Farang Titel 5-2007

Ausgabe 05 - 2007

Rum-Treiber

Western Union in Berlin

SONGKRAN in Berlin

Thai Gastro Report

JoJos Massage-Tempel

Terror in Thailand

News aus Pattaya

Thai Party Szene Berlin

Film-Land Thailand

Südostasien-News

Reisetipps

Rum-Treiber

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Dass es sowas gibt - und mitten in der Berliner Thai-Szene!

Alles ist in Bewegung, besonders in Neukölln. Winnie, unser Pattaya-Korrespondent, ist nach selbigem abgedüst, um seine Holde zu heiraten. Derweil fährt Papa Cola mit Winnies altem Opel, damit dieser nicht rostet und Wolfgang im Thai-Gemüse-Fahrgeschäft bleibt. Winnie wird in Thailand Robert Stancke treffen und ihn fragen warum er als Thailand-Korrespondent des FARANG nicht mehr schreibt. Und Winnie wird auch Schweine-Dieter dabei begleiten, wie der die Yacht von Wolfgang Ullrich, der in Kambodscha weilt, wieder auf Vordermann bringt.

Aus dem Thai Thek wurde eine polnische Disco. Vorbei.

Bua im R.C.A.

Chefin Dung Ding hat nach dem Ende des old Bangkok erst einmal drei Monate Heimat-Urlaub angefangen. Aus dem old Bangkok wird nun entgültig ein Turky. Und Kek ist im neuen Laden von Sawad (Café Adjarn) ganz vorne. Man trifft sich nun Lahnstraße/Ecke Niemetz. Denn Sawad hat Stehvermögen gezeigt. Was keiner dem alten Haudegen zugetraut hatte ist doch eingetroffen. Er hat einen großen Laden am Ende von Neukölln für sich aufgetan und das noch zu billiger Miete. Kek schmeißt den Tresen, und andere machen sich Gedanken. Wollen den geräumigen Laden gar haben. Sawad hingegen ist zuversichtlich. Nebenräume für dies und das sind auch vorhanden. Und die alte Truppe vom schmerzlich beendeten old Bangkok findet sich auch nach und nach ein. Es wird schon.

Aus dem damaligen Arisa Café von sensationellem Hubert und Khem an der Thai-Botschaft wurde das kleine Thai-Restaurant Dokmai.

Nin in der Mitte, auch R.C.A.

Und neben dem Thaifun in der Pankstraße hat sich das Bistro Mae Ploy in Ton Oy gewandelt. Rin in de Kartoffeln, raus aus de Kartoffeln...

Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen durchgedrungen ist auch wieder neues Thai-Leben in den Thai-Park eingezogen. Alles Problematische klein und fein gehalten, und dennoch schön. Farang Oldies sitzen nun auf den Bänken ringsum und beobachten gelassen das Treiben in der Mitten. Und wenn es richtig heiß wird, dann ist es fast wie früher. Man braucht sich und findet sich. Einige sind gespannt, wie es weitergeht, wenn erst der auswärtige Liegestuhl-Verleih startet. Die einen dürfen mit Bein-Gestühl, die anderen nicht. Ungerecht ist diese Welt. Am besten mal die Regenwürmer fragen...

Ein Nachsatz noch zum alten Bangkok Café: Es waren sicher nicht die alten Tapeten und das wirklich einfache und mitunter schäbige Ambiente, was den Reiz dieser Neuköllner Thai-Kneipe ausgemacht hatte. Es waren die Menschen, die sich dort getroffen haben und vieles miteinander hatten. Essen, trinken, singen, quatschen und feiern. Ich meine die menschlichen und sozialen Beziehungen. Das war originales Thai-Neukölln. Es war für kurze Zeit verloren gegangen. Jetzt aber ist wieder Hoffnung. Stimmt doch, Elmar?

Das war überhaupt das Schärfste, was ich in letzter Zeit gehört habe: Elmar geht immer ins Green Mango, auch dann wenn es geschlossen hat...

Neulich rief eine Thai an und bat, bei der Anzeige für das Butterfly unter dem Bild von Sombat einen Zusatz zu vermerken. Sie sagte ständig "Vollstrecker". Sicher schwer das Deutsch. Aber was sollte der Butterfly-Chef und Manager vollstrecken oder terminieren? Am Ende kam heraus: Veranstalter. Ist ja fast das selbe. Erinnert mich immer daran, wenn mein Kartoffelkäfer "Verhinderter" sagt, wenn sie einen körperlich behinderten Menschen sieht. Na ja, sie meint es nicht so. Reineweg ein sprachliches Problem, aber niedlich. Wa, Eugen?



Hansi feierte seinen 60. ganz traditionell.

Berlin ist immer noch komisch geteilt. Und damit meine ich nicht die immer noch unterschiedlichen Ampelphasen. Im Ostteil der Stadt sieht man viele asiatische Frauen auf den Straßen. Es sind Vietnamesinnen, und zwar aus dem Norden. Man sieht kaum Thailänderinnen. Im Westteil sieht man eher Thais, meist aus dem Nordosten, dafür weniger Vietnamesen. Und wenn, dann sind diese aus dem Süden. Wer es nicht weiß: Die Vietnamesen aus beiden Himmelsrichtungen können sich nicht leiden. Die einen sind ja vor den anderen geflohen. Das ist aber schon ein paar Jahre her. Besser ist: Man hat in Berlin immer einen Kompass dabei...

Gerüchte, an denen nichts dran ist: Kung (vormals Thaimassage Kranoldstr.) ist gesund und munter (und zwar in Erfurt), Thai Boran (Friedrichstr.) gibt nicht auf, Dim (Crystal Lotus, Weimarer Str.) will wirklich nicht verkaufen. Immer diese ewig langen Gegendarstellungen...

Jetzt einmal in die virtuelle Welt abgetaucht. Sprich ins Internet. Viele Thaifrauen - oft auch ältere - wollen ins Internet (ich meine jetzt nicht die jungen thailändischen Studenten). Die Frauen wissen zwar weder was das World Wide Web ist, noch wo es sich befindet. Es ist eben das Internet. So was wie Amerika oder der Mond. Da muss es schön und warm sein, und da müssen viele Hundert Kunden für ihre Thaimassagen sein. Also geht man ins Internet und dann hat man die Kunden gefunden. Für webmaster gibt es hier viel zu tun. Und billig ist das Internet ja sowieso...

Weiter online: Professioneller geht es im Nittaya-Forum zu. Das ist meines Wissens das bedeutendste online Diskussions-Forum für jene Menschen, die sich für Thailand interessieren, also für die Farangs, die in Thailand leben oder auch nicht. Wie andere Foren auch ist es in verschiedene Themengruppen unterteilt: Visa-Fragen, Tourismus, Ehefragen, Computer-Sachen und andere Themen werden besprochen. Es gibt strenge Regeln, und man muss sich vorher anmelden, wenn man mitquatschen möchte. Für jede Gruppe gibt es einen Verantwortlichen, der auf die Einhaltung der Regeln achtet. Einer von ihnen ist manchmal im alten Bangkok in Neukölln gewesen. Ich sage jetzt nicht wer es ist, weil sonst sein mühsam aufgebautes inkognito bei Nittaya auffliegen würde. Aber ich sage: Er hat dort fast 3.500 Diskussionsbeiträge abgeliefert. Das ist viel und sagt mir, dass er vor allem online lebt, also in seiner virtuellen Welt. Problem nur, wenn Strom weg, dann tot. Auch das ist Internet. Siehe dazu www.nittaya.de

Nun wollte Euer Rum-Treiber an dieser Stelle eigentlich seine spontanen Beobachtungen über jene Mitbürger niederschreiben, die immer die billigen Glimmstengel an bedürftigen Ossies verteilen (eine Symbiose beobachtet). Doch halt. Jetzt wird es gefährlich. Da tun wir mal auf feige... Gerade schreibt er dies vermeldet das Radio zwei gefährliche Kloppereien. Etwa je ein Dutzend Vietnamesen gingen mit Hacke-Beilen und Eisenstangen aufeinander los. Einmal im Osten und dann auch noch im Westen. Mann-o-Meter! Und womit beschäftigen sich die langweiligen Deutschen derweil? Sie gehen einen kleinen Eisbären ankieken. Ja, so ist das in Berlin...

Na dann - einen schönen Urlaub in Thailand, wünscht Euer Rum-Treiber.

WESTERN UNION IN BERLIN

Zur Einweihung ihrer ersten vier Berliner Filialen zeigte die Western Union International Bank, dass sie ihren Service (schnell & international) wörtlich nimmt: Mit einem sportlichen Staffellauf der Kulturen eröffnete die Bank am 19. April ihre Berliner Filialen. Athleten verschiedener Herkunft, in der Hand anstelle eines Staffelstabes eine Länderflagge, laufen durch die Innenstadt und feiern so den Startschuss für die Bank in Berlin. Die Dienstleistungen der Bank sind speziell auf die Bedürfnisse von Migranten zugeschnitten. Mitarbeiter bedienen die Kunden in deren Muttersprache, so auf Vietnamesisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Bosnisch, Chinesisch, Arabisch und Türkisch. Außerdem befinden sich die Filialen meist in Stadtteilen, in denen viele Migranten leben und arbeiten, und die Öffnungszeiten (wochentags 9-19, samstags 10 - 17 Uhr) sind länger als bei anderen Finanzdienstleistern. Automatisch ausgedruckte Formulare machen den Geldversand sehr einfach. Stammkunden haben die Möglichkeit, mit der kostenlosen Western Union Gold Card je Versand wertvolle Treuepunkte zu sammeln. Diese kann man gegen eine Prämie eintauschen. "Unser Wunsch ist es, für unsere Kunden so komfortabel wie möglich zu machen, Geld ins Ausland zu verschicken - und das bei guter Leistung zu möglichst niedrigen Gebühren", fasst Karl Pichler, Managing Director der Western Union International Bank, die Vorzüge des neuen Angebots zusammen. Die Western Union International Bank hat mittlerweile 15 Filialen in deutschen Großstädten wie Köln, Bonn, Düsseldorf und jetzt auch Berlin. Die Standorte im einzelnen:

52070 Aachen, Adalbertsteinweg 50

12049 Berlin, Hermannstr. 58
10999 Berlin, Oranienstraße 37
10783 Berlin, Potsdamer Straße 164
13357 Berlin, Badstraße 44
53111 Bonn, Wenzelgasse 35-39
28195 Bremen, Bahnhofsplatz 22-28
44135 Dortmund, Brückstr. 56
47169 Duisburg, Kaiser-Friedrich-Str. 1
40227 Düsseldorf, Kölner Straße 291
45127 Essen, Kopstadtplatz 3
30159 Hannover, Lange Laube 4
50825 Köln, Venloer Str. 298
51065 Köln-Mülheim, Frankfurter Str. 40
42107 Wuppertal, Gathe 63





SONGKRAN in Berlin

Fest am 20. April vom Wat Buddhavihara
Bunte Bühnen-Show und viele Sänger
Miss-Wahlen und Thai-Tänze zum Neuen Jahr

An Songkran feiern die thailändischen Buddhisten das Neue Jahr. In Berlin haben sie dies am 20. April getan. Eine Woche später als üblich. Das Fest fand in einem türkischen Hochzeitssaal im Wedding statt. Alles in Weiß und Rosa gehalten. Problematisch die geringe Deckenhöhe. Auch die Bühneneinsicht war nicht immer möglich. Nun zum Positiven: Etwa 400 Berliner Thai & Farangs fanden sich ein und feierten ausgiebig. Zuvor eröffnete der Militär-Attaché das Fest. Das gemeinsame Singen des Königsliedes stand natürlich vorne an. Der Abt des Wat in Wittenau begoss eine Buddha-Statue mit Wasser. Ein bunter und lauter Umzug trug die Miss Songkran vom letzten Jahr durch den Saal. Viele Sänger und Tänzer sorgten für echte Thai-Stimmung. Die Miss-Wahl hatten vier Durchläufe: Schönstes Kleid, Publikums-Liebling, schönste Mutter mit Kind und die eigentliche Miss Songkran mit Tochter. Bui wurde dabei 2. und zudem schönste Mutter. Das Gewinner-Team waren Mama Ladda mit Apinya, gesponsert vom neuen Thai-Imbiss Ton Oy. Eine goldige Comedy-Show sowie kräftiger Mo Lam von Noi fanden Anklang. Positiv auch die vielen Kids und Babys. M.H.































Thai Gastro Report

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Dass es so etwas gibt - und mitten in Berlin...schreibt der Rum-Treiber jedes Mal.

Seit Jahren fahre ich in Spandau in der Pichelsdorfer Straße am FAH THAI vorbei. Scheinbar hat mich mein 7. Sinn bisher davon abgehalten, das Restaurant zu besuchen. Am Donnerstag, den 8. März, nahm ich mir ein Herz und besuchte das FAH THAI. Das Restaurant bietet unter dem Motto Gesunde Tradition aus SIAM ein Büfett für Euro 8,00 an. Das Büfett war am Fenster aufgereiht und guckte einen traurig und chinesisch an. Das schöne lockere Thaiessen war nicht zu sehen. Alles, was man sah und essen konnte, war nicht Thai - es sollte nach Thai aussehen. Das Genießbare war ein Nachtisch mit Obst. Der Besitzer guckte meine Begleiterin ungläubig an, als sie ihn in Thailändisch ansprach. Wieder einmal ein Asiat, der das Prädikat Thai benutzt.

Jeder Thai ist stolz auf sein Land, und ich habe noch keine Speisenkarte in einem echten Thairestaurant gesehen, auf der nicht auf Thai mein z.B. Lieblings-Test-Gericht (sprich Gaeng Phed Ped Young) ausgewiesen wurde.

Hier könnte wirklich einmal das Thailändische Wirtschaftsamt einschreiten und sich den Namen Thai absichern. Hoch lebe das geschäftige Vietnam. Man könnte auch hier wieder einmal ein Thai-Kochbuch verteilen.
Restaurant FAH THAI, Pichelsdorfer Str. 143, Berlin-Spandau

Besuch des Thai-Restaurants Thai-Elephant in der Charlottenburger Fasanenstraße, direkt neben dem Hotel Kempinski: Die Besitzerin vom alteingesessenen SIDA in Berlin-Steglitz hat ein von der Einrichtung her schönes Thai-Restaurant in zentraler Lage eröffnet. Vorher hatten hier schon zwei andere Besitzer versucht sich über Wasser zu halten. Die Gegend ist optimal für ein edles Thai-Restaurant, und als ich dort war, war es gut besucht. Offensichtlich hatten die Vorbesitzer wieder einmal grundlegende Fehler gemacht. Da die Köchin vom aufgegebenen Praya Thai stammte konnte man ein köstliches Essen erwarten, was dann auch so war. Der Fisch, den meine Begleiterin aß, war sehr schmackhaft und reichlich. Ich aß Ente Ki Mau und wurde nicht enttäuscht. Die Preise wie im Praya Thai.
Thai-Elephant, Fasanenstraße 15 in Berlin-Charlottenburg

Besuch in der Green Mango Bar:

Helmut, unser bekannter Fotograf aus Steglitz, hatte zur VIP-Party eingeladen (so nannte er sie). Die Karaoke-Bar im Koh Samui Stil war rappelvoll, und jeder Gast wurde persönlich begrüßt. Am Eingang gab es gleich ein Gläschen Sekt. Es wurde ein großzügiges Büfett geboten, und dieses war so schmackhaft, dass sich ein Gast am Nebentisch innerhalb einer Stunde gleich vier Mal bediente. Schade nur, dass man nicht so viel essen kann. Nach dem Speisen wurde fröhliche Karaoke geboten.

Eine Farang-Frau mit kräftiger Stimme und Figur eröffnete das Singen. Danach gaben viele Gäste, darunter auch Thaifrauen ihr Bestes. Manchmal konnte man sagen: Das ist aber gewöhnungsbedürftig. Die Preise hingegen halten sich im Rahmen des Üblichen. Ein Besuch ist immer zu empfehlen.
Green Mango, Thomasstraße 17 in Berlin-Neukölln

Ich besuchte zudem:

Das New Bangkok Café: Leider kein Mittwochsbüfett mehr, aber viele Gäste vom Hotel nebenan. Diesmal waren es Dänen, die viel Lautstärke zum TV-Länderspiel mitbrachten.
Der leider allerletzte Besuch im alten Bangkok Café in der Sonnenallee. Leider wurde es geschlossen, und wie ich hörte, wird daraus ein Türken-Café. Hoffentlich macht in der Sonnenallee bald wieder ein richtiges Thai-Restaurant und -Musik-Café auf.
In DAOs Home-Style Kitchen war während der ITB Tourismus-Messe einfach kein freier Platz zu kriegen. Wie immer gut und schmackhaft. Ich bin sogar von meiner Ente abgegangen.
Im neu eröffneten Thai Reis in der Detmolder Straße: Sehr schmackhafte Gerichte und eine nette Bedienung. Und dazu niedrige Preise. Ich war im April mindestens vier Mal zum Speisen dort und immer begeistert. Wirklich original Thai. Selbst der neue Thailändische Botschafter hat mit Gefolge das Restaurant besucht und war davon angetan.
Das M.I.N.T. sogar am Dienstag gut besucht. Na ja, bei den kleinen Preisen. Und bei dieser netten Bedienung.

Die OLALAS des letzten Monats:
Das Sabai Sabai Land war, als ich da war, gut besucht, auch wegen der ITB.
Das STARS in Schöneberg ist am Wochenende immer rappelvoll. Da sieht man viele junge Thais, Frauen wie auch Männer. Es ist der Treffpunkt junger Thais geworden, scheinbar ist das Butterfly bei Teens nicht mehr so gefragt.
Das Tuk Tuk in Neukölln (Weserstr.): Nette Chefin, lustige Thaifrauen.
Thai Fun im Wedding, Pankstraße: Immer wieder gute alte Bekannte.

Bericht

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Jojos wunderbarer Massage-Tempel

Ewig lange 620 Km Autobahn von Berlin aus, und ich bin da: in einer der schönsten traditionellen Thaimassagen Deutschlands. Rose, ein kleiner Ort, der zur Gemeinde Ruppichteroth gehört, ca. 50 Km östlich von Köln. Betreiber ist der 1941 geborene Dr. Jürgen Schulze, überall bekannt als Jojo. Seine Frau Nittaya hat er vor 11 Jahren im Süden Thailands bei seiner ersten Reise ins Land des Lächelns kennen gelernt. Die gelernte Masseurin hat ihre Ausbildung im Wat Po absolviert. Der promovierte Betriebswirt und inzwischen ordinierte Mönch war von dem Zusammenspiel zwischen Yoga und Akupressur so beeindruckt, dass er selber die Schule besuchte und diese Kunst erlernte. Was lag da näher, als die 2.500 Jahre alte, aus Indien stammende Massagetechnik den Menschen in und um Rose näher zubringen. 1999 wurde der Förderverein THAI KULTUR gegründet. Mit dem gedanklichen Hintergrund, den thailändischen Frauen Arbeit zu verschaffen, und zwar Massagearbeit ohne Sex, ging Jojo sofort an die Arbeit und baute sein Haus um. 2004 war nach mühevoller, aber erfolgreicher Aufklärungsarbeit unter der Bevölkerung der Zulauf der Kundschaft so riesig, dass ein großer Anbau fällig war. So entstanden fünf offene Räume auf einer Fläche von 250 qm. Die Einmaligkeit des - man kann schon sagen paradiesischen - Massagetempels besteht in der typischen thailändischen Ausstattung: Blumen in herrlichen Farben schmücken die Buddhafiguren. Zwei Meter hohe Palmen- und Bambustöpfe geben den Räumen, dessen Wände und Decken mit Bambusrohren ausgestattet wurden, ein beruhigendes Ambiente. Bilder mit Thaimotiven und Bambus-Ornamente zieren die Wände. Schon im Entree steigt dem Besucher der angenehme Duft ätherischer Öle in die Nase. Die beheizten, auf dem Boden liegenden Matratzen bringen wohlige Wärme in den Körper. Einfach hinlegen, entspannen, die Wärme spüren und die Seele baumeln lassen...

Auch im Herzen von Köln lassen sich viele Kunden so verwöhnen. In einem Hinterhof entstand auf 200 qm Fläche eine zwei Etagen umfassende Thaimassage. Im Erdgeschoss befinden sich der Empfang, die Küche, die sanitären Anlagen sowie die Kräutersauna, die übrigens in beiden Einrichtungen vorhanden ist. Deren Benutzung ist kostenlos. Über eine Wendeltreppe erreicht der Gast das Obergeschoss. Die beiden Licht durchflutenden Räume sind übersichtlich und dank thailändischer Accessoires elegant eingerichtet. Die 12 Masseurinnen verfügen über jahrelange Erfahrung mit der Wat Po Massagetechnik. Sie sorgen liebevoll dafür, dass hier bei leise rieselnder Musik absolutes Relaxen angesagt ist.

Inzwischen beschäftigt Nittaya, deren Familie in Lopburi angesiedelt ist, 30 Mitarbeiterinnen. Alle sind mit Deutschen verheiratet. Nicht jede darf gleich die Kunden massieren. Erst müssen die Bewerberinnen ihr Können beim Hausherrn unter Beweis stellen. Ist der Test bestanden, kann gleich mit der Arbeit begonnen werden. Und dass die Frauen glücklich und zufrieden sind, kann man am charmanten Lächeln sehen.

Auf diesem Wege alles Gute und viel Erfolg für Dich, Jojo, Deiner bezaubernden Nittaya und Deinem Team.

Euer Helmut aus Steglitz, 0171-371 57 28, Fotos, Storys, Anzeigen























aktuell

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Die Spuren des Terrors in Thailand 1970 bis 2007

Dokumentation

Thailand war und ist leider keine Insel der Glückseligen. Die Liste der terroristischen Anschlägen ist lang. Diese Auflistung ist keine Panikmache und soll auch niemand von einer Reise nach Thailand abhalten, dennoch sollte jeder wissen, dass Reisen in die fünf Südprovinzen sehr gefährlich sind.

Hier nun eine Auflistung der Ereignisse:

17.06.1970 - 3 Angehörige der US-Botschaft durch kommunistische Aufrührer in Chiang Mai getötet.

15.06.1972 Auf dem Flug von Bangkok nach Manila stürzt eine Convair 880 der Cathay Pacific (Kennung VR-HFZ) bei Pleiku (Südvietnam) ab, 81 Passagiere sterben. Auf dem Sitzplatz 10 E/F hatte die frischverheiratete Frau eines thailändischen Polizeioffiziers mit ihrer Tochter gesessen, und genau dort war offensichtlich eine Bombe explodiert. Ob der Ehemann diese Bombe dort platziert hatte, konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden. Zwar wurde der Polizeioffizier in Thailand wegen Sabotage, Versicherungsbetruges (Abschluss einer hohen Lebensversicherung für Ehefrau und Tochter vor Flugbeginn!) und Massenmordes vor Gericht gestellt, dennoch gelang es der Anklage nicht, einen Beweis für die Schuld des Offiziers zu erbringen, so dass er letztendlich freigesprochen werden musste!

28.12.1972 Arabische Terroristen stürmen die israelische Botschaft in Bangkok, um von den Israelis die Freilassung von in Israel in Gefängnissen einsitzenden Terroristen zu erpressen. Später gaben die Terroristen ihre Belagerung auf und wurden nach Kairo ausgeflogen. Später bekannten die Terroristen, dass sie sich den falschen Tag für ihren Überfall ausgesucht hätten, da die thailändische Öffentlichkeit durch die Krönungszeremonien für den Kronprinzen Vajiralongkorn von den Ereignissen in der Botschaft abgelenkt worden sei.

17.06.1973 Kommunistische Aufrührer stürmen einen Bus, der zum Flughafen Don Muang fährt, und verlangen nach Moskau ausgeflogen zu werden. Die Polizei stürmt später den Autobus und nimmt die Entführer fest.

23.04.1974 Die Pattani United Liberation Organisation (PULO) kidnappt zwei Missionarinnen.

1976 Bomben- und Granatenangriffe auf Studenten, die gegen die Regierung und die US-amerikanische Politik protestierten. Ein bewiesener Angriff hatte seinen Ursprung im Siam Center.

16.02.1977 Prinzessin Vibhavadi wurde in Surat Thani durch kommunistische Aufrührer getötet, die ihren Hubschrauber unter Feuer genommen hatten. 26.12.1978 Kommunistische Aufrührer raubten einen Zug in Surat Thani aus. 30.11.1979 Vier M-79-Granaten wurden durch unbekannte Täter auf das Gelände der US-Botschaft an der Wireless Road in Bangkok gefeuert.

30.03.1981 Vier Muslim-Extremisten aus Indonesien kaperten einen Flug der indonesischen Fluggesellschaft Garuda nach Bangkok. Indonesische Kommandoeinheiten wurden nach Don Muang geflogen, stürmten dort das Flugzeug und erschossen alle 5 Entführer. 19.03.1982 Kommunistische Aufrührer sprengen das Verwaltungsgebäude der Provinz Surat Thani in Surat Thani in die Luft und töten 5 Personen.

02.06.1982 Ein Mann aus Sri Lanka kidnappt einen Alitalia-Flug mit 261 Personen an Bord auf dem Weg nach Bangkok. Der Flug wurde nach Colombo umgeleitet, der Mann kam in Haft.

02.12.1982 Das irakische Konsulat an der Anuwang Road in Bangkok wurde durch eine Bombe zerstört. Police Lieutnant Colonel Surat Sumamas, der Top-Bombenexperte Thailands, wurde bei dem Versuch getötet, die Bombe zu entschärfen. Er hatte zuvor Gelder zur Anschaffung moderner Bombenentschärfungsmittel nicht bewilligt.

15.02.1983 Eine Bombe explodiert im Büro der Iraq Airlines in Bangkok. 08.04.1986 Eine Bombe explodiert in dem Hotel, wo US-Verteidigungsminister Caspar Weinberger sprechen sollte.

23.04.1986 Man vermutet PULO hinter dem Attentat mit einer Bombe mit geringer Sprengwirkung auf das Gelände des US-Konsulates in Song Khla. 05.01.1989 Vermutlich Hisbollah Terroristen ermorden einen saudiarabischen Diplomaten in Bangkok.

25.07.1990 Kleine Bombe explodiert in der burmesischen Botschaft in Bangkok.

09.11.1990 Zwei Burmesen kidnappen einen Flug der Thai Airways auf dem Flug nach Indien.

18.10.1992 Die burmesische Botschaft in Bangkok wird erneut Ziel eines Anschlages. Ein Armee-Korporal wird festgenommen. Man vermutet, dass das eigentliche Ziel des Bombenanschlages war, die neue zivile Regierung in Thailand zu destabilisieren.

1993-1994 Vermutlich PULO steht hinter etlichen Bombenanschlägen im Süden Thailands.

11.03.1994 Der wahrscheinlich verheerenste Bombenanschlag der letzten Jahre wird durch einen Zufall verhindert. Ein mit einer Ammoniumnitratbombe beladener Lastwagen, der die israelische Botschaft in Bangkok in die Luft sprengen sollte, wurde in einen Verkehrsunfall verwickelt, daraufhin verlor der Fahrer des Bombenlasters die Nerven und floh, bevor die Bombe explodieren konnte.

1997-1998 Weitere Bombenanschläge in Süd-Thailand, hinter denen ebenfalls vermutlich PULO steht.

Januar 1999 Eine kleine Bombe explodiert an der Suthisarn Polizei Station, das Auto eines Ministers wird mit einem Stahlrohr angegriffen, konstante Bombenfehlalarme. Dies waren vermutlich alles schmutzige Tricks, mit denen sich die Regierung und die Opposition bekämpften. Der Führer der Oppositionspartei NAP Chavalit Yongchaiyudh äußerte in einem berühmt gewordenen und berüchtigten Interview in der Zeitung Naew Na, dass "er nur eine Pfeife blasen müsste, um das Land in Flammen aufgehen zu lassen".

01.10.1999 Fünf militante Burmesen stürmen die burmesische Botschaft. Die Belagerung wurde friedlich beendet, als ausländische Besucher der Botschaft, die zur Visaerlangung dort anwesend waren, sich mit den Forderungen der Belagerer solidarisierten.

Januar 2000 Wahrscheinlich beflügelt durch die friedvoll beendete Belagerung der burmesischen Botschaft im vergangenen Oktober stürmen 10 schwer bewaffnete Burmesen das Hospital von Ratchaburi. Sie werden später von thailändischen Armeekommandos getötet. 2001 Etliche Bombenanschläge in Südthailand, die dem Council of the Muslim People of Pattani oder auch MPRMP (Kurzname: BERSATU) oder auch anderen Gruppen zugeschrieben werden.

03.03.2001 Eine Bombe, nach Berichten aus Samtex, einem in der ehemaligen CSSR entwickelten hochwirksamen Plastiksprengstoff, explodierte in einem Thai Airways Flugzeug, kurz bevor der neue Ministerpräsident Thaksin Shinawatra das Flugzeug besteigen sollte. Offizielle Stellen versuchten den Anschlag zu vertuschen und behaupteten, dass der Gastank des Flugzeuges explodiert sei, dennoch meinten Beobachter des Zwischenfalls, dass dies mit Sicherheit ein Bombenanschlag gewesen sei, der Thaksin und Regierungsmitgliedern gelten sollte.

Juni 2001 Der US-Bürger Van Duc Vo wurde angeklagt, eine Bombe auf das Gelände der vietnamesischen Botschaft in Bangkok schmuggeln zu wollen und mit telefonischer Zündung explodieren zu lassen. Die Bombe explodierte nicht.


05.12.2001 Eine Anti-Panzer-Rakete schlug in einem Bürohaus in Bangkok ein, das das Büro von El Al Israel Airlines beherbergt. Die Polizei nahm an, dass diese Rakete von einem schwarzen Lastwagen am Manorom Building an der Rama IV Road abgefeuert wurde. Es wird vermutet, dass die Angreifer wahrscheinlich in Wirklichkeit einen Tesco Supermarkt treffen wollten, der schon öfters bedroht worden war.

2002 Mehrere Bombenanschläge in Südthailand, die diversen Gruppen zugeschrieben werden.

09.04.2002 In Mae Sot schossen rivalisierende Oppositionsgruppen mit Granaten aufeinander.

Juni 2003 Ein Mitglied der Gruppe Jemaah Islamiyah wurde festgenommen, da er geplant hatte Anschläge auf 5 Botschaften auszuführen.

01.01.2004 Beginn des verstärkten Muslim-Aufruhres bzw. der verstärkten Muslim-Rebellion in den drei Provinzen im tiefen Süden Thailands. Charakterisiert durch Motorradbomben und blindwütige zufällige Schusswechsel.

21.02.2005 Thailands erste Autobombe explodiert in der thailändischen Grenzstadt Sungai Kolok an der Grenze zu Malaysia und tötet dabei 5 Personen und verletzt weitere 40 Leute.

03.04.2005 In einer Eskalation der Gewalt, die bereits im Januar 2004 begann, zündeten Terroristen Bomben im Carrefour Einkaufszentrum in Hat Yai, auf dem Flughafen von Hat Yai und dem GW Hotel in Song Khla.

2005-2006 Während der Zeit der Proteste gegen die Thaksin-Regierung wurden diverse kleinere Einschüchterungs-Bombenanschläge in und um Bangkok ausgeführt, bei denen ein Ausländer in der Nähe der Residenz von Privy Counci-lor Prem verletzt wurde.

25.08.2006 Polizei verhindert einen Bombenanschlag auf Ministerpräsident Thaksin in der Nähe seiner Residenz.

31.12.2006 Zwei Wellen von koordinierten Bombenanschlägen in und um Bangkok, die 3 Personen töten und 20 Leute verletzen.

10.04.2007 Einige Telefonzellen in Bangkok zerstört durch eine Bombe am Ratchayothin Major Cineplex.

Alle Angaben nach www.2bangkok.com - Dr. Volker Wangemann

exklusiv

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Winnies news aus Pattaya

Panda kiekt Porno
Panda-Bär Chuang Chuang sitzt im Zoo von Chiang Mai vor dem Fernseher und schaut sich Pornos an (ist in Thailand für Menschen absolut verboten!). Dort wird das gezeigt, was man von ihm erwartet, was er aber nicht vollbringt: Die Erzeugung von Nachwuchs. Offensichtlich hatte aber die Therapie (ich lach mich tot) nicht den gewünschten Erfolg. Ihm geht es wohl so wie dem Rentner, der im Gespräch mit einem Kollegen sinnierte: Da war doch was, da war doch was, das hatte immer solchen Spaß gemacht... Auch die Ernährung und Fitness sind wichtig für die Libido und für die Durchführung. Darum wurde der Panda jetzt auf Diät gesetzt, denn Tierärzte meinen, dass er mit 150 Kg vielleicht zu fett für die Paarung sei.

Finne soff, dann tot
Vor seinem Hotel trank ein 53-jähriger Finne zuerst eine Flasche Mekong, dann ging er schwimmen und versuchte den Golf von Siam auszutrinken. Das war doch zuviel. Ein Jet-Ski-Verleiher versuchte den Mann zu retten, kam aber zu spät. Mein Gott, diese Finnen aber auch!


Achtung: K.O. im Glas
Immer häufiger werden in Pattaya Fälle gemeldet, bei denen Barbesucher mit K.O.-Pillen/-Tropfen, die ihnen heimlicht ins Getränk getan bzw. anderweitig verabreicht werden, bewusstlos gemacht und ausgeraubt wurden. In fremder Umgebung, besonders im "Milieu", kann man nicht vorsichtig genug sein.

Knirps darf Auto fahren
Ein 10-jähriger Junge hilft in Nakhon Ratchasima im Geschäft seiner Familie aus, in dem er Kunden in dieser Isaan-Stadt selbständig Lebensmittel zustellt - und zwar mit Auto seines Vaters. Die Polizei sagt, das sei in Ordnung, solange der Junge nur in der Nachbarschaft herumkutsche. Unter keinen Umständen darf er auf Hauptstraßen fahren. Satang Se-manon, so heißt der Kleene, geht zwar erst in die vierte Klasse der Anubal Schule, darf aber den kleinen Suzuki eigenständig fahren, mit dem er morgens immer seine Runde macht. Das Autofahren habe ihm sein Vater beigebracht, als er erst neun Jahre war, berichtete er stolz. Satang möchte auch andere Kinder ermuntern, ihren Eltern zur Hand zu gehen, statt die Zeit mit Drogen oder Computerspielen zu vergeuden...

Messer-Angriff
Ein 21-jähriges Bar-Girl namens Ann stach offenbar im Zuge eines Streits im Pattaya Beach Condo, Soi 13, den 63-jährigen Niederösterreicher Werner T. nieder. Sie griff zum Messer und rammte es dem Österreicher ins Gesicht und in den Bauch. Werner T. brach zusammen und konnte gerade noch einen Freund mit seinem Handy anrufen. Danach wurde er schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand sei kritisch, heißt es vom Pattaya Bangkok Hospital. Nach der Täterin wird intensiv gesucht.

Waldbrände wüten noch
In fünf Bezirken der Provinz Mae Hong Son wüten die Waldbrände unvermindert weiter, während sich die Smog-Situation in Chiang Rai nach Gewitterregen erheblich entspannt hat. In Chiang-Mai und Lampang bewegte sich die Feinstoffbelastung wieder in Richtung Normalwert. Der Gouverneur von Mae Hong Son erklärte, dass der Wald in weiten Bereichen der Bezirke Muang, Khun-Yuam, Mae-Yuam, Mae-La-Noi, Mae-Sariang und Sop-Moei noch immer unvermindert brenne, während die Brände in Pang-Ma-Pha und in Pai im Abklingen seien.

Eine Messer-Heldin
... und wieder traf es einen Ösi. Der 41-Jährige aus Scherhaufer soll seine 21-jährige Thai-Partnerin kritisiert haben, als sie vom Barbesuch nach Hause kam. Er wusste offenbar nicht, dass man hierzulande nicht kritisiert. Der Erfolg: ein Stich in den Bauch, einen im linken Arm, schwer verletzt. Vielleicht hatte er das auch nur vergessen, er soll betrunken gewesen sein. Die Dame schimpfte beim Eintreffen der Polizei immer noch mit bluttriefenden Händen.

Diese bösen Geister
Man kann deren Wirken in Thailand überall beobachten. Sie sind an fast allem schuld. Nun hat einer von ihnen angeblich auch eine 24-jährige Bardame befallen und sie veranlasst, in ihrer Behausung über der Tiger-Bar in der Naklua-Road zu randalieren und aus dem Fenster springen zu wollen. Die Frau soll ansonsten ganz normal sein und noch niemals auffälliges Verhalten gezeigt haben. Diese Erscheinungen sollen ganz plötzlich ohne Einfluss von Alkohol und Drogen aufgetreten sein... Sie hatte sich allerdings in den Boss verliebt, nen Belgier und der vernascht nun mal alle Angestellten, wie bekannt ist.

Khaki-Mafia erpresst
Am Ekamai- und am Süd-Bus-Terminal machen Männer, die der sogenannten Khaki-Mafia zuzurechnen sind, wie die Bangkok-Post schreibt, Jagd auf ausländische Reisende und illegale Ausländer. Sie erpressen vor allem ausländische Touristen und illegale Wanderarbeiter, die keine richtigen Immigrations-Dokumente bei sich tragen. Gastarbeiter nehmen sie fest und lassen sie erst wieder frei, wenn eine entsprechende Summe bezahlt wird, warnt die Bangkok-Post.

Night Fever in Stars Disco

"Your Disco needs you" heißt ein Ohrwurm von Kylie Minogue. Dieses Motto gilt auch für die STARS Disco am U-Bhf Kleistpark in Berlin-Schöneberg. Mit immer neuen Ideen und Shows schaffen es Prim und Toan, ihren Bass-Tempel zu füllen. Vor allem an den Wochenenden. Am 24. März stand war mit Somango eine echte Rock-Band auf der Bühne. Somango - das sind vor allem die Zwillinge Georg und Manuel. Und das Besondere an Somango: Es ist die einzige thai-singende Farang-Band Deutschlands. Auch das gibt es. Nach 60 Minuten Thai-Rock von Loso bis Carabao am Stück dann der erste englische Song (American Pie von Don McLean). Doch richtig Stimmung kam wieder auf, als Sabai, Sabai von Bird gerockt und mitgesungen wurde. Später dann normaler Disco-Betrieb.

Zu Songkran, am 14. April, war natürlich richtig die nasse Hölle los im STARS. Leider hatte der Kamera-Chip von Lung Helmut einen Aussetzer. Entweder eine zu heiße Erotik-Show oder zu viel Feuchtigkeit oder beides. Wie auch immer. Das Neue Jahr wurde traditionell begrüßt. Und das bedeutet: Mit Wasser und Eiswürfeln wurde nicht gespart. Vorn auf der Tanzfläche schwamm alles. Doch die Schönen der Nacht blieben standfest und sorgten für ein prickelndes Night Fever.
P.S.: 1. Toan sucht noch Bedienungen.
2. Somango kann man buchen über:
Georg Häussler,
Urbanstraße 98 in 70190 Stuttgart
Mobile: 0172 - 459 46 59 FAX 0711-674 95 40
E-Mail: somango_4@yahoo.com



























Arisaman im R.C.A. & Songkran pitschnass

Arisaman ist auf einer deutschlandweiten Tournee unterwegs. Der ehemalige thailändische Politiker und Sänger machte im April wieder einmal in Berlin Station:

War der Auftritt des bekannten thailändischen Sängers Arisaman am 4. April etwas schwach besucht, so füllte sich das Berliner Musik-Café R.C.A. am Folgetag umso heftiger. Gute zwei Stunden kamen wohlklingende Töne ohne Pause aus der Kehle des sympathischen Sängers mit dem hochgekrempelten Hemdkragen.

Er gehört zwar nicht zur ersten Garde der Pop-Stars in Thailand, ist aber immer noch umschwärmt von den Mädels und beliebt bei den Fans. So waren auch das Singen im Duett auf der Bühne und die vielen Fotos kein Problem für den Altmeister. Der Eintrittspreis von 10,- Euro galt übrigens für beide Konzert-Tage. Ging voll in Ordnung.

Später am Songkran-Tag, also am 13. April, fing die Feier zum Neuen Jahr erst harmlos an, bis..., na bis jemand auf die wunderbare Idee kam, ein halbgefülltes Glas Wasser zu nehmen, die Finger in selbiges einzutauchen, von Tisch zu Tisch zu gehen und die Gäste mit einzelnen Wassertropfen zu besprenkeln. Aus den Wassertropfen wurden allmählich halbe Gläser, dann ganze Gläser, und am Ende wurden ganze Eiskübel genommen. Selbst Chefin Lilly hatte ihren Spaß an der feuchtfröhlichen Sache und war mit wachsender Begeisterung dabei, ihren eigenen Laden nach und nach unter Wasser zu setzen. Thai-Party einmal ganz anders. Wie die fleißigen Reinigungskräfte die ganze Bescherung wieder trocken bekommen haben ist mir allerdings ein Rätsel. Am folgenden Samstag - immer noch Songkran - ging die Neujahrs-Sause weiter. Diesmal hat sich die Crew für Puder entschieden. Aufgelöst im Wasser und mit reichlich Menthol versetzt kam die gefährliche Mischung zur Anwendung. Zu später Stunde liefen Crew und Gäste (die meisten jedenfalls) wie die Geister umher. Auch der große Martin wie ein Bäckerbursche. Pitschnass und Klamotten und Gesicht schneeweiß. Die Tränen liefen, wenn das scharfe Gemisch in die Augen kam. Aber da musste man eben durch. War ja Songkran. Chok dee pee mai krap. Euer Helmut aus Steglitz, 0171-371 57 28, Fotos, Storys, Anzeigen



























Tat im Butterfly - alle wollen Foto

Am Tag nach der großen Songkran-Feier in Berlin, also am 21. April, gab der thailändische Star Tat ein Konzert im Thai-Musik-Café Butterfly. Eingeladen hatte der neue Chef Sombat, der auch gleich eine kleine Deutschland-Tournee für Tat organisierte, der in Berlin nicht ganz unbekannt ist (Konzert im Scorpion).

Erst spät kamen die Gäste, aber sie kamen. Da eine wichtige CD vergessen worden war, musste nochmal losgefahren werden. Dann endlich, um 01.30 Uhr war es soweit. Der hochgewachsene Sänger ganz in Weiß hatte schnell die Sympathien auf seiner Seite. Mit ganz jungenhaftem Chame und mit sanften Songs gelangte er gleich in die Herzen der thailändischen Frauen. Jede wollte natürlich ein Foto mit Tat haben. Und dieser spielte gut mit. Sombat selbst hatte seinen schwarzen Anzug gegen eine freundliche Kombination aus weißer Hose und hellblauen Pulli getauscht.

Passte gut. Auch ein zartes Lächeln konnte ihm FARANG-Fotograf Lung Helmut abluxen. Immerhin.

Beim Konzert sprangen immer wieder begeisterte Gäste auf die Bühne. So wie Joy (auf dem großen Foto rechts oben), die einstige Chefin des einstigen Natphop in der Sonnenallee. Sie war gut drauf. Andere begnügten sich damit, mit Tat im Wechsel zu singen. Hat funktioniert. Im Publikum wurde u.a. Pensri gesichtet und dann ein Mensch, der verdammt so aussieht wie Sarod - der war es aber nicht. Auch unser neuer Thai-Autor Mit amüsierte sich mit seiner Juwadee. M.H.























Thailand - Das Hollywood Asiens

Bei der letzten BERLINALE besuchten zwei junge und doch berühmte Film-Stars den Tempel in Wittenau, für uns der Anlass zu einer filmischen Betrachtung:

Gerade in den letzten Jahren erlebte Thailand einen regelrechten Film-Boom. Filme aller Genres können locker dem internationalen Vergleich standhalten und müssen sich keineswegs verstecken.

Anfänglich, seit dem Beginn der Thai-Film-Industrie im Jahre 1923, waren es meist Geister-Filme, welche die Zuschauer in Massen in die Kinos strömen ließ. Einer dieser Geisterfilme muss hier unbedingt genannt werden: Nang Nak. Jedes Kind in Thailand kennt die tragische Geschichte um Nang Nak und wuchs damit auf. Die Story wurde mehr als zwanzig Mal fürs Kino verfilmt, und es gibt unzählige TV-Produktionen. Die bekannteste Kinoversion ist jedoch die aus dem Jahre 1999 mit Winai Kraibutr (bekannt aus dem Film Bangrajan) und Sine Charoenpura (jüngere Schwester der Sängerin Mai) in den Hauptrollen.

Auch auf diversen Filmfestspielen (Cannes, Berlinale etc.) konnten thailändische Filme bereits das Publikum begeistern, so z.B. Fan Chan - My Girl und Beautiful Boxer (Berlinale 2004) sowie Dek Hor (Berlinale 2007). Letzterer gewann in diesem Jahr den Hauptpreis in seiner Kategorie - den Gläsernen Bären. In beiden Filmen (Fan Chan und Dek Hor) spielte Charlie Trairat die Hauptrolle, beide Male unter dem Regisseur Songyos Sukmakanan. Charlie, der sein Film-Debüt in Fan Chan gab, ist in Thailand jetzt ein Superstar und wirkte auch schon in mehreren Thai Lakorns (Seifenopern) mit. Sein neuester Film, die Verfilmung der Thai-Legende Sudsakorn, kam im Dezember 2006 in die Kinos.

Geheimen Quellen zu Folge soll in 2007 noch ein weiteres Projekt mit seiner ehemaligen Filmpartnerin Focus Jeerakul aus Fan Chan geplant sein. Dies würde mich sehr freuen, da beide zu meinen absoluten Lieblingsschauspielern zählen und sie wieder vereint auf der Leinwand zu sehen ein wahrer Genuss wäre. Auch Focus hat sich schauspielerisch weiterentwickelt. Sie war zuletzt an der Seite des Sängers Joey Boy in der Komödie The Possible zu bewundern.

Auch im Ausland stehen thailändische Filme hoch im Kurs. Sie schafften dort den Sprung in die Kinos und das nicht nur in den USA sondern auch in Deutschland. Hier ist insbesondere der Martial Arts-Film Ong Bak zu nennen, welcher durch seine atemberaubenden Kampfszenen besticht. Tony Jaa, der all seine Kampfszenen ohne jegliche Hilfsmittel meistert, lässt sogar den legendären Jackie Chan ziemlich blass aussehen.

Erst kürzlich überarbeitete Francis Ford Coppola das Historien- und Helden-Epos Suriyothai und brachte eine gekürzte Fassung für den amerikanischen Markt heraus. Die 5-stündige Originalfassung wäre vermutlich für die meisten Amerikaner, welche leichte Kost gewohnt sind, zu viel des Guten gewesen.

Schon seit längerer Zeit hat auch Hollywood selbst thailändische Filme für Remakes entdeckt. So dreht zur Zeit kein geringerer als Nicolas Cage ein Remake von Bangkok Dangerous. Dafür weilte er im September 2006, während des Militärputsches, für Dreharbeiten in Bangkok, hier sogar in dem berühmt berüchtigten Bar- und Vergnügungs-Viertel Soi Cowboy. Schon Tage vorher waren Hinweisschilder aufgestellt, damit andere Barbesucher nicht aus Versehen als ungewollte Statisten im Film landen und die zurückgelassene Ehefrau zu Hause sieht, dass man nicht nur Tempel besichtigt. Obwohl, mit Nicolas Cage an einer Bar in der Soi Cowboy zu sitzen, ein Bier zischen und dies auch noch anhand eines Spielfilmes beweisen zu können, das hätte doch auch mal etwas...

Auch was die Locations angeht ist und bleibt Thailand ein beliebter Drehort; sei es nun für die James Bond-Filme

Der Mann mit dem goldenen Colt und Der Morgen stirbt nie, für The Beach mit Leonardo DiCaprio, für Oliver Stones Version von Alexander der Große oder für die Neuverfilmung des Literaturklassikers von Robert Louis Stevenson Die Schatzinsel, die Pro Sieben gerade für einen TV-Mehrteiler in Thailand dreht. In naher Zukunft ist Rambo 4 mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle geplant; auch hier ist der Drehort Thailand. Man kann also sagen, dass Thailand den Titel "Hollywood Asiens" zu Recht trägt. Carsten Naß








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Das neue Flugzeug für den König
Am 17.04.2007 wurde das neue Flugzeug für König Bhumibol von Seattle über Honolulo und Saipan nach Bangkok / Don Muang (!) überführt, wo es am 19.04.2007 eintraf. Die Maschine vom Typ Boeing 737-8Z6 mit der internen Militärkennung 55-555, der alten US-amerikanischen Kennung N 369 BJ und der neuen thailändischen Kennung HS-TYS ersetzt die vormalige 737-400. Für die Information und für die aktuellen Fotos danken wir Dr. Wangemann und www.airliners.net

Der Botschafter hat sein Amt angetreten
Lange hatte es gedauert, jetzt ist es amtlich: Der neue Thailändische Botschafter in Deutschland hat die Amtsgeschäfte für die nächsten vier Jahre aufgenommen. Er heißt Sorayouth Prompoj und war zuvor in Moskau und Wien als Botschafter tätig. Leider haben wir noch kein gutes Foto anzubieten, da es bisher keine Gelegenheit gab. Von dem Diplomaten wird in Berlin schon in hohen Tönen gesprochen. Der neue Botschafter sei sehr umgänglich und ohne Berührungsängste. Beispielsweise geht er allein bei DAOs einkaufen und spricht ohne Protokoll mit seinen Landsleuten. Auch hat er sich vorgenommen, viel für Kinder und Jugendliche zu tun. Seien Sie willkommen in Deutschland, Herr Botschafter!

Don Muang wieder offen
Die Wiedereröffnung des alten Flughafens Don Muang für Inlandflüge der Fluggesellschaften THAI, Nok Air und One-Two-Go ging glatt über die Bühne. Es kam zwar zu wenigen Verspätungen, aber ansonsten verlief alles planmässig. Der stellvertretende Transportminister zeigte sich sehr zufrieden mit dem glatten Verlauf der Wiederinbetriebnahme. THAI-Präsident Apinan Sumanaseni teilte mit, seine Airline habe von Suvarnabhumi aus fünf weitere Inlandflüge nach Krabi, Chiang Mai und Phuket eingesetzt, um Passagieren aus Übersee entgegenzukommen, die in diese Provinzen weiterfliegen möchten. Um den Flugpassagieren den Übersee-Transfer nicht zu erschweren, wechselt PB-Air vorerst nicht nach Don Muang. Die THAI hat einen Schalter auf Suvarnabhumi eingerichtet, an dem Tickets für die Shuttle-Busse nach Don Muang erhältlich sind. Auch wurde bekannt, dass AoT mit der Bangkok Mass Transit Authority 10 Busse vom Typ "Euro 2" zur Verfügung stellen. Diese pendeln im Abstand von 30 Min. zwischen beiden Airports, der Fahrpreis beträgt 34 THB. Die Shuttle-Busse der THAI sollen demnächst auch zwischen Don Muang und der U-Bahnstation Lat Phrao verkehren.

476 Songkran-Tote
Die thailändische Verkehrsleitzentrale gab die Unfallzahlen der 7-tägigen Songkran-Periode bekannt. Demnach starben zwischen dem 11. und 17. April bei 4.274 Verkehrsunfällen insgesamt 361 Menschen, 4.805 wurden verletzt. Laut Tines Thaipage beträgt die Gesamt-Opfer-Zahl: 476 Tote und 5.985 Verletzte (www.thaipage.ch). Die Provinz mit den meisten Toten ist Khon Kaen, es folgen Nakhon Phanom und Chiang Mai. In Chiang Rai gab es mit 160 die meisten Verkehrsunfällen, gefolgt von Udon Thani (135) und Chiang Mai (130). Außerdem wurden 282.525 Übertretungen von Verkehrsvorschriften gemeldet. Khon Kaen ist übrigens landesweit auch die Provinz mit den meisten Läden, die auch außerhalb der erlaubten Zeiten Alkohol verkauften, laut einer Studie 89%, gefolgt von Nakhon Si Thammarat (84%) und Songkhla (61%). Olivetti

Menschenhändler
Die deutschen Behörden haben einen international agierenden Schleuserring ausgehoben. Den insgesamt 13 Verdächtigen wird vorgeworfen wird, mindestens 16 Frauen aus Thailand zuerst nach Deutschland und dann nach Großbritannien geschleust zu haben, wo sie vermutlich im Rotlichtmilieu anschaffen mussten. Zwölf der Verdächtigten stammen aus der Umgebung von Köln. Der jüngste ist 28, der älteste 76 Jahre alt. Zwischen 3.000 und 4.000 Euro sollen die Schleuser den Hintermännern in Thailand bezahlt haben, die den Frauen offenbar Schengen-Visa besorgten, die auf falschen Angaben beruhten. Über Köln-Bonn und Düsseldorf reisten die Thai nach Deutschland ein, von wo sie später in einem Wohnmobil auf die Insel gebracht wurden. Chef der Bande soll ein 46-jähriger Arbeitsloser aus der Nähe von Bonn sein. Zwei Handelsvertreter (41, 42) und eine Thai (28), die mit einem der Verdächtigen verheiratet ist, sollen ihm geholfen haben. Alle vier sitzen in U-Haft, so der Kölner Stadtanzeiger. Olivetti

Telegramme bleiben
Auf heftige Kritik ist der Plan der CAT Telecom gestoßen, den Telegramm-Service einzustellen. Das staatliche Kommunikationsunternehmen sieht keinen Bedarf mehr. Ganz anderer Meinung ist die National Telecommunications Commission (NTC). Trotz Internet und Handys dürfe diese Dienstleistung nicht gestrichen werden. In entlegenen Gegenden Thailands sei das Telegramm die einzige Möglichkeit, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte zu informieren. Und im Ausland arbeitende Thais würden mit ihren Familien über Telegramme kommunizieren.

Geld wegen Lärms
Eine Kommission des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT) hat ihre Untersuchung über die Lärmbelästigung der Anlieger des neuen Bangkoker Flughafens Suvarnabhumi abgeschlossen. Der Ausschuss hat Entschädigungszahlungen in Höhe von 121,5 Milliarden Baht errechnet. Eine Milliarde Baht soll an Schulen, Krankenhäuser und staatliche Agenturen gehen, der überwiegende Teil des Betrages an Privatpersonen. Mit dem Geld sollen langfristig Häuser bzw. Apartments aufgekauft, deren Bewohner also umgesiedelt werden, und weitere Immobilien gegen übermäßigen Lärm durch Baumaßnahmen geschützt werden. Die AoT kann den erforderlichen Betrag nicht zur Verfügung stellen, also müsste der Staat für die Entschädigung aufkommen.

Kostenloses Essen
Der Stadtverwaltung von Hua Hin stehen im Jahr 2007 für die Schüler der sieben Schulen 6,1 Mio. Baht zur Verfügung. Der stellvertretende Bürgermeister, Nopporn Wutthikul, betonte, dass es hungrigen Schulkindern nicht möglich sei, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Deshalb erhalten die Schüler der Stadtschulen ein von der Stadtverwaltung bezahltes kostenloses Mittagessen. 60% des Budgets kommen von der Stadt, den Rest steuern andere lokale Verwaltungen bei. Auch Privatiers treten als großzügige Spender auf. Das Projekt befindet sich jetzt bereits in seinem dritten Jahr. Für die Milchausgabe im gesamten Schuljahr zahlt die Gemeindeverwaltung. Bislang erhalten nur Schüler der 1. bis 4. Klasse kostenlos Milch, doch die Stadt möchte das gern auf alle ausweiten. Es gibt schon Pläne für ein Schuluniform-Projekt, ein Schulbuch-Projekt sowie ein Projekt für ein Schul-Camp.

Energie sparen
Der Stromversorger Electricity Generating Authority of Thailand (Egat) hat die Bevölkerung zum Energiesparen aufgefordert. Klimaanlagen sollten nicht unter 25 Grad eingestellt und jedes halbe Jahr gereinigt werden. Aircons sind Stromfresser: Ein kühlendes Grad mehr erhöht die Stromrechnung um 12 bis 15%, nach einer gründlichen Reinigung verbraucht die Klimaanlage 10 bis 12% weniger Strom. Egat hat bereits angekündigt, für den Abrechnungszeitraum Juni bis September den Strompreis nicht zu erhöhen.

Illegales Baumfällen
Wie kann die tropische Schönheit der Insel Samui erhalten bleiben, wenn es immer wieder gierige Leute gibt, die vor nichts zurückschrecken? Wisuth Intarakamnerd von der Spezialtruppe der Polizei aus Surat Thani inspizierte mit seinem Team von 25 Beamten das Nationale Chana Waldschutzgebiet, gelegen zwischen den Distrikten Chaiya und Chana. Bald fanden sie heraus, dass auf einer Fläche von 16 Hektar illegal Bäume gefällt wurden. In Ban Thung Liab fanden sie die Bäume im Wert von 2 Mio. Baht auf dem Grundstück von Khun Surachet I., bereits zurechtgeschnitten zum Weiterverkauf an Häuslebauer. Es erfolgte eine Anzeige wegen Besitzes illegalen Holzes. Das kann, wenn bewiesen, zu einer hohen Geld- und Gefängnisstrafe führen. Besser wäre es freilich, wenn routinemäßige Kontrollen gemacht würden, die solche illegalen Tätigkeiten aufdecken, bevor es zu spät ist.

Öko-Wagen preiswert
Die von der Regierung geforderten und geförderten Öko-Wagen sollen nicht nur umweltfreundlich und sparsam im Verbrauch sein. Sie werden auch ein Stück preiswerter auf den Markt kommen. Aus Industriekreisen verlautet, die Kleinwagen könnten um 25% günstiger sein als z.B. der Vios und Yaris von Toyota oder der City und Jazz von Honda. Das heißt: Öko-Wagen wären für ca. 400.000 Baht erhältlich.

Ausländische Investoren
Selbst widersprüchliche Aussagen von Regierungsvertretern zur Wirtschaftspolitik und restriktive Beschlüsse zum Devisenfluss haben nach Einschätzung der Board of Investment (BoI) das Vertrauen von ausländischen Investoren in Thailand nicht erschüttern können. In den ersten zwei Monaten dieses Jahres notierte die BoI, die in Thailand alle größeren Investitionen zu genehmigen hat, 244 Projekte im Wert von 75,3 Milliarden Baht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 187 Anträge über 42,4 Milliarden Baht gewesen. Beim Volumen also eine Steigerung um 77%.

Toyota Limousine Vios
Toyota hat seiner Limousine Vios ein neues Gesicht verpasst. Bei der dritten Generation des Soluna hat Toyota ganz auf diesen Namen verzichtet. Der neue Vios ähnelt dem Kleinwagen Yaris. Beide Fahrzeuge werden auf der gleichen Plattform hergestellt. Der 1,5-Liter-Wagen mit 109 PS steht bei den Händlern mit moderner Technologie und höheren Sicherheitsstandards. Der japanische Autobauer hat die Preise um 2 bis 4% angehoben. Der Vios kostet zwischen 509.000 und 699.000 Baht.

Pattaya-Razzien
Nach einem Befehl von Thailands oberstem Polizeichef, das Seebad von mafiosen Gruppierungen und weiteren Kriminellen zu säubern, haben Pattayas Polizei und die Immigration eine Serie von Razzien gestartet. Stadtweit werden Entertainment-Betriebe kontrolliert. Die Besitzer bzw. Geschäftsführer müssen die Lizenzen vorweisen, ausländische Gäste ihren Reisepass. Wer dieses Dokument nicht vorweisen kann, wird mit auf die Polizeiwache genommen. Urlauber und ausländische Residenten sollten ständig zumindest eine Kopie ihres Passes einschließlich der Visum-Seite mit sich führen. Die Immigration hat weiter ein Auge auf die im Besitz von Ausländern befindlichen Unternehmen bzw. Geschäfte. Die Polizeiführung hat angekündigt, sollten die Dokumente nicht der Gesetzeslage entsprechen, müssten die Ausländer mit einer sofortigen Ausweisung rechnen. Das gelte ebenso für alle mit einer Thai verheirateten Farangs.

Immigration Samstag zu
Pattayas Immigration hat ihren Service eingeschränkt. Die Büros der Einwanderungsbehörde an der Soi 5 in Jomtien (Soi Post Office) sind samstags nicht mehr geöffnet. Begründet wird die Schließung mit einem zu geringen Publikumsverkehr und dem Fakt, dass die Immigration ohnehin an Samstagen nur 90-Tage-Meldungen für ausländische Residenten und kurzfristige Visum-Verlängerungen erledigte. Die Büros sind jetzt nur noch von Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter: www.pattaya-immigration.e-webonline.com oder telefonisch unter 038-252.750.

Verstärkte TAT-Werbung
Die nachlassenden Besucherzahlen aus Japan, Hong Kong und Südkorea will die TAT durch eine verstärkte Werbung in Europa, im Mittleren Osten, Russland und Indien wettmachen. In den ersten zwei Monaten wurde bei den Urlaubern aus Ostasien mit 771.000 ein Rückgang um 7% gemeldet. Aus Europa kamen 620.000 Gäste (+13%), aus Russland 57.700 (+46%) und aus dem Mittleren Osten 62.500 (+24%).

Zwei Straßenbauten
Von zwei Straßenbauten sollen Handel und Tourismus zwischen Thailand und Kambodscha profitieren. Ende des Jahres wird die breite Fahrbahn von Hat Lek in der östlichen Provinz Trat durch die Koh Kong in Kambodscha bis zum Distrikt Sre Ambel befahrbar sein. Das 152 Km lange Teilstück kostet 856,6 Mio. Baht. Länger müssen Geschäftsleute und Urlauber auf die Fertigstellung der 131 Km langen Straße von Si Sa Ket über Along Veng nach Siem Reap warten. Die Arbeiten sind mit 1,3 Milliarden Baht veranschlagt worden. Die neue Trasse wird die Fahrzeit von der thailändischen Grenze bis zum Weltkulturerbe Angkor Wat bei Siem Reap auf zweieinhalb Stunden reduzieren.

Korruptions-Liste
Thailand ist auf der Korruptions-Liste asiatischer Länder auf den vorletzten Platz abgerutscht. Das Unternehmen Political and mail Economic Risk Consultancy (Perc) mit Sitz in Hong Kong hat für Thailand in 2006 einen Wert von 8,03 errechnet, gegenüber 7,63 ein Jahr zuvor. Noch schlechter schlossen nur die Philippinen mit 9,40 (7,80) ab. Die geringste Korruption wurde für Singapur (1,20), Hong Kong (1,87) und Japan (2,10) ermittelt. Nach Einschätzung von Perc hat die Korruption in Thailand mit der Einsetzung der Militärregierung geringfügig nachgelassen.

TOT und CAT
Gegen eine weitere Privatisierung der noch im staatlichen Besitz befindlichen Kommunikationskonzerne TOT und CAT Telecom hat sich der Minister für Informations- und Kommunikations-Technologie ausgesprochen. Sitthichai Pookkaiyaudom will beide Unternehmen wieder ganz in die Obhut des Staates zurückführen und lehnt einen Börsengang ab. Ein staatlicher Konzern könne die Öffentlichkeit besser versorgen als ein privatisiertes Unternehmen.

Gasohol billiger
Das Umsteigen von Benzin auf Gasohol ist für Autofahrer noch attraktiver geworden. Der zuständige Ausschuss der Energy Policy Administration hat den Preis für den alternativen Sprit gesenkt: Gasohol 95 kostet jetzt an Pattayas PTT-Tankstellen überwiegend 2,30 Baht weniger als Super-Benzin und 1,60 Baht weniger als Normal-Benzin. Der staatliche Mineralölkonzern PTT verkauft bereits an 1.200 Tankstellen Gasohol 95 und will in kürzester Zeit an 100 Tankstellen Gasohol 91 anbieten. Gasohol ist ein Mix aus 90% Benzin und 10% Ethanol. Das Energieministerium hat betont, dass es den Premium-Sprit (95 Oktan) auch künftig landesweit geben wird. Etwa eine halbe Million Fahrzeuge älterer Baujahre können nicht Gasohol tanken, weil die Leistung geringer wäre und der Motor Schaden nehmen könnte.

Boschafter bei Hmong
Der Deutsche Botschafter in Thailand, Dr. Brümmer, besuchte bereits am 14. März das Flüchtlingslager Huay Nam Khao in der Provinz Petchabun, in dem seit mehr als zwei Jahren fast 8.000 Angehörige der Hmong Volksgruppe untergebracht sind. Die Bewohner des Lagers geben an, aus Laos vor Verfolgung und Zwangsmaßnahmen der laotischen Regierung geflohen zu sein.
Das provisorische Lager steht unter der Verwaltung einer "Combined Task Force" aus militärischen und zivilen Stellen unter dem Kommando der dritten Armee der Royal Thai Army. Um die Versorgung der Lagerbewohner mit Nahrung, Unterkunft und einer medizinischen Grundsicherung kümmert sich zur Zeit ausschließlich die französische Hilfsorganisation Médicins sans frontières (MSF). Botschafter Dr. Brümmer konnte sich bei einem Besuch der Krankenstation von der lebenswichtigen Arbeit der MSF-Mitarbeiter im Lager überzeugen. Kritisch ist angesichts der derzeitigen Trockenheit vor allem die Versorgung des Lagers mit Trinkwasser. Auch die hohe Geburtenrate im Lager mit 20 bis 25 Neugeborenen pro Monat stellt die MSF Mitarbeiter vor besondere Herausforderungen. In der Vergangenheit hatten Versuche der thailändischen Regierung, Hmongs, die vom Flüchtlingshilfswerk der UNO als Flüchtlinge anerkannt waren, nach Laos abzuschieben, zu kritischen Reaktionen der internationalen Gemeinschaft geführt. Die EU ist ebenso wie andere Partnerländer Thailands bereit, die Regierung bei einer dauerhaften humanitären Lösung des Problems der aus Laos zugewanderten Hmongs zu unterstützen.

Langsames Wachstum
Thailands Wirtschaft wächst langsamer als erwartet. Im vierten Quartal 2006 wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Plus von 4,2% errechnet. Dies stellt die langsamste Quote seit dem ersten Quartal 2005 dar. Die Behörden haben inzwischen ihre Prognosen für 2007 revidiert. Das National Economic and Social Development Board rechnet beim Bruttoinlandsprodukt mit einer Steigerung von 4,5% gegenüber 5% im Vorjahr. Die Exporterlöse sollen nur noch um 7,9% wachsen, gegenüber 17,4% in 2006. Als Gründe werden eine weltweite Konjunkturschwäche, die Stärke der Baht-Währung und Importbeschränkungen verschiedener Staaten angegeben.

Thaksins Ruine
Das von der vormaligen Regierung unter Thaksin Shinawatra im Jahr 2003 angestoßene Ua-Arthorn-Wohnhausprojekt kommt auch vor den Toren Pattayas nicht voran. Seit über zwei Jahren wird auf dem 100 Rai großen Areal im Dorf Mapyailia am Ende der Soi Nernplabwan (Soi Muslim) gearbeitet. Doch von den geplanten 1.250 Häusern konnte bisher keins bezogen werden. Mehrfach und monatelang ruhten die Arbeiten. Den Grund scheinen die Dorfbewohner zu kennen: Das Bauunternehmen soll Löhne nicht gezahlt haben, die Handwerker suchten sich andere Arbeitgeber. Hinter Ua-Arthorn verbirgt sich ein Wohnungsbauprogramm für einkommensschwache Familien.
Das Projekt mit landesweit mehr als 600.000 Einheiten wird seit Monaten von Skandalen erschüttert. Mitte März beschuldigte das Assets Scrunity Committee (ASC) den ehemaligen Sozialminister Watana Muangsook, einer Baufirma einen Großauftrag in Höhe von 2,9 Milliarden Baht zugeschanzt zu haben. Der damals für die National Housing Authority und deren Ua-Arthorn-Projekt verantwortliche Politiker soll als Gegenleistung über Fremdfirmen 82 Mio. Baht erhalten haben. Nach Einschätzung des ASC hat es bei 47 Wohnhausprojekten Unregelmäßigkeiten gegeben. Mapyailas Bewohner haben für die über 1.000 nicht fertiggestellten Häuser in ihrem Dorf eine passende Bezeichnung gefunden: Thaksins Ruine!

TAT-Fotowettbewerb
Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) hat einen Fotowettbewerb "Amazing Thailand" ausgeschrieben. Teilnehmen können Thais und im Land lebende Ausländer. Das beste Foto wird mit 100.000 Baht prämiert und soll im TAT-Kalender 2008 aufgenommen sowie für Promotion genutzt werden. Die Fotos sind bis zum 15. Mai einzureichen. Weitere Infos unter www.tat.or.th oder telefonisch unter 02.250.5500, Nebenstellen 1113 oder 1132.

Keine Schul-"Spenden"
Der Appell wird auch dieses Jahr ins Leere gehen: Das Büro der Basic Education Commission hat die Eltern aufgerufen, bei der Einschulung ihrer Kinder kein Bestechungsgeld zu zahlen und jede Forderung nach "tea money" dem Büro zu melden. Seit Jahren versuchen Behörden ohne Erfolg, die als Spenden deklarierten Zahlungen zu unterbinden. Wenn Eltern für ihre Sprösslinge eine bestimmte, zumeist in der Öffentlichkeit als empfehlenswert betrachtete Lehranstalt ausgesucht haben, gehen sie bei der Anmeldung nicht ohne eine großzügige Gabe aus dem Büro. Die Höhe der Spende bestimmen nicht die Eltern, sondern die Schule. Es ist kaum zu erwarten, dass bei der Hotline 1579 viele Klagen eingehen. Wer sich beschwert, erleichtert sicherlich nicht den Schulbesuch seiner Kinder.

Überwachung in Hua Hin
Anlässlich einer Tagung in der Provinz Prachuab Khiri Khan, bei der hohe Polizei- und Verwaltungsbeamte teilnahmen, wurde der Plan diskutiert, in Hua Hin Video-Überwachungskameras zu installieren. Ziel sei es, für die Bewohner der Stadt und die Touristen eine höhere Sicherheit zu schaffen, da Raubüberfälle und andere Verbrechen überall und zu jeder Zeit geschehen könnten. Die Teilnehmer der Tagung entschieden daraufhin, die finanziellen Mittel für die Installierung der Kameras in Hua Hin zur Verfügung zu stellen. Die Polizei hatte zuvor 47 geeignete Punkte als Standorte für die Kameras ausgemacht. Da jedoch 61 Geräte vorgesehen sind und auch zur Verfügung stehen, musste eine endgültige Entscheidung bis zu einer neuen Tagung verschoben werden. Die Polizei wird also noch weitere Orte für die Überwachung finden.

Viele viele Condos
Ein Überangebot an Condos vor allem im unteren bis mittleren Preissegment meldete Raimon Lands Condominium Focus für das Vorjahr. Der Bericht weist für Bangkok 5.037 Apartments im Wert von 37,4 Milliarden Baht aus. 35% der nicht verkauften Condos aller Preisklassen befinden sich an der Sukhumvit Road, dann folgen die Standorte Silom/ Sathorn Road, Riverside, Central Lumpini, Phya Thai und Rama III. Nach Einschätzung des an der Börse gelisteten Immobilienkonzerns Raimon ist das Überangebot in den Touristenzentren Pattaya, Phuket, Koh Samui und Hua Hin ebenfalls erheblich. In diesen vier Orten standen Ende Dezember 2.466 Apartments im Wert von 29 Milliarden Baht leer.

Hua Hin: Rentner Villen
Das Siedlungsunternehmen Boathouse Hua Hin Co. will Größen und Preise seiner noch geplanten Villen und Condo-Einheiten den Anforderungen des Marktes bzw. der potentiellen Käufer anpassen, gab Managing-Direktor Praphaisith Tankeyura bekannt. Die Villen sollen nur noch zwei- anstatt dreigeschossig gebaut und die benutzbare Fläche von 210 qm auf 138 qm verkleinert werden. Die Parzellengrößen selbst sollen allerdings unverändert bleiben, während die Preise von 15 Mio. Baht auf 8,6 Mio. reduziert werden. Villen in Hua Hin sind bei ausländischen Rentnern sehr beliebt, die kleinere Einheiten mit höchstens zwei Stockwerken bevorzugen. Viele ausländische potentielle Käufer haben die Villen zwar besichtigt, sich dann aber doch entschieden, stattdessen ein Condo zu kaufen, weil ihnen die Villen zu groß waren. Das Projekt Boathouse Hua Hin wurde im vergangenen Jahr gestartet und besitzt einen Wert von rund fünf Milliarden Baht. Gebaut wird auf einem 72 Rai großen Gelände am Strand von Hua Hin. Die geplanten 114 Villen stellen einen Wert von ungefähr zwei Milliarden Baht dar. Das drei Milliarden Baht teure Condominium umfasst 455 Einheiten, die 70.000 Baht pro Quadratmeter kosten. Die preiswerteste Ausführung wird für 2,3 Mio. Baht zu haben sein. Bis heute sind 15 Villen und 140 Condo-Einheiten verkauft worden.

Schiffe mit GPS
Alle im Hafen Bali Hai ablegenden Ausflugsschiffe und Fähren sollen nach dem Wunsch der Stadt Pattaya über das Global Positioning System (GPS) überwacht werden. GPS ist ein spezielles Satellitenfunk-Navigationssystem. Mit seiner Hilfe lassen sich rund um die Uhr und bei jedem Wetter Angaben über die genaue Position der Schiffe sowie deren Geschwindigkeit machen. Bei Schiffsunglücken bekämen Rettungskräfte im Hafen die genaue Position genannt und könnten schneller am Unfallort eintreffen. Die Verwaltung will vor einer Entscheidung mit dem Unternehmen Tesco weitere Details abklären.

Coole Malls
Nicht nur Schlussverkaufspreise und das überwältigende Warenangebot lassen Bewohner und Besucher Pattayas in die Einkaufszentren strömen. In diesen Wochen ist es mehr die unerträgliche Hitze, vor der die Thais und Ausländer in die klimatisierten Shopping-Malls fliehen. Die meisten Thais, aber auch ausländische Residenten, können sich keine Aircon leisten, andere stellen gerne ihre Klimaanlage ab, um die Stromrechnung in Grenzen zu halten. Da kommt der Besuch eines Einkaufszentrums mit Shopping, kühlem Getränk oder einer kleinen Speise im Restaurant gelegen. Der staatliche Stromversorger Egat erwartete für April beim Verbrauch einen neuen Rekord. Bereits im März wurde die Spitzenabgabe aus dem Vorjahr von 21.064 Megawatt mit 22.071 MW übertroffen. Der für April vorausgesagte neue Rekord soll bei etwa 23.000 MW liegen.

Silk Road Häuser
Silk Road heißt das Wohnhausprojekt der Tara Group. Auf einem 39 Rai großen Gelände in Banglamung werden derzeit 94 Häuser in der Preislage zwischen 4,75 und 12 Mio. Baht errichtet. Die Wohnhäuser sollen bis Ende 2008 bezugsfertig sein. Die Tara-Gruppe gibt ihre Investition mit 800 Mio. Baht an. Über 20 Häuser sollen bereits verkauft worden sein, die Hälfte an Ausländer. In direkter Nachbarschaft der Silk Road wird Tara auf einem zwei Rai großen Areal ein Condominium bauen. Die Apartments haben eine Fläche von 100 bis 170 qm, der Quadratmeterpreis soll bei 40.000 bis 50.000 Baht liegen. Auch damit will Tara vorwiegend Ausländer ansprechen.

Elvis von Thailand
Am Songkran-Tag, dem 13. April, feierte Richie Newton sein 10-jähriges Jubiläum als Elvis-Presley-Darsteller. Der gebürtige Deutsche aus München trat dort mit der bekannten Spider Murphy Gang auf, sang vor einem Publikum von mehreren Tausend Fans. Aber auch schon in der Schule begeisterte er seine Mitschüler mit "His latest flame". 1997 zog er auf die Insel Samui, wo er bis heute in Nachtclubs und Hotels Gastauftritte hatte. Drei Jahre lang hatte er sein eigenes Lokal in Pattaya, und bei seinen Auftritten stauten sich die Menschenmassen bis auf die Straße hinaus. Aber auch in allen großen Städten Thailands hatte Richie Newton Engagements. Nicht zuletzt deshalb wird er auch der "Elvis von Thailand" genannt. Auch brachte er viele CDs heraus, die berühmteste ist vielleicht "My tribute to the King". Herzlichen Glückwunsch!

Die Changs dürsten
Auf der Suche nach Wasser und Futter verlassen immer mehr Elefanten ihre Wildschutzgebiete und zerstören Plantagen und Äcker. Das wiederum bringt die Landwirte in Rage, die die Dickhäuter vertreiben, verletzen oder gar töten. Dass die tonnenschweren Tiere derzeit den Dschungel verlassen, liegt an der außergewöhnlichen Trockenheit in weiten Teilen des Landes. Wasserquellen versiegen, die Elefanten finden nicht ausreichend Nahrung. Ein ausgewachsener Dickhäuter braucht pro Tag zwischen 150 und 200 Liter Wasser sowie 200 Kilogramm Futter.

Samui Jet Skis
Wieder einmal kündigte Bürgermeister Warakorn Rattanarak an, die Kontrolle über Jet Skis zu verschärfen. Nun sollen neue Jet Ski nur dann zugelassen werden, wenn der Samui Jet Ski Club und das Provinzkomitee von Surat Thani zustimmen. Bei der Erneuerung einer Lizenz alter Jet Ski, müssen deren Sicherheit und Zustand überprüft werden. Und vor allem muss das Personal freundlich zum Urlauber sein. Um die Schönheit der Natur zu wahren, sollen an 11 Punkten in Lamai, an drei Stellen an Chaweng Noi und an 17 Orten am Chaweng Yai Jet Ski zu mieten sein. Viele Urlauber beschwerten sich über den Lärm dieser Boote, und so soll auch das Fahren des Personals das Kunden auf sich aufmerksam machen will, eingestellt werden. Wie sagt Franz Beckenbauer? "Schaun mer mal".

Reise-Tipps

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Koreaner investieren
Eine koreanische Investmentgesellschaft will am Jomtien in Strandnähe ein Serviced-Apartment mit 100 Zimmern errichten. Da immer mehr Koreaner in Thailand urlauben oder ihren Lebensabend verbringen, sieht das Unternehmen in Pattaya langfristig hohe Gewinne. Der Konzern will 400 Mio. Baht bereitstellen und ist auf der Suche nach einem ausreichend großen Grundstück. Thailand rechnet künftig mit rund 150.000 Langzeittouristen aus Korea.

Überlandbusse buchen
Die in Phuket beheimateten Überlandbusgesellschaft Thairoute.com teilte mit, dass ab sofort nach dem erfolgreichen Abschluss der e-bookings-Phase die Buchungen für Überlandbusse für diverse Gesellschaften online unter www.thairoute.com möglich sind. Diese Buchungen betreffen folgende Busgesellschaften bzw. Mitanbieter: -Thairoute.com -Counter Services -Siam First Tour -Sahapan Roi Et Tour -Praya Tour -Sri Trung Tour -Indara Tour -Khon Kaen Tour -Krung Thai Bank -Kasikornbank -Easy Post and Services -Siam Commercial Bank. Es sind auch Buchungen über ein 24 h erreichbares Call-Center unter der thailändischen Telefonnummer (02) 269 6999 möglich. Die angegebene Internetadresse weist noch keine englischsprachige Zugriffsmöglichkeit aus, so dass im Moment nur jemand, der Thai beherrscht, diese Buchungsmöglichkeit nutzen kann. Die Bezahlung der Fahrscheine kann dann in Thailand an Fahrkartenausgaben, Bankautomaten (ATM=Automatic Teller Machines), bei Easy Post und allen TOT Customer Zentren erfolgen. Es erübrigt sich also der Reise bisher immer erforderliche Gang zu den lokalen Busstationen.

Nok Air expandiert
Nok Air will seinen Maschinenpark aufstocken und das Streckennetz erweitern. Die Tochtergesellschaft der Thai Airways International (THAI) plant ab Juni Bangalore in Indien und in der zweiten Jahreshälfte Hanoi, Ho Chi Minh City und Macao anzufliegen sowie im Inland von der THAI die Routen von Bangkok nach Chiang Rai, Surat Thani und Ubon Ratchathani zu übernehmen. Die Billigairline verbindet derzeit Bangkok mit 8 Städten: Chiang Mai, Udon Thani, Hat Yai, Phuket, Nakhon Si Thammarat, Trang, Loei und Krabi. Weitere Flüge gehen von Chiang Mai nach Udon Thani und Mae Hong Son. Nok Air rechnet in 2007 mit drei Millionen Passagieren gegenüber etwas mehr als zwei Millionen im Vorjahr und will seine Kooperation mit der Bangkoker Fluggesellschaft SGA Airlines verstärken. SGA fliegt kleinere Airports wie Hua Hin und Phrae an.

Airbus A350 später
Die private Fluggesellschaft Bangkok Airways hält doch an ihrem Vorhaben fest, sechs der Langstreckenflugzeuge Airbus A350 in Dienst zu stellen. Obwohl diese Kerosin sparenden Maschinen mit dreijähriger Verspätung ausgeliefert werden, will Bangkok Airways nicht von seiner Bestellung zurücktreten und zu Boeing 787 Dreamliner wechseln. Airbus hat der Fluggesellschaft als Entschädigung drei Maschinen des Typs A330-200s oder A330-300s ab 2009 angeboten. Die A350 sollen erst 2014 ausgeliefert werden. Damit will Bangkok Airways europäische Ziele wie Frankfurt, London und Paris anfliegen.

Freundliches Hua Hin
Für die Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Siraphan Kamolpramote ist die Touristen-Information von besonderer Wichtigkeit. Drei Informationsbüros wurden bereits eingerichtet: Das erste befindet sich in der Stadtverwaltung, das zweite am Uhrturm und das dritte am Schrein gegenüber der Einkaufsstätte Hua Heng. Alle drei sind mit Verkehrspolizisten besetzt. Ein viertes Büro im Gebiet Khao Takiab befindet sich noch im Bau. Alle sind montags bis freitags von 08.30 bis 20 Uhr und an Wochenenden von 09 bis 17 Uhr besetzt. 2006 waren erst zwei Informationsbüros in Betrieb, und die Stadtverwaltung hat über ihre Nutzung Buch geführt. Danach kamen 9.032 Touristen in das Büro der Stadtverwaltung, und am Uhrturm waren es 8.686 Besucher. Bei den Auskunftshungrigen standen die Thai an erster Stelle, gefolgt von Schweden und Briten. Die Probleme der Touristen waren sich alle ziemlich ähnlich: zu hohe Preise, schlechter Service und Unsauberkeit waren die Hauptbeschwerden.

Gepäckscanner-Affäre
Thaksin-Transportminister Suriya wurde schwindelig, als er vom Anti-Korruptions-Komitee wegen der Flughafen-Gepäckscanner-Affäre vorgeladen wurde. Er wollte drei Monate Aufschub, um den Schwindel zu kurieren. Man gab ihm aber nur zwei Wochen...

Koh Samui hofft
Vertreten auf der ITB (Internationale Tourismus Börse) in Berlin war auch die Insel Samui. Hier sollten nicht nur die Schönheiten der Insel hervorgehoben, sondern auch Aufklärung über die Unruhen im tiefen Süden gegeben werden. Von der Ausstellung und Werbung wird ein Zuwachs auf dem Tourismussektor von bis zu 15% erwartet. Neben der wichtigsten Zielgruppe Skandinavien wird verstärkt auf Besucher aus Russland, Ungarn und der Tschechischen Republik gesetzt. Derzeit kommen die meisten Besucher Samuis aus England, Deutschland, Italien und der Schweiz. Am Beispiel Pattaya hat man gesehen, wie kaufkräftig gerade russische Urlauber sind. Dieser Markt wird deshalb am meisten umworben.

www.Radio-Siam.de
Freunde guter Musik und Nachrichten aus Berlin kommen ab sofort in den Genuss eines neuen Internet-Radiosenders. Radio-Siam.de bietet gute Unterhaltung und stündlich zu jeder halben Stunde aktuelle Nachrichten aus der Heimat und aus aller Welt. Der offizielle Sendestart war am 15. April. Aber schon vorher konnte man Testsendungen in bester Radioqualität genießen. Das Programm richtet sich an alle Altersgruppen und deutschsprachige Menschen auf der ganzen Welt. Musikalisch bietet Radio-Siam.de einen guten Mix aus deutscher Musik und Rock und Pop Hits aus fünf Jahrzehnten. Auf der Webseite unter www.radio-siam.de kann man sogar seine Musikwünsche ins Programm einfließen lassen. Die Streams sind in drei verschiedenen Qualitäten abgestuft, so dass man auch via Einwahl-Modem die Möglichkeit hat, die Sendung in ausreichender Qualität zu hören. Weitere Infos rund um das neue Internet-Radio-Portal aus Bangkok und welchen Player man zum Abspielen der Streams benötigt, findet man unter www.radio-siam.de oder unter der Tel. 02-966.4931.

Chawengs Nachtleben
Die am Hotelstrand gelegenen, offenen Thai-Pavillon-Restaurants verfügen über eine sehr große Anziehungskraft, so dass die Gefahr besteht, das pulsierende Nachtleben von Chaweng zu verpassen. Dabei bietet jenes für jeden kulinarischen Geschmack etwas - beginnend mit dem hervorragenden Restaurant des Schweizers Andreas Müller, das Chez Andy Steak House oder gar das Swiss Magic Light (gleichfalls unter Schweizer Leitung), die ihren Gästen schon über Jahre hinweg eine top thailändische und internationale Küche anbieten. Das Mango Café gleich neben dem Tops Supermarkt bietet russische und italienische Küche. Die bizarre Travestie-Show von Christies Cabaret ist ebenso ein Muss, wie die für Samui typische Mischung aus halboffenem Biergarten, Diskothek und Live-Pub wie z.B. der deutsche Biergarten neben Pizza Hut. Inselgeschichte geschrieben haben natürlich auch die Vergnügungsstraßen um das Green Mango oder gar der Reggae-Pub hinter Chaweng-Lake.

Vollmond-Party
Weltberühmt ist die Vollmond-Party auf der Insel Phangan. Weltbekannt ist auch, dass neben dem Alkohol andere Drogen mit von der Partie sind. Das führte kürzlich zu vier Verhaftungen aus einer Menge von rund 10.000 Besuchern. Zwar handelte es sich in zwei Fällen "nur" um Haschisch in kleinen Mengen. Die anderen beiden jedoch waren so berauscht, dass sie nicht befragt werden konnten. Alle vier wurden verhaftet und werden später angezeigt. Keiner will die legendären Partys verbieten. Man sollte darauf hinweisen, dass schwere Strafen auf Drogenbesitz und/ oder -konsum stehen.

Die Flughafencodes

BAO - BAN MAK KHAEN (UDON)
BFV - BURIRAM
BKK - BANGKOK INTERNATIONAL (Suvarnabhumi)
CEI - CHIANG RAI
CJM - CHUMPHON
CNX - CHIANG MAI INTERNATIONAL
DMK - BANGKOK DON MUANG
HDY - HAT YAI
HGN - MAE HONG SON
HHQ - HUA HIN HKT - PHUKET INTERNATIONAL
KBV - KRABI
KKC - KHON KAEN
KKM - LOP BURI (Koke Kathiem, Sa Pran Nak)
KOP - NAKHON PHANOM
LOE - LOEI
LPT - LAMPANG
MAQ - MAE SOT
NAK - NAKHON RATCHASIMA
NAW - NARATHIWAT
NNT - NAN
NST - NAKHON SI THAMMARAT
OHI - CHON BURI SATTAHIP
OJX - NONG KHAI
PAN - PATTANI
PBS - PATONG BEACH
PHS - PHITSANULOK
PHY - PHETCHABUN
PHZ - PHI PHI ISLAND
PMM - PHANOM SARAKHAM
PRH - PHRAE
PYX - PATTAYA
ROI - ROI ET
SGZ - SONG KHLA
SNO - SAKHON NAKHON
THS - SUKOTHAI
TKH - TAKHLI (Nakhon Sawan)
TKT - TAK
TST - TRANG
UBP - UBON RATCHATHANI
UNN - RANONG
URT - SURAT THANI
USM - KOH SAMUI
UTH - UDON THANI
UTP - UTAPAO (RAYONG)
UTR - UTTARADIT
Dies sind die gebräuchlichen IATA-Codes, die man auf den Flugtickets bzw. den Gepäckanhängern vorfindet, die ICAO-Codes sind vierstellig, werden jedoch bisher nur intern gebraucht. Zum Vergleich für Berlin:
SXF - BERLIN SCHÖNEFELD
THF - BERLIN TEMPELHOF
TXL - BERLIN TEGEL

32 Wagen aus Japan
Als Geschenk der JR-West Japan Railway Co. erhält die SRT (State Railway of Thailand) insgesamt 32 gebrauchte Eisenbahn-Wagen. Die ersten acht Wagen werden im Juni erwartet, und die restlichen sollen im Oktober folgen. Nach Aussagen des Verantwortlichen der SRT, Herrn Thavil Samnakorn, werden die Wagen nach Überarbeitung und Anpassung an die thailändischen Verhältnisse vorrangig auf der Nord- und Südstrecke zur Verbesserung des Reisekomforts eingesetzt.

Ausgabe
05-2007

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