Farang Titel 1-2007

Ausgabe 01 - 2007

Rum-Treiber

Festakt im ADLON

Des Königs Geburtstag

Djantschai Thai-Massage

Thai-Party-Szene Berlin

Unser Helmut

Thai-Gastro-Report

Loy Krathong Nachlese

Green Mango Bar

Südostasien-News

Reisetipps

Rum-Treiber

Rum-Treiber / Festakt im ADLON / Des Königs Geburtstag / Djantschai Thai-Massage / Thai-Party-Szene Berlin / Unser Helmut / Thai-Gastro-Report / Loy Krathong Nachlese / Green Mango Bar / Südostasien-News / Reisetipps

Dass es sowas gibt - und mitten in der Berliner Thai-Szene!

Auf der ewigen Suche nach Essbarem wurde Euer Rum-Treiber gerade mit vier Kartons thailändischer Mama-Suppen beschenkt. Und das kam daher: By by Tongma Thai Laden im Prenzlauer Berg. Sascha gibt auf und wendet sich wieder dem zu was er richtig gelernt hat: Gastronomie. Erst ist er von der Schönhauser Allee in den angesagten Kiez um den Kollwitzplatz im Prenzlauer Berg gezogen. Leider kamen die Kunden nicht wie erwartet. Das, was wirklich lief, nämlich die Thai-Kochkurse wurden dem Fleißigen von Amts wegen madig gemacht und letztlich wohl untersagt. Von wegen der Hygiene und wegen des Holz-Fußbodens. So ist das in der Berliner Dienstleistungs-Wüste. Sprießt ein Pflänzchen von privater Eigeninitiative, dann kommt ein Kamel vom Amt und knabbert es ab. Solches Gebaren wird wohl auch zu den Gründen gehören, warum der jüngst gegründete Deutsch Asiatische Unternehmerverband (Joel Cruz) in Berlin die Koffer gepackt hat und sich woanders wieder neu ansiedelt. Schade!

Bye bye auch zum news. Die kleine Thai-Bar links neben dem Sabai Sabai Land in der Weddinger Siemensstraße existiert schon eine ganze Weile nicht mehr. Alles ist rausgerissen und sozusagen voll entkernt worden. Und kein Muh weiß warum.

Ausgeräumt ist auch das Dawan Daeng in Weißensee. Es war ein schönes Thai-Restaurant, aber leider in der falschen Gegend. Der Kiez ist kaum belebt, nachts stockduster und daher eher ein Viertel um nach Mitternacht totgeschlagen zu werden. Ein kleines Kino wäre dort sicher besser gelaufen. Jetzt ist Film-Riss.

Winnie aus Neukölln ist nun wieder glücklich, da in Pattaya. Und wen trifft er am Beach? Na, den Robert Stancke. Dessen Bavaria Biergarten ist geschlossen und zu. Robert bestätigte dies inzwischen per E-mail. Er macht nun ein Importgeschäft auf. Warum auch nicht?

Bei Dirks Starflights Reisebüro ist neues Hunde-Leben eingezogen. Es handelt sich um eine junge Dame mit voll kuschelweichem Fellchen. Bildschön! Siehe Foto oben unten. Zwar noch ein Baby, aber schon groß. Denn bei Molly handelt es sich um einen australischen Schäferhund, sprich Australian Sheperd. Der Vierbeiner ist gerade dabei das Pullern zu lernen, damit Wisey nicht immer mit dem Wischer hinterherflitzen muss. Und am Wochenende dackelt Molly dann brav mit Dirk zum Angeln auf dicke fette Silberkarpfen. Petri Wau!

Santa Claus ist doch tatsächlich unter die Haube gekommen und mit seiner neuen Holden Praneenet (kurz Pra, sprich Pla) auf Thailand-Urlaub. Vier Wochen im Paradies und dies mit einer attraktiven Schönheit. So soll es ja sein. Für Klaus wird dies wie ein Jungbrunnen sein. Mal sehen wann die Hochzeit ist und was es da zu essen gibt. Kann er gleich aufschreiben für den eigenen Gastro-Report. Kennengelernt hatten sich beide übrigens im alten Bangkok Café. Es geht doch!

Ronny beschäftigt sich mit dem Gedanken, die alte legendäre JOY-Disco wieder zu reanimieren. Es ist jedoch nicht jener Ronnie, der das JOY vor dem schwulen Wu-Wu hatte. Es ist jener jüngere drahtige Ronny, wohl von Bam-Bam. Egal. Fakt ist, dass das Wu-Wu kaputtgegangen ist, obwohl zuvor 60.000 Euro investiert wurden. Auch mit schicker VIP-Lounge und so. Half alles nix. Sollen um die 150 Anzeigen eingegangen sein. Das alte Problem: Der Lärmschutz. Toan von STARS befürchtet keine neue Konkurrenz. Sie belebe das Geschäft. Das Problem mit dem totalen Lärmschutz würde er aber bei ca. 20 bis 25.000 Euro ansetzen. O je.

Der neue Botschafter Thailands soll schon in der Stadt sein und wird auf sein Amt vorbereitet. Da wird es sicher einen Festakt geben. Für die scheidende Botschafterin Cholchineepan Chiranond geht mit vier Jahren planmäßig die diplomatische Amtszeit in der Hauptstadt zu Ende. Ihr Dienstantritt war im Januar 2003. Im Dezember war auch der thailändische Arbeitsminister in der Stadt. Es gab einen offiziellen Termin im Wittenauer Tempel, bei dem seine Landsleute Auskunft über ihre Arbeitsverhältnisse in Deutschland gaben und ihre Sorgen der Regierung mitteilen konnten. Immerhin! (Danke, Zimmi, dass uns immer Tips gibst und hilfst.)

Der Mord an den beiden älteren Thailänderinnen in der Stadt Hof vor ca. einem halben Jahr ist aufgeklärt. Stand sogar in der BZ. Es war keiner aus der Thai-Szene, es war eine Bande von international agierenden Prostituierten-Mördern. So wie Jack the Ripper. Mein Gott, was es alles für Typen gibt.

Neulich nachts hatte Euer Rum-Treiber in der Gneisenaustraße eine gute alte Bekannte bald über den Haufen geradelt. Es handelt sich dabei um Phanida vom alten SAWADDI-Restaurant in der Bülowstraße. Lange ist es her. Phanida sieht richtig gut aus und hat auch reichlich Arbeit als Kochfrau. Das kann sie ja. Jetzt arbeitet sie mal in der Zossener bei Nepal und auch Ecke Mehringdamm bei Sri Lanka. Voll international!

Biker Uwe verflucht seine Krücken und wünscht sich nichts sehnlicher, als einen thailändischen Katalog von Motorrad-Ersatzteilen in den Händen zu halten. Vielleicht kann ein Farang mal beim nächsten Trip nach Bangkok solch einen Katalog auftreiben und ins alte Bangkok-Café auf der Sonnenallee bringen. Uwe zahlt jeden Preis! Also, fast jeden. Das ist kein Spaß, denn Uwe denkt darüber nach, wie er nach seinem schweren Unfall auf der Stadtautobahn wieder in die Gänge kommt. Und dabei spielen spezielle Aluminium-Ersatzteile für die japanischen Bikes, die in Deutschland sehr teuer sind, eine Rolle. Der Grund für den Unfall war - na, wer kann es erraten - natürlich eine Thai-Frau. Mehr wird aber nicht verraten. Nach dem Crash bekam Uwe dann vom Amt mehrere Rechnungen. Eine wegen unerlaubten Parkens auf der Autobahn (!), und eine Reinigungs-Rechnung wegen der Ölspur. So ist das in Old-Germany. Alles feinstens geregelt. Hätte er ja alles selber gemacht, konnte er aber nicht mehr tun, weil er mit dem Knochen-Einsammeln beschäftigt vollauf war. Jetzt heißt es aber: Farang hilft Farang!

Timi von DJ Tomberg übt schon mal das Auflegen...

Die THAIGER-Fußballer leben und spielen immer noch. Und wie es sich für echte Sportsfreunde gehört, haben die Mannen eine Weihnachtsfeier durchgezogen. Sportlich, versteht sich. Dazu traf man sich Mitte Dezember zum Bowlen am Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf. Richtig ungeschickt hatte sich keiner angestellt. Klar, Bowling-Kugeln sind ja fast so groß wie Fußbälle. Vielleicht etwas härter. Für die Minis Gai und Gan war es ein richtig tolles Erlebnis. Schick wurde die Anlage zu später Stunde, als die Beleuchtung runtergefahren wurde und alles in Disco-Manier leuchtete. Selbst die schweren Kugeln glühten geheimnisvoll (lumiszierten). Nach getaner "Arbeit" ging es dann weiter: Erst ins Thaifun, dann zum Scorpion. Na, eben ein rechter Männer-Abend... mit Frauen.

Was gibt es noch? Ching Chong hört bald auf, und Sombat hat entgültig das Butterfly übernommen. Steht aber alles ausführlicher im Blatt. Helmut big ist jetzt fast immer im Green Mango und sorgt für die Karaoke. Dung Ding macht mit dem old Bangkok weiter und so weiter... Also, Kinder, so ein bischen Klatsch und Tratsch gehören doch einfach dazu.

Na dann - einen richtig schönen Urlaub in Thailand, wünscht Euer Rum-Treiber.

Festakt im Hotel ADLON

Am Tag des Königsgeburtstages, am 5. Dezember, hatte die Thailändische Botschaft zu einem besonderen Festakt in das Berliner Hotel Adlon geladen. Alles, was Rang und Namen hatte, war dieser Einladung gefolgt, um Seine Majestät König Bhumibol Adulyadej anlässlich seines 79. Geburtstages zu ehren. Ein feines Buffet und die Auftritte von zwei Tanzgruppen verschönerten den Abend in der Palais Hall.

Die scheidende Botschafterin, Ihre Exzellenz, Cholchineepan Chiranond, beendet nach vier Jahren planmäßig ihre Amtszeit in Berlin.


I.E. Botschafterin Cholchineepan Chiranond.


Der Militärattache nebst Gattin, der Zweite Botschafter und der neue Konsul (v.r.).


Irmgard und Vantchai von den SIDA- und Thai Elefant Restaurants in Berlin.


Dao und Thomas Zimmermann vom DAO-Restaurant auf der Kantstrasse.


Sunny vom Pagode Thai Imbiss in der Bergmannstrasse mit Gattin Da.








Erweiterte Tanzgruppe mit Leiterin Kania Bromhardt, ganz links Dukta Beier, Sabinas Mama.


Das Beste in der Stadt: Sabinas Tanzgruppe.


Ning vom TAR-Reisbüro mit ihrem netten Mann.

Die Feier zum Geburtstag des Königs

Es ist inzwischen gute Tradition, sich zur Feier des Königsgeburtstages im Forum der Commerzbank in der Bülowstraße in Berlin-Schöneberg zu versammeln. Bei dieser festlichen Gelegenheit wurden am 1. Dezember kleine Ansprachen gehalten und vor allem gemeinsam des Königslied sowie Lieder aus der Feder seiner Majestät gesungen. Eine sympathische Form der Ehrung des geliebten Königs, der am 5. Dezember 79. Jahre alt wurde. Tradition ist es auch, dass die thailändische Botschafterin an dieser Stelle die Leistungen von Jugendlichen würdigt. Ob in der Schule, beim Studium, beim Thai-Tanzen oder beim Erlernen von Musikinstrumenten. Nach mehreren Tanzvorführungen und Gesangs-Darbietungen folgten zahlreiche Foto-Shootings vor dem Abbild des Königs. Die Feier endete mit einem ausgiebigen Essen. M.H.











Die beste Ehrung ist die Lieder aus der Hand des Königs gemeinsam zu singen.


Ihre Exzellenz, die Botschafterin, mit thailändischen Studenten.


Von links: Der Militärattache mit Gattin sowie Gastronom und Journalist Edd.


Die scheidende Botschafterin im Kreise honoriger Damen.


Djantschai Thaimassage feierte

Nalee und Ronald (1. Foto unten) sind die Chefs der Djantschai Thaimassage in der Greifswalder Straße in Berlin. Die familiäre Atmosphäre sowie viel Fleiß und Geschick haben das Team über Jahre stabil gehalten. Das zahlt sich aus. Die Weihnachtsfeier am 22. Dezember mit vielen Stammkunden, Freunden, Kollegen und der Familie bewies dies erneut. Das gemischte deutsch thailändische Buffet einschließlich der berühmten Thai-Nudelsuppe sorgten für Wohlbefinden. Dr. Müller gab sich natürlich die Ehre. Kumpel Stöpsel auch. Ronalds Sohnemann zupfte am Papa. Aen kam extra aus Hamburg angedüst, und unser Titelmädchen Urai ist neu im Team.


Stehen füreinander ein: Nalee und ihr Mann Ronald.





Das ganze Team. Aen ganz rechts hat jetzt in Hamburg eine eigene Thaimassage.


Ronalds Kumpel Zipfel (li.).


Der Sohnemann Marcel zieht dem Papa (li.) an der Wange.


Die lieben Eltern.


Schönheit Urai ist in festen Händen.

By By CHING

Keine Angst, meine lieber Ching Chong. Das wird kein trauriger Nachruf. Das wird nur ein herzliches Dankeschön für die vielen Jahre, in denen Du uns mit Deinem Mutterwitz, mit Deiner Menschlichkeit, mit Humor und auch mit weisen Worten schöne Stunden und unvergessene Momente bereitet hast. Ja, 30 Jahre in der Gastronomie sind genug, sagst Du und machst erst einmal ein paar Monate Urlaub. Unvergessen sind die Jahre in der einst legendären Sperlingsgasse. Was hast Du dort nicht alles gezaubert in Deinem Mini-Reich, das damals für alle Nachtschwärmer in der Berliner Thai-Szene der Anlaufpunkt war. Wer Dich kennt, weiß ja, dass Du ein lebensfroher Thai-Wirt, ein echtes Berliner Urgestein, ein bekennender Kampftrinker, ein dufter Kumpel und ein kluger Mann bist. Sabine und Tochter Marisa haben jetzt mehr von Dir. Danke für alles, mein Freund Ching, sagt stellvertretend für die vielen Stammgäste und Freunde... Mathias & Lung Helmut


Steht ihm gut der neue Hut: Ching Chong mit Kondom auf dem Kopp.

Yad & Moses: Galaktische Party im Blue Sky


Ach, wenn die beiden doch nur öfter Geburtstag hätten. Wie im letzten Jahr haben Yad und Moses wieder zusammen gefeiert. Diesmal am 9. Dezember in der relativ neuen Thai-Karaoke-Bar Blue Sky am Tempelhofer Ufer. Die hübsche Bar krachte aus allen Nähten. Die Betreiber Aery (gut als D-Jane!) und Micha haben sich auch alle Mühe gegeben. Sehr viele waren gekommen, denn Yad und Moses sind keine Unbekannten in der Berliner Thai-Szene. Beide arbeiten im Schmuck-Gewerbe, sind eng befreundet und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Aber nur reine Männer-Freundschaft! Yads bezaubernde Freundin Gift war leider bei der Familie in Thailand. Aufgefahren wurde ein prächtiges Buffet. Dim überraschte mit Thai-Tänzen in zwei Kostümen. Butterfly und R.C.A. überbrachten ihre Glückwünsche singend. Yad selbst war viel am Mikro, sorgte für tolle Stimmung, und eine brausende Thai-Party mit allem drum und dran entwickelte sich. Viele Thai-Frauen waren ganz aus dem Häuschen und tanzten und sangen spontan und ausgelassen an den Tischen. Die Schar der Gratulanten nahm kein Ende. Pu, dann Rainer, die kleine Em-On, Frank und Micha nebst Noi, Chockchai, Jump, Wan und Lek, die nette Familie von Ning (von TAR), DJ Geng und Papa Loh... M.H.





Echte Kerle und Freunde: Moses, Jump und Yad (v.l.).


Dim tanzte in zwei zauberhaften Kostümen.


Blue Sky-Chefin Darika alias Aery hält die Torte.


Kleine Aim-On mit ihrem Paul strahlt.





Das BUTTERFLY gratuliert singend.



Sombat übernimmt Butterfly

Irrtum vom Amt: Sowohl die Betreiber der STARS Disco, Prim und Toan, als auch der FARANG irrten sich im Termin für die Eröffnungsparty des Butterfly, nun unter Leitung von Sombat. Machte aber nichts, denn am Vortag (1. Dezember) feierte ein guter Bekannter seinen Geburtstag in dem legendären Thai-Musik-Café an der Kaiser Friedrich Straße in der Berliner City West. Eine Weile schaute es ja so aus, als würde es nicht wieder auf die Beine kommen. Das Zwischenspiel mit DJ Cee war ja nicht so goldig. Doch das ist Vergangenheit. Sombat hatte im Scorpion bewiesen, dass er über gute Kontakte verfügt und etwas auf die Bühne zaubern kann. Doch zurück zu unserem Geburtstagskind. Wan ist offensichtlich glücklich mit Lek. Die Freunde folgten seiner Einladung. Kumpel Ut immer dabei und auch das Team von Pi Deng. Von Loh kamen die Kids in ihren Kostümen und lieferten zu später Stunde eine richtige kleine Show ab. Besonders Ann (großes Foto linke Seite, ganz links) zeigte viel Talent und einen natürlichen Charme. Da wächst langsam aber sicher ein neuer Star heran. Später kamen Ali mit Bui und schauten sich das muntere Treiben an. Erst Thai-Karaoke, dann Disco. Wie zu alten Zeiten. Es geht wieder aufwärts! M.H.


Ein Tag zu früh: Prim und Toan von STARS gratulieren Sombat.


Seltenes Foto: Sombat freundlich dreinschauend.


Papa Lohs Truppe wird immer besser.


Pi Deng freut sich.





Immer on the line: Moses, Wan und Yad (v.l.).



STARS: Wenn der schwarze Mann kommt

Kinder, wenn man nicht morgens aus den Betten müsste, könnte man bei den Asia Nights in der STARS Disco bis zum happy end bleiben. Doch dies liegt so spät, dass es schon wieder hell wird. So war es auch am 25. November, als sich die partywütende Thai-Gemeinde der Hauptstadt wieder in der Disco am U-Bhf Kleistpark traf. Erst geht es ja immer ganz langsam los, bis alle eintreffen. Zu Beginn gibt es Thai-Karaoke, dann hämmert DJ Geng Bässe. Getanzt wird da auch schon mal. Mit lustigen Spielen, Show-Einlagen und allerlei Überraschungen halten Prim und Toan das junge Thaivolk aber auch viele Farangs (bitte nur in Damen-Begleitung!) bei Laune. Das Konzept geht auf.

Da taucht plötzlich ein großer dunkler Schatten auf. Ein riesiger Afrika-Mann mit Plastic-Bazooka stürmt die Bühne, schnappt sich Pu und fängt bei heißem Sound an die Klamotten auszupellen. Mit viel Hallo, und alles professionell und auch artig. Nicht schlechter die Asia-Frau im sexy outfit, das aber nicht lange am Körper bleibt. Die Kameras der männlichen Gäste blitzen. Und bei ihr auch bald was. Sehr erotisch, die Dame, die, wie Toan meint, aus Tokio kommt. Na vielleicht auch aus Hongkong. Ist aber egal. Es hebt die Stimmung. Kaum sind die letzten Fotos im digitalen Kasten will Toan auch schon selbige haben. Natürlich auf CD, um diese dann mit dem Beamer an die große Leinwand zu projizieren. Alles Werbung, und darauf legt der Betreiber der einzigen Asia-Disco Berlins großen Wert. Wie man sieht wird sein Fleiß von Erfolg gekrönt. Wenn dieser FARANG erschienen ist, liegen eine Weihnachts- und die Silvester-Party hinter dem STARS. Bei letzterer waren bei der Ziehung aus den Eintrittskarten als Hauptpreis stolze 500,- Euro zu gewinnen. Alle Achtung!

P.s.: Weil diese besonderen Asia Nights meist am Ende eines Monats stattfinden, können wir leider erst im übernächsten Monat darüber berichten. M.H.


Gleich wird ihm ganz warm....


Hoppla, Miss Tokio geht aber ran.


Ja, Jump, Recht hast du - ein totschickes Shirt und gleich ...


Pu von der KRABI-Thaimassage macht immer eine gute Figur (re.).








Links: Egk vom TAR-Reisebüro auf der Kantstrasse.






Jim immer fröhlich: Happy Birthday!


Das ist unsere Jim - Frau von Eddie und Schwester von Ott.

Jim ist ein lebensfroher Mensch. Stets gibt es was zu Kichern und zu Lachen. Im engsten Freundeskreis feierte die Berliner Thai am 3. Dezember ihren Ehrentag. Zuerst in der kleinen Wohnung hinter dem Estrel-Hotel in Neukölln, danach in großer Runde im Thai-Musik-Café R.C.A. Zu Hause wurde natürlich ganz thai-like kräftig gefuttert, dann getanzt und allerlei Schabernack getrieben: Dicke Pustebacken beim Ausblasen der Kerzen auf der Geburtstagstorte.

So war man auf einen langen Abend eingestimmt. Im R.C.A. wurde ja weiter getafelt. Oliver sang sein Ständchen (großes Foto). Toi kümmerte sich um die Stammgäste: Immer dabei Jims Schwesterherz Ott, die im letzten Monat Geburtstag hatte. Und auch Noi (von Micha), Bube, Porn, Jum mit ... sowie Ding vom old Bangkok. Jims Mann Eddie war leider wie so oft im Auslandseinsatz. Inzwischen ist er aber wieder da. Nach Weihnachten ging es dann in den Urlaub nach Thailand. Gute Reise, Jim!


Wohin schauet er nur? Aber Djum strahlt glücklich.


Jim pustet, und Porn und Bube schauen gespannt.


Mögen sich schon lange: Kochfrau Ott und unser Helmut old.


Oliver immer ganz nah an der Front.


R.C.A.-Manager Toi mal wieder der Hahn im Korbe.


Harley-Fahrer Oliver rockt mit dem R.C.A.-DJ

Unser Helmut wurde jetzt 1 Jahr alt

Das ist kein Witz. Lung Helmut, der FARANG-Fotograf, hatte vor einem Jahr eine schwere Krankheit gehabt. Jetzt ist alles überstanden. Seinen 63. Geburtstag konnte er gesund im alten Bangkok Café feiern - 1 Jahr nach dem schweren Schlag

Helmut hat wie kein anderen Fotograf das Gesicht des FARANG geprägt. Dafür ist ihm zu danken. Länger als der jetzige Herausgeber ist er mit der Kamera vor allem in Berlin unterwegs, um - zugegeben - meist hübsche Thai-Frauen zu fotografieren. Und das kann er wirklich! Das Köpfchen nach links, so ein bischen nach unten und dann mit den Augen wieder hoch. Er spricht fließend Thai, wenn auch sicher nicht Hoch-Thai. Aber nicht nur Mädchen sondern auch alle anderen Themen werden von ihm in seiner ganz eigenen Art abgelichtet. Doch eigenwillig ist er auch dabei. Nie darf man zu ihm sagen: Mach mal ein Foto von diesem oder jenem. Macht er garantiert nicht. Macht er das Gegenteil. Gut, zu wissen, dann wünscht man sich gleich das Gegenteil, um das rechte Foto zu kriegen.

Was für ein Mensch ist Helmut? Unvergessene Momente in seinem Leben möchte der Autor kurz anschneiden, um Helmut als einen humorvollen und sehr menschlichen Kameraden darzustellen.

Vor vielen Jahren beobachtete Helmut eine Szene am Bahnhof Zoo. Eine Gruppe von Männern zerrte eine junge Frau in einen Wagen. Diese schrie laut um Hilfe. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, stürzte sich unser Helmut ins Kampfgetümmel und schaltete zwei der Männer aus. Doch es waren zu viele. Mit harten Schlägen und Tritten wurde Helmut ins Auto gestoßen und zur Polizeiwache gebracht. Gleich ab in die Zelle. Wie sich später erst herausstellte, waren es Zivilfahnder, die wohl ein leichtes Mädchen kontrollieren oder festnehmen wollten. Na, für Helmut war dies eine schmerzhafte Erfahrung. Den Beamten - sie hatten sich nicht ausgewiesen oder zu erkennen gegeben - war das dann hoch-not-peinlich. Nur ein Sorry. Na, toll.

Ein anderes: Als Beamte in Grün ein Lokal stürmten begrüßte sie Helmut mit den Worten: Was wollt ihr denn hier, ihr kleinen grünen Männchen? Das sollte erst richtig teuer werden. Doch selbst der Richter musste schmunzeln und beließ es bei schlappen 300,- DM Strafe für Beleidigung der Staatsmacht im Amt.

Und weiter: Früher, in der Thomasstraße stand Helmut am Tresen. Eines nachts kam ein Finsterling rein, trank etwas und wollte ohne zu Bezahlen die Bar wieder verlassen. Helmut bat doch die Zeche zu begleichen. Der andere weigerte sich jedoch hartnäckig. Nach eine Weile holt Helmut die Baseballkeule hervor, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Der Fremde ließ sich davon aber nicht beeindrucken und holte nun seinerseits eine Überraschung in Form eines schweren Revolvers hervor und fuchtelte wild damit herum. Dann rannte er raus und ballerte mehrer scharfe Schüsse in einen Stromverteiler auf der Straße. Die Löcher müssten heute noch zu bestaunen sein. Schwein gehabt.

Mit türkischen Mitbürgern und mit Kampfhunden gab es auch allerlei zu bereden. So ließ sich Helmut - gutmütig wie er nun einmal ist - von einer Handvoll Schwarzköpfen stellvertretend vermöbeln, gleichfalls in der Thomasstraße. Der Grund: Die Mädels wollten nicht mit den Türken und diese bestanden aber darauf. Dazwischen stand Helmut sozusagen als Puffer (tolles Wort!). Hat auch weh getan. Waren ja viele und wütend.

Gerächt hatte sich Lung Helmut später an drei jüngeren Banditen mit schwarzen Haaren, die ihn auf dem S-Bahnhof Neukölln das Bargeld rauben wollten. Alles nachts, versteht sich. Helmut bleibt ganz ruhig, setzte sich langsam auf eine Bank und sagt cool: Jungs, schön ruhig, könnt ihr alles haben. Helmut greift bedächtig in seinen Rucksack und holt ein kleines Argument heraus. Danach waren alle drei kaputt und im Krankenhaus. Freispruch aus Notwehr! Wie man sieht, Neukölln ist ein heißes Pflaster.

Das Kloppen hat Helmut von seinem damaligen Kumpel und Freund Egon gelernt. Jener war klein und drahtig, zäh, sehr mutig und schlagstark. Egon sagte: Je größer, desto lieber sind sie mir. Und mit einem schnellen Watsch, lagen die langen Kerls am Boden und schliefen.

Humor hingegen bewies Helmut in Indonesien, wo Werner und Muniah ihn vor ein paar Jahren mit zu ihrer Hochzeit als Fotograf und Freund mitgenommen hatten. Schnell lernte Helmut die Sprache des Landes, denn Helmut ist ein richtiges Sprachtalent. In nur drei Wochen kann er sich ausreichend verständigen.

Viel Spaß und Gaudi hatten die Einwohner des Dorfes, aus dem die hübsche Muniah stammt. Eines Morgens gab es einen riesigen Auflauf am Rande des Dorfes. Alles war mit großem Gejohle herbeigeeilt, wollte den verrückten Ausländer sehen, der im Abwasserteich (Kloake) des Dorfes munter plantschte und sich erfrischte. Das hatten sie noch nicht gesehen. Fortan war Helmut in Teilen Indonesiens richtig berühmt.

Werner hingegen ist ein wenig sauer auf seinen treuen Kumpel Helmut. Denn früher war Werner der Star in dem Dorf. Doch heute wird Werner nicht mehr mit den Worten begrüßt: Hallo Werner! Dafür mit: Wo ist Helmut? Pech gehabt.

Richtig peinlich war Helmuts Baggerei auf einem hochrangigen Empfang im Sony-Center. Dort waren alle Botschafter Südostasiens zum festlichen Empfang versammelt. Der FARANG auch eingeladen. Was macht Helmut, anstatt vornehme Distanz zu wahren und möglichst wenig aufzufallen. Helmut quatscht die bildschöne junge Begleiterin des kambodschanischen Botschafters auf Thai an. Wohlgemerkt, nicht in Landessprache und nicht in Hoch-Thai. Na, Kinder, da wären wir bald hochkant rausgeflogen. Der Botschafter ist immerhin Mitglied der königlichen Familie des Landes.

Helmut wohnt draußen in Rudow. Eines Morgens, Helmut schläft noch, steht urplötzlich eine liebestolle Thai-Frau im Zimmer und schreit: Nimm mich! Nimm mich! (sie sagte allerdings das Wort mit F, was wir hier aber nicht schreiben). Ja, Parterre zu wohnen hat eben auch seine Vorteile. Helmut lebt lieber alleine. Mit einigen Menschen, darunter weibliche, verbindet ihn eine innige Freundschaft.

Und genau wie Picasso hat Helmut auch seine Schaffens-Perioden. Die der Schattenfotografie gehört jetzt der Vergangenheit an. Mit PC-Technik und Digi-Cam ist er up to date. So, nun ist Schluss!

Ein Dankeschön noch an Muh (von Cat), dass Du Dich vor einem Jahr so um unseren Helmut gekümmert hattest! Das schrieb Mathias Heinrich.


Stimmt doch: 1 Kerze - 1 Jahr.


2 FARANG-Fotografen: Helmut old und Rainer Umbach, Papa von Namwahn.


Es ist angerichtet.


Action mit Porni: Helmut sammelt übrigens Basecaps.


Dung Ding mit FARANG-Fotograf Lung Helmut.


Einfach wunderbar: Oliver mit Porni, Muniah mit Werner (v.l.).


Von links: Little Oma, Jim, Chefin Dung Ding, Yeaw und Bube.


Namwahn mit ihrem Freund Nad.


Muniah - ein Traum aus Indonesien. Werners Glück.


Kek hopst auf Porn, Ott tanzt mit little Oma, hinten singt Köchin Nee.

Gastro-Report

Rum-Treiber / Festakt im ADLON / Des Königs Geburtstag / Djantschai Thai-Massage / Thai-Party-Szene Berlin / Unser Helmut / Thai-Gastro-Report / Loy Krathong Nachlese / Green Mango Bar / Südostasien-News / Reisetipps

Es ist doch ganz schön problematisch, in Thaikreisen objektiv und ehrlich zu sein. Immer wieder tritt man jemanden auf die Füße, ob man nun will oder nicht. Besonders schlimm sind die Sprachschwierigkeiten. Das, was man sagt, wird einem im Munde verdreht. Wenn ich immer lügen würde (wie manche Leute aus dem Thaipark behaupten), hätte ich schon eine Nase wie Pinoccio.
Von den Thai Cuisine Award Restaurants besuchte ich: Das SIDA Thairestaurant in Steglitz in der Ahornstraße. Das Sida ist eines der ältesten noch existierenden Thai Restaurants in Berlin. Seinen Namen erhielt es nach der Gemahlin von König Rama. Die Geschichte des Liebespaares stammt aus dem indischen Ramayana-Epos. Diese Geschichte verbreitete sich in Hunderten von Jahren über die ostasiatischen Staaten.
Nachdem ich es schon einmal ohne Anmeldung versucht und keinen Platz bekommen hatte war ich diesmal Mitte der Woche dort. Ich war mit meiner Begleiterin Khun Praneenet von dem Essen begeistert. Der Fisch Susi Pla Nin, den wir aßen, war so groß, dass er für beide reichte. Er war phantastisch gewürzt, und man freut sich schon wieder auf das nächste Essen. Ich habe sogar auf meine übliche Test-Ente verzichtet.
Die Getränke waren gut im Preis. Die Bedienung war sehr flink und las einem jeden Wunsch von den Augen ab. Ich bin ja schon viele Schnarchnasen gewohnt. Meine Meinung über dieses Restaurant: Das Sida hat sich die Auszeichnung Thai Cuisine Award verdient.
Bekanntlich beginnen in vielen Thairestaurants die Preise für ein Hauptgericht oft ab 10 Euro aufwärst. Nun habe ich in Berlin drei Thai-Gaststätten gefunden, in denen man für kleines Geld auch gutes Essen bekommt. Bei allen Dreien stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis. Man kann dort für fünf bis acht Euro schmackhaft und reichlich essen. Witzig ist: alle Drei sind Restaurants, keine Imbisse. Das sind:
Das Restaurant Skorpion in der Moabiter Stromstraße. Es hat eine Riesen-Speisekarte mit Gerichten, die bei sechs bis sieben Euro liegen. Öfters probiert und stets schmackhaft gefunden. Von 15 Uhr bis 22 Uhr ist geöffnet.
Dann das Restaurant BAN-DUNG in Niederschöneweide, Brückenstraße 14. Die Speisekarte führt deutsche und thailändische Gerichte. Sehr schmackhaft, und gut im Preis.

Dritter im Bunde ist das thai-vietnamesische Restaurant Huong Tra Lou in Neukölln, Sonnenallee 196. Die Speisekarte ist sehr üppig. Die Preise liegen bei fünf bis sieben Euro. Ich war dort dreimal und wurde nicht enttäuscht. Erstaunlich, dass sich fast jeder über die Benzinpreise von 1,30 Euro pro Liter aufregt. Aber keiner sagt etwas über die Mineralwasserpreise von Euro 5,00 pro Liter. Bei allen drei Gaststätten sind auch die Getränke preislich sehr günstig. Das sind Preise, wie man sie noch aus der Zeit vor der Euro-Einführung her kennt. Noch preiswerter sind nur:
New Bangkok Café in Kreuzberg: Jeden Mittwoch und Freitag umfangreiches Büfett für Euro 2,50.
Das alte Bangkok Café, Neukölln, Sonnenallee: Jeden Freitag Büfett für Euro 2,00. Besonders zu empfehlen, weil die neue Chefin Ding das bereits einen Monat geschlossene Geschäft übernommen und in bewundernswerter Weise wieder zum Erfolg geführt hat.
Doch die Krönung ist das M.I.N.T. in Charlottenburg, Sesenheimer Straße 17: Jeden Samstag Büfett für Null Euro, und immer wechselnde neue Gerichte.
Ich war noch im Franziskushof in der Wilmersdorfer Straße 95: Riesenbüfett mit sechs verschiedenen Gerichten für 5,50 Euro und Essen soviel wie man kann und will (deutsche Küche). Aber hütet Euch vor den Getränkepreisen.

Meine Olalas sind diesmal dünner:
Im Thaifun in der Pankstraße: Nette Khun Thai fürs Herz und für Satang
Viel Spass in der Braunschweiger Straße in Neukölln: Du kommst als Freund und gehst als Fremder (oder war es vielleicht umgekehrt).
Im Lustgarten, Dominicusstraße 26, Schöneberg: Ist ein internationaler Laden. Mann, geht da die wilde Fahrt ab. Alle Hautfarben sind vorhanden, und das Schönste: Oben ohne.

Gute Fotos von Loy Krathong

Diese wirklich guten Fotos vom jüngsten Loy Krathong in Berlin-Pankow wollen wir Euch nicht vorenthalten. Sie stammen aus der Kamera von Rainer Umbach, der zu den eifrigen Mitstreitern des FARANG gehört. Rainer ist übrigens der Vater unseres letzten (bildhübschen) Titelmädchens Namwahn, die (Foto unten) den Besen schwingt, sowie der Papa von Klein-Marina und der Mann von Meau. Die Kamera hatte Rainer unserem alten Lung Helmut abgeluchst. Ob es nun an der Kamera liegt? Nein, Spaß beiseite, da steckt ein Talent dahinter. Wer solche Fotos schießt wie diese hat ein gutes Gespür für Menschen und Situationen. Mehr noch: Er geht offen und ehrlich auf die Menschen zu, hat ein scharfes Auge, kann warten und beobachten. Sonst bekommt man die Fotos nicht. M.H.


Namwahn beim Kehraus.


Kleine Ann von Papa Loh wird mal ein Star.


Sabinas Tanzgruppe (sie in der Mitte).


Thai-Tänzerin Namwahn.


Yad kniet vor dem Abt des Wat Buddhavihara. Und auf dem Tisch liegt....


Namwahn-Mama Meau (links) mit Freundin.


Schöne Puy mit dem stolzen Papa.





Junges Gemüse: Appi von Noi und Kwan und Alexandra/Alex von Pin und Franco.


Die Party geht weiter

Dass das Grundrezept des Green Mango stimmt, beweist sich erneut; denn zum Wochenende geht nichts mehr! Rappelvoll und nur mit Vorbestellung sind Plätze zu ergattern. Gruppenweise wird die Eingangstür belagert. Überglückliche Gesichter sind zu sehen, wenn ein Sitz erobert wurde.

So feierte eine Gruppe Teenies den 18. Geburtstag von Jennifer. Die aus Bayern stammende Lady ließ man zuerst in dem Glauben, ein Konzert zu besuchen. Entsprechend war sie auch angezogen. Au Backe. Ganz fürchterlich peinlich war ihr dann der Besuch eines grün Uniformierten, der sich über ruhestörenden Lärm beschwerte, mit Anzeige sowie Beendigung der Party drohte. Absolute Stille herrschte in diesem Moment, denn auch die Musik hatte Pause. Dann zog er Jenny vom Sitz, stellte den Stuhl mittig in den Raum und strippte fürchterlich los. Leute, die Gesichter hättet Ihr sehen sollen. Die Überraschung war vollständig gelungen. Ein toller Auftritt, prima Show.

Über die vielen Gruppen, die inzwischen heiße Partys im Green Mango gefeiert haben, kann man abendfüllende Storys schreiben. Über die schicken Tennis-Mädels, die in der Verbandsliga spielen, über Walter mit seiner Thaifau Kria nebst Arbeitskollegen, über den anderen Walter, nämlich meinem Kollegen von der BZ, der uns mit Gattin besuchte und die Gäste mit kräftiger Tenorstimme erfreute, über eine Gruppe Jugendlicher, die regelmäßig kommt, und und und...

Eines muss aber unbedingt erwähnt werden und wird auch in Zukunft größere Beachtung finden: Die exzellenten Cocktails, die super Küche, eine riesige Auswahl an thailändischen Songs und das Feeling Südostasiens haben sich auch bei den Thais herumgesprochen. Immer mehr Thai können mit einem herzlichen Wai begrüßt werden. Nach einem ersten Getränk wird auch hier fleissig vom Mikro Gebrauch gemacht.

Am 14.12. feierte Dim ihren Geburtstag mit 25 Gästen. Die Tida brutzelte den Fisch, der auf Sonderbestellung herangeschafft wurde, Nils mixte wie verrückt, die thailändische Kellnerin flitzte durch den Gang, als wenn sie den nächsten Marathon gewinnen wollte, und der DJ verkleidete sich als Cokainsüchtiger, um singender Weise seine kurze Show abzuliefern. Als weitere Gäste konnten auch Toi und Bärchen vom R.C.A. begrüßt werden. Klar, ohne einige Songs abzuliefern haben die Frauen die beiden nicht wieder gehen lassen. Aber das Duo hat das gern getan. Vielen Dank dafür. Und eines musste der Betreiber versprechen: Für eine kleine Tanzfläche zu sorgen, wenn die nächste Thaiparty stattfindet. Is ja och logisch, wenn jesungen wird, muss och jetanzt werden. In diesem Sinne, liebe Dim: Herzlichen Glückwunsch vom FARANG,
Euer Helmut aus Steglitz, Fotos, Texte, Anzeigen 0171 - 371 57 28


Handball-Frauen amüsieren sich köstlich.





Heisse Nummer in Uniform.





FARANG-Fotograf Helmut big in action. Ein Mix aus V1 und Panzer.

die news

Rum-Treiber / Festakt im ADLON / Des Königs Geburtstag / Djantchai Thai-Massage / Thai-Party-Szene Berlin / Unser Helmut / Thai-Gastro-Report / Loy Krathong Nachlese / Green Mango Bar / Südostasien-News / Reisetipps

Für Umweltschutz
Die Thais sind beim Computerkauf für Umweltschutz und wollen dafür auch zahlen. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie zum Thema "Grüner PC". Diese zeigt, dass 84% der befragten Thais für einen umweltfreundlichen PC mehr ausgeben würden. Deutsche Computerkäufer sind durchaus über die Umweltbelastung durch PCs informiert, allerdings gaben nur 54% an, sie würden mehr Geld dafür ausgeben.

Am Golfplatz wohnen
Das Wohnen auf oder an einem Golfplatz kommt immer mehr in Mode. Weil ausreichend Interessenten vorhanden sind, lässt das Unternehmen Kudo auf dem in der Nähe von Pattaya gelegenen Phoenix Golf and Country Club 120 Apartments errichten. Sie sollen in der zweiten Hälfte 2008 bezugsfertig sein.

5.000 Apartments
Seit 2003 wurden in Pattaya mehr als 5.000 Apartments errichtet, mehr als 70% in der Preisklasse unter drei Mio. Baht. Wie die Bangkok Post weiter berichtete, werden heute mehr Luxuswohnungen fertiggestellt. Die meisten Condos entstehen am Jomtien, weil in der Stadt Pattaya das Land zu teuer geworden ist und bebaubare Grundstücke rar.

Wegen Drogen
Erneut hat die Immigration in Pattaya einen von der Justiz in seiner Heimat gesuchten Deutschen festgenommen. Der 31-Jährige wohnte in einem Apartment an der Naklua Road. Ihm wird vorgeworfen, in Deutschland mit Ecstasy und Kokain gehandelt zu haben. Die Deutsche Botschaft in Bangkok hatte die Immigration über den Haftbefehl und den Aufenthaltsort des Gesuchten informiert. Der mutmaßliche Drogenhändler wird jetzt abgeschoben.

Polizisten stürmten
Nach einem Tip stürmten bewaffnete Polizisten eine Wohnung in Nordpattaya. Dort verhafteten die Beamten sieben Männer und eine Frau. Im Apartment stellte die Polizei zwei Schusswaffen, 3,2 g Amphetamine und 110 Kasino-Chips sicher. Die Thais hatten ihre Unterkunft als illegale Spielhölle genutzt. Mehrere Festgenommene waren der Polizei bereits wegen Drogendelikten bekannt. Die Verhafteten müssen wegen Glücksspiels, Drogenkonsums und Waffenbesitzes vor Gericht.

Thomas Cook verdoppelt
Die Gästezahlen für Thailand haben sich bei Thomas Cook Reisen im Geschäftsjahr 2005/ 06 mehr als verdoppelt. Noch besser schnitt bei Fernreisen nur Brasilien ab. Dort haben sich Buchungen fast verdreifacht. Zu den Gewinnern mit deutlich zweistelligem Plus zählen bei Fernreisen auch Vietnam, die Malediven und die Seychellen. Verloren haben dagegen die Karibik (Mexiko - 22,5%, Kuba - 20,4%) sowie Bali (- 16,8%).

Super Taxi SLK
Das Conrad Hotel in Bangkok bietet einen in Asien einmaligen Service: Wer in dem First-Class-Hotel das "Ultimate Rush"-Paket bucht, wird von einem Mercedes-Benz SLK 200 Roadster vom Flugplatz Suvarnabhumi abgeholt und nach dem Bangkok-Aufenthalt mit der Limousine wieder zum Airport gebracht.

Polizei Statistik Samui
Im Monat Oktober gab es 150 schwere Verkehrsunfälle, bei denen 5 Personen starben. Am 30. des Monats erwischte es einen Immobilienmakler, der mit sage und schreibe ca. 140km/h durch Maenam raste. Insgesamt aber waren bei Unfällen nur 5 Ausländer involviert, gegenüber 96 Thai-Männern und 49 Thai-Frauen. Bei 148 Motorradunfällen trugen nur 11 Personen einen Helm. Ferner berichtet die Polizei von einem Mord, zwei Mordversuchen und sechs tätlichen Angriffen. Bei zwölf Fällen von Diebstahl gab es nur 3 Verhaftungen und ebenso viele Verhaftungen gab es wegen illegalen Waffenbesitzes. Schlussendlich wurden noch 26 Leute wegen Drogenbesitzes verhaftet.

Tempel Wat Lamai
Vom Urlauber viel zu wenig beachtet und von Reiseveranstaltern nicht ins Programm genommen ist das "Cultural Center" im Tempel Wat Lamai auf Koh Samui. Direkt an der Hauptstraße gelegen, fährt hier jeder Bus mit Feriengästen vorbei. Dabei sind hier Antiquitäten und Dinge aus der Vergangenheit der Insel ausgestellt, die hochinteressant sind. Das älteste Ausstellungsstück ist eine Trommel, 2.000 Jahre alt. Man nimmt an, dass diese vor wichtigen Ankündigungen geschlagen wurde. Das Zentrum wurde 1986 vom Abt Phra Khu Achat gegründet und benötigt eine Renovierung. Da der Eintritt kostenlos ist, benötigt der Tempel Spenden. Dazu jedoch müssten mehr Besucher kommen. Folglich hat der Abt das Tourismusbüro auf Samui angesprochen, einer Renovierung zuzustimmen und mehr auf die noch unbekannten Schätze aufmerksam zu machen.

LTU direkt vorn
Auf der Route zwischen Deutschland und Thailand bietet die LTU von allen Fluggesellschaften mit Direktverbindungen die meisten Flüge an. Die deutsche LTU International Airways fliegt im Winterhalbjahr 4 x wöchentlich zwischen Bangkok und Düsseldorf, 3 x zwischen Bangkok und München sowie 2 x Non-Stop zwischen München und Phuket. Mit diesen neun Verbindungen hat die LTU sowohl Lufthansa als auch Thai International Airways (THAI) überholt. Die LTU fliegt seit Mai 1991 nach Bangkok und wird im Sommer 8 x in Thailand landen, davon 1 x in Phuket.

Ausmaß der Korruption
Besorgt über das Ausmaß der Korruption in Thailand hat sich der Vorsitzende der National Counter Corruption Commission geäußert. Panthep Klanarongran hat einen verstärkten Kampf gegen Bestechung und Bestechlichkeit angekündigt und hält die Korruption für ein wesentliches nationales Thema. Die Organisation Transparency International hat Thailand auf ihrer Länderliste weltweiter Korruption auf Platz 63 gesetzt. Im Vorjahr war es noch Rang 59.

Pattaya sicherer...
Die Stadt und ihre Behörden sind sichtlich um die Sicherheit der Urlauber und Bewohner bemüht. Pattaya hat Millionen in eine effektivere Beleuchtung auf den Hauptstraßen und an den Strandpromenaden sowie in den Aufbau eines IT-Systems investiert. Mehr als 100 Überwachungskameras wurden im gesamten Stadtgebiet installiert, um im Notfall einen schnellen Einsatz von Polizei und Helfern zu ermöglichen. Der Walking-Street-Ausschuss hat kürzlich städtischen Mitarbeitern Walkie-Talkies überreicht, damit die Frauen und Männer schneller miteinander kommunizieren und bei Bedarf die Polizei benachrichtigen können. Die Geschäftsleute und weitere Anlieger der Walking Street sind sich durchaus bewusst, dass die Kriminalitätsrate auf der so genannten Goldenen Meile hoch ist und Touristen häufig Opfer von Diebstählen oder Raubüberfällen werden.

...weil mehr Kontrollen
Stadtweit und besonders Nachts haben Kontrollen von Pattayas Polizei sichtbar zugenommen. Waren Straßensperren früher eine Ausnahme und zumal nur an Feiertagen wie Songkran, dem thailändischen Neujahrsfest, üblich, so stehen die Uniformierten jetzt bis zum frühen Morgen auf den Hauptstraßen und auch auf kaum beleuchteten Straßen jenseits der Sukhumvit in Nongprue und Banglamung. Ausgerüstet mit Alkohol- und Drogen-Test-Geräten stoppen sie Motorisierte. Weiter haben es die Beamten auf Waffen abgesehen, mit denen Jugendliche Raubüberfälle verüben oder sich mit anderen Banden Feuergefechte liefern. Was auffällt: Autofahrer werden so gut wie nicht angehalten, aber jeder Motorradfahrer. Daraus lässt sich der Schluss ziehen: Besitzer von Limousinen und Pick-ups trinken beim Fahren keinen Alkohol, haben im Wagen keine Waffen versteckt und kennen weder Marihuana noch Jaba-Pillen.

Sicherheitscheck
Bis Ende 2007 müssen Besitzer von großflächigen Gebäuden und Hochhäusern in einen Sicherheitscheck einwilligen. Fachleute werden u.a. die Struktur des Gebäudes, Feuerschutzeinrichtungen, elektrische Anlagen, Klimaanlagen und Müllentsorgung inspizieren. Wer den Check verweigert, soll mit Haft von drei Monaten, mit einem Bußgeld von 60.000 Baht und weiteren 10.000 Baht pro Tag belegt werden. Die Behörden schätzen, dass dies landesweit mehr als 20.000 Gebäude betrifft: darunter alle über 23 Meter hohen Häuser, Gebäude mit einer öffentlich zugänglichen Fläche über 10.000 qm, Hotels mit mehr als 80 Zimmern, Theater sowie Fabriken mit mehr als einem Stockwerk oder einer Fläche von über 5.000 qm.

Ende der Privilege Card?
Der Minister für Tourismus und Sport, Suvit Yodmani, denkt über das Ende der Thailand Privilege Card und des Thai Longstay Managements nach. Noch im Januar will der Minister seine Entscheidung vorlegen, ob beide Projekte in geänderter Form weitergeführt oder besser eingestellt werden sollen. Die Thailand Privilege Card hat nach neuesten Angabe erst 1.734 Mitglieder, das Thai Longstay Management soll Langzeittouristen beraten und bei der Suche nach Unterkünften helfen.

Mobilfunk
Die großen Mobilfunkbetreiber haben zwar erheblich mehr Kunden gewonnen, doch ihr Gewinn schrumpft dramatisch als Folge des erbitterten Preiskampfes. Bis September zählte DTAC 3 Mio. Neukunden, bei True Move waren es 1,6 und beim Marktführer AIS 1,2 Mio. DTAC erwartet für das letzte Quartal 2006 kein Einnahmeplus. Die Mobilfunk-Branche hoffte bis Ende 2006 auf insgesamt 7,5 Millionen neue Kunden.

Foreign Business Act
Der Entwurf eines geänderten Foreign Business Act soll demnächst vorliegen. Das hat Wirtschaftsminister Kirkkrai Jirapaet angekündigt. In dem neuen Gesetz sollen die Besitzverhältnisse von Ausländern gegründeten Unternehmen einschließlich der thailändischen Mitgesellschafter neu formuliert werden. Darüber hinaus wird festgelegt, welche geschäftlichen Aktivitäten von Ausländern betrieben werden können oder ausschließlich Thais vorbehalten bleiben. Der Minister hat deutlich gemacht, Thailand werde seine Wirtschaft liberalisieren, und ausländische Investoren seien auch künftig willkommen. Die Übernahme des Kommunikationskonzerns Shin durch die Temasek-Holding aus Singapur Anfang 2006 hat einen juristischen Streit über die Besitzverhältnisse ausgelöst. Deshalb sorgen sich ausländische Investoren um ihre Beteiligungen an lokalen Firmen. Temaseks Aktienanteil an Shin beträgt direkt zwar nur 41,7% und liegt damit unter der für Ausländer geltenden 49%-Grenze, über thailändische Firmen besitzt das Unternehmen aus Singapur aber indirekt fast 100% der Shin-Aktien.

Suvarnabhumi: Lärm...
Anlieger des Flugplatzes Suvarnabhumi sollen vor zu viel Lärm geschützt werden. Das Civil Aviation Department hat alle Fluggesellschaften informiert, dass ihre Maschinen die von der International Civil Aviation Organisation (ICAO) festgelegten Dezibel nicht überschreiten dürfen. Die ICAO hat die Schalldruckgrenze (Lautstärke) auf 103 Dezibel festgelegt. Um den Fluglärm zu mindern, soll die östliche Rollbahn vornehmlich für Landungen und die westliche Rollbahn für Starts genutzt werden.

...deswegen Darlehen
Die Airports of Thailand (Aot) muss ein Darlehen von sieben Milliarden Baht aufnehmen, um die unter Fluglärm leidenden Anlieger des Airports Suvarnabhumi zu entschädigen. Der Betreiber des Flugplatzes geht davon aus, dass die Bewohner von mindestens 300 Häusern entschädigt bzw. umgesiedelt werden müssen. Um den Kritikern an den Sicherheitsvorkehrungen den Wind aus den Segeln zu nehmen, wurden weitere 300 Sicherheitskräfte eingestellt. Damit stehen der AoT 3.300 Frauen und Männer für die Sicherheit von Passagieren und Flugzeugen zur Verfügung.

E-Führerscheine
Das Transport Department plant für das nächste Jahr die Ausstellung elektronischer Führerscheine. Sie sollen 100 Baht mehr kosten und erst in Bangkok und später in allen Provinzen ausgegeben werden. Wie bei der neuen ID-Card (Personalausweis), wird auch der Führerschein einen Magnetstreifen erhalten, auf dem neben persönlichen Daten auch Vergehen im Straßenverkehr gespeichert werden.

Goldkette geraubt
Eigentlich müssten es Residenten und Urlauber inzwischen wissen: Wegen der stetig steigenden Zahl von Raubüberfällen ist es besser, abends Schmuck Zuhause bzw. im Hotel zu lassen und dunkle Gassen zu meiden. Beides hat ein 56-jähriger Österreicher nicht beachtet. Nach einem Nachtbummel wollte er von der Walking Street über eine verlassene Soi die Second Road erreichen. Ihm näherte sich ein Thai, fragte nach Geld. Als der Tourist der Bitte nicht nachkam, griff der Mann nach der goldenen Halskette des Österreichers. Dieser wehrte sich verzweifelt und wurde beim Handgemenge an der Schulter erheblich verletzt. Er musste sich in einem Krankenhaus behandeln lassen. Die Kette kostete 10.000 Baht.

Kampf gegen die Armut
Als gescheitert sehen Politiker und Hilfsorganisationen die Bemühungen des Staates an, über einen Geldsegen aus der Gießkanne die Armut in Thailand zu besiegen. Die zu kurzfristig angelegten Maßnahmen: Dörfer erhielten eine Million Baht in die Hand, Landwirten wurden Schulden erlassen, oder es wurde die Rückzahlung gestundet, und das OTOP-Programm (One-Tambon One Product) sollte Arbeitslosen Einkommen verschaffen. Unzureichende Schul- und Berufsausbildung führen in Armut. Umkehrschluss: Nur wenn die Regierung die Rahmenbedingungen verbessert und landesweit allen Kindern gleiche Bildungschancen einräumt, kann man den Kampf gegen die Armut gewinnen.

OTOP nachbessern
Das von der alten Regierung 2001 initiierte und seither so hoch gelobte "One Tambon - One Product" (OTOP) ist bei der neuen Regierung durchgefallen. Zumindest ein Stück weit. Die von den Militärs eingesetzte Administration setzt auf mehr Qualität anstelle von Quantität. Zudem sollen Vertrieb und Marketing verbessert werden. Weil in vielen Dörfern (tambon) mehr als nur ein Produkt hergestellt wird, heißt es künftig "Local and Community Products". Da die Bezeichnung OTOP im In- und Ausland zu einem festen Begriff geworden ist, wird sie als Marke beibehalten.
Nach Angaben des Industrieministeriums sind seit 2001 mehr als 37.000 OTOP-Waren in den Handel gekommen. Doch nur 8.000 entsprechen den in der Industrie üblichen Standards und nur 3.000 können erfolgreich abgesetzt werden. Das Ziel des OTOP-Projektes, Arbeit und Einkommen für die Bewohner auf dem Land, hält die jetzige Regierung für richtig. Deshalb wird der Staat auch künftig die Produktion von OTOP-Waren fördern.

Öko-Autos
In Thailand hergestellte Öko-Wagen sollen den Absatz und den Export lokaler Autohersteller beflügeln. Anders als die alte Regierung, die mit ihrem Öko-Wagen-Konzept wegen ihrer detaillierten Vorgaben, zum Beispiel sollten Länge, Breite sowie Motorleistung festgelegt werden, gescheitert war, will der neue Industrieminister den Produzenten bei der Entwicklung von Kleinwagen viel Spielraum lassen. Vorbedingungen für erhebliche Steuervergünstigungen sind sparsamer Verbrauch (max. fünf Liter auf 100 Km), Sicherheit (Front und Seite) sowie abgasarme Motoren (Euro 4).

Gasohol statt Super
Wie fast alle von der gestürzten Thaksin-Administration beschlossenen Maßnahmen, so wird auch die Energiepolitik von der neuen Regierung auf den Prüfstand gestellt. Vom Regime und den untergeordneten Behörden kommen unterschiedliche Signale zu der Entscheidung, in 2007 kein Super-Benzin mehr zu verkaufen. Der Energieminister hat den Beschluss erst einmal ausgesetzt. Zum einen steht nicht genug Ethanol zur Verfügung, um den Verkauf von Super einzustellen, weiter lässt die Qualität dieses Spritzusatzes oft zu wünschen übrig, und der Minister will Klagen nachgehen, der alternative Kraftstoff führe bei älteren Autos zu Motorschäden. Die in den letzten Jahren immer höher ausgefallenen Rechnungen für Rohölimporte hatten in Thailand den Diskussionen über die Förderung alternativer Treibstoffe wie Gasohol oder NGV (Naturgas) neuen Auftrieb gegeben. Gasohol ist eine Mischung aus neun Teilen bleifreien Benzins und einem Teil Ethanol. Ethanol kann aus Körnerfrüchten, zuckerhaltigen oder beinahe allen stärkehaltigen Pflanzen destilliert werden, und Thailands Landwirte haben die Nische entdeckt und bauen verstärkt Zuckerrohr und Tapioca an.
Die Umstellung von Super auf Gasohol bezahlt der Autofahrer. Der Mix ist zwar pro Liter 1,50 Baht preiswerter als der Premium-Sprit, er hält aber nicht so lange vor wie reines Benzin. Bangkok Post verweist auf einen Test: Mit vollem Tank und Super rollte ein Fahrzeug rund 600 Km weit. Das selbe Auto brachte es mit Gasohol bei geringerer Motorleistung auf knapp 450 Km. Der Spareffekt bei Gasohol, so scheint es, ist eine Milchmädchenrechnung.

Kinder missbraucht
Nach einem Bericht der Bangkok Post haben in der Provinz Samut Sakhon neunjährige Burmesinnen als Hausmädchen geschuftet. Kinder und Jugendliche werden von Banden als Bettler auf die Straße geschickt oder in den Touristenzentren zur Pädophilie neigenden Männern angeboten. Das jüngste jemals aufgegriffene Kind war gerade mal drei Jahre alt. Nach einer Studie der Chulalongkorn-Universität über Straßenkinder sind kürzlich Mädchen und Jungen der Bergvölker Karen und Akha von Mae Sai über Chiang Rai, Chiang Mai und Bangkok nach Pattaya gebracht worden. Sie wurden einige Wochen in einem Haus untergebracht und von Thais an Männer vermittelt. Nach Einschätzung der Uni sollen in Pattaya ständig 200 bis 300 Ausländer für Sex mit Kindern zahlen.

U-Bahn und Skytrain
Innerhalb von fünf bis sechs Jahren soll im Großraum Bangkok das Streckennetz für Elektrozüge (U-Bahn und Skytrain) um 118 Km erweitert werden und dann den Straßenverkehr maßgeblich entlasten. Den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs lässt sich die Regierung rund 165 Milliarden Baht kosten. Bei Festlegung der fünf Routen, davon zwei für den Skytrain, haben die Bürger mitzureden. Zur Streckenführung und zu möglichen Umweltbelastungen soll es öffentliche Anhörungen geben. Dann wollen die zuständigen Behörden die endgültigen Planunterlagen erstellen und die Arbeiten ausschreiben, voraussichtlich ab März 2007. Der Startschuss für die erste Baumaßnahme, eine Erweiterung des Skytrains, ist für spätestens Oktober vorgesehen. Die Finanzierung wird durch Kredite der Japan Bank for International Cooperation und durch Gelder aus dem Etat sichergestellt.

Die einzelnen Bauabschnitte:
- Purple Line über 23 Km vom Vorort Bang Yai im Nordwesten nach Bang Sue im Norden Bangkoks (29,16 Milliarden Baht).
- Blue Line über 27 Km von Bang Sue über Bang Khae im Südwesten zum Hauptbahnhof Hua Lamphong im Stadtzentrum (52,58 Milliarden).
- Red Line über 41 Km vom Vorort Rangsit im Norden der Hauptstadt durch die Innenstadt nach Taling Chan im Westen (53,98 Milliarden).
- Dark Green Line über 13 Km von Mor Chit im Norden bis zum Vorort Saphan Mai östlich des Flugplatzes Don Muang (14,74 Milliarden Baht).
- Light Green Line über 14 Km von Bearing an der Sukhumvit Road in die südöstlich gelegene Provinz Samut Prakan (17,94 Milliarden).
- Gestrichen hat das Kabinett die von der Vorgängerregierung geplante U-Bahnlinie im Norden der Stadt. Diese Route hätte 40 Milliarden Baht gekostet. Die neue Regierung hält diese U-Bahn-Erweiterung für unnötig.

Kein Alk, kein Rock
Das für Mitte Februar geplante Bangkok Rock Festival ist dem Werbeverbot für alkoholische Getränke zum Opfer gefallen. Weil die Organisatoren auf Sponsoreneinnahmen von rund 500.000 Dollar verzichten müssen, haben sie die für den 10. und 11. Februar vorgesehenen Konzerte bereits jetzt abgesagt. Ein Sprecher des Ausrichters sagte, es sei zu riskant, ohne das Geld von Bier- und Spirituosen-Herstellern das Festival zu veranstalten. Das generelle Werbeverbot für alkoholische Getränke trat in Thailand am 3. Dezember in Kraft. Die Brauereien sagten einen Absatzrückgang zwischen 5 und 10% voraus, die lokale Weinindustrie rechnet mit Einnahmeausfällen von 400 Mio. Baht.

Steuern auf Samui
2006 wurden auf Samui 270 Mio. Baht an Steuern eingenommen, 20 Mio. mehr als 2005. Es könnte jedoch viel mehr sein, würden alle Geschäftsinhaber richtige Angaben machen. So haben die 7-Eleven- Läden zu wenig Steuern gezahlt, schätzt Bürgermeister Varakorn Rattanarak, gemessen an den Umsätzen der 58 Filialen auf der Insel. Anfang des Jahres gab es nur 44 Läden. Deshalb soll 2007 ein neues System zur Taxierung der Steuerabgaben eingeführt werden. Man verspricht sich davon eine Mehreinnahme von 40%. Derzeit kommen die Haupteinnahmen aus dem Immobiliensektor, gefolgt von den Hotels, Restaurants, Reisebüros und Gemischtwarenläden. Nach dem Tsunami gab es einen Aufschwung im Immobilienmarkt. Viele wurden über Nacht zu Millionären, da sie Land an diese Firmen verkauften. Nach dem Landskandal, die Ermittlungen dauern immer noch an, befürchtet der Bürgermeister rückgängige Einnahmen aus diesem Sektor.

Image verbessern
Für die Öffentlichkeitsarbeit der staatlichen Tourismusbehörde (TAT) in Pattaya stehen in 2007 16 Mio. Baht zur Verfügung, eine Million mehr als 2006. Zehn Millionen sind für die weltweite Öffentlichkeitsarbeit eingeplant, mit zwei Millionen will TAT Pattayas Image verbessern, mit vier Millionen sollen lokale Aktivitäten gefördert werden.

die news von Winny:

PÄDOPHILER VERHAFTET
Der Deutsche Andreas Hubinger aus Mannheim, der im Cento Condo wohnhaft war und ein Haus in der Jomtien Gegend besitzt, wurde von der Polizei im La Copa Nachtclub in der Soi Sunee in Gesellschaft von 10 Jungen im Alter von 15-18 Jahren aufgespürt und verhaftet. Die Polizei hatte einen Durchsuchungsbefehl und führte auch den Fahndungsbefehl Nr. 6473977 eines deutschen Gerichtes mit sich, der die Verhaftung Hubingers verlangte. Jener wurde bereits in Deutschland wegen pädophiler Aktionen und Gewalt gegen Kinder unter 15 Jahren gesucht. Es gelang ihm jedoch die Flucht und sich in Pattaya seit fünf Jahren zu verstecken, um sein Unwesen weiter zu treiben.
Auf einer Pressekonferenz der Polizei von Pattaya sagte diese, dass man verschärft gegen Pädophile und Zuhälter vorgehen werde, da 15 Länder Proteste bei der thailändischen Regierung eingereicht hätten. Pattaya gehöre zu den Hauptzielen für Pädophile, und gelte in diesem Kreis als ein Paradies.
Der Deutsche Hubinger wird wohl erstmal in Thailand eine lange Haftstrafe verbüßen, bis zu 10 Jahre, bevor er nach Deutschland ausgeliefert wird.

BAVARIA BIERGARTEN
Immer mehr Vereine, z.B. der Skatverein und die Herrenabende, haben sich aus dem Bavaria Biergarten zurückgezogen. Danach gab es auch keine Frühschoppen mehr. Anschließend wurden kostenlose Stände für einen Flohmarkt angeboten. Da aber auch dieses Konzept nicht aufging wurde der Biergarten geschlossen. Näheres sollte man beim Alleininhaber Robert Stancke erfragen.

W. ULLRICH - DER PATE KEHRT ZURÜCK
Nach 8-jähriger Haft in Deutschland kam Wolfgang Ullrich nach Pattaya zurück. Nach Aussagen der Polizei war seine Einreise illegal, aber er selbst hatte ein gültiges Visum für Thailand, das in Deutschland von der thailändischen Botschaft ausgestellt worden war. Nachdem er in Thailand eingereist war und einige Tage in seinem Haus in Pattaya gewohnt hatte, wurde er von der Immigration-Polizei verhaftet. Der Grund: illegale Einreise und Aufenthalt. Im Nachhinein war diese Angelegenheit obsolet, und man klagte ihn wegen der Zollsteuer seines Beibootes an, weswegen er schon einmal vor acht Jahren verurteilt wurde. Z.Zt. sitzt er in U-Haft und wartet auf den Prozess wegen Nicht-Bezahlung des Einfuhrzolls. Das wurde vor zwei Jahren schon einmal verhandelt, als er nicht in Thailand war. Auch ein Pate kann einem leid tun. Die Moral von der Geschichte ist, wer in Thailand einmal unerwünscht ist bleibt es auch für immer.

WIE BELIEBT IST MAN?
Das Leben in Pattaya ist einfach und billig. Was aber geschieht nach dem Ableben? Hatte man eine Krankenversicherung? Hatte man eine Sterbeversicherung? Hatte man gute Freunde? Wenn Ihr dies alles nicht habt, solltet Ihr Euch Gedanken machen, was dann passiert!!! Die Deutsche Botschaft zahlt eine anonyme Einäscherung, oder Ihr werdet als Übungsobjekt für eine thailändische Uni zur Verfügung gestellt.

BEER BAR SZENE
Da gibt es eine Menge. Die Regel für Thai: Je lauter, desto besser. Von allen Seiten volles Rohr. Jede Bar mit einem anderen Sound - zusammen nur noch Krach und Lärm - keine Unterhaltung möglich, und die Ohren dröhnen und schmerzen. Macht ja sonst keinen Spaß. Ist so wie auf einer Baustelle mit Presslufthammer und Bagger in einem. Da ein Bier zu trinken isses och nich, es sei denn man arbeitet da. Doch es gibt Ausnahmen. Ich gebe es als Tip mal so weiter: Naklua, Ecke Soi 33, die Pitt-Bull-Bar und die Bulli-Bar. Geile Mucke von Rock-n-Roll, Blues und Pop, auch viele Oldies in normaler Lautstärke, angenehme Leute, eben international. Dazu faire Preise, keine Abzocke. Selbst breit wie Harry, noch allet jut, und saubere Toiletten gehören zum Barbetrieb. Bei Streitigkeiten wird geschlichtet. Echt prima Jungs, die den Laden da schmeissen, eben aus dem Leben, wie man so sagt. Die wissen, wie es geht, echt top. Weiter so, Staupi, Thorsten und Oliver, so heißen die Drei!

EIN NACHRUF
Der Ex-Braustuben-Besitzer Dietmar Spielrumpf, 53, der 10 Jahre die Braustube in Naklua betrieb, ist nach seinem dritten Schlaganfall am 10.12.06 zu Hause verstorben. Die Beisetzung steht noch aus, da noch nicht genug Spenden dafür zusammen gekommen sind.

VERKEHRSKONTROLLEN
Zu Neujahr hatte die Polizei die Kontrollen auf den Straßen Thailands verschärft, da sich in der Vergangenheit die Verkehrsunfälle verdoppelt hatten. Zu viele Verletzte und Tote bei den langen Festen wie Neujahr und Songkran. Hautunfallursache sind Alkoholmissbrauch und überhöhte Geschwindigkeit sowie rücksichtsloses Fahren. Landesweit waren über 200 Kontrollstellen eingerichtet. Betrunkene Fahrer wurden aus dem Verkehr gezogen. Mit hohen Bußgeldern mussten auch jene Fahrer rechnen, die das Tempolimit überschritten hatten.

POLIZEI IN HOCHFORM
Polizei-Oberst Ittipol Ittisarnronnachai hat seine Mitarbeiter zu erhöhter Wachsamkeit in Pattayas Hochsaison aufgerufen. Der Chef der Immigration in Pattaya erwartet in den kommenden Monaten eine 100-prozentige Einsatzbereitschaft, mit dem Ziel, ausländische Straftäter, die sich hier illegal aufhalten bzw. deren Visum abgelaufen ist, festzunehmen und umgehend in ihr Heimatland abzuschieben! Anmerkung von Winny: Hoffentlich vergisst er dabei nicht die thailändischen Straftäter zu verhaften!

TAXI MAFIA SCHIESST
Wieder einmal kam es zu einem Streit innerhalb der Taxi Mafia, als sich kurz nach Mitternacht in der Soi 10 zwei rivalisierende Gangs ein Feuergefecht lieferten. Der Kampf um das Territorium entbrannte zwischen der SA-NGUANCHAI BEER BAR GRUPPE und der V.I.P. CENTER BAR GRUPPE und hinterließ - in der Mitte der Soi liegend - drei Personen mit Schussverletzungen. Diese wurden ins Krankenhaus gebracht. Einer der Verwundeten hatte gleich sechs Pistolenkugeln im Körper und im Kopf, während der Zweite einen Schuss in den Hals und zwei Schüsse ins Knie bekam. Der Dritte bekam je einen Schuss ins Bein und in die Brust. Alle sind jetzt außer Lebensgefahr. Der Schütze wird noch gesucht, ist aber polizeilich bekannt.

DER WEIHNACHTSMANN
Weihnachtliche Stimmung in kirchlichen Gemeinden und in Touristenzentren. Nur wenige Thais wissen, was genau an Weihnachten (Heiliger Abend) geschah. Sie wissen, dass es ein Fest aus der westlichen Welt ist. Alle Langnasen auf der Erde feiern es. Die Thais nennen es THRUT FARANG - frei übersetzt DAS FEST DER FARANG. Thais nehmen es vieles nicht so genau und feiern daher fast alle Feste dieser Welt mit. Wichtig dabei ist, dass gegessen wird und das Fest SANUK also Spaß macht. Na dann: Oh, du fröhliche... oder wie es hier in Thailand heißt: Jingle bells, jingle bells.

MENSCHENHANDEL
Nach einem Hinweis der Deutschen Botschaft in Bangkok hat eine Spezialeinheit der Bangkoker Polizei in einer Bar an der Sunee Plaza einen 54-jährigen Deutschen festgenommen. Er soll einer Gang angehören, die in Deutschland Frauen in die Prostitution bringt. Mit dem Deutschen wurden auch drei Thaimänner festgenommen, denen Förderung der Prostitution vorgeworfen wird. Der 54-Jährige wird der deutschen Justiz überstellt.

Reise-Tipps

Rum-Treiber / Festakt im ADLON / Des Königs Geburtstag / Djantschai Thai-Massage / Thai-Party-Szene Berlin / Unser Helmut / Thai-Gastro-Report / Loy Krathong Nachlese / Green Mango Bar / Südostasien-News / Reisetipps

Lounge and Restaurant
Nach dreimonatiger Renovierungs- und Umbauphase hat nun endlich die neue Deutsche Botschaft "Lounge and Restaurant" eröffnet. Das sympathische Restaurant bietet vom Chef persönlich zubereitet, deutsche- und thailändische Küche. Holzfällersteaks, Sauerfleisch (Art Sülze), Bratkartoffeln (nach Großmutters Art), Cordon Bleus oder Rinderfiletsteaks sind nur einige Highlights. Nebenbei werden Shakes und Cocktails gemixt. Das Restaurant bietet besonders zu speziellen Anlässen Buffet, Menüs oder einen netten Grillabend an. Absolut einmalig in Thailand: Musikwünsche werden mit Schallplatten einer umfangreichen Sammlung erfüllt. Von der Naklua Road herkommend findet man das nette Lokal in der Soi 12, ca. 300 Meter, rechter Hand. Motorisierte Gäste finden zahlreiche Parkplätze vor, die Deutsche Botschaft "Lounge and Restaurant" ist täglich ab 12 Uhr geöffnet. Tel: 038-368273.

Bangkok Airways
Die Bangkok Airways hat nachgegeben und nimmt jetzt wieder auf der Route Bangkok-Koh Samui die alten Ticketpreise. Ende Oktober hatte die private Fluggesellschaft ihre Preise um 20% angehoben. Die Tourunternehmen und Reiseagenturen hatten heftig protestiert und erhebliche Einnahmeausfälle vorausgesagt. Sie befürchteten, Touristen würden sich wegen der hohen Flugpreise andere Ziele suchen. Bangkok Airways hat Unternehmen auf Koh Samui zugesichert, diese künftig 60 Tage vor einer Preisanhebung zu informieren.

Bangkok-Koh Samui
Die Bangkok Airways scheint bereit zu sein, ihre Monopolstellung auf der Strecke Bangkok-Koh Samui aufzugeben. Der Airport auf der Ferieninsel wurde von der privaten Fluggesellschaft errichtet und wird von ihr betrieben. Die Thai International Airways (THAI) möchte zweimal am Tag mit einer Boeing 737 von Bangkok aus die Koh Samui anfliegen und mit der Bangkok Airways ein Code-Sharing-Abkommen treffen. Die Vereinbarung könnte allerdings an dem Einspruch von den Anliegern und der Luftfahrtbehörde scheitern. Für die Koh Samui gilt: Täglich darf der Airport nur zwischen 06-22 Uhr von insgesamt 34 Maschinen, 18 Jets und 16 Propeller-Flugzeugen, angeflogen werden.

Mehr fliegen billig
Seit dem Start der ersten Billigfluglinie im Dezember 2003 hat sich die Zahl der Passagiere von 2,7 im Vorjahr auf 4,4 Mio. erhöht. In den ersten neun Monaten in 2006 flogen bereits 4,2 Mio. mit einem Discounter. Nach Angaben der drei thailändischen Billigairlines Thai AirAsia, One-Two-Go und Nok Air sind bis zu 40% Erstflieger.

Thai Garden Resort
Das Thai Garden Resort, ein Drei-Sterne-Hotel in der Nord Pattaya Road in Pattaya-City und gibt nicht ohne Stolz bekannt, dass mit sofortiger Wirkung das Warmwasser für die 182 Gästezimmer, Apartments sowie die Küche ausschließlich mit Solarenergie produziert wird. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Solar Solutions Co. Ltd., einem führenden Hersteller von mit Solarenergie betriebenen technischen Geräten in Thailand, hat das Thai Garden Resort 24 Sonnenkollektoren installiert, die in der Lage sind, die Warmwasserversorgung für das gesamte Hotel sicherzustellen. Nach einer Test-Periode ist das Solarstromsystem nun 100-prozentig einsatzbereit und seit dem 1. November in Betrieb. Die Installation der Anlage reduziert den Gasverbrauch für die Boiler des Hotels um 90%. Das bedeutet enorme finanzielle Einsparungen.

Prachuap Khiri Khan
Das Seebad Hua Hin ist fast jedem Urlauber ein Begriff, doch die dazu gehörige Provinz-Hauptstadt wohl kaum. Ein Abstecher in das nicht weit entfernte, an der mit rund 13 Km schmalsten Stelle Thailands gelegenen Prachuap Khiri Khan kann reizvolle sein. Das verschlafene, lange wegen eines umstrittenen Kraftwerksbaus in die Schlagzeilen geratene Städtchen liegt südlich einer weit geschwungenen Bucht, in derem natürlichen Hafen bunte Fischerboote dümpeln. Am Kap Prachuap ragen drei Inselchen mit beschaulichen, von kleinen Sandstränden flankierten Kalkfelsen in den Himmel. Der schönste Blick auf die unentdeckte Küstenregion eröffnet sich vom Berg Khao Chong Kajok, dem Spiegelberg, der von einem grossen, natürlichen Felsbogen und einer buddhistischen Tempelanlage gekrönt wird. Von unten führen rund 400 Stufen hinauf, während recht freche Affen vom schweißtreibenden Aufstieg ablenken.

Sorgsam auf Samui
Der Tourismus kann zu einer ernsthaften Bedrohung für die natürliche Umwelt von Samui werden, und deshalb ist die wiederholte Aufforderung durchaus berechtigt, die natürlichen Wunder zu respektieren. Wenn Sie die Naturschönheiten besuchen, nehmen Sie bitte nichts mit außer ihren Fotos, und hinterlassen Sie nichts außer Ihren Fußabdrücken. Und erinnern Sie sich stets daran, dass Wasser hier eine Kostbarkeit ist. Auch Abfälle werden zu einem immer größeren Problem auf der Insel, ganz besonders an den Stränden. Samui sauber zu halten, ist jedermanns Verantwortung, und dazu gehört mehr, als nur den eigenen Müll in einen Behälter zu werfen. Wenn Sie Abfälle herumliegen sehen, genieren Sie sich nicht, diese zu beseitigen.

Handy im Flugzeug
Schon bald können Flugpassagiere mit dem eigenen Handy im Flugzeug telefonieren. Als erster will Emirates den Gebrauch von Mobiltelefonen erlauben. Die notwendige Technik dafür liefert das britische Unternehmen Aero-Mobile. Als erstes wird damit die neue Boeing 777 ausgestattet, der im Januar ausgeliefert wird. Danach will Emirates sukzessive die ganze Flotte umrüsten. Im Lauf des Jahres soll das System auf Internet- und E-Mail-Nutzung ausgeweitet werden. Nach wie vor ist der Handygebrauch im Flugzeug umstritten. So hat ihn LH-Chef Wolfgang Mayrhuber gegenüber dem Magazin "Capital" vor allem wegen der möglichen Störung anderer Passagiere ausgeschlossen. Emirates sieht dieses Problem auch und weist die Kunden an, ihre Handys auf lautlosen Betrieb einzustellen. Außerdem ist die Zahl der gleichzeitig möglichen Telefongespräche zunächst auf maximal sechs beschränkt.

Schweiz zieht nach
Künftig gelten die Passagierrechte der EU auch in der Schweiz. Am 1.12. hat das Land mit rund zweijähriger Verzögerung die entsprechende EU-Regelung übernommen. Dann müssen auch die Schweizer Fluggesellschaften und alle anderen Airlines bei Abflügen aus der Schweiz Passagieren bei Überbuchung oder großen Verspätungen Entschädigung zahlen. (Quelle der letzten 2 Meldungen: CTT-YINJOCK)

Hua Hin Tour
Für alle die, die bereits seit Jahren nach Hua Hin kommen und schon fast alles gesehen haben, bietet Hua Hin Meetingpoint eine ganz neue Tour an. Es ist eine exklusive Tour, die man nicht in jedem Reisebüro an der Ecke buchen kann. Jim, ein Kanadier, der das Tor zu den Höhlen mit seinem Schlüssel öffnen wird. Er zeigt Ihnen eine Höhlenwelt, die Sie so in Hua Hin nicht erwartet hätten. Diese Höhlen sind nicht für jedermann zugänglich und auch kein permanentes Ausflugsziel für Touristen. Mit Jim, man nennt ihn nicht umsonst den Höhlen-Jim von Hua Hin, wird diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eine rechtzeitige Termin- Reservierung ist nötig. Bei Vorbuchung über www.huahin-tourist-information.de gibt es das Cave Trekking für 1.000 Baht pro Person, inklusive Transfer, Mittagessen und Jim als Höhlenführer. Tel: 032-531132.

Chiang Mai: Orchideen
Die Gartenbau-Ausstellung in Chiang Mai läuft noch bis zum 31. Januar. Zwei bis drei Millionen Besucher aus dem In- und Ausland werden zur Royal Flora Ratchaphruek in Chiang Mai erwartet. Die Internationale Gartenbau-Ausstellung ist auf einem 80 Hektar großen Gelände des Royal Agricultural Research Center und wurde dem König gewidmet. Auf dem von einer reizvollen Berglandschaft umgebenen Areal des Königlichen Landwirtschaftlichen Forschungszentrums werden über 2.200 exotische Arten und insgesamt 2,5 Mio. Pflanzen und Blumen gezeigt. Alle 76 Provinzen des Landes waren eingeladen worden, auf der bisher größten Gartenschau Thailands sowohl regionstypische Flora als auch landwirtschaftliche Technologie, Kunst und Kultur auszustellen. Zudem beteiligen sich etwa 20 Länder mit selbst gestalteten Gärten im Bereich "Gardens for the King".
Ratchaphruek ist eine im ganzen Land beliebte Blume. Ihr Gelb symbolisiert sowohl den Buddhismus als auch die königliche Familie. Ratchaphruek steht weiter für den Montag, an dem der thailändische Herrscher das Licht der Welt erblickte. 7,2 Km lange Wege führen an den "Gärten für den König" mit den internationalen Exponaten, am Thai Tropical Garden mit der World of Tropical Plants & Flowers, an der Expo Plaza und an dem im Lanna-Stil erbauten Königlichen Pavillon vorbei. In dem zweigeschossigen Pavillon wird auf 6.000 qm über die landwirtschaftlichen Projekte des Königs informiert. Highlights der Ausstellung sind der Orchid Pavillon und der Orchid Park, wo man 50.000 Orchideen (fast 10.000 Arten) aus der ganzen Welt bewundern kann. Infos: www.royalfloraexpo.com

Nicht malariafrei
In den Grenzregionen zu Kambodscha und Burma breitet sich neben Dengue-Fieber auch die Malaria aus. Flüchtlinge aus Burma und Wanderarbeiter aus beiden Nachbarländern schleppen den Erreger ein. Und weil in 2006 die Regenzeit früher einsetzte und der Monsun starke Niederschläge brachte, hat sich in den Bergen und im Dschungel in Nord- und Nordostthailand das Risiko erhöht, sich über einen Mückenstich anzustecken. Weil sich Urlauber in Bangkok, Pattaya, Chiang Mai, Phuket und Samui sicher fühlen, glauben sie, die Malaria wäre in diesem Land ausgestorben. Aber, Thailand ist bei weitem nicht malariafrei. Deshalb rät die WHO allen Touristen, die Ausflüge in die Grenzregionen planen, zu vorbeugendem Schutz. Auch deshalb, weil der in Thailand vorkommende Erregerstamm gegen eine medikamentöse Prophylaxe resistent ist. Wer also die Provinz Tak, aus der 25% aller Malariaerkrankungen gemeldet werden, oder Mae Sot, Mae Ramat, Tha Song Yang, Phop Phra oder Umphang entlang der burmesischen Grenze aufsuchen möchte, sollte sich durch entsprechende Bekleidung, das Auftragen von Insekten-Repellents (auf Thai: Yah Tah Gahn Yoong) und das Schlafen unter Moskitonetzen schützen.
Schüttelfrost, Fieber, Durchfall und Husten sind Symptome für Malaria tropica. 2004 gab es in Deutschland rund 700 Malariafälle. Zwei endeten tödlich. Obwohl die Gefahr der Ansteckung in Thailand gering ist, sollten Urlauber ein Notfallmedikament mitnehmen. Denn bei schweren Malaria-Erkrankungen können Menschen ohne Behandlung innerhalb von zwei Tagen sterben. Noch Monate nach der Rückkehr sollten Reisende mit Fieber und unklaren Symptomen sofort zum Arzt gehen. Bei Verzögerung der Behandlung kann auch das Gehirn Schaden nehmen.

Austrian verwöhnt
Austrian Airlines erweitert den erst kürzlich eingeführten kostenlosen Snack Service. Ab sofort werden in der Economy auf ausgewählten Kurz- und Mittelstreckenflügen (in der Regel mit einer Flugzeit zwischen 80 und 150 Minuten) auch warme Speisen serviert. Kreiert werden die variantenreichen Selektionen gemeinsam mit dem international renommierten Haubenkoch Helmut Österreicher, der auch bereits die kalten Snacks entwickelt hat. Der Snack Service setzt auf eine frische, innovative und österreichische Küche und überrascht mit typisch österreichischen Schmankerln wie einem feinen Tafelspitz, Schinkenfleckerln, herzhaften Fleischlaibchen oder bei den Süßspeisen mit einem Kaiserschmarrn. Das Essen variiert je nach Tageszeit und Flug, wobei die Auswahl so konzipiert ist, dass Vielfliegern ein abwechslungsreiches Sortiment angeboten wird. Auf allen Flügen innerhalb Österreichs und zwischen Wien und Budapest, Kosice, Prag sowie Zagreb genießen Gäste in der Economy kostenlos einen "Refreshment Service". Je nach Tageszeit stehen süße und pikante Snacks zur Auswahl sowie Kaffee/Tee und Wasser.

Liebe Pattaya-Urlauber,
leider habe ich heute eine schlechte Nachricht für Euch. Ich muß nunmehr eine Korrektur meines Berichtes vom April vornehmen. Also, mein Stammhotel, das Sunshine Garden, hat prompt auf meinen positiven Bericht reagiert und ab sofort, wie viele andere Hotels auch, einen "Kopfkissenzuschlag" eingeführt. Wenn Ihr als Alleinreisender ein Doppelzimmer gebucht habt und trefft Euch dort mit einer Thai-Freundin, die den Urlaub mit Euch verbringen möchte, sind jetzt 300 Baht am Tag für die Lady fällig. 150 Baht davon sind für das Übernachten und die anderen 150 Baht für das Frühstücksbüffet. Das Frühstück kostet eh 150 Baht, aber man musste bisher nicht für die Freundin extra buchen. Es gibt aber so viel Obst, Säfte und Thai-Food, dass das Zwangsfrühstück nicht umsonst bezahlt ist. Die Freundin kann davon auch von 7.00 bis 11.00 Uhr essen und trinken (Saft, Tee, Kaffee) soviel sie will. Ich denke mal, die 300 Baht (ca. 6 Euro) inclusive Frühstück gehten immer noch, wenn man an die 800 Baht in anderen Hotels denkt, die sie nur für die Übernachtung aufrufen. Hoffentlich liest diese Zeilen keiner von der Geschäftsführung, sonst erhöhen sie gleich noch den "Kopfkissenzuschlag".
Euer Udo Schulz aus Berlin-Neukölln

Ausgabe
01-2007

Rum-Treiber / Festakt im ADLON / Des Königs Geburtstag / Djantschai Thai-Massage / Thai-Party-Szene Berlin / Unser Helmut / Thai-Gastro-Report / Loy Krathong Nachlese / Green Mango Bar / Südostasien-News / Reisetipps