschirm für die Karaoke und fertig. Das gratis Buffet an den Tagen Mittwoch und Freitag ist nun nicht mehr ganz umsonst. Es kostet jetzt 2,50 Euro, und das dient sozusagen als eine Schutzgebühr gegen die schottischen Teetrinker. Ist auch richtig so. Neu in der Karte sind Stulle mit Brot, wie die Berliner sagen. Also Käse-, Schinken-und Wurst-Brote zu kleinen Preisen. Gut zum Frühstück für die Spätaufsteher. Immer sonntags ist nun Ladys-Day: Die Girls brauchen jedes zweite Getränk nicht bezahlen. Und Punkt.

Noi hingegen (Fotos unten) feierte ihren Geburtstag in diesem Jahr gleich doppelt und dreifach. Zuerst am 7. Juni in der Penjai Thaimassage in Berlin-Steglitz, danach im Bangkok Café, und auch am 9. Juni dort. Also, im alten Bangkok Café von Kek, die sich mit Bube Fußball-Trikots (Deutschland!!!) und Trillerpfeifen sehr zeitgemäß angezottelt hatte. Mit von der lustigen Party (Wein, Weib und Gesang): Unser Udo, dann Ott mit Wim und Schwesterherz Jim mit ihrem Mann Eddy. Und auch Piano (unser Titelmädchen) nebst Freund und Krisana mit netter Familie waren gekommen. Wie überhaupt das alte Bangkok gemütlich und familiär geblieben ist. Stimmts, Papa Cola? P.s.: Leider war das alte Bangkok Mitte Juni ein paar Tage zu, hoffentlich wird es aber wieder. Sonst fehlt da was in der Sonnenallee.

Ein Doppelwopper für Noi von Bube und Deng (re.)

Littly Turky Town in der City West? Ja, und zwar in der Kaiser-Friedrich-Straße, nachts vor den türkischen und arabischen Cafés und Teestuben neben dem Butterfly und dem Question. Da sitzen viele junge nichtdeutsche Männer und schmauchen genüsslich und lässig ihre großen Wasserpfeifen. Gluck, gluck. Auch ein Stück Berliner Multi-Kulti. Aber wat is eigentlich im Tabak drin?

Na dann - einen schönen Thailand-Urlaub, wünscht Euer Rum-Treiber.

Gastro-Report

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Seit zwei Jahren besteht im FARANG die Rubrik GASTRO REPORT. Mein Chef, Mathias Heinrich, bei dem ich als freier Mitarbeiter beschäftigt bin, konnte sich schon ein paar böse Sprüche anhören (er tut mir auch immer sehr leid). Manche Gastwirte fühlten sich falsch behandelt, aber es gibt auch Gastwirte, die haben die negative Kritik angenommen und vieles geändert.

Warum haben in den letzten Jahren so viele Thaigaststätten geschlossen? Ich habe einmal im Internet in die Aufstellung der Thaigaststätten von 2003 geschaut. Ich habe Schüttelfrost bekommen. So viele existieren nicht mehr. Ich glaube nicht wegen meiner Kritik!? Vielleicht sollten sie dem Stolz des thailändischen Volkes Tribut zollen und sich mehr an die thailändische Kochkunst halten und an die deutsche Steuer- sowie Sozialgesetzgebung.

Dass man von vielen Vietnamesen oder Chinesen keine Thaiküche erwarten kann, ist ja heute schon normal. Deprimierend ist es schon, wenn man mit einer Thaifrau in eine Thaigaststätte kommt und kein Mensch sich mit meiner Begleiterin in Thai unterhalten kann. Das Höchste für Thais sind ihre Sprache und das Essen. Das Essen ist dann zumeist dementsprechend schlecht. Vielleicht sollte man jedes Mal ein Thaikochbuch mitnehmen. Erfreulich ist, dass man neuerdings im TV bei Spielfilmen immer öfters Thaigaststätten sieht, die von den Schauspielern besucht werden.

Mein Besuch in der kambodschanischen Gaststätte BAYON am Dämmritzsee Nähe Müggelsee: Ein Kambodschaner, der zur DDR Zeit nach Berlin gekommen war und an einer Polytechnischen Schule studiert hatte, kam nach der Wende auf die Idee, mach doch einfach eine Thai-Kambodscha-Gaststätte auf. Leider war es kein gelernter Koch, denn das Essen war nicht so lecker. Die Vorsuppe Tom Kha Gai ging ja noch. Aber mein Hauptgericht Ente (so ähnlich wie Gäng Ped Phed Yang) war direkt peinlich. Die Speise, die meine Anwältin Frau Vogel mit ihrem Mann aß, sah nach einem schlechten chinesischen Essen aus. Es ist schon schlimm, dass man dafür noch zahlen muss. Ich würde sagen: nicht unbedingt zu empfehlen. Das Schlimme ist, dass die Gerichte in der Karte auf Thaispeisen hinweisen.

Nach diesem Schock ging ich mit Phanida, meine Thaileihfrau (die Frau zum Essen gehen) in das Thai Boran. Sie fühlte sich gleich nach Thailand versetzt und war begeistert vom Ambiente. Nach dem ich Phanida manchmal etwas mit Thairestaurants genervt hatte, fragte sie mich, warum strafst du mich so. Diesmal war es ganz anders. Sie war begeistert und sagte, hierher können wir öfters kommen. Erfreulich, dass es so etwas noch gibt.

Ich war diesen Monat im:
Praya Thai mit Freunden, die vom Essen sehr erfreut waren.
M.I.N.T. - zeitweise 4 nette Thaifrauen.
Moon Thai - nicht unbedingt mein Fall.
Tiki Taka bei Arthurs Wohnstube, ich glaube er hat schon den Tresenplatz abonniert.
Sabeiland - gut, dass man so alt ist, und der Sex älterer Herren gutes Essen ist.
Happy Night - diesmal nicht ganz so gut wie bei Eugens Geburtstag.
NEW BANGKOK Cafe - es kommt langsam ins Laufen: Dass das alte BKK Cafe zu hat, kommt nun Dia zugute.


Klasse: Thailand gewann Platz 1
beim Karneval der Kulturen

Am 4. Juni fand in Berlin der große Straßenumzug beim Karneval der Kulturen statt. Zum ersten Mal nahm Thailand unter dem Motto "Thai Smile" mit einer eigenen großen Formation teil - und gewann prompt den 1. Platz.

Der Karneval der Kulturen ist das multikulturelle Groß-Ereignis in der Hauptstadt. Er findet bereits das elfte Mal statt. Höhepunkt der mehrtägigen Straßenfeste und Veranstaltungen ist der große Straßenumzug von Neukölln nach Kreuzberg. Mehr als 800.000 Zuschauer waren auf den Straßen, etwa 100 Formationen aus 70 Ländern mit weit über 4.000 Aktiven zogen, meist von geschmückten Trucks angeführt, vom Herrmannplatz bis zu den Yorckbrücken. Dieser schrill-bunte und auch fröhlich lärmende Zug dauert von Mittag bis in den Abend. Es wurde laut gesungen, ausgelassen getanzt und die ganze Vielfalt der Welt-Kultur präsentiert. Nicht vergessen: In Berlin leben 440.000 Ausländer. Und der Veranstalter des Events ist die in Neukölln ansässige Werkstatt der Kulturen.

Bisher hatten vor allem brasilianische Samba-Rhythmen das farbenprächtige Bild des Umzugs geprägt. Dazu die vielen Gruppen aus Afrika und ganz Lateinamerika. Jetzt ist eine neue Farbe hinzugekommen. Erstmals nahm Thailand unter dem Motto "Thai-Smile" an dem Umzug teil... Und gewann auch gleich den 1. Platz in den Augen der Jury. Dafür auch unsere Gratulation!

Die Formation bestand aus bestimmt an die 100 Thailänderinnen in ihren auffallenden Kostümen und goldenen Hauben, dann mehrere kleinere Wagen, eine Fahrrad-Rikscha (Samlor) sowie die Muay-Thai-Mannen von Sven Markulla am Ende der Gruppe. Die Thai tanzten, trommelten, lächelten geheimnisvoll asiatisch und machten mit Trommeln und Zimbeln Musik und zeigten Thai-Boxing live. Die erstaunten Zuschauer an den Straßenrändern applaudierten spontan und freuten sich über diesen exclusiven Augenschmaus. Das Wetter hielt zwar, obwohl es gerade mal 16 bis 17 Grad waren. Für Thai aber einfach zu kühl.

Dank der vielen fleißigen Helfen und sicher auch des Thailändischen Buddhistenvereins konnte solche Präsentation auf die Beine gestellt werden. Inhaltlich stand das 60. Thronjubiläum des Königs im Mittelpunkt. Einer der Wagen war mit seinem Bildnis geschmückt.

Unter den vielen Aktiven: Allan Buranakol. Toi vom R.C.A., Yad, Sabina, Nathaly, Dukta Beier, Meau und Namwahn, Pin und Franco, Piano, It und Pa Reno, Onjan, Jessica und Steffen, DJ John und Regina, Ten und Lek sowie Andreas Herrmann vom Puer Thai Verein, die Tanzgruppe Baan Mai Ruh Roy und viele andere... Helmut Meuser fotografierte eifrig und Edd natürlich auch.

Im langen Zug der Thailänder waren auch viele bemerkenswert gekleidete Kathoyes. Beispielsweise als zwei mondäne Damen mit Hut in dem Samlor. Das kam gut an. Dann mehrere Gruppen in typischen Trachten aus den verschiedenen Regionen Thailands. Eine eigens aus Thailand eingeflogene Kulturgruppe von der Burapha Universität bildete den Kern der Tanzgruppe.

Resümee: Das viele Laufen war für die Thailänderinnen sicher sehr anstrengend. Dazu noch in den schmalen silbernen und goldenen Tanz-Schuhen. Aber, es war ein sympatischer Patriotismus und eine besonder Ehrung für ihren König. Auch die lokale Presse war voll des Lobes über diese neue Farbe beim traditionellen Karneval der Kulturen in Berlin. Mathias Heinrich

















Party Szene Berlin

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Toi und Bärchen im R.C.A.

Die beste Thai-Comedy in Berlin gibt es im Neuköllner R.C.A. Dafür verantwortlich zeichnet Toi, der Manager und Chef-Sänger. Seinen Geburtstag feierte Toi am 2. Juni denn auch zünftig und bunt. Mit gratis Thai-Buffet für alle Gäste und einem engagierten Tanz-Duo mit thailändischer Instrumental-Musik. Toi kam zuerst in einem schneeweißen Seiden-Anzug mit Schärpe, dann spät in der Nacht in seinem neuen rotfarbenen Kostüm. Dieses hatte er gerade von seinem Thailand-Urlaub mitgebracht.

Tage später feierte unser Bärchen, den wir im kleinen Foto seinen Chef durchs Quartier schieben sehen. Beide sind immer zu einem Spaß bereit und treiben allerlei Schabernack und Mummenschanz. So soll es ja sein. Bärchen gehört zu jenen Darstellern mit den witzigsten Maskierungen. Das kommt gut an bei den Thai-Frauen. Lachen aus vollem Herzen und hier und da auch mal ein derber Gag. Während der WM war das R.C.A. voll auf Fußball gestylt. Alle im Trikot, auch eine Idee von Toi.

Bärchen macht immer Comedy im R.C.A. - Toi moderiert und macht den Spielleiter.

So isser nun mal, unser Bärchen, immer am Knuddeln.

Instrumental-Gruppe von der Burapha-Universität im R.C.A.

Marcus immer gut drauf (2.v.l.).

Somchit Bothong im THAI THEK

Am 31. Mai gab der thailändische Mo Lam Star Somchit Bothong ein Club-Konzert in der THAI THEK in Berlin-Neukölln. Es war ein Mittwoch, und es kamen nicht ganz so viele Gäste. Für diese doch hatte es sich gelohnt. Der symphatische Sänger nahm sich viel Zeit für seine Fans, sang und tanzte, kam dabei an jeden Tisch und ließ sich oft fotografieren. Auch glänzte er mit seinen beiden prächtigen Kostümen.

Celo und Toan (STARS-Disco) amüsierten sich mit Tum, während Toi vom R.C.A. die glitzernden Kostüme seines Berufs-Kollegen genau musterte.

Somchit Bothong mit THAI THEK-Chefin Tum.




Im THAI THEK: Somchit Bothong, Tum, Celo und STARS-Disco-Chef Toan (v.r.).

Ein Jahr STARS Disco mit Sänger FORD

Am 23. Juni feierte die Berliner STARS Asia Discothek am U-Bhf Kleistpark ihr Einjähriges. Die Bilanz war positiv, es läuft immer besser. Prim und Toan tun auch viel dafür. So haben sie sich mit dem thailändischen Sänger FORD prominenten Besuch eingeladen. Bis auf zwei waren alle Tische vorher reserviert. Während Prim den Reporter mit einem Fischsalat friedlich stimmte, amüsierten sich die anderen mit Karaoke von DJ Cee und DJ Geng. Kurz vor 02.00 Uhr kam ganz cool FORD angeschlenzt. Ein freundlicher und hochgewachsener Sänger mit melodischen Hits. Sehr viel Herz, mal mit und mal ohne Saxophon. Dann coverte er Rock n Roll und Welthits. M.H.

Super-Star FORD im STARS - ganz cooler Typ, mal mit Saxophon, mal ohne.




Puna bedient in der STARS Disco, vorne freut sich Pu von der KRABI-Thaimassage.



Drei Stars und viel Foto im SCORPION

Seit Sombat die musikalische Regie im Scorpion übernommen hat, geht es gewaltig vorwärts mit dem Thai-Musik-Café im Berliner Wedding. Viele Sänger, nette Bedienungen, eine gute Show und überhaupt. Am 13. Juni gaben sich gleich drei beliebte Gast-Sänger das Mikro in die Hand. Zwei singende Schauspieler (Dong Setiporn und Dan Pichethai) sowie der Sänger Jui Patamawan. Das Konzert begann richtig spät (02.00 Uhr) und artete naturgemäß zu einem regelrechten Foto-Shooting aus. Wie man sieht, mit viel Sanuk.

Sombat (li.) mit Lek und den drei Stars aus Thailand im SCORPION.

Nanu, drei komische Brasilianer, sonst immer R.C.A.

Sombat ist der Manager / künstlerische Leiter des SCORPION.

Links lächelt Lek, die Chefin vom SCORPION.

Achtung, Aufnahme, immer Foto, Foto!

SOMANGO - Farangs, die Thai singen

Die Band SOMANGO ist nicht irgendeine neue Band, sie hat etwas ganz Besonderes und Einmaliges: Die Zwillinge Georg und Manuel, die als Farangs thailändisch singen und fließend sprechen!!!

Damit und mit ihrer tollen Musik begeistert und beeindruckt SOMANGO die Zuschauer bei jedem Konzert und hat sich so in der Thaiszene in Deutschland, Schweiz, Österreich, in den Niederlanden und auch darüber hinaus als die "Thai-singenden Farangs" einen Namen gemacht.

Neben den Zwillingen Georg Häussler (Gesang, Gitarre) und Manuel Häussler (Gesang, Gitarre) gehören ihr Cousin David Häussler (Schlagzeug, Gesang) und Mongkhon Harueankhwan (Bass, Gesang) zu der Gruppe. Die Band wurde vor fast zwei Jahren in Stuttgart gegründet. Seither hat SOMANGO sehr viele Konzerte in Europa gehabt, u.a. auch mit dem thailändischen Megastar SEK LOSO und der berühmten thailändischen Moo Lam-Sängerin Banyenrakaen. Insbesondere das Konzert mit LOSO in Köln im Februar 2006 war ein unglaublich großer Erfolg. SOMANGO verwandelte innerhalb kürzester Zeit den Saal in ein tanzendes und jubelndes Tollhaus. Die Konzertbesucher konnten von SOMANGO nicht genug bekommen. Sie forderten eine Zugabe nach der anderen, obwohl noch der Topstar SEK LOSO auf dem Programm stand. Da kann man gut und gerne sagen, dass dieses Konzert ein wichtiger Meilenstein in der Bandgeschichte war.

SOMANGOs vielfältiges Repertoire an berühmten thailändischen und internationalen Songs reicht von Rock & Pop bis hin zu thailändischen Stilrichtungen wie Luuk Thung. Außerdem wächst das Repertoire an Eigenkompositionen mit Thai-Texten.

Für November diesen Jahres plant SOMANGO eine Tour in Thailand. Nach der durchweg positiven Resonanz in Europa wird die Band dort sicher auch super ankommen und, wer weiß, auch noch zu Stars in Thailand werden. Das Zeug dazu haben sie auf jeden Fall.

Bandkontakt: SOMANGO Management & Booking
www.somango.com
Georg Häussler, Urbanstraße 98, 70190 Stuttgart, Germany
Mobile: +49-172-459 46 59, Tel. 0711 - 220 97 99, FAX 0711 - 674 95 40

Altherrenriege probt den Aufstand -
Ordnungsamt greift durch

Spontan-Demo wurde durch massiven Polizeieinsatz beendet

Seit Saisonbeginn im Mai 2006 gibt es eine neue Parkordnung für den Preußenpark in der Berliner City, die die Aufstellung von Gartenmobiliar verbietet. Sie ist zwischen dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und den Besuchern sehr umstritten.

Am Samstag, dem 17. Juni 2006 gegen 15 Uhr trafen sich um die 30 bis 40 Personen im gesetzteren Alter - die üblichen Verdächtigen halt - verabredungsgemäß mit Campingstühlen ausgestattet auf dem heiligen Rasen des Parks. Vorhergegangenen waren wochenlangen Versuche, sich der Rechtshilfe von Anwälten oder eines pensionierten Richters zu versichern. Große Sprüche wie am Stammtisch üblich wurden gemacht. Aber eigentlich erntete man nur Schulterzucken. Nun war Sitzstreik angesagt (Wäre hier nicht der Staatsschutz zuständig gewesen?!).

Das Anliegen: Protest, speziell gegen das amtliche Verbot laut Parkordnung, Gartenstühle, Campingtische und Schirme aufzustellen. Die spinnen, die Römer!, so die einhellige Meinung. Diese Verordnung der "Obrigkeit" wollten die Versammelten nicht ohnmächtig hinnehmen.

Allzu lange mussten sie auch nicht warten, bis sich die geballte Staatsmacht in Form einer Mitarbeiterin des Ordnungsamtes resoluten Schrittes näherte. Die Runde wurde aufgefordert, die Steine des Anstoßes zu entfernen. Da sich die Protestler geschlossen weigerten dieser Aufforderung nachzukommen, wurde ein Polizeikommando zu Hilfe gerufen.

"Spontan-Demo" wurde die friedliche Protestaktion später durch die zu Hilfe gerufenen Einsatzkräfte der Polizei vom Abschnitt 25, die ca. gegen 16.30 Uhr eintrafen, mit deutlicher Erleichterung in der Stimme genannt. Der Berichterstatter vermutet, dass damit im Amtsdeutsch ein weniger schwerwiegender "Fall" bezeichnet werden sollte...

So konnten also auch Schlagstöcke, Pfefferspray und Feuerwaffen am Koppel bleiben. Fairerweise muss betont werden, dass sich die Hüter des Rechts sehr kooperativ und den Argumenten der Demonstranten gegenüber offen zeigten. Sie brachten ihr Unverständnis bezüglich der neuen Verordnung des Bezirksamtes zum Ausdruck, nahmen lediglich die Personalien von drei Protestlern auf und erklärten sich dann - für "in der Sache nicht zuständig". Wenn das Ordnungsamt um Amtshilfe ersuche, seien sie dazu auch verpflichtet. Die Rechtslage, sie sei nun einmal so und ob die Demotruppe sich denn nicht auf die Randwiesen verziehen könne? Damit wäre doch das Problem zu aller Zufriedenheit gelöst. Andererseits drohten Sanktionen. Durch das Entgegenkommen der Exekutive ermutigt, wagte der Schreiber dieser Zeilen ein Gespräch mit der zuständigen (leitenden?) Ordnungsbeamtin, entzückend in ihrem äußerst kleidsamen Outfit, es doch nun dabei zu belassen...

Ha!!! Jeder, der den Spruch kennt "Gib den Deutschen nur ein Amt und du wirst schon sehen, was sich ereignet!", erahnt, was nun passierte: Mit vor Empörung zitternder Stimme ob dieses alle Regeln des Anstands verletzenden unlauteren Angebots gegenüber einer deutschen Amtsperson, wies sie das weit von sich! Nicht einmal der Vermittlungsversuch des Polizeieinsatzleiters konnte die vermeintlich in ihrer Amtsehre Verletzte umstimmen. Verbot ist Verbot! Basta!

Wo kämen wir denn auch hin, wenn sich alle mit ihren Camping-Klapp-Stühlen dahin setzen würden, wo es ihnen passt?! Das gesunde deutsche Volksempfinden urteilt spontan: "Wenn das nun jeder täte?!" Unvorstellbar! Deutschland mit seiner freiheitlich demokratischen Rechtsordnung (Um die uns nun wirklich die ganze Welt beneidet, und das mit Recht!) würde augenblicklich im Chaos versinken. Und damit das nicht passiert, dafür haben wir ja unsere gewählten Volksvertreter. Jene (die da oben) haben den Überblick und sorgen schon wohlwollend väterlich für den Bürger (die da unten) und sein Wohlbefinden. Halleluja!

Ohne Faxen: Grundsätzlich besteht Konsens bei der überwiegenden Mehrzahl der Parkbesucher über das Verbot des illegalen Handels, womit auch immer. Klar ist auch, dass es nicht angeht, wenn einige wenige die Toleranzgrenze der Behörden auszutesten versuchen indem - nun, nennen wir es einmal so - Privat-Biergärten mit bis zu 30 Gartenstühlen (oder mehr) und den dazu gehörenden Tischen eröffnet und unterhalten werden. Steuerfrei und damit die "billigste Kneipe Berlins"! Zugegeben, sicher war das für die meisten Besucher des Parks sehr bequem. Man kam auf die Wiese und der Tisch war sozusagen schon gedeckt. Wurde dankbar angenommen.

Und nu' 'mal Butter bei die Fische! Von wegen Geburtstag und Party und so... Klar war doch auch, dass das nicht ewig toleriert werden würde! Die meisten waren zwar der Meinung, dass die Stadt größere Probleme hätte. Sicher! Aber der Preußenpark ist kein rechtsfreier Raum! Das versteht und billigt - außer ein paar Uneinsichtigen - jeder.

Nun aber gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten, nämlich auch das Sitzen auf selbstmitgebrachten leichten Camping-Möbeln - seien sie auch noch so winzig - grundsätzlich zu verbieten, das ruft Protest hervor. Das müffelt verdächtig nach Schikane und Behördenwillkür! Vor mehr als 16 (in Worten: sechzehn) Jahren begannen Thai mit Deutschen den Preußenpark als Treffpunkt und Erholungsmöglichkeit mitten in der City zu entdecken. Berichtet wurde darüber weltweit, im Internet sogar Reisen mit dem Ziel "Thaipark" angeboten. Von Beginn an brachten sie ihre eigenen Hocker, Stühlchen, Kühltaschen, Campingtische und was man halt so braucht beim Picknick, mit. Bis zum Frühjahr 2006 stand das niemals zur Debatte! Und auf einmal soll "Gartenmobiliar" nicht mehr aufgestellt werden dürfen?!

Der Verdacht erhärtet sich, dass jene im Bezirksamt, denen schon immer die ganze Richtung im "Thaipark" nicht passte, hier auf einen Schlag tabula rasa schaffen wollten. Reinen Tisch sozusagen! Unter dem Deckmantel die illegalen Händler zu vertreiben, zielbewusst den status quo ante wieder herzustellen, Motto: Preußenpark nur für Anwohner!

Machtlose Reaktion: "Na, denn jehn wa halt wieder!"? Nein! Denn wie lautet doch der erste Satz der berüchtigten Parkordnung: "Der Preußenpark ist eine öffentliche Grünanlage und dient Anwohnern und Besuchern zur Naherholung." Na bitte - nichts anderes wollen sie doch, die Besucher. Bei einem persönlichen Gespräch im Mai per Telefon mit dem im Bezirksamt Zuständigen für den Preussenpark, gab dieser die klärende Auskunft: Das Verbot gelte ohne Ausnahme für alle Gartenmöbel! Er wolle einen Park nach Pariser Vorbild schaffen! Doch selbst von Mitarbeitern des Bezirksamtes wird zum Verbot Unverständnis geäußert, da Decken und Matten der Besucher den Rasen wesentlich mehr schädigen würden als eben jene Campingstühle... Gerüchten zufolge sollen zukünftig sogar von einem Unternehmer Liegestühle aufgestellt und angeboten werden - natürlich gegen Gebühr... Das stinkt nun aber gewaltig nach Protektion und Abzocke!

So kam es dann am Samstagabend noch lange nach dem unaufgeregten und kaum bemerkten Abzug der Polizeikräfte und Ordnungsamt-Mitarbeiter zu heftigen Verbalattacken zwischen "Hardlinern", die sich konfrontationsbereit auf Gewaltausübung durch die Exekutive vorbereitet hatten, und "Softies", die damit zufrieden waren, auf das Sitzproblem aufmerksam gemacht zu haben.

Anketten bis zum bitteren Ende wollten sich einige, wegtragen lassen unter massivem Polizeieinsatz die anderen. Die Friedfertigen wurden im Eifer des Gefechtes gar als Verräter bezeichnet und ihr erfolgloser Widerstand gegen die Ordnungsamt-Mitarbeiterin voller Verbitterung als grandiose Niederlage abqualifiziert (So die mutigen Sprüche am Sonntag danach...).

Habense et nich een bisschen kleener?! Nicht die Weltrevolution sollte ausgelöst werden, es ging nicht um die Verhinderung von Atommüll-Endlagern, eine "Freie Republik Thaipark" stand auch nicht zur Debatte. Lasst doch mal die Kirche im Dorf! Es war sicher ein guter Anfang, echter Bürgersinn, die da unten gegen die da oben und die Mehrheit der Spontan-Demonstranten erklärte, mit ihren Bemühungen um die Sitzgenehmigung fortfahren zu wollen.

Resümee: Panta rhei, alles fließt, nichts ist endgültig! Und auch Deutsche müssen lernen, wie sie ihre staatsbürgerlichen Rechte einzufordern haben... JPR






So gesehen: Sitzverbot im Thaipark

Wir befinden uns im Jahr 2006 n.Chr. In ganz Berlin darf man in Parks auf Campingstühlen oder Liegen sitzen. In ganz Berlin? Nein! In einem von unbeugsamen Bürgern aufgesuchten Park wurde das Sitzen auf Stühlen verboten. Doch die unbeugsamen Parkbesucher hören nicht auf, den eindringenden Ordnungsamtbediensteten und Polizisten passiven Widerstand zu leisten. So auch am 17. Juni 2006. Dieses Datum steht für massive Unterdrückung in der deutschen Geschichte. Am 17. Juni 1953 kämpften unbeugsame Bauarbeiter für die Herabsetzung von staatlich verordneten höheren und unerreichbaren Arbeitsnormen. Sie wurden mit brutaler Militärgewalt niedergerollt. Nun kämpfen meist nicht mehr arbeitende Bürger für ihr Recht zum Niedersitzen auf Stühlen. Aber die unnachgiebige Ordnungsmacht lässt dies aus Prinzip nicht zu, dass man gemütlich im Stuhl sitzt. WAS TUST DU DA? plärrt es einem gedanklich Loriotgestimmt durch die Erinnerungen. ICH SITZE kommt als Antwort. WAS DU SITZT NUR? JA. Der weitere Ausgang des Sketches dürfte bekannt sein.

Nein. Hier geht es nicht um einen Sketch. Familien werden daran gehindert, gemeinsam ein Picknick zu gestalten. Manche Menschen können wegen ihres Alters oder körperlicher Beschwerden nicht auf dem Boden liegen oder auf Decken sitzen. Opas und Omas können mit ihren Enkeln nicht mehr gemeinsam zusammensitzen. Hier werden Minderheitenrechte durch die neuen Regeln missachtet. Es ist eine groteske Realität, die sich dem Betrachter hier auftut.

Die Ordnungshüter bestehen auf Entfernen von der Rasenfläche, was die rund 30 Sitzdemonstranten verweigern. Das Ergebnis ist wenige Minuten später ein gleich großes Aufgebot von meist verwirrten Polizisten, die damit drohen müssen, jeden der sich nicht freiwillig aus seinem Stuhl entfernt, mitsamt Stuhl fortzutragen. Das erscheint als fast undurchsetzbare Drohung dieser schikanösen Regelung ausgelegt werden zu können, da viele der meist weit über 60 Jahre alten Besucher mehr als 100 Kilo auf die Waage bringen. Nun, die unbeugsamen deutschen Bürger lehnen jegliche Form von Gewalt zu diesem Zeitpunkt ab, bestehen aber auf zivilem Ungehorsam. Polizisten staunen, staunten auch, als Sie zum TATORT gerufen worden, hielten dies für einen Scherz. Weil Menschen auf Stühlen sitzen, muss die Polizei einschreiten. Trotzdem werden Personalien aufgenommen, Ordnung muss sein. Widerstand ist zwecklos. - 17. Juni!! - Eine schildbürgergleiche Groteske nimmt ihren Lauf. Und nun gibt es die direkte verbale Konfrontation mit den unbeugsamen Bürgern. Jeder kann den Anderen ja verstehen, aber das muss nun mal sein. Regeln und Gesetze müssen eingehalten werden, argumentiert der verhandelnde Hauptkommissar, der selbst niemals ohne Stuhl picknicken könnte. Das sieht man. Aber das Sagen habe die neue "Ordnungs-Amts-Macht im Staate", die neu eingestellten Mitarbeiter ohne beamteten Dienstgrad, die beide darauf bestehen, dass das Feld geräumt wird. Schikane, Schikane, Sonne Mond und Sterne, möchte man da den bildlich gesprochen regelrecht geifernden neuen Regeln für den Thai Park zurufen.

Während die rund 35 Polizisten friedlich wartend das Nichtgeschehen beobachten, passieren Dinge in Berlin, die nicht so wichtig sind. Ein BMW Fahrer fährt mit Tempo 120 durch eine 30er Zone, gefährdet natürlich niemanden, da er ja vorsichtig zu schnell fährt, Jugendliche prügeln sich in anderen Parks, der Drogenhandel läuft in diversen Parks und U-Bahnhöfen und und und

Nun wird den unbeugsamen Bürgern angeboten, auf den Stühlen an den Rändern des Weges zu sitzen, in Buschnähe sozusagen. Das ist doch praktisch, ob des unstillbaren Bierdurstes und den damit entstehenden kurzen Entwässerungswegen. Da hat man es doch nicht mehr weit bis zum nächsten Verbot. Du DARFST NICHT IN DEN BUSCH! Aber auch ja nicht auf die Wiese, das schadet dem Rasen allzu sehr.

Zur selben Zeit ist die Welt zu Gast bei Freunden. Parks werden für Fußballübertragungen und Musik Events genutzt. Parks, die vorher eine nahezu unberührte Flora hatten und perfekten Rasenwildwuchs, dürfen von Tausenden Menschen täglich betreten werden.

Wenn die Gäste der WM dann wieder in ihre Heimatländer zurückfahren, bleiben die Freunde zurück. In einer unfreundlichen Gegenwart. Unterdrückt durch Regeln die nach mehrmaligem Hin- und Her betrachten nur ein Ergebnis in der Bewertung zulassen. Das ist Schikane. Man mag nur noch zur Überlegung mit auf den Weg geben: Bürger sind auch die, die woanders wohnen, als in der Nähe des Preußenparks und werte Bürgermeister und Stadträte: aus Wilmersdorf, manche von diesen Bürgern gehen auch in Berlin Wilmersdorf zur Wahl. TomBerg Juni 2006

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Social Security Fund
Der Social Security Fund, vergleichbar mit einer Sozialversicherung in Europa, hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres 34.483 zahlenden Mitglieder verloren. Diese verloren wegen der unsicheren wirtschaftlichen Lage ihren Arbeitsplatz. Bei den hohen Energiepreisen, steigender Inflation und der starken Baht-Währung machen viele Unternehmen kaum noch Gewinne. Als Folge werden Mitarbeiter auf die Straße gesetzt. Aus dem Fonds der Sozialversicherung erhalten die Arbeitslosen eine finanzielle Unterstützung.

Den Fonds weiter öffnen
Die Minister für Arbeit und Gesundheit wollen trotz kritischer Stimmen aus Politik und Wirtschaft den Social Security Fund (Sozialversicherung) für weitere Arbeitnehmer öffnen. Rund 15,5 Mio. Frauen und Männer im Alter von 15 bis 60, vor allem Selbständige, sollen demnächst von der 30-Baht-Krankenversicherung in die staatliche Sozialversicherung wechseln. Der Fonds ist auch offen für im Sexgewerbe arbeitende Frauen und Männer.

Zigaretten-Schachteln
Die Hersteller von Zigaretten müssen ihre Packungen ändern. Das Disease Control Department hat beschlossen, dass die Produzenten auf den Packungen alle Krebs auslösenden Chemikalien aufführen müssen. Darüber hinaus sollen Bezeichnungen wie "leicht" und "mild" verboten werden. Käufer könnten das missverstehen und daraus folgern, diese Zigaretten wären harmloser als andere Marken und würden ihre Gesundheit nicht schädigen. Die neuen Regelungen sollen im Oktober in Kraft treten und auch Zigarren einbeziehen.

Toyota-Werk
Bis 2010 will der größte japanische Autobauer Toyota weltweit zehn neue Werke errichten. Eine neue Montagelinie soll in Thailand gebaut werden, weitere Werke sind in China, Russland, Indien, Frankreich und in den USA geplant. Damit soll sich die Jahresproduktion von sieben auf rund zehn Millionen Fahrzeuge erhöhen. Derzeit besitzen die Japaner 31 Werke.

Handy-Netz überlastet
In wenigen Monaten wollen die Mobilnetzbetreiber ihre Zugangsprobleme behoben haben. Das hat der Minister für Information und Kommunikation zugesagt. Da die Telefongebühren den tiefsten Stand erreicht haben und einige Anbieter ihren Kunden endlose Gespräche für wenige Baht anbieten, ist das gesamte Netz überlastet. Viele Geschäftsleute klagen seit Wochen, sie könnten ihre Geschäftspartner per Handy nicht erreichen. Immer wieder gebe es kein Signal oder das Netzwerk bricht zusammen. Der Minister glaubt, dass Netzbetreiber wie AIS, DTAC, True Move und Hutch zusammen mit der National Telecommunication Commission das Problem lösen werden.

Ausländische Urlauber
Die thailändische Hotelvereinigung hält die Prognosen der staatlichen Tourismusbehörde (TAT) für überzogen. Die TAT hat für dieses Jahr 14,5 Mio. Ausländer vorausgesagt. Nach dem Verlauf der ersten fünf Monate und dem Stand der Buchungen rechnet die Hotelvereinigung mit höchstens 13,8 Mio. ausländischen Urlaubern. Die Zimmerbelegung sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das gilt nicht für Pattaya: Die Hotels melden bei den Einnahmen ein Plus von 13%, erst dann folgen die Koh Samui mit 10% und Bangkok mit 8%.

Satellit für Thailand
Eine europäische Ariane-5-Rakete hat vom Weltraumzentrum Kourou in Französisch-Guyana zwei Telekommunikationssatelliten in den Weltraum befördert. Die Rakete setzte die Satelliten für Thailand und Mexiko in der Erdumlaufbahn aus. Thaicom 5 ist der fünfte Telekommunikationssatellit der Shin Satellite, einer Tochtergesellschaft des Shin-Konzerns. Der 2,8 Tonnen schwere Thaicom 5 wurde für 100 Mio. Dollar von Alcatel gebaut und wird den zwölf Jahre alten Thaicom 3 ersetzen. Der neue Satellit kann neben Thailand und Südostasien auch Afrika, Europa und Australien abdecken.

D-A-C-H Club gegründet
Alle deutschsprachigen Bewohner und Langzeiturlauber von Pattaya waren zur Gründungsversammlung eines neuen Clubs eingeladen. Er nennt sich D-A-CH und will ein deutschsprachiger Freundeskreis sein. Termin war Dienstag, 13. Juni, auf der Dachterrasse des Markland-Hotel, Soi 1 Beach-Road. Bis zum April gab es den Herrenclub, der schon im Namen ausdrückte, wer sich dort traf: Herren. Das sollte ein Synonym für anspruchsvolle Unterhaltung sein, doch es schloss im Namen die Damen aus, was gar nicht so gemeint, aber leider so verstanden wurde. Dieses wollten die Initiatoren nun korrigieren, weiters wollen sie mit dem Wort Freundeskreis ausdrücken, dass sie nicht nur Informations-Veranstaltungen anbieten, mit den in jedem Club obglitorischen Themen um Visa, Firmengründungen, Versicherungsfragen, Promotion von Dienstleistungen, Thai-Kultur u.a. Dies soll bei ihnen dennoch in anderer Form ebenfalls Thema sein. Der Verein bekommt eine offizielle Satzung und einen Vorstand.

Welthöchstes Wohnhaus
Bereits sind erste fotorealistische Ansichten des im Zentrum der Jomtien entstehenden Super-Towers zu besichtigen. Der von Pattaya Properties lancierte 327 Meter hohe und 91-geschossige Wolkenkratzer soll das höchste Wohngebäude der Welt werden. Der von Majestic Tower in Ocean One Tower (Kurzform O1) umbenannte Prachtbau wird 611 Wohnungen von 46 bis 345 qm sowie Penthäuser bis zu 1.110 qm aufweisen. Besonderes Augenmerk wird auf ökologische Maßnahmen gelegt. So soll die Abwärme der Klimaanlagen das Gebäude mit Warmwasser versorgen und das Brauchwasser aufwändig recycelt werden. Das renommierte Architekturbüro Woods Bagot ließ sich durch die Bewegungen und Farben des Meeres inspirieren und übertrug dieses Spiel unmittelbar auf die Formen des Gebäudes. Wasser als Element der Kunst spielt auch im Innern eine zentrale Rolle. So entsteht am Empfang ein 3-geschossiger Wasserfall, und über den Parkgeschossen thront eine Pool-Landschaft. 14 Aufzüge werden die drei Wohnzonen und das Panorama-Restaurant in der 91. Etage erschließen. Superlativ sind dann auch die Preise. Vor Baubeginn kosten die Wohnungen ab 100.000 Baht pro Quadratmeter, nach Grundsteinlegung sind es bereits 125.000 Baht.

Fußball-Wetten
Vom 9. Juni bis 9. Juli werden wettsüchtige Thais auf den Ausgang der WM-Spiele setzen. Nach einer Umfrage von Abac in der Hauptstadt wollen 850.000 Bangkoker 2,14 Milliarden Baht setzen. Fast 58% sehen Brasilien als Weltmeister, 20% England und 12% Deutschland.

Neuer Puma-Shop
German Sport & Lifestyle (GSL), der Lizenznehmer von Puma in Thailand und Vietnam hat, einen neuen Puma Store im Siam Discovery Bangkok eröffnet. GSL vertreibt Puma-Erzeugnisse in Thailand ausschließlich über eigene Vertriebsformen mit über 50 Puma Shops in führenden Departmentstores, vier Puma Stores und in über 30 Puma-Adidas Stores. In Vietnam betreibt GSL zwei Puma Stores in Hanoi, sowie zwei Shops in Hoh Chi Minh City. Drei weitere Stores in Hoh Chi Minh City sind Ende 2006 geplant.

Sommerschluss
Der traditionelle Sommerschlussverkauf naht. Beim "Thailand Grand Sale 2006" vom 16. Juni bis zum 15. August wollen Kaufhäuser, Einkaufszentren und weitere Geschäfte Rabatte zwischen 10 und 50% gewähren. Die an dem Schlussverkauf beteiligten Geschäfte sind an dem roten Logo "Thailand Grand Sale" zu erkennen. Preisnachlässe gibt es auf Bekleidung und Textilien, Lederwaren, Seide, Elektronik, Sportausrüstung, Schmuck, Möbel und Dekor. Am Schlussverkauf beteiligen sich vor allem Kaufhäuser und Geschäfte in den Touristenzentren Pattaya, Bangkok, Chiang Mai, Phuket, Had Yai und Nakhon Ratchasima.

Illegale Geschäfte
Die Stadt Pattaya hat am Jomtien trotz massiver Poteste der Inhaber 23 illegal errichtete Geschäfte abreißen lassen. Sie standen auf 200 Meter Länge ohnehin zu nahe am Bürgersteig. In diesen Läden wurden vor allem Souvenirs, Bekleidung und Essen angeboten. Auf dem Gelände soll jetzt ein weitläufiger Parkplatz entstehen. An den Wochenenden und Feiertagen, wenn die Bangkoker in Pattaya einfallen, gibt es entlang der Beach Road für Fahrzeuge kaum einen freien Abstellplatz.

Airport auf Koh Kong
Thailands private Fluggesellschaft Bangkok Airways wird auf der Koh Kong in Kambodscha einen Flugplatz bauen. Die kambodschanische Regierung will die Insel gegenüber der thailändischen Provinz Trat als Touristenziel und Wirtschaftszone ausbauen. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen und im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 400 Mio. Baht. Bangkok Airways steht in Verhandlungen mit der laotischen und burmesischen Regierung über den Bau von Flugplätzen in der alten laotischen Königsstadt Luang Prabang und in Mergui, einer Hafenstadt im Südosten Burmas. In Thailand betreibt die Fluggesellschaft Airports auf der Koh Samui, in Sukhothai und in Trat.

Luxus-Apartments
Auf einem 150 Rai (240.000 qm) grossen Areal am Jomtien wird TCC Capital Land Co. 200 Luxus-Apartments und 80 Villen errichten. Bei den Condos soll der Quadratmeterpreis bei 70.000 Baht liegen, die Häuser werden ab 18 Mio. Baht erhältlich sein. Das Unternehmen wird rund 2,5 Milliarden Baht investieren. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal 2007 beginnen.

Kicker nach Europa
Thailands Spitzenfußballer sollen von ihren Vorbildern in Deutschland und England lernen. Die Football Association will alle zwölf Mannschaften der Premier League im September nach Deutschland und England schicken. Dem Fußballverband sind die Lehrstunden acht Millionen Baht wert.

Prinzessin dreht wieder
Prinzessin Ubolratana steht wieder vor der Kamera. Sie hat den Hauptpart in dem Film "Anantalai" übernommen. Die älteste Tochter des thailändischen Herrscherpaares ist in dem Drama die Königin Chao Anantalai, eine Magierin, die ihr Königreich retten wird. Der Film wird Ende 2006 vom TV-Channel iTV gesendet. Prinzessin Ubolratana hatte ihr Filmdebüt vor zwei Jahren im TV-Drama "Kasatriya" und sich landesweit mit ihrer Kampagne "To Be Number One" gegen Drogenmissbrauch stark gemacht. Die Prinzessin lebt von ihrem amerikanischen Mann in Scheidung und mit ihrer Tochter Khun Ploypailin in Bangkok. Ihr Sohn Khun Poom Jensen war das prominenteste Opfer der Tsunami-Katastrophe Ende 2004.

Erawan-Schrein
Nur zwei Monate, nachdem Bangkoks berühmter Erawan-Schrein von einem Geistesgestörten geschändet und arg in Mitleidenschaft gezogen worden ist, präsentiert sich dieser Kraftort wieder im alten Glanz. Die berühmte Brahma-Statue, die beim Anschlag vollständig zerstört worden war, ist durch eine neue ersetzt worden. Sie wurde am 21. Mai im Beisein von viel Prominenz (z.B. Thaksin Shinawatra) und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung neu geweiht. Taxifahrer und Buspassagiere gleichermaßen führen die Hände zum tiefen Wai an die Stirne, wenn sie am bekannten Erawan-Schrein in Bangkok vorbei fahren. Tag und Nacht beten Gläubige beim 1956 errichteten Schrein bei der Hindu-Gottheit um Erleuchtung, Gesundheit oder auch nur für die Nennung der siegreichen Lotterienummern bei der nächsten Ziehung. Gläubige engagieren Tanz- und Musiktruppen, zünden Kerzen an oder lassen Vögel frei, um die Gottheit milde zu stimmen.
In der Nacht vom 20. auf den 21. März hatte ein Geistesgestörter die verehrte Statue mit einem Hammer vollständig zerstört. Er wurde in der Folge von einem wütenden Mob erschlagen.

Arbeitsunfälle
Um die Sicherheit am Arbeitsplatz ist es in Thailand nicht gut bestellt. In jedem Monat sterben drei Arbeitnehmer nach einem Unfall am Arbeitsplatz. Nach einem Bericht des Social Security Office wurden im Vorjahr 214.235 Frauen und Männer bei der Arbeit verletzt. Die Behörde überweist an die Familien der Verstorbenen und an die Verletzten jedes Jahr Ausgleichszahlungen in Höhe von rund einer Million Baht.

Fahrrad Streife
Pattayas Touristenpolizisten müssen sich bei sengender Sonne und Regen mehr bewegen. Weil der Behörde bei den extrem hohen Spritpreisen das Geld zum Tanken der Streifenwagen und Motorräder ausgegangen ist, hat der Leiter der Polizeistation seine Untergebenen auf Fahrräder verbannt. Ab sofort wird Benzin gespart, in der Innenstadt fahren Uniformierte auf Fahrrädern Streife.

Erster Sportwagen
Thailand erhält seinen ersten eigenen Sportwagen - mit 3,2 Liter V6 aus dem VW Golf R32. Gebaut wird der zweisitzige Carbon-Renner, der ein wenig an den Maserati MC 12 erinnert, von Cobra International. Die in Thailand ansässige Firma gilt als der weltgrößte Hersteller für Surfbretter und Verbundteile für die Auto-, Marine- und Sportindustrie. Der nur 900 Kilo schwere Arbitrage GT soll im Januar 2008 in einer limitierten Auflage von 350 Stück auf den Markt kommen. Cobra zielt dabei hauptsächlich auf Kundschaft aus den USA. Nur ein kleiner Teil soll im heimischen Markt an den Mann gebracht werden.

Bank of Ayudhya
Der US-Konzern GE ist bei der Bank of Ayudhya eingestiegen. Die Amerikaner erwarben für 16 Milliarden Baht ein Aktienpaket von 25%. Die Verhandlungen hatten sich über Monate hingezogen. Die Bank of Ayudhya, viertgrößte des Landes, will das Know-how ihres Partners nutzen und mit dem Geld Dienstleistungen und Technologie verbessern.

Wichtige Hotline
Für die Provinz Chonburi einschließlich der Stadt Pattaya hat die Gesundheitsbehörde eine Hotline eingerichtet. Bewohner, die dringend Hilfe bedürfen, wählen 1669. Das gilt bei Unfällen und Krankheiten. Beim Anruf müssen der Name, die Telefonnummer und die Adresse angegeben werden. Das Hotline-Zentrum setzt sich dann mit der Besatzung eines Rettungswagens bzw. eines Arztes in Verbindung. Die Gesundheitsbehörde macht darauf aufmerksam, dass der Anruf kostenlos ist, nicht die Behandlung im Krankenhaus.

Krankenhäuser
Rund 1,1 Mio. Ausländer haben sich im Vorjahr in privaten Krankenhäusern behandeln lassen. Sie brachten Thailand Einnahmen in Höhe von 40 Milliarden Baht. Die privaten Hospitäler verfügen inzwischen über 40.000 Betten und bieten neben ärztlicher Behandlung und Operationen auch einen vorbeugenden Gesundheitsservice.

CentralWorld Bangkok
Ausbau und Renovierung des Bangkoker Einkaufszentrum CentralWorld an der Ratchaprasong Road sollen in diesem Monat abgeschlossen werden. Die Central Group hat in ihr bisher größtes Projekt 26 Milliarden Baht investiert. Neben der CentralWorld zählen zu der Gruppe 15 Kaufhäuser und 357 Fachgeschäfte. 2005 machte Central einen Umsatz von 70 Milliarden Baht.

Verschuldung
Die Verschuldung der öffentlichen Hand lag Ende März bei 3,223 Billionen Baht. Das entspricht 41,44% des Bruttoinlandsproduktes. Damit liegt Thailand weit unter der von der Regierung gezogenen Grenze von 50% des Bruttoinlandsproduktes.

Politische Unsicherheit
Die seit Monaten herrschende politische Unsicherheit im Land wird nach Einschätzung von Finanzminister Thanong Bidaya einen negativen Effekt auf die einheimische Wirtschaft haben. Bidaya nennt Verzögerungen beim Haushaltsentwurf und diversen Infrastrukturprojekten, wies aber auch auf Negativfolgen für ausländische Investoren hin.

Erdgas Autos
Rund 50.000 Baht kann beim Erwerb eines Neuwagens gespart werden, wenn sich der Käufer für ein mit Naturgas (Erdgas) betriebenes Auto entscheidet. Denn das Finanzministerium hat die Verbrauchssteuer für mit Naturgas (NGV) angetriebene Fahrzeuge auf 22% gesenkt (bisher 30%). Das gilt für alle Wagen bis zu 3.000 ccm und mit weniger als zehn Sitzplätzen. Die Steuersenkung gilt erst einmal für zweieinhalb Jahre.

Rund um Suvarnabhumi
Am neuen internationalen Flugplatz Suvarnabhumi plant die Regierung eine neue Stadt. Für die Erschließung und Entwicklung des 60.000 Rai großen Gebietes ist eigens ein Gesetzentwurf auf den parlamentarischen Weg gebracht worden. Das Gesetz soll Ende 2006 in Kraft treten und das Projekt mit der Bezeichnung "Aerotropolis" voranbringen. Die neue Stadt entsteht in den Distrikten Bang Phli und Bang Bo der Provinz Samut Prakan sowie in den Bangkoker Stadtteilen Prawet und Lat Krabang. Der Staat will "Nakhon Suvarnabhumi" bis zum Jahr 2035 mit insgesamt 150 Milliarden Baht fördern. Die Gelder fließen vorwiegend in die Infrastruktur, so in den Bau von Straßen und in den öffentlichen Personennahverkehr. In den ersten vier Jahren rechnen die Planer mit Ausgaben in Höhe von 40 bis 50 Milliarden Baht für einen Expressway, 8 Milliarden für den Bau eines Highways und 2 Milliarden für die Errichtung von Geschäftszentren. Westlich des Flughafengeländes sollen Zonen für Wirtschaft, Einzelhandel und Entertainment, auf der Ostseite Wohngebiete und Grünflächen ausgewiesen werden. Der Norden, nahe der Landebahn gelegen, ist für Logistik-Unternehmen und Lagerhäuser reserviert, während für den Süden Messehallen und Konferenzzentren geplant sind. Bis zum Jahr 2012 soll die Einwohnerzahl von jetzt 1,8 Mio. auf 2,4 Mio. und bis 2035 auf 3,7 Mio. steigen. Analysten sagen für das Projektgebiet 210.000 bis 340.000 neue Jobs voraus.

E-Reisepass
Die anfänglichen technischen Probleme bei der Einführung des E-Reisepasses mit stundenlangen Wartezeiten gehören der Vergangenheit an. Für Thais befindet sich die nächstgelegene ausstellende Behörde im fünften Stockwerk des Central-City-Einkaufszentrums in Bang Na. Das Central-Kaufhaus am Rande Bangkoks ist von Pattaya mit dem Bus, mit dem Taxi oder mit dem eigenen Wagen schnell erreichbar. Das Auto kann im Parkhaus direkt vor den Büroräumen abgestellt werden. Passinhaber haben ihr altes Dokument und ihre ID-Card vorzulegen. Für den neuen E-Reisepass werden Foto und Fingerabdrücke digital verarbeitet. Nach nicht einmal einer Stunde ist die Prozedur überstanden. Das neue Dokument kostet 1.000 Baht und wird für 35 Baht nach rund einer Woche dem Antragsteller bzw. der Antragstellerin per Einschreiben zugeschickt. Die Passbehörde ist von 8.30 bis 15.30 Uhr geöffnet, weitere Infos unter Tel. 02.9817171.

Thai als Tagelöhner
Auf ein gravierendes Problem des lokalen Arbeitsmarktes hat die thailändische Tageszeitung Khao Sod hingewiesen. Die Industrie beschäftige rund 600.000 Thais als Tagelöhner. Sie bekämen den Mindestlohn von weit unter 200 Baht pro Tag und könnten sich auf kein Gesetz zum Schutz von Arbeitnehmern berufen. Die rechtlosen Frauen und Männer müssten sechs bis sieben Tage in der Woche arbeiten und wären mit durchschnittlich 81.000 Baht pro Person verschuldet. 44% der Tagelöhner haben angegeben, bei ihrem geringen Einkommen könnten sie nicht einen Baht sparen.

Wasser-Pipeline
Mitte des Jahres will das Unternehmen Eastern Water Resources Development and Management die neue Versorgungsleitung vom Fluss Bang Pakong bei Chachoengsao bis in die Provinz Chonburi in Betrieb nehmen. Die 58 Km lange Pipeline hat 2,5 Milliarden Baht gekostet und soll im Jahr 50 Mio. Kubikmeter Brauchwasser transportieren. Ebenfalls Mitte des Jahres sollen die Arbeiten an der 38 Km langen Versorgungsleitung vom Prasae-Staudamm bis zum Klong-Yai-Reservoir beendet sein. Sie wird 1,68 Milliarden Baht kosten und den Provinzen Rayong und Chonburi im Jahr rund 80 Mio. Kubikmeter Wasser bringen. Da alle Staudämme an der Ostküste einen höheren Wasserstand haben als vor einem Jahr, wird es nach Einschätzung des Versorgungsunternehmens in 2006 keinen Wassernotstand geben. Eastern Water Resources Development and Management hat eine Erhöhung des Wasserpreises angekündigt.

Das Sabai-Konzept
Das Sabai-Konzept, die Idee, dass jede Tätigkeit mit Spass verbunden sein muss, ist fest in der thailändischen Kultur verankert und spiegelt sich auch in den lärmenden Tempelfesten wieder. Doch zuweilen kann der Spass-Faktor ausser Kontrolle geraten. Jetzt muss nach einem Bericht der Deutschen Welle gar das Nationale Amt für Buddhismus einschreiten. Denn dort häufen sich seit einiger Zeit Beschwerden der Öffentlichkeit über unziemliches Verhalten in den Tempeln des Königreichs. Obszöne Shows seien von Tempelvorstehern genehmigt worden. So mancher Mönch wurde bei den Darbietungen gesichtet. Auch Strip-Shows seien nicht unbekannt, heißt es weiter.

Wirtschaftswachstum
Export und Tourismus werden in diesem Jahr beim Wirtschaftswachstum die treibende Kraft sein. Denn der private Verbrauch ist zum Stillstand gekommen oder gar rückgängig. Wegen des hohen Ölpreises, der weiterhin unsicheren politischen Lage und steigender Kreditzinsen verzichten immer mehr Thais auf eine geplante Anschaffung oder auf ihren Urlaub, Unternehmen auf Investitionen. Im April fiel der Index für das Vertrauen der Verbraucher in die Zukunft mit 82,5 auf den tiefsten Stand seit vier Jahren.

Mama Suppen
Jedes Kind kennt Mama. Nicht als Kosename für die Mutter, sondern als Fast Food. Das Nudel-Gericht mit unterschiedlichen Zutaten wie Garnelen oder Schweinefleisch gibt es so gut wie in jedem Geschäft, an Garküchen ebenso wie in kleineren Restaurants. Die Thais lieben ihr Mama, auch, weil es schnell zubereitet ist: Verpackung aufreißen und heißes Wasser hinzufügen. Thai President Foods hat in seinen Produktionsstätten, u.a. in Chonburi und Rayong, im Vorjahr 600 Mio. Instant-Nudel-Gerichte hergestellt.

Schnellzugverbindung
Nicht nur der neue Internationale Flugplatz Suvarnabhumi wird später als geplant in Betrieb gehen. Auch beim Bau der so wichtigen Schnellzugverbindung von Bangkoks Innenstadt bis zum Airport gibt es erhebliche Verzögerungen. Die für November geplante Eröffnung könnte bis zu einem Jahr verschoben werden. Die staatliche Eisenbahngesellschaft SRT investiert in den Airport Rail Link 25,9 Milliarden Baht.

Neuer Trend: Kabel Klau
Pattayas Diebe haben neue Ziele. Sie kommen auf einem Motorrad angefahren, durchtrennen Elektrokabel und verkaufen das darin enthaltene Kupfer. Nachbarn sehen die Langfinger, glauben aber, sie kämen vom E-Werk, wollten Leitungen reparieren. Denn Kabel werden auch am hellerlichten Tag geklaut, und die Hausbewohner haben plötzlich keinen Strom.

WM gucken im Knast
In Thailands Gefängnissen wurde kein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft vom 9. Juni bis 9. Juli live übertragen. Jeden Tag durften die Häftlinge nur eine Begegnung als Aufzeichnung sehen. Damit wollte die Gefängnisverwaltung das in den Strafanstalten übliche Wettfieber bekämpfen. Denn: Wenn die Spielergebnisse bereits feststehen, werde nicht mehr gewettet. Vielleicht hat die Behörde nicht bedacht, dass die Strafgefangenen auf den Ausgang der 64 Matches Wetten abschließen konnten, ohne diese live zu verfolgen.

Kondome ja / nein?
Beim Sex greifen immer mehr thailändische Jugendliche zu einem Kondom. Nach einer Umfrage von Abac stieg die Zahl der Jugendlichen, die immer ein Gummi benutzen, von 19,7 auf 27%. Dagegen sank die Zahl jener jungen Frauen und Männer, die angaben, nur gelegentlich ein Kondom zu benutzen, von 50,4% in 2005 auf jetzt 44,9%. 28,1% der Befragten (Vorjahr 29,9%) verzichten ganz auf ein Kondom.

Polizei in der Luft
Banglamungs Polizeichef will das tägliche Verkehrschaos aus der Luft beobachten und von dort auch die wachsende Kriminalität bekämpfen. Künftig sollen zweisitzige Flugzeuge eingesetzt werden. Die Piloten sollen der Polizeizentrale Staus melden und motorisierte Straftäter verfolgen.

Zwei erschossen
Wegen zu lauten Tooor-Schreiens bei der jüngsten Fussball-WM sind in einem Restaurant in Pattaya zwei thailändische Fussball-Gucker von einem Mann erschossen worden. Die Tat geschah beim ersten Tor Italiens gegen Ghana, später 2:0.

Reise-Tipps

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Die Chinesen kommen
Aus der Volksrepublik China werden in diesem Jahr eine Million Touristen erwartet, das wäre gegenüber 2005 eine Steigerung um 200.000. Aber viel Geld geben diese Urlauber nicht aus. Nach einer Studie des Kasikorn Research Center kommen die Chinesen in grossen Gruppen, zumeist nur einmal, und sie zählen in der Volksrepublik zu den Geringverdienern.

Passage nach Samui
Eine Schiffspassage von Pattaya zu den Inseln Samui und Pangna bietet Siritara Enterprise an. Das Kreuzfahrtschiff startet im Hafen Bali Hai und kehrt nach 24 Stunden nach Pattaya zurück. Die Siritara Ocean Queen ist ein Luxusdampfer, 122 m lang und 16 m breit und kann bis zu 400 Passagiere aufnehmen. Auf acht Stockwerken gibt es 131 Kajüten sowie mehrere Restaurants. Eine Schifffahrt kostet je nach gebuchter Klasse zwischen 1.750 und 7.500 Baht. Weitere Infos im Büro der Siritara Enterprise am Hafen Bali Hai.

Bangkoks neue Hotels
Bis zum Jahr 2008 werden in Bangkok neue Hotels mit insgesamt 5.000 Räumen eröffnet. Wie die Jones Lang LaSalle Hotels berichtet, werden davon 40% in diesem Jahr, 41% in 2007 und 19% in 2008 fertig gestellt. Ein Drittel der neuen Häuser entsteht an der Sukhumvit Road. Im Vorjahr kamen in der Hauptstadt zu den bestehenden 1.630 Hotelzimmer hinzu.

Bangkok Airways wirbt
Die private Fluggesellschaft Bangkok Airways wirbt in diesem Sommer mit "Buy tickets, Get free room!" Die Promotion gilt für sieben Ziele: Koh Samui, Phuket, Koh Chang, Siem Reap in Kambodscha, Luang Prabang in Laos, Rangun in Burma und Hiroshima in Japan. Die Preise beginnen bei 4.000 Baht und gelten bei zwei bzw. drei Übernachtungen bis zum 15. Juli. Voraussetzung: Zwei Passagiere müssen zusammen reisen und ein Doppelzimmer beziehen.

Royal Cliff Beach Resort
Das Royal Cliff Beach Resort will seine Pattaya Exhibition and Convention Hall (PEACH) Ende 2006 erheblich vergrössern. Derzeit können in der am 17. November 1999 eingeweihten Kongress- und Messehalle mit Hubschrauberlandeplatz bis zu 5.800 Personen untergebracht werden, nach der Erweiterung sollen es 8.000 Gäste sein. Die Kosten für den Um- und Anbau werden auf acht Mio. US-D geschätzt. Das vierstöckige Gebäude auf dem Gelände des Resorts hat fast 5.000 qm Fläche, bietet mehr als 20 Tagungsräume unterschiedlicher Größe, 400 Parkplätze und ist mit modernster Technik ausgestattet. Der große Saal kann als Konzertsaal für 5.800 Besucher und für Bankette mit bis zu 2.160 Gästen genutzt werden.

Don Muang ächzt
Der auf nur jährlich 36,5 Mio. Passagiere ausgelegte internationale Flugplatz Don Muang stößt täglich an seine Grenzen. Der Bangkoker Airport wird inzwischen von 60 Airlines angeflogen. In der Spitze landet bzw. startet in jeder Minute eine Maschine. Ankommende und abfliegende Flugkapitäne müssen sich gedulden, 15 bis 30 Minuten Verspätung sind keine Ausnahme.

Thailand 18,6% plus
In den ersten drei Monaten 2006 flogen 18,2 Mio. Fluggäste von deutschen Flughäfen ab. Das waren 4,5% mehr als im ersten Quartal 2005. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Den höchsten Zuwachs unter den Kontinenten erreichte Asien (1,3 Millionen) mit 6,7%. Das bedeutendste Zielland im ersten Quartal war Thailand (+ 0,2 Millionen) mit einem Plus von 18,6%.

Le Méridien in Pattaya
Unter dem Dach von Starwood Hotels & Resorts Worldwide setzt die internationale Hotelgruppe Le Méridien ihre Expansion in Asien fort. Das Le Méridien Pattaya Resort am Jomtien Beach soll spätestens im Januar 2009 eröffnet werden. Das Le Méridien Pattaya Resort wird 250 Zimmer, eine Konferenzfläche von über 1.000 qm bieten, dazu drei Restaurants, Außenpool und ein Spa-Angebot. Das Resort ist Teil des Tourismusprojektes "The Sails" mit Eigentumswohnungen in zwei Condo-Türmen an der Sukhumvit Road.

Suvarnabhumi
Nach einer weiteren Besichtigung des neuen Internationalen Flughafens Suvarnabhumi hat Ministerpräsident Thaksin Shinawatra ein Machtwort gesprochen: "Der Flugplatz wird im September eröffnet." Ursprünglich sollte die Einweihung im Juni sein, dann wurde sie auf Juli und später auf August verschoben. Experten bezweifeln, dass der angeordnete Termin eingehalten werden kann.

Gastfreundschaft
Bei einer Umfrage vor ihrem Rückflug in die Heimat hat die Mehrheit der befragten 445 ausländischen Touristen auf dem Bangkoker Flugplatz Don Muang die Gastfreundschaft der Thais als herausragende Eigenschaft genannt. Nach Angaben des Research Institute of Bangkok University lobten die Urlauber weiter die vielfältige Kultur des Landes, seine Küche, die schönen Strände und die guten Einkaufsmöglichkeiten.

Khao Yai Nationalpark
Nur zweieinhalb Autostunden von Pattaya entfernt ist die Welt noch in Ordnung. Dort befindet sich der Khao Yai Nationalpark mit seinem angenehmen, Klima, das auch in der heissen Jahreszeit zum Wandern einlädt. Der drittgrösste Nationalpark des Landes hat mit einer Fläche von 2.172 km² viel zu bieten. Naturschönheiten wie Wasserfälle, wilde Tiere, auch Reben und Kühe machen einen Ausflug lohnenswert. Die Berge im Park erheben sich auf bis zu 1.351 Meter über Meer.
Khao Yai war der erste Nationalpark von Thailand, eröffnet am 8.9.1962. Maßgeblich beteiligt an der Schaffung dieses Nationalparks war Prof. Dr. Boonsong Lekakul, Gründer des Wildlife Fund Thailand und bekanntester Naturschützer des Landes. Die höchsten Erhebungen sind der Khao Rom mit 1.351 m, Khao Lam mit 1.326 m und der Khao Keaw mit 1.292 m, während der größte Teil des Parks von einem Sandstein-Plateau mit Höhen zwischen 600 m und 1.000 m gebildet wird. Der Park zeigt verschiedene Landschaftstypen, wie immergrüne Trocken-, Regen- und Nebelwälder sowie Graslandschaften mit über 2.000 verschiedenen Spezies der Pflanzenwelt. Auch über 70 verschiedene Säugetier-Arten, darunter Elefanten, Tiger, Gibbons, Hirsche und Wildschweine sind hier zu Hause. Auch Vogelbeobachter kommen auf ihre Kosten, denn über 320 verschiedene Arten wurden gesichtet. Der Haew Narok-Wasserfall ist mit 80 m Fallhöhe ein spektakulärer Anblick, besonders in der Regenzeit (Mai bis Oktober). Thailänder bevorzugen den Namtok Sarika, da sie hier baden können. (Quelle: Wikipedia)

History-Show
Besucher Bangkoks sollten sich die Historien-Show "Siam Niramit" nicht entgehen lassen. Der Theaterkomplex liegt im Herzen Bangkoks und bietet Platz für 2.000 Personen. Die 80-Minuten Show nimmt bis zu 2.000 Besucher mit auf eine Reise in die mystische Vorzeit Thailands und gibt einen Einblick in das kulturelle und historische Erbe des Landes. Mit insgesamt 150 Darstellern zählt die Show mit zu den großen Bühnenproduktionen. Der erste Part erzählt die Geschichte Siams, dem Königreich Thailand. Im zweiten Teil erfahren die Zuschauer mehr über die Zusammenhänge zwischen den drei spirituellen Welten Paradies, Hölle und der Zwischenwelt Himapaan. Der letzte Akt gibt einen Überblick über die jährlichen Feste und Feierlichkeiten. Den Besuchern werden neben Souvenir-Shops und einem Thai-Village mit Kunsthandwerk auch eine Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten im Siam Niramit Restaurant geboten. Der Eintritt kostet ab 1.500 Baht, die Show beginnt täglich um 20 Uhr statt.

Nok Air Gewinn
Einen Gewinn von 50 Mio. Baht hat die Nok Air im ersten Betriebsjahr eingeflogen. Die Billigairline hat von ihrer Muttergesellschaft Thai Airways International (THAI) weitere Maschinen geleast und bedient im Inland jetzt auch die Ziele Loei und Udon Thani. Nok Air ist ganz auf Expansion ausgerichtet: In diesem Jahr wird der Maschinenpark um zwei weitere Flugzeuge mit 150 bis 160 Sitzen erweitert, in 2007 soll in jedem Quartal eine neue Maschine hinzukommen. Das Unternehmen gibt die Sitzplatzauslastung im ersten Vierteljahr 2006 mit 86% an.

Paddeln im Golf
Nur einen Steinwurf von Kho Samui entfernt gibt es wunderschöne Strände, unterirdische Höhlen sowie Lagunen voller Kalksteinfelsen. Dieses Paradies ist Teil eines Marine-Nationalparks im Golf von Thailand. Der Mu Ko Ang Thong-Marine-Nationalpark ist wahrhaftig verführerisch. Sein Charme, der aus einer blendenden Topographie und einer reichen Unterwasserwelt besteht, erstreckt sich über insgesamt 42 kleine Inseln im Golf von Thailand. Gelegen vor der Küste der Provinz Surat Thani, ist seine vielfältige Pflanzen- und Unterwasserwelt Anziehungspunkt für Naturliebhaber aus aller Welt. Und das ist auch verständlich. Der Nationalpark ist mit solch faszinierenden Stränden, Höhlen und Korallen gesegnet. Manche Inseln rühmen sich versteckter Lagunen, die sich durch schmale Passagen und turmhohe Felsklippen winden. Das macht sie zum idealen Ziel nicht nur für Wassersportler, auch für Bergsteiger.