Farang Titel 6-2008

Ausgabe 06 - 2008

Rum-Treiber

Karneval der Kulturen

Thema: Reis-Preis

Reisebericht Teil 1

Pattaya Sprachschule

THAIGER Fussballer

Thai-Party-Szene Berlin

Tiger Woods Story

Eine Hochzeit

Südostasien-News

Reisetips

Rum-Treiber

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Dass es so was gibt - und mitten in der Berliner Thai-Szene!

Hiermit gibt Euer Rum-Treiber bekannt, dass er seine Diäten um 180 Percent erhöht, und zwar rückwirkend bis zum Jahr 1838 - kein Schreibfehler! Schliesslich würde er ja in der freien Wildbahn oder als Bundesrichter genau das Doppelte verdienen. Also siegte wieder einmal die reine Vernunft. Ach, wie bin ich doch weise und bescheiden...

Papa Cola alias Wolfgang - selbsternannter und zumeist kritischer Korrektur-Leser dieser Gazette - beim Billig-Schmatzen von gutem Thai-Food im SARODs in der Kreuzberger Friesenstrasse erwischt. Immer noch für 5 Euro über Mittag ein solides Buffet mit vier Speisen und drei Suppen. Das funktioniert und lockt viele Deutsche aus dem wachsenden Kietz um die Marheineke Markthalle, einschliesslich Bergmannstrasse. Cola wohnt ja in Neukölln, und zwar mit seiner Mietzekatze in der Niemetzstrasse, an deren einen Ende bislang die Thai-Gastronomie und Karaoke namens LANNA existierte. Wir haben oft berichtet von Sawad, von Dung Ding und auch von Franco. Jetzt ist aber Sendepause, denn die Genannten haben sich getrennt. Wie zu hören war im Unguten. Dung Ding und der kleine Italo-Mann haben nahe dem Hermannplatz einen neuen Thai-Laden aufgemacht. Ist auch wichtig, denn Neukölln hat das entsprechende Publikum. Der Bedarf ist da. Wie es mit Sansawad und der Lahnstrasse weitergehen wird ist noch unklar... Denn der Nebel breitet sich aus, und irgendwann stirbt auch die letzte Hoffnung.

Peter alias Bombe vom New Bangkok Café in der Hagelberger Strasse nahe dem Mehringdamm hält sich wacker. Gerade feierte er mit Dia den zweiten Jahrestag. Ein bissel sauer war er auf den Autor dieser Zeilen, weil jener nicht zugegen war bei dem Jubiläum, dass doch ganz prächtig gewesen war. Lieber Peter, es ging wirklich nicht. Die Zeitung musste fertig werden. Es war am Monatsende, kurz vor der Abgabe an den Drucker. Da ist keine Zeit, auch keine 10 Minuten, die ja mit dem Zweirad immer 2 Stunden bedeuten. Ich mach es wieder gut und gebe ein grosses Mineralwasser aus! Tja, in kleinen Dingen sind wir grosszügig...

Neulich im Thai-Park den Riesen Ivo angetroffen. Schneeweisses Hemd, Jeans, Adonis-Figur und mit obercooler Sonnenbrille - von wegen der Augenränder von last night. Also, Ivo ist ein Farang mit Thaifrau, der auf dem Bau richtig rackert und die Ruhe in Person ist. Sehr angenehmer Zeitgenosse. Unvergessen sein souveräner Einsatz im old Bangkok Café von Dia, als ein wildgewordener Araber alles und jeden voll aufrauchen wollte. Grundlos versteht sich. Ivo stellt sich vor den Irren wie ein Berg, und an ihm brandet die Aggression ab. Ivo reagiert überhaupt nicht, nicht mal ein Augenzucken, obwohl die schreiende und wild fuchtelnde Gewalt heftig einschlägt. Dann nimmt er den Wahnsinnigen behutsam in den Arm, und beide gehen raus. Nicht aber um ihm dort auf den Kopf zu schlagen wie Bud Spencer, sondern um ihm leise und beruhigend zu sagen, dass er jetzt brav nach Hause gehen muss. Das tat der Moslem dann auch. Die Militärs nennen so etwas De-Eskalation. Echt live erlebt auf der Sonnenallee. Also Kinder, es gibt auch richtig nette Menschen in der Szene. Falls Steven Spielberg wieder mal nach Berlin kommt, werde ich dem Promi Ivo für eine Hauptrolle vorschlagen. Entweder für "Tarzan im Thai-Park" oder für "Herr der Augenringe".

Der kleine Ingo hat doch den Rum-Treiber gefragt, warum er denn der kleine Ingo heisst. Noch Fragen? Viel wichtiger aber ist, dass er auch den FARANG unterstützt und jetzt sogar eine asiatische Schönheit geheiratet hat. Und zwar in Kambodscha. Es ist keine vom Dorf, sondern aus diplomatischen Kreisen. Passt zu Ingo, denn der Farang arbeitet auch in diesem Bereich im AA. Viel Glück, Euch beiden und viele Kinder!!!

Der FARANG hat sich auch an dem großen Strassenumzug des Karnevals der Kulturen beteiligt. Nicht als Person und nicht als Money. Nein, dafür als Bollerwagen (zum Transport einer Musik-Anlage nebst Blumen) im Pulk der Thai-Community. Dabei handelt es sich um einen kleinen alten Handwagen, mit dem die monatlichen ABOs zur Post gekarrt werden. Ganz easy und mit vielen komischen Blicken von Passanten begleitet. Doch der Handwagen (Baujahr 1930, Null PS) braucht sich nicht zu schämen. Er hat schon den letzten grossen Krieg überstanden und ist solide deutsche Handarbeit. Er hat ein kleines Firmen-Schild mit grossem Namen drauf: OPEL. Sehr bewährt hat sich der Wackere beim Kohlenklau nach 1945 in Magdeburg. Kaufangebote erbeten unter...

Igelsound ist der Name einer mobilen Disco in Berlin. Und zwar einer fetzigen, wie die Menschen früher gesagt hatten, wenn sie etwas taff fanden. Also, Igelsound hat die neue Website vom Reisebüro TAR auf den Kantstrasse gemacht. Alle Achtung, eine solide Arbeit. Gute Grafik, klare Raumaufteilung und kein überflüssiger Schnickschnack und kein Blinki Blinki. Andreas, das hast Du prima gemacht. Note 1, versetzt in Klasse zwei...

Torten-Andy ist nun endgültig aus Berlin verschwunden. Er backt jetzt in Stuttgart und wird den FARANG dort vertreiben. Es soll ja dort eine kleine Thai-Szene geben und mindestens drei Thai-Musik-Läden. Immerhin.

Dass die Reis-Preise weltweit enorm angestiegen sind, ist für die meisten Menschen in Asien bedrohlich. Aber, aus Thailand ist auch zu hören, dass jene, die fleißig Reis anbauen und verkaufen, jetzt schöne Gewinne machen. Jedes hat also auch seine guten Seiten.

Der lange Volker von Military - mitunter in der STARS Disco getroffen - kann sich ruhig bei Wolfgang Payer in Pattaya melden, um die Endmoränen aus der letzten Eiszeit wegzuschaufeln. Jener erwartet den Anruf. Mehr kann icke nun wirklich nicht tun. Die Ruf-Nummer steht in dieser Ausgabe.

Das im Wald abgelegte tote Baby von Köpenick soll ein Thai gewesen sein. Ich kann das nicht verstehen, warum man das Menschlein nicht in eine Babyklappe gelegt hat. Das ist doch so einfach.

Nice to meet you - steht auf der schicken Visitenkarte des kleinen Vietnam-Bistros Inside Asia. Dieses befindet sich in der Helmholtzstrasse im Wedding, nahe der Gotzkowsky-Brücke. Für 4,90 bekommt man auf der Terrasse eine Nudelsuppe in wahrer Riesen-Schüssel. Von Hause aus schon würzig, mit Tomaten drin und allerlei Grünzeugs. Schafft man kaum. Die Klasse war dann der Tee zu 1,20 - Ingwer mit Minzeblättern. Schaut man in die Tasse, sieht es aus wie ein kleiner Teich. Soviel Gemüse drin. Aber lecker. Und das kleine Geheimnis ist der Schuss Honig.

Thai-Imbiss Aroy Dee in Berlin

Ein paar Gehminuten weiter gelangt man in der Gotzkowskystr. 25 zum neuen Thai-Imbiss Aroy Dee von Meo und Somchai. Doch leider sind beide Chefs ausgeflogen. Dafür ein junger Thai-Koch und eine Thai-Bedienung. Auch mit Terrasse und grossem Sonnenschirm. Die Mittagskarte umfasst so fünf Gerichte, alle zu 4,90. Aussen wie ein moderner Imbiss, doch drinnen ein kleines Restaurant. Da sieht man den ausgesuchten Geschmack von Somchai. Alle seine bisherigen Läden waren ja wohlgestaltet. Gutes dunkles Mobiliar, Kunst an den Wänden. Auch ein extra Raum für die Qualmer ist vorhanden. Gai Sate und Kaffee zu 6,10 waren Okey. Besonders: Das Geschirr ist edel. So wurde die Gabel extra auf einer weissen Schale mit Serviette angeliefert. Das lässt man sich gefallen.

Na dann - einen schönen Urlaub in Thailand, wünscht Euer Rum-Treiber.

Berlin

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Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile beim Karneval der Kulturen

Isaan Amazing in Berlin bejubelt

Der Karneval der Kulturen mit seinen Strassenfesten und mit dem Umzug ist das multikulturelle Grossereignis in der Hauptstadt. Er fand zum 13. Mal statt, und zwar vom 9. bis 12. Mai, und hatte in diesem Jahr 1,5 Millionen Besucher. Der Höhepunkt des Karnevals war wie stets der Grosse Strassenumzug. Am Pfingstsonntag (11. Mai) zogen 4.500 Aktive aus 80 Nationen bunt geschmückt in oft schrägen Outfits und fantasievollen Kostümen durch die Strassen Berlins. Vom Hermannplatz in Neukölln bis zur Yorckstrasse in Kreuzberg. 850.000 Berliner und Touristen sahen dem Treiben zu.

Die Berliner Thailänder nahmen zum dritten Mal an dem Umzug teil. Zur Erinnerung: In 2006 haben sie auf Anhieb den ersten Platz im Wettbewerb belegt. In diesem Jahr startete die Formation THAI SMILE ebenso freudig und gut vorbereitet. Unter dem Motto "Isaan Amazing" war thematisch der Nordosten Thailands der Schwerpunkt - was sich in den Kostümen der Tänzerinnen, in den Trachten des Isaan und vor allen in der Mo Lam Musik und den entsprechenden Tänzen widerspiegelte. Leider fehlte heuer die große Zahl der thailändischen Studenten mit ihren Musikinstrumenten.

Doch die Berliner Thais machten das Beste daraus. Parallel hatten sich mehrere Tanzgruppen schon Wochen vor dem Termin gut vorbereitet und Tänze eingeübt sowie die Kostüme angefertigt und mehrere Wagen geschmückt. Zu nennen wären da Pa Reno vom Thailändischen Buddhistenverein, der T.H.A.I. e.V., die Truppe um Papa Lo, dann Dimmy & Nenn von Crystal Lotus und Deo vom Schneiderstübchen, Jimmy von der Thon Pho Massage. Nicht zu vergessen die alteingesessene Tanzgruppe namens Baan Mai Ruh Roy mit ihren prächtigen Goldhauben. Sicher habe ich einige Namen vergessen.

Dieser Tag war wie aus dem Bilderbogen. Sehr heiss und Sonne ohne Ende. Viele stöhnten unter den Kostümen und wegen des langen Weges zu Fuss. Doch tapfer haben alle stundenlang durchgetanzt, getrommelt, gesungen und Sanuk verbreitet. Thailändische Fahnen wurden geschwenkt, farbige Sonnenschirme schützten ein wenig. Die Berliner sahen es erfreut. Viele zückten den Fotoapparat und waren für die exotischen Motive dankbar.

Gut ist, dass die thailändische Kultur immer mehr ihren Platz im Alltagsleben der Stadt gefunden hat. Echt amazing, findet das Mathias Heinrich

P.S.: Weitere aktuelle Bilder vom Umzug - auch von Thailändern - kann man unter www.berlin-karneval.de sehen.

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Dimmy auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Phatchanee auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Geo Paksi auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thaitänzerin auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thaitänzerin auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thaitänzerin Ann auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

Thai Smile auf dem Karneval der Kulturen 2008 in Berlin

So
gesehen

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Zur Problematik des Reis-Preises

Reis ist das Grundnahrungsmittel für etwa die Hälfte der Weltbevölkerung (9 Milliarden Menschen). Das Nahrungsmittel wird seit etwa 7.000 Jahren in Ost-, Süd- und Südostasien angebaut, es handelt sich um eine Sumpfpflanze, die sehr viel Wärme und Feuchtigkeit braucht und bevorzugt in den Subtropen wächst. Bei erfolgreichem Anbau können im Jahr 2-3 Ernten eingebracht werden. Reis ist das Nahrungsmittel schlechthin in Asien. Und nicht umsonst wird Reis in vielen Sprachen Asiens mit Essen gleichgesetzt (Gin khao laeo=Hast Du schon Reis gegessen? [wörtlich im Thailändischen], was aber umgangssprachlich meint: Hast Du (heute) schon gegessen?). Ähnliche Formulierungen gibt es auch z.B. im Chinesischen, im Koreanischen und im Vietnamesischen, was die enorme Bedeutung von Reis deutlich betont.

Seit Beginn des Jahres 2008 ist ein aussergewöhnlicher Anstieg der Nahrungsmittelpreise auf dem Weltmarkt zu verzeichnen. Innerhalb von drei Jahren gab es bei den Preisen für Mais, Reis und Sojabohnen einen Anstieg von 88% , bei Weizen sogar von 181% (lautWeltbank).

So sind z.B. die Preise für Reis, Bohnen und Obst in Ägypten und Haiti in einem Jahr um 50% angestiegen. 70-80% der afrikanischen Länder sind auf Lebensmittelimporte angewiesen, und Länder wie Madagaskar und Simbabwe, früher die Kornkammern des afrikanischen Kontinents, betteln heute um Nahrungsmittel.

Der Preis in Thailand für Reis minderer Güte, von dem ein Grossteil der armen Bevölkerung insbesondere im Isaan lebt, stieg um 70-100 Dollar in nur einer Woche. An der Warenbörse in Chicago kostete z.B. der Reis bis zu 21 Dollar pro Pfund und damit das Doppelte des Vorjahrespreises, und gegenüber dem Jahr 2001 gab es sogar einen Anstieg von 500%!

Laut FAQ (Lebensmittelorganisation der UN) besteht ein weltweiter Bedarf an Reis von 422.5 Millionen Tonnen, es werden insgesamt laut USDA (Lebensmittelministerium der USA) 422.9 Millionen Tonnen produziert, und insgesamt haben die Länder, deren Bevölkerung auf Reis als Grundnahrungsmittel angewiesen ist, einen Vorrat von 75.9 Millionen Tonnen. Nur 6% der Weltreisproduktion (etwa 30 Millionen Tonnen) werden jedoch weltweit an den entsprechenden Warenbörsen gehandelt.

Die größten Reisproduzenten der Welt sind Thailand, Vietnam, Indien und Pakistan. Die größten Reisimportländer sind die Philippinen, Indonesien und Nigeria. Betrug der Preis pro Tonne Reis in Thailand im Jahr noch 383 Dollar, so waren es im Jahr 2008 bereits etwa 1.000 Dollar, und mit 9.0 Millionen metrischen Tonnen (MMT) für das Jahr 2007/2008 war Thailand mit 32.7% der Weltreisproduktion der weltgrößte Reisproduzent.

Bedingt durch die erwähnten, enormen Anstiege der Nahrungsmittelpreise, insbesondere des so wichtigen Reises, kam es in den letzten Monaten in verschiedenen Ländern der Erde bereits zu sozialen Unruhen, die sehr oft in Gewaltausbrüchen gipfelten. In Ägypten gab es die Ausweitung des Programms zur Rationierung von Lebensmitteln, Malaysia erliess ein Verbot für die Ausfuhr von Mehl ohne entsprechende Regierungslizenz, und Pakistan führte erneut Lebensmittelkarten ein. Es gab schon gewalttätige Unruhen in Ägypten, Argentinien, Burkina Faso, Haiti, Honduras, Kamerun, Mauretanien und im Senegal. Ja selbst Länder wie Indonesien, Jemen und Mexiko, die bisher nicht von Hungersnöten bedroht waren, sind nunmehr vom Hunger bedroht. Allein in Indonesien werden durch den Anstieg der Reispreise weitere 2 Millionen Menschen von der Armut bedroht.

Durch den höchsten Stand bei den Reispreisen seit 19 Jahren befürchtet die FAQ massive soziale Unruhen in mindestens 33 Ländern. Auf den Philippinen droht Händlern, die Reis horten, eine Anklage wegen "wirtschaftlicher Sabotage" - und für dieses Delikt steht auf den Philippinen die Todesstrafe! Indien hat, mit Ausnahme des Basmati Reises, den Export von Reis verboten.

Diese Entwicklung führt zwangsläufig zu der Frage: Warum stiegen die Preise für Grundnahrungsmittel auf solche Art und Weise?

Für diese verheerende Entwicklung gab und gibt es nicht nur eine Ursache, deshalb sollen die wichtigsten Gründe für diese unheilvolle Entwicklung hier kurz erläutert werden:

So gab es, bedingt durch lange andauernde, schwere Dürreperioden, insbesondere in Australien und China, allein im Erntejahr 2007/2008 einen weltweiten, realen Rückgang der Reisproduktion um 3.5%. Weltweit gibt es eine gestiegene Nachfrage nach Nahrungsmitteln, insbesondere die Bevölkerung von Ländern, deren Lebensstandard sich in den letzten Jahren massiv verbessert hat, hier sind große Teile der Bevölkerung der Volksrepublik China zu erwähnen, will nunmehr auch mehr und verbesserte Lebensmittel haben. Bedingt durch die wachsende Anzahl von Naturkatastrophen (Tsunami im Indischen Ozean 2004, Taifun "Nargis" am 01.05.2008 in Burma, Erdbeben, Vulkanausbrüche) tritt eine weitere Verknappung der wichtigen Grundnahrungsmittel ein. Allein der Taifun "Nargis" hat die gesamte Reisernte Burmas im Irawaddy-Delta, dem wichtigsten Reisanbaugebiet Burmas nicht nur momentan vernichtet, sondern mit der Versalzung der Böden durch Meereswasser dazu beigetragen, daß diese Gebiete für Jahre für einen Reisanbau nicht mehr nutzbar sind.

Durch die weltweit zu erwartende Verknappung des Erdöls kommt es zunehmend zu einem Umstieg der Automobilproduzenten auf den Bau von Autos, die entweder mit Äthernol oder mit Biotreibstoffen fahren, so daß zunehmend viele Länder die landwirtschaftlichen Produktionsflächen für Biotreibstoffe zu ungusten von Nahrungsmittelproduktion ausweiten werden, da die Produktion von Biotreibstoffen am Weltmarkt erheblich mehr einbringt als die Produktion von Nahrungsmitteln. Durch die weltweite Klimaerwärmung gab es in den letzten Jahren in vielen Ländern der Erde zunehmend Missernten, die die gesamte Problematik erheblich verschlimmerten. Die Landwirtschaftspolitik der USA und der EU mit ihrem Protektionismus (Schutz der eigenen Märkte vor ausländischer Konkurrenz) sowie ihren unfairen Handelsmethoden (Diktat der Preise durch Kartelle) führt dazu, daß es nicht mehr genug Getreide, nicht genug Milch und auch Ölpflanzen für die Menschheit geben dürfte - Hunger vielerorts ist damit vorprogrammiert.

Die weitaus perverseste Form bei dem ungewöhnlichen Anstieg der Nahrungsmittelpreise liegt jedoch in einer zunehmenden Spekulation an den Warenbörsen dieser Welt auf steigende Nahrungsmittelpreise. Reis wurde zum Spekulationsobjekt, weil die Krise bei den zweitklassigen Hypotheken bei Eigenheimen in den USA die Anleger bewogen hat, aus den unsicheren Anlageformen der Hypotheken auf die vermeintliche viel sichere Anlageform der Warenbörsen mit Grundnahrungsmitteln umzusteigen, denn alle Menschen, ohne Ausnahme, müssen essen und trinken, und damit kann man ja dann entsprechende Rendite machen. Dass es dabei vielleicht Millionen von Menschen geben wird, die einen unwürdigen Hungertod sterben werden, interessiert diese geldgierigen Monster wirklich nicht, denen nur der Profit zählt! Dr. Volker Wangemann

Bericht

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Von Pattaya hoch in den Norden - Teil 1

Ein Reisebericht von Helmut Kremser

Die Anreise

Ein Jahr ist schnell vorbei. Die erholsamen Tage rücken näher, jedenfalls die Tage, in denen Ruhe und Entspannung angesagt sind, und davon bleiben nicht allzu viele übrig. Die THAI Inter fliegt uns zuverlässig nach Bangkok. Hier werden die Reisenden von einer heissen Dunstglocke gegrüsst. Um den Einreisestempel zu erhalten, muss bei dem ständig größer werdenden Menschenpulk, jede Menge Geduld aufgebracht werden. Thailändische Gemütsruhe eben. Alles geht cha-cha.

Ausserhalb des Flughafens wird mit dem Taxifahrer verhandelt. 1.200 Baht inklusive Highwaygebühren sind O.K. Wer sich im Flughafen belatschern lässt, und für die selbe Strecke 2.000 bis 2.500 Baht bezahlt, ist selber schuld.

Am Ziel angekommen, warten schon Sabine und Manfred auf mich. Madame war so freundlich und hat mir ein Bungalow besorgt, in der Naklua Soi 18/2. Das Sea Lodge wird vorwiegend von deutschen Touristen gebucht. Zentrisch der Swimming-Pool, rund herum die Doppelhäuser, umgeben von vielen Pflanzen und Bäumen. Die Bungalows sind relativ klein. Sie haben ein Zimmer mit Doppelbett und Air-Con, sowie einen Mini Umkleideraum, in dem ein Schrank für die Wäsche steht. Dahinter befindet sich die "Örtlichkeit" mit Warmwasserdusche. Mit der Unterbringung seiner Badutensilien hat man so seine Probleme, kein Spiegelschrank oder ähnliches, nur eine schmale Ablage, aber für die paar Tage geht es. 950 Baht sind nicht der Hammer, jedoch im Rahmen, wenn man bedenkt, wie die Preise im allgemeinen gestiegen sind. Überhaupt ist ein längerer Aufenthalt in Pattaya nicht geplant. Ein Kurzbesuch gilt Martin R., dem Chef der Zeitschrift "Der Farang" - Kontakt halten, Meinungen austauschen und small talk. Außerdem haben ja Sabine und Manfred eingeladen. Sie rüsteten sich schon ein paar Tage vorher für das bevorstehende Ereignis.

Palaphol in Concert

Genau an Sabines Geburtstag am 4. April kam Palaphol nach Pattaya und gab ein zweistündiges Konzert. Der Laden war rappelvoll. Natürlich kam er nicht wegen Sabine, aber was für ein glücklicher Zufall, wo doch der Starsänger einer der Lieblinge der schlanken Rothaarigen ist. Der 36-jährige Star hat in Bangkok seine Zelte aufgeschlagen. Folk-Rock-Musik ist sein Thema. Sieben CDs hat er produziert. Obwohl er schon lange im Geschäft ist, oder vielleicht gerade deshalb, steht Palaphol (die Thais sagen Palaphon, die Schreibweise Palaphol ist aber richtig) immer noch hoch im Kurs, in der Beliebtheitsskala ganz oben. Bei Sabine auch, die glitzernden Augen sprachen Bände, platonisch natürlich.

Khun Pueng im Schlaraffenland

In der Nacht vom 5. zum 6. April war dann der Teufel los. "Happy Birthday, Manne" war die Überschrift. Sonja und Peter sind die Betreiber des kleinen Restaurants & Bierbar direkt an der Beachroad, Höhe Soi 4. Beide sind sehr bemüht um ihre Gäste, deren Stamm immer grösser wird. Sie organisierten die Party. Am Eingang tafelten die Anwesenden vom reichhaltigen und schmackhaften Buffet. Gemischtes Deutsch-Thai-Food, hergestellt in der eigenen Küche. Zur Geisterstunde waren zwei Boys da, die überaus leicht bekleidet mit brennenden Kerzen an der Stange tanzten, wobei das Wachs unaufhörlich auf den öligen Oberkörper tropfte. Ein anderer zeigte seine Beweglichkeit an dem inzwischen heiß gewordenen Rundeisen zu lauter Hipp-Hopp-Musik. Tipp steckten die Mädels in das schmale Leinentuch unterhalb der Gürtellinie. Sabine im Schlaraffenland. Euer Schreiberling wandte sich lieber den alkoholischen Genüssen zu. Unter dem Motto: am Abend ein Bier und die Nacht gehört dir wurde der Abend immer länger. Auf dem Nachhauseweg, keine Ahnung wie spät, oder besser wie früh es war, kam dann die bange Frage: Lall ick schon? Happy Birthday, Euch beiden!

Danke, Noree

Bevor es in den Norden Thailands geht, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Noree für die Mühe, Geduld, Ausdauer und den erheblichen Zeitaufwand, sowie für die Hilfeleistung bei der Erstellung der Reportage rund um Ngao. Sie organisierte die Ausflüge von Phayao bis Sukothai, hat diplomatisch die Preise verhandelt, in aller Seelenruhe Fragen und Antworten übersetzt. Der Geduldsfaden schien unendlich. Dazu kommt die Unterbringung bei der Familie, bei der ich mich gleich beim ersten Tag wie zu Hause fühlte. Ein Dank auch an Porn, genannt Yen, die unermüdlich meine durchgeschwitzten Hemden auf Vordermann gebracht hat. Von der heimischen Küche mal ganz zu schweigen, einfach lecker. Der Vorsatz, ein wenig abzunehmen, ging damit den Bach runter, egal !

Ankunft in Ngao

Nach der Ausnüchterungsphase in Pattaya geht es nach Korat. Der Air-Condition- Bus braucht normalerweise sechs Stunden. Wir stehen kurz vor dem Songkran fest. Der Bus ist mehr wie voll. Etwa 20 Leute stehen im Gang, die ganze Fahrt über, die auf Grund des erhöhten Verkehrsaufkommens eine Stunde länger dauert. Welche Ausdauer! Die Erlebnisse in Korat können getrost übergangen werden, weil über die Wasserschlacht schon berichtet wurde. Im Prinzip wiederholt sich alles. Also zurück nach Bangkok, rein in den Flieger der PB Air nach Lampang (etwa 116 Km südöstlich von Chiang Mai). Das Flugzeug ist klein, der Preis mit 3.115 Baht für thailändische Verhältnisse recht teuer. Fast doppelt so viel, als wenn man mit der Air Asia nach Chiang Mai düst (1.700 Baht). Die drei nebeneinander liegenden Sitze werden durch den Mittelgang getrennt. Also ein Fensterplatz, der Mittelgang, dann wieder zwei Sitze. Trotzdem sehr bequem. Der Service ist gut für den kurzen Flug, der eine Stunde dauert.

Am Miniflughafen sehen die Passagiere durch die runde Scheibe vier Thaifrauen in nordthailändischer Tracht. Sie begrüßen die Ankommenden mit einem Tanz. Tolle Idee. Beim Aussteigen fällt mein Blick in Richtung Umzäunung. Noree winkt heftig und... der Polizeichef (!), der sich für den Rest des Tages frei nahm und uns nach Hause bringt. Welche Ehre. Das Sawasdee krap fällt besonders höflich aus. Wir steigen in den älteren Benz. Die 86 Km nach Ngao fliegen förmlich vorbei. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt es für den höchsten Beamten des Distrikts nicht. Der Empfang bei Norees Familie ist überaus herzlich. Zwei weitere Polizisten gesellen sich zu uns. Anscheinend bin ich der einzige Farang in der näheren Umgebung. Beim geselligen Zusammensein warten viele Frage auf Antworten. Das eisgekühlte Singhabier macht die Runde. Auf dem Tisch warten geröstete Maden auf den Verzehr. Die Tierchen findet man im Bambus. Mühsam werden sie gesammelt und geröstet. Nach zaghaftem Versuch, doch, kann man essen. Schmecken leicht nussig. Daneben steht die Schüssel mit Salat, mit Schlangensalat. Mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, sieht jedoch gut aus, riecht gut, und Ihr könnt es ruhig glauben, schmeckt auch gut. Für den Europäer vielleicht ein wenig scharf, aber ein Blatt vom Kohlkraut dazu - perfekt.

Das Hühnchen ist ebenfalls auf besondere Art zubereitet. Der Koch nehme ein Suppenhuhn und koche selbiges in einem halben Liter Coca-Cola. Dazu kommen zwei Kellen Fischsosse und eine Tüte Instant Pulver (Rotdee). Etwa eine Stunde köcheln und fertig. Wer sich so etwas ausdenkt, keine Ahnung, aber hmmm. Wenn nur die lange Anreise vom Korat hierher nicht wäre. Hitze, Hitze, Hitze. Die Schweißschicht auf Stirn und Oberkörper wird immer dicker, die Augen immer kleiner. Die Gedanken sehnen sich nach dem Land der Träume...

Das Dörfchen

Ngao gehört zur Provinz Lampang. Der kleine Ort wurde vor 150 Jahren gegründet. So in etwa jedenfalls. Ganz genau weiß das keiner. Die einen nennen das Datum 1829, die anderen sagen, dass die Gründung unter der Regierungszeit des Königs Chulalongkorn stattfand, was aber erhebliche Zeitdifferenzen aufweist; denn der König lebte von 1853 bis 1910. Seine Regierungszeit war von 1868 bis 1910. Wie dem auch sei, das kleine Dorf existiert. Die Leute leben von der Landwirtschaft, vorwiegend vom Reisanbau und von der Tierhaltung. Auf jedem Grundstück wird Gemüse angebaut. Reich sind die Bewohner nicht, aber von Armut kann auch nicht die Rede sein. Bettler sieht man hier nicht auf den Strassen. Der 32 Jahre junge Bürgermeister Nares Ubonsri betreut 58.092 Seelen im Bezirk, wovon 4.946 in Ngao ihr Zuhause haben und etwa 150 Menschen im Tung Bo wohnen, welches 1,5 Km außerhalb des Dorfes liegt. Vor 11 Jahren war Norees Schwester die einzige in dieser Gegend. Die Einsiedelei dauerte jedoch nicht lange. Nach und nach sind weitere Familien zugezogen. Verschlossene Türen ist hier ein Fremdwort. Den Schlüssel vom Moped kann man ruhig einmal im Schloss vergessen, null Problemo. Kontakte sind schnell geknüpft, ruhig und freundlich. Hallo oder Sawasdee krap, nakhao (Zeitungsmann).

Die Edelsteinschleiferei von Rob

Gute 300 Meter von meiner Unterkunft hat Jatupon Jodnaree (Rob) ihr sweet home aus Holz. Landestypisch auf Stelzen. Die Werkstatt befindet sich zur Zeit noch nebenan, aber der Bau der eigenen Werkstatt ist in vollem Gange. Je nach Auftragslage beschäftigt sie 20 bis 25 Leute. Spitzenschleifer vorwiegend aus der Region Surin. Wöchentlich werden 4.500 bis 5.000 Saphire aus Bangkok angeliefert. Auch Rubine, Smaragde, gelbe, grüne und braune Rohlinge (keine Ahnung wie die heissen) erhalten hier ihren fachgerechten Facettenschliff.

Die Arbeit erfordert bei den Größen zwischen 1 und 1,5 mm Durchmesser ein aussergewöhnliches Feingefühl in den Händen. Jeder Stein muss exakt geschliffen werden. Dazu sind mehrere Arbeitsschritte notwendig. Zuerst werden die kleinen Kostbarkeiten durch flache Minisiebe verschiedener Grössen geschüttelt, damit grosse und kleine Steinchen getrennt werden. Im zweiten Arbeitsgang kleben zwei Arbeiter die Saphire auf eine etwa 10 cm lange Spindel. An deren Spitze ist eine Masse, die bei Erwärmung weich wird und so das begehrte Objekt daran klebt. Nummer drei ist der Schliff der Oberseite. Ein erneutes Umspannen ist für den vierten Durchgang erforderlich. Jetzt bekommt die Unterseite (für die Einfassung) ihre endgültige Form. Immer und immer wird während des Schleifvorganges mit der Lupe geprüft. Die einzelnen Arbeitsgeräte zu beschreiben ginge an dieser Stelle zu weit, und eine Schleifscheibe kann sich jeder vorstellen. Gesagt sei, dass alles reine Handarbeit ist. Keine elektronische Unterstützung. Ausschuss gibt es so gut wie keinen. Und wenn einmal, wird nachgeschliffen, auf Kosten der Grösse natürlich. Die kritische Endprüfung nimmt Chefin Rob selbst vor. Einfach glänzend.

- Wird fortgesetzt -

Buddha im NordenThailands

Landschaft in Nordthailand

Thaifrau Rob

Thaifrau Noree

Der Polizeichef

Thaistar Palaphol

Sabine mit dem Thaisänger Palaphol

Thaikneipe im Norden

Sanuk im Publikum

Heisse Thai-Show mit dem flüssigen Wachs

Sabines Mann pustet wie verrückt

Sabine mitten im Thai-Glück

Thailandfans: Sabine und Manfred aus Berlin

Edelsteinschleiferei in Thailand

In diesem Werkzeug werden die Steine auf der Scheibe geschliffen.

Thaifrau Rob bereitet die Schlange zu

Ganz lecker: Schlange gehackt.

Thaifrau Rob macht Feierabend mit der geliebten Thai-Karaoke.

Pattaya

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Nur glückliche Schüler sind gute Schüler

Über die neue Easy ABC Sprachschule in Pattaya

Ein Artikel von Wolfgang Payer

Seit der Einführung der erforderlichen Sprachprüfung für Ausländer, die in Deutschland leben möchten, ist weltweit ein regelrechter Boom für Sprachunterricht ausgebrochen. Jeder, der auch nur ein bisschen Deutsch kann, versucht sich nun als Deutschlehrer. So manche Firma hat mal eben ein hinteres Bürozimmer oder Lagerraum leergeräumt, ein paar Stühle und eine Tafel reingestellt, eine(n) Thai angeheuert die/der vor Jahren in Deutschland einen Sprachkurs besucht hat und ihr/ihm den Titel eines Lehrers erteilt. Aber auch so mancher Langzeit-Tourist gibt nun privaten Sprachunterricht, um seinen Urlaub finanzieren zu können.

Na ja..., was da von der Qualität des Unterrichts zu erwarten ist, dazu möchte ich lieber nichts sagen. Wie auf diese Art irgendein Schüler die Prüfung beim Goethe-Institut bestehen soll, steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben, aber vielleicht klappts ja auch! Durchaus möglich, dass der Eine oder Andere wirklich gut ist.

Wie ich vernehmen konnte, ist so mancher Mann der Meinung, dass die Liebe seiner Partnerin daran zu messen sei, ob sie nun fleissig Deutsch lernt oder nicht. Diese Männer sollten sich mal fragen, wie gut sie selbst Thai sprechen können? Lieben sie ihre Freundin nun weniger, wenn sie nicht oder nur wenig Thai sprechen?

Meiner Meinung nach hat das Erlernen einer Sprache nun wirklich nichts mit LIEBE zu tun, sondern es hängt im wesentlichen auch von der Begabung des Einzelnen ab. Interesse und Fleiss beschleunigen natürlich den Lernerfolg. Trotzdem nicht zu vergessen ist auch das Alter des Schülers. In jungen Jahren lernt es sich meist leichter. In meinen vielen Jahren, in denen ich nun Sprachunterricht (sowohl in Deutschland als auch in Thailand) erteile, habe ich niemals einen Schüler erfolgreich lernen sehen, der zum Lernen gezwungen wurde. Sei es durch Gesetze oder durch eine andere Person. So mancher Schüler gibt sich wirklich die größte Mühe, aber es will einfach nicht in den Kopf rein, oder es braucht vielleicht nur etwas mehr Zeit als vielleicht geplant. Dafür sollte man wirklich niemanden verurteilen oder es als ein Zeichen für wenig Liebe ansehen. Fragen wir uns einmal selbst: Haben wir in unserem Leben immer gerne gelernt und alle Prüfungen auf Anhieb bestanden? Mich würde tatsächlich mal interessieren, wie viele von uns noch hier in Thailand leben würden, wenn die Voraussetzungen für eine Thai-Aufenthaltserlaubnis das Erlernen der Thaisprache und das Bestehen einer Sprachprüfung (in Wort und Schrift) wären. Ohne zu übertreiben wage ich zu behaupten, dass dann 80 Prozent aller Residenten wieder die Heimreise antreten müssten.

In meiner Sprachschule (Easy ABC) haben wir es uns seit der Eröffnung in Pattaya am 1. März zur Gewohnheit gemacht, jeden Schüler nach dem Grund für den Besuch des Sprachkurses zu befragen. Sollten wir den Eindruck gewinnen, dass die Teilnahme unfreiwillig erfolgt, raten wir von der Anmeldung ab. Auch wenn es nicht gerade geschäftstüchtig erscheint, aber unglückliche und unzufriedene Schüler, die zum Lernen gezwungen werden, können nunmal unmöglich gute Ergebnisse erzielen. Der Lernerfolg aber ist unser Ziel. Qualität geht uns nunmal vor Quantität.

Obwohl wir keine Zahnarztpraxis sind, ziehen wir trotzdem so manchem Mann den Zahn, wenn wir ihm klarmachen müssen, dass es für seine Freundin unmöglich sein wird in nur 4 Wochen ausreichend Deutsch zu lernen, um die Prüfung in Bangkok zu bestehen. Zwei eher drei Monate halten wir für das Mindeste, bei täglich 2 Stunden Unterricht. Verballert doch so mancher Mann Tausende von Baht Abend für Abend in den Bars, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, aber bei der Bildung der geliebten Freundin muss dann gespart werden. Sie soll in nur 4 Wochen Deutsch lernen, da Schule ja schliesslich GELD kostet! Unseren Erfahrungen zufolge kann so manche Thai noch nicht einmal einigermassen Thai lesen und schreiben, von Englisch ganz zu schweigen. Wie soll man denn erwarten können, dass sie in 4 Wochen plötzlich Deutsch spricht und auch schreibt? Liebe Männer! Bleibt bitte auf dem Boden und seht die Realität. Wenn Sie Ihre Freundin wirklich lieben, dann fragen Sie sie lieber, ob sie tatsächlich LUST hat Deutsch zu lernen. Sollte sie dann wirklich lernen wollen, dann lassen Sie ihr auch Zeit gute Ergebnisse zu erzielen und erwarten keine Wunder in nur 4 Wochen! Ihr etwas aufzudrücken oder sie unter Zeitdruck zu setzen hilft meiner Erfahrung nach gar nichts.

Mit viel Freude hingegen betrachte ich die Entwicklung beim Erlernen der Thaisprache. Zahlreiche Deutsche und Schweizer haben sich inzwischen bei uns zu Gruppen- und Privatkursen angemeldet und der/die eine oder andere ist dabei wirklich sehr erfolgreich, obwohl es nicht immer ganz einfach ist. Haben doch nun inzwischen viele hier Lebende erkannt, dass es in diesem Land wirklich sehr hilfreich ist, wenn man wenigstens zur einfachen Verständigung etwas Thai spricht. Damit meine ich kein Gossen-Thai, das man nachts an der Bar lernt, sondern anständiges, gesellschaftsfähiges Hoch-Thai. Es verschafft einem nicht nur mehr Selbstvertrauen, sondern gibt einem auch ein Gefühl von Stolz, wenn man plötzlich von Thais verstanden wird. Es hat auch noch viele weitere Vorteile. So wird man zum Beispiel von den Thais deutlich spürbar respektiert und höher geachtet, wenn man mit ihnen in ihrer Sprache kommuniziert. Ausserdem kann man beim Einkauf Dinge billiger erstehen, wenn Preisverhandlungen in Thai geführt werden, anstatt wie üblich in Englisch. Die Verkäufer wissen dann sofort, dass sie es nicht mit einem gewöhnlichen Touristen zu tun haben, sondern mit jemandem der sich besser auskennt. Der Preis wird von Anfang an niedriger angesetzt und man kann mehr Rabatt rausschlagen. Auf Dauer macht sich das echt bezahlt, denn auf die meisten Preise hier sind mitunter mehrere hundert Prozent "Farangzuschlag" dazu addiert worden.

Für andere wiederum ist Thai der Schlüssel, um hier in Thailand eine gewünschte berufliche Stellung zu bekommen. In immer mehr Führungspositionen werden Thai-Sprachkenntnisse erwartet. Das Erlernen der Thaisprache ist darum also keine sinnlose Geldausgabe oder gar Verschwendung, sondern eine Investition, die man im Laufe der Zeit nach und nach mit Zinsen und Zinseszins zurückbekommt. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Was ich vor 20 Jahren bezahlen musste um in Deutschland einige Monate Thai zu lernen (und das waren immerhin jeweils stolze 50,- DM für 90 Minuten Unterricht), habe ich bis heute hundert- wenn nicht gar tausendfach zurückbekommen. Allein beim Ausbau der Easy ABC Sprachschule habe ich zu Beginn des Jahres mehrere Hunderttausend Baht gespart, nur weil ich mit den Handwerkern die Preisverhandlungen in Thai geführt habe.

Sind wir mal ehrlich und denken zurück. Wie haben wir uns in der Heimat über die Türken, Italiener usw. aufgeregt, wenn sie nach Deutschland, in die Schweiz oder nach Österreich kamen und selbst nach Jahren noch kein vernünftiges Deutsch sprachen? "Die sollen gefälligst Deutsch lernen, wenn sie hier leben wollen" war immer wieder zu hören. Was unterscheidet uns nun von diesen Menschen dort, da doch nun WIR die Ausländer sind? Messen wir jetzt mit zweierlei Mass?

Ich lebe seit Jahren hier in Thailand und habe es noch nie bereut auch Thai gelernt zu haben. Im Gegenteil, es war eine echte gewinnbringende Investition! Ich kann mich heute problemlos im ganzen Land verständigen, und das Leben in dieser Gesellschaft macht damit viel mehr Spass! Ich fühle mich nicht als Aussenstehender, sondern als ein Teil dieser (Thai-)Gesellschaft. Es war mein freier Wille Thai zu lernen, ich wollte es wirklich. Niemand hat mich gezwungen. Darum war ich ein glücklicher und letztendlich auch ein guter & zufriedener Schüler.

Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung mit oder schildern Ihre persönlichen Erfahrungen dazu. Ihre Leserbriefe sind sehr willkommen! Wolfgang Payer

P.S.: Falls Sie Fragen zu einem unserer Kurse haben, rufen Sie uns einfach an oder kommen vorbei wenn Sie in Pattaya sind. Wir unterrichten Deutsch, Englisch, Thai, Computer u.v.m. Sie finden uns ganz einfach auf der grossen Verbindungsstrasse zwischen Süd-Pattaya und Jomtien Beach (Thappraya Road, Soi 11, neben der Siedlung Jomtien Nivate).

Easy ABC Sprachschule
391/127 Moo 10
Thappraya Road, Soi 11
Pattaya/Chonburi 20150
Phone: +66-38-251 952
Mobile: +66-89 881 98 73
E-mail: easy.abc.th@gmail.com

Easy ABC Sprachschule in Pattaya

Team der Easy ABC Sprachschule in Pattaya

Erfolgreich in Thailand gestartet: Wolfgang Payer (langjähriger & guter FARANG-Autor) mit dem Team
seiner neuen Sprachschule Easy ABC in Pattaya.

Wolfgang Payer von der Easy ABC Sprachschule in Pattaya

Sport

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THAIGER Fussballer liegen stabil im Rennen

Stöpsel von den THAIGERs etwas platt

Denn die THAIGER werden immer aktiver. Kurz vor der Hallenturnier-Teilnahme Ende Mai wurden wir zu einem Kleinfeldturnier am Pfingstsonntag eingeladen. Als Fanblock trat Willi in Erscheinung, trotz lädiertem Knie. Der Brave war von Steglitz bis Wedding mit dem Rad gefahren um uns anzufeuern. Kurz vor dem Ziel musste er auf die Nase fallen. Fans leiden immer mehr, als die Spieler... Und auch der lang vermisste Ulti tauchte mit den Kids wieder auf.

Die THAIGER schlugen sich recht wacker und konnten im ersten Spiel des Turniers sogar als Sieger gegen den Veranstalter SG Waidmannslust stolz vom Platz gehen. Danach zollte man der Hitze und dem fortgeschrittenen Alter Tribut. Wie heisst es doch so schön: Dabei sein ist alles. Platz 8 von 10. Als älteste Mannschaft bei diesem Turnier und das erste Mal ein Kleinfeldspiel bestritten zu haben, das war schon was!

Zuletzt noch einen sportlichen Gruss an unseren Stephan, der nach seiner hoffentlich baldigen Genesung wieder von uns allen erwartet wird. TomBerg

Das Team der THAIGER-Fussballer 2008

Pause beim Turnier in Berlin

Bravo - Präsi Tomberg hält den Pokal hoch.

Da ist das Ding
Da ist das Ding...

Thai-Party-Szene

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LANNA am neuen Ort

Die Thais und Farangs haben in Berlin-Neukölln wieder einen festen Treffpunkt. Denn Dung Ding & Franco sind von der Lahnstrasse in die Friedelstrasse 12 umgezogen. Ein dichtbewohnter Kietz nahe dem Hermannplatz. Das Lokal ist feiner als das alte. Es gibt einen extra Raum für Raucher, Karaoke natürlich auch, einen netten Tresen und eine Terrasse mit Halbrund-Bänken - angenehm zu sitzen.

Am 15. Mai war morgens die Weihe durch einen Mönch und abends dann eine Party mit Buffet und ganz vielen Stammgästen. Diese sind nämlich der Wirtin nachgefolgt, weil sie einfach gut ist. M.H.

Lanna Thaikneipe in Berlin

Der Mönch mit Dung Ding und Franco.

Vor der LANNA Thai Karaoke in Berlin-Neukölln

Gruppenbild mit Dame vor dem LANNA.

Dung Ding und Bube im LANNA

Kleine Noi mit Hut im LANNA

Die Thai Karaoke LANNA in Neukölln.

Franco mit Dung Ding und Dia, rechts.

Yad ist immer da, wo was los ist.

Bitte kein Foto: Toi mit Jo, rechts.

2 Jahre New Bangkok Café

In Berlin gibt es leider nur zwei Gastwirtschaften, in denen sich Thais und Freunde Thailands bereits am Nachmittag und frühen Abend treffen und amüsieren können. Die eine ist das LANNA, das gerade in die Friedelstrasse 12 umgezogen ist, die andere ist das New Bangkok Café von Peter und Dia, die jetzt ihr zweijähriges Bestehen feierten.

Am 26. April, nahe dem Mehringdamm, in der Hagelberger Strasse 57 fand dann auch eine zünftige Jubiläums-Party statt. Gut besucht von den vielen Stammgästen, die Dia auch von der Sonnenallee hierher gefolgt sind. Allen voran die nette Krisana mit Gatten, dann Meau, Porni und auch Kek.

Peter und Dia hatten wie oft ein Buffet aufgefahren, draussen brutzelten Grillwürstchen auf der Holzkohle. Drinnen spielte ein Gitarren-Duo flott auf. Zwei junge Bedienungen sorgten für die Gäste. Streckenweise war es so voll, dass kein freier Sitzplatz mehr zu finden war. Selbst auf der kleinen Terrasse vor der Türe nicht. Dort sitzt man auch tagsüber angenehm in der Sonne und kann die vielen Touristen vorbeiziehen sehen, die aus einem benachbarten Hotel kommen und auch gerne mal gruppenweise einkehren. Ob nun zur Karaoke, zum Darten oder zum Premiere-Fussball-Kieken. Die neue Küche gibt sowohl deutsches als auch thailändisches Essen heraus. Auf Wunsch zaubert der Chef einen grossen Stullen-Teller mit bunter Deko. Schmeckt echt lecker. M.H.

Dia mit Bombes Sohn und Bedienung im New Bangkok Cafe.

Das ist Dia, vormals Bangkok Cafe, jetzt New Bangkok Cafe.

New Bangkok Cafe by night.

Im New Bangkok Cafe an der Hagelberger Strasse.

Dia und Porn mit ihren Stammkunden Meau und Krisana.

Vor der Tür wird gegrillt.

Dia mit den  Musikern.

Drei Schöne feierten im STARS

Ein Tag, drei Geburtstagskinder - das passiert schon mal in der STARS-Disco in Berlin-Schöneberg. Unser Fotograf Reinald hat sie alle erwischt. Am 26. April, zu später Stunde. Oh vom Thai-Restaurant "Siam" in Potsdam - das war die lustigste Truppe überhaupt. Auch eine andere Oh feierte fröhlich mit Freunden. Unten links Nong mit ihrer besten Freundin etwas ruhiger. Es wurde getafelt, gebechert und fleissig getanzt. Wie ich den Chef Toan kenne, hat er auch immer ein Präsent parat. M.H.

In der STARS-Asia-Disco in Berlin.

In der STARS-Asia-Disco in Berlin.

In der STARS-Asia-Disco in Berlin.

In der STARS-Asia-Disco in Berlin.

In der STARS-Asia-Disco in Berlin.

In der STARS-Asia-Disco in Berlin.

In der STARS-Asia-Disco in Berlin.

Fröhliche Janet im Butterfly

Janet ist der Künstlername der attraktiven Schauspielerin und Sängerin. Sie ist in Nakhon Ratchasima (Korat) geboren und heisst mit richtigem Namen Nongnuch Somboon. Ihre Karriere begann vor 15 Jahren mit Gesangsstücke Richtung Luk Thung und Mo Lam. Eine Musikschule hat das Gesangstalent nicht besucht. Die klare, kräftige Stimme kam auch so bei den Fans an und katapultierte sie in kurzer Zeit an die Spitze. Vor sechs Jahre produzierte Janet das erste Album. Inzwischen sind vier daraus geworden. Kleinere Rollen in nachgespielten Comicfilmen aus den 60er Jahren ebneten ihr den Weg zum Leinwandstar. Mit den letzten Filmen Bodyguard Na Liam und Yerm Ya So Thon war der Durchbruch endgültig geschafft. Drehorte waren in ganz Thailand, genauso wie Konzerte, die regelmässig ausverkauft sind.

Nicht anders war es am 17. Mai im Berliner Butterfly, wo Janet ihr Debüt in Deutschland gab. Vor begeistertem Publikum sang sie sich in die Herzen der Zuhörer. Erst mit kecker Perücke im Afro-Look und grüner Jacke, dann mit lockigen, langen Haaren und rotem Blouson. Unter dem freien Bauchnabel leuchtet der Name "Janet" auf dem breiten Gürtel. Oft kommt sie von der Bühne herunter und sucht den nahen Kontakt zu Gästen, die darüber sehr erfreut sind, was wiederum die tollen Partystimmung steigert. Ein richtiger Profi und Publikumsliebling eben. Weiterhin viel Erfolg wünschen Dir, liebe Janet, Deine Fans, der FARANG und Helmut aus Steglitz 0171 - 371 57 28

Thaistar Janet im Butterfly.

Thaistar Janet mit Sombat im Butterfly.

Thaistar Janet im Butterfly.

Thaistar Janet im Butterfly.

Thaistar Janet mit Bu von der Krabi Thaimassage im Butterfly.

Thaistar Janet im Butterfly.

Beim Konzert von Thaistar Janet im Butterfly.

Thaistar Janet im Butterfly.

Movses und Bu von der Krabi Thaimassage beim Thaistar Janet im Butterfly.

Beim Konzert von Thaistar Janet im Butterfly.

Golf

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Die Tiger Woods Story

Sicher, wir sind kein Golf-Magazin. Aber: Wenn der weltbeste Golfspieler eine thailändische Mutter hat, dann sollten wir Tiger Woods schon beachten und einmal richtig vorstellen. Die ganze Sache begann wahrscheinlich 1966 in Bangkok, als ein hoher amerikanischer Green Beret während des Vietnamkrieges neue Locations für die Recreation seiner Soldaten klarmachen wollte und dabei auf Kultida Punsawad traf.

Eldrick "Tiger" Woods wurde am 30. Dezember 1975 in Cypress, Kalifornien, USA geboren. Er gilt als einer der erfolgreichsten Golfspieler in der Geschichte des Sports. Momentan ist er der bestverdienenste Sportler mit einem Jahreseinkommen von etwa 100 Millionen US-D.

Tiger Woods ist seit dem 05.10.2004 mit der Schwedin Elin Nordegren verheiratet und hat eine Tochter namens Sam Alexis, die am 18.06.2006 geboren wurde. Er wohnt in Isleworth, einem Ortsteil von Windermere, was wiederum ein Vorort von Orlando, Florida, USA ist.

Der am 08.05.2006 verstorbene Vater von Tiger Woods, Earl Woods (74) war Oberstleutnant der US-Army und zu 50% afrikanischer, zu 25% indianischer und zu 25% chinesischer Abstammung. Die Mutter von Tiger, die Thailänderin Kultida (Tida) Woods, geb. Punsawad ist zu 50% thailändischer Abstammung (väterlicherseits) und je zu 25% niederländischer und chinesischer Abstammung (mütterlicherseits), so daß Tiger Woods zu 25% thailändischer, zu 25% chinesischer, 25% afrikanischer und zu jeweils 12.5% niederländischer und indianischer Herkunft ist.

Bedingt durch diese multikulturelle Abstammung weckt Tiger insbesondere bei den nicht-weissen und jungen Amerikanern Sympathien für den Golfsport. Tiger ist wie seine thailändische Mutter ein praktizierender Buddhist.

Tiger wuchs nach seiner Geburt in der Gegend von Los Angeles, Kalifornien, USA auf. Seinen heute gebräuchlichen Spitznamen "Tiger" bekam er bereits bei seiner Geburt von Vuong Dang (Tiger) Phong, einem südvietnamesischen Armee-Colonel und Freund seines Vaters aus dem Vietnamkrieg, in dem sein Vater bei der Spezialeinheit der Green Berets diente und der Earl mehr als einmal das Leben rettete. Der Spitzname Tiger passt auch insofern auf ihn, da ein besonders guter Spieler im Golf seit jeher "Tiger" genannt wurde.

Tiger Woods absolvierte seine High School Ausbildung in der Western High School in Anaheim, Kalifornien, USA, um anschliessend an der Stanford University in Palo Alto, Kalifornien, U.S.A. für zwei Jahre Betriebswirtschaft zu studieren, bevor er Profigolfer wurde. Tiger hat noch zwei Halbbrüder, den im Jahr 1955 geborenen Earl Jr. sowie den 1957 geborenen Kevin und eine Halbschwester mit dem Namen Royce, die im Jahr 1958 geboren wurde. Diese Geschwister stammen aus der ersten, achtzehn Jahre dauernden Ehe seines Vaters Earl mit Barbara Woods. Die sportliche Karriere von Tiger begann bereits im Kindergartenalter. Bereits mit 8 Jahren gewann er sein erstes bedeutendes Amateurturnier, nämlich die Junior World Championship der 9-10 Jährigen. Dieses Turnier gewann er noch sechs Mal, davon 1988-1991 vier Mal in Folge. Im Alter von 11 Jahren spielte er bereits eine Golfrunde unter Par (68).

In den Jahren 1991, 1992 und 1993 gewann er den US Junior Amateur Titel, er war damit der jüngste und einzige Mehrfachgewinner. In den Jahren 1994-1996 gewann er die US-Amateurtitel der Männer, was bis dahin niemandem gelang. Ab 1994 spielte er für zwei Jahre für die Stanford University, bevor er 1996 Golfprofi wurde. Im August 1996 begann er seine Profikarriere und gewann im gleichen Jahr bereits zwei Turniere auf der PGA Tour, im selben Jahr wurde er in den USA zum "Sportler des Jahres" gewählt.

Im April 1997 gewann er mit den US Masters sein erstes Masters-Turnier, seit dem 15.06.1997 wurde er als Nr. 1 der Weltrangliste geführt. Seit der zweiten Jahreshälfte 1997 liess seine Form jedoch stark nach, und er musste mit dem bekannten Trainer Butch Harmon sehr intensiv an seinem Schwung arbeiten. Sein erstes Comeback begann im Jahr 1999, als er im Juni mit dem Gewinn des Memorial Tournament eine grosse Siegesserie startete. Tiger gewann in den nächsten zwei Jahren 17 Turniere auf der PGA Tour, sowie 32 Turniere in den nächsten fünf Jahren. Woods war 264 Wochen Nr. 1 der Weltrangliste und gewann sieben von elf Major-Turnieren. Mit dem Gewinn der Masters 2001 war er der einzige Golfspieler in der Geschichte des modernen Grand Slam, der alle vier Major-Titel hielt.

In den Jahren 2003 und 2004 kam der zweite Rückschlag, als er zwar immer noch einer der weltbesten Spieler war, jedoch seine führende Dominanz verlor. Er mußte die Nr. 1 der Weltrangliste an den für die Fidschi-Inseln startenden Vijay Singh abgeben. Es gab Vermutungen über eine minderwertige Ausrüstung (er war einer der letzten Topspieler, die zu Graphitschaft und Grosskopfdiver wechselten) und über sein Privatleben in der Beziehung mit Elin Nordegren. Erneut soll es auch Probleme mit seinem Schwung gegeben haben, an dem er mit seinem neuen Trainer Hank Haney arbeitete. Der neue Schwung sollte auch sein bereits operiertes linkes Knie schonen.

Das zweite Comeback

Ab 2005 begann das zweite Comeback von Tiger. Er gewann das Masters und die Open Championship und eroberte damit die Führung in der Weltrangliste und der Geldrangliste der PGA Tour zurück. Seine eigenen Golfkollegen wählten ihn zum siebten Mal innerhalb von neun Jahren zum "Spieler des Jahres" auf der PGA Tour.

Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2006 legte Tiger eine längere Pause ein. Bei seiner Rückkehr scheiterte er zwar zum ersten Mal bei den US Open, dennoch gewann er die beiden Major Turniere Open Championship und PGA Championship. Ende Oktober beschloss er, die Saison aufgrund fehlender mentaler und psychischer Fitness vorzeitig zu beenden, damit nahm er auch zum ersten Mal nicht an der THE TOUR Championship teil. Anfang November gab Tiger die Gründung seiner Firma "Tiger Woods Design", die neue Golfplätze entwirft, bekannt. Im November gewann er auch zum siebten Mal die PGA Grand Slam of Golf, von der amerikanischen Nachrichtenagentur AP wurde er zum vierten Mal zum "Sportler des Jahres" gewählt.

Im Jahr 2007 gewann Tiger Woods das siebte US PGA Turnier in Folge, es folgte eine Niederlage bei der WGC-Accenture Match Play Championship, ein geteilter zweiter Rang bei The Masters sowie ein geteilter zweiter Platz bei den US Open. Im Juli 2007 organisierte Woods zum ersten Mal ein eigenes Golfturnier, das AT & T National, bei dem er einen geteilten Rang 6 belegte. Bei der folgenden The Open Championship war er auf einem geteilten 12. Rang. Bei den WGC-Bridgestone Invitational siegte er wiederum, was auch sein sechster Sieg in diesem Turnier war. Ein weiterer Sieg war die PGA Championship im Jahr 2007. Weitere Plätze waren der 2. Platz bei der Deutschen Bank Championship, und der Sieg bei der BMW Championship, mit dem er auch die Führung vor dem Finale des FedEx Cup übernahm. Erneut siegte er im Finale der THE TOUR Championship, bei dem er das drittbeste Turnier in der Geschichte des THE TOUR Championship spielte.

Tiger Woods gewann damit mit riesigem Vorsprung den zum ersten Mal ausgetragenen FedEx Cup mit einem Rekordpreisgeld von 10 Millionen US-Dollar. Aus familiären Gründen verzichtete er auf die Teilnahme am PGA Grand Slam of Golf. Nach einer elfwöchigen Turnierpause siegte er im Dezember 2007 bei den Target World Challenge.

Das Jahr 2008 begann mit einem Sieg bei der Buick International, dem eine Woche später der Sieg bei den Dubai Desert Classics folgte. Auch ein weiterer Sieg folgte bei der WGC-Accenture Match Play Championship, und damit hatte er 15 von den bisher 28 ausgetragenen WGC-Turnieren gewonnen.

Bei der US PGA Tour siegte er bei der Arnold Palmer Invitational, bei der darauffolgenden WGC-CA Championship erreichte er den fünften Rang. Bei The Masters 2008 erreichte er den zweiten Platz, musste jedoch nach dem Turnier wegen eines Knorpelschadens wiederum eine vierwöchige Pause einlegen.

Spektakuläre Rekorde

Beim 2000 Open Championship in St. Andrews: 19 unter Par (niedrigster Score aller Masters-Turniere).
29.07.2005 Buick Open, beste Runde seiner Karriere (61er Runde auf einem Par 72 Kurs, auch PGA-Tourrekord).
2000 und 2007: 67,79 Schläge pro Runde (Rekord für die niedrigste durchschnittliche Anzahl an Schlägen).
Tiger Woods war der erste farbige Spieler, der die US Open gewann, mit 13 Titeln bei den Major Siegen liegt er in zweiter Position hinter Jack Nicklaus. Mit den 64 Titeln bei der US PGA Tour liegt er zusammen mi Ben Hogan auf dem dritten Platz hinter Jack Nicklaus und Sam Snead. Er war der einzige Spieler in der US PGA Tour-Geschichte, der bei einem Turnier (WGC Bridgestone Invitational) zweimal den Hattrick (drei Siege in Folge) in den Jahren 1999-2001 und 2005-2007 geschafft hat. Als erster Golfer der US-Tour hat er in drei Saisons in Folge mindestens je acht Turniere gewonnen, als einziger Spieler hat er in vier Saisons sieben oder mehr Turniere gewonnen, und er hat vier verschiedene Turniere mindestens fünf Mal gewonnen.
Tiger war der einzige Spieler, der drei Mal fünf Turniere der US PGA Tour in Folge gewann.
Durch den Sieg der THE TOUR Championship und des FedEx Cup erhielt er mit 11.26 Millionen US-Dollar die höchste jemals im Sport ausgezahlte Prämie.

Ein Beitrag von Dr. Volker Wangemann

Das ist Tiger Woods

Die thailändische Mama von Tiger Woods

Der Papa von Tiger Woods

Mama, Papa und Tiger Woods

Tiger Woods

Tiger Woods mit der stolzen Mama

Von links: die Oma, das Enkelchen, die Frau.

Hochzeit

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Zauberhafte Khaen und Peter

Am 15. Mai 2008 hat Khaen ihrem Peter auf dem Standesamt Berlin-Schöneberg das Ja-Wort gegeben. Damit steht einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Wege. Die schöne Khaen stammt aus Buriram im Nordosten von Thailand. Derzeit besucht die schöne Thailänderin in Berlin einen Integrationskurs. Zu ihren Leidenschaften gehören Karaoke-Singen und Tanzen gehen. Peter hingegen mag den Wassersport. Er geht gerne zum Schwimmen und rudert auch.

Beide hatten sich zufällig in einem Restaurant kennen gelernt, doch da hatte es auch schon gefunkt... Nun, zur Hochzeit kamen enge Freunde und Bekannte. Am Folgetag wurde dann abends im Thai-China-Restaurant "Lychee" auf der Kantstrasse das frohe Ereignis gefeiert. Die zahlreiche Gästeschar konnte a la Card bestellen und war sehr zufrieden. Denn die frohe Runde ging bis nach Mitternacht. Die Hochzeit war vollbracht. Glück Euch auf allen Wegen! Mathias H.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thai-Farang-Hochzeit.

Thailand-
News

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Ehre für das Hospital
Seine Majestät König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) hat dem Bangkok Hospital das Königliche Garuda-Emblem verliehen. Es wurde kürzlich zum 36-jährigen Bestehen des Krankenhauses überreicht. Mit der Verleihung würdigt der Herrscher die Verdienste des Bangkok Hospitals um das Gesundheitswesen. Zur Bangkok Hospital-Group zählen heute 20 Krankenhäuser in Thailand und Kambodscha. Ein weiteres wird demnächst in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnet.

Pay-TV Anbieter
Thailands grösster Pay-TV Anbieter True-Visions (ehemals UBC) steuert unaufhaltsam der Millionen-Grenze entgegen. Von der derzeit rund 950.000 Abonnenten haben über 36% das goldene Paket, 2,5% Platinium, 1,6% Silber, 17% True Knowledge sowie mehr als 30% True Life Free View. TrueVisions hofft bis Ende des Jahres die Zahl der Knowledge- und Free-View-Packages-Gucker auf über 50% der gesamten Abonnenten zu steigern.

200.000 Schulabbrecher
Fast 200.000 Mädchen und Jungen haben im Vorjahr die Schule vorzeitig verlassen. Nach Angaben des Office of Basic Education Commission entspricht das 1,4% aller schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen. Die meisten verliessen die Schule nach der Klasse 3 der Secondary-School (Mathayom). Die Gründe: Armut, Kinder sollen Geld verdienen, Ortswechsel, zerrüttete Familie, Heirat, Krankheit, Unfälle und Festnahme durch die Polizei.

Rotsünder in Bangkok
In Bangkok soll es Rotsündern an den Kragen gehen. Ab 1. Juni will die Polizei alle Motorisierten, die ein Ampelrot nicht beachten, mit einem Bussgeld belegen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen an den stark frequentierten Kreuzungen der Stadt Überwachungskameras installiert werden. Bisher können die Behörden nur auf 30 Kreuzungen den Verkehr beobachten. Über das Department of Land Transport wird sich die städtische Polizei die Adressen der Verkehrssünder besorgen und ihnen mit einem Foto als Beweis den Bussgeldbescheid zusenden. Die Polizei hatte kürzlich eine Woche lang 15 Kreuzungen beobachtet. Das Ergebnis: Über 2.000 Autofahrer hielten bei Rot nicht an.

Busse besser, billiger
Mit besserem Service und niedrigen Fahrpreisen will das Transportministerium den öffentlichen Personennahverkehr den Bangkokern schmackhaft machen. Das Ministerium schlägt den Einsatz von ausschliesslich klimatisierten Bussen und die Ausgabe von preiswerten Tagespässen vor. Darüber hinaus soll die Bangkok Mass Transit Authority (BMTA) ihr Streckennetz überdenken und die Buslinien mit den Haltestellen von Skytrain und U-Bahn vernetzen. Ein Sprecher der BMTA sagte, ein Fahrpreis von 10 bis 20 Baht sei denkbar. So würden zahlreiche Hauptstädter ihr Auto stehen lassen und Busse benutzen. Zurzeit fahren täglich mehr als 1,5 Millionen Menschen mit städtischen Bussen.

Einwohnerzahl Pattaya
Nach der aktuellen amtlichen Statistik sind in der Stadt Pattaya 102.000 Einwohner gemeldet. Die Zahl der nicht registrierten Frauen, Männer und Kinder ist um ein Vielfaches höher. Die Verwaltung schätzt deshalb die Einwohnerzahl realistisch auf über 600.000. Thais müssen sich nicht dort anmelden, wo sie arbeiten und wohnen. Deshalb bleibt ihr Name im Hausregister ihrer Familie, die oftmals viele hundert Kilometer entfernt beheimatet ist.

Bellos mit Mikrochip
Die Implantation von Mikrochips in Hunden hat in der Hauptstadt nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Von den 50.000 Mikrochips, die seit Juli letzten Jahres von der Stadtverwaltung von Bangkok kostenlos bereitgehalten wurden, sind über 5.000 noch nicht implantiert worden. Für die Hundebesitzer läuft die Frist am 4. Juli ab. Die Chips enthalten wichtige Informationen über den Hund sowie den Namen und die Adresse des Besitzers. Mit ihrer Aktion will die Verwaltung verhindern, dass Hundebesitzer ihre Vierbeiner auf den Strassen und vor Tempeln aussetzen. Wer das künftig macht und ertappt wird, muss ein Bussgeld von bis zu 5.000 Baht zahlen. In Bangkok steigt die Zahl der Strassenhunde. Sie wird auf 700.000 geschätzt, Jedes Jahr kommen rund 100.000 neue Tiere hinzu. 30% der Strassenhunde sollen ehemalige Haustiere sein, die von ihren Besitzern ausgesetzt wurden.

Handy am Steuer
Das Gesetz zum Verbot von Handy-Gesprächen während der Fahrt ist am 8. Mai in Kraft getreten. Ausgenommen von dieser Regelung ist das Telefonieren über eine Freisprechanlage, also mit Telefongeräten, die nicht mit der Hand bedient werden müssen. Bei Verstössen gegen das neue Gesetz droht Motorisierten ein Bussgeld zwischen 400 und 1.000 Baht. Telefonieren während der Fahrt erhöhe das Unfallrisiko und bremse den Verkehrsfluss. Das haben verschiedene Studien ergeben. Weil Verkehrssünder mit einem Handy am Ohr nur schwerlich gestoppt werden können, haben Polizeistationen Digitalkameras erhalten. Die Beamten sollen den telefonierenden Fahrer sowie das Kennzeichen des Fahrzeugs festhalten und eine Anzeige schreiben.

Anhebung Mindestlöhne
Als zu gering haben Gewerkschaften die für den 1. Juni beschlossene Anhebung der Mindestlöhne bezeichnet. Die Arbeitnehmervertreter verweisen auf die hohe Inflation von über 5% in den ersten vier Monaten dieses Jahres und die rapide gestiegenen Lebensmittelpreise. Das Central Wage Committee hatte eine Erhöhung der Mindestlöhne je nach Provinz zwischen 2 und 11 Baht befürwortet. In Bangkok wird der Tagesverdienst um 9 Baht auf 203 Baht steigen. Auf Chiang Rai entfällt mit 11 Baht die höchste Anhebung, nur jeweils zwei Baht sind es in Sukhothai, Uttaradit und Chaiyaphum.

Kampf gegen Drogen
Wieder wurde zum Kampf gegen die Drogen aufgerufen. Innenminister Chalerm Yubamrung hat an alle Provinzregierungen die Anordnung herausgegeben, sofort Massnahmen zur Verhinderung von Verbreitung und Konsumierung von Drogen zu ergreifen. In Surat Thani wird ein scharfes Auge über Koh Samui und Koh Phangan wachen. Kontrollen sollen an den Stellen errichtet werden, wo öfter Drogen geschmuggelt werden, und am Flughafen sollen Drogenspürhunde das Gepäck der ankommenden Personen "durchschnüffeln". In drei Kategorien wurden die Zielgruppen unterteilt: Kleine Händler, Händler-Netzwerke und grosse Bosse.

Genug Reis da!
Ministerpräsident Samak Sundaravej hat an die Bevölkerung appelliert, nicht in Panik zu verfallen und auf Hamsterkäufe zu verzichten. Im Land gäbe es ausreichend Reis. Der Regierungschef beziffert die Reserven auf über zwei Millionen Tonnen. Wegen der hohen Ausfuhren des weltgrössten Reisexporteurs Thailand wollen die Stimmen nicht verstummen, dem Land drohe ein Versorgungsengpass. Seit Oktober letzten Jahres sind monatlich rund 1,1 Mio. Tonnen ausgeliefert worden. Laut Landwirtschaftsministeriums liegt die Lieferkapazität des Landes bei monatlich 1,2 Mio. Tonnen. Die Reispreise sind auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten gestiegen. Reis aus Thailand wird auf den Weltmärkten um rund 30% teurer als Anfang 2008 gehandelt. Die Tonne kostet je nach Qualität zwischen 580 und über 1.000 US-D. Fast die Hälfte der rund 6,6 Milliarden Menschen auf der Erde lebt von Reis. Für mehr als 2,5 Milliarden in Asien ist Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel. Und die weltweiten Reisvorräte sind zurzeit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 30 Jahren.

Airports besser nutzen
Nur vier der 26 vom Aviation Department betriebenen Provinzflugplätze machen Gewinne. Deshalb will das Transportministerium einen Plan ausarbeiten, wie die Airports besser genutzt werden können. Das Ministerium denkt an Linienflüge kleinerer Airlines, an Frachtflüge und den Transport von Agrarprodukten. Schwarze Zahlen schreiben die Flugplätze Krabi, Udon Thani, Ubon Ratchathani und Khon Kaen. Thailands grosse und internationale Flughäfen stehen unter der Obhut der Airports of Thailand: Suvarnabhumi und Don Muang in Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket und Hat Yai.

Krach um Sprit-Preise
Die thailändische Tochtergesellschaft des Shell-Ölkonzerns hat das Energieministerium wegen seiner Eingriffe in die freie Marktwirtschaft scharf kritisiert. Die Behörde zwinge die beiden staatlichen Ölkonzerne PTT und Bangchak Petroleum, ihre Spritpreise an den Tankstellen zu senken. Die Mitbewerber seien gezwungen, ihrerseits den Kraftstoff unter den Marktpreisen abzugeben. Shell gibt die Verluste in den ersten drei Monaten mit 400 Millionen Baht oder 0,60 Baht je abgegebenen Liter Sprit an. Das Unternehmen fährt nur bei Gasohol Gewinne ein. Während PTT und Bangchak Petroleum Verluste über Gewinne im Raffinerie-Geschäft wettmachen, fehlten anderen Unternehmen die für Investitionen erforderlichen Gelder, heisst es bei Shell. Das Unternehmen warnte das Ministerium, ausländische Betreiber von Tankstellen könnten sich wegen der hohen Verluste aus dem Gewerbe zurückziehen.

Longstay Management
Das 2002 von der Regierung des gestürzten Premierministers Thaksin Shinawatra gegründete Unternehmen Thai Longstay Management (TLM) hofft in diesem Jahr erstmals schwarze Zahlen zu schreiben. Nach fünf erfolglosen Jahren hatten Regierung und die staatliche Tourismusbehörde (TAT) als Aufsichtsbehörde TLM neu strukturiert und seine Aufgaben neu formuliert. Jetzt bietet TLM Langzeittouristen vier unterschiedliche Pakete bzw. Mitgliedschaften an.

Für 28.000 Baht gibt es die ein Jahr gültige Platinum-Card. Sie beinhaltet ein Multiple-Re-Entry-Visum, bevorzugte und schnelle Abwicklung an den Schaltern der Immigration auf den Flugplätzen, einen thailändischen Führerschein und Preisnachlässe bei ärztlicher Behandlung, in Spas, Hotels, Restaurants und auf Golfplätzen. Die ebenfalls ein Jahr gültige goldene Mitgliedschaft kostet 20.000 Baht. Dafür gibt es ein Single-Entry-Visum und weitere Vergünstigungen wie bei Platin. Silber ist für 12.000 Baht erhältlich und bietet dem Besitzer zwölf Monate eine schnelle Abwicklung bei der Ein- und Ausreise und Preisnachlässe. 1.500 Baht müssen für die Rubin-Mitgliedschaft gezahlt werden. Rubin gilt 20 Tage und ermöglicht einen Antrag auf ein Langzeit-Visum und eine einmalige zügige Abfertigung durch die Immigration. Zudem gibt es Rabatte wie bei der Platinum-Card.

Das Unternehmen TLM war mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, Ausländer zum langen Aufenthalt in Thailand zu bewegen. Doch die Mitarbeiter sahen ihre vorrangige Aufgabe darin, Ausländer zu Investitionen in Apartments und Wohnhäusern aufzufordern. Künftig soll sich das Longstay Management mehr auf Dienstleistungen und Betreuung von Langzeiturlaubern konzentrieren. Während TLM im Juli 2007 gerade Mal 130 Mitglieder hatte, sollen es Ende 2008 bereits über 13.000 sein. Von den 4.503 neuen Mitgliedern im ersten Quartal 2008 haben nach Angaben von TLM 3.000 Immobilien im Gesamtwert von über fünf Milliarden Baht erworben.

Mehr Windkraft
Windkraft kann nach einer aktuellen Studie langfristig mit etwa 1.400 Megawatt zur Stromgewinnung beitragen. Derzeit sind es erst 0,9 Megawatt. An 10 Standorten wurden bislang Testanlagen errichtet, u.a auf der Pattaya vorgelagerten Insel Larn. Weitere Windkraftanlagen sind an den Küsten und in den Bergen des Landes geplant. Bis Ende 2008 soll Windkraft etwa 25 MW und bis 2011 rund 110 MW bringen.

Noch eine Brücke
Eine weitere Brücke über den Mekong wird ab 2011 Thailand und Laos verbinden. Das Bauwerk ist Teil einer 1.500 Km langen Strasse von Chiang Khong in der Provinz Chiang Rai über Luang Nam Thai in der laotischen Provinz Huayxai nach Kunming in China, Hauptstadt der Provinz Yunnnan. Die Verbindung soll den Handel und Tourismus zwischen diesen Ländern stärken. Mit den Arbeiten für die neue Brücke wird Mitte des Jahres begonnen. Die Kosten in Höhe von einer Milliarde Baht wollen sich China und Thailand teilen.

Des Seebades input
Urlauber bringen der Stadt Pattaya und der Tourismusindustrie jährlich Einnahmen in Höhe von 60 Milliarden Baht. Ausländer und Thais geben einen Grossteil ihres Geldes in Entertainment-Betrieben aus. Nach einer aktuellen Einschätzung der Verwaltung gibt es in der Stadt inzwischen 1.500 Unterhaltungs-Unternehmen. Sie sollen rund 10.000 Frauen + Männer beschäftigen.

Fussball EM im TV
Obwohl England sich nicht für die Fussball-Europameisterschaft qualifiziert hat, rechnet der TV-Rechteinhaber RS Plc. nicht mit Einnahmeausfälle. Der Unterhaltungs-Konzern glaubt fest daran, dass sich die Fussballfans die im Fernsehen übertragenen Spiele ansehen werden. Thailand Fussballanhänger favorisieren seit Jahren die englische Liga. Die Euro 2008 ist vom 7. bis 29. Juni in Österreich und der Schweiz. Alle Matches werden in Thailand live übertragen, abends oder in den Morgenstunden. RS hat sich Einnahmen durch TV-Übertragungen und Merchandise in Höhe von 500 Mio. Baht zum Ziel gesetzt.

Ihr Büro in Bangkok
Bangkoks Büroflächen zählen zu den preiswertesten in Asien. Nach Einschätzung von CB Richard Ellis sind Büros nur in Jakarta und Kuala Lumpur billiger zu mieten. In Bangkok werden in Spitzenlagen im Durchschnitt pro Quadratmeter und Monat nur 740 Baht berechnet. London ist mit 10.000 Baht mehr als 13 Mal teurer.

3G-Netz kommt bald
Thailands zweitgrösstes Mobilfunkunternehmen DTAC will bis Ende des Jahres in den beiden Provinzen Chonburi und Phuket die dritte Generation des mobilen Telefonierens einführen. 3G - in Europa als UMTS bekannt - soll auf der Basis der 850 MHz-Frequenz als High-Speed-Packet-Access (HSPA) angeboten werden. DTAC hat sich für den 3G-Start die beiden Provinzen ausgesucht, weil in Phuket ausreichend Ausländer und in Chonburi Unternehmer und gut verdienende Angestellte als Kunden in Frage kommen. Die monatliche Gebühr soll bei 450 Baht liegen. Insgesamt will DTAC fünf Milliarden Baht in den Aufbau eines 3G-Netzes investieren und bis Ende 2009 fast 2.000 HSPA-Stationen errichten.

Hygiene auf Märkten
Das Gesundheitsministerium hat die Hygienevorschriften für Märkte verschärft. Pattayas Stadtverwaltung hat den lokalen Händlern eine Frist von 150 Tagen eingeräumt. Bis dahin müssen Märkte und Stände den vorgeschriebenen Hygienestandards entsprechen. Um Lebensmittelvergiftungen vorzubeugen, sollen Obst, Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchte für den Verzehr unbedenklich angeboten werden. Deshalb müssen die lokalen Märkte über Waschbecken zum Händewaschen, über Bassins zum Säubern der Frischwaren, über ausreichend Mülltonnen und Filter für die Abwässer verfügen. Ein breiter Gang soll die Stände trennen. Die Stadtverwaltung wird die Einhaltung der Vorschriften überprüfen.

Apartments ohne Parki
Bangkoker sollen Skytrain und U-Bahn mehr nutzen. Deshalb erwägt die Stadtverwaltung, Bauherrn von Condominien entlang des Schienennetzes die Errichtung von Tiefgaragen und weitläufigen Parkplätzen zu untersagen. Die Stadt geht davon aus, dass Käufer bzw. Mieter von Apartments ohne festen Parkplatz sich kein Auto zulegen und auf den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen. Weiterer Vorteil: Die Bauunternehmen brauchten nicht in Abstellplätze zu investieren, so dass diese Wohnungen preiswerter würden.

Neue Zwei-Baht-Münzen
Ab September will das Finanzministerium 180 Millionen neue Zwei-Baht-Münzen ausgeben. Da sich die derzeit im Umlauf befindlichen zwei Baht kaum von den Ein-Baht-Münzen unterscheiden - beide sind silberfarben, die zwei Baht nur unwesentlich grösser -, werden die neuen in gelber Farbe aus Kupfer, Nickel und Aluminium in der jetzigen Grösse geprägt. Die alten zwei Baht bleiben gültig und im Umlauf.

Verschuldung doppelt
Innerhalb von sieben Jahren hat sich die durchschnittliche Verschuldung einer Familie verdoppelt. Nach Angaben des National Statistical Office mussten die Haushalte im Jahr 2000 im Durchschnitt 68.405 Baht an Krediten zurückzahlen, im letzten Jahr erreichte der Schuldenberg mit 116.681 Baht einen neuen Rekord. Im Vergleich zu Lohn und Gehalt sind einkommensschwache Haushalte über Gebühr verschuldet. Die Staatsbank sieht die Verschuldung der Bevölkerung dennoch als nicht besorgniserregend an, weil ein Grossteil der Kredite auf bewegliches Eigentum wie Immobilien und Autos entfällt.

Viele neue Fähren
Neue Fähren sollen die Häfen und Urlauberzentren im Golf von Thailand verbinden. Das haben der Transport- und der Tourismusminister vorgeschlagen. Sie erhoffen sich ein höheres Cargoaufkommen und mehr Einnahmen für die Tourismusbranche. Man denkt an den Einsatz von Frachtschiffen, Schnellbooten und Tragflächenbooten. Im Gespräch sind Fährverbindungen von der Koh Chang zur Koh Samui, von Puek Tien (Phetchaburi) zum Tiefseehafen Laem Chabang, von Hua Hin nach Pattaya und von Cha-am nach Chanthaburi. Zudem soll der Tourismus auf dem Fluss Chao Phraya in Bangkok, Ayutthaya, Nonthaburi und Samut Prakan sowie auf den Kanälen an der historischen Insel Rattanakosin in Bangkok gefördert werden.

Tod auf Vollmondparty
Strenge Massnahmen auf der Vollmondparty Insel Phangan. Nachdem am 22. März ein Inder auf dem Höhepunkt der Party getötet wurde, bekam Distriktoberhaupt Manut Kanjanakachen Anweisung von ganz oben, dem Treiben ein Ende zu setzen, denn die immer wiederkehrenden negativen Berichte von Koh Phangan schaden dem Ansehen und somit dem Tourismus. Es gibt dutzende Nachtclubs, Bier Bars, Discotheken und Karaoke Bars, die sich einfach nicht an die Gesetze halten wollen. Ohne Ausnahme sollten diese um 2 Uhr morgens ihre Türen schliessen, Besucher unter 20 keinen Eintritt haben. Der Distriktchef wird nun ein Treffen mit den Betreibern herbeiführen, wo diese zur Einhaltung der bestehenden Gesetze aufgefordert werden, wenn sie nicht ihre Lizenzen verlieren wollen.

Aufklärung über AIDS
Pattayas Schulleiter haben sich bereiterklärt, für das HIV/Aids-Vorbeugungsprogramm der Vereinten Nationen ihre Schulen zu öffnen. Die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) will Mädchen und Jungen ab 11. Lebensjahr über das HI-Virus und die Aids-Erkrankung sowie über vorbeugende Massnahmen informieren. Thailands Jugendliche bilden neuerdings eine gefährdete Personengruppe, weil viele nach eigenen Angaben beim Sex auf Kondome verzichten.

Mitsubishi investiert
Mitsubishi Motors hat fünf Milliarden Baht für die Erweiterung seiner Produktionsstätte in Laem Chabang bereitgestellt. Dort sollen Ende des Jahres auf der Plattform des Triton-Pick-ups so genannte Passenger Pick-up Verhicles (PPV) hergestellt werden. Derzeit montiert der japanische Konzern in Laem Chabang im Jahr rund 180.000 Fahrzeuge. Davon sind fast 90% Pick-ups, der Rest Limousinen und Vans wie der kürzlich vorgestellte neue SUV Pajero. Das luxuriöse Fahrzeug hat einen 3,8-Liter-Motor und kostet 3,95 Millionen Baht.

Colorado mit Gas
Der Pick-up Colorado von General Motors (GM) kann jetzt auch mit Gas betankt werden. Auf Wunsch liefert der amerikanische Hersteller des Chevrolet-Wagens einen speziellen 2,5-Liter-Motor. Er wird zu 65% durch Compressed Natural Gas (CNG) und zu 35% mit herkömmlichem Diesel angetrieben. Der CNG-Colorado kostet 634.000 bis 739.000 Baht. CNG gibt es derzeit landesweit an rund 160 Tankstellen. Wegen der grossen Nachfrage wollen die Ölkonzerne ihr CNG-Netz erheblich ausweiten.

Parlamentsgebäude
Auf einem 1.400 Rai grossen Areal in der Provinz Samut Prakan soll ein neues Parlamentsgebäude errichtet werden. Das jetzige in Bangkok ist längst zu klein geworden, kann Abgeordnete und deren Mitarbeiter kaum noch aufnehmen. Seit über zehn Jahren diskutieren Regierung und Parlamentarier über einen Neubau. Seitdem wurden mehr als zehn Standorte ins Gespräch gebracht und wieder verworfen. Das Gelände in Samut Prakan südöstlich der Hauptstadt ist im Besitz des Department of Aviation.

www.samuilink.com
Diese neue Webseite wurde von Residenten für Residenten eingerichtet: www.samuilink.com. Bereits jetzt wird sie im Monat 160.000 Mal angeklickt. Unter vielem anderen gibt es ein Forum, in das Informationen eingegeben werden können. Hier findet man auch wichtige Tipps für das tägliche Leben. Da die Webseite ständig aktualisiert wird, finden sich hier neueste Nachrichten, aber auch Anzeigen verschiedener Geschäfte bis hin zu Gebrauchtwaren. Auch der Urlauber sollte diese Seite an klicken, denn sie enthält viele Informationen über die Attraktionen der Insel. Das Hauptziel der Gründer aber ist, die ausländische Gemeinde auf Samui zu informieren und Koh Samui positiv weltweit zu bewerben.

Biker sicher mit Helm
Bangkoks Polizei hat an alle Motorradfahrer appelliert, beim Fahren einen Helm zu tragen. Das gilt besonders für die Motorradtaxifahrer und deren Kunden. Wer keinen Helm trägt, zahlt neuerdings 500 Baht. 1.000 Baht sind es, wenn Fahrer und Sozius auf den Kopfschutz verzichten. Die Polizei schätzt die Zahl der Motorradtaxifahrer auf rund 300.000. Sie transportieren täglich eine Million Beifahrer.

Zum Weltnaturerbe
Als Paket möchte das Umweltministerium 17 touristische Ziele an der Andamanischen See in die World Heritage List eintragen lassen. Diese von der UNESCO geführte Liste enthält das Weltnaturerbe. Nominiert werden sollen u.a. die Ferieninsel Phuket, die Similan-Inseln, Surin, der Mu Koh Lanta-Nationalpark, die Region Hat Chao Mai in der Provinz Trang und die Insel Tarutao. Das Umweltministerium erhofft sich von dem Eintrag einen effektiveren Schutz der Natur und eine grössere Vielfalt der Flora und Fauna. Bis zum Februar 2008 soll der entsprechende Antrag mit Unterlagen dem World Heritage-Ausschuss vorliegen.

Highways ausbauen
In den nächsten drei Jahren baut das Highway Department mit 3,78 Milliarden Baht Highways um und verkehrssicherer aus. Die Behörde hat landesweit 784 unfallträchtige Strecken aufgelistet. Überwiegend handelt es sich um stark befahrene Kreuzungen, Kurven, Überführungen und U-Turns. Einige Auffahrrampen ragen in die Highways, so dass Motorisierte die Fahrspuren verwechseln und es zu schweren Unfällen kommt. Nach Angaben der Behörde ereigneten sich im Jahr 2006 auf den Überlandstrassen 12.919 Unfälle mit 1.647 Toten und 11.129 Verletzten.

Preiswertes Labor
Gesundheitschecks sind für die zeitige Erkennung von auftretenden Krankheiten sinnvoll und, vor allem bei fortgeschrittenem Alter, zuweilen lebensrettend. Lokale Krankenhäuser verlangen für Analysen von Körperflüssigkeiten häufig horrende Preise, und das Procedere ist zeitaufwendig. Eine empfehlenswerte Alternative ist das Pattaya Clinical Laboratory, in dem auch viele Kliniken Pattayas ihre Proben auswerten lassen. Privatleute sind dort gern gesehen und werden umgehend behandelt. Das Labor führt umfassende Tests von Blut und anderen Körperflüssigkeiten durch. Blutzucker, Cholesterin, Proteine, Globuline, Leberwerte, Wurmbefall und diverse Krebstumor-Marker, aber auch die Fruchtbarkeit von Spermien, können getestet werden. Blutuntersuchungen (ohne Tumor-Marker) kosten je nach Umfang des Tests zwischen 350 und 900 Baht. Die Untersuchung von Körperflüssigkeiten ersetzt jedoch keinen umfassenden Gesundheitscheck. Zur Analyse der Werte ist der Inhaber und medizinische Techniker Kuson Saengnak eingeschränkt in der Lage. Für eine klare Diagnose ist der Gang zum Doktor nötig. Das Pattaya Clinical Laboratory ist montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr und samstags von 7 bis 13 Uhr geöffnet. Es liegt an der Naklua Road, gegenüber der Soi 10, neben der Krung Thai Bank (Tel.: 038-367.326 oder 038-367.864).

Plan für Chiang Mai
Das Gelände der Royal Flora Ratchaphruek in Chiang Mai soll eine Touristenattraktion und ein Zentrum für Forschung und Entwicklung der Landwirtschaft werden. Landwirtschaftsminister Somsak Prissananantakul will für die Umgestaltung 105 Mio. Baht zur Verfügung stellen. Auf dem 80 Rai grossen Areal fand vom 01.11.2006 bis zum 31.01.2007 die viel beachtete internationale Gartenbauausstellung mit fast 3,8 Mio. Besuchern statt.

Wasser für Pattaya
Um die Brauchwasserversorgung im Grossraum Pattaya zu verbessern, investiert die Provincial Waterworks Authority in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 803 Millionen Baht. Damit soll die Wassergewinnung von derzeit 3.500 Kubikmetern in der Stunde auf 9.500 gesteigert werden. So stünden künftig jeden Tag rund 220.000 Kubikmeter Leitungswasser zur Verfügung gegenüber derzeit 120.000.

Reise-Tipps

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Wegen Regen zu
Aus Sicherheitsgründen hat das National Park, Wildlife and Plant Conservation Department zu Beginn der Regenzeit mehrere Nationalparks geschlossen. Es sind: Kaeng Sua Ten im Mae Yom National Park in der Provinz Phrae, der Pasawan-Wasserfall im Srinakarin National Park in Kanchanaburi, Koh Kum im Laemson National Park in Prachuap Khiri Khan, Kaeng Namwa im Kun Nan National Park in Nan, Mae Kerng Laung-Wasserfall im Wiang Kosai National Park in Sukhothai, Klongton- Wasserfall im Klongton National Park in Uttaradit, Wasserfall im Khao Pu-Khao Ya National Park in Phatthalung sowie Wasserfall und Inseln im Had Kanom-South Sea Island National Park in Nakhon Si Thammarat. In diesen Nationalparks könnten starke Regenfälle oder ein hoher Wasserstand von Flüssen und Meer die Besucher gefährden.

Hubschrauber versenkt
Vor der Insel Phuket entstehen künstliche Riffe und neue Tauchgründe. Einen Kilometer vor der Küste werden in der Bangtao-Bucht vier ausgediente Flugzeuge und sechs Hubschrauber versenkt. Die Maschinen waren im Korea-Krieg und im Vietnam-Krieg im Einsatz und wurden kürzlich von der Royal Thai Air Force ausgemustert.

Telefonieren im Flieger
Thailands Fluggesellschaften stehen mehrheitlich der Ankündigung des staatlichen Aviation Departments, während des Flugs den Gebrauch von Handys zu genehmigen, skeptisch gegenüber. Die Initiative zur Aufhebung des bestehenden Verbots geht vom Transportministerium aus. Der Gesetzgeber will das Telefonieren im Flugzeug erlauben, weil mit dem Einbau einer neuen Handy-Technik keine Gefahr für das Flugzeug bestehen soll. Die Airlines argumentieren, wenn Passagiere ständig ihr Mobiltelefon benutzten, würden sich andere Fluggäste gestört fühlen. Das könne zu Streitereien und handgreiflichen Auseinandersetzungen führen. Udom Tantiprasongchai, Vorstandsvorsitzender der Billigairline One-Two-Go, sagte, seine Gesellschaft wolle aber an Bord Internet-Verbindungen anbieten.

Hubschrauber für VIPs
Advance Aviation (AA) hat in Bangkok einen Hubschrauber-Charter-Service gestartet. Zielgruppe sind VIPs, führende Manager und Superreiche. Das Unternehmen setzt einen Eurocopter EC-135 für zwei Piloten und fünf Passagiere bei einer Reichweite von über 600 Km ein. Drei weitere Hubschrauber sollen Ende 2008 sowie Ende 2009 und im Mai 2010 in Dienst gestellt werden. AA konkurriert mit den Hubschrauber-Anbietern Si-Chang Flying Service und Bangkok Dusit Medical Services.

Alkoholverbot in Parks
Bangkoks Stadtverwaltung hat für die öffentlichen Parks ein Alkoholverbot erlassen. Wer dennoch in den Grünanlagen Bier oder Schnaps trinkt, kann mit einem Bussgeld bis zu 10.000 Baht und/oder einer Haftstrafe bis zu sechs Monaten belegt werden. Darauf weisen Schilder in den Parks hin.

Hua Hin mausert sich
Die örtlichen Tourismus-Unternehmen intensivieren ihre Anstrengungen, Hua Hin in ein trend- und marktgerechtes Urlaubsziel zu verwandeln. Dabei werden sie von der Thai Hotels Association (THA) und der Tourism Authority of Thailand (TAT) sowohl im In- als auch im Ausland unterstützt. Beide erwarten für das nächste Jahr einen Anstieg der Touristenzahlen um 10%. Laut THA gibt es in Hua Hin und Cha-am zusammen bereits 287 Hotels und Resorts mit insgesamt 11.000 Zimmern. In 2008 sollen weitere 1.000 Räume hinzukommen, 30% davon in Häusern mit "trendy" Stil oder in "Boutique"-Hotels. TAT versichert, sie mache auf den ausländischen Märkten vermehrt Werbung für Hua Hin, ganz besonders in den skandinavischen Ländern sowie in Japan und Südkorea, aber auch im restlichen Asien. Die bevorzugten Ziele dieser Werbekampagnen seien Touristen mit höherem Einkommen sowie Marktnischen, wie z.B. frisch vermählte Paare.

Wachs-Figuren-Kabinett
Auf dem Weg zu den schwimmenden Märkten von Damnoen Saduak gibt es südwestlich von Bangkok eine weitere Attraktion zu bewundern: das Wachsmuseum im Distrikt Bang Phae der Provinz Ratchaburi. Das Familienunternehmen Siam Cultural Park zeigt prominente Thais wie Politiker, Banker und Wissenschaftler, aber auch den chinesischen Revolutionär Mao Zedong und dessen vietnamesisches Pendant Ho Chi Minh. Neben den lokalen und internationalen Grössen aus Wachs gibt es auch einfache Thai zu bewundern. Frauen und Männer, wie sie seit Jahrhunderten das Land bewohnen oder wie Thailands Schriftsteller sie beschrieben haben. Auf dem weitläufigen Gelände des Siam Cultural Parks wurden zudem vier traditionelle Häuser in vier unterschiedlichen Baustilen errichtet.

Bangkok Airways
Bangkok Airways erweitert ihren Maschinenpark um zwei ATR 72-500. Die Flugzeuge können 70 Passagiere transportieren und sollen auf den Strecken in die Nachbarländer eingesetzt werden. Die private Fluggesellschaft will mit Hanoi, Vientiane, Shianoukville, Danang und Bagan weitere Ziele in ihr Streckennetz aufnehmen. Die beiden neuen Flugzeuge werden von einem Unternehmen mit Sitz in Irland geleast und in diesem und im kommenden Jahr in Dienst gestellt. Bangkok Airways fliegt derzeit mit acht Propellermaschinen vom Typ ATR 72-500 sowie mit Airbus A 320s und A 319s sowie Boeing 717-200.

Radisson Hotel Sathorn
Carlson Hotels Worldwide wird das neue Radisson Hotel Sathorn in Bangkok betreiben. Das 436-Zimmer-Haus soll im vierten Quartal 2008 eröffnet werden. Carlson Hotels managt in Thailand bereits sechs Hotels unter den Marken Regent, Radisson und Park Plaza in Bangkok, Krabi und Phuket.

Four Seasons Hotel
Das Four Seasons Hotel Bangkok rechnet bei den Einnahmen mit einem jährlichen Zuwachs von 5 bis 7% und will sich als das führende Haus im Ratchadamri-Gebiet positionieren. Das Hotel hat 350 Zimmer und beschäftigt 600 Frauen und Männer. Die meisten Gäste kommen aus Japan, den USA, Hong Kong, China, Indien, Russland und dem Mittleren Osten. 60% sind nach Angaben des Hotels Geschäftsleute. Das amerikanische Unternehmen Four Seasons Hotels and Resorts betreibt in Thailand weitere Häuser in Chiang Mai, Chiang Rai und auf Koh Samui und plant ein fünftes in Phuket.

Reiseführer Bangkok
Für Bangkok ist ein neuer Führer erschienen. Nancy Chandler hat die 24. Ausgabe der "Map of Bangkok" herausgebracht. Auf 88 Seiten findet der Leser wichtige Informationen zu Unterkünften, Restaurants, Sportstätten, Geschäften sowie zu attraktiven Zielen wie Khao San Road, Sukhumvit Road, Chatuchak-Markt und Chinatown. Das kleine Buch kostet 250 Baht.

Royal Cliff Beach Resort
Das Royal Cliff Beach Resort hat Umbau und Erweiterung der Pattaya Exhibition and Convention Hall (PEACH) abgeschlossen. Im PEACH finden jetzt 8.000 Teilnehmer Platz gegenüber bislang 5.800. In das grösste Kongresszentrum der Ostküste wurde eine Milliarden Baht investiert. Die Direktorin des Royal Cliff Beach Resort, Panga Vathanakul, sagt mehr und vor allem grössere Tagungen voraus, die der Stadt Pattaya zusätzliche Einnahmen bringen werden. Das Kongress- und Messezentrum erhielt einen zweiten Eingang und verfügt nun über 18 Tagungsräume für 60 bis 208 Teilnehmer. Rezeption und Lobby wurden um 1.600 auf 3.700 qm, die Tagungshalle um 2.200 auf 7.000 qm vergrössert. Das Royal Cliff besteht aus vier Hotels mit insgesamt 1.090 Gästezimmern.

Fluggerät bei der THAI
Um mehr Passagiere zu befördern und die Kosten für Wartung und Kerosin zu senken, will die Thai Airways International (THAI) ihren veralteten Maschinenpark möglichst bald durch neue Flugzeuge ersetzen und mehr Grossraumflugzeuge einsetzen. Die THAI denkt über den Kauf weiterer Airbus A 380s oder von Boeing-Maschinen des Typs 747-8s nach. Insgesamt sollen innerhalb eines Jahrzehnts 65 neue Flugzeuge in Dienst gestellt werden. Bestellt wurden bereits 6 Superjumbos Airbus A380s, 20 Airbus A 320s, 14 Boeing 787s, 8 Airbus A330-300s und 7 Airbus A 350. Die A 380 mit 510 Sitzplätzen wird ab 2010 ausgeliefert und soll zuerst Passagiere nach London, später nach Frankfurt und Paris bringen.

Golfen in Hua Hin
Cheeravat Choojitarom, der Generalmanager des Golfkurses Black Mountain, teilte mit, dass dieses Projekt kurz vor seiner Vollendung stehe. Mit dem internationalen Standard von 18 Löchern und umrahmt von bewaldeten Hügeln soll es der Golfplatz von Thailand und den benachbarten asiatischen Ländern werden. Der Weg zu den einzelnen Löchern führt durch hügeliges Gelände, und der Name stammt von den umrahmenden Bergen, die aus schwarzem Granit bestehen. Das Budget von einer Milliarde Baht wurde für die Landschaftsgestaltung, das Klubhaus und den Golfkurs ausgegeben. Der Besitzer ist ein Thai, die anderen Investoren sind Ausländer. Das Projekt bedeckt ca. 1.200 Rai, soll Mitte 2008 in Betrieb genommen werden. "Die Hauptzielgruppe sind Ansässige sowie Geschäftsleute aus Bangkok", erzählt Khun Cheeravat. "Doch es hat sich herausgestellt, dass die meisten Interessenten aus skandinavischen Ländern kommen."
Der Preis beträgt 3.000 Baht pro Golfer, und Gruppen müssen mindestens aus vier Personen bestehen. Gespielt werden kann nur in den Morgenstunden, da der Platz um 13.30 Uhr geschlossen wird, damit sich die Grünflächen erholen können. Pro Tag sind nur 120 Golfer erlaubt, und diese Zahl soll niemals überschritten werden, um den guten Zustand des Kurses zu erhalten.
Neben dem Golfkurs umfasst das Projekt auch noch eine Wohnsiedlung, mehrere Villen und ein Condominium, die rund um den Kurs gebaut wurden. Jedes Haus kostet allerdings zwischen 43 und 50 Mio. Baht, die Condos 9 bis 20 Mio. Baht. Die Käufer werden dazu noch lebenslanges Klubmitglied.

Dusit expandiert kräftig
Dusit International wird in den kommenden 18 Monaten 4 neue Hotels in Bali und Kairo als Teil seiner Expansionsstrategie eröffnen. In Thailand und im Ausland werden dann innerhalb der nächsten drei Jahre 13 Hotels unter dem Dusit-Management rangieren. Die Kette wird ihr erstes Hotel auf Bali, das Dusit Princess Bali im Dezember dieses Jahres eröffnen. Das zweite mit Namen Dusit Devarana Bali soll 144 Zimmer haben und Ende 2009 die Pforten für seine Gäste öffnen. Der Tourismus auf Bali habe sich wieder voll erholt und im letzten Jahr kamen 1,6 Mio. Besucher - ein Plus von 32% gegenüber dem Vorjahr. Das Dusit Thani Cairo soll im Juni eröffnen, das zweite ägyptische Dusit-Hotel, die Dusit Residence Lake View, kommt dann in 2008 dazu. Im Jahr 2010 sollen sieben weitere Hotels in Dubai, Abu Dhabi und den Vereinigten Arabischen Emiraten als neue Standorte dazu kommen. Daneben verhandelt das Management von Dusit International auch mit Investoren in Hongkong, Singapur, Japan, auf den Malediven und in Bhutan. "Wir sind ein thailändisches Unternehmen mit dem Ziel eine weltumspannende Kette zu werden," sagt Vize-Präsident Gamarra.
Das Flaggschiff der Gruppe in Bangkok sei im ersten Quartal dieses Jahres nahe der 100% Zimmerbelegung gekommen. (Quelle: http://aktuellasia.toobiz.com)

Flüge für Spieler
Thais zieht es zunehmend ins Spielerparadies Macao. Deshalb nimmt die Bangkok Airways im Juli die chinesische Sonderverwaltungsregion in ihren Flugplan auf. Die private Fluggesellschaft will die Route täglich mit einem 120-sitzigen Airbus A 319 bedienen. Die Strecke Bangkok-Macao fliegen derzeit die Thai AirAsia und die Air Macau. Reisten im Jahr 2005 erst 57.876 Thais in die ehemalige portugiesische Kolonie, so waren es im Vorjahr bereits 140.749. Die meisten buchen ein Flugticket, um in Macao an den Spieltischen ihr Glück zu versuchen.

Marriott baut auch aus
Bis zum Jahr 2010 plant Marriott International in Bangkok, Phuket und Hua Hin die Eröffnung von elf Hotels und Serviced-Apartmenthäusern. In der Hauptstadt sollen zwei Renaissance-Luxushotels mit 333 bzw. 310 Zimmern und drei Executive Apartments betrieben werden. Für Phuket sind zwei Luxus-Resorts mit 202 bzw. 175 Räumen sowie drei Courtyard Hotels geplant. Ein weiteres Cortyard-Hotel soll am Cha-am-Strand in der Nähe von Hua Hin eröffnet werden. Mit der Einweihung der neuen Häuser schafft Marriott mehr als 2.200 neue Arbeitsplätze.

Ausgabe
06-2008

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