Farang Titel 8-2006

Ausgabe 08 - 2006

Leserbriefe

Rum-Treiber

Wat Buddharama

Wat Buddhavihara

Heuschen & Schrouff

Party Szene Berlin

Thai Gastro Report

Südostasien-News

Reisetips

Leser-Briefe

Leserbriefe / Rum-Treiber / Wat Buddharama / Wat Buddhavihara / Heuschen & Schrouff / Party Szene Berlin / Thai Gastro Report / Südostasien-News / Reisetipps

Zum Thema Thaifrauen

Sehr geehrte Redaktion,
ich habe eine junge Frau über ein Zeitungs-Inserat kennengelernt. Sie konnte zu mir nach Zermatt für drei Monate kommen. Sie wolle mich unbedingt heiraten und wolle zurück zu mir kommen. Sie musste dann wieder ausreisen. Sie sei schwanger von mir, wenn ich ihr nicht regelmässig einen anständigen Betrag nach Thailand schicke, würde sie abtreiben. Ich habe ihr das Flugticket geschickt und Geld, aber sie will nicht mehr zurückkommen. "Später", sagt sie, vorläufig müsse ich ihr noch Geld schicken. Habe beim Ambassade in Bangkok angefragt, ob sie das Visum in Bangkok abgeholt habe. "Nein", sagte mir die Botschaft, sie habe keines beantragt (...).
Passt auf, Männer! Hände weg von Thai-Frauen. Zerzuben Andreas, Genf, 18. Juli 2006

Zum Thema Thaipark

Ich habe gerade die Juli-Ausgabe vom FARANG vor mir liegen und muss staunen, mit welcher Ignoranz auf die wahren Verhältnisse des Thaiparks berichtet wird. Alle Berichte tun so, als wäre der Thaipark eine reine Stätte der Kommunikation und Begegnung der Kulturen.
Doch jeder, der mit Thais zu tun hat, weiss doch, dass es hier rein ums Geschäft geht, Verkauf von Speisen und Getränken, alle möglichen Spiele, um viel Geld und z.T. auch der Handel mit Drogen. Wenn diese gewissenlosen Geschäftemacher nicht den Ruf des Thaiparks ruiniert hätten, würde er wahrscheinlich immer noch funktionieren.
Also, bevor man sich über die sogenannte Obrigkeit aufregt, sollte man sich an die eigene Nase fassen, ob nicht einige dort es verschuldet haben, dass die Behörden so durchgreifen. Joachim Stahl, Stahl-Berlin@gmx.net

Brief vom 10.07.2006 an das
Bezirksamt Berlin-Wilmersdorf
z.Hd. Bezirks-Bürgermeisterin Thiemen
Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Thiemen,
nach 15 Jahren Duldung der Thais und der Deutschen im Preußenpark haben Sie von heute auf morgen ein Verbot aufgestellt, dass Stühle und Tische im Preußenpark verboten sind.

Als Bürger und Steuerzahler der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt Berlin habe ich das Recht (als alter Mann von 67 Jahren) weiterhin meinen Stuhl und meinen Tisch im Preußenpark aufzustellen. Nicht nur, dass Sie gegen das Gewohnheitsrecht verstoßen, verstoßen Sie auch gegen das Grundgesetz (Gleichbehandlung).

Im gleichen Atemzug teilen Sie mit, dass ein Kiosk im hinteren Teil des Parks aufgebaut wird, der Liegestühle verleihen darf. Das ist Förderung des Kommerzes! Die meisten Leute im Park sind Hartz IV Empfänger oder Rentner, den der Kauf ihres eigenen Stuhles schon teuer genug war.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass es in ganz Berlin kein Parkgelände gibt, das so sauber am Abend hinterlassen wird wie der Preußenpark.

Scheinbar haben Sie nur Mut ihre polizeiliche Stärke an dem kleinen Volk der Thais zu zeigen. Im Tiergarten und im Jahnpark, wo die Türken "hausen" ist von Ihrer Polizei nichts zu sehen. Dort werden von den Türken Lämmer geschächtet, was absolut in Deutschland gegen das Tierschutzgesetz verstößt.
Ich werde, falls ich nicht in 10 Tagen etwas von Ihnen höre, die Angelegenheit einem Rechtsanwalt übergeben.
Hochachtungsvoll, Klaus Müller, Berlin

Die Antwort vom 12.07.2006:

Eingangsbestätigung

Sehr geehrter Herr Müller,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 10.07.2006, das bei mir am 12.07.2006 eingegangen ist.

Ich habe Ihr Anliegen an den zuständigen Kollegen, Herrn Bezirksstadtrat Gröhler, mit der Bitte weitergeleitet, sich der Angelegenheit anzunehmen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich Ihnen nicht persönlich antworte und Sie von dort zu gegebener Zeit eine abschließende Nachricht erhalten werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Monika Thiemen

Die Antwort vom 26.07.2006:

Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Thiemen,
Ich möchte mich für Ihre Antwort, die blitzschnell gekommen ist, bedanken. Leider ist Ihre Mannschaft so schlafmützig wie überall in den Behörden in Berlin. Es ist schade, dass so eine flotte Bürgermeisterin mit so einer Mannschaft geplagt ist. ... Ich gebe die Angelegenheit am Montag, den 31.7.2006, zum Anwalt.
... Mit freundl. Grüßen Klaus Müller

Das alte Bangkok Café in der Sonnenallee ist immer noch geschlossen. Zu den Mietkonditionen (2,7) wird sich wohl kein weiterer Thai-Wirt mehr finden lassen. Schade eigentlich.

Das New Bangkok hingegen läuft wie verrückt. Schon am Tage ist es gefüllt. Die kleine Terrasse auch voll. Viele junge Touries schlendern vorbei zu ihrem Hotel. Man trifft sich zum Buffet oder einfach nur zum Quatschen. Dia hat alle Hände voll zu tun und Porn verwechselt manchmal die Biersorten, ist aber egal. Im Moment wird der hintere Raum aufwändig zur deutschen und zur thailändischen Vollküche ausgebaut. Dann noch besser!

Das Butterfly hatte ja Höhen und Tiefen hinter sich. Und jetzt ist es gar nicht mehr da! Die Außenwerbung ist ab. Yai und Mäo sind nicht mehr da. Ali sauer. DJ Cee (vormals MEX) baute hier schnell einen völlig neuen Laden auf: KHAO SAN ROAD heißt er, hatte bereits am 28. Juli seine Eröffnungsparty gehabt und ist ein Mix aus Thai-Pub, Café, Bar und Disco. Ein neues Konzept, ohne Sänger, dafür mit jungen Leuten. Geöffnet schon ab 17 Uhr, mit einer Terrasse draußen, Disco ab Null Uhr. Wir sind gespannt.

Als wenn es nicht schon genug Läden gibt und die Kunden auch immer weniger werden, so hat sich Boxer-Ali mit Lek vom Scorpion zusammengetan und ihr angeboten, das alte Natphop in der Sonnenallee zum Scorpion 2 umzuwandeln. Macht demnächst auf. Dann braucht Lek einen guten Taxi-Fahrer und braust immer hin und her. O je, drei Läden in Neukölln. Ob das gut geht?

Im MEX ist es etwas ruhiger geworden. Das kann damit zusammenhängen, dass Nang nun langsam Mutter wird. Schwierig auch dass zu viele Völkerschaften sich einfinden und keine klare Thai-Linie gefahren wird. War ja schon immer so.

Ein anderer Ali, der mir den Thaimassagen Tida und Malaitip, hat mit seiner Partnerin Pornthip in Reinickendorf eine großen Thaimassage gebaut. Sie heißt nun Daras Sportmassagen. Eigentlich ist man nur vom ersten Stock (Nari) in der Scharnweberstraße ins Erdgeschoss umgezogen. Aber hallo. Eine Baustelle vom Feinsten. Alles neu gemacht mit viel Aufwand und viele einzelne Zimmer sowie einen Foyerbereich geschaffen. An der Seite einen extra Eingang für die Herren. Gefeiert wurde die Fertigstellung im Juli mit einem prallen Grill-Fest auf dem Hof. Mit Deutschen, Thai und auch logischerweise mit Türken. Dabei stellte sich heraus, dass Ali aktiver Fußballer in Neukölln ist, da wo die Abfahrt Grenzallee ist. Möglicherweise schiebt sich bald eine Verbindung mit den THAIGER-Fußballern zusammen. Aber erst einmal steht das Hallen-Turnier mit den Thais auf dem Plan (Ausspielung des DAOs-Cup).

Apropos Thaimassagen. Arirat Schulz eröffnet am 14. August ihre Thaimassage in der Schweiz, und zwar in Basel. Als Gäste werden Vertreter der thailändischen Botschaft in der Schweiz erwartet sowie Mönche von dem berühmten Wat dort. Die Berliner Buddhisten kennen den Tempel von zahlreichen Bustouren dorthin. Arirats fleißige Ausbildungsarbeit nach Wat Po Manier hat sich nun ausgezahlt. Sie hat Erfolg. Weiter geht es dann in Richtung Frankreich. Doch auch Berlin ist nicht vergessen. Denn in der Schöneberger Pohlstraße finden regelmäßig die Ausbildungs-Kurse zur Erlangung eines Wat-Po-Zertifikates statt. Ganz neu: Es gibt eine Vereinbarung mit thailändischen Ministerien, wonach Arirat in Zukunft alle Thaimassagen zertifizieren wird und nur jene ein höchstamtliches thailändisches Signet bekommen werden, die keine Erotik anbieten. Knallharter Job!

Allen Gerüchten zum Trotz: Lilly will ihr R.C.A. nicht verkaufen. Vielleicht hatte sie mal gesagt, es sei doch sehr anstrengend. Damit meinte die freundliche Thaifrau aber nur diesen einen Moment. Also, weiter im Karton. Verkaufen hingegen würde Tum vom THAI THEK (VB 50).

Nachrufe im FARANG sind seit Bovorn eine heikle Sache. Nun ist dem Rum-Treiber von mehreren Seiten angetragen worden, dass Gina vor einigen Wochen von selbst aus dem Leben geschieden sei. Eine amliche Meldung darüber liegt leider nicht vor. Allerdings hat eine andere Filipina, die in ihrer Gemeinde schon etwas zu sagen hat, dies auch bestätigt. Wenn dem also so ist, dann haben wir Dich, liebe Gina, in bester Erinnerung, vor allem Deine exaltierten Einritte in die damals legendäre JOY-Disco. Mit Super-Outfit leidenschaftlich tanzen bis zum Abwinken und Spaß aus vollen Tüten. Machs gut, Gina!

Sawad alias Sansawad hat es nach mehr als drei Monaten immer noch nicht geschafft, den Pächter milde zu stimmen, um das kleine Thai-Restaurant alleine weiterführen zu können. Dann wären die Wege frei, um mit der Brauerei zu sprechen und das SAWAD in der Zimmerstraße 69 zu einem richtigen Thairestaurant umzubauen. Vollküche, neue Bestuhlung und richtiges Personal. Wie schon gesagt, das SAWAD hat das Potential zu einem angesagten Restaurants (wie Good Time und Thai Boran) in der neuen Mitte Berlins zu werden. Hättest es dir aber verdient, alter Freund! Wer an einem Tag sage und schreibe 40 gutbetuchte Gäste mit nur einem Camping-Kocher bewirten kann, der schafft auch Größeres. Wir kommen dann jeden Tag zum Schlauchen. Wer aber verkauft dann für Trixi die Bratwurtsch braungebrannt wie Nazi im Knaack-Club? Sansawad goes Chef du Cusine.

Neulich war Eurer Rum-Treiber etwas fasrig und begrüßte FARANG-Gründer Bernd Walter mit einem "Hallo, Tarzan". Ojeee, das Gesicht hättet Ihr sehen sollen. Jetzt bin ich aber gespannt, was mir rausrutscht, wenn ich Tarzan treffe. Vielleicht: "Hallo, Jane!"

Sascha vom Tongma-Thai-Laden in der Schönhauser Allee ist nun umgezogen in eine günstigere Location. Die befindet sich nun in der angesagten Kollwitzstraße 79. Das Geschäft befindet sich im Souterrain und hat nicht nur eine ideale Lage sondern auch noch eine günstigere Miete. Um Kunden braucht sich der nette Farang kein Sorgen zu machen. Die gibt es zu Hauff in dieser Top-Lage. Zumeist junge Menschen mit Geld und Schmackes auf etwas Besonderes. Die schlendern in aller Seelenruhe herum, a bissel shoppen, einen Kaffee hier, und einen Latte Macchiato da. Um die Ecke wohnt Wolfgang Thierse und 500 Meter weiter speiste im Jahre 1999 einmal Bill Clinton mit dem Schröder. Na, ja, der happert ja jetzt mit Putin!

Im Thai-Park werden nach der Demo der Altherrenriege fleißig Unterschriften gegen die abstruse Parkordnung gesammelt. Es sind inzwischen um die 500. Alle Achtung.

Ich weiß nicht woran es liegt, aber aus Pattaya schlagen hier in Berlin manchmal gar wunderliche Menschen auf. Sie erzählen dann abstruse Storys, wie sie gerade ihren letzten Euro verloren haben und warum sie dringend Geld brauchen, nur um an einen fünf Euro Schein zu kommen. Keine Namen bitte, aber das muss wohl an der Sonne im Seebad liegen. Vielleicht das Gehirn vertrocknet.

Na dann - einen schönen Thailand-Urlaub, wünscht Euer Rum-Treiber.

Auch die dem Wat Buddharama angehörenden Berliner Buddhisten wollten das 60. Jubiläum der Thronbesteigung Seiner Majestät König Bhumibol Adulyadej des Königreiches Thailand in besonderer Weise ehren. Sie feierten deshalb am 24. Juni ein großes Fest in der Neuen TU-Mensa in der Hardenbergstraße. Dieser Saal ist ein moderner Zweckbau mit viel Beton und großen Fenstern. Er ist hell und weitläufig, nur eben nicht so gemütlich wie die Alte TU-Mensa nebenan, wo bisher oft gefeiert wurde.

Der Zweite Botschafter eröffnete die Festlichkeit mit einer kurzen Rede. Danach konnten sich die zahreichen Gäste bei leckerem Thai-Essen über ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm erfreuen. Viele Tanzgruppen in ihren auffällig gestalteten Kostümen wurden von einer Intrumentalgruppe begleitet. Bei den Kostümen überwogen dieses Mal die goldenen Farbtöne. Bereichernd auch hier die Anwesenheit der großen Delegation von Laien-Künstlern von der Burapha Universität in Thailand.

Auf einer Leinwand rechts neben der Bühne wurden Videos abgespielt, die die Festlichkeiten bei Hofe in Bangkok und die traditionelle Königliche Barkenzeremonie zeigten. Mehrere Bildtafeln berichteten über das Wirken des Königs. Eines der Bilder war jenes berühmte Foto, das das Königspaar inmitten der vielen Monarchen aus aller Welt zeigte, die zum Gratulieren gekommen waren.

Zum Ausklang des Festes sangen DJ Cee und Edd noch ein paar flotte Lieder. Erfreut zu sehen: Prapha und Bernhard Mall, Wanee und Peter Leupold, Gai (aus Thailand wiedergekommen) mit der Mama, Sulima vom BAN-DUNG Thai- Restaurant, Franco und Familie, Lo, Dao, Rainer Umbach und Familie und viele andere Gäste und Freunde. M. Heinrich














11 Jahre Wat Buddhavihara


Die thailändischen Buddhisten haben zwei große Tempel (Wat) in Berlin, der eine hat seinen Sitz in Marzahn, der andere in Reinickendorf/Wittenau. Letzterer heißt Wat Buddhavihara und hat bereits am 17. Juni sein 11-jähriges Bestehen mit einem großen Fest im Fontane-Haus in Reinickendorf gefeiert.

Im Zentrum der Bühnen-Gestaltung stand natürlich das 60. Thronjubiläum des thailändischen Königs. Zunächst wurde mit einer großen Anzahl auch von angereisten Mönchen gemeinsam gebetet, dann brachte die Gemeinde viele Sach- und Geld-Spenden den Mönchen dar. Dafür wurden alle Anwesenden der Reihe nach mit einem geweihten Wasser besprenkelt.

Prominenter Gast auch bei dieser Zeremonie war die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Reinickendorf, Marlies Wanjura. Sie war im Zusammenhang mit der Tsunami-Katastrophe auf den Wat in ihrem Bezirk aufmerksam geworden. Dank Allan Buranakol, der auch dieses Fest moderierte, entspann sich eine gute Zusammenarbeit, deren Ergebnis wahrscheinlich ein neuer großer Tempel-Komplex in Reinickendorf sein wird.

Wegen der Anwesenheit der auf Deutschland-Tour weilenden Delegation von thailändischen Künstlern der Burapha-Universität konnte ein sehr aufwendiges und facettenreiches Bühnenprogramm präsentiert werden. Es reichte von traditionellen Tänzen in herrlichen Kostümen, über den Gesang bis hin zu einer kraftvollen Muay-Thai-Darbietung. Zusammen mit mehreren Berliner Tanzgruppen konnte am Ende, als alle Aktiven auf der Bühne versammelt waren, ein eindrucksvolles Abschlussbild entstehen. Die vielen Laienkünstler und die Fleißigen vom Thailändischen Buddhistenverein, hier einmal Pa Reno genannt, haben dieses Fest thailändischer Kultur und Lebensfreude erfolgreich auf die Beine gestellt. Mathias Heinrich




Heuschen & Schrouff jetzt in Berlin

Thailändische Botschafterin eröffnet das Lagerhaus

Das holländische Familien-Unternehmen Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. ist allen bekannt, die mit thailändischen Lebensmitteln zu tun haben. Sein Stammsitz ist Landgraaf, Holland. Seit 43 Jahren importiert H & S all jene Ingredienzen, inzwischen gut 2.000 authentische asiatische Produkte, die in den großen Asia-Supermärkten und von Großhändlern europaweit gebraucht werden. Zudem gibt es eine eigene Produktion von Mungbohnensprossen, von denen täglich viele Tonnen ausgeliefert werden. 180 Mitarbeiter und 30 große Lastwagen stehen dafür zur Verfügung.

Nun, am 15. Juli 2006, hat die Firma ihre erste Niederlassung in Berlin eröffnet. Keine Geringere als die Botschafterin Thailands, Ihre Exzellenz, Cholchineepan Chiranond, hatte die Ehre, das neue Lagerhaus in Berlin-Tempelhof zu eröffnen. Zu dem Anlass wurde ein großes Fest gegeben und viele der zahlreichen Stammkunden eingeladen. Es gab ein Buffet vom Allerfeinsten, das diesen Namen auch wirklich verdiente. Es wurde eine Musik-Kapelle engagiert, ein Grill- und ein Bier-Stand aufgebaut und freundliches Personal zum Bedienen angestellt.

Nach der Begrüßung durch H & S-Chef Frits Schrouff fing eine Bauchtänzerin mit ihrer zauberhaften Vorführung an. Die Gäste staunten nicht schlecht, als diese dann die ganze Schar durch die neue Halle lockte. Am Vordereingang gab es Ansprachen von Frits Schrouff und von der Thailändischen Botschafterin. Danach wurde das Firmenschild enthüllt. Zurück zum Buffet. Die Gäste griffen nach Lachs und frisch gegrilltem Kalbskotelett, nach Medaillons von Rind und Schwein, verschiedenen seltenen Salaten und etlichen feinen Saucen. Das war wirklich lecker. Getränke und die live-Musik ließen eine echte Sommer-Party-Stimmung aufkommen. Die vielen Geschäftsleute genaßen es.

Und viele waren gekommen: DAOs-Shop, FOODLAND, Vinh Loi, Champa-Center, Asia Shop U-Bhf Osloer, Pagode Asia Imbiss, Noys Asia Shop sowie vom Thailand Asia Shop. Auch Olti als Lieferant für Thai-Food. All die Genannten sind langjährige Kunden von Heuschen & Schrouff. Das neue Gebäude dient sowohl als Lager, wie auch als Kühlhaus, Umschlagplatz und Verkaufsstelle für Geschäftskunden. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 07 bis 15 Uhr. Mathias Heinrich

Wow! STARS Night mit Tik Shiro

Der Tag: 8. Juli, der Tag, an dem Deutschland Portugal im WM-Halbfinale 3:1 schlug. Der Ort: Die STARS Asia Discothek am U-Bhf Kleistpark in Berlin-Schöneberg. Der Anlass: Die STARS Night Party mit special guest Tik Shiro.

Alle waren noch voll im Fußballfieber und viele Gäste dementsprechend kostümiert. Da die Tische vorbestellt waren, konnte man annehmen, dass diese Party ein Erfolg werden würde. Und so war es denn auch. Gegen Mitternacht wurde mit Video-Clips von Tik Shiro auf den Auftritt eingestimmt. Puna bediente flink und umsichtig. Die Disco füllte sich zusehens, Nin und Pu mit Team, Yad und Moses, Ann, Nit von Nong Ploy mit einem jungen Loso-Double.

Dann folgte ein wundersamer Tanz einer verkleideten Dame mit goldener Maske. Dies leitete den Auftritt des erwarteten Stars ein. Jener kam ganz in Weiß mit weißem Cowboy-Hut und genauso farbenen Stiefeln auf die Bühne gesprungen. Die dunkle Sonnenbrille nicht zu vergessen. Gleich fand Tik Shiro den Kontakt zum Publikum. Er: Thai, Thai, Thai - Ja, ja, ja schallte es zurück. Dann sprach er überraschenderweise viel Deutsch. Etwa: Guten Abend, alles klar? Jaaaa, war das Echo.

Ein Song jagte dann den anderen. Begleitet von zum Teil akrobatischen Sprungeinlagen und schrägen Körperstellungen. Tik war ja gut drauf, ließ auch die vielen Thaifrauen gewähren, die auf die Bühne stürmten. Nur Toan passte am Bühnenrand auf, dass es dem Guten nicht zuviel wurde. Köstlich auch das um die Wette Bier (1/2 Liter) Trinken mit drei Thaifrauen nebst ihren Sekundanten. Danach ein Happy Birthday Singen für Gai. Alles no problem für den sympathischen Thai-Star.

Spät in der Nacht kam noch Thomas Zimmermann von DAOs, der mit Sven Markulla und Toan zu denen gehört, die Tik nach Deutschland geholt haben. Gegen vier Uhr eine Comedy Show. Den zweiten Auftritt des Künstlers erlebte der Berichterstatter nicht mehr. So gegen 06.00 Uhr soll es dem Ende zugegangen sein. Fazit: Eine Super-Party, es war affenheiß und richtig fett. So wie damals die Carabao-Party - ohne Carabao. M. Heinrich









Tik Shiro: Gaaanz groß im SCORPION

Es ist wohl Sombat zu verdanken, dass es mit dem Scorpion in der Weddinger Stromstrasse aufwärts geht. Erst hatte er Sunaree in den Laden geholt und nun am 11. Juli Tik Shiro. Trotz sehr kurzfristiger Zusage kamen die nicht allzuvielen Gäste ab 02.00 Uhr (!) auf ihre Kosten. Der Thai-Star sang und tanzte streckenweise wie ein echter Derwisch. Geduldig erfüllte er jeden Foto-Wunsch, sang einen Song sogar dreimal, machte auch die Späße mit. Thaiboxer Sven Markulla war mit Tik Shiro gerade aus Stuttgart gekommen und hatte im dortigen Thaigarten einen schönen Erfolg gehabt. Auch Scorpion-Chefin Lek war mit diesem Blitzkonzert zufrieden.


WM-Finale im R.C.A.


Das richtige Finale der jüngsten Fußball-WM fand ja im Thai-Music-Café R.C.A. in Berlin-Neukölln statt. Hatte man doch Wochen zuvor bereits konsequent auf Deutschland als Weltmeister gesetzt und die ganze Location auf Fußball geschmückt. Am 9. Juli dann gab es die finale WM-Abschluss-Party mit einem tollen Buffet. Alle vom R.C.A.-Team hatte ihre Trikots an, Toi kam im roten Trainingsanzug mit Japan-Aufschrift. Nanu, früher mit Deutschland-Schal, und jetzt das? Zuerst wurden aus den Bons für gekaufte Whiskey-Flaschen neun Chivas-Kartons ausgelost, mal mit einer Flasche drin, mal nur mit einem T-Shirt. Doch Höhepunkt war die Auslosung von drei Goldketten, zweimal ein halbes Baht (beide gewann Ning) und als Hauptpreis 1 Baht Gold. Diese Kette gewann Nee.

Actionreich auch die Bühnenshow mit Bobo als Hauptdarsteller. Jener spielte den Italiener Totti und FARANG-Reporter Helmut aus Steglitz hatte wieder die Ehre auf der Bühne zu stehen, respektive zu liegen (siehe Foto oben). Diesmal mimte er den Michael Ballack und musste sogar mit verbundenen Augen gegen Bärchen alias Totti kicken. Blinder Kuh Ende gut: Totti gewann 2:0. Na toll. Ist ja auch keine Schande gegen den wirklichen Weltmeister zu verlieren. M.H.


Sunaree: Erst im Park, dann Thai Thek

Das letzte Mal war Sunaree im Juli 2004 in der Berliner Thai Thek. Jetzt, am 2. Juli, wurde die sanfte Sängerin erneut begeistert empfangen. Am Tage war Sunaree zuerst im Thai-Park. Das sprach sich schnell herum wie ein Lauffeuer, und sogleich bildete sich dort ein kleiner Menschenauflauf. Sie kam ganz in Weiß und erinnerte mit ihren schwarzen Haaren an eine beliebte deutsche Märchenfigur. Viele wollten doch ein Foto mit der thailändischen Sängerin haben. Sunaree genoss es sichtlich, ganz gelassen in der Natur und nah bei ihren Landsleuten zu sein. Das Wetter war auch heimatlich.

Abends ober besser gesagt nachts fing das Konzert bereits kurz nach Mitternacht an. Sunaree sang melodiöse und sanfte Songs, von denen viele schon bekannt und vertraut sind. Die Thai Thek war gut gefüllt und der Abend ein Erfolg.

Unter den Gästen: Edd war da, Jimmy und Celo, Prim, JënJën, Juwadee, Ju und Dim sowie Bird und einige, die nicht genannt werden wollen.

Die Managerin des Stars organisierte das Polaroid-Schießen in den Pausen, und auf der Bühne folgte ein etwas derber Comedy Sketch mit verkleidetem Mann und mit Ju. Letztere sang schön traurige Lieder und hielt dabei eine Neger-Puppe in den Armen. Was zunächst wie ein echtes Baby aussah, "entpuppte" sich dann spätestens bei dessen Runterplumsen als Attrappe. Etwas schaurig die Angelegenheit. Nach dem Konzert nahm Mit das Mikro in die Hand und machte die Party weiter. M.H.

Gastro Report

Leserbriefe / Rum-Treiber / Wat Buddharama / Wat Buddhavihara / Heuschen & Schrouff / Party Szene Berlin / Thai Gastro Report / Südostasien-News / Reisetipps

Auf der Suche nach guten Thairestaurants (was leider scheinbar sehr schwer ist) bin ich nach Berlin-Niederschöneweide ins Ban-Dung in der Brückenstr. 14 gekommen. Ich hörte von verschiedenen Bekannten: Besuch doch einmal dieses Restaurant!

Ein bischen versteckt in Schöneweide. Es ist ein verhältnismäßig großes Restaurant mit einer Terrasse. Ich bewundere immer solche Menschen, die in solch einer etwas abgelegenen Gegend etwa aufbauen. Die Einrichtung ist nicht unbedingt Thaistyle, aber sehr nett.

Meine Vorsuppe Tom Ka Gung sollte zwar Gungs enthalten, aber da scheinbar keine Gungs da waren gab es viele Minigarnelen. Mein Standardgericht gab es nicht, aber dafür No 41 Gaeng Ped Jong (Rotes Entenfleisch mit Curry Gemüse scharf) für Euro 8,60. Das Gericht hatte Thaigemüse, Miniauberginen (keine Erbsen) und schmeckte sehr gut. Die Portion war reichlich.

Meine Begleiterin (Thaifrau Porn) war von ihrem Gaeng Phed Gai begeistert. Die Portion kostete Euro 7,50 und war reichlich. Das Gericht wurde extra für Thais besonders scharf serviert. Das dritte Gericht war genau so reichlich und nicht teuer.

1 Bier 0,5 ltr für Euro 2,50 ist sehr günstig, und sogar das Mineralwasser war nicht von der allgemeinen Wasserverteuerung betroffen und kostete 0,3 ltr Euro 1,00. Na endlich wieder ein Thairestaurant, das man empfehlen kann, auch besonders die Preise. Die Fahrzeit von Charlottenburg beträgt 25 Minuten.

Nach drei vergeblichen Anläufen ist es mir endlich gelungen das Thairestaurant DAWAN DAENG in Berlin-Weißensee geöffnet vorzufinden. Erstaunlich, dass unter den Gästen 50 % Thais waren. Wahrscheinlich hat es sich herumgesprochen, dass das Essen wirklich gut und original Thai ist. Über die kleinen Preise darf man gar nicht reden, weil man dann, wenn es sich herumspricht, im DAWAN DAENG keinen Platz mehr bekommt. Es befindet sich übrigens in der Charlottenburger Straße 23 a.

Im Gegensatz zu vielen anderen Restaurants sind die Preise seit der Eröffnung noch gleich geblieben. Wo noch können drei Personen für schlappe 20 Euro speisen? Der Koch und der Kellner (leider nicht mehr die hübsche Thaifrau von früher) waren um ihre Gäste bemüht und sehr freundlich.

Anbei die Rechnungen, damit man sehen kann, dass ich nicht schwindle, und Ihr könnt Euch bei einem Besuch des DAWAN DAENG selbst davon überzeugen. Wenn ich sage Weißensee, höre ich immer, das ist ja so weit, aber mit dem PKW um 20 Uhr habe ich gerade 25 Minuten gebraucht. Mein Gäng Phed Ped Yang war gut gewürzt und enthielt alles, was ich von diesem Gericht erwarte. Meine Begleiter (1 Thaifrau + 1 Tirak) waren auch sehr zufrieden. Also: Auf nach Schöneweide, und auf nach Weißensee!

Besucht habe ich in letzter Zeit:
New Bangkok Café - leider kein kostenloses Büfett mehr
M.I.N.T. - zur Zeit wenig Gäste
Bei Ching - Mein Gott, hat Peter Puck (braungebrannt wie Hottentot) aber abgenommen
Tiki Taka - Leider nicht mehr das, was es einmal war
Sabailand - Happy Birthday von zwei Damen gefeiert, sehr lustig und sehr lecker. Was konnte man da alles essen, Buffet bis nachts um 3 Uhr gefüllt
Nogat Stübchen - angenehme Atmosphäre, hübsche Mädchen.

news

Leserbriefe / Rum-Treiber / Wat Buddharama / Wat Buddhavihara / Heuschen & Schrouff / Party Szene Berlin / Thai Gastro Report / Südostasien-News / Reisetips

One-Two-Go goes Börse
One-Two-Go möchte an die Bangkoker Börse. Thailands erste Billigairline will sich von der Muttergesellschaft Orient Thai Airlines lösen und bei einem Börsengang an der Stock Exchange of Thailand (SET) ausreichend Geld für den Kauf neuer Flugzeuge beschaffen. Die Aktien sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre ausgegeben werden. Bis dahin will die private Fluggesellschaft weitere Flugzeuge leasen. Zu dem derzeitigen Maschinenpark mit vier MD 82s, sechs Boeing 747s und einer Boeing 757 sollen sechs 172-sitzige MD 82 hinzukommen. Das Unternehmen hat bereits beim Department of Civil Aviation eine eigene Betriebslizenz beantragt. Derzeit fliegt es unter der Schirmherrschaft der Orient Thai Airlines. One-Two-Go hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 40%, weitere thailändische Discounter sind Thai AirAsia und Nok Air. Die Tochtergesellschaft fliegt derzeit von Bangkok aus Phitsanulok, Krabi, Chiang Mai, Chiang Rai, Nakhon Si Thammarat, Phuket, Hat Yai und Surat Thani sowie von Hat Yai nach Phuket. Künftig will One-Two-Go international werden, geplant ist eine Ausweitung nach Burma und Kambodscha.

Schwarze Lotterie
Trotz des erweiterten Angebots der staatlichen Lotterie mit hohen Gewinnen und Jackpot ist es nicht gelungen, der illegalen Lotterie das einträgliche Geschäft zu vermiesen. Neben den Lotteriescheinen mit sechs Gewinnzahlen gibt es seit einigen Jahren weitere Lose mit zwei oder drei Gewinnzahlen, wie bei der Untergrund-Lotterie. Nach einer Studie der University of the Chamber of Commerce setzt die "schwarze Lotterie" jährlich 400 Milliarden Baht um gegenüber rund 500 Milliarden vor einigen Jahren. 33% der Haushalte kaufen alle zwei Wochen Lose der staatlichen und der illegalen Lotterie. Jeder Loskäufer gibt im Monat im Durchschnitt 503 Baht für die staatliche, aber 1.348 Baht für die Untergrund-Lotterie aus. Die meisten Loskäufer gehören der einkommensschwachen Bevölkerung an, sie verdienen im Monat zwischen 5.000 und 10.000 Baht.

All Seasons Hotel
Die französische Accor-Hotel-Gruppe will Ende des Jahres in Pattaya ihr All Seasons Hotel einweihen. Das neue Haus wird 260 Zimmer haben. Bis Ende 2007 möchte Accor die Zahl ihrer Hotels in Thailand auf 40 verdoppeln. Dann würde die Gruppe 8.000 Zimmer anbieten. Das Unternehmen ist in verschiedenen Hotel-Segmenten vertreten: von den Fünf-Sterne-Hotels Sofitel über Grand Mercure bis zu den Drei-Sterne-Häusern Ibis und All Seasons.

Mini Shops
Big C und Tesco Lotus wollen den rund um die Uhr geöffneten Mini-Märkten wie 7-Eleven und FamilyMart Konkurrenz machen. Da große Verbrauchermärkte in den Innenstädten nicht mehr errichtet werden dürfen, verlegen sich die Betreiber jetzt auf geringere Geschäftsflächen, auf so genannte Convenience Stores. Ein Mini Big C-Laden bietet auf 200 qm nur 2.000 Produkte. Weitere Formate heissen Compact Stores und Leader Price Stores. Tesco Lotus nennt seine kleinen Geschäfte Express, Talad und Value Store. Big C ist mehrheitlich im Besitz des französischen Unternehmens Casino, bei Lotus hat der englische Konzern Tesco das Sagen.

Busse fahren Verlust
Die Nachricht kann nicht verwundern: Der Linienbusbetreiber Pattaya Beach Bus Co. fährt erhebliche Verluste ein. Das Unternehmen gibt sie mit monatlich 500.000 Baht an. Begründet werden sie mit hohen Spritpreisen und der Nebensaison. Während in der Hauptsaison 80% der Fahrgäste Ausländer waren, sind es derzeit nur noch 20%. Pattaya Beach Bus geht auf Sparkurs und hofft, wieder in die Gewinnzone zu kommen: Das Unternehmen hat die grüne Linie bereits stillgelegt, auf der roten Linie werden die Busse nur noch alle 30 Minuten (bisher 20 Minuten) verkehren.

Nissans neuer Kombi
Nissan bringt mit dem fünftürigen Tiida einen neuen Kombi heraus. Das Fahrzeug hat wahlweise einen 1,6-Liter-Motor mit 109 PS sowie einen 1,8-Liter-Motor mit 126 PS und ist auch als Limousine erhältlich. Der Tiida soll mit dem Soluna und dem Yaris von Toyota sowie mit dem City und dem Jazz von Honda konkurrieren. Die Preise für den Nissa bewegen sich zwischen 640.000 und 850.000 Baht.

Neckermann 50%
Der Sommer 2006 hat Neckermann Reisen einen erfreulichen Gästezuwachs gebracht. So auch bei den Fernzielen. Die Buchungen für Thailand liegen nach Angaben des Reiseveranstalters um 50% über denen des Vorjahres.

U-Bahn teurer
Ab 3. Juli müssem die Fahrgäste der Bangkoker U-Bahn mehr zahlen. Wegen der anhaltend hohen Inflation (im Mai lag die Quote bei 6,2%) will der U-Bahn-Betreiber Mass Rapid Transit Authority die Ticketpreise von jetzt 14 bis 36 Baht auf 15 bis 39 Baht erhöhen.

Festgenommen
Erneut hat Pattayas Polizei einen in seinem Heimatland gesuchten Deutschen festgenommen. Dem 55-jährigen wird Betrug vorgeworfen. Er soll sich zehn Millionen Baht erschwindelt haben. Der deutschen Botschaft in Bangkok lag ein Haftbefehl des Gerichts in Münster vor. Bei der Festnahme in einem Haus an der Soi Photisarn konnte der Deutsche den Beamten keinen Reisepass vorweisen. Er wurde wegen illegalen Aufenthalts festgenommen und wird in sein Heimatland abgeschoben.

Hotels auf Phuket
Central Hotels and Resorts (Centel) hat auf der Ferieninsel Phuket ein weiteres Hotel übernommen. Das Jiva Resort and Spa hat 350 Mio. Baht gekostet, verfügt über 158 Zimmer und wird in Central Kata Resort Phuket umbenannt. Erst im April hatte die thailändische Hotelgruppe das 350-Zimmer-Hotel Islandia erworben und in Central Phuket Resort umbenannt. Nach Einweihung des im Bau befindlichen Fünf-Sterne-Hotels Karon Beach wird Central auf Phuket 900 Zimmer und Suiten haben. Centel betreibt in Thailand zwölf Hotels und Resorts.

InterConti
Die weltweit größte Hotelgruppe InterContinental (IHG) wird die nächsten zehn Jahre das Regent Cha-am Beach Resort Hotel betreiben und in Holiday Inn Resort Regent Beach Cha-am umtaufen. Der Besitzer, die thailändische Regent Group, will in den nächsten drei Jahren das noch freie Gelände des 500 Rai großen Areals in Cha-am bei Hua Hin bebauen. Weiter plant die Gruppe Projekte auf einem 60 Rai grossen Gelände in der Nähe des Ambassador Hotels in Pattaya (Na Jomtien) und auf einem 200 Rai großen Grundstücks beim neuen Internationalen Flughafens Suvarnabhumi.

Leitzins angehoben
Zum 13. Mal seit Mitte 2004 hat die Staatsbank den Leitzins um 25 Basispunkte angehoben. Er steht jetzt bei 5%. Mit der neuerlichen Anhebung des Leitzinses hofft die Bank of Thailand die Inflation wirksam zu bekämpfen. Wegen des anhaltend hohen Ölpreises ist die Staatsbank von ihrer Prognose für die Inflationsrate abgerückt. Noch im April hatten die Banker bei den Verbraucherpreisen im Jahresdurchschnitt eine Steigerung um 4-5% vorausgesagt.

Privilege Card ein Flopp
Die Thailand Privilege Card ist ein Flopp. Die sogenannte Reichenkarte war vor Jahren von Ministerpräsident Thaksin Shinawatra initiiert worden und sollte dem Land Einnahmen in Milliardenhöhe bringen. Doch bisher gehören dem Elite-Club erst 1.600 Mitglieder an. Und längst nicht alle haben die Gebühr von einer Million Baht entrichtet und werden wohl auch die Jahresgebühr von 40.000 Baht nicht zahlen. Auf Veranlassung der Regierung haben Diplomaten, Politiker und prominente Ausländer die Karte gratis erhalten. Wer behördlich als privilegiert gilt, hat in Thailand lebenslang Vergünstigungen und wird von der Immigration bevorzugt behandelt.

Hohe Erwartungen
Thailand möchte sich mit seinem neuen Internationalen Airport Suvarnabhumi an die Spitze der asiatischen Drehscheiben setzen. Das wird nicht einfach sein. Bei einer Umfrage der unabhängigen Air Transport Research Organisation Skytrax haben 7,2 Mio. Interviewte aus 93 Ländern den Flugplatz Changi in Singapur auf den ersten Platz gesetzt. Bewertet wurden u.a. Service, Sauberkeit, Preise an den Getränkeständen, Freundlichkeit der Mitarbeiter, Sicherheitschecks, weiter, ob Anschlussflüge problemlos erreichbar und die Passagiere mit dem Airport allgemein zufrieden waren. Hinter Singapur rangieren Hong Kong, München, Osaka (Japan), Seoul, Kuala Lumpur, Helsinki, Zürich, Dubai, Kopenhagen.

Samui putzen
Die Strände der Insel sind längst nicht mehr das, was sie einst waren. Vielerorts sind sie verdreckt, und so hat sich eine Initiative aus Bürgern, der Verwaltung und der TAT gebildet mit dem Namen Green Cross. Jeden Sonntag soll nun eine Säuberungsaktion stattfinden. Gesucht werden Sponsoren und Helfer, die sich unter 01 956 0337 melden können oder per E-mail an info@networksamui.com

Handy-Nummern neu
Ab September ändern sich alle Handy-Nummern. Thailands zweitgrößter Netzanbieter DTAC hat als erstes Unternehmen angekündigt, auf die Umstellung technisch vorbereitet zu sein. Die Rufnummern für mobile Telefone werden künftig zehnstellige Ziffern gegenüber heute neunstelligen haben. Zwei Beispiele für die Änderung: Eine Handynummer mit den ersten beiden Ziffern 01 wird künftig mit 081 beginnen, aus einer Rufnummer mit 09 wird 089. Es wird also die Ziffer 8 nach der 0 eingeschoben. Die neunstelligen Rufnummern sind bis Ende November gültig.

Chonburi Zahlen
In der Provinz Chonburi soll es 8.736 Unternehmen geben. Sie beschäftigen 470.112 Arbeitnehmer, davon sind 227.677 Frauen und 2.022 Jugendliche. Wie die englischsprachige Pattaya Mail weiter berichtet, bieten 930 Firmen Dienstleistungen an: Hotels, Krankenhäuser, Restaurants etc. Im Zeitraum von 1995 bis 2005 stieg die Zahl der Baugenehmigungen um fast 9%. Von Januar bis April dieses Jahres wurde im Touristenzentrum für 288 Neubauten ein Bauschein ausgestellt.

Steueraufkommen
Die von der Regierung eingeleiteten Kampagnen gegen das Rauchen und den Alkoholmissbrauch zeigen Wirkung. Die Finanzverwaltung erwartet in diesem Jahr beim Steueraufkommen einen Rückgang um 32 Milliarden Baht auf 312,5 Milliarden Baht. Dafür macht das Finanzamt auch den geringeren Verkauf von Zigaretten und alkoholischen Getränken verantwortlich. In den Wochen der Fußball-Weltmeisterschaft waren die Steuern allerdings noch einmal gesprudelt. Die Thais schauten fern und tranken mehr Bier und Whisky.

Fußball-WM-Minus
Wegen der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland musste die Tourismusbranche auf Einnahmen von rund zwei Milliarden Baht verzichten. Das hat das Kasikorn Research Center herausgefunden. Wie das Institut der Kasikorn Bank weiter berichtet, hat sich die Zahl der europäischen Urlauber in den gut vier WM-Wochen um 22% reduziert, weil sich die Fußball-Fans die Matches live in den Stadien oder in ihrem Heimatland am Bildschirm angesehen haben. Europäer bleiben im Durchschnitt zwei Wochen in Thailand und geben hier 50.000 Baht aus.

Weniger Neufahrzeuge
Die hohen Spritpreise spiegeln sich in den Verkaufszahlen von Neufahrzeugen wider. Von Januar bis einschließlich Mai setzten die Händler im Jahresvergleich 1,1% weniger Fahrzeuge ab. Bei den Pick-ups gab es ein Minus von 0,2%, bei Limousinen ein Plus von 5,3%, bei SUVs ein Minus von 31,1% und bei weiteren Fahrzeugen ein Minus von 9,6%.

Panda nicht schwanger
Falscher Alarm in Chiang Mai: Lin-Hui, der weibliche Panda im dortigen Zoo, war nicht wirklich schwanger, wie von Experten vermutet wurde. Ultrasound Untersuchungen haben nun zweifelsfrei erbracht, dass kein Fötus vorhanden ist und die "ungewöhnliche Leibesfülle" eine Scheinschwangerschaft war. Seit knapp drei Jahren leben Lin-Hui und ihr "Fan" Xuang Xuang als zehnjährige Leihgabe aus China im Chiang Mai Zoo, wo sie sich beim Publikum größter Beliebtheit erfreuen. Die beiden Tiere sind auch nett zueinander, zu nett, wie die zuständigen Zoologen finden. Da sie schon lange zusammen sind, fühlen sie sich mehr wie Geschwister, denn wie ein Liebespaar. Das heißt konkret, sexuell läuft da nichts. Deshalb soll das Paar schon bald getrennt werden. Durch die vorübergehende Trennung erhoffen sich die Experten einen späteren Lust-Schub, wenn sie wieder vereint werden. Falls es das auch nicht bringt, wird an künstliche Besamung gedacht.

Frühwarnsystem
Das Tsunami Frühwarnsystem ist jetzt in Betrieb, zumindest im Indischen Ozean. 444 Tsunami Warntürme wurden in den sechs Thai Andaman Provinzen installiert, die von Tsunamis getroffen werden. Tsunami Warnungen können jetzt rund um die Uhr empfangen und an die Bevölkerung weiter geleitet werden. Erstellt wurde das System von der Unesco, 26 Nationen des Indischen Ozeans sind daran beteiligt oder angeschlossen.

Konsul auf Samui
Seit Anfang Juli 2006 bekommt Samui hohen Besuch: Dirk Naumann, Honorarkonsul der BRD für die Insel Phuket, empfängt Landsleute und Thais immer am ersten Dienstag jeden Monats im Hotel Burirasa an der Chaweng Straße. Dirk Naumann nimmt Visaanträge für Thais und Passanträge für Deutsche entgegen. Auch werden Unterschriften, Kopien und Dokumente beglaubigt, Geburtsanzeigen werden angenommen, und es findet Beratung für deutsche/ thailändische Heiratswillige statt. Fragen und Wünsche können vorab geklärt werden unter mail dirk@junkseilon.com

Stromausfälle Ko Samui
Wieder einmal fiel der Strom auf der ganzen Insel aus. Zuerst im Norden, dann im Süden. Der Strom kommt vom Festland in Nathon an und geht zu den Verteilerstationen Bophut und Lamai. Das Kuriose: Nord Chaweng wird von Bophut versorgt, Süd Chaweng von Lamai aus. Deshalb hatte zuerst der nördliche-, dann der südliche Teil der Straße keinen Strom. Peinlich für jene, die gerade Geld an einer ATM Maschine ziehen wollten. Entweder kam die Karte nicht zurück, oder es gab kein Geld.

Polizeichef versetzt
Nach nur fünf Monaten Amtszeit wurde Samuis Polizeichef Pol. Col. Chakrit Srisawan auf das Festland nach Don Sak versetzt. Eine Überraschung für alle Bürger und Residenten, denn er änderte vieles zum Besseren. So wurde bei schweren Verbrechen intensiver nachgeforscht, die Kontrollen in den Touristenzentren verstärkt und die Verkehrsteilnehmer mehr kontrolliert. "Ich habe versucht, den Polizisten beizubringen, wie man seinen Dienst besser machen kann, auf einer Insel, die vom Tourismus lebt. Aber einige meiner Ideen wurden von den Beamten nicht angenommen." Der neue Chef, Pol. Col. Chaiyuth Ningwong, kommt von Don Sak und war bereits acht Jahre als Inspektor auf Samui. Seine Worte an die Beamten und Bürger: "Wir müssen für den Tourismus werben, aber auch die Gesetzte durchsetzen. Entschieden werden muss, was rechtens und was falsch ist."

Gourmet-Tempel
Der Gourmet Guru Andy Müller vom Restaurant "Chez Andy" hat den Betrieb seines zweiten Geschäftes aufgenommen. Das "Sausalito" befindet sich in Pattaya nahe dem großen Buddha, und wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um ein lateinamerikanisches Restaurant. Salsa Musik als Untermalung zum Abendessen mit internationalen und thailändischen Gerichten mit Blick auf das Meer. Chefkoch Bruno Bechthold weiss, wie er seine Kunden verwöhnen kann.

Kanaldeckel Klau
Bei der Fahndung nach den Dieben von Kanalabdeckungen setzt die Stadtverwaltung von Pattaya auf die Bürger und auf verstärkte Polizeistreifen. Als Anreiz haben die Stadtväter Belohnungen von 50.000 Baht ausgesetzt: 10.000 Baht gibt es für handfeste Tipps, 20.000 Baht für die Ergreifung der Täter, und weitere 20.000 Baht gehen an das ermittelnde Polizeiteam. Seit Juni letzten Jahres wurden im Stadtgebiet von Pattaya rund 670 metallene Kanalabdeckungen entwendet. Dadurch ist Pattaya ein Schaden von mehr als zwei Millionen Baht entstanden, denn jedes Gitter kostet rund 3.000 Baht. Die Täter kommen zumeist in der Nacht, heben die Abdeckung hoch und auf einen Pick-up. Motorisierte und Fußgänger können in das Loch fallen und sich lebensgefährlich verletzen. Deshalb sollten Täter nicht nur wegen Diebstahls, sondern wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und lange inhaftiert werden.

Neu in Mini Siam
Ein aus Stein gemeißeltes Modell der antiken Stadt Persepolis wird Mini Siam an der Sukhumvit Road in Pattaya bereichern. Auftraggeber ist die iranische Botschaft in Bangkok, das Modell schaffen thailändischen Künstler. In rund zwei Monaten wollen der iranische Botschafter und Pattayas Bürgermeister die neue Attraktion einweihen. Persepolis wurde Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. erbaut und war Sommerresidenz der persischen Achaimeniden.

Wahlkampf begonnen
Die Parlamentswahl ist zwar erst Mitte Oktober, doch der Wahlkampf hat längst begonnen. Die Demokratische Partei will auf die Regierungsbank und vieles, wenn nicht alles besser machen als die jetzt regierende Thai Rak Thai-Partei. Die Demokraten haben bereits angekündigt, die sogenannte 30-Baht-Krankenversicherung zu kippen und durch eine kostenlose Behandlung zu ersetzen. Weiterer Wahlschlager: Die Partei plant, die überschuldeten Landsleute von ihren hohen Krediten zu befreien und sie zum Sparen anzuhalten. Nach Angaben der Demokraten hat sich in den letzten fünf Jahre die durchschnittliche Verschuldung der Haushalte von 60.000 auf 140.000 Baht erhöht.

HIV-Typ
Erstmals ist in Thailand bei einem HIV-Test die Kombination des A/E- und C-Virus festgestellt worden. Und zwar bei einer Frau, die mit einem Afrikaner verheiratet ist. Üblich ist in Thailand der Typ A/E oder B. Bei 98 Prozent aller Infizierten haben Ärzte das Virus A/E und bei zwei Prozent den Typ B gefunden. C ist in Afrika, China und Indien verbreitet. HIV-Aids-Mediziner warnen vor panischen Reaktionen. Patienten mit dem A/E/C-Virus müssten medikamentös auf diesen HIV-Typ eingestellt werden.

Individual-Tourismus
Dass das Thailand-Geschäft nicht so einträglich ist, wie es sich die renommierten Reiseveranstalter wünschen, hat einen besonderen Grund: Fast jeder zweite Thailand-Tourist bucht keine Pauschalreise. Er ist somit "individuell". Da sind die Langzeittouristen, die in Pattaya oder anderen Urlauberzentren überwintern, die sogenannten Sextouristen, Thailands Stammurlauber, die seit vielen Jahren immer wieder kommen, und die vielen jungen Frauen und Männer, die mit dem Rucksack unterwegs sind. Sie alle lassen TUI, Neckermann und LTU links liegen, buchen in ihrer Heimat den Flug und per Fax, Internet oder erst vor Ort ihr Hotel.

Höflichkeits-Test
Weltweit haben die New Yorker die besten Manieren. Bei einem Höflichkeits-Test von Readers Digest in 35 Metropolen kam New York auf 80%. In Europa liegt Zürich mit 77% vor Berlin mit 68%. Bangkok landete mit 45% weit abgeschlagen im hinteren Mittelfeld. Besonders viele unhöfliche Zeitgenossen trafen die Tester der Zeitschrift in asiatischen Städten an. Für viele Asiaten gehört es offenbar nicht dazu, anderen die Tür aufzuhalten. So befanden sich schließlich acht von neun asiatischen Städten am Ende der Testskala, darunter Taipeh (Taiwan), Singapur, Seoul (Südkorea), Kuala Lumpur (Malaysia) und Mumbai (Indien).

Immigration Hotline
Die Immigration (Einwanderungsbehörde) hat eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 1111 können sich Ausländer in Thailand rund um die Uhr über Visa und Arbeitsgenehmigung (Work Permit) informieren sowie Beschwerden zu Protokoll geben. Ein Anruf kostet drei Baht.

Amari Orchid
Ende 2006 will das Amari Orchid Resort in Nordpattaya sein Konferenzzentrum im derzeit im Bau befindlichen "Tower" einweihen. Der Tagungskomplex misst 500 qm und steht für Konferenzen, Ausstellungen, Familienfeiern und Veranstaltungen von Unternehmen zur Verfügung. Schon jetzt, noch vor Fertigstellung des Hotelturms, hat sich das renommierte Haus in Amari Orchid Resort & Tower umbenannt.

Viele Österreicher
Für österreichische Urlauber ist Thailand bei den Fernzielen in diesem Sommer die Nummer eins. Neben Thailand (plus 63%) liegen die Vereinigten Arabischen Emirate mit Dubai (plus 24%) und Kuba (plus 53%) hoch im Kurs.

Hotel-Sterne-Prüfung
Erst 119 von landesweit rund 4.000 Hotels haben sich den Prüfern des internationalen Rating-Systems gestellt. Weitere 160 stehen auf der Warteliste. Die Thai Hotels Association (THA), die Tourism Authority of Thailand (TAT) und die Association of Thai Travel Agents (ATTA) waren im Jahr 2004 überein gekommen, die thailändischen Hotels nach internationalen Standards zu beurteilen und 1 bis 5 Sterne zu vergeben. Die meisten Häuser, die sich freiwillig einer Überprüfung unterzogen, sind im Besitz ausländischer Investoren bzw. Hotel-Gruppen. Thailändische Hoteliers versichern hingegen, ihre Hotels würden gut laufen, zudem scheuen sie die Inspektionsgebühren von 4.000 bis zu 10.000 Baht.

Baht-Bus-Fahrer
Pattayas Baht-Bus-Fahrer sind findige Leute und um keine Antwort verlegen. Bei einer Tagung der Transport Cooperative hat deren Präsident eine neue Begründung genannt, warum Ausländer bei einer Fahrt mit einem Songtaew mehr zu zahlen haben als Thais: Das läge an dem unterschiedlichen Kurswert von Baht und ausländischen Devisen. Für Ausländer gelte grundsätzlich: 10 Baht für kurze Fahrten, 20 Baht bei einer längeren Tour. Thais und Ausländer, die sich von einem Baht-Bus-Fahrer übervorteilt glauben, können sich unter der Rufnummer 038.423.554 beschweren. Ob es was nutzt? Baht-Busse gibt es in Pattaya seit fast 30 Jahren, heute stauen sich auf den innerstädtischen Straßen rund 700 blaue Pick-ups.

Nationalparks teurer
Die Tourismusbranche läuft Sturm gegen den Plan des National Park, Wildlife and Plant Conservation Department (DNP), die Eintrittsgebühr für Nationalparks zu verdoppeln. Das DNP ist knapp bei Kasse und erhofft sich höhere Einnahmen, um das Personal bezahlen und die Schutzgebiete besser verwalten zu können. Die DNP möchte das Eintrittsgeld für Thais auf 40, für thailändische Kinder auf 20 Baht, für Ausländer auf stattliche 400 Baht und für deren Kinder auf 200 Baht erhöhen.

Ami-Wochen bei Hank
Auch dieses Jahr wurde am 4. Juli der Amerikanische Nationalfeiertag begangen. Grund genug für das Henry J. Beans Bar & Grill (auf dem Gelände des Amari Hotels in Pattaya) den ganzen Monat Juli über Amerikanische Wochen zu feiern. Es wurden dabei saftig Steaks, Hamburger und vieles mehr sowie eiskalte amerikanische Biere angeboten. Für Freunde solcher Dinge lohnte sich der Besuch bei "Hank".

Frankreich für Thais zu gefährlich?
Das Außenministerium hat thailändische Staatsbürger davor gewarnt, zur Zeit nach Frankreich zu reisen, weil dort mehrere Fälle von Raub oder Diebstahl vorgekommen seien. In der Erklärung heißt es: "Im letzten Monat gab es mindestens vier Fälle von Raub im Zusammenhang mit Wagen der Botschaft, weshalb wir Thais, die beabsichtigen, nach Frankreich zu reisen, empfehlen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken oder ihre Reise nach Frankreich abzusagen bzw. zu verschieben, weil es dort im Sommer von Touristen und möglicherweise auch von Verbrechern wimmelt." Falls sie aber doch nach Frankreich reisen sollten, dann sollten sie keine Wertsachen in der Nähe der Autofenster platzieren und keinen Schmuck tragen. Das Ministerium hatte schon früher empfohlen, ... ganz besonders auf vorbeifahrende Bikes aufzupassen, weil diese das bevorzugte Verkehrsmittel französischer Diebe seien.

Thai-Superstar gesucht
Erneut sucht Thailand seinen Superstar. Zum dritten Mal richtet der Pay-TV-Anbieter UBC seine Academy Fantasia (AF) aus. Jetzt leben 13 Frauen und Männer unter einem Dach, und 77 Kameras sind immer dabei. UBC überträgt sein in den Vorjahren so erfolgreiches Format auf dem Kanal 16 rund um die Uhr. Die junge Kandidatinnen und Kandidaten lernen und diskutieren das Showbusiness: Singen, Tanzen, sich gefühlvoll und harmonisch auf der Bühne zu bewegen. Künftig steht jeden Samstag ab 20 Uhr ein Live-Konzert auf dem Programm (Kanal 17). Erstmals wird diese Show auch im Free-TV übertragen, und zwar auf Kanal 9. Die Zuschauer können die Sängerinnen und Sänger über SMS bewerten, jene oder jener mit der geringsten Punktzahl fällt durch. Bei der AF 3 winken wertvolle Preise. Die Siegerin bzw. der Sieger wird am 9. September ermittelt und erhält ein Apartment im Wert von 4,5 Mio. Baht sowie 350.000 Baht Bargeld. Einige Superstars der Vorjahre brachten es zu TV-Ruhm, haben CDs bespielt und sind gefragte Künstler. UBC lässt sich die AF 100 Mio. Baht kosten, partizipiert aber vom Bewertungsmodus. Der Pay-TV-Anbieter kassiert bei jeder verschicken SMS mit. Im Vorjahr unterstützten Thais ihre Favoriten mit 11 Mio. SMS. Viele hatten lange gespart, um Geld für die SMS zu haben.

Schuljahr in Thailand
Erneut können sich an Thailand interessierte Schüler für das Schuljahr 2007/ 2008 beim AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. bewerben. Im Gastland leben die Jugendlichen für ein Jahr bei einer Gastfamilie und besuchen eine weiterführende Schule. Die Bewerber sollten zwischen Juli 1989 und Juli 1991 geboren sein und dieses Schuljahr in der Regel die 9. oder 10. Klasse besuchen. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2006. Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es beim AFS unter www.afs.de und Tel. 040-399 222-0 sowie via E-mail: germany@afs.org.

Strom wieder hoch
Der Strompreis steigt erneut. Für den Abrechnungszeitraum Juni bis September hat die Aufsichtsbehörde einer Anhebung des Strompreises um 9,6 Satang je KWh zugestimmt. Stromerzeuger wie die Electricity Generating Authority of Thailand (Egat) hatten wegen der gestiegenen Ausgaben für Primärenergien eine Erhöhung um 15 Satang gefordert. Der Berechnungsschlüssel Ft steht jetzt bei 85,44 Satang per KWh. Die Stromrechnung soll sich im Durchschnitt um 3,19% erhöhen.

Mobilfunk-Preise
Thailands größter Mobilfunknetzbetreiber Advanced Info Service (AIS) hat sich aus dem Preiskampf verabschiedet. Die Promotion fünf Baht für jedes Handy-Gespräch hatte dazu geführt, dass AIS-Kunden endlos lange telefonierten und das Netz überlastet war. Seit kurzem kostet zwischen 14 Uhr und Mitternacht die erste Gesprächsminute 3 Baht, die zweite 2 Baht und jede weitere einen Baht. Von Mitternacht bis 14 Uhr zahlen die Kunden für jedes Gespräch einheitlich 3 Baht.

Reise-Tipps

Leserbriefe / Rum-Treiber / Wat Buddharama / Wat Buddhavihara / Heuschen & Schrouff / Party Szene Berlin / Thai Gastro Report / Südostasien-News / Reisetipps

Prasat Hin Phimai
Bis einschließlich März kommenden Jahres können Besucher der Tempelruine Phimai in der Provinz Nakhon Ratchasima (Korat) eine Licht- und Tonshow miterleben. Sie ist an jedem letzten Samstag eines Monats, ausgenommen sind der Oktober, November und Dezember. Der Eintritt zum Historischen Park Phimai beträgt 500 Baht (incl. Abendessen). Weitere Infos bei der staatlichen Tourismusbehörde (TAT) in Nakhon Ratschasima unter Telefon 044.213.666 und 044.213.030.
Prasat Hin Phimai ist eines der grössten und wichtigsten religiösen Heiligtümer Thailands. Die alten Stadtmauern sind 565 Meter breit und 1.030 Meter lang. Die Stadt wurde von Khmer-Königen im 11. und 12. Jahrhundert erbaut und im 13. Jahrhundert erweitert. Sie war ursprünglich dem Gott Vishnu geweiht und wurde später in einen buddhistischen Tempel umgewandelt. Die Tempelruinenstadt wurde 1936 als historisches Kulturdenkmal unter Schutz gestellt und seit 1964 Schritt für Schritt restauriert. Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn weihte den Park am 12. April 1989 ein.
Die kambodschanischen Khmer-Könige hatten die südindische buddhistische Auffassung von einem Gottkönig angenommen und bauten deshalb ihre Tempel als Mikrokosmen, die den Meru, den hinduistischen Kosmosberg nachahmten, wobei der König die Gottheit des Mikrokosmos war und jeder König seinen eigenen Tempel baute. Diese Tradition fand ihren Höhepunkt im Grabtempel Angkor Wat, der unter König Suryavarman II. (Regierungszeit 1113-1150) erbaut wurde. Er wollte sich selbst als Inkarnation von Vishnu darstellen. Der Historische Park von Phimai liegt mitten in Phimai und ist täglich von 7.30 bis 18 Uhr geöffnet. Thai zahlen 10, Ausländer 40 Baht.

Suvarnabhumi
Bangkoks neuer Internationaler Airport Suvarnabhumi soll am 29. September seiner Bestimmung übergeben werden. Diesen Termin haben die Flughafenbetreiber verbreitet. Endgültig scheint das Datum aber noch nicht zu sein. Nach einer Meldung der Bangkok Post will der von Ministerpräsident Thaksin Shinawatra geleitete Fachausschuss nach einer Besichtigung des neuen Flughafens den Einweihungstermin offiziell verkünden. Eine erste grosse Generalprobe ist für den 29. Juli angesetzt. Dann sollen Flugzeuge der Gesellschaften Thai Airways International, Bangkok Airways, Nok Air, One-Two-Go, PB Air und AirAsia auf dem neuen Flugplatz landen. Geplant ist, dass jede Fluggesellschaft einen Carrier von Bangkok und einen weiteren von einem Flugplatz in den Provinzen zum Suvarnabhumi schickt und die Passagiere dort abgewickelt werden.

IATA-Code lautet NBK
Ergänzend zur vorstehenden Meldung: Der offizielle IATA-Code für den neuen Flughafen Suvarbnabhumi lautet NBK und wird vorest befristet dem neuen Flughafen zugeteilt. Der alte Code BKK für Don Muang wird vermutlich dann nach einiger Zeit auf Suvarnabhumi übergehen, ein genauer Zeitpunkt ist jedoch noch nicht bekannt. Ob Don Muang einen vollkommen neuen Code erhält oder den Code NBK übernimmt ist ebenfalls noch nicht klar. Weiterhin geöffnet bleibt Don Muang für sämtliche Charterflüge, für alle Inlandsflüge sowie ebenfalls als Luftwaffenbasis.
Dr. Volker Wangemann

Discounter nachgefragt
Obwohl alle Billigairlines ihre Ticketpreise kräftig angehoben haben, buchen immer mehr Thais und Ausländer bei diesen Unternehmen einen Flug. Im ersten Quartal dieses Jahres hat die Airports of Thailand (AoT) für den Bangkoker Flugplatz Don Muang bei den Discountern 11.343 Flüge registriert. Das war im Jahresvergleich eine Zunahme von fast 29%.

Täglich nach Bangkok
Erstmals ab Winter 2006/2007 bietet die LTU täglich Flüge nach Bangkok an. Jeweils montags, donnerstags und samstags starten die LTU-Jets in München - immer dienstags, mittwochs, freitags und sonntags in Düsseldorf zu ihren Nonstop-Flügen in die thailändische Hauptstadt. Zubringerdienste aus vielen deutschen Städten zu den beiden LTU- Drehkreuzen bestehen mit der Partner-Airline dba. Ab Bangkok werden die Fluggäste zu weiteren Zielen in Thailand, Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam mit der LTU- Partner-Airline Bangkok Airways gebracht.

THAI nach Samui
Bisher hat die Bangkok Air das Monopol auf Flüge nach Samui. Nun möchte Thai Inter zwei Flüge übernehmen. Das aber geht nur dann, wenn die Bangkok Air auf zwei Flüge verzichtet, denn es dürfen gemäß IATA Regelung maximal 34 Flüge an eine Destination gehen - und die sind ausgelastet. Man verhandelt, und frühestens ab November gibt es vielleicht Flüge mit Thai Inter.

Anzahlung von 20%
Eine Anzahlung von 20% auf den Reisepreis ist zulässig. Das hat der BGH am 20. Juni entschieden. Er hatte über die folgende Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Veranstalters zu urteilen: "Mit Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung und Aushändigung des Sicherungsscheins werden 20 Prozent des Reisepreises als Anzahlung fällig." Die Richter vertreten die Auffassung, dass die Klausel die Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Der DRV begrüßt das Urteil. Für die Kunden bestehe kein Risiko, da die Anzahlungen durch die Insolvenzversicherung der Veranstalter abgesichert seien. (Quelle: CTT-YINJOCK)

Lonely Planet Thailand
Der Kultreiseführer "Lonely Planet Thailand" ist auch auf Deutsch erschienen und bringt reisepraktische Hinweise für jedes Budget. Infos für Individualreisende, locker präsentiert, so das Markenzeichen der australischen Reiseführer Lonely Planet. Die Thailand-Ausgabe ist 1:1 das englische Original: mit allen Infos für Sightseeing, Aktivurlaub und Relaxen. Die Experten um Joe Cummings kennen Unterkünfte und Restaurants für absolut jeden Geldbeutel: von Low-Budget-Hippiehütten über authentische Privatunterkünfte zu Resorts, von winzigen Garküchen auf den Nachtmärkten über vegetarische Currybars zu Gourmettempeln. Lonely Planet- Reisetipps sagen, wie es ist: In welchem Hotel sind die Betten folterkammerhart, wie erkenne ich Sextouristen-Unterkünfte - und: wie weiss ich, ob sich hinter dem netten Lächeln ein fieser Juwelen-Nepper oder Kartentrickser verbirgt? Der Reiseführer bringt den nötigen Background zur thailändischen Kultur, schaut aber über den Reistellerrand der Klischees und erklärt die aktuelle Szene: Was läuft heute im Königreich in Film, Musik, Politik? Das Buch führt zu den abgelegenen Nationalparks und Stränden, ursprünglichen Monsunwäldern, Kajakrouten, Schnäppchen-Märkten und Festivals abseits der Touristenpfade. Farbfotos machen Lust auf Land und Leute, exakte Karten, klare Glossare und Extra-Infos für Deutschsprachige runden das Ganze ab.

Anflug auf Udon Thani
Der Airport Udon Thani wird nach vielen Jahren wieder von einer ausländischen Fluggesellschaft angeflogen. Die Billigairline Tiger aus Singapur bringt ab dem 1. Juli Passagiere vom Stadtstadt nach Udon Thani. Tiger Airways fliegt derzeit in Thailand Bangkok, Chiang Mai, Hat Yai und Phuket an. Nach drei Monaten will das Management entscheiden, ob die Flüge von Udon Thani nach Singapur weitergeführt werden. Da in Singapur viele Thais aus dem Nordosten des Landes als Gastarbeiter tätig sind, glaubt Tiger diese sowie Geschäftsleute als Kunden zu gewinnen. Der Airport Udon Thani ist einer der größten in Thailand. Die Amerikaner haben den Flugplatz während des Vietnam-Krieges ausgebaut und genutzt. Auf der 3.048 m langen Landebahn können auch Jumbo-Jets (Boeing 747) aufsetzen. Ein neuer Terminal ist eben erst gebaut worden. Neben der Thai Inter haben die Billigairlines Nok Air und Thai AirAsia Udon Thani auf den Flugplänen.

Khao Lak wieder da
Rund ein einhalb Jahre nach der Tsunami-Katastrophe präsentiert sich die besonders schwer betroffene Urlaubsregion Khao Lak in erfreulich weiten Teilen als wiederhergestellt. Bis zur nächsten, im November beginnenden Hochsaison werden fast zwei Drittel der Hotels wieder geöffnet haben, so dass sich die Anzahl der derzeit rund 1.600 Zimmer fast verdoppeln dürfte. Besonders große Fortschritte machen der Sunset Beach, Nang Thong Beach und Bang Niang Beach. Doch auch alle anderen Strände sind inzwischen durch neu asphaltierte Straßen zugänglich, während das Zentrum Khao Laks von einer etwas mondän wirkenden Straße durchzogen wird, die von Grünstreifen, Bürgersteigen, Laternen, kleinen Salas und Sitzbänken sowie zahlreichen, neu eröffneten Geschäften und Restaurants flankiert wird. Zudem ist bis zum Oktober der Bau eines neuen Fußgängerwegs zum Nationalpark Lamru geplant. Der Wiederaufbau boomt aber auch in kleineren Privatbetrieben: Das Elefanten-Camp Asia Safari z.B. hat nicht nur sein Angebot für Trekking-Touren oder Bambus-Rafting ausgebaut, sondern auch einen erlebnisreichen Tierpark mit Wasserfall angelegt, in dem sich bereits Krokodile, Wasserbüffel, Hornbills, ein Seefalke und exotische Singvögel finden. Außerdem sind mit Unterstützung eines deutschen Wissenschaftlers ein Orchideen- und Schmetterlingsgarten im Aufbau. (Quelle: CTT-YINJOCK)

Pattaya - Koh Samui
Erstmalig gibt es eine regelmäßige Schiffsverbindung zwischen dem quirligen Seebad Pattaya und Thailands beliebter Urlaubsinsel Koh Samui. Angeboten wird sie auf der "Sirithara Ocean Queen", die mit ihren 6.262 BRT als größtes Luxusschiff des Königreichs gilt. Das 122 m lange und 16 m breite Schiff verfügt über insgesamt acht Decks und kann bis zu 400 Passagiere aufnehmen. Acht Rettungsboote, modernes Radar und eine automatische Feuerlöschanlage sorgen genauso für Sicherheit wie acht Rettungsboote und ein Schiffsarzt. Die 131 Kabinen bieten eine moderne, komfortable Ausstattung. In der Economy-Class beginnen die Tickets bereits bei umgerechnet rund 35 Euro, während eine Passage in der "Ocean Suite" mit etwa 155 Euro zu Buche schlägt. Die "Siritara Ocean Queen" bewältigt die Strecke von Pattaya nach Koh Samui und zurück in rund 24 Stunden. (Quelle: CTT-YINJOCK)

Ausgabe
08-2006

Leserbriefe / Rum-Treiber / Wat Buddharama / Wat Buddhavihara / Heuschen & Schrouff / Party Szene Berlin / Thai Gastro Report / Südostasien-News / Reisetipps