Farang Titel 11-2007

Ausgabe 11 - 2007

Leserbrief

Rum-Treiber

Gala für AIDS-Tempel

Weihe bei Jeaw

Gastro-Report

Thai-Fussballer: Sieg!

Thai-Party-Szene-Berlin

Das Sothontip Spandau

Südostasien-News

Reisetipps

Leserbrief

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Zur Visa-Problematik bei der Deutschen Botschaft in BKK aus meiner Sicht:

Mit grossem Interesse habe ich beide Artikel über die Visa-Erteilung der Deutschen Botschaft BKK in Heft 9 und 10 zur Kenntnis genommen und kann beiden Schreiben nur zustimmen.

Mir ist nämlich etwas Ähnliches passiert. Wenn man "Null-Ahnung" hat von der Praxis in der Botschaft, hofft man doch mindestens auf Aufklärung bzw. Hilfestellung bei der Visabeantragung, oder ist hier evtl. kein Interesse vorhanden? Jede Behörde ist gesetzlich zur Unterstützung verpflichtet nach § 25 VwVfG. Doch leider hält sich niemand daran.

Kann auch sein, dass wir die falsche thailändische Botschaftsmitarbeiterin hatten. Jedenfalls verstand ich bei dem sog. Interview kein Wort. Meine Freundin, in gutem Glauben an Hilfestellung, legte der Dame eine Ledigkeitsbescheinigung und Scheidungsurkunde vor, in der Annahme, dass diese Dokumente für ein Besuchsvisa erforderlich sind.

Jetzt hätte die Mitarbeiterin darauf hinweisen müssen, dass diese Dokumente nicht für einen Besuchsaufenthalt in DE notwendig sind. Doch nichts dergleichen geschah. Auf Grund dieser Dokumente betraf die nächste Frage: Heirat? Und auch ich wurde da mit einbezogen. Sicher sollte geheiratet werden, doch nicht jetzt und sofort, sondern erst später, in ein bzw. zwei Jahren. Doch das zählte nicht. Sie markierte sofort "Heirat" auf den Visaantrag, und das Visa wurde später abgelehnt. Auch die sogenannte Rückkehrwilligkeit konnte die Dame nicht erkennen.

Mit uns waren ca. 10 andere Mädchen auch von einer Visablehnung betroffen, die heulend und jammernd die Botschaft verliessen. So kehrte ich allein nach DE zurück. In der Folgezeit richtete ich mehrere Schreiben an das Auswärtige Amt in Berlin und beklagte die Desinformation der Botschaftsmitarbeiterin und die damit unterlassene Hilfe.

Die Antwort liess nicht lange auf sich warten. Auch hier kam das Wort "fehlende Rückkehrwilligkeit" zur Anwendung. Natürlich war ich damit nicht einverstanden und reklamierte. Ich schilderte in Einzelheiten, wie das Interview abgelaufen war und wie ich es mir gewünscht hätte. Desweiteren gab ich an, dass meine Freundin eigene Kinder zu versorgen hat, zwei Grundstücke besitzt von 2 bzw. 15 Rai und wohl kein Interesse hat, während eines Besuchsaufenthaltes in DE die Ehe einzugehen. Doch auch das hat nicht geholfen. Ich solle jetzt das Heiratsvisa beantragen. Dies liess ich dann, des Erfolges müde, von einer ortsansässigen Visa-Agentur erledigen. Gewiss war das ein teures Unterfangen, aber ich sah keine andere Möglichkeit. Das Visum ist dann tatsächlich ausgestellt worden und ich konnte meine Freundin mit nach DE nehmen. Wir heirateten hier in DE, was eigentlich so schnell nicht vorgesehen war. Meine Freundin ist praktisch ins "kalte Wasser" gestossen worden, ohne Deutschkenntnisse, ohne Erfahrung wie es in DE aussieht und vorerst ohne Job-Aussicht.

Mit etwas Einfühlungsvermögen bei der Antragstellung und auf Grund ihres Alters (40 Jahre), wäre dies alles nicht passiert. Aber vermutlich werden die Gesetze und vorhandene Durchführungsbestimmungen stur durchgesetzt, ohne auf den Menschen einzugehen. Deshalb kann ich nur allen Leuten raten, bei dem sog. Interview das Wort "Heirat" niemals zu erwähnen. Beste Grüsse, E. B.

Rum-
Treiber

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Dass es sowas gibt - und mitten in der Berliner Thai-Szene!

Eine neue Thai-Fahne flattert munter in der City. Und zwar in Charlottenburg, Krumme Strasse, nahe dem Karl-August-Platz. Seit acht Wochen hat dort ein kleiner aber feiner Thai-Imbiss eröffnet. Er heisst my THAIS und scheint schon zu brummen. Als Euer Rum-Treiber zur Mittagszeit mal in Richtung Kantstraße fuhr, waren alle Plätze besetzt. Die Betreiber sind Thailänder und waren trotz des fleissigen Schaffens sehr freundlich. Zuvor hatten sie zweieinhalb Jahre in der Wilmersdorfer einen Asia-Imbiss unterhalten. Die ausführliche Speisekarte verspricht Küche aus dem Korat und ist sehr detailliert. Auf den ersten Blick preiswert, fast alle Hauptgerichte kosten nur 5 Euro. Zum Vergleich: In den Vietnam-Imbissen im Ostteil der Stadt kosten die Hauptgerichte durchweg 6 Euro und mehr. Den Rest erzählt unser Gastro-Reporter. Fein.

Tarzan hat das Gute nun vor sich. Der alte Racker war in letzter Zeit etwas kurzatmig geworden. Dann in Thailand wurde es langsam ernst. Mit tü-ta-tü zurück ins Krankenhaus nach Berlin. Gerade noch geschafft. Zwei Beipässe gelegt, und nun ist alles wieder gut im Karton. Gute Besserung, old fellow!


Auf der ewigen Suche nach Rauchbarem wollte Euer Rum-Treiber eigentlich mal wieder einen deutschen Tabak-Shop aufsuchen. Doch die sind immer zu, entweder Mittagspause oder früher Feierabend. Dann geht man eben zum Vietnamesen. Komisch. Die haben immer auf. Sie sind gleichbleibend freundlich und korrekt und haben sogar frische Spreewälder Gurken abgepackt vorrätig. Die lernen aber schnell. Ja.

Das Good Time in der Chaussestrasse ist ja schon immer ein Brumm-Laden gewesen. Winters über fällt es auf, weil die Fensterscheiben innen nass sind von den vielen Gästen. Nun haben sie nicht nur ungeheuer schöne Bedienungen, sie haben auch völlig neu umdekoriert. Alles ganz in Weiss gehalten mit traumhaften farbigen Schleiern und grossen weissen Lampen. Sehr eindrucksvoll, wenngleich ein Farang das für etwas dürftig hält. Aber keinen Namen mehr, gibt nur Ärger auf SMS. Mir gefällt es, und es scheint neumodern oder Zeitgeist zu sein, denn komischerweise hat McDonalds auf dem Ostbahnhof ähnlich nachgezogen. Grosse weisse schwere Tische und grosse weisse Lampen. So ein Zufall.

Ein unlustiges Thema sind Körperverletzungen, also mutwillige. Gerade eine kleine Thaifrau getroffen mit einer Brandwunde wie Vulkan auf dem Handrücken. Ein Farang - auch hier keinen Namen, aber trotzdem doof - hat seine Zigarette absichtlich darauf ausgedrückt. Sie schweigt aus Liebe. Wat ist denn nur los mit dir?

Thema Gleichberechtigung - auch in der Gewalt. Wir waren gerade von einem Farang eingeladen zum Thai-Fishing in Berlin. Thais angeln und geben die nasse Fracht an ihre Landsleute weiter. Das wäre doch mal einen Bericht wert. Doch es kam anders als erwartet. Traf Euer Rum-Treiber am Ort des Geschehens ein, so nahm die Thaifrau die Geschicke in die Hand und verprügelte ihren Mann, einen älteren Farang, auf das Schwerste. Sie wusste nichts von der Einladung. Viele Gegenstände im Garten kamen geflogen. Er lag schon am Boden, und sie liess dennoch nicht nach. Armer Kerl. Keine Namen, denn sonst wird er nochmal verkloppt. Alles ist wahr, nicht gelogen. Ein Gruss an Ban Ying.

Das erinnert mich an jenen armen Farang, der immer nur kurz ins damalige Bangkok Café kam, um ein kleines Bier zu zischen. Er flüsterte: Psst. Sie schläft gerade. Ich muss schnell wieder hoch.

Oder jener junge Farang, der auch im Bangkok sass und brav sein Bier trank, während seine Regierung in Aachen oder so richtig schwer Gummi gab - ist ja Arbeit. Am Handy dann bekam er die Schelte, was er sich denn erlaube, in solch ein schlimmes Lokal zu gehen, wo doch Thaifrauen anwesend sind. Man, Kinder, was lasst Ihr Euch gefallen.

Winnie - unser Pattaya Korrespondent - war neulich ganz scharf im Nadelstreifen anzusehen. Dazu die Handystecker im Ohr, immer online. Während seine nette Frau das R.C.A.-Team lobend verkocht, hat Winnie mit dickem Auto (Hummer) die erste Sahne der Profi-Boxer-Gilde durch die Hauptstadt gekarrt. Neben den US-Promies auch Deutschlands letzte weisse Hoffnung Axel Schulz. Aber kein Foto Schulz mit Thaifrau auf dem Arm. Schade.

Biker Uwe hat die Krücken längst beiseite gelegt und sich seinem Laptop gewidmet. Das ist gut so, denn Laptops können nicht beissen oder lügen. Leider hatte der Gute sein über E-Bay schlau erwirtschaftetes Teil im Pkw liegen gelassen. Es wurde geklaut, nicht im Wedding und nicht in Neukölln. Es passierte im feinen Steglitz. Na ja, nun hat er ein neues Stück erworben und rüstet es im LANNA zurück. Nicht Alta Vista, dafür XP professionell. Ach, so. Natürlich hat Uwe auch wieder ein Bike zwischen den Schenkeln. Ohne geht nicht.


Es gibt einen Menschen in Berlin, der sich schämt für den FARANG zu schreiben. Dabei muss er dies gar nicht tun. Er macht es freiwillig und betont immer wieder, was für eine unwissenschaftliche und triviale Zeitschrift das ist. Mann, der tut mir aber leid. Und wenn ich morgens in den Spiegel schaue, sage ich mir: Lieber ein kleiner Aal als ein großes Amerika ist weit und mächtig. Dort leben die meisten Auslands-Thailänder auf der Welt. Den zweiten Platz nimmt dann Deutschland ein. Offiziell 60.000, inoffiziell 100.000. Davon 10% in Berlin. Oder nicht?

Dagegen ist Dieter Graf ein echter Kerl. Er ist einfach nicht tot zu bekommen. Der ehemalige Flug-Ticket-Verkäufer hat den ekelhaften Krebs nicht gewinnen lassen. Ganz viele Operationen - und zwar im Gesicht. Mit viel Kraft und Mut geht er seinen Weg. Zukünftig halbes Jahr in Thailand, halbes Jahr in Germany. Mensch Dieter, Du bist schon ein echter Typ. Schön, Dich kennengelernt zu haben. Tapfer!

Im Thai-Park ist es ganz ruhig und kalt geworden. Nur ganz Verwegene versammeln sich noch zu stillen Runden. Wer aber ganz genau hinschaut kann mehr sehen. Im Klo geht eine nette Kaffee-Runde ab. Thaifrauen unter sich und schön gemütlich. Halten die Stellung.

Die kleine Aim-On hat ihr Vorhaben nun doch wahrgemacht: Sie eröffnet Mitte/Ende November ein grosses Wellness- und Spa-Studio in bester City-Lage, und zwar in der Wilhelmstrasse. Das wird keine kleine Thaimassage werden, sondern ein edler Tempel der Körperkultur. Der Bedarf ist ja da, im gutbetuchten Teil der Hauptstadt. Immer mehr Business, Politik, Geschäftsleute und ständig steigende Touristenzahlen. Dat wird!

Das ist selten. Eine Thaifrau ist nach Thailand geflogen, um ihr Konto zu räumen und in Berlin eine Thaimassage zu kaufen. Normalerweise ist das Gegenteil der Fall. Man lernt ja nie aus. O je.

Na dann - einen schönen Urlaub in Thailand, wünscht Euer Rum-Treiber.

Benefiz

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Gala für Aids-Tempel Lopburi


Die Wahl der Miss Queen.

Am 20.10. gab es wieder einmal einen Mega-Event der Thai-Szene in Berlin. Alles, was Rang und Namen hatte, fand sich in der Kirche am Hohenzollernplatz ein, um ein Fest für einen guten Zweck zu feiern. Das Thema war der Kampf gegen die Geissel AIDS. Es war rappelvoll. Das Ergebnis respektabel. Die Wahl der Miss Queen war das Hauptereignis. Nr. 19 gewann. Die Show der Schönen mit dem besonderen Etwas war faszinierend. Es war ein tolles Fest der Lebensfreude. M.H.

Wir möchten allen Spendern und Besuchern der Benefizveranstaltung am 20.10.2007 zu Gunsten des Wat Phra Batnamphu in Lopburi, Thailand, recht herzlich danken und uns für der Unannehmlichkeiten wegen des erfreulich starken Besucheransturms vielmals entschuldigen. Leider waren für einige Gäste die erforderlichen Plätze nicht mehr vorhanden.

Der Erfolg der gesamten Veranstaltung hat einen Erlös von 21.136.76 Euro und 6.790 Baht erbracht, der ohne Abzug komplett an den Wat Phra Batnamphu überwiesen wird. Nochmals danke für Ihre Spende und Ihr Verständnis, der Erfolg war aber wunderbar.

Der Veranstalter, Lek + Klaus mit Unterstützung des Vereins T.H.A.I. e.V.





Pratina von Thai Vitalis Oase und Thomas von DAOs.

















Die Veranstalter.











Die 3 Erstplatzierten.


Die strahlende Siegerin.

Berlin

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Kantstraße 81: Weihe im Jeaw Friseur

Der Umzug von Berlin-Neukölln nach Charlottenburg war die richtige Entscheidung; denn der kleine Friseur- und Schönheitssalon in der Kantstrasse 81 hat sich etabliert. Nach 3 Wochen war die Renovierung vollendet. Der Raum ist in der unteren Hälfte in kräftigem Grün gehalten, bevor er, durch eine bunte Borte getrennt, in ein angenehm ruhiges Beige übergeht.

Etwa 10.30 Uhr trafen am 29. September drei Mönche vom Wittenauer Tempel ein, um die buddhistische Weihe-Zeremonie vorzunehmen. Diese recht späte Weihe (das Geschäft hat schon drei Monate auf) hängt mit dem Geburtstag von Chefin Jeaw zusammen. Der war zwei Tage zuvor. So konnten praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Zu diesem Zweck wurden die Arbeitsgeräte wie Waschtisch, Stühle und Rollwagen, der die Friseur-Utensilien enthält, weggeräumt. Jetzt war Platz auf dem Fussboden für die Mönche, die Gäste und für die vielen Thai-Speisen. Symbolisch gaben alle Anwesenden einen Löffel Reis in den Topf der Mönche. Nach der Weihe aßen zuerst die Mönche, dann alle gemeinsam. Zahlreiche Kinder und Stammkunden, so auch Mary Kay, waren der Einladung gefolgt.

Also, wenn Euer Haupt eine Verschönerung braucht, dann geht zu Jeaw und überzeugt Euch von der Kunst vom Waschen, Schneiden, Fönen, Legen, Färben, Toupieren, Zupfen...

Liebe Jeaw, alles Gute zum Geburtstag, und viel Glück fürs Geschäft!
Helmut aus Steglitz 0171 - 371 57 28














Gastro-
Report

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Nachdem wir in den letzten Jahren auf einige Thai-Restaurants wegen Geschäftsaufgabe verzichten mussten, hat in der Nähe der Altstadt Spandau in der Pichelsdorfer Straße ein neues Thai-Restaurant eröffnet.

Vor sieben Jahren (Bericht im FARANG 6-2000) hatte in der Spandauer Klosterstrasse 29 schon einmal eine Thaifrau, Warunee, ein Restaurant mit Namen Plüag Mhai Thai eröffnet. Sie hatte eine sehr gute Original-Thai-Küche, und als sie aus gesundheitlichen Gründen nach knapp drei Jahren schliessen musste, haben wir das sehr bedauert.

Nun hat das Ehepaar Lehmann, Thaifrau und Farang, in der Pichelsdorfer Str. 65 (im Innenhof direkt neben PENNY) das Thai-Restaurant Sothontip eröffnet. Das ehemaliges China-Restaurant ist sehr geschmackvoll eingerichtet (China-Art), an den Wänden sind schöne Bilder aus dem Isan, etwa 50 Plätze. Im Sommer kann die Terrasse genutzt werden. Eine wirklich zierliche Thaifrau nahm, sehr nett und höflich, in gepflegtem Deutsch, die Bestellung entgegen. Ich bestellte mein traditionelles Gaeng Phed Ped Yang (EUR 12,50). Es entsprach im Grossen und Ganzen dem, was ich aus dem Isan kenne. Ich vermisste zwar meine Mini-Auberginen, aber das sind Anfangsschwierigkeiten, die sicher abgestellt werden. Mein Begleiter orderte Gai Sam Rot (EUR 9,00). Er war zufrieden.

Die Getränke waren erfreulich preiswert. Die Speisenpreise sind örtlich angeglichen.

Scheinbar waren wir ein gutes Omen für das Restaurant, denn im Laufe des frühen Abends füllte sich das Sothontip. Hoffen wir, dass wieder einmal ein Thai-Restaurant so lange existiert wie das Mao Thai.

Ich besuchte noch:
Thai Reis, Detmolder Strasse 49, Berlin-Wilmersdorf: Immer noch günstig im Preis.
Amera, Borussiastr. 62, Berlin-Tempelhof: Eine der besten Pizzas in Berlin. Kein Thai, trotzdem gut.
Franziskus Hof Stuben, Wilmersdorfer Str. 95, Berlin-Charlottenburg: Das Richtige für Fress-Säcke. Also, wenn jemand gut und reichlich essen will, dann ab zum Franziskus Hof.

Sport

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Der Pokal & seine Gewinner


In jedem Jahr, Mitte Oktober, feiert der buddhistische Tempel in Kopenhagen seinen Geburtstag. Dazu wird stets ein europaweites Fussball-Turnier der Auslands-Thailänder veranstaltet. Im letzten Jahr gewann Dänemark, doch in diesem Jahr waren es die Berliner Thais. Toll!

10 Mannschaften traten am 13. Oktober an. Je 2 x 30 Minuten. Im ersten Spiel stampften die Deutschen die Schweden mit 12:0 in den Boden. Dann im Finale ein 2:1 gegen Oslo. Dazu stellten sie mit Jalee den besten Torjäger und schossen auch das schönste Tor.

Der Pokal ist ein Wanderpokal und muss 2008 wieder mitgebracht werden. Bis dahin steht er beim Sponsoren, in DAOs Restaurant/Kantstraße. Wer dreimal gewinnt, darf ihn dann behalten.

Der Sieg wurde am 20. Oktober in der Asia Disco STARS gefeiert. Unser Glückwunsch geht an Nong E, Kirk, San, Uh, Ton, Lek, Nüng, Nad, Yad und Jalee und die anderen Sportsfreunde. Macht weiter so! M.H.























Thai Party Szene

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STARS-Disco feierte den Chef


Ja, Toan, der 14. Oktober liess sich nun mal nicht vermeiden. Du hattest Geburtstag, und so sind eben alle gekommen, die in Berliner Party Szene etwas zu sagen haben. Sombat vom Butterfly, Toi & Bobo vom R.C.A. sowie Micha & Darika vom Blue Sky. Dazu die vielen Thai-Massagen und Stammkunden, die Dir die Treue halten. Yad, Moses, Pu, Aim-On, Pinky, Sabina, Namwahn, Bee, Micha & Noi... Ungern bist Du im Vordergrund, aber heuer ging es nicht anders.

Schlag 24.00 Uhr das grosse Schenke Schenke auf der Bühne mit zünftigem Happy Birthday Singen. Der absolute Hammer war aber das Geschenk von Frank: Ein T-Shirt mit der sinnigen Aufschrift Toan Chef DU NIX. Das kann man einfach nicht besser sagen.

Bedankt hast Du Dich mit einem schmackhaften Frei-Buffet und einer tollen Party. Im Gegenzug haben Dir die hübschen Thaifrauen später im Party-Rausch fast die Textilien abgezogen. Aber das ist eben so ihre Art. Kommt vor.

Und was machst Du montags, wenn Deine Disco geschlossen ist. Dann besuchst Du die anderen Berliner Thai-Musik-Läden, also Deine Konkurrenz. Doch Du sieht das anders. Für Dich ist das Miteinander wichtiger als das Anti.

Haben wir jemanden vergessen? Ja. Die liebe Prim an Deiner Seite. M.H.

































TV-Star Ganchai sang im Scorpion

Kommt er nun oder kommt er nicht? Das war die spannende Frage, die bis zum Schluss offen blieb. Trotz Einladung gab es in Bangkok Probleme, die nichts mit dem Visum zu tun hatten (thailändische Medien berichteten über einen Vorfall im Flieger). Letztendlich ist das alles schnuppe; denn Superstar Ganchai, der keine Starallüren zu haben scheint, erschien pünktlich am 26.10. im Berliner Scorpion. Während einige Damen seelenruhig und geduldig auf ihr Idol warteten, tanzten sich andere Mädels im Vorfeld schon mal warm. Yad ließ seine Stimme erklinken, und DJ John brachte die zumeist weiblichen Zuhörer mit seinen Vorträgen so in Schwung, dass der ganze Saal mitjubelte. So wurde die Wartezeit in bester Stimmung und Laune überbrückt, bis Num mit Begleitung weit nach Mitternacht die geschmückte Bühne betrat (was Thai-Zeit bedeutet wurde heute nacht besonders deutlich). Schier unglaublich war die Begrüssung der Fangemeinschaft. Man hatte richtig Mühe, die Damenwelt davon abzuhalten, auf die Bühne zu stürmen. Djui war wieder gut drauf, und Jürgen vom MINT ganz aus dem Häuschen. Alles im grünen Bereich.

Der 33-jährige Schauspieler wurde vor 14 Jahren von seinem Produzenten entdeckt. Er lebt in Bangkok, wo auch die TV-Serie Umrak gedreht wird. Ein Dauerbrenner, bei dem das Ende nicht abzusehen ist. Wie viele Serien schon produziert wurden, weiss Ganchai selber nicht. Der Serieninhalt umfasst vielerlei Themen. Aber irgendwie sind immer Geister und vor allem Liebe im Spiel. Na denn, geistern wir mit Liebe weiter. Viel Erfolg weiterhin, das FARANG-Team. Helmut aus Steglitz 0171 - 371 57 28
























Zum Schreien schön: 1 Jahr BLUE SKY

Im FARANG 11/06 war zu lesen: Der Wille zu unternehmerischer Freiheit, der Mut zur Selbständigkeit, der Tatendrang etwas Neues auf die Beine zu stellen, scheint ungebrochen. Inzwischen ist ein Jahr vergangen, in heutiger Schnellebigkeit eine kleine Ewigkeit. Ein Jahr, in dem Höhen und Tiefen zu verzeichnen waren. Am Anfang mehr Tiefen als Höhen, aber die Zähigkeit von Darika und Micha wurde letztendlich belohnt. Beide haben sich mit ihrer Karaoke-Bar Blue Sky einen festen Platz in der Berliner Thai-Szene erarbeitet. Ein harter Job; denn so viele Thai-Locations sind in der Hauptstadt nicht mehr übrig geblieben.

Waren bei der Eröffnung die Wände noch etwas kahl, sind sie nach und nach mit vielen kleinen Spiegeln und Leuchtketten verziert worden. Drei Flachbildschirme zeigen den Text zur Karaokemusik. Im Vorraum hängt eine bunte Bildergalerie mit zahlreichen Fotos von den Gästen. Hier stand auch am 29. September das Thai-Buffet, reichlich und lecker, wie immer, wenn Darika mit Pfanne, Topf und Kochlöffel jongliert. So liessen sich die eintreffenden Gäste nicht lange bitten und griffen gern zu. Mit grossen Blumensträussen gratulierten Sombat vom Butterfly sowie Toan von der STARS Disco. Beide konnten auf Grund eigener Veranstaltungen nicht lange bleiben. Toi & Bärchen vom R.C.A. kamen etwas später, blieben dafür länger. Die Frauen ließen das Duo eh nicht gehen, bevor reichlich gesungen wurde.

Dass das Blue Sky heuer brechend voll war bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung. Unter den fröhlichen Gästen waren Samai & Heiner, die die ersten Monate ihrer frischen Ehe hinter sich haben, Bernd mit Sa vom TAR-Reisebüro, unsere Party-Spezialisten Moses und Yad, die in Thai-Kreisen bekannte Sabine, diesmal mit Ehemann Manfred (welch Seltenheit), Bovorn mit Gattin Ingrid und viele andere Gäste.

Ein Höhepunkt der Jubiläums-Feier war die lustige Show, die in zwei Etappen vorgetragen wurde. Zuerst brillierte der verkleidete Rang (vom Mao-Thai), dann spielte die Hausherrin selber auf. Buntes Röckchen über, breiter Schal um die Oberweite, und fertig war die Verkleide. Entsprechender Beifall folgte auf dem Fusse. War überhaupt "ne richtig geile Party". In diesem Sinne: Viel Glück und Erfolg weiterhin wünschen die Berliner Thai-Szene und das FARANG-Team. Helmut aus Steglitz 0171 - 371 57 28


Darika und Schatz Micha, die Betreiber.





Mit Sa und Bernd vom TAR-Reisebüro.








Schöne Aim-On.


Die Chefin führt die Show an.


Da hat sich der Farang im Eifer des Gefechts wohl vergriffen.











Ingrid und Bovorn (vorn) sind immer vor und nach einer Weltreise.

Die Geburtstags-Kinder

Noy mit Ep im R.C.A.

Sie sind ein angenehmes Paar. Die charmante Noy im roten Traum und ihr Schatz Ep. Beide sind Stammgäste im Neuköllner R.C.A. Bereits am 5. Oktober feierte Noy hier ihren Ehrentag zusammen mit einer tanzwütigen Truppe. Dann mit grossem Hallo an und auf der Bühne, mit dem Anschnitt eine ansehnlichen Torte und später mit der witzigen Show. Bis in die späte Nacht. Ganz thailike eben. Ein Glückwunsch vom FARANG ! M.H.















Burkhard wurde 50!

...und liess am 29. September im LANNA mächtig die Korken knallen. Es war weit mehr als eine Familienfeier mit der Mama, der Schwester und vielen Kollegen. Ist ja schliesslich ein halbes Jahrhundert! Sabina und Linda trugen mehrere Runden Thai-Tanz auf der Bühne vor. Stets in anderen Kostümen. Dukta sei Dank. Danach noch professionelle Karaoke-Beihilfe aus dem nicht allzuweiten Musik-Café R.C.A. in Berlin-Neukölln. Wie man auf den wenigen Fotos dennoch gut sehen kann war es ein gelungenes Fest. Der junggebliebene "Jubilar" und Thailand-Freund versuchte sich sogar in Thai-Tanz-gerechten Fingerübungen unter Sabinas Anleitung. Na bitte, es geht doch noch! Wir freuen uns nun auf Burkhards 100. Geburtstag. M.H.









Pee Wan im Blue Sky

Pee Wan, mit richtigem Vornamen Wilawan, kommt wie viele in Berlin lebende Thaifrauen aus dem Zentrum des Mekong-Beckens, genauer gesagt aus Korat. Seit 12 Jahren weilt sie schon in der Hauptstadt und fühlt sich pudelwohl. Sie sagt, dass dies ihre erste Party seit vier Jahren ist. Warum aber im Blue Sky? Weil die Atmosphäre toll ist, das Essen schmeckt, und das alles zu moderaten Preisen. Rund 20 Gäste nahmen an zusammengestellten Tischen Platz, prosteten sich eifrig zu und gratulierten der Reihe nach - und sangen aus voller Kehle und nach Herzenslust. So sollte sie sein, die Thaiparty. Auch vom FARANG die herzlichsten Glückwünsche. Helmut aus Steglitz






Happy Birthday! Sudarat im MINT


Die Thai-Kneipe MINT in der Sesenheimer Str. 17 ist klein, aber urgemütlich. Ein Berliner Treffpunkt, der zum Gedankenaustausch wie geschaffen ist. Familienpartys finden bei Jürgen besonderen Anklang. Dieser Meinung war auch Sudarat, Rufname Fed. Sie kam vor 10 Jahren aus der 70 km nördlich von Bangkok liegenden ehemaligen Hauptstadt Siams, Ayutthaya, nach Berlin. Die fleissige Thaifrau hat neben ihrer Arbeit bei einer bekannten Berliner Firma noch die beiden Kinder Robin (10) und Katharina (5) zu versorgen. Und natürlich den Mann ihrer Träume, den sie 1998 heiratete. Wolfgang arbeitet für eine Kanzlei als Spezialist für Verkehrsrecht.

Beim Betreten des MINT fällt sofort der Tisch ins Auge, der die mit Blumensträussen umrahmte Torte zur Schau stellt. Davor kleine quadratische Kerzen mit je einem Buchstaben. Zu lesen ist "Happy Birthday". Rechts daneben eine kunstvoll geschnitzte Wassermelone. Im hinteren Raum lädt auf der linken Seite ein reichhaltiges Buffet zum Zugreifen ein. Das muntere Geburtstagskind mit der etwas kessen Frisur fragt die Gäste, viele Freundinnen und Arbeitskollegen, immer wieder nach Getränkewünsche. Wer kann da schon widerstehen? Und so kommt es, wie es kommen muss. Let's start the party. Alles Gute zum runden Geburtstag wünscht Helmut aus Steglitz 0171-371 57 28

















Neu

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Das SOTHONTIP in Berlin-Spandau

Peter Lehmann, 43 Lenze alt, verheiratet seit neun Jahren, glücklicher Papa vom vor 18 Monaten in Thailand geborenem Sohn Willy. Das sind die Eckdaten vom Besitzer des neu eröffneten Thai-Restaurants Sothontip. Der Name setzt sich aus drei Vornamen zusammen. Somjit, eine Bekannte von Peters Frau. Sie sorgt in der Küche für das leibliche Wohl der Gäste. Thon, ein Mönch in Thailand, und Jutatip, das ist die Frau vom Chef. Vor vielen Jahren war er in Thailand im Urlaub und hat sich auf Anhieb nicht nur in das Land, sondern auch in Jutatip verliebt. 10 Jahre hat er auf der Halbinsel Phuket gelebt. Ein Restaurant, später ein Gasthaus waren dort sein Eigen. Warum er wieder nach Deutschland gekommen ist? Weil sein Sohn hier aufwachsen und zur Schule gehen soll.

Doch nun zum Restaurant. Es befindet sich in Spandau, in der Pichelsdorfer Strasse 65. Ein großes Schild mit der thailändischen Fahne, die an einem Mast befestigt ist, erleichtert dem Autofahrer die Suche; denn das Restaurant liegt leicht versetzt hinter einem gestalteten Vorgarten. Auf etwa 70 m² sind Tische mit mehr als 50 Sitzgelegenheiten grossräumig verteilt. Die Einrichtung ist gediegen und übersichtlich. An den Wänden hängen Bilder mit Motiven aus Thailand. Besonders auffallend sind die grossen, runden, leicht gewölbten Beleuchtungskörper, die in die Decke eingelassen sind. Die darauf befindliche Glasmalerei ist stilvoll, schafft Atmosphäre und ergibt ein indirektes Licht. Bei Sonnenschein hat der Gast die Möglichkeit, Speisen und Getränke unter freiem Himmel einzunehmen. Dazu bietet der Freisitz Platz für weitere 50 Personen.

In Bälde wird mit Namfon ein wahrer Könner im Sothontip eintreffen. Der ehemalige Chefkoch vom bekannten Mao-Thai wird die Küche bereichern, die jetzt schon gut gewürzte originale Thaikost anbietet. Über die Qualität des Essens berichtet sicher bald unser Gastro-Reporter Klaus Müller.

Einen guten Start und allzeit viele Gäste wünscht das FARANG-Team.

Das Sothontip befindet sich in der Pichelsdorfer Str. 65 in Berlin-Spandau und öffnet Di.-So. von 11 bis 23 Uhr.
Helmut aus Steglitz 0171 - 371 57 28 Fotos Storys Inserate














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MAMA wird teurer!
Thailands älteste und führende Instant Nudel Marke "Mama" hat angekündigt den Preis ihrer Instant Nudeln von jetzt 5 um 1 Baht auf 6 Baht die Tüte zu erhöhen. Diese Zwischenmalzeit erfreut sich in allen Gesellschaftklassen ungebrochener Beliebtheit. Seien es Farmer, Schüler oder Studenten in der Mittagspause oder eine Karrierefrau in einer Suppenpause. Die Gründe für die Preiserhöhung: Die hohen Reismehlpreise, die in den letzten Jahren um 50% gestiegen sind. Zur gleichen Zeit ist das Pflanzenöl, in dem die Nudeln gehärtet werden, bevor man sie verpackt, auch um 20% gestiegen. Die Preiserhöhungsrunde findet zum Jahreswechsel 2007/ 2008 statt. Die letzte Preiserhöhung fand vor mehr als 15 Jahren statt! P.N.

Zu wenig Grünes
Die Stadt Pattaya hat den Tourismus Jahrzehnte boomen lassen und sich in der Citylage nicht rechtzeitig Areale für Grünanlagen gesichert. Jetzt halten Politiker und Verwaltungsbeamte verzweifelt Ausschau nach Gelände, um es in öffentliche Parks umzuwandeln. Derweil werden jenseits der Sukhumvit Road die Fehler der Vergangenheit wiederholt. Plattmachen heisst die Devise. Nicht nur Plantagen wie die weitläufige Wanasin Farm an der Soi Country Club und Reisfelder werden für Villages und Condominien erschlossen, ganze Waldstücke verschwinden. Bäume werden gerodet, um das Land an Immobilienunternehmen teuer zu verkaufen.

Jugendolympiade 2010
Bangkok und zehn weitere Städte aus aller Welt wollen sich als Austragungsort für die erste Jugendolympiade im Sommer 2010 bewerben. Nach Angaben des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sind es neben Bangkok die russische Hauptstadt Moskau, Algier (Algerien), Athen (Griechenland), Belgrad (Serbien), Debrecen (Ungarn), Guatemala-Stadt (Guatemala), Kuala Lumpur (Malaysia), Poznan (Polen), Singapur (Republik Singapur) und Turin (Italien). Die Kandidaten müssen dem IOC bis zum 26. Oktober 2007 offizielle Anträge für das Austragungsrecht der Olympischen Spiele zusenden. Im November 2007 entscheidet das IOC, welche Städte den offiziellen Anwärter-Status für die Jugendolympiade 2010 erhalten. Die offizielle Wahl des Austragungsortes ist Februar 2008 geplant.

Luxus-Apartments
Etwa 30% der in Thailand errichteten luxuriösen Apartments sind im ersten Halbjahr in vier Touristenstätten entstanden: Hua Hin (45%), Pattaya (35%), Phuket (10%) und Koh Samui (10%). Nach Angaben des Immobilienunternehmens Raimon Land waren es insgesamt 665 Wohnungen im Wert von 6,09 Milliarden Baht.

Rotary Club Naklua
Die Rotarier Dieter Précourt und Stephan Heynert hatten die Idee, in Pattaya einen deutschsprachigen Rotary-Club ins Leben zu rufen. Die Zeit ist reif, um deutschsprachigen Residenten die Möglichkeit zu bieten, Mitglied im neuen geplanten Rotary Club Naklua zu werden. Eine Organisationsgruppe bereitet derzeit die Gründung des künftigen Klubs vor. Die ersten Schritte sind schon getan, und mit Hilfe der Rotary-Clubs in Pattaya und des Rotary-Distrikts 3340 sind Info-Veranstaltungen im November vorgesehen. Interessierte deutschsprachige Residenten werden über Rotarier, Stand der Vorbereitungen sowie Aufgaben und künftiges Klubleben informiert. Weitere Einzelheiten werden veröffentlicht. Interessenten wenden sich an Stephan Heynert, Tel.: 081-510.7075 (info@stephan-heynert.de) oder an Trutz Fiddickow, Tel.: 038-373.903 (fidow@loxinfo.co.th). Siehe auch: www.rotary-naklua.org.

Mehr Sicherheit
Bis zur Hauptsaison wird in die Sicherheit der Urlauber investiert. Die Polizei in Pattaya und in Banglamung kann das im Rathaus eingerichtete, eine Million Baht teure neue Radio-Zentrum nutzen, um bei Notfällen schneller vor Ort sein. Das Radio-Zentrum ist mit der städtischen Hotline 1337 und den an den Strandpromenaden installierten CCTV-Überwachungskameras verbunden. Drei neue TV-Kameras werden in der Fussgängerzone Walking Street in Südpattaya aufgestellt. Ab November patrouillieren in der Stadt wieder Soldaten und unterstützen die Polizei in ihrer Arbeit. Und der Touristenpolizei steht ein Schnellboot zur Überwachung der Küsten und des Schiffsverkehrs vor Pattaya und dem Jomtien zur Verfügung. Das Boot konnte sieben Jahre nicht genutzt werden, weil für Reparaturarbeiten kein Geld da war.

Gebrauchtwagen
Der Kauf eines Gebrauchtwagens ist mit hohen Risiken verbunden, zumal unter Thailands Second-Hand-Händlern zu viele schwarze Schafe sind. Die staatliche Verbraucherschutzorganisation klagt über ständige Klagen von Käufern und hat deshalb für den Handel Richtlinien erlassen. So reicht es nicht mehr, Interessenten das Baujahr und den Preis zu nennen und die womöglich manipulierten Kraftfahrzeugpapiere zu zeigen. Das Consumer Protection Board hat die Händler aufgerufen, an den Windschutzscheiben ihrer Fahrzeuge sichtbar ein Schreiben mit 21 Angaben anzubringen. Zu den Details zählen: Der Tag der Erstzulassung, der Hersteller, das Baujahr, Modell, Motor (Hubraum, PS), Farbe, Fahrgestellnummer, Benziner (Normal, Super) oder Diesel, Vorbesitzer und welcher Händler das Fahrzeug erstmals verkauft hat.

Dengue-Fieber weiter
Jedes Jahr sterben weltweit Millionen an Malaria, Dengue-Fieber, der Japanischen Enzephalitis (JEV) und Gelbfieber. Deshalb raten Tropenmediziner Thailand-Touristen, sich gegen den Stich eines Moskitos zu schützen. Durch entsprechende Bekleidung oder durch das Auftragen sogenannter Repellents mit der synthetischen Chemie DEET. Für kurze Zeit können auch Zitrusfrucht- und Eukalyptusextrakte die Insekten fern halten. In Thailand gibt es kein Gelbfieber. Aber Urlauber müssen mit den anderen Infektionen rechnen: Dengue-Fieber, Malaria und Japanische Enzephalitis. Für den Durchschnittsurlauber ist das Risiko einer Malaria- oder JEV-Infektion gering, zumal wenn sich der Ausländer in Bangkok oder an den Stränden des Landes aufhält. Diese Einschränkung gilt nicht für Dengue-Fieber, an dem Touristen landesweit erkranken können. Dengue-Fieber hat sich in diesem Jahr in Südostasien epidemisch ausgebreitet. Thailändische Gesundheitsbehörden verzeichneten von Januar bis Anfang September mit fast 42.000 Fällen 33 Prozent mehr als im Jahresvergleich. In diesem Zeitraum starben landesweit 47 Menschen an der Infektion, fast ausschliesslich Kinder. In Deutschland werden jährlich weit über 100 Fälle von Dengue-Fieber registriert, die Betroffenen haben sich zumeist in Süd- oder Südostasien infiziert.

Plastik-Tüten adé
Mall-Group verzichtet als erster grosser Einzelhandelskonzern auf Plastikbeutel und gibt die erworbenen Waren in biologisch abbaubaren Tüten aus. Das gilt in Bangkok für The Emporium, Siam Paragon, The Mall Department Stores und Home Fresh Mart. Laut Mall-Group gibt das Unternehmen im Jahr rund 150 Mio. Taschen ab. Dass der Einzelhandel nicht längst die Plastiktüten durch biologisch abbaubare Taschen ersetzt hat, liegt am Preis: Umweltfreundliche Tüten aus Stärke, und diese wiederum aus Feldfrüchten wie Mais gewonnen, kosten drei bis fünfmal mehr als eine Plastiktasche. Die Mall-Gruppe versteht ihre Entscheidung und die Mehrkosten von rund 100 Mio. Baht als Beitrag gegen den Klimawandel.

Tattoo-Lizenzen
Bei vielen jungen Frauen und Männern gehören Piercing und Tattoo zum Körperkult. Dass dieser Kult einiges einbringt, beweist die Zahl der Tattoo-Geschäfte in Pattaya. Sie ist in den letzten Jahren empor geschnellt, mehrere Dutzend werden es sicherlich sein. Doch nicht alle Tätowierer ritzen und stechen nach hygienischen Standards. Deshalb hatte die Verwaltung Besitzer und Mitarbeiter der Tattoo-Shops zum Informationsgespräch eingeladen. Die Behörde will die Branche regulieren und nur noch Tätowierer zulassen, die eine Lizenz haben. Dieses Papier soll nur an qualifizierte Frauen und Männer ausgegeben werden, die in einem hygienischen Umfeld arbeiten. Geschäfte ohne Lizenz will man umgehend schliessen. Mit verunreinigten Nadeln können Hepatitis und HIV übertragen werden. Während bei Thais Initiationsriten eine magische Funktion haben, gilt ein Tattoo bei Westlern als Schmuck.

Rabiater Taxifahrer
Für 500.000 Baht Kaution haben die Justizbehörden in Samui einen verhafteten Taxifahrer vorläufig auf freien Fuss gesetzt, der Ende Juli in Chaweng mehrere Touristen mit einer Machete angegriffen und schwer verletzt hatte. Laut Informationen des (Pattaya-) FARANG hinterlegte die Familie des Taxifahrers zur Sicherheit Landpapiere und konnte den Beschuldigten bis zur Hauptverhandlung aus der Haft in Koh Samui freibekommen. Der Mann aus dem Bezirk Nakhon Si Thammarat hatte am 28. Juli zunächst ein französisches Ehepaar wegen Differenzen um überhöhte Fahrtkosten verprügelt. Als zwei belgische Touristen schlichten wollten, griff sie der wütende Yellow-Cab-Fahrer mit einer 50 cm langen Machete an und verletzte sie schwer. Einer der beiden Belgier kam nur um Haaresbreite mit dem Leben davon. Die scharfe Waffe verfehlte seine Halsschlagader um wenige Millimeter. Der Termin der Gerichtsverhandlung steht noch nicht fest. Laut Behördenangaben kann es mehrere Monate dauern, bis sich der Taxifahrer verantworten muss.

Patienten surfen
Patienten des Bangkoker Samitivej Hospital an der Sukhumvit Road haben jetzt vom Krankenbett direkten Zugang zum Internet. Die Krankenhausleitung hat in ein Entertainment-Programm investiert. Neben dem Bett befindet sich eine Computer-Tastatur, die mit dem LCD-Bildschirm im Zimmer verbunden ist. Der Patient kann per High-Speed im Internet surfen, sich über das Hospital und dessen Ärzte informieren sowie demnächst auch Filme, Musik und Spiele kostenlos auf den Bildschirm holen. Ärzte können auf dem Bildschirm z.B. Röntgenbilder zeigen und mit dem Erkrankten die weitere Behandlung besprechen. Das System soll bis Ende 2007 auch in den Hospitälern Samitivej Srinakarin in Bangkok und in Sri Racha installiert werden.

Cyber Crime Act
Eine Spezialeinheit der Polizei, das Department of Special Investigation (DSI), will im Internet nach Verstössen gegen das Mitte Juli in Kraft getretene Cyber Crime Act fahnden. Die Beamten wollen nach negativen Aussagen über das Königshaus und nach Webseiten mit einem kriminellen Hintergrund suchen. Das DSI hat mitgeteilt, dass es auch jene Betreiber von Websites zur Rechenschaft ziehen möchte, die vom Ausland aus operieren (www.dsi.go.th).

Tsunami-Alarmanlagen
Premierminister Surayud Chulanont hat dem Leiter des National Disaster Warning Centre NDWC, Smith Dharmasarojana, seine Unterstützung beim Ausbau des Tsunami-Alarm-Systems entlang des Andamanischen Meeres zugesagt. In den 6 Provinzen, die vor fast 3 Jahren von den Flutwellen überrascht worden waren, stehen zu wenige Warntürme. Der Alarm wird längst nicht von allen Bewohnern und Urlaubern wahrgenommen. Die Regierung will dem Katastrophenzentrum weitere 109 Mio. Baht zur Verfügung stellen.

Protest gegen Reservoir
Die Bewohner von Angthong protestieren gegen den geplanten unterirdischen Stausee auf Samui. Das 800 Mio. Baht teure Reservoirprojekt würde 500 Rai Land in Ban Ta Kian in Angthong einnehmen. Ende August hielten Beamte des Irrigation Department Office eine Besprechung vor etwa 50 Einwohnern in Ban Ta Kian ab. Zur gleichen Zeit protestierten etwa 200 Einwohner, angeführt von Kidsada Jansawang, dem früheren Dorfchef und Assistent von Bezirk 4, und Aphiwat Phromjan, Präsident der Natural Preservation Association, gegen das Reservoirprojekt. Die Demonstranten beklagen, dass durch das Projekt ihre Häuser und Farmen von über 300 Menschen zerstört würden oder umplatziert werden müssten. Sie erhoben auch Eigentumsansprüche auf das betroffene Land. Das Projekt würde nur Hotel- und Resort-Investoren, nicht lokalen Leuten nützen, sagten sie. Sie glauben sogar, dass sie auch mit dem Reservoir immer noch Wasser für ihren täglichen Verbrauch kaufen müssten. Sie sagten, dass in Zeiten der Wasserknappheit die Inselbewohner nicht die Ersten sind die Wasser bekommen, sondern Hotels und andere Orte.

Koh Larn: Kameras
Weil sich die Überwachungskameras an den Stränden von Pattaya und Jomtien zur Verhütung und Verfolgung von Straftaten bewährt haben, wird die Stadt jetzt auf der Pattaya vorgelagerten Insel Larn 45 CCTV-Kameras installieren. Sie sollen für Touristen und Bewohner mehr Sicherheit bringen. Als Standorte sind beliebte Strände wie Thonglang Beach, Tawaen Beach, Sangwan Beach, Tian Beach, Samae Beach und Nual Beach sowie der Na-Ban-Pier, View Point Hill und die kommunale Verwaltung der Insel vorgesehen.

Longstay Management
Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) will sich aus der Thai Longstay Management Co. zurückziehen und ihr 30-prozentiges Anteilpaket verkaufen. Tourismusminister Suvit Yodmani glaubt, dass ein privates Unternehmen die Ziele eher und besser erreichen kann. Die Thai Longstay Management soll vor allem wohlhabende Pensionäre und Rentner im Ausland für einen längeren Aufenthalt in Thailand begeistern und vor Ort begleiten. Den Urlaubern werden verschiedene Privilegien angeboten. Thai Longstay Management ist ebenso wie die Elite Card auf eine Initiative des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra zurückzuführen, schreibt ebenso rote Zahlen.

Ocean 1 Tower
Bei einer öffentlichen Anhörung zum Bau von Thailands höchstem Wohnturm am Jomtien haben Vertreter der Provinzbehörde Chonburi und der Stadtverwaltung Bedenken von Anliegern über unzumutbare Belästigungen und zur Umweltverträglichkeit des Projektes ausgeräumt. Vor fast 500 Zuhörern machten Fachleute deutlich, dass der geplante Ocean 1 Tower nach internationalen Standards errichtet werden soll. Das gilt nach Angaben der Beamten besonders für die Bereiche Wasserversorgung, Entwässerung und Verkehr. Ocean 1 Tower wird 91 Stockwerke, 611 Wohnungen unterschiedlicher Grösse und ein Einkaufszentrum haben. Bauherr ist Siam Best Enterprises mit dem deutschen General-Manager Bruno Pingel an der Spitze. Die noch ausstehende Genehmigung der Bangkoker Umweltbehörde soll in den nächsten Monaten erteilt werden. Ende des Jahres wird mit dem Start des Condominiums gerechnet. Es soll in etwa fünf Jahren eingeweiht werden.

Kein Visa-Paradies mehr
Das thailändische Generalkonsulat auf der malaysischen Insel Penang gewährt augenscheinlich nur noch drei Touristenvisa hintereinander. Mit dem letzten Stempel, so heisst es in einem Bericht der Wochenzeitung Pattaya Today, bekommt der Antragsteller einen Vermerk in seinen Reisepass. Dieser besagt, dass es ein viertes Touristenvisum (60 Tage) nicht mehr gibt. Zumindest nicht auf dem Konsulat in Penang, das bisher als "Visa-Paradies" galt. Nach den seit Oktober letzten Jahres geltenden Einschränkungen beim "Visa on arrival" (30 Tage), das beim Grenzübergang oder auf einem internationalen Flugplatz von der Immigration ebenfalls nur dreimal hintereinander ausgestellt wird, gibt es jetzt für alle in Thailand lebenden Ausländer, die kein Jahresvisum beantragen können und hier mit einem Touristenvisum leben, ein Problem.

Sollten sie sich auf einer Botschaft oder einem Konsulat in einem Nachbarland kein weiteres Touristenvisum oder einen anderen Visumtyp beschaffen können, und sollte die Immigration diesen Frauen und Männern auch ein "Visa on arrival" verweigern, müssen sie Thailand verlassen und sich in ihrem Heimatland ein Einreisevisum beschaffen. Das wäre allerdings mit erheblichen Kosten (Flug, Übernachtung etc.) verbunden. Im Heimatland würde die thailändische Botschaft oder ein Konsulat womöglich ein Non-Immigrant-Visum für mehrere Einreisen ausstellen. Ein solches Visum ermöglicht in der Regel einen 1-jährigen Aufenthalt in Thailand.

Der Hintergrund der neuen Visum-Beschränkung: Das Innenministerium bzw. die Immigration wollen unterbinden, dass Ausländer in diesem Land mit einem Touristenvisum Jahre leben. Für einen Daueraufenthalt ist weder das "Visa on arrival" noch das Touristenvisum geschaffen worden.

Wer das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, weder über eine Arbeitsgenehmigung verfügt noch mit einer Thai verheiratet ist, kann in Thailand nach geltenden Gesetzen kein Jahresvisum beantragen. Die Folge der neuen Regelung: Die Zahl der Ausländer mit Overstay (Überziehung ihres Visums) wird steigen - trotz drohender Ausweisung und hoher Geldbusse. Denn die Botschaften und Konsulate in Thailands Nachbarländern bearbeiten Visumanträge noch restriktiver als es die Kollegen in Penang bisher taten.

Keine Waffen
Am 12. August startete Polizeigeneral Wirot Phaholvej, einer der Stellvertreter des Polizeichefs von Thailand, offiziell das Projekt der waffenfreien Zonen in den touristischen Orten Cha-am in der Provinz Phetchaburi sowie Hua Hin, Pranburi, Paknampran und Bangsaphan in der Nachbarprovinz Prachuab Khiri Khan. Im Hua Hin City Beach Hotel übergab er den Besitzern und Managern von Hotels, Restaurants und Gästehäusern Schilder mit der Aufschrift "Arms-free zone". Gleichzeitig forderte er die Unternehmer auf, diese Schilder deutlich sichtbar in ihren Etablissements anzubringen, um damit ihre Kunden darüber zu informieren, dass das Tragen von Feuerwaffen in ihrem Geschäft und der ganzen Gegend strikt verboten ist. Sollte jemand eine Person mit einer solchen Waffe sehen, müsse er sofort die nächste Polizeistation informieren.

Der Grund für diese Massnahme ist ein besserer Schutz der Einwohner und Touristen. Zusätzlich sollen Polizeibeamte kontinuierlich patrouillieren und verdächtige Personen und Fahrzeuge nach Waffen durchsuchen, die an den Stränden von Hua Hin und Cha-am unterwegs sind. Nach Angaben von Polizeigeneral Wirot wurde das Projekt in der Polizeiregion 7 gestartet, um die dort tätigen thai- und ausländischen Unternehmer besser zu schützen. Ausserdem gebe es in jedem der beiden Gebiete Residenzen der Königlichen Familie, in denen das Tragen von Waffen aller Art strikt verboten sei. Wenn der Besitz von Waffen ständig kontrolliert werde, verringere sich wahrscheinlich auch die Zahl der Raubüberfälle, Morde und anderer Gewalttaten in den Touristenorten. Die Polizisten seien speziell ausgebildet worden, um verdächtige Personen, die im Besitz von Waffen oder Sprengstoff sein könnten, schneller zu erkennen.

Viele tote Biker
Dass es mit der Verkehrssicherheit auf Thailands Straßen nicht zum besten bestellt ist, weiss jeder. Nun veröffentlichte das Gesundheitsamt eine neue Statistik über die Gefahren des Motorradfahrens - mit niederschmetterndem Ergebnis. Durchschnittlich sterben täglich 27 Motorradfahrer, 438 werden verletzt. 80% der Fahrer, die in Unfälle verwickelt waren, hatten keinen Helm getragen. 2005 wurden fast 10.000 Thais bei Motorradunfällen getötet, 2006 waren es knapp 9.000. Damit gehört der Motorradunfall zu den häufigsten Todesursachen in Thailand überhaupt. 50% der Verunglückten waren sofort tot, 65% der Todesfälle betrafen Kinder. Der Motorradunfall steht bei Kindern als Haupttodesursache auf Platz 2, nur getoppt von Ertrinken. Da darf man sich zwei Fragen stellen: Weshalb wird der Wahnsinn, Kleinkinder auf dem Motorrad zu transportieren nicht einfach verboten? Und weshalb ertrinken so viele Kinder? (Quelle: www.tip-thailand.org)

Mega-Center
Bei der Grundsteinlegung des Central Festival Pattaya Beach in der Nähe der Polizeistation wurden die Kosten für das größte Einkaufszentrum an einem asiatischen Strand mit 7 Milliarden Baht angegeben. Auf einem 22 Rai grossen Gelände zwischen der Beach- und Second Road entsteht in Pattaya eine genutzte Fläche von 240.000 qm. Das Konzept der Central-Group sieht Lifestyle Fashion und eine weitläufige Entertainment-Zone vor. Thais und Ausländer sollen in etwa eineinhalb Jahren in über 200 Geschäften einkaufen können. Neben dem Shoppingzentrum wird ein Fünf-Sterne-Hotel mit 350 Zimmern errichtet.

Autofahrer zahlen
Energieminister Piyasvasti Ambranand hat seinem Kollegen vom Transportministerium zugesichert, die geplante Erweiterung des schienengebundenen Verkehrs in Bangkok neben der Aufnahme von Krediten über den Spritpreis zu finanzieren. Die für die Hauptstadt vorgesehenen neuen Strecken für U-Bahn, Skytrain und Eisenbahn sollen dann auch von den Bangkoker Autofahrern bezahlt werden. Bei weiteren Strecken in den Provinzen wird der Spritpreis in diesen Regionen angehoben. Das Geld kommt aus dem staatlichen Öl-Fonds, über den vor Jahren der Preis für Diesel und Benzin künstlich niedrig gehalten wurde. Nach dem Auslaufen dieses Programms zahlt jeder Motorisierte weiter in den Öl-Fonds ein, um die zuvor gemachten Schulden zu tilgen. Der Energieminister geht davon aus, dass Ende des Jahrs die Kredite beglichen sein werden und dann monatlich eine Milliarde Baht in den Fonds fliesst.

Die ersten Züge da
Die ersten Züge für den soganannten Airport Link von Suvarnabhumi Flughafen zur Bangkoker Innenstadt sind im Bangkoker Hafen angekommen. Das ist die erste Lieferung von insgesamt 30 Zügen für diese extra gebaute Linie. Die restlichen Züge werden im Laufe des Jahres 2008 bis Mitte 2009 folgen. Zur momentanen Lage der Bauarbeiten an der Hochbahn, die im ersten Abschmitt von der eigens errichteten Makasun Station zum Suvarnabhumi Flughafen reicht, sind bisher 60 bis 70% fertig. Der zweite Abschnitt von Phaya Thai Station bis Makasun ist erst zu 30% fertig. Das Airport Link Project soll in zwei Jahren fertig sein und künftig Bangkoks Internationalen Flughafen mit der Makasun Station in 15 Minuten und mit der Phaya Thai Station in 30 Minuten verbinden. P.N.

Bali Hai für Fähren
Der Hafen Bali Hai soll Fähren, Ausflugsschiffen und Schnellbooten vorbehalten bleiben. Nach kurzer Debatte hat der Stadtrat von Pattaya einen Antrag von zwei Investoren abgelehnt, in Bali Hai einen Yachthafen zu errichten. Den beiden Privatunternehmen wurde nahegelegt, sich einen anderen Standort zu suchen und dann erneut ein Genehmigungsverfahren einzuleiten.

Thai-Kids in Zahlen
Thailändische Kinder beginnen schon sehr früh mit dem Konsumieren von alkoholischen Getränken. Eine Studie der thailändischen Health Promotion Foundation hat ergeben, dass Jungen ab 11 Jahren und Mädchen ab 15 Jahren mit dem Rauschtrinken beginnen. Dr. Suriyadev Tripati, Chef der Gesundheitsabteilung dieser Foundation sagte, dass im letzten Jahr über 4.000 Teenager oder 11 pro Tag in Zusammenhang mit Verkehrsunfällen verstorben sind. Bei 40% dieser Unfälle konnte Alkoholmissbrauch nachgewiesen werden. Eine Million männlicher Teenager zwischen 11 und 19 trinken, gegenüber 200.000 weiblichen Teenagern zwischen 15 und 19. Die Studie fand auch heraus, dass 90 von 1.000 weiblichen Teenagern ungeschützten Sex haben, dabei schwanger werden und sich dem Risiko aussetzen, mit Geschlechtskrankheiten infiziert zu werden. Zu den neuerlichen Krankheiten der Kinder, gehören auch Computerspiele. Spielsüchtige Jugendliche geben bis zu 2.500 Baht pro Monat in den Internetshops aus. Bis zu 500 Baht pro Monat kommen für Mobiltelefonkosten dazu und mehr als 800 Baht auf ungesunde Kost wie Fast Food und Süssigkeiten. Das Büro des Office of the Narcotics Control Board (ONCBs) hat berichtet, dass immer mehr junge Menschen bei den Reha-Programmen für Drogenmissbrauch Hilfe suchen. Zur gleichen Zeit wird die Familieninstitution schwächer, wie die steigende Scheidungsrate zeigt. Eltern verbringen jede Woche nur 38,5 Minuten für Gespräche mit den Kindern.

Reise-
Tipps

Leserbrief / Rum-Treiber / Gala für AIDS-Tempel / Weihe bei Jeaw / Gastro-Report / Thai-Fussballer: Sieg! / Thai-Party-Szene-Berlin / Das Sothontip Spandau / Südostasien-News / Reisetipps

65 neue Flieger
Der Vorstand der Thai Airways International (THAI) hat den Kauf bzw. das Leasing von 65 neuen Flugzeugen beschlossen. 47 ältere Maschinen sollen in den nächsten Jahren verkauft werden. Die THAI gibt die voraussichtlichen Kosten für die Neuanschaffungen von Airbus- und Boeing-Flugzeugen mit 400 Milliarden Baht an. Der Maschinenpark des staatlichen Unternehmens ist veraltet. Die Flugzeuge sind im Durchschnitt über zehn Jahre alt. Zwischen 2008 und 2017 möchte die THAI 16 Langstreckenflugzeuge mit 300 bis 500 Sitzplätzen, 29 Mittelstreckenflugzeuge mit 250 bis 350 Plätzen und 20 Maschinen mit 150 bis 250 Sitzplätzen für Kurzstrecken erwerben.

Taxis jetzt richtig
Die Flughafenleitung von Suvarnabhumi kommt endlich den Wünschen ankommender Passagiere und der Taxifahrer nach. Jetzt warten die Taxis dort, wo die Fluggäste ankommen: an den Ausgängen des zweiten Terminal-Geschosses. Bisher mussten die Taxifahrer auf der unteren Ebene in der Schlange warten, die Passagiere mit ihrem Gepäck über Rolltreppen oder Fahrstühle das Erdgeschoss erreichen. Die Airports of Thailand (AoT) hat ihre Einsätze gegen illegale Taxifahrer und Reiseleiter verstärkt. In den Monaten Juni und Juli wurden mehr als 900 Fahrer von Limousinen und Minibussen sowie Reiseführer vorübergehend festgehalten. Die AoT sieht in ihren Einsätzen einen Beitrag für die Sicherheit der Fluggäste, denen illegale Taxifahrer unverschämt hohe Fahrtkosten abverlangten. Kostengünstiger sollen die Meter-Taxis sein, die neben einer Flughafengebühr von 50 Baht den auf dem Zähler angezeigten Betrag kassieren.

Betten, Betten
Touristikexperten warnen vor einem Überangebot an Hotelbetten. In- und ausländische Investoren wollen vom Touristenboom profitieren und lassen neue Hotels aus dem Boden stampfen. Vornehmlich sind es Häuser der oberen Kategorien. Einige Beispiele: Der Duty-Free-Anbieter King Power International weihte Mitte Oktober in der Hauptstadt sein Pullmann Bangkok King Power mit 386 Zimmern ein. Es wird von der französischen Hotelgruppe Accor betrieben. Im November folgt die Eröffnung des Aksra-Theaters mit 600 Sitzplätzen. Beide Projekte kosten 2,6 Milliarden Baht. Seacon Development stellt vier Milliarden Baht zur Verfügung und errichtet drei neue Hotels auf Koh Samui, in Krabi und auf Phuket. Zudem will das Unternehmen sein 13 Jahre altes Einkaufszentrum Seacon Square an der Srinakarin Road in Bangkok umbauen und renovieren. Die Inter Continental Hotels Group plant in Zusammenarbeit mit thailändischen Investoren in den nächsten zwei Jahren drei Häuser: Inter Continental Resort in Hua Hin, Holiday Inn in Pattaya und Cowne Plaza Sukhumvit in Bangkok. Die Gruppe hat kürzlich das Holiday Inn Resort Regent Beach in Cha-am und das Holiday Inn Hotel and Resort in Chiang Mai nach umfangreicher Renovierung eröffnet.

Air Asias neue Airbus
Bei der Thai AirAsia ist die erste neue Maschine des Airbus-Typs A 320s eingetroffen. Die Billigairline hat das Flugzeug ab 21. Oktober eingesetzt. Der zweite von insgesamt 40 bestellten Airbus A320s soll im November und das dritte Flugzeug im Dezember in Dienst gestellt werden.

Hua Hin Hospital bald
Das im Bau befindliche neue Hua Hin Hospital bereitet sich darauf vor, zum Ende des Jahres seine Pforten sowohl für thailändische als auch internationale Patienten zu öffnen. Dankbar hat man die grosszügigen Spenden aus dem Projekt Jatukamramthep entgegengenommen, die aus dem Verkauf der großen runden Amulette aus dem Süden des Landes stammen.
Einer der Direktoren gab bekannt, dass das Projekt zur Zeit bereits zu 60 Prozent fertiggestellt sei. Patientenzimmer, Untersuchungsräume, Operationssäle und andere Einrichtungen müssten nur noch eingerichtet und ausgestattet werden. Nach der feierlichen Eröffnung könnten Personal und Spezialisten der verschiedenen Fachbereiche, zum Beispiel Anästhesisten, Chirurgen, Orthopäden, Allgemeinmediziner und HNO-Ärzte sofort an die Arbeit gehen und Patienten behandeln und versorgen.
Nach der offiziellen Eröffnung wird das 9-geschossige Krankenhaus in verschiedene Fachbereiche gegliedert, wie es die hohen Standards von Bangkok vorschreiben. Zudem müssen auch Patienten aus den Provinzen Prachuab Khiri Khan, Chumpon, Phetchaburi und den anderen südlichen Provinzen aufgenommen werden, weil das Gesundheitsministerium und die Regierung das neue Krankenhaus zum "General Hospital" erklärt haben. Das Hua Hin Hospital wird Spezialstationen für Notfälle, Entbindungen, Chirurgie usw. haben und in der Lage sein, täglich rund 500 Patienten zu behandeln.
Touristen sowie Ausländer, die in Hua Hin leben, können die Einrichtung auch als ambulante Tagesklinik zur Behandlung von kleineren und nicht lebensbedrohlichen Beschwerden und Krankheiten nutzen oder den Ambulanzdienst und dessen Ärzte für Haus- oder Hotelbesuche bestellen.
Das Hua Hin General Hospital Project wurde zwar vom Gesundheitsministerium mit 600 Millionen Baht unterstützt, die natürlich nicht ausreichend waren, vor allem nicht für eine Ausstattung mit modernen medizinischen Geräten. Zum Glück erhielt Prakhru Papassornwaraphinit vom Tempel Huai Mongkol, genannt Abt Phairote, eine Spende von immerhin 90 Millionen Baht aus dem oben erwähnten Projekt Jatukamramthep, die mit Hilfe eines anderen Abtes, einer Nonne und vielen Bürgern von Hua Hin auf 100 Millionen aufgestockt werden konnten. Damit ist jetzt sichergestellt, dass nicht nur ein neues Krankenhausgebäude gebaut wurde, sondern dass es auch mit moderner medizinischer Technik ausgestattet sein wird.

IATA für E-Tickets
Ab Juni 2008 wollen alle dem Internationalen Luftverkehrsverband (IATA) angeschlossenen Fluggesellschaften sowie die Reisebüros nur noch E-Tickets ausgeben. Mit dem Computerausdruck geht der Passagier auf dem Flughafen zum Check-In-Schalter und erhält seine Bordkarte. Da die Airlines pro Ticket 9 Dollar sparen, gibt der IATA die Einsparungen mit jährlich rund drei Milliarden Dollar an. Zudem brauchten 50.000 Bäume zur Herstellung von Papier nicht gefällt zu werden. In Thailand werden bereits 75% aller Flugscheine als Electronic Ticketing (ET) ausgegeben.

Flughafen Samui top
Nach einer Umfrage des asiatischen Reisemagazins Smart Travel Asia gehört der Flughafen Samui, der sich in privatem Besitz der Bangkok Airways befindet, zu den besten Flughäfen der Welt. Der Flughafen befand sich im Vorjahr ebenfalls unter den besten 10 bei einer Umfrage des Magazins. Von Samui aus werden jedes Jahr über 9.000 Flüge durchgeführt, sowohl regional als auch international. Unter den angeflogenen Flughäfen befinden sich Bangkok, Phuket, Chiang Mai, Pattaya, Singapur und Hong Kong. Wie fliegen-sparen.de im Internet weiter berichtet, sind die zehn bekanntesten Flughäfen in der Liste des Reisemagazins Hong Kong International Airport, Changi Airport (Singapur), Kuala Lumpur International Airport (Malaysia), Suvarnabhumi Airport (Thailand), Incheon International Airport (Südkorea), Pudong International Airport (China), Schiphol-Amsterdam (Niederlande), Samui Airport, Zürich (Schweiz) und Frankfurt. Bei der Umfrage, in der es um die besten Reisemarken 2007 (Best Travel Brand) ging, wurde Bangkok Airways in die Top-Ten-Liste des besten Kabinenservices gewählt. Die Umfrage bewertet jedes Jahr verschiedene Kategorien, darunter Hotels, Resorts, Spas, Fluglinien, Flughäfen.

Doi Farang Bungalow
Eine Bungalowanlage unter Leitung des Deutschen Michael Ham. Fünf Kilometer von Phrao, neben dem nordthailändischen Dorf Pa Nai, finden sie das neueröffnete Nordthailand-Resort. Doi Farang Bungalow, errichtet im landestypischen Baustil, liegt am Rand des landschaftlich reizvollen Talkessels von Phrao. Die Landstraße Nr. 1001, sehr gut befahrbar, führt direkt von Chiangmai nach Phrao. Die Straße führt sie durch die Bergwälder, Teakholzplantagen und am berühmten Wat Doi Mae Pang , 17 km vor Phrao, vorbei. Siehe: www.doifarangbungalow.com (Quelle: thai-ticker.com)

Öko-Tourismus
Bangkoks Stadtverwaltung will bei den Urlaubern unter dem Motto The Charme of Bangkok für den Besuch von sieben Öko-Tourismusstätten werben. Es sind: die Farm Koy Ruttugwa im Distrikt Nong Chok mit ökologischem Anbau, Chinatown im Distrikt Samphanthawong, Kudi Chin im Distrikt Thon Buri, die Lebensgemeinschaft der ethnischen Mon-Minderheit von Bang Kradi im Distrikt Bang Khunthian, landwirtschaftliche Betriebe von Bang Mod im Distrikt Thung Kru, der Schwimmende Markt von Taling Chan, der Distrikt Bangkok Noi und Ban Bu, dessen Bewohner die bekannten Bronze-Gefässe herstellen.

THAI macht Dampf
Zu den wichtigsten Tourismusmärkten Thailands plant die Thai Airways International (THAI) in den kommenden fünf Jahren zusätzliche Flüge. Die staatliche Fluggesellschaft will so den Tourismus fördern. Die neun wichtigsten Märkte sind Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Russland, Skandinavien, Japan, die USA, die Vereinigten Arabischen Emirate und Australien. Die THAI will die Zahl der Flüge von derzeit wöchentlich 197 auf rund 215 erhöhen.

Flughafen Phuket
Phukets Flughafen wird von immer mehr Maschinen angeflogen und bald an seine Kapazitätsgrenze stoßen. Während die Ferieninsel auf eine baldige Erweiterung des Airports hofft, denkt die Regierung über eine Alternative nach: Ausbau von Krabis Flugplatz zu einem internationalen Airport. So könnte Phuket wesentlich entlastet werden. Die Regierung wartet jetzt auf ein von ihr in Auftrag gegebenes Gutachten.

Le Méridien powert
In den nächsten zwei Jahren plant Le Méridien Hotels & Resort in Thailand die Eröffnung von neun Häusern. Die Hotels sollen in Bangkok, Chiang Rai, Chiang Mai, Pattaya, auf der Koh Samui und in weiteren Touristenzentren entstehen. Ende 2009 will das Unternehmen in Thailand 20 Häuser betreiben. Le Méridien gehört zur international operierenden Starwood-Gruppe.

Oman Air: Bangkok
Mit der Oman Air wird ab 15. November eine weitere Fluggesellschaft von der Arabischen Halbinsel täglich direkt Bangkok anfliegen. Die Bewohner des Sultanats haben Thailand als Einkaufsparadies und die preiswerten Krankenhäuser zur Behandlung entdeckt. Oman Air bringt Passagiere derzeit von Maskat nach London, will aber schon bald Frankfurt in seinen Flugplan aufnehmen.

Das Mixx am Bali-Hai
Dem neuen, am südlichen Ende der Walking Street gelegenen Geschäftszentrum Bali Hai Plaza ist von aussen nicht anzusehen, welch grandiose Überraschung im 3. Stock lauert: es ist das Mixx als Pattayas neueste und vielleicht auch schönste Disco. In einem gläsernen Fahrstuhl geht es nach oben, wo man auch erst einmal in einer verglasten Veranda-Lounge Platz nehmen kann, um den Blick beim Longdrink zu den beleuchteten Booten auf dem Meer schweifen zu lassen. Aufgrund seines Flairs dürfte der neue Tanzschuppen auf dem besten Weg sein, alsbald angesagt zu sein. Er untergliedert sich in zwei sagenhaft große Disco-Bereiche mit Coyote-Plattformen: Im Rouge Club werden fetziger RnB, Soul und HipHop geboten. Der schicke Crystal Palace indes wird von House, Trance und Progressive zum Vibrieren gebracht. Mit seinem gediegenen Interieur aus geschwungenen Säulen, einem riesigen Lichtspiel-Lüster aus Glasfasern, Kugelleuchten und Dekostoffbahnen kann der Tanzpalast mit einem angenehmen Casino-Flair aufwarten. Verbaut wurde neueste LED-Technik. Die Lautsprecher sind überall so zielgenau ausgerichtet, dass man sich auf den insgesamt 600 Sitzplätzen noch unterhalten kann. Kaum zu glauben, dass hinter dieser tollen Geschäftsidee, der mutigen Investition und der echten Professionalität drei Deutsche stehen! Insgesamt wurden über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen - davon 50 Kellnerinnen und 20 Tänzerinnen. Vielversprechend ist die in nur fünf Monaten erschaffene Disco nicht zuletzt deshalb, weil sie für Fahrzeuge bestens erreichbar ist und über viel Parkraum verfügt. Die Preise für Bier liegen bei 160 Baht, für Cocktails 220 Baht. Eine Flasche Black Label kommt auf 2.300 Baht, die zugehörigen Mixgetränke 60 Baht. Wer sich indes eine Flasche Champagner leisten will, wird mit 8.000 bis 11.000 Baht zur Kasse gebeten. Bis auf weiteres zahlen alle weiblichen einheimischen Gäste lediglich 50% (tägl. ab 21 Uhr)!

Wie hoch ist das Risiko bei Billigairlines?
Nach der Flugzeugkatastrophe von Phuket stellt sich bei vielen die Frage: Ist ein Flug mit einer Billigairline risikoreicher als eine Reise mit einer renommierten Fluggesellschaft? Grundsätzlich verneinen Luftfahrtexperten diese Frage. Maschinen der sogenannten Budget-Carriers würden überwiegend ebenso eingehend und nach vorgeschriebenem Plan gewartet wie Flugzeuge beispielsweise der Thai Airways International, der Lufthansa oder der Austrian Airlines. Allerdings nur überwiegend.

Deshalb sollte man seine Buchung nicht von dem sehr niedrigen Ticketpreis abhängig machen. Wichtiger sei, den Hintergrund des Discounters zu durchleuchten. Hat es bei dieser Airline in der Vergangenheit schwerwiegende technische Probleme mit den Maschinen oder gar Unglücke gegeben? Wie alt sind die Flugzeuge? Erst wenn diese Hausaufgaben gelöst sind, sollten sich Touristen und Geschäftsleute für einen Discounter entscheiden.

Reisende, bei denen Sicherheit vor Sparen kommt, werden sich ohnehin für die Billigairline einer international anerkannten und weltweit operierenden Fluggesellschaft entscheiden. So für die Nok Air, Tochtergesellschaft der Thai Airways International, für Jetstar, Tochtergesellschaft der australischen Qantas, oder für Tiger Airways, Tochtergesellschaft der Singapore Airlines.

Nach Angaben des Center for Asia Pacific Aviation haben im asiatisch-pazifischen Raum in den letzten Jahren 50 Budget-Carriers abgehoben. Darunter sind Thai AirAsia und deren Muttergesellschaft Air Asia mit Sitz in Kuala Lumpur, die keine Uralt-Maschinen in Betrieb und eine Flotte neuer Airbus-Modelle bestellt haben, aber auch mehrere indonesische Airlines, die in diesem Jahr durch schwere Flugzeugunglücke mit vielen Toten Schlagzeilen machten.

Die auf der Ferieninsel Phuket verunglückte Maschine der One-Two-Go-Gesellschaft vom Typ McDonnell Douglas MD-82 gilt bei Piloten als sicher und leicht zu handhaben. Die einzelnen Modelle wurden von 1980 bis 1999 hergestellt. Noch immer heben mehr als 1.000 MD-Flugzeuge auf allen Kontinenten ab. Vor Phuket waren erst drei McDonnell Douglas in ein Unglück verwickelt. Bei allen Katastrophen wurde aber später menschliches Versagen als Ursache ermittelt.

Der Hintergrund der Billigairline One-Two-Go ist nicht blütenweiss. Ihre Muttergesellschaft Orient Thai Airlines kam vor Jahren in die Schlagzeilen, weil eine Maschine fast den Kontrollturm auf dem Flughafen Tokio gestreift hatte und südkoreanische Behörden die Sicherheitsvorkehrungen bemängelten. Beides liegt, wie gesagt, Jahre zurück.

Dass die Aufsichtsbehörde nach der Katastrophe von Phuket weder die One-Two-Go mit einem Flugverbot belegte noch die weiteren MD-Maschinen dieser Airline vorübergehend aus dem Verkehr gezogen hat, zeigt, dass die Ermittler die Ursache für die Katastrophe nicht vorderst bei der Fluggesellschaft suchen.

Der steile Aufstieg der Billigairlines in Asien hat zu einem Mangel an erfahrenen Piloten geführt. Die bei kleineren Gesellschaften schlecht bezahlten Kapitäne fliegen inzwischen allesamt Maschinen grosser Unternehmen, zumal die in den letzten Jahren im arabischen Raum aus der Taufe gehobenen Fluggesellschaften sich weltweit nach fähigem Personal umschauen müssen. So bleibt es nicht aus, dass weniger erfahrene Piloten bei den Budget-Carriers anheuern und womöglich bei aussergewöhnlich schlechten Witterungs- und Landebedingungen ihre Probleme haben.

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11-2007

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